Eva Herman

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Geschrieben von c3po 05/04/2009 @ 08:14

Tags : eva herman, moderatoren, fernsehen, kultur

Neueste Nachrichten
Ein Bogen von der Droste hin zu Eva Herman - Ahlener Zeitung
Die romantische Gedichte der Droste fanden sich schnell im Spinnennetz des „Eva-Prinzips“, dem sich die ehemalige TV-Moderatorin Eva Herman verschrieben hat, wieder und gaben eine spannende Verwebung zwischen den romantischen Themen und antiquierten...
Schwarz-Rot-Obi - sueddeutsche.de
... er sich mit anderen Verfassungspatrioten über Patriotismus streiten kann; jeder in Unehren ergraute SED-Kader darf im Deutschlandfunk im Sinne der epochenübergreifenden Eva-Herman-Schule darüber räsonieren, dass es so schlecht nicht war in der DDR....
Im Gespräch: Declan Ganley „Ich möchte jetzt Mister Europa werden“ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
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"Verlust der menschlichen Heimat" - Opinio
von Jurij Below | Frankfurt | 40 mal gelesen Eva Herman ist wieder da. Nach dem Horror, dass Sie vor Ende 2007 erleben musste, es bleibt nur zu sagen: Der Mensch ist stärker als Unmenschliches Eigentlich trotz aller Bemühungen von politisch Korrekten,...
Dokumentation: AUF-Partei und Libertas schließen Bündnis für EU ... - eigentümlich frei
Mai mit Eva Herman und Declan Ganley Am Samstag, 16. Mai, findet ab 11.00 Uhr die Auftaktveranstaltung der AUF-Partei im Hotel Excelsior in Frankfurt/Main (nahe Hauptbahnhof) statt. Prominenteste Redner sind die ehemalige TV-Moderatorin Eva Herman...
Angriff auf die Freiheit - freiewelt.net
Mai 2009 in Erfurt auf einer Tagung des Familiennetzwerkes über den „Angriff auf die Freiheit“ und beteiligt sich als Politik-Experte an einer Internet-Offensive um die ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Moderatorin Eva Herman (www.familyfair.tv)....
EU-Wahl am 7. Juni Piraten wollen ins Europa-Parlament - Bild.de
Als prominente Wahlkämpferin tritt die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman („Das Eva-Prinzip“) auf. Sie unterstützt die Partei AUF (Arbeit, Umwelt, Familie – Christen für Deutschland). Auch die Piraten könnten noch für Wirbel sorgen: In mehreren...
DRAMA: Ein Täter und doch keine Bestie - Märkische Allgemeine
Nicht umsonst ist Regisseur Mark Herman Brite. Seine Erzählperspektive ist – anders als in Benignis „Das Leben ist schön“– nicht die eines Opfers: Die zentrale Figur Bruno (Asa Butterfield) ist der behütete Sohn eines hochrangigen Nationalsozialisten....
Jugendliche fragen Kreistagskandidaten - Schwäbische Zeitung
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Eva Herman

Eva Herman während einer Lesung in Timmendorfer Strand

Eva Herman (bürgerlicher Name: Eva Herrmann; * 9. November 1958 in Emden als Eva Feldker) ist eine deutsche Autorin und ehemalige Fernsehmoderatorin. Sie agierte von 1989 bis 2006 als Nachrichtensprecherin der Tagesschau und moderierte bis September 2007 verschiedene Fernsehsendungen für den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Drei von ihr verfasste und 2006 bzw. 2007 veröffentlichte Bücher zum Selbstverständnis von Frauen über die Rollen von Mann und Frau und über Familienpolitik führten zu Kontroversen und heftigen Reaktionen in den Medien.

Eva Herman wurde als Tochter eines Hotelierspaars geboren. Sie wuchs mit einem Bruder und einer Schwester in Herzberg am Harz auf. Ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war, mit dem zweiten Ehemann der Mutter verstand sie sich nie gut. In einigen ihrer Bücher, z. B. im Roman „Und dann kamst Du“ wird das Verhältnis als äußerst gewalttätig beschrieben. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie in Braunlage, Timmendorf und in der Schweiz eine Lehre zur Hotelkauffrau.

