Fenerbahce

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Geschrieben von tron 02/04/2009 @ 01:10

Tags : fenerbahce, ausländische klubs, fussball, sport

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Fenerbahçe Istanbul

Fenerbahce Spor Kulubu.svg

Fenerbahçe Istanbul (türkisch: Fenerbahçe Spor Kulübü, deutsch: Sportklub Fenerbahçe) ist ein türkischer Sportverein aus Istanbul.

Mit 17 nationalen Meisterschaften ist Fenerbahçe gemeinsam mit dem Rivalen Galatasaray Istanbul türkischer Rekordmeister, den nationalen Pokal gewannen die Blau-Gelben viermal. Seit 1959 gehört Fenerbahçe ununterbrochen der Turkcell Süper Lig an.

Der bislang größte Erfolg auf internationaler Ebene gelang der Mannschaft in der Saison 2007/08 mit dem Einzug ins Viertelfinale der UEFA Champions League.

Fener, ist laut eigenen Angaben, mit 162.352 Mitgliedern (Stand:2. Dezember 2008) nach Benfica Lissabon und dem FC Barcelona der mitgliederstärkste Sportverein der Welt. Im Jahr 2008 erwirtschaftete der Verein einen Umsatz von 111,3 Millionen Euro, Fener ist der Umsatzstärkste Verein der Türkei, Weltweit belegt der Verein Platz 19. Fenerbahce ist damit der erste türkische Verein, der zu den 20. Umsatzstärksten Vereinen der Welt gehört, siehe: Deloitte Football Money League.

Neben der Fußballmannschaft gibt es auch Abteilungen für Basketball, Boxen, Leichtathletik, Tischtennis, Rudern, Segeln, Schwimmen und Volleyball. Die Vereinsfarben sind blau und gelb.

Fenerbahçe wurde im Jahr 1907 in Kadiköy/Istanbul gegründet. Die Gründung fand in der Besbiyikstraße 3 (Besbiyik Sokağı 3) in Moda im Stadtteil Kadıköy im Erdgeschoss eines Hauses statt. Gründer waren Nurizade Ziya Songülen, Ayetullah und Necip Okaner. Sie gründeten den Verein geheim, da Sultan Abdulhamit II. das Fußballspiel und die Gründung von Fußballvereinen untersagt hatte. Nach der ersten Sitzung der Gründer wird Nurizade Ziya Songülen zum ersten Präsidenten gewählt, während Ayetullah Okaner Generalsekretär und Necip Okaner Generalkapitän wird.

1908 erfolgt eine Gesetzesänderung, nach der sich Vereine registrieren lassen mussten. Fenerbahçe Spor Kulübü war der erste Verein, der dieser Pflicht nachkam. Die erste Fußballmannschaft bestand u.a. aus Asaf, Ziya Hasan, Sami, Ayetullah, Mazhar, Necip Fethi, Galip, Huseyin, Hasan und Nevzat. Die Sportler der ersten Stunde stiegen 1909 in die Istanbuler Liga ein und gewannen 1912/13 ihre erste Meisterschaft ohne eine einzige Niederlage.

Fenerbahçe unterhielt die türkischen Fans auch mitten im Krieg (1914-1921). Sie spielten gegen Auswahl-Teams der militärischen Besatzer Istanbuls aus England und Frankreich. Sie bestritten 68 Spiele, gewannen davon 60 Partien, errangen vier Remis und verloren nur vier Partien. Fenerbahçe spielte 17-mal gegen die französische Auswahl und gewann alle 17 Partien.

Das erste Emblem der Vereins ist der Leuchtturm, der auf dem Fenerbahçe Kap steht. Die ersten Farben des Vereins sind die Farben der Narzissen ,weiß und gelb, zerstreut um die Fenerbahçe-Halbinsel.

