Filmpreise

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Geschrieben von c3po 02/03/2009 @ 06:02

Tags : filmpreise, kino, kultur

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Sofie Gråbøl

Sofie Gråbøl (* 30. Juli 1968 in Frederiksberg; eigentlich Anne Sofie Gråbøl) ist eine dänische Schauspielerin. Die Autodidaktin gehört in ihrem Heimatland zu den populärsten Darstellerinnen und wurde in der Vergangenheit für ihre Film-, Fernseh- und Theaterarbeit mehrfach ausgezeichnet, darunter der Gewinn der wichtigsten dänischen Filmpreise Bodil und Robert und zwei Reumert-Theaterpreise. Einem breiten deutschsprachigen Publikum wurde sie unter anderem durch Hauptrollen in dem Spielfilm Nightwatch – Nachtwache (1994) und der Fernsehserie Kommissarin Lund – Das Verbrechen (2007) bekannt.

Sofie Gråbøl wurde 1968 als Anne Sofie Gråbøl in der Nähe von Kopenhagen geboren. Die Schwester des zwei Jahre älteren Filmregisseurs Niels Gråbøl wuchs in den 1970er Jahren in einem politisch orientierten, progressiven Elternhaus auf und besuchte ab der 4. Klasse eine christliche Privatschule. Nach Abschluss der 10. Klasse fand sie eine Anstellung in dem Kopenhagener Nobelhotel Kong Frederik. Die Autodidaktin, die nie eine Schauspielschule besuchte, feierte ihr Filmdebüt 1986 in Henning Carlsens Die Augen des Wolfes. Auf die Rolle war sie zufällig durch eine Zeitungsanzeige aufmerksam geworden. In der Filmbiografie über Paul Gauguin war Gråbøl als jugendliche Geliebte des französischen Malers (gespielt von Donald Sutherland) zu sehen. Der Part der Judith Molard brachte ihr bereits ein Jahr später die wichtigsten dänischen Filmpreise Bodil und Robert jeweils als Beste Nebendarstellerin ein. Ebenfalls im Jahr 1986 stand die 17-Jährige in Astrid Henning-Jensens preisgekrönter Literaturverfilmung Straße der Kindheit vor der Kamera, die im Kopenhagen der 1930er Jahre spielt. In dem Jugendfilm übernahm Gråbøl die Hauptrolle der 14-jährigen Ester, Tochter eines linientreuen Sozialisten, die versucht, den bescheidenen Lebensverhältnissen in denen sie aufwächst durch das Schreiben von Gedichten zu entfliehen. Obwohl sie ein Jahr später zum Schauspielensemble von Bille Augusts Oscar-gekröntem Film Pelle, der Eroberer (1987) zählte, gelang es Gråbøl Ende der 1980er Jahre nicht mehr an den großen Erfolg ihrer ersten beiden Filmrollen anzuknüpfen. Sie begann daraufhin ein Theologie-Studium, das sie aber nach einem Semester abbrach, arbeitete unter anderem in einer Buchhandlung und erschien 1988 in Jorden er giftig, dem Kurzfilm ihres Bruders.

1991 bewarb sich Gråbøl vergeblich um einen Studienplatz an der Staatlichen Theaterschule in Kopenhagen. Sie begann daraufhin im dänischen Fernsehen in Erscheinung zu treten und war mit der Rolle der jungen Geliebten von Max von Sydow in Krzysztof Zanussis Der Klang der Stille (1992) wieder im internationalen Kino vertreten. Ein Jahr später konnte sie mit der weiblichen Hauptrolle in Anders Refns Schwarze Ernte (1993) wieder an frühere Erfolge anknüpfen. In dem Drama, das in der Zeit der Jahrhundertwende spielt, übernahm sie den Part der sensiblen Clara, Tochter einer Großgrundbesitzer-Familie, die gegen den jähzornigen und verschwendungssüchtigen Vater (gespielt von Ole Ernst) aufbegehrt. Der Film brachte Gråbøl großes Lob seitens der Kritiker ein und sie erhielt ein Jahr später erneut die Preise der Dänischen Filmakademie und der Dänischen Filmkritikervereinigung, diesmal aber als Beste Hauptdarstellerin. In der Vergangenheit überwiegend auf jugendliche Rollen in historischen Dramen festgelegt, rief sich die 1,75 m große Schauspielerin 1994 einem breiten internationalen Publikum durch Ole Bornedals kultisch verehrtem Thriller Nightwatch – Nachtwache (1994) in Erinnerung. Im dem Film agierte sie als Freundin von Nikolaj Coster-Waldau. Nightwatch – Nachtwache sollte drei Jahre später in Hollywood erneut von Bornedal mit Ewan McGregor und Patricia Arquette in den Hauptrollen verfilmt werden.

