Forschung

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Geschrieben von tron 28/03/2009 @ 20:10

Tags : forschung, wissenschaft

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Europäisches Geld für Forschung und Entwicklung - Neue OZ Online
Von den sieben Projekten mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 25 Millionen Euro, die der Interreg-Lenkungsausschuss der Ems-Dollart-Region (EDR) bei seiner Sitzung in Assen beschlossen hat (siehe Bericht auf der Seite Nordwest), wird das Emsland...
Platz für Forschung - Frankfurter Rundschau
Die Wissenschaftler der Kerckhof-Klinik in Bad Nauheim haben mehr Platz für die Forschung bekommen. Das klinikeigene Franz-Groedel-Institut wurde um 1000 Quadratmeter erweitert. In elf Monaten Bauzeit wurde das bislang zweistöckige Gebäude in der...
CERN-Ausstieg: Österreichs Forschung in der Krise - ORF.at
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Forschung: Effiziente Biogasaufbereitung für PEM-Brennstoffzellen - Nachrichten-Portal www.nachwachsende-rohstoffe.info
In PEM-Brennstoffzellen (Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen) wird heute meistens Erdgas eingesetzt, doch auch für aufbereitetes Biogas sind sie eine interessante Option. Sie bieten sich insbesondere für kleine Biogasanlagen oder...
Forschung: Mobilfunk für Verkehrssicherheit - Onlinekosten.de
Unter der Leitung des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson untersucht das Forschungsprojekt "Cooperative Cars" (cocar) Mobilfunklösungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Ziel ist es, eine optimale Abstimmung zwischen einzelnen...
Forschung soll Krise trotzen - ORF.at
Österreichs Forschung hätte beste Chancen, nach dem Ende der weltweiten Wirtschaftskrise nicht als Verlierer, sondern als Gewinner dazustehen, womöglich unter den ersten drei in Europa, sagt der Vorsitzende des Rates für Forschung und...
Schelte für den "Abominator" SAP-Mitgründer Klaus Tschira wirft ... - sueddeutsche.de
Um nur ja die angestrebte Rendite zu erreichen, wird auch an der Forschung geknapst, deren Etat von 17 auf 15 Prozent reduziert wurde. Obendrein hat es sich Léo Apotheker unlängst auch mit vielen mittelständischen Stammkunden verdorben, als er eben mal...
Drittmittel sollen die Uni-Forschung an die Spitze bringen - WELT ONLINE
Mai 2009, 09:12 Uhr Die Universität Hamburg will erheblich mehr Drittmittel für die Forschung einwerben. Bereits in den letzten zwei Jahren habe man das Drittmittelvolumen um 40 Prozent auf 80 Millionen Euro steigern können, erklärte Uni-Präsidentin...

Forschung

Forschung ist die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen sowie deren systematische Dokumentation und Veröffentlichung in Form von wissenschaftlichen Arbeiten. Forschung wird sowohl im wissenschaftlichen als auch im industriellen Rahmen betrieben.

Der Zusammenhang zwischen der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung besteht demnach darin, dass die Grundlagenforschung das Wissen für die angewandte Forschung liefert und die angewandte Forschung unter anderem Impulsgeber für die Grundlagenforschung sein kann. Der wissenschaftliche Erkenntnisgrad nimmt von der Grundlagenforschung zur angewandten Forschung hin ab. Der Konkretisierungsgrad sowie der Praxisbezug nehmen hingegen weiter zu. Diese Trends verstärken sich in dem der Forschung nachgelagerten Prozess der Entwicklung, die ihr Wissen aus der angewandten Forschung bezieht.

Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2007 betrugen die gesamten Forschungsaufwendungen in Deutschland insgesamt rund 61,5 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent von der Industrie finanziert wurden. Die forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland trugen dabei 10,5 Prozent der gesamten Forschungsaufwendungen der deutschen Industrie.

Während des Versuchs muss dieser sorgfältig dokumentiert werden: Validierte Laborsoftware; handschriftliche Aufzeichnungen in speziell dafür vorgesehenen, seitennummerierten Labortagebüchern; Videoaufnahmen; Tonaufnahmen usw. Fehlende oder undatierte Dokumentation kann die Versuchsdurchführung hinfällig machen. Zur Dokumentation gehören die Datenzusammenstellung, die Auswertung, eine Interpretation und ein Endbericht des Versuches.