Das Emblem und die Farben wurden 1910 geändert, als das Abzeichen von Topuz Hikmet neu entworfen wurde und die Farben in Gelb und Marine geändert wurden. Das Fenerbahçe Emblem wurde von Topuz Hikmet entworfen, ein Fußballspieler dieser Zeit und wurde von Tevfik Haccar, einem Steinmetz aus London fertiggestellt. Das Emblem besteht aus fünf Farben. Der weiße Abschnitt, der das Schreiben' Fenerbahçe Spor Kulubu 1907' einschließt, stellt Reinheit und Offenherzigkeit dar, der rote Abschnitt steht für Liebe und die Zugegehörigkeit zur Türkei. Der Gelbe symbolisiert Bewunderung und der Neid, während Marine für Adel steht. Das hochkommende Eichenblatt, zeigt die Kraft und die Macht von Fenerbahçe. Das Grün erklärt, dass der Erfolg von Fenerbahçe ewig sein wird.

Fenerbahçe Istanbul gewann als erste Mannschaft der Liga die erste offizielle Meisterschaft im Jahr 1959. Sie besiegten damals im Finale den Erzrivalen Galatasaray Istanbul. Bis heute hat der Verein 17 nationale Meisterschaften gewonnen.

Fenerbahçe Istanbul trägt seine Heimspiele seit 1908 im Fenerbahçe-Şükrü-Saracoğlu-Stadion, zu diesem Zeitpunkt war es namenlos. Das Stadion befindet sich im asiatischen Teil Istanbuls in Kadıköy. 1908 hatte das Stadion eine Kapazität von 20.000 Plätzen. Das Stadion wurde nach dem früheren Vereinspräsidenten Şükrü Saraçoğlu benannt. Dieser war 16 Jahre als Präsident für die Blau-Gelben tätig. Von der Saison 2000/01 bis 2003/04 wurde das Stadion viermal erweitert, sodass die aktuelle Kapazität von 50.530 Plätzen erreicht wurde. Am 27. Februar 2008 gab der Verein auf ihrer Webseite bekannt, dass das Stadion erneut erweitert und ein bewegbares Dach installiert werde. Der Bauzeitpunkt ist noch Unbekannt.

Das Fenerbahçe-Şükrü-Saracoğlu-Stadion wurde von der UEFA in die Liste der Fünf-Sterne-Stadien aufgenommen und ist Gastgeber des UEFA-Pokal Finale 2009.

Im Fenerbahçe-Museum sind die zahlreichen Trophäen des Vereins ausgestellt. Auch die Erfolge der anderen Abteilungen werden dort gewürdigt, so gewann bei den Olympischen Spielen 1948 in London Fenerbahçe Athlet Ruhi Sarıalp die erste Bronzemedaille für die Türkei im Dreisprung.

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Fenerbahçe Ülkerspor

Fenerbahce Spor Kulubu.svg

Fenerbahçe Ülker ist ein türkischer Basketballverein und repräsentiert die Basketballabteilung des Sportvereines Fenerbahçe Istanbul.

Der spätere Verein Ülkerspor wurde im Jahre 1975 unter dem Namen Nasasspor gegründet und war 20 Jahre lang eine mittelmäßige Mannschaft im türkischen Basketball. Mit der Übernahme des Klubs durch den Lebensmittelherstellers Ülker wurden zugleich höhere Ziele anvisiert.

Der Club wurde in Ülkerspor umbenannt und bestritt schon in der darauffolgenden Saison das Finale der türkischen Meisterschaft und erlang zudem das Recht darauf, in der nächsten Saison am Korac-Cup teilnehmen zu können. In den letzten 12 Jahren bestimmte Ülkerspor, zusammen mit Efes Pilsen, die türkische Basketball Liga. In dieser Zeit bestritten sie 8 mal ein Finale und konnten diesen 3 mal für sich entscheiden. Nach der gewonnenen Meisterschaft 2006 stellte der Verein seinen Spielbetrieb ein und fusionierte mit der Basketballabteilung des Sportvereins Fenerbahçe Istanbul.

Die Fusion als solches sieht letztendlich ähnlich wie bei den beiden anderen Traditionsvereinen Istanbuls aus. Während die beiden anderen Vereine jeweils durch andere Markennamen (wie Cola Turka bei Besiktas und Café Crown bei Galatasaray) der Ülkergruppe unterstützt werden, bekam Fenerbahçe nach der Einstellung des Basketballbetriebes bei Ülkerspor den Namen der Unternehmensgruppe. Ülkers CEO, Murat Ülker, war bereits vorher schon bekennender Fan als auch Mitglied des Vereins Fenerbahçe Istanbul. Die Sympathien des Firmenchefs dürften daher die Entscheidung bei der Namenswahl erleichtert haben. Ülkerspor war zuvor vertraglich an die ULEB Euroleague gebunden da man jedes Jahr automatisch einen Euroleague Platz zugesichert bekam, um diesen Platz nicht zu verlieren spielte die Namenswahl bei der Fusion zudem eine Rolle.