Eva Feldker heiratete 1983 den Autohändler Werner Herrmann, den sie 1980 kennengelernt hatte und zog nach München. Nach der Scheidung 1988 behielt sie dessen Nachnamen, verkürzte aber die Schreibweise um je ein „r“ und „n“. Im Jahre 1989 heiratete sie den Fernsehjournalisten Horst-Wolfgang Bremke, der wie Herman beim NDR arbeitete. Die Ehe wurde 1992 geschieden.

Von 1991 bis 1994 war Herman mit dem Moderator Uwe Bahn liiert. 1995 heiratete sie den Produzenten und Regisseur Tom Ockers. 1997 wurde der gemeinsame Sohn geboren. 2002 erfolgte die Scheidung. Sie heiratete 2005 den Hotelier Michael Bischoff.

Von 1983 bis 1986 absolvierte Herman eine journalistische Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk in München. Bis 1988 ließ sie sich beim selben Sender zur Fernsehsprecherin ausbilden. Während ihrer Ausbildung moderierte Herman für den Hörfunksender Bayern 3 unter anderem die Sendungen Radiokantine, Hitkiste, Vormittagsprogramm, ARD-Nachtprogramm und Rushhour, unter ihrem damaligen Chef Thomas Gottschalk. Gleichzeitig übernahm sie im Bayerischen Fernsehen die Moderation von Nachrichten- und Unterhaltungssendungen, wie zum Beispiel BR-unterwegs und Der heiße Draht. 1988 wechselte sie zum Norddeutschen Rundfunk nach Hamburg, wo sie zunächst die Hörfunkprogramme NDR 2 am Vormittag, die Plattenkiste (NDR 1 Niedersachsen) und NDR 2 Traumhaft moderierte. Nach einem Casting bei Werner Veigel wurde sie ins Team der Tagesschau aufgenommen und sprach ihre erste Sendung im August 1988.

Daneben war Herman regelmäßig mit Unterhaltungsshows und Talk-Sendungen zu sehen. Von 1991 bis 1995 führte sie durch die monatliche Unterhaltungsshow Schlagerparade der Volksmusik und präsentierte die ARD-Sendungen Chorgala (1994–1995) Stars (1995–1998) sowie die Spenden-Gala Ein Herz für Kinder (1996–1997). Weiter führte sie durch die ARD-Berichterstattung über die Internationale Funkausstellung Berlin (1993, 1995, 1997) und über die Kieler Woche (1995–2004). Von 1995 bis 1999 moderierte sie regelmäßig im NDR-Fernsehen das norddeutsche Regionalmagazin Das!. Am 17. Januar 1997 war sie erstmals zusammen mit ihrer Kollegin Bettina Tietjen Gastgeberin bei der „Talk-Illustrierten“ Stargeflüster. Daraus entwickelte sich im Mai 1999 die Talkshow Herman und Tietjen. Ab Dezember 2000 moderierte sie die NDR-Quizsendung Wer hat’s gesehen und ab Februar 2003 die Talentshow der ARD-Fernsehlotterie Deutschlands Talente. Nebenbei arbeitete Frau Herman auch für den Pharmakonzern Hoffmann-La Roche und dessen bundesweite Kampagne Durch die Brust ins Herz.

2001 veröffentlichte Herman mit der Dokumentation Fernsehfrauen in Deutschland. Im Gespräch mit Eva Herman ihr erstes Buch, in welchem sie prominente Fernsehfrauen nach ihrem Leben mit dem schnelllebigen Medium und der Vereinbarung von Karriere und Familie befragte, mit Dann kamst du im selben Jahr, veröffentlichte Herman ihren ersten Roman, in welchem sie die gescheiterte Ehe mit Ockers verarbeitete, indem sie eine Fernsehansagerin namens „Corinna Feldmann“ verrückte Liebesabenteuer mit Männern erleben ließ. Der Roman wurde 2003 von Susanne Hake verfilmt.