Ende der 1990er Jahre folgte Gråbøl, die in der Öffentlichkeit als scheu gilt, vermehrt Angeboten ins Komödienfach und machte sich mit Produktionen wie Søren Kragh-Jacobsens Dogmafilm Mifune und Susanne Biers Der einzig Richtige (beide 1999) einen Namen als Charakterdarstellerin. Fortan wechselte sie zwischen den beiden Genres und erhielt zuletzt für die Dramen Lad de små børn (2004) von Paprika Steen und Anklaget (2005) von Jacob Thuesen zweimal in Folge den Preis der Dänischen Filmakademie als Beste Hauptdarstellerin. In Lad de små børn war sie als verheiratete Sozialarbeiterin Britt zu sehen, die versucht, gemeinsam mit ihrem Ehemann (gespielt von Michael Birkkjær) den Unfalltod der 12-jährigen Tochter zu verarbeiten. In Anklaget übernahm sie erneut den Part der Ehefrau und Mutter, deren Familienglück zu zerbrechen droht, als die zum Lügen neigende Tochter von sexuellen Übergriffen des Vaters berichtet. Dem dänischen Fernsehpublikum blieb Gråbøl durch die weibliche Hauptrolle in der Serie Nikolaj og Julie (2002–2003) präsent, die mit dem Emmy ausgezeichnet wurde. Einem breiten deutschen Publikum wurde sie 2008 durch die Titelrolle einer Kopenhagener Kriminalkommissarin in der Serie Kommissarin Lund – Das Verbrechen (2007) bekannt, für die sie selbst eine Nominierung für den bekannten US-amerikanischen Fernsehpreis erhielt. Das Format wurde in 10 Teilen von September bis November 2008 vom deutschen Fernsehsender ZDF ausgestrahlt, nachdem Kommissarin Lund ein Jahr zuvor in Dänemark Einschaltquoten von durchschnittlich 70 bis 80 Prozent erreicht hatte.

Parallel zur ihrer Arbeit im Film und Fernsehen begann Gråbøl ab Anfang der 1990er Jahre auch auf dänischen Theaterbühnen in Erscheinung zu treten. Anfangs verunsichert durch die fehlende Schauspielausbildung, war sie in den folgenden Jahren sowohl in klassischen Shakespeare-Rollen als Desdemona in Othello (Østre-Gasværk-Theater) und als Hermione in Ein Wintermärchen (Königliches Theater), als auch Werken bekannter skandinavischer Autoren wie Henrik Ibsens Gespenster (dänisch: Gengangere) zu sehen. Für Ibsens Drama gewann sie 2002 erstmals den Reumert-Theaterpreis als Beste Nebendarstellerin. 2008 wurde sie für ihre Leistung in August Strindbergs Ein Traumspiel (Et drømmespil) am Betty-Nansen-Theater erneut mit den renommierten dänischen Theaterpreis ausgezeichnet, diesmal als Beste Hauptdarstellerin.

Sofie Gråbøl war von 1994 bis 2006 mit dem sechs Jahre älteren dänischen Cutter und Regisseur Jacob Thuesen verheiratet, mit dem sie an dem Kurzfilm Livsforsikringen (2003) und den Spielfilm Anklaget (2005) zusammen arbeitete. Aus dieser Beziehung gingen zwei Kinder hervor. Anfang der 1990er Jahre war Gråbøl mit dem dänischen Regisseur Søren Fauli liiert gewesen, in dessen Filmen De skrigende halse (1993) und En store Kul-Tur (1996) sie mitwirkte. Im Jahr 2006 war sie gemeinsam mit fünf weiteren Schauspielern als Sprecherin einer CD-Box der dänischen Bibelgesellschaft beteiligt, die Texte aus dem Neuen Testament enthielt.