Fenerbahçe Istanbul behielt jedoch weiterhin die Vereinsfarben, das Logo, das Amblem usw. bei. Die Änderung und Fusion seitens Ülkerspor bzw. Ülker beläuft sich in dieser Hinsicht daher lediglich auf das Sponsoring der Basketballabteilung des Sportvereines.

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Galatasaray Istanbul

Logo von Galatasaray Istanbul

Galatasaray Istanbul (offiziell: Galatasaray Spor Kulübü, deutsch: Sportklub Galatasaray) ist ein türkischer Sportverein aus Istanbul. Mit 17 türkischen Meisterschaften und 14 Pokalsiegen ist er der erfolgreichste Fußballverein in der Türkei. Einmalig als türkische Mannschaft ist der Gewinn des UEFA-Pokals und UEFA-Supercup im Jahr 2000.

Seit 1959 gehört Galatasaray Istanbul ununterbrochen der Turkcell Süper Lig an und ist amtierender Türkischer Meister.

Galatasaray Istanbul hat außer Fußball viele andere Sportarten zu bieten: Volleyball, Wasserball, Schwimmen, Rudern, Pferdesport, Leichtathletik, Bridge, Segeln, Judo und Rollstuhlbasketball. Außerdem verfügt der Verein - von Kindergärten bis zur Universität - über zahlreiche Bildungseinrichtungen, sowie Fußballschulen im gesamten Land. Neben der erfolgreichen Fußballmannschaft sind auch die Basketballmannschaft, Galatasaray Café Crown und die Wasserballmannschaft von Galatasaray bekannt.

Im Volksmund und von den Fans wird die Mannschaft oft Aslanlar (die Löwen) oder Cim Bom (Aussprache: dschimm bomm; Betonung auf Bom, wobei hier die Herkunft dieses Slogans nicht ganz klar ist) genannt. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung „Galatasaray Istanbul“ eingebürgert, die jedoch in der Türkei in dieser Form nicht verwendet wird.

Ähnlich wie das Galatasaray-Gymnasium trägt auch das Fußballteam die Eigenschaft, im türkischen Sport so etwas wie ein Pionier zu sein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der noch in den Kinderschuhen steckende türkische Fußball wenig mehr als ein loses Ballspiel ohne jegliche Regeln. Überhaupt wurden die ersten Fußballvereine von Ausländern gegründet, wie der 1901 entstandene "Kadiköy Football Club", ins Leben gerufen von Engländern und Griechen, die in Konstantinopel lebten. Doch nur kurze Zeit später spaltete sich die Mannschaft aufgrund mehrerer Streitigkeiten in weitere Teams. Zunächst hatten aber alle den Charakter von Zusammenschlüssen der Minderheiten gemein, die untereinander Spiele austrugen. Zu den Zuschauern bei diesen Partien gehörten Schüler des Galatasaray-Gymnasiums, welche aber vom Ablauf der Spiele enttäuscht waren und daher den Entschluss fassten, den Grundstein für einen eigenen Verein zu legen.

Erster Präsident und Mitbegründer, Ali Sami Yen formulierte den Satz: Unser Ziel ist es, zusammen zu spielen wie die Engländer, eine Farbe und einen Namen zu besitzen und die nicht-türkischen Mannschaften zu schlagen. Nach intensiver Namensuche einigte man sich auf Galatasaray, welcher während eines Spiels mit einem griechischen Verein aufgekommen sein soll, als das Publikum nach dem 2:0-Sieg der Studenten rief „Herren von Galatasaray!“. Der Name Galatasaray bedeutet übersetzt Palast von Galata. Galata ist ein Viertel des Istanbuler Stadtteils Beyoğlu.

Da es im Osmanischen Reich 1905 aber noch kein Gesetz gab, welches eine Registrierung möglich gemacht hätte, blieb man zunächst inoffiziell. Die offizielle Registrierung erfolgte 1912, als eine solche Richtlinie eingeführt wurde.