2002 folgte die Fortsetzung Aber Liebe ist es nicht, wieder mit ihrem Alter Ego „Corinna Feldmann“. Darüber hinaus verfasste sie die Sachbücher Vom Glück des Stillens. Körpernähe und Zärtlichkeit zwischen Mutter und Kind und Mein Kind schläft durch – der natürliche Weg zu ruhigen Nächten für Groß und Klein, in welchem sie ihr Muttersein und die ideale Beziehung zu Kindern thematisierte.

2003 kam die Musik-CD Swing it auf den Markt. Sie sang mit Bettina Tietjen, Max Raabe und Hape Kerkeling Swingklassiker.

2003 wurde sie in einer Emnid-Umfrage als „beliebteste Moderatorin Deutschlands“ bezeichnet.

Am 12. August 2006 teilte die ARD mit, dass Herman nach 17 Jahren ihre Arbeit als Tagesschausprecherin ruhen lässt, was mit ihrem Buch Das Eva-Prinzip begründet wurde, in welchem sie die traditionelle Rollenverteilung vom arbeitenden Ehemann und der Hausfrau betont positiv darstellte. Leserbriefe zum Thema veröffentlichte sie im selben Jahr in dem Nachfolgeband „Liebe Eva Herman: Briefe an die Autorin des Eva-Prinzips“, deren Erlöse an das Familiennetzwerk Familie e. V. zugutekommen, in welchen sie auch als Mitglied aktiv ist. 2007 erschien ihr Buch Das Prinzip Arche Noah, in welchem sie ihre Meinung fortführte.

Hermans Bücher Das Eva-Prinzip und Das Prinzip Arche Noah verursachten eine breite öffentliche Debatte. Diese begannen 2006, als in der Mai-Ausgabe des Politikmagazins Cicero mit einem Beitrag zur Kinderlosigkeit in Deutschland eine erste Vorschau auf das im Herbst 2006 veröffentlichte Buch Das Eva Prinzip erschien. Kritik an dem Buch äußerte beispielsweise Alice Schwarzer; Herman hatte darin ihrerseits Schwarzer für deren Wortmeldungen zum Fall Bruce Reimer kritisiert.

Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks nahm dies zum Anlass, die Zusammenarbeit des NDR mit Eva Herman zu beenden, da ihre schriftstellerische Tätigkeit nicht länger mit ihrer Rolle als Fernsehmoderatorin und Talk-Gastgeberin vereinbar sei. Frau Herman führe einen „Mutterkreuzzug“ (Siehe auch Mutterkreuz), ihre polarisierende Wirkung sei zum Nachteil für die von ihr moderierten Sendungen. Die von Frau Herman gegen die Kündigung erhobene Klage blieb in zwei Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit erfolglos. Zwar hatte das LAG Hamburg den Parteien mitgeteilt, dass die von Frau Herman gemachten Äußerungen zur Rolle der Mutter in der NS-Zeit als Kündigungsgrund nicht reichen würden, denn sie verherrlichten nicht das NS-Regime. Frau Herman konnte sich als freie Mitarbeiterin aber nicht auf den nur für Arbeitnehmer geltenden Kündigungsschutz berufen.

Johannes Kerner lud Eva Herman neben anderen in seine Talkshow am 9. Oktober 2007 ein, in der über Familienpolitik diskutiert werden sollte. Nach 55 Minuten verabschiedete Kerner Eva Herman vorzeitig. Dies führte zu einer breiten Debatte in Medien und Öffentlichkeit.

Das ZDF hat sich nach einer Abmahnung von Hermans Anwälten ohne Anerkennung einer Rechtspflicht verpflichtet, einen Teil des Jahresrückblicks 2007, in denen Herman ebenfalls verkürzte und den Sinn verändernde Aussagen zugeschrieben worden seien, nicht mehr zu verbreiten oder verbreiten zu lassen.

