Eisbären Regensburg

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Geschrieben von tron 13/04/2009 @ 23:08

Tags : eisbären regensburg, 2. bundesliga, eishockey, sport

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Eisbären Regensburg

Eisbären Regensburg

Die Eisbären Regensburg waren ein von 2001 bis 2008 bestehendes Eishockeyteam aus Regensburg. Sie wurden von der EVR Eisbären Betriebs GmbH organisiert, in die die Profimannschaft des EV Regensburg zur Saison 2001/02 ausgelagert wurde. Die Mannschaft spielte in der Regensburger Donau-Arena.

Die Saison 2000/01 ging als eine der erfolgreichsten in die Geschichte des Clubs ein. Mit dem 4:2-Sieg im entscheidenden Play-off-Spiel gegen den EV Duisburg stiegen die Eisbären in die 2. Bundesliga auf. Obwohl der Klassenerhalt zunächst nur am Grünen Tisch erreicht wurde, ging es fortan auch sportlich rapide bergauf. 2005 blickten die Eisbären auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück, nachdem die Mannschaft die Spielzeit auf dem dritten Platz beendete. Im Halbfinale der Play-Offs zerplatzten jedoch die Aufstiegsträume. Im darauffolgenden Jahr konnte dieser Erfolg annähernd wiederholt werden, ehe das Aus im Viertelfinale gegen den Erzrivalen Straubing Tigers eine Wende des sportlichen Erfolgs einleitete. 2007 wurden die Play-Offs gerade noch erreicht, gegen den Ligenprimus Kassel Huskies gab es jedoch nichts zu holen. In der abgelaufenden Saison 2007/08 mussten sich die Eisbären unter Trainerneuling Wayne Hynes erstmals seit 2002 dem sportlichen Abstiegskampf stellen, konnten jedoch aufgrund eines starken Endspurts mit neuem Coach Igor Pavlov den vorzeitigen Klassenerhalt sichern. Trotz des sportlichen Happy-Ends musste die Eisbären GmbH am 14. April 2008 einen Insolvenzantrag stellen und zog sich aus dem Spielbetrieb der 2. Bundesliga zurück. Die Pleite betrifft jedoch nicht den Hauptverein EV Regensburg, der auch weiterhin seine Eishockey-Mannschaften zum Spielbetrieb (derzeit fünftklassige Landesliga Nord) melden wird.

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EHC München

EHC München

Der EHC München e.V. ist ein Eishockeyverein aus München. Er wurde am 19. Januar 1998 gegründet und trägt seine Heimspiele im Eisstadion im Münchner Olympiapark aus. Die 1. Herrenmannschaft, die seit Mai 2004 in die EHC München Spielbetriebs GmbH ausgelagert ist, spielt seit der Saison 2005/06 in der 2. Bundesliga.

Die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte waren der Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Spielzeit 2004/05 und der zweite Platz in der Abschlusstabelle der Saison 2008/09. In dieser Saison erreichte der EHC auch zum ersten Mal das Play-Off Finale und spielt aktuell gegen den SC Bietigheim um den Aufstieg in die DEL. Die offiziellen Vereinsfarben sind weiß und blau.

Am 19. Januar 1998 wurde der EHC München unter dem Namen Eishockeyclub HC 98 gegründet, um Spielern, die beim ESC München keine Chance mehr erhielten Eishockey zu spielen, eine Möglichkeit zu geben ihren Sport weiterhin in München betreiben zu können. Der gewählte Name HC 98 und das dazugehörige Wappen entstand unter Zusammenarbeit aller Gründungsmitglieder und war eine Mischung aus einer Anlehnung an den EHC 70 München und der Idee sich am schweizerischen Eishockey zu orientieren, indem sich die Verantwortlichen für ein einfaches HC im Namen entschieden, welches beispielsweise der HC Davos im Namen trägt.