Am Anfang waren die Vereinsfarben rot und weiß, inspiriert von der türkischen Flagge. Da die Regierung damals aber noch repressiv auftrat, fühlte man sich schon bald unkomfortabel, weswegen die Farben geändert wurden in eine Kombination aus gelb und schwarz. Aber auch diese Version konnte sich nicht halten und so kam man zu den jetzigen Farben, gelb und rot. Ali Sami Yen erzählt dazu Folgendes: Nachdem wir viele Orte besucht hatten, kamen wir zum Geschäft von Yanko dem Fetten in Bahcekapi und wir sahen zwei elegante Kleider aus Wollstoff. Eines war schön und dunkelrot nahe einer Art purpur braun und das andere war ein dickes gelbes, welches Spuren von orange trug. Der Geschäftsinheber kombinierte die beiden Kleider mit einer unglaublichen Handbewegung. Es erschien eine Breite, ähnlich der Farbe, welche den Kopf und den Nacken eines Distelfinks bedeckt. Es war, als würden wir Farbenspiele im Feuer beobachten. Wir stellten uns eine Breite rot-gelben Feuers über unserem Team vor und dachten, dass es uns von Sieg zu Sieg tragen würde. Und das tat es auch.

Galatasaray ist der erfolgreichste türkische Club und zugleich einer der beliebtesten sowohl innerhalb der Türkei, als auch in europäischen Wettbewerben. So gelang dem Verein viermal der Einzug ins Viertelfinale und einmal der Einzug ins Halbfinale der Champions League (bzw. Europäischer Pokal der Landesmeister). In der Saison 1988/89 stand Galatasaray als bisher einzige türkische Mannschaft im Europäischen Pokal der Landesmeister im Halbfinale, scheiterte aber am späteren Zweiten Steaua Bukarest mit 1:1 und 1:4. Unvergessen für alle Fans bleibt hierbei der spektakuläre Einzug ins Viertelfinale, was wohl zu den größten Sensationen in der europäischen Vereinsfußballgeschichte gehört. Im Achtelfinale traf der Verein auf den Schweizer Club Neuchâtel Xamax. Das Hinspiel in der Schweiz verlor man mit 0:3. Das Unmögliche geschah dann am 9. November 1988 beim Rückspiel in Istanbul, wo man durch einen unglaublichen Willen die Schweizer mit 5:0 bezwang und somit ins Viertelfinale einzog.

Im Viertelfinale trafen die Istanbuler auf den französischen Meister AS Monaco. Die Monegassen galten mit Stars wie George Weah bereits als garantierter Finalist. Aber vollkommen überraschend gewannen die Türken im Hinspiel im Stade Louis II 1:0 nach einem wuchtigen Kopfball von Stürmerstar Tanju Colak vorbereitet durch eine Flanke von Cevat Prekazi. In der Folge vergaben die Gastgeber unzählige Chancen und scheiterten etliche Male an Torwart Zoran Simović, trotz aller Bemühungen schafften sie das 1:1 nicht mehr. Das Rückspiel wurde aufgrund einer Strafe, die über Galatasaray verhängt worden war, in Köln ausgetragen. In Monaco herrschte Freude darüber, nicht in die "Hölle" des Ali Sami Yen zu müssen, - allerdings ahnte niemand, das die Atmosphäre in Köln fast noch schlimmer war. Das Rückspiel wurde mit einem 1:1 beendet, noch wichtiger aber waren der Halbfinaleinzug und das unvergessliche Tor von Cevat Prekazi aus fast 40 Metern, das zum schönsten des Turniers gewählt wurde.

Auch wenn Galatasaray im Semifinale gegen Steaua Bukarest ausschied, so waren das Wesentliche das Prestige sowohl für den Verein, als auch für den türkischen Fußball. Zum ersten Mal zeigte sich, was türkische Teams auch gegen hochkarätige Gegner alles an Fähigkeiten zeigen konnten.

Als erstem und einzigem türkischem Club gelang es Galatasaray, zwei europäische Titel zu erlangen.