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Filmpreis

Filmpreise werden zumeist entweder auf Filmfestivals oder von der Filmindustrie verliehen. Üblicherweise werden damit filmkünstlerische Leistungen prämiert. Als erste Auszeichnung für einen Film wurde 1920 der US-amerikanische Photoplay Award vergeben.

Es gibt daneben aber auch Filmpreise für kommerziellen Erfolg, so in Deutschland die Goldene Leinwand (für mindestens drei Millionen Besucher eines Films). Neben Filmen werden manchmal auch die beitragenden beruflichen Leistungen prämiert, so z. B. Neben- und Hauptdarsteller, Regie- und Kameraführung, Drehbücher oder etwa die Musik eines Films.

Der bei weitem bekannteste Filmpreis überhaupt ist der US-amerikanische Academy Award, besser bekannt als Oscar, der jährlich in zahlreichen Kategorien im Rahmen einer glamourösen Show-Veranstaltung in Los Angeles vergeben wird. Schon einige Wochen zuvor verleiht die Auslandspresse Hollywoods die Golden Globe Awards, die meist Fingerzeige auf die zu erwartenden Oscar-Prämierungen bedeuten. Die Goldene Himbeere prämiert im Gegensatz dazu die schlechtesten filmischen Leistungen eines Jahres.

Als europäisches Pendant zu den Oscars gibt es seit 1988 den Europäischen Filmpreis, dessen mediale Ausstrahlung und Bekanntheitsgrad beim breiten Kinopublikum allerdings vorerst noch hinter dem US-amerikanischen Vorbild zurückbleibt.

Der von der deutschen Bundesregierung gut dotierte Deutsche Filmpreis erfuhr einen Imagewandel und vergibt seit 1999 eine Statuette namens "Lola". Seit 2005 wird der Deutsche Filmpreis von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie vergeben. Gegen diese angeblich kommerziell dominierte Betrachtungsweise der Filmkunst hat sich Widerstand geregt, der seinen Ausdruck unter anderem im Festival des deutschen Films findet, das dem Deutschen Filmpreis den Filmkunstpreis entgegensetzt, der nach anspruchsvoll künstlerischen Kriterien von einer Jury vergeben werden soll.

Besonders in den USA werden auch die Preise, die alljährlich von den sogenannten Guilds verliehen werden sehr beachtet, zumal die hier Ausgezeichneten sehr häufig auch die späteren Oscarpreisträger darstellen. Bei den jeweiligen Gilden vergeben immer nur die Personen ihre Stimmen, die ebenfalls in dem jeweiligen Bereich tätig sind oder waren. Oftmals sehen viele der so ausgezeichneten Personen dieses als besonders große Ehre an.

Während Filmindustrie-Preise üblicherweise alle Filme eines Jahres bewerten, vergeben Filmfestivals ihre Ehrungen nur an die von ihnen ausgewählten aktuellen Filme, die meist noch nicht im Kino ausgewertet wurden. Während die Oscars von den Mitgliedern einer Filmakademie vergeben werden, werden Festivalpreise von internationalen, oft prominent besetzten Jurys verliehen. Auf den wichtigsten Festivals lobt auch der internationale Filmkritikerverband (Fédération Internationale de la Presse Cinématographique) mit dem FIPRESCI-Preis jeweils eine Auszeichnung aus.

Einen der sicherlich modernsten Filmpreise, den es zu vergeben gibt, verleiht alljährlich der Musiksender MTV: die MTV Movie Awards. Hier werden auch solche Kategorien wie "Bester Filmkuss" oder "Bester Filmbösewicht" ausgezeichnet.

Ein weiterer weit beachteter Filmpreis ist der im Rahmen der Berlinale vergebene Teddy Award für die besten Produktionen mit schwul-/lesbischem Hintergrund.

Die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films vergibt in den USA seit 1972 alljährlich den Saturn Award.

Der Internationale Literaturfilmpreis wird seit 2004 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Der Schnitt-Preis wird für die Beste Schnittleistung in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und Förderung von Film+, Kölns Forum für Filmschnitt und Montagekunst seit 1999 jährlich vergeben.

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird von der Bundesregierung seit 1956 verliehen. Im Jahr 2002 wurde das Reglement des Deutschen Kurzfilmpreises umfassend neu gestaltet.

Der österreichische Undine Award wird seit 2004 alljährlich in Baden bei Wien an die besten deutschsprachigen NachwuchsschauspielerInnen verliehen.