Sein erstes Pflichtspiel absolvierte der HC 98 am 25. Oktober 1998 gegen die zweite Mannschaft des ESC Dorfen, welches der HC mit 12:0 gewann. Im weiteren Saisonverlauf beendeten die Müncher die Vorrunde der Bezirksliga mit 24:0 Punkten und 159:22 Toren auf dem ersten Tabellenplatz, wobei das Spiel gegen den EHC Geisenhausen, mit 27:1 endete und damit den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte bedeutete.

In der Meisterrunde musste der HC 98 im Hinspiel gegen den SV Apfeldorf das erste Unentschieden der Vereinsgeschichte hinnehmen, konnte sich aber im Rückspiel durchsetzen und somit ins Finale um die Bayrische Bezirksligameisterschaft einziehen, die der neu gegründete Verein gegen den EV Pfronten 1b schließlich gewann. Durch die gewonnene Meisterschaft hatte sich der HC 98 für die Landesliga qualifiziert.

Die Landesliga-Saison 1999/00 begann für den HC 98 mit zwei Siegen, bevor der Aufsteiger am 7. November 1999 die erste Pflichtspielniederlage in der Vereinsgeschichte hinnehmen musste, als der ESV Gebensbach 3:5 gegen die Mannschaft des HC 98 gewinnen konnte. Der Rest der Vorrunde konnte sehr erfolgreich gestaltet werden, sodass sich das Team am Ende der Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem EHC Waldkraiburg wieder fand. In der anschließenden Aufstiegsrunde ließ die Münchner Mannschaft den ERC Sonthofen am Ende aufgrund des direkten Vergleichs hinter sich und stieg somit in die Bayernliga auf.

Die erste Bayernliga-Saison 2000/01 begann mit einem Rückschlag für den HC 98, da die Stadt München das Prinzregentenstadion komplett sanieren ließ und das Olympia-Eissportzentrum nicht finanzierbar war. Um trotzdem antreten zu können wurden sämtliche Heimspiele im Grafinger Eisstadion, der Heimspielstätte des EHC Klostersee, ausgetragen, wodurch es keine Heimspiele im eigentlichen Sinne mehr gab.

Die Vorrunde schloss der EHC München hinter dem ERC Sonthofen auf dem fünften Tabellenplatz ab, womit die Qualifikation für die Meisterrunde knapp verpasst wurde. In der anschließenden Abstiegsrunde verlor der Eishockeyverein lediglich gegen den EV Pfronten und platzierte sich auf dem zweiten Rang, der zugleich den Klassenerhalt bedeutete. Auch in der Saison 2001/02 sah sich der Verein gezwungen auf das Grafinger Eisstadion auszuweichen. Durch die Verlagerung der Heimspiele nach Grafing sank der Zuschauerschnitt und die zweite Bayernliga-Saison konnte nur durch Darlehen privater Gönner und der Vorstandschaft zu Ende gespielt werden.

Sportlich wurde das Erreichen der Meisterrunde als Ziel ausgegeben, das allerdings nach einem schwachen Saisonstart mit zwei Siegen in den ersten acht Partien nicht erreicht werden konnte. Bezeichnend war in der Vorrunde die Heimschwäche des HC 98, da lediglich zwei Heimspiele gewonnen wurden. Im Gegensatz dazu gewann die Mannschaft in der Abstiegsrunde alle sieben Heimspiele und verhinderte somit den Abstieg.

Nachdem die München Barons mitsamt ihrer DEL-Lizenz nach Hamburg umgezogen waren stand der HC 98 vor einem Umbruch und Neuanfang. Der HC München 98 wurde in EHC München umbenannt und es wurde erstmals in der Vereinsgeschichte ein Verwaltungsbeirat eingestellt, der den Vorstand in finanziellen Fragen unterstützen sollte. Außerdem konnten die Spiele jetzt im Olympia-Eissportzentrum ausgetragen werden, wodurch der EHC München wieder Heimspiele im eigentlichen Sinne bestreiten konnte. Sportlich lief es in dieser Saison um einiges besser als in den Vorjahren und der Eishockeyclub München konnte die Vorrunde hinter dem ESV Königsbrunn als Zweiter beenden. In der Zwischenrunde trafen die Bayern auf die besten vier Teams aus der Ostgruppe der Bayernliga. Die Play-offs konnte der EHC erst nach mehreren Siegen zum Ende dieser Runde erreichen.