Mit 19 Teilnahmen an der Champions League gehört Galatasaray zu den europäischen Teams, die bisher am meisten an diesem Wettbewerb teilnahmen, an der modernen Version dieses Turniers gleich bei seiner Einführung in der Saison 1993/94, wo in der Vorrunde Manchester United auf spektakuläre Weise aus dem Turnier geschossen wurde. Das Hinspiel im Old Trafford begann mit einer schnellen 2:0 Führung für die Engländer, und die ManU-Fans erwarteten sogar noch mehr Treffer, doch die Türken fingen sich rasch und erzielten gleich drei Tore zum 2:3, bevor es Eric Cantona gelang, mit dem Ausgleichstor das Hinspielergebnis zu fixieren (3:3). Das Rückspiel in der Türkei endete 0:0 und die Sensation war damit perfekt. Galatasaray wurde damit zum ersten türkischen Team, das eine englische Mannschaft aus einem europäischen Turnier eliminiert hatte.

Die historisch schwerwiegendste Saison 1999-2000 begannen die Türken nach dem 4. nationalen Meistertitel in Folge in der Champions League in einer Gruppe mit Hertha BSC, FC Chelsea und AC Mailand. Nach fünf Spieltagen waren vier Punkte errungen, das letzte Spiel um den Einzug in den UEFA-Pokal fand im Ali-Sami-Yen-Stadion gegen die Mailänder statt, die tabellenmäßig in der besseren Situation waren und daher besiegt werden mussten. In einem fantastischen Match, das Galatasaray gleich zweimal drehen musste (knapp vier Minuten vor Schluss erzielte Hakan Sükür das 2:2) gewann "Cimbom" durch ein Elfmetertor von Ümit Davala in der Nachspielzeit mit 3:2.

Im UEFA-Pokal wurde in der 3. Runde als Gegner FC Bologna zugelost (1:1 (A), 2:1 (H)), es folgten Borussia Dortmund (2:0 (A), 0:0 (H)), Real Mallorca (4:1 (A), 2:1 (H))und Leeds United (2:0 (H), 2:2 (A)).

Das Finale fand im Kopenhagen Parken Stadion am 17. Mai 2000 statt, der Endspielgegner war der FC Arsenal. Beide Seiten fanden gut ins Spiel, auch wenn es sehr von Taktik geprägt war, kamen vor allem die Türken zu guten Chancen durch Hakan Sükür und Arif Erdem, auf der anderen Seite wurden Marc Overmars und Thierry Henry gefährlich. Nach 90 Minuten stand es aber immer noch 0:0, so dass die Verlängerung herhalten musste. Gleich zu Beginn gab es für Galatasaray mit der roten Karte für Spielmacher Gheorghe Hagi den ersten großen Schock, die Partie musste in Unterzahl weitergespielt werden. Dem folgte aber ein noch viel größerer, als plötzlich Henry völlig freistehend den Ball ins Tor köpfte, der aber in allerletzter Sekunde von Torwart Cláudio Taffarel von der Linie gerettet wurde. Der brasilianische Nationaltorhüter verletzte sich bei dem Manöver, avancierte aber gleichzeitig zum Mann des Spiels. Als es auch nach 120 Minuten Unentschieden stand, folgte das Elfmeterschießen, bei dem auf englischer Seite sowohl Davor Šuker als auch Kapitän Patrick Vieira vergaben, auf türkischer Seite aber alle Schützen trafen. Das Elfmeterschießen endete mit einem eindeutigen 4:1 für Galatasaray und der erste Europapokaltriumph einer türkischen Mannschaft war somit unter Dach und Fach. Zwar stimmt es, das Fenerbahce Istanbul in den 60er Jahren den Balkanpokal gewonnen hat, allerdings wurde dieser Bewerb offiziell nicht anerkannt, da er nicht von der UEFA veranstaltet wurde. Somit ist die Behauptung, Galatasaray sei einziger türkischer Europapokalsieger durchaus haltbar, auch wenn Kayserispor 2006 den UI-Cup gewann.