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Kommissar für Wissenschaft und Forschung

Der Kommissar für Wissenschaft und Forschung ist ein Kommissar der Europäischen Union.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland (siehe auch Bundesregierung). Der Hauptsitz des Bundesministeriums befindet sich in den sogenannten Kreuzbauten in Bonn, ein zweiter Dienstsitz in Berlin.

Die Ursprünge des Bundesministerium für Bildung und Forschung reichen bis in das Jahr 1955 zurück, als am 20. Oktober 1955 das Bundesministerium für Atomfragen gegründet wurde. Dies hatte zur Aufgabe die friedliche Nutzung der Kernenergie voranzutreiben. 1957 wurde es in Bundesministerium für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft umbenannt. Mit der Umbenennung 1962 in Bundesministerium für Wissenschaftliche Forschung erfolgte gleichzeitig eine Erweiterung der Aufgaben. Es war jetzt auch zuständig für die allgemeine Wissenschaftsförderung sowie zusätzlich für die Förderung der Raumfahrtforschung. Mit einer Grundgesetzänderung 1969 erhielt der Bund neue Kompetenzen in der Bildungsplanung und der Forschungsförderung, das Ministerium daher den neuen Namen Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW), den es bis 1994 behielt.

1972 wurde das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) gegründet, um die Grundlagenforschung, die angewandte Forschung und die technologische Entwicklung zu fördern. Mehr als zwei Jahrzehnte blieb es bei der Trennung der beiden Ministerien. Nach der Bundestagswahl 1994 wurden beide Ministerien zusammengelegt, das neue Ministerium erhielt die Bezeichnung Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBWFT). Nach dem Regierungswechsel im Jahr 1998 musste das BMBWFT die Abteilung Technologiepolitik an das Wirtschaftsministerium abgeben und wurde daher in Bundesministerium für Bildung und Forschung umbenannt, die Bezeichnung die es bis heute trägt.

Jede Abteilung besteht aus ein oder zwei Unterabteilungen und zwischen 10 und 15 Referaten. Der größere Teil der Unterabteilungen befindet sich am Dienstsitz Bonn, der kleinere Teil am Dienstsitz Berlin. Insgesamt beschäftigt das BMBF etwa 900 Personen. Die Ministerin für Bildung und Forschung ist Annette Schavan. Daneben gehören zwei parlamentarische und zwei beamtete Staatssekretäre zum Leitungsstab.

Die Aufgaben des BMBF sind vielfältig. Zum einen ist das BMBF maßgeblich für die Gesetzgebung in verschiedenen Bereichen. Dazu gehört primär der Bereich der außerschulischen beruflichen Bildung und Weiterbildung und der Ausbildungsförderung. Zum anderen fördert das BMBF durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft. Daneben wird der wissenschaftliche Nachwuchs sowie der internationale Austausch in der Ausbildung oder Weiterbildung oder dem Studium gefördert. Nicht zuletzt finanziert das BMBF das BAföG. Das Budget des BMBF (Einzelplan 30) beträgt im Jahr 2009 etwa 10 Mrd. €. Der Etat ist der viertgrößte aller Bundesministerien, etwa doppelt so groß wie der des Entwicklungsministeriums und etwa 1/3 so groß wie der für Verteidigung. Davon sind 14 % für das BAföG vorgesehen, der Verwaltungsanteil beträgt etwa 1 %.

Das BMBF stellt zunächst die Grundfinanzierung der DFG und der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie einen Teil der Grundfinanzierung der MPG und der FhG sicher. Daneben fördert es im Rahmen von Förderprogrammen Forschungsprojekte, auf die sich Antragssteller bewerben müssen. Beispiele für solche Förderprogramme sind die „IKT2020“ oder die „Forschung für die Nachhaltigkeit“. Begleitend zu solchen Förderprogrammen werden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit finanziert. Ein Beispiel hierfür ist der nanoTruck, der die breite Öffentlichkeit über die Nanotechnologie informieren soll.

