Eisschnelllauf

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Geschrieben von bishop 06/03/2009 @ 23:09

Tags : eisschnelllauf, wintersport, sport

Neueste Nachrichten
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ÖESV-Koordinator Stanuch von Betrug freigesprochen - ORF.at
Der Sportkoordinator des Österreichischen Eisschnelllauf-Verbands (ÖESV), Marek Stanuch, ist am Dienstag im Wiener Straflandesgericht vom Vorwurf des schweren gewerbsmäßigen Betrugs freigesprochen worden. Stanuch hatte 2002 und 2003 regelmäßig...
Sporthilfe greift den Talenten unter die Arme - Thüringische Landeszeitung
Insgesamt 42 Sportlerinnen und Sportler aus den Wintersportarten Biathlon, Bob, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Nordische Kombination, Rennschlitten, Skeleton, Skilanglauf und Skisprung erhielten aus den Händen des Referatsleiters Sportförderung im...
15-jährig und schon gedopt - Blick Online
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Oberschleißheim · Ruderer aus 38 Ländern zu Gast - Münchner Wochenanzeiger
... zweifacher Olympiasieger Eisschnelllauf, Judo-Weltmeister Florian Wanner und Box-Europameister Günther Meier ins Boot, die Bundesliga-Volleyballerinnen aus Lohhof vertreten die Gemeinde Unterschleißheim und die Tennisasse Helga Hösl-Thaw und Silvia...
Busen des Sports: Diese Athletinnen haben die schönsten Brüste - Bild.de
Eisschnelllauf-Champion Anni Friesinger, Tennis-Star Serena Williams oder unsere ehemalige Eiskunstlauf-Königin Katarina Witt – um nur einige zu nennen – stehen für sportliche Höchstleistungen. Und für eine pralle Oberweite!...
Nachrichten Quintett unter Top 8 ++ Frauen verlieren ++ Dokic in ... - BZ
(dpa)Eisschnelllauf - Nach der vorläufigen Dopingsperre eines 15-Jährigen wies ein Gericht in Rotterdam die Klage der Eltern ab. Sie behaupteten, die Kontrolleure hätten Kinder nicht testen dürfen. (sid)Handball - Melsungen verpflichtete...
Trainingsalltag in Oberstdorf - DESG
Besuch bekam die Mannschaft am Donnerstag durch Dr. Jörg Bügner (zuständig beim DOSB für Eisschnelllauf und Shorttrack) und die Sportpsychologin Monika Liesenfeld, die sich das Training anschauten und im Anschluss mit den Athleten arbeiteten....
Anni Friesinger: Mit dem "live high - train low"-Konzept vom ... - news aktuell (Pressemitteilung)
Kühtai (ots) - Herausragende Leistungssportler wie die deutsche Doppelolympiasiegerin im Eisschnelllauf Anni Friesinger oder der österreichische Triathlon-Staatsmeister Frederic Kohl nützen das leistungssteigernde Höhentraining im Kühtai als effektive...
Techniktrainings und Einheiten in der Halle - Berner Zeitung
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Olympische Winterspiele 1988/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den XV. Olympischen Spielen 1988 in Calgary wurden zehn Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen. Austragungsort war das Olympic Oval.

Bei den Männern war Tomas Gustafson der erfolgreichste Läufer. Er startete über die beiden Langstrecken und errang jeweils Gold. Bei den Frauen konnte die Niederländerin Yvonne van Gennip über die 1500, 3000 und 5000 Meter, trotz der großen DDR-Dominanz (acht von zwölf Medaillen), dreimal Gold erringen und war damit mit dem Skispringer Matti Nykänen die erfolgreichste Teilnehmerin von Calgary.

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Olympische Winterspiele 1984/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den XIV. Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo wurden neun Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

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Olympische Winterspiele 1960/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den VIII. Olympischen Spielen 1960 in Squaw Valley wurden acht Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen. Austragungsort war die Blyth-Memorial-Arena. Erstmals wurden Wettkämpfe für Frauen durchgeführt. Die erste künstliche Eisschnelllaufbahn bot ideale Wettkampfbedingungen.

Datum: 27. Februar Zum ersten Mal wird die Grenze von 16 min unterboten.

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Olympische Winterspiele 1976/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den XII. Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck wurden neun Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

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Olympische Winterspiele 1980/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den XIII. Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid wurden neun Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

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Olympische Winterspiele 2010/Eisschnelllauf

Eisschnelllauf

Bei den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver werden zwölf Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

Austragungsort ist das Richmond Olympic Oval im Richmond.

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Olympische Winterspiele 1972/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den XI. Olympischen Spielen 1972 in Sapporo wurden acht Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

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Eisschnelllauf

Schnelllaufschlittschuhe, Modell aus den 1970er Jahren ohne Klappmechanismus

Eisschnelllauf ist eine sportliche Laufdisziplin, die auf dem Eis und auf Schlittschuhen ausgetragen wird.