In der ersten Runde der Play-offs setzte sich der EHC München gegen den EHC Waldkraiburg durch, bevor im Halbfinale die favorisierten Starbulls Rosenheim als Gegner feststanden, die jedoch ebenfalls besiegt werden konnten. Durch den Sieg im Finale gegen den EV Landsberg 2000 in einer best of three-Serie gelang der Mannschaft beim dritten Versuch der Aufstieg in die Oberliga. Um ein professionelleres Umfeld für die Oberliga zu ermöglichen trat der komplette Vorstand des EHC München nach der Saison zurück. Der neue Vorstand bestand nun aus Jürgen Bochanski, Dr. Theo Wagner und Herbert Aidelsburger.

Das erste Spiel, welches der EHC München in der Saison 2003/04 bestritt wurde im Grafinger Eisstadion gegen den EHC Klostersee ausgetragen, was insofern erwähnenswert ist, als dass dieses Stadion in den ersten beiden Bayernligajahren dem damaligen HC 98 als Heimspielstätte diente. Nach der Vorrunde der Oberliga Südwest stand der EHC München hinter den Moskitos Essen auf dem zweiten Platz.

In der Meisterrunde, in der die fünf bestplatzierten Mannschaften der zwei Oberligagruppen in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel die acht Play-off-Plätze ausspielten, konnte durch das Erreichen des vierten Tabellenplatzes das Heimrecht im Play-off Viertelfinale gesichert werden. Dort traf der EHC München auf die Dresdner Eislöwen, die der Club aus München mit 2:1 Siegen bezwingen konnte und somit in die nächste Play-off-Runde einzog. Im Halbfinale verlor der EHC München mit zwei Niederlagen gegen den Zweitligaabsteiger REV Bremerhaven. Das Erreichen des Halbfinales war der bis dahin größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, der außerdem die Teilnahme am Deutschen Eishockey-Pokal ermöglichte.

Durch den Rückzug der EC Bad Nauheim Spielbetriebs GmbH aus der 2. Bundesliga, wäre der EHC München erster Nachrücker in die 2. Bundesliga gewesen, worauf der Verein mit Rücksicht auf die schwierige Vergangenheit des Münchner Eishockeys verzichtete und somit den Lausitzer Füchsen den nachträglichen Aufstieg ermöglichte.

Im Mai 2004 wurde die Profimannschaft des EHC München in die neu gegründete EHC München Spielbetriebs GmbH ausgelagert. Beim ersten Auftritt der Vereinsgeschichte im DEB-Pokal verloren die Münchner in der 1. Runde gegen den späteren Deutschen Meister Eisbären Berlin mit 1:2. In der Oberliga lief es dagegen sportlich erfolgreicher, sodass sich die Mannschaft nach der Vorrunde der zweigeteilten Oberliga hinter den aus der 2. Bundesliga abgestiegenen Heilbronner Falken auf dem zweiten Rang platzierte.

Nachdem der Trainer Georg Kink noch vor dem ersten Spiel der Hauptrunde entlassen wurde und gegen Gary Prior ausgetauscht wurde, beendete der Verein die Hauptrunde als Gruppenerster. Im Viertelfinale setze sich das Team des EHC München in drei Spielen gegen die Starbulls Rosenheim durch und traf im Halbfinale auf die Blue Lions Leipzig, gegen die der EHC ebenfalls gewinnen konnte.

Da bei den Blue Lions Leipzig kurz vor dem Beginn der Serie für die MECS GmbH ein Insolvenzantrag gestellt wurde, der zum Insolvenzverfahren führte, verkam die komplette Serie zur einer Art Farce. Da ein in Insolvenz stehender Verein beziehungsweise Spielbetriebs-GmbH eine Liga zurückgestuft worden wäre, stand damit der EHC München schon vor Beginn der Halbfinal-Serie als sicherer Aufsteiger fest. Im Finale traf das Team auf die Dresdner Eislöwen, die ebenfalls nach ihrem Halbfinalsieg gegen die Hannover Indians schon als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststanden. Letzten Endes gewannen die Eislöwen das Finale im entscheidenden Penaltyschiessen.