Peter Weingart, Niels C. Taubert (Hrsg.): Das Wissensministerium: ein halbes Jahrhundert Forschungs- und Bildungspolitik in Deutschland, Velbrück, Weilerswist (2006) ISBN 978-3-938808-18-4.

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Forschung und Entwicklung

Bei Forschung und Entwicklung (F+E, englisch research and development, R & D) kann es sich je nach Betonung um einen Ausdruck für anwendungsorientierte Forschung oder aber um die zunächst sprachliche Zusammenfassung von Grundlagenforschung und ingenieurtechnischer Entwicklung handeln, da in kommerziell orientierten Großbetrieben eine Koppelung der beiden Bereiche zugunsten von produktions- oder absatzsteigernden Innovationen erwünscht und angestrebt ist.

Die starke Kombination beider Komponenten zu anwendungsorientierter Forschung ist einerseits für Hochschul-Institute ein neuer Weg zur Beschaffung von Drittmitteln, indem sie Kooperationen mit Unternehmen vereinbaren. Andererseits sehen Unternehmen mehr Zukunftschancen, wenn sie sich auf langfristigere Forschungsthemen einlassen.

Eine der Gefahren zu starker Kombination ist allerdings, dass die Grundlagenforschung vernachlässigt werden könnte.

In der Literatur finden sich unterschiedliche Definitionen des Begriffes "Forschung&Entwicklung", die jedoch im Wesentlichen die gleichen Merkmale beinhalten. Forschung & Entwicklung umfasst alle planvollen und systematischen Aktivitäten auf der Basis wissenschaftlicher Methoden, deren Ziel der Erwerb neuen Wissens ist. Dabei ist "neu" in Bezug auf die jeweilige organisatorische Einheit zu verstehen.

Hinsichtlich ihres Anwendungsbezuges können Forschung und Entwicklung in vier Aktivitäten gegliedert werden, die sich nur unscharf voneinander abgrenzen lassen und sich zumeist im Rahmen eines einzelnen F+E-Projektes überlappen.

Ziel der Grundlagenforschung ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse und Erfahrungen, ohne dabei grundsätzlich auf einen direkten praktischen Nutzen abzuzielen. Vielmehr soll die Wissensbasis erweitert werden, d.h. es sollen Theorien und Gesetzeshypothesen entworfen und überprüft werden, um damit die Grundlage für anwendungsorientiertes Wissen zu schaffen. Da die Ergebnisse der Grundlagenforschung oft nicht geschützt oder wirtschaftlich genutzt werden können, ist sie nur äußerst selten Gegenstand privatwirtschaftlicher Bemühungen. In der Regel findet die Grundlagenforschung in Hochschulen, den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und teilweise der Fraunhofer-Gesellschaft statt.

Die Technologieentwicklung befasst sich mit der Gewinnung und Weiterentwicklung von Wissen und Fähigkeiten, deren Ziel die Lösung praktischer Probleme mit Hilfe der Technik ist. Dabei bedient sie sich der Ergebnisse der Grundlagenforschung, des anwendungsorientierten Wissens sowie praktischer Erfahrungen. Das Ziel ist hierbei der Aufbau und die Pflege technologischer Leistungspotentiale bzw. technologischer Kernkompetenzen, die direkte praktische Anwendungen ermöglichen. Der Begriff der Technologieentwicklung ist damit in etwa mit dem Begriff der angewandten Forschung gleichzusetzen.

Bei der Vorentwicklung geht es um die Vorbereitung der konkreten Produkt- und Prozessentwicklung. Technologien werden "ausentwickelt" und auf ihre Umsetzbarkeit in Produkte und Prozesse geprüft, Produktkonzepte werden entwickelt und Prototypen gebaut. Dabei erfolgt eine Konzentration auf anspruchsvolle, risikoreiche Bauteile oder Produkte, die einer schnellen und weitgehend sicheren Produkteinführung im Weg stehen.

In dieser letzten Phase werden alle bisher geschaffenen Potentiale (Wissen, Fähigkeiten, Prozesse, Produkt-Prototypen) in konkrete, absatzfähige Produkte bzw. Prozesse umgesetzt. Das Ziel ist die Markteinführung eines neuen oder veränderten Produktes.

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Source : Wikipedia