Im Januar 2009 gewann Eva Herman in erster Instanz vor dem Landgericht Köln zwei Prozesse im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen des Jahres 2007. Im ersten Verfahren verurteilte das Gericht die Bild-Zeitung für die nach der Kerner-Sendung durch den Kolumnisten Franz Josef Wagner verwendete Titulierung Hermans als „dumme Kuh“ zu einem Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die in einem anderen Bild-Artikel benutzte Überschrift „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“ wurde hingegen vom Gericht als zulässige Meinungsäußerung bewertet. Im zweiten Fall wurde das Hamburger Abendblatt für eine nach Ansicht des Gerichts unkorrekte Zusammenfassung der Herman-Äußerungen vom 6. September 2007 durch die Journalistin Barbara Möller zur Unterlassung der strittigen Formulierungen und zu 10.000 Euro Schadenersatz verurteilt.

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Die Tietjen und Dibaba

Logo von Die Tietjen und Dibaba

Die Tietjen und Dibaba ist eine Talkshow im NDR Fernsehen, die einmal im Monat freitags in der Zeit von 22:00 Uhr bis 0:15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung wurde nach den Moderatoren Bettina Tietjen und Yared Terfa Dibaba benannt.

Das Talkshow-Format wird von der gleichen Redaktion betreut wie die NDR Talk Show; sie unterscheidet sich aber vor allem durch die Auswahl der Gäste von der NDR Talk Show. Neben prominenten Talkgästen aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft werden auch unbekannte Gäste – „die etwas zu sagen haben“ – eingeladen. Die Sendung weist einen durchschnittlichen Marktanteil von 16,3 Prozent im Sendegebiet auf.

Am 17. Januar 1997 startete die zunächst als „Talk-Illustrierte“ konzipierte Sendung unter dem Titel Stargeflüster. Die damals aus der „Hanseatic Lounge“ (Terminal 2) des Flughafen Hamburgs ausgestrahlte Sendung war das erste von zwei Frauen moderierte Talkformat Deutschlands: Eva Herman und Bettina Tietjen. Die voraufgezeichneten Interviews internationaler Musiker und von Hollywood-Stars wurden in die Sendung eingespielt.

Im Mai 1999 wurde das Konzept der Sendung geändert und es entwickelte sich daraus die Talkshow Herman und Tietjen mit bis zu acht Live-Gästen. Die Sendungen wurden zunächst aus einem Studio des NDR in Hamburg-Lokstedt ausgestrahlt, ab März 2000 dann aus der „Elbkuppe“ des Hotel Hafen Hamburg in Hamburg-St. Pauli – mit einem Panoramablick über den Hamburger Hafen.

In den Jahren 2001, 2002 und 2003 wurden einzelne Sendungen als Außenübertragen im Sendegebiet des NDR Fernsehen realisiert: im Schweriner Schloss, in den Herrenhäuser Gärten von Hannover und im Schloss Glücksburg in Schleswig-Holstein. Im Mai 2005 wurde die Sendung um 15 Minuten verlängert um Nachgespräche mit Gästen führen zu können. Die Sendung erreichte zu diesem Zeitpunk bis zu 16 Prozent Marktanteil im Sendegebiet und bis zu 1,5 Millionen Zuschauer bundesweit.

Seit dem 20. Januar 2006 erfolgt die Produktion der Sendung in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Hier entstanden die Aufnahmen zunächst im der „Cavallo“, der Königlichen Reithalle der ehemaligen preußischen Kavallerieschule in Hannover-Vahrenwald.