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Julie Christie

Julie Christie (2006)

Julie Frances Christie (* 14. April 1941 in Chabua, Indien) ist eine britische Filmschauspielerin.

Der Vater von Christie war auf einer Teeplantage beschäftigt. Sie studierte zuerst in Indien, dann an der Londoner Central School of Speech and Drama. Christie debütierte im Jahr 1961 in der BBC-Fernsehserie A for Andromeda, in der sie die Hauptrolle der Andromeda spielte. Für ihre Hauptrolle als Larissa „Lara“ Antipowa im Film Doktor Schiwago (1965), in dem sie neben Omar Sharif spielte, wurde sie für den BAFTA Award nominiert. Sie gewann außerdem den Preis der US-amerikanischen National Board of Review.

Für ihre Hauptrolle im Film Darling (1965) gewann sie die Filmpreise Oscar, BAFTA Award, New York Film Critics Circle Award und Laurel Award. Sie wurde außerdem für den Golden Globe Award nominiert. Im Film Fahrenheit 451 (1966) spielte sie Linda Montag (Doppelrolle), die Ehefrau des Feuerwehrmannes Guy Montag, dargestellt von Oskar Werner. Für diese Rolle wurde sie für den BAFTA Award nominiert. Im Film Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973) übernahm sie eine weitere Hauptrolle, die ihr eine weitere BAFTA Award-Nominierung einbrachte. Für ihre Hauptrollen in den Filmen McCabe & Mrs. Miller (1971), Liebesflüstern (1997) und An ihrer Seite (2007) wurde sie jeweils für einen Oscar nominiert. Für ihre Hauptrolle im futuristischen Horrorfilm Des Teufels Saat (1977) erhielt sie eine Nominierung für den Saturn Award. 2004 spielte sie Madam Rosmerta in „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“.

Im November 2007 hat Julie Christie ihren langjährigen Lebensgefährten geheiratet. Die „Daily Mail“ berichtete am 30. Januar 2008, Christie und der Journalist Duncan Campbell, seit 28 Jahren ihr Lebensgefährte, hätten vor zwei Monaten in Indien geheiratet.

Seit mehr als 30 Jahren unterstützt sie die Arbeit der Nichtregierungsorganisation Survival International, die sich für den Schutz indigener Völker einsetzt. Unter Anderem hat sie auch dem Film „Uncontacted Tribes“ von Survival ihre Stimme geliehen. Am 1. Februar 2008 wurde sie zur Botschafterin von Survival International benannt.

Julie Christie lebt zurückgezogen die meiste Zeit auf einem Bauernhof in Wales.

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British Independent Film Awards

Die British Independent Film Awards (BIFA) sind ein 1998 von britischen Filmschaffenden ins Leben gerufener Filmpreis, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Leistungen britischer Independent Produktionen zu würdigen, Talente zu fördern und den britischen Independentfilm einem größeren Publikum bekannt zu machen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Produzenten wie Chris Auty, Pippa Cross, Jim Wilson und Norma Heyman.

Regelmäßig verliehen wird der Preis in den für Filmpreise üblichen Kategorien an die jeweils besten Schauspieler, Regisseure oder Produzenten für deren Leistung in einem Independentfilm des aktuelles Jahres und für Filme, Kurzfilme und Dokumentarfilme aus Großbritannien oder Drehbuchautoren.

Zusätzlich gibt es in unregelmäßigen Abständen verliehene Sonderpreise und Auszeichnungen für zum Beispiel das Lebenswerk oder einen Spezialpreis der Jury. Ein wichtiger regelmäßiger Sonderpreis ist der Douglas Hickox Award, der jeweils für das beste Erstlingswerk eines Regisseurs vergeben wird.

Zusammen mit den BAFTA-Awards und dem British Film Award gehören die BIFA zu wichtigsten Filmpreisen in Großbritannien. Nach eigenen Angaben waren die British Independent Film Awards weltweit der erste Filmpreis, der einen Award explizit für Produzenten vergeben hat. Die Auszeichnung Producer of the Year wurde insgesamt vier Mal in den Jahren 1998 bis 2001 verliehen.