Da der Aufstieg in die 2. Bundesliga unter Gary Prior gelang wurde sein auslaufender Vertrag bis zum Ende der Saison 2005/06 verlängert. Als Ziel für die erste Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse wurde der Klassenerhalt ausgegeben. Während im DEB-Pokal nach Siegen gegen die Kölner Haie und die Hamburg Freezers das Viertelfinale erreichen konnte und erst gegen den späteren DEB-Pokalsieger und Vize-Meister DEG Metro Stars ausschied, erreichten die Münchner in der Liga nur den elften Platz. In der Abstiegsrunde traf der EHC München auf die Moskitos Essen, die Tölzer Löwen, den ESV Kaufbeuren, die Lausitzer Füchse sowie auf die Wölfe Freiburg und konnte schließlich die Klasse halten. Der Klassenerhalt wurde mit einem 0:4 Sieg beim EC Bad Tölz zwei Spieltage vor Ende gesichert und der EHC München schloss die Saison 2005/2006 als Tabellen Neuneter und somit als „Abstiegsrundenmeister“ ab.

Nachdem der Klassenerhalt in der ersten Bundesligasaison das ausgegebene Ziel war, sollte in der zweiten Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga erstmals die Play-offs erreicht werden. Um dies zu erreichen wurden die Kontingentstellen komplett neu besetzt und einige deutsche Spieler verpflichtet. Auf eine erfolgreiche Vorbereitung folgte im DEB-Pokal eine klare Niederlage gegen den späteren DEL-Vizemeister Sinupret Ice Tigers. In der 2. Bundesliga erreichte der EHC München erneut einen Platz im unteren Tabellendrittel, weshalb anschließend der amtierende Trainer Gary Prior zurücktrat.

Als Nachfolger wurde Pat Cortina vorgestellt, unter dessen Leitung der EHC München im November und Dezember bis auf den dritten Tabellenplatz vorrücken konnte. Trotz dieser Erfolge geriet das Erreichen der Playoffs gegen Ende der Saison noch einmal in Gefahr, als es aufgrund einiger Niederlagen am vorletzten Spieltag zum entscheidenden Spiel gegen die Eisbären Regensburg kam. Durch einen Sieg rangierte der EHC auf dem sechsten Tabellenplatz, womit er im Play-off Viertelfinale auf den REV Bremerhaven traf, der nach sechs Spielen bezwungen wurde. Im Play-off-Halbfinale schieden die Bayern schließlich gegen die Kassel Huskies aus.

Gegen Ende der Spielzeit 2006/07 war zeitweise die Fortsetzung des Spielbetriebs in der 2. Bundesliga gefährdet, als im März 2007 die Kündigung des Vertrags durch den Hauptsponsor auf einer Pressekonferenz bestätigt wurde. Rechtzeitig vor der Einreichung des ersten Teils der Lizenzunterlagen wurde am 11. April 2007 bekanntgegeben, dass die Rücknahme der Kündigung zwischen der Spielbetriebs GmbH und dem Hauptsponsor vereinbart und der Vertrag bis zum Ende der Saison 2007/08 verlängert wurde. Dagegen sprangen während der Zusammenstellung des zweiten Teils der Unterlagen weitere Sponsoren ab, sodass die Spiellizenz 2007/08 erneut stark gefährdet war und allen Spielern am 25. April 2007 die Freistellung mitgeteilt wurde. Am Montag, dem 21. Mai 2007 gab das Management bekannt, dass die Lizenz für die Saison 2007/08 beantragt wurde und damit zugleich der Spielbetrieb fortgesetzt wird.