Schnelllauf-Schlittschuhe haben bis unterhalb des Fußgelenkknöchels reichende Schnürschuhe aus Ziegenleder. Die langen Stahlkufen, auch Brotmesser genannt, sind bis 45 Zentimeter lang und haben eine Dicke von etwa 1,0 Millimetern. Die Lauffläche hat einen Planschliff mit einer schwachen Kurvung in Längsrichtung, die es ermöglicht durch die Kurven zu laufen. Die Spitze ist gerundet, das Ende nach hinten abfallend.

Der letzte Entwicklungsstand ist hier der Klappschlittschuh, bei dem die Kufe beim Anheben der Ferse bei gestrecktem Stoßbein hinten abklappt und erst beim endgültigen Abheben wieder zurückgezogen wird. Damit kann die Kufe über einen längeren Weg und mit abgehobener Ferse zum Abstoßen auf dem Eis belassen werden. Vor allem auf Langstrecken wird davon profitiert.

Herkömmliche Schlittschuhe sind ab 150 Euro erhältlich, für Klappschlittschuhe (Schuhe und Kufen) sollte man ab 500 Euro einplanen. Neueste Hightech-Entwicklungen mit individueller Anpassung können 2000 Euro und mehr kosten.

Die ursprüngliche Bekleidung waren wollene Strumpfhosen und enganliegende Pullover sowie eine die Ohren überdeckende Mütze. Der Schweizer Architekt und Läufer Franz Krienbühl entwickelte 1974 aus aerodynamischen Überlegungen einen einteiligen hautengen Anzug, der anfänglich eher amüsiert verspottet wurde. Als Krienbühl mit diesem Anzug als 47-Jähriger den achten Platz bei den Olympischen Spielen 1976 erreichte, änderte sich jedoch diese Einstellung sofort. Seither tragen alle Läufer diesen Einteiler.

Viele Eisschnellläufer sind barfuß in ihren Schlittschuhen, da sie so ein besseres Kantengefühl (Lage der Kufen am Eis) haben, was bei der Erbringung von Höchstleistungen entscheidend sein kann.

Im Gegensatz zum rückseitigen Abstoßen beim Kunstlauf und Eishockey stößt sich der Eisschnellläufer auf gerader Strecke mit den Beinen zur Seite ab, wobei die Kufe in ganzer Länge mit der Eisfläche in Kontakt bleibt. Durch den eingeschliffenen Bogen in den Kufen und durch einen ständigen Wechsel von der Außen- auf die Innenkante führt diese Technik zu einer flachen, S-förmigen Laufspur, dennoch wird damit die größtmögliche Geschwindigkeit auf dem Eis erreicht. In Kurven stößt sich das kurveninnere linke hinter dem kurvenäußeren rechten Bein gegen die Fliehkraft nach rechts bzw. nach außen ab. Dieser Vorgang wird Übersetzen genannt.

Um sich mit den Beinen genügend abstoßen zu können, müssen Eisschnellläufer tief in die Hocke gehen. Gleichzeitig erfordert dies zum Gleichgewichtsausgleich das Vorbeugen des Oberkörpers. Daraus ergibt sich die typische Krummbuckel-Laufhaltung dieser Sportart. Damit verlagert sich günstigerweise auch der Schwerpunkt nach unten, was das schnelle Durchlaufen von Kurven gegen die Fliehkraft erleichtert.

Spitzenläufer erreichen eine Dauergeschwindigkeit von etwa 50 km/h, im Sprint kurzzeitig bis über 60 km/h. Die höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten werden nicht auf der kürzeren 500 m-Sprintstrecke, sondern auf der 1000 m-Strecke erreicht. Grund dafür ist der größere Anteil der langsameren Startphase auf der kürzeren Strecke. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten auf der 1500 m-Strecke sind etwa gleich denen der 500 m-Strecke. Erst auf der 3000 m-Strecke und der 10.000 m-Strecke zeigt sich ein deutlicherer Geschwindigkeitsabfall gegenüber der jeweils vorangehend kürzeren Wettkampfdistanz.

Die reguläre Wettkampfbahn ist eine 400 Meter umfassende, ovale Bahn, auf der zwei Wettkampf-Laufspuren und zuinnerst eine Warmlaufbahn abgeteilt sind. Es laufen immer zwei Läufer(innen) wechselnd auf der Innen- und Außenbahn, wobei die Startpunkte entsprechend dem anfänglichen Längenunterschied zwischen Innen- und Außenbahn versetzt sind. Im Verlauf des Wettkampfes wechseln die Läufer(innen) in jeder Runde auf der Wechselgeraden (ca. 100 m) überkreuz die Bahn. Damit wird die Länge der gelaufenen Strecke nach jeder Runde ausgeglichen.