Am 12. September 2007 entschied sich der NDR, nach der Entlassung Eva Hermans, die Talkshow als Talk mit Tietjen weiterzuführen. Tietjen führte am 14. September 2007 zusammen mit Reinhold Beckmann durch die Sendung. Vier Tage nach der Sendung gab der NDR bekannt, dass Yared Terfa Dibaba die Show bis Ende 2007 als Gastmoderator – neben Tietjen – präsentieren werde. Im Dezember 2007 wurde dieser dann fester Moderator der Sendung, die seitdem Die Tietjen und Dibaba heißt.

Seit März 2008 wird Die Tietjen und Dibaba aus einem Fernsehstudio auf dem Messegelände Hannover ausgestrahlt.

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Familiennetzwerk

Das Familiennetzwerk ist ein deutscher Interessenverband von Einzelpersonen, Vereinen, Stiftungen und anderen kleineren familienpolitischen Gruppierungen.

Das Familiennetzwerk wurde im Juli 2005 vom Verein Familien e.V. initiiert, um eine Lobby für Kleinkinder zu schaffen sowie für die Erwachsenen, die Familie als die Keimzelle unserer Gesellschaft verstehen. Der Interessensverband hat folgende, auch in einer Festrede von Albin Nees, Vorsitzender des Deutschen Familienverbands, genannten Ziele: Wahrung des Kindeswohls, Förderung und Stärkung von familiärer Erziehungsarbeit, Stärkung der elterlichen Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft, echte Wahlfreiheit der Kinderbetreuungsmodelle, Wahrung der Interessen von Familien im Steuer- und Sozialversicherungsrecht, Gleichberechtigung von Familien- und Erwerbsarbeit, Verbesserung der bestehenden Kinderbetreuungsmodelle und -einrichtungen, Umsetzung verfassungsgemäßer Familienpolitik.

Initiiert wurde das Familiennetzwerk vom Verein Familien e. V. auf Anregung der Vorsitzenden und Kinderärztin Maria Steuer im Juli 2005. Familien e. V., hatte Anfang 2007 circa 250 zahlende Mitglieder; zum Familiennetzwerk gehören mehr als 45 verschiedene Organisationen .

Das Familiennetzwerk vertritt in der der aktuellen politischen Diskussion gegenüber staatlichen Ganztagsschulen und einseitig subventionierten Kinderkrippen in Rundfunk, Fernsehen und Presse eine kritische bis ablehnende Position. Im Medienskandal um Eva Herman setzt sich das Familiennetzwerk für ihre Rehabilitierung ein , die inzwischen gerichtlich bestätigt wurde .

Prominente Unterstützer sind unter anderem Kinder- und Jugendpsychiaterin Christa Meves, die ehemalige ARD-Moderatorin und Bestseller-Autorin Eva Herman, Physiker Prof. Dr. Hermann Adrian, Theologe und Menschenrechtler Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert, Kinderarzt und Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Johannes Pechstein, Prof. emerit. Dr. Dr. Theodor Hellbrügge und der in Australien lebende Familienpsychotherapeut, prominenter Buchautor Steve Biddulph sowie die familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland und Ehefrau von Oskar Lafontaine, Christa Müller.

Das Familiennetzwerk finanziert sich aus Spenden und der ehrenamtlichen Mitarbeit der Netzwerker. Es versteht sich als unabhängig und überparteilich.

Kritiker halten dem Familiennetzwerk eine schleichende Unterwanderung der Medien, politischen Konservatismus und ein nicht zeitgemäßes Familienbild vor. Der Deutsche Familienverband arbeitet im Gegensatz zum Familienbund der Katholiken, Landesverband Bayern , nicht mit dem Familiennetzwerk zusammen .

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Johannes B. Kerner (Fernsehsendung)

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Johannes B. Kerner ist eine Talkshow, die nach ihrem Moderator Johannes B. Kerner benannt ist. Sie wird seit dem 15. Januar 1998 von a+i und der J.B.K. TV-Production im Auftrag des ZDF in Hamburg produziert.