Für eine Nominierung bei den British Independent Film Awards kommen nur Filme in Frage, die in einer öffentlichen Vorstellung vor einem zahlenden Publikum gezeigt wurden. Dies gilt für reguläre Kinovorführungen in Großbritannien und für Vorführungen auf britischen Filmfestivals. Der Film muss von mindestens zwei Studios finanziert worden sein, wobei mehr als die Hälfte der Kosten aus britischen Quellen stammen muss.

Alle eingereichten Filmbeiträge werden zunächst von einem Beirat (Advisory Committee) der BIFA gesichtet und dann der Jury als Vorschläge zur Nominierung vorgelegt.

Die BIFA Trophäe wurde 1998 von dem Bildhauer Aron McCartney entworfen und 2001 von Lindsay Henderson (Art for Glass) überarbeitet.

Der Douglas Hickox Award wird jährlich für den besten Debütfilm eines Regisseurs vergeben. Das Preisgeld beträgt 500 britische Pfund.

Der Spezialpreis der Jury (Offiziell: The Filmfour Special Jury Prize) wird jährlich einem Produzenten verliehen, der nach Meinung der Jury außerordentliches Können bei der Produktion eines Filmes gezeigt hat, unabhängig von dessen kommerziellen Erfolg.

Mit dem Raindance Award soll ein Film geehrt werden, der im wesentlichen ohne öffentliche oder gewerbliche Unterstützung entstanden ist und dessen Realisierung aller Widrigkeiten zum Trotz die visionäre Energie und künstlerische Integrität des Regisseurs demonstriert.

Der Richard Harris Award wird seit dem Jahr 2002 jährlich für herausragende Leistungen als Schauspieler vergeben. Er wurde in Erinnerung an das Leben und Werk des 2002 verstorbenen irischen Schauspielers Richard Harris ins Leben gerufen.

Der Preis für das Lebenswerk wird in unregelmäßigen Abständen an Personen verliehen, die nach Meinung der Jury in ihrer gesamten Karriere den Geist der unabhängigen Filmkunst (The Spirit of Independent Filmmaking) am besten vertreten haben.

Der Variety Award (Offiziell: Variety UK Entertainment Personality Award) wird seit 2001 jährlich im Rahmen der BIFA Preisverleihung vergeben. Der Preis ist gestiftet von dem Branchenblatt der Unterhaltungsindustrie Variety, einem Sponsor der BIFA.

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Screen Actors Guild

Die Screen Actors Guild (SAG) ist eine Gewerkschaft für Schauspieler in den USA. Gegründet wurde die Screen Actors Guild im Jahr 1933 in Los Angeles. Sie vertritt heute rund 120.000 Künstler.

Die Screen Actors Guild ist Stifterin der jährlich verliehenen Filmpreise Screen Actors Guild Life Achievement Award (seit 1962) und Screen Actors Guild Award (seit 1995).

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Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani

Das Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani (SNGCI) ist die Interessenvertretung der italienischen Filmjournalisten.

Diese Vereinigung ist am 17. März 1946 gegründet worden. Unter anderem gehört es zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben, die berufsständischen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und sich für die Freiheit der Presse sowie insbesondere für die Unabhängigkeit der Filmkritik einzusetzen. Sie fungiert außerdem als Nationale Sektion des internationalen Filmjournalistenverbandes Fédération Internationale de la Presse Cinématographique (FIPRESCI).

Das italienische bzw. internationale Filmschaffen wird vom SNGCI durch die Vergabe mehrerer Filmpreise gewürdigt. Die wichtigste und älteste dieser Auszeichnungen ist das seit dem Jahr 1946 in verschiedenen Kategorien vergebene Silberne Band (Nastro d’Argento). Seit dem Jahr 1978 werden außerdem bedeutende Persönlichkeiten des italienischen Films mit dem Pietro Bianchi-Preis geehrt.

Derzeitige Präsidentin des SNGCI ist Laura delli Colli.

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Meryl Streep

Meryl Streep bei den 61. Academy Awards

Mary Louise „Meryl“ Streep (* 22. Juni 1949 in Summit, New Jersey) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist die amerikanische Filmdarstellerin, der bis heute die meisten Filmpreise verliehen wurden, darunter zwei Oscars. Für diese Trophäe wurde sie bisher insgesamt 15 Mal nominiert.

Mary Louise Streep wurde in Summit (New Jersey), USA geboren. Ihr aus den Niederlanden stammender Vater, Harry Streep Jr. war Führungskraft in einem Pharmaunternehmen. Ihre Mutter Mary war Grafikerin irischer, schweizerischer und englischer Abstammung. Sie hat zwei Geschwister, Harry (Choreograf) und Dana (Bankangestellter).