Kurzbahnen werden mangels einer verfügbaren großen 400 m-Bahn benutzt. Je nach der verfügbaren Fläche, z. B. auf einem Eishockeyfeld, beträgt die Länge von Kurzbahnen zwischen 120 und 200 Meter. Lokale Eisschnelllauf-Meisterschaften auf Kurzbahnen werden über die gleichen Distanzen wie auf der Langbahn durchgeführt, wobei die 10.000 m-Strecke seltener gelaufen wird.

Die speziellen Shorttrack-Kurzbahnrennen haben sich als eigenständige Sportart vom Eisschnelllauf abgesetzt und werden auf einer 111,12 Meter langen ovalen Bahn durchgeführt.

Es werden festgesetzte Streckenlängen gelaufen. Übliche Einzelstrecken sind 100, 500, 1.000, 1.500, 3.000, 5.000 und 10.000 Meter, bei nationalen und Nachwuchswettbewerben auch andere. Im Nachwuchsbereich gibt es zum Beispiel Strecken mit 100, 200, 300, 500 und 700 Meter.

Sprint-Mehrkämpfe werden über die je zweimal gelaufenen Strecken von 500 und 1000 Meter ausgetragen, Vierkämpfe über die Strecken 500, 1.500, 3.000, und 5.000 Meter (Frauen) und 500, 1500, 5000 und 10.000 Meter (Männer). Zur Unterscheidung vom Großen Vierkampf der Männer ist wegen der kürzeren Langstrecke bei den Frauen die Bezeichnung Kleiner Vierkampf üblich. Da dort bei EM und WM bis 1982 die Strecken 500, 1000, 1500 und 3000 Meter gelaufen wurden (ab 1983 ist statt der 1000- die 5000-Meter-Strecke im Programm), werden diese Wettkämpfe heute als Mini-Vierkampf bezeichnet. Allgemein heißen die Vierkämpfe wegen ihres Charakters als Vielseitigkeitsprüfung auch Allround-Mehrkämpfe.

Das Endklassement ergibt sich ausschließlich aus den erzielten und auf 500-Meter-Distanz umgerechneten Zeiten, nicht aus der Platzierung in den Einzelläufen. Dabei erhält jede Strecke die Punktwertigkeit der 500 Meter (kürzeste Strecke), indem die erzielte Zeit durch jene Zahl geteilt wird, wie die Strecke Vielfaches von 500 Meter ist, und zum Punktkonto addiert wird (Beispiel: 2:09,6 Minuten, also 129,6 Sekunden, über 1.500 Meter werden durch 3 geteilt und gehen mit 43,2 Punkten in den Mehrkampf ein).

Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und eine Serie von bis zu zwölf Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über alle WM-Strecken. Eisschnelllauf ist eine Olympische Sportart und gehört seit 1924 zum Programm der Olympischen Winterspiele.

Zum Programm bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gehören 500 m, 1.000 m, 1.500 m, 3.000 m (nur Frauen), 5.000 m und 10.000 m (nur Männer) sowie die Mannschaftsverfolgung.

Ein Ranking nach verschiedenen Bestzeiten für Frauen und Männer gibt der Adelskalender wieder. Weitere Läufer siehe Liste bekannter Eisschnellläufer.

Allein Gunda Niemann-Stirnemann gewann bis einschließlich 2005 99 (und damit 17 %) aller seit Beginn gelaufenen Weltcuprennen sowie 19 von 84 (23 %) Weltmeistertiteln seit ihrer ersten WM-Teilnahme 1989.

Seit 1981 stellten die deutschen Damen insgesamt 65 Weltrekorde in allen Disziplinen auf, wovon allein 19 auf Gunda Niemann-Stirnemann und 10 auf Karin Enke entfallen.

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Olympische Winterspiele 1964/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den IX. Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck wurden acht Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen.

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Olympische Winterspiele 1932/Eisschnelllauf

Olympische Ringe

Bei den III. Olympischen Spielen 1932 in Lake Placid wurden vier Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen. Austragungsort war das Eisstadion mit einer Natureisbahn.

Außer den Männern durften erstmals auch die Frauen ihre Schnelligkeit am Eis beweisen. Der Eisschnelllauf der Frauen wurde in Lake Placid als Demonstrationsbewerb ausgetragen. Olympische Medaillen gab es für die Frauen jedoch keine. Das Startfeld war noch sehr klein, es nahmen nur 10 Athletinnen aus 2 Ländern teil. Als offizieller olympischer Bewerb wurde der Eisschnelllauf der Frauen erst bei den Olympischen Winterspielen von 1960 ins Programm aufgenommen.

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Source : Wikipedia