Ursprünglich wurde die Sendung einmal wöchentlich am Donnerstag ausgestrahlt. Seit dem 10. Januar 2002 ist sie viermal wöchentlich von Dienstag bis Freitag auf Sendung. Seit dem 21. Januar 2005 ist die Sendung am Freitag keine Talkrunde, sondern eine Kochshow: Kerner kocht.

Die Sendung wird seit dem 9. September 2003 im Medienzentrum in Hamburg-Rotherbaum produziert und aufgezeichnet.

Die Kochausgabe wurde eigentlich aus der Not heraus geboren. George Clooney, der für die ursprünglich geplante Sendung als Gast vorgesehen war, musste aufgrund eines Bandscheibenvorfalls absagen. In der Not kam man auf die Idee, die Köche, die für die Talkshowausgabe des Vortages (15. Dezember 2004) eingeladen waren, an dem für Clooney vorgesehenen Termin vor Publikum kochen zu lassen. Als Köche waren dabei: Johann Lafer, Tim Mälzer, Rainer Sass, Sarah Wiener und Ralf Zacherl.

Da diese Sendung vom Publikum sehr gut angenommen wurde, entschloss man sich dazu, ab 21. Januar 2005 jeden Freitag bei Kerner zu kochen - zunächst (und bis ins Jahr 2007 hinein) unter dem Titel "Kerners Köche". Dafür werden mehrere Köche und Gäste eingeladen, die ein fünfgängiges Menü in 60 Minuten zubereiten. Dabei wird alles in der Sendung vorbereitet und gekocht. Nach Zubereitung der einzelnen Gänge kosten sowohl die anderen Köche wie auch das Publikum das Essen und bewerten es.

Die Besetzung des Kochteams wechselt, in hundert Ausgaben waren bisher 69 Köche zu Gast. Bisher waren unter anderem dabei: Alexander Herrmann, Alfons Schuhbeck, Horst Lichter, Cornelia Poletto, Mario Kotaska, Frank Rosin, Andreas C. Studer, Kolja Kleeberg, Lea Linster, Stefan Marquard, Sarah Wiener und Kim Sohyi.

In der Sendung am 4. November 2005 gab es eine Ausnahme, nur zwei Köche waren zu Gast: Tim Mälzer und Jamie Oliver.

Für die Kochausgabe wird die Studiokulisse komplett umgebaut. Wegen des Aufwands für den Umbau werden die Kochsendungen in der Regel im Block innerhalb einer Woche aufgezeichnet und dann in den folgenden Wochen ausgestrahlt.

Nach dreieinhalb Jahren und 123 Ausgaben übergab Kerner die Kochausgabe der Sendung am 31. Mai 2008 an seinen Nachfolger Markus Lanz.

Kritisiert wurde Kerner während seiner Werbetätigkeit im Zusammenhang mit dem Börsengang von Air Berlin. Der mit Kerner befreundete Air-Berlin-Chef Joachim Hunold war in zwei Ausgaben der Talkshow zu Gast. Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzgesellschaft für Wertpapierbesitz bemängelte dabei die für viele Zuschauer nicht mehr nachvollziehbare Vermischung der Journalisten- mit der Werbefigur Kerner in diesem „riskanten Bereich“.

Im Zusammenhang mit dem Amoklauf von Erfurt interviewte Kerner noch am Abend des Tattages einen elfjährigen Jungen als Augenzeugen. Daraufhin wurde er stark kritisiert. Besonders stark war die Kritik von Entertainer Harald Schmidt, der die persönliche Annahme des Medienpreises Goldene Feder aus Kerners Händen am 24. Mai 2002 aus Protest ablehnte. Im November 2006 interviewte Kerner ein 14-jähriges Entführungs- und Vergewaltigungsopfer, obwohl Psychologen dringend davon abgeraten hatten. Der NDR schrieb in diesem Zusammenhang von einem „medialen Missbrauch“; das Kind sei Opfer der Berichterstattung und kommerzieller Interessen.