Meryl Streep wuchs in der Nähe von Bernardsville (New Jersey) auf, wo sie Theater am Vassar College studierte. Sie schloss ihr Studium mit einem Master of Fine Arts der School of Drama an der Universität Yale ab.

1976 verlobte sich Meryl Streep mit ihrem Schauspielerkollegen John Cazale. Im Alter von vierzig Jahren erkrankte Cazale an Knochenkrebs, doch akzeptierte er noch die ihm angebotene Rolle in Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter). Sein Gesundheitszustand zwang den Regisseur Michael Cimino, die Szenen mit ihm zuerst abzudrehen. Meryl Streep, die ebenfalls in Die durch die Hölle gehen mitwirkte, pflegte ihn danach bis zu seinem Tod.

Im Jahr 1977 begann sie ihre Film-Karriere mit einer Rolle in Julia, es folgte die TV-Mini-Serie Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß, für den Streep einen Emmy als beste Hauptdarstellerin gewann. 1978 gefolgt von dem Antikriegsfilm Die durch die Hölle gehen. Für ihre Leistung in Die durch die Hölle gehen wurde sie mit einer Oscar-Nominierung für die Beste weibliche Nebenrolle belohnt. Woody Allen besetzte sie 1979 in seinem Film Manhattan, im selben Jahr übernahm sie eine tragende Nebenrolle an der Seite von Dustin Hoffman im Scheidungsdrama Kramer gegen Kramer, für die sie ihren ersten Oscar verliehen bekam.

Meryl Streep setzte ihre Karriere in den 80er-Jahren sehr erfolgreich fort, unter anderem mit Rollen in Die Geliebte des französischen Leutnants, Sophies Entscheidung, dem Anti-Atomkraftsdrama Silkwood, Jenseits von Afrika, Wolfsmilch und Grüße aus Hollywood.

Meryl Streeps erfolgreichste Filmcharaktere sind emotional reife Frauen, die durch äußere Anlässe zu einer Revision ihres Lebenskonzepts gezwungen werden, das sie für unerschütterlich gehalten hatten. Anfang der 90er Jahre wurde ihr – trotz einhelliger Anerkennung für ihr handwerkliches Können – von einigen Kritikern vorgeworfen, sie sei auf die Darstellung „kalter“ Charaktere festgelegt, deren Menschlichkeit sich dem Publikum nicht unmittelbar erschließt. Eventuell war dies der Grund dafür, dass sie in den folgenden Jahren eine größere Bandbreite an Rollen spielte, so zum Beispiel in der Farce Der Tod steht ihr gut an der Seite Goldie Hawns, in der Filmversion von Isabel Allendes Das Geisterhaus, 1995 in Die Brücken am Fluss (diese Rolle wird vielfach als ihr großes Comeback betrachtet), Am wilden Fluss – ihr erster und bislang einziger Actionfilm – oder auch in der Komödie Die Teufelin. Dies bedeutet allerdings keineswegs, dass sie ihrem Ruf als eine der ganz Großen der Branche nicht mehr gerecht würde, was sie mit ihren Darstellungen in Marvins Töchter oder auch in Music of the Heart eindrucksvoll unterstrich – für diesen Film lernte sie sogar Violine spielen.

In jüngster Zeit sprach Meryl Streep hin und wieder im englischen Original verschiedener Zeichentrickfilme, so zum Beispielen in einigen Folgen der Simpsons oder King of the Hill, und sie lieh ihre Stimme der Blue Mecha in A.I. – Künstliche Intelligenz von Steven Spielberg und Stanley Kubrick. Weiterhin spielte sie an der Seite von Nicolas Cage in Adaption., und gleich vier Rollen in der HBO-Fassung von Tony Kushners Sechs-Stunden-Stück Engel in Amerika. Mit Oscar-Gewinnerin Nicole Kidman und Julianne Moore spielte sie in The Hours, ebenfalls im Jahre 2004 spielte sie die auf Angela Lansbury zurückgehende Rolle im Remake von Der Manchurian Kandidat und mit Jim Carrey, Emily Browning und Jude Law in Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse. Im selben Jahr proklamierte die Präsidentin des Manhattan-Borough C. Virginia Fields den 27. Mai zum „Meryl-Streep-Tag“.