Auch in der Champions League verschafften sich die "Löwen" danach wieder starke Auftritte, in der Saison 2000-01 kamen sie bis ins Viertelfinale, wo man an Real Madrid scheiterte (3:2 in Istanbul, 0:3 in Madrid). Im folgenden Jahr kam "Cimbom" in die zweite Gruppenphase gemeinsam mit FC Barcelona, AS Rom und dem FC Liverpool, schied aber als Gruppenletzter aus (5 Remis, eine Niederlage). Nach diesen denkwürdigen Auftritten folgten noch drei erfolgreiche Qualifikationen für die CL-Gruppenphase (2002-03, 2003-04, 2006-07), die aber auf dem dritten bzw. vierten Platz beendet wurden.

National ist Fenerbahçe Istanbul Galatasarays größter Widersacher. Wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen (mindestens zweimal jährlich), spricht man vom "Interkontinentalen Derby" (türkisch: Kıtalar Arası Derbi; Galatasaray befindet sich im europäischen Stadtteil Beyoğlu, Fenerbahce im asiatischen Kadıköy), dem größten Derby der Türkei und einem der größten der Welt. Fenerbahçe hat mehr Siege bei den Spielen der beiden untereinander vorzuweisen, Galatasaray hingegen hat am 12. Februar 1911 7:0 in Unterzahl auf Fenerbahçes Gelände einen höheren Sieg davon getragen, was jedoch als Amateurspiel statt eines Ligaspiels gewertet wird, da der türkische Fußballverband erst 1923 gegründet wurde. Für diese historisch nicht belegte Feindschaft ist kein relevanter Grund bekannt, außer vielleicht der Tatsache, dass die Heimat beider Teams Istanbul ist. Ansonsten entbehren die Spannungen jedweder Grundlage: keine religiösen wie beim Old Firm, auch keine politischen wie bei FC Barcelona und Real Madrid. Es bleibt trotz allem ein Fakt, dass vor allem die türkischen Medien viel dazu beigetragen haben.

Weitere Rivalen sind Beşiktaş Istanbul, das sich eher in einer Sonderstellung sieht, sowie Trabzonspor welches aber seit den 1970er Jahren Fenerbahçe als großen Gegner hat.

Als Gegner auf internationaler bzw. europäischer Ebene wäre der AC Mailand aufgrund zahlreicher Begegnungen noch am ehesten vorzuweisen, manche sehen Galatasaray sogar als „Milan-Schreck“. Sowohl in der Saison 1999-2000 als auch 2000/01 (letztere in der zweiten Gruppenphase) schafften die Türken den Aufstieg, zumeist auf Kosten der Lombarden. Es besteht aber auch eine gewisse Fan-Freundschaft durch die Begegnungen, oder Personen, die als Spieler oder Trainer bei beiden Vereinen gewirkt haben, wie Fatih Terim und Ümit Davala.

Das Galatasaray Museum wurde im Jahr 1905 von Ali Sami Yen gegründet. Der Standort des Museums war bis zum 15. Mai 1919 in Kalamış (Istanbul). Ali Sami Yen befürchtete nach dem Ersten Weltkrieg, dass zu der Zeit alle Pokale, Trikots, Fotografien, Dokumente und Medaillen vom Staat beschlagnahmt werden könnten, daher wurden die Gegenstände im Galatasaray-Gymnasium untergebracht. Das Galatasaray-Museum ist das erste Sportmuseum seiner Art, welches in der Türkei eröffnet wurde. Derzeit ist der Museumsdirektor Ali Oraloğlu.

Im Museum befinden sich ca. 3000 Pokale sowie Fotografien von Mustafa Kemal Atatürk und anderen wichtigen Staatsmännern der Türkei und Europas. Zudem findet der Besucher Waffen und Schwerter aus dem Ersten Weltkrieg: ungefähr 200 Schüler des Galatasaray-Gymnasiums haben damals am Krieg teilgenommen, ein Grossteil von ihnen fiel.

Für Besucher ist das Museum Mittwochs von 13:00 - 17:00 geöffnet. Wenn die Arena (Aslantepe) fertiggestellt worden ist, zieht das Museum dort hin.

Das Trainingsgelände von Galatasaray das Florya Metin Oktay Tesisleri wurde nach dem Spieler Metin Oktay benannt. Er war vor Hakan Şükür der beste Torschütze der Vereinsgeschichte. Oktay starb 1991 nach einem Autounfall, weshalb das Trainingsgelände nach ihm benannt wurde. Florya (Istanbul) ist der Ortsteil indem sich die Anlage befindet. Die Größe des Geländes beträgt 80 Hektar, dort befinden sich das Vereinsheim, 4 Fußballfelder, ein eigener Bereich für die Fußballjugend, Fußballinternat und Sporthallen für die Abteilung Basketball und Volleyball. Eines der Fußballfelder wurde nach dem verstorbenen Trainer Jupp Derwall benannt.