Am 9. Oktober 2007 verabschiedete Kerner die frühere Tagesschau-Sprecherin Eva Herman nach 55 Minuten vorzeitig aus seiner Talkshow. Kerner hatte der umstrittenen Autorin, der seit einer mehrdeutigen Aussage zu ihrer jüngsten Buchveröffentlichung Anfang September 2007 in einer breiten öffentlichen Debatte fehlende Abgrenzung zur Familienpolitik im Nationalsozialismus vorgeworfen wurde, nach eigenen Angaben Gelegenheit zur Richtigstellung geben wollen. Nach einigen Wortgefechten um die von ihr gewählten Formulierungen und mögliche sinnverfälschende Wiedergaben ihrer Äußerungen kam es zu dem Eklat. Die FAZ kommentierte: „Zwei- bis dreimal im Jahr will der als Moderator meist zahnlose Johannes B. Kerner unbedingt demonstrieren, dass er auch kraftvoll zubeißen kann.“ Herman warf Kerner wenige Tage später vor, er sei in seiner Sendung überfordert gewesen. In einem Interview erklärte Kerner, die Sendung sei redaktionell nicht zu Ende gedacht gewesen.

Der Verlauf der Sendung war auch Thema einer Sitzung des ZDF-Fernsehrats unter Vorsitz von Ruprecht Polenz (CDU) am 7. Dezember 2007. Der Ausschuss attestierte zum einen der Redaktion Fehler, die bereits mit der Auswahl der Gäste zum geplanten Thema „Familienpolitik“ begonnen hätten, und zum anderen einen missglückten Gesprächsverlauf, zu dem auch Kerner maßgeblich beigetragen habe. Der Fernsehrat kündigte ein besonderes Augenmerk des Fernsehrates auf das Format an. Gleichzeitig wurde dem Sender gestattet, das begleitende Online-Forum zum 15. Januar zu schließen, so dass die – überwiegend kritischen – Beiträge nur noch gelesen und nicht mehr kommentiert werden können.

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Uwe Bahn

Uwe Bahn (* 5. Februar 1958 in Lauenburg/Elbe) ist ein deutscher Moderator, Autor und Fotograf .

Seit 1999 moderiert der ehemalige Lehrer die NDR-Sportsendung Sportclub. Weiterhin präsentiert er seit einigen Jahren die Sendung Das! Reist, in welcher er norddeutsche Reiseziele mit einem alten Reisebus vom Typ Setra S 8 (Baujahr 1958) als Museumsbus der Kraftverkehr GmbH & Co. KG, Stade, besucht und vorstellt; zudem produziert er Reisefilme für das NDR Fernsehen.

Außerdem arbeitet er seit Juli 1984 als Moderator beim NDR-Hörfunksender NDR 2. Zurzeit moderiert er dort als Sport-Anchorman die NDR 2 Bundesligashow mit den Live-Übertragungen der deutschen Fußball-Bundesliga. Ende der achtziger Jahre fungierte er auch zeitweilig als Stadionsprecher beim Hamburger SV. Seit 1998 präsentiert er eine der erfolgreichsten Bühnenshows in Deutschland: Die „Night of the Proms“, ein Klassik-Pop-Event, der jährlich im Dezember durch die größten Hallen der Republik tourt.

Als Autor ist Uwe Bahn vor allem durch seine monatlich erscheinende Reise-Kolumne „Heiter bis wolkig“ im Hamburger Abendblatt bekannt. Weitere Reiseberichte und –reportagen schreibt er für die Printmedien Focus, Die Welt, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt, Berliner Morgenpost, Tagesspiegel und die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Als selbsternannter Kreuzfahrtexperte ist er Co-Autor eines Kreuzfahrt Guides und arbeitet redaktionell an dessen Webseite mit.

Von 1991 bis 1994 war Bahn mit der Moderatorin und Autorin Eva Herman liiert.