Im August 2001 kehrte Meryl Streep nach fast zwanzig Jahren wieder auf die Bühne zurück, wo sie im Rahmen des „Public Theatre Revivals“ die Rolle der Arkadina in Anton Tscheschows Die Möwe spielte. In derselben Aufführung traten unter der Regie von Mike Nichols auch Kevin Kline, Natalie Portman, Philip Seymour Hoffman, Christopher Walken, Marcia Gay Harden sowie John Goodman auf. Dieses All-Star-Ensemble übte eine derartig große Anziehungskraft aus, dass die Zuschauer 17 Stunden für die kostenlosen Eintrittskarten anstehen mussten. Im Sommer 2006 spielte Meryl Streep am Delacorte Theatre im Central Park die Titelrolle in Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder in einer neuen Übersetzung ins Englische durch Tony Kushner unter der Regie von George C. Wolfe.

Im Oktober 2005 kam der Film Couchgeflüster – Die erste therapeutische Liebeskomödie mit Meryl Streep in die US-amerikanischen Kinos. In diesem Film spielt sie eine komische Rolle an der Seite von Uma Thurman und Bryan Greenberg. Zwei weitere Filme mit ihr erschienen 2006: Robert Altmans Last Radio Show und Der Teufel trägt Prada – eine Komödie mit Anne Hathaway; im Film Lucas der Ameisenschreck synchronisiert sie (in der englischen Fassung) die Ameisenkönigin. 2007 wird der Film Spuren eines Lebens vorgestellt, worin Streep als alte Freundin von Vanessa Redgrave eine irische Familiengeschichte mit erzählt. Im gleichen Jahr ist sie neben Tom Cruise und Robert Redford (auch Regie) im Politthriller Von Löwen und Lämmern zu sehen.

In der Musicalverfilmung Mamma Mia! trat Meryl Streep im Sommer 2008 als Hauptrolle Donna auf, die unmittelbar vor der Hochzeit ihrer Tochter mit deren drei potenziellen Vätern konfrontiert wird. Die Lieder des verfilmten Bühnenstücks basieren auf den Liedern der Popgruppe ABBA und wurden von Streep und den übrigen Darstellern des Films selbst eingesungen.

Streep zählt laut dem amerikanischen Forbes Magazine immer noch zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 16 Mio. US-Dollar und rangiert damit auf Platz Acht hinter u. A. Cameron Diaz.

Im Laufe ihrer bisherigen Karriere wurde Meryl Streep insgesamt 15 Mal für den Academy Award („Oscar“) nominiert, zuletzt bei der Verleihung 2009 für die Rolle der Schwester Aloysius Beauvier in Glaubensfrage. Dabei entfielen zwölf Nominierungen auf die Kategorie Beste Hauptdarstellerin, drei auf die für die Beste Nebendarstellerin. Sie hält damit den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten, noch vor Katharine Hepburn und Jack Nicholson mit je zwölf Nominierungen. Sie gewann den Oscar bis jetzt zweimal, als Beste Nebendarstellerin in Kramer gegen Kramer (1979) und als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in Sophies Entscheidung aus dem Jahre 1982. Da jedoch Katharine Hepburn ihre Oscarnominierungen allesamt für die Beste Hauptrolle erhielt, und die Auszeichnung insgesamt viermal gewinnen konnte, wird Hepburn in der Regel als die meistprämierte Schauspielerin angesehen.

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Nicholas Pileggi

Nicholas Pileggi (* 22. Februar 1933 in New York City) ist ein US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Seit 1987 ist Pileggi mit der Drehbuchautorin Nora Ephron verheiratet.

Als sein wichtigstes Werk gilt das 1986 veröffentlichte Wise Guy. Dieses wurde 1990 von Martin Scorsese im Film Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia verfilmt. Die gemeinsame Arbeit am Drehbuch brachte den beiden eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Drehbuchadaption sowie weitere Filmpreise und Nominierungen für Filmpreise ein. Scorsese verfilmte außerdem sein Buch Casino, (1995), welches die Karriere Frank Rosenthals in Las Vegas erzählt.

An dem Film American Gangster aus dem Jahr 2007 war Nicholas Pileggi als ausführender Produzent beteiligt.

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Source : Wikipedia