Seit dem 15. Januar 2007 betreibt Galatasaray und die Doğan Holding einen eigenen Fernsehsender der Galatasaray TV genannt wird, der 24 Stunden pro Tag sendet. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre, Reportagen und Porträts. Die Spiele der zweiten Mannschaft werden live übertragen. Die Spiele der A-Mannschaft in der türkischen Süper Lig werden nicht live übertragen, jedoch wird das Spiel live berichtet.

Galatasaray Istanbul PAF ist die Jugend/Zweitmannschaft der Rot-Gelben.

Traditionellerweise tragen die Spieler Galatasarays rot-gelbe Trikots, meist mit roten oder weißen Hosen und roten Stutzen. Die Auswärtstrikots sind oftmals weiß mit weißen Hosen und weißen Stutzen. Teilweise wurden die weißen Auswärtstrikots aber auch als Ausweichtrikots genutzt.

In der Saison 2008/09 hat Galatasaray vier verschiedene Trikots. Zu den standardmäßigen rot-gelben und weißen kommt noch das UEFA-Pokal-Outfit in Orange. Als Ausweichtrikot gibt es ein rot-gelbes Trikot.

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1. Lig 1984/85

Superlig.png

Erster und somit türkischer Meister in der Saison 1984/85 der 1. Lig wurde Fenerbahçe Istanbul. Es war für die Blau-Gelben der 12. Titel der Vereinsgeschichte.

In dieser Saison stiegen mit Antalyaspor und Boluspor nur zwei Mannschaft ab, da in der nächsten Spielzeit mit 19. Mannschaften die Meisterschaft ausgetragen werden sollte.

Aykut Yiğit von Sakaryaspor wurde mit 20 Toren Torschützenkönig der Saison 1984/85.

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Gürhan Gürsoy

Gürhan Gürsoy (* 24. September 1987 in Kardschali, Bulgarien) ist ein türkischer Fußballspieler von Fenerbahçe Istanbul.

Gürhan Gürsoy begann seine Karriere in der Jugend bei IFK Norrköping. Dort spielt bis zur Wintertransferperiode 2003. In dieser Zeit wechselte er zu Adanaspor. Beim damaligen Erstligisten spielte von Januar 2003 bis Mai 2004.

Mit 17 Jahren gelang ihm sein Wechsel zu Fenerbahçe Istanbul ein sehr großer Schritt. Neben vielen Einsätzen in der zweiten Mannschaft von Fenerbahçe, spielte er in seinen zwei Jahren 12 Spiele in der Turkcell Süper Lig. Wegen der Vielzahl an Mittelfeldspieler in der Saison 2006/07 wurde Gürsoy an Sivasspor verliehen.

Für Sivasspor kam er wie in den Zeiten bei Adanaspor zu vielen Spielen und schoss in 20 Spielen zwei Tore. Nach seiner Rückkehr aus Sivas spielte Gürhan in der Saison 2007/08 drei Spiele.

Gürsoy gelang bislang der Sprung in die türkische U-21-Mannschaft. Dort machte er sein erstes Spiel gegen die Schweiz. Die Nominierungen folgten in seiner Zeit als Leihgabe bei Sivasspor.

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1. Lig 1974/75

Superlig.png

Erster in der Saison 1974/75 der türkischen 1. Lig wie in der Saison zuvor Fenerbahçe Istanbul.

Die Aufsteiger der Spielzeit waren Trabzonspor und Zonguldakspor. Trabzonspor wurde in seinem ersten Jahr 9. Platz und im türkischen Pokal Pokalfinalist. Die Absteiger waren Samsunspor und Kayserispor. Kayserispor musste bereits nach zwei Spielzeiten zurück in die Zweitklassigkeit.

Ömer Kaner von Eskişehirspor wurde mit 14 Toren Torschützenkönig der Saison 1974/75.

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Source : Wikipedia