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Das Eva-Prinzip

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Das Eva-Prinzip (im Untertitel "Für eine neue Weiblichkeit") ist ein im Sommer 2006 veröffentlichtes Buch der Fernsehmoderatorin und Journalistin Eva Herman in Co-Autorenschaft mit Christine Eichel, Ressortleiterin „Salon“ beim politischen Monatsmagazin Cicero.

In der Mai-Ausgabe 2006 des Politikmagazins Cicero, gewissermaßen als Vorbereitung für ihr dann im Herbst 2006 erschienenes Buch Das Eva-Prinzip, veröffentlichte Herman mit Co-Autorin Christine Eichel einen Beitrag über die Kinderlosigkeit der Deutschen, der zu heftigen Diskussionen führte. Sie setzte sich für die klassische Rollenverteilung zwischen der Frau als Mutter und dem Mann als dem „starke(n) und beschützende(n) Part“ ein und erteilte der Emanzipation eine Absage. Der Lebensabend karriereorientierter Frauen würde „in vielen Fällen eine Zeit des schmerzvollen Nachdenkens und der tiefen Reue werden“. Kinder zu bekommen, sei für Frauen nicht mehr selbstverständlich, sondern bloß noch eine Möglichkeit. Sie vermutet, die Frauen seien in Folge der Emanzipationsbewegung vermännlicht. Statt einem „fremdbestimmten Anspruch an die Frau, es gefälligst den Männern gleichzutun“, forderte sie „das Recht auf die traditionelle Rolle als Frau und Mutter“ mit Betonung auf die Bestimmung der Frau nach dem christlichen Schöpfungsaspekt.

Das Prinzip steht vereinfachend für die Rolle der Mutter zu Hause in den ersten drei für die Entwicklung eines Kindes entscheidenden Jahre nach der Geburt und dem Mann in der Erwerbstätigkeit. Familie und Mutterschaft seien letztlich für „Glück und Zufriedenheit“ einer Frau wichtiger als berufliche Karriere und vollständige Unabhängigkeit. Die Frau solle sich wieder mehr auf ihre „Weiblichkeit“ besinnen und auf „egoistische“ Alleingänge verzichten. Weiblichkeit beruhe auf grundsätzlichen biologischen Unterschieden von Mann und Frau.

Die öffentliche Diskussion um Eva Hermans Thesen begann bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Buches. Aufgrund dieser, als anti-feministisch und dem emanzipatorischen Zeitgeist widerstrebend empfundenen Aussagen, sorgte es für großen medialen Wirbel. Bei Erscheinen von Das Eva-Prinzip hatte Herman angesichts der Diskussionen über ihre Thesen ihre Arbeit als Tagesschausprecherin ruhen lassen.

Alice Schwarzer reagierte auf den Cicero-Artikel in einem Spiegel-Interview Ende Mai 2006, zudem hatte ihre Zeitschrift Emma bereits im April 2006 erstens geurteilt „Frauen sollten mit so einem Quatsch im Jahre 2006 keine Zeit mehr verlieren“ und zweitens gefordert, die „ARD muss sich fragen, ob ihre Tagesschau-Sprecherin mit so sexistischen Elaboraten nicht gegen die Grundsätze der Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten verstößt — und die vorgeschriebene ‚Glaubwürdigkeit‘ einer Nachrichtensprecherin demontiert!“ .

Von konservativer Seite wurde die Stellungnahme Eva Hermans teilweise mit Beifall aufgenommen .

Bei der Vorstellung ihres Buches Das Eva-Prinzip sagte Herman am 7. September 2006 in der Berliner Bundespressekonferenz, sie fühle sich missverstanden: „Die Reduzierung meiner Thesen auf den Slogan ‚zurück zum Herd’ ist falsch.“ Dieser Stellungnahme halten manche entgegen, Hermans Artikel für die Mai-Ausgabe des Cicero sei immerhin auf dessen Titelseite auch mit den Worten „Zurück an den Herd!“ ausgelobt worden.

Hermans Buch zog eine Kette von Gegenveröffentlichungen nach sich.

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Source : Wikipedia