Nach einer Niederlagenserie sowie durch vereinsschädigendes Verhalten in der Öffentlichkeit, wurde Bernhard Englbrecht am 9. Oktober 2007 von seiner Funktion als Trainer freigestellt und durch den US-Amerikaner Doug Bradley ersetzt. Am 21. Januar 2008 wurde aber auch er von seinem Amt als Trainer freigestellt, nachdem die Mannschaft unter seiner Leitung nicht überzeugen konnte. Als Nachfolger wurde der ehemalige Trainer des EHC München, der Italo-Kanadier Pat Cortina vorgestellt. Der EHC München platzierte sich letzten Endes auf dem neunten Rang, der sich damit sportlich für die Spielzeit 2008/09 qualifiziert. Das eigentliche Saisonziel wurde dennoch verpasst. Im DEB-Pokal schied das Team in der zweiten Runde gegen die Augsburger Panther aus.

Das ESBG All-Star Game findet seit 2006 jährlich statt und vereint die besten Spieler der 2. Bundes- und Oberliga.

In der Saison 1999/00 übernahm Holger Bock das Amt des Trainers. Er erreichte mit der Mannschaft den zweiten Platz der Bezirksliga und stieg mit ihr somit in die Bayernliga auf. Anschließend verpflichtete das Management Josef Pellinger und eine weitere Spielzeit später Peter Slapke, welcher den EHC in die dritthöchste deutsche Eishockeyspielklasse, die Oberliga, führte. Slapkes Nachfolger Michael Eibl konnte das zuvor erklärte Ziel, den Klassenerhalt, erfüllen, wurde im Sommer 2004 dennoch von Georg Kink abgelöst.

Kink erreichte mit seinem Team nach einem Halbfinalsieg gegen die Blue Lions Leipzig und trotz einer Finalniederlage gegen die Dresdner Eislöwen die sportliche Qualifikation für die 2. Bundesliga. Dieses Aufstiegsrecht wurde letzten Endes auch wahr genommen. In der ersten Saison in der 2. Bundesliga wurde der US-Amerikaner Gary Prior unter Vertrag genommen, welcher im Jahr 2006 auf Grund der ausbleibenden sportlichen Erfolge entlassen wurde. Daraufhin wurde der Italo-Kanadier Pat Cortina engagiert. Unter seiner Leitung gelang es der Mannschaft des EHC München erstmals die Play-offs zu erreichen. Dort konnte sich der Eishockeyclub München im Viertelfinale gegen die Eisbären Regensburg durchsetzen und schied schließlich im Halbfinale gegen die Kassel Huskies aus. Dies war der bis dahin größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Zur Saison 2007/08 engagierte die Vereinsführung den Deutschen Bernhard Englbrecht. Am 9. Oktober 2007 wurde er von seinem Amt freigestellt und wenige Tage später, am 16. Oktober 2007, durch Doug Bradley ersetzt. Bradley konnte letztlich nicht überzeugen und Ende Januar 2008 entlassen. Kurze Zeit später präsentierte das Management mit Pat Cortina einen neuen Trainer, der schon in der Spielzeit 2006/07 als Headcoach bei den Bayern agierte. Cortina verpasste das ausgegebene Ziel, sich erneut für die Play-offs zu qualifizieren, konnte allerdings mit seinem Team den Klassenerhalt sichern. Pat Cortina wird auch in der Saison 2008/09 beim EHC München unter Vertrag stehen.

Insgesamt beschäftigte der Eishockey-Club München bisher elf verschiedene Trainer aus sechs Nationen. Außer Pat Cortina, der zusammen mit seiner ersten Amtszeit insgesamt drei Jahre beim EHC angestellt ist, war keiner von ihnen länger als eine Spielzeit im Amt.

Zwischen 2004/05 und 2007/08 unterhielt der EHC München neben seiner Profimannschaft ein zweites Seniorenteam, welches zuletzt in der Landesliga Bayern aktiv war. Nachdem die EHC München 1b in der Saison 2007/08 sportlich in die Bezirksliga Bayern abstieg, meldete die Vereinsführung die Amateur-Mannschaft vom Spielbetrieb ab. Seit der Saison 2007/08 kooperiert der EHC mit dem Münchner Eishockeyverein Münchner EK, wessen erste Mannschaft in der Landesliga spielt, und bildet mit ihm die SG München, welche in der Bezirksliga spielt. Die Damenmannschaft ist in der Saison 2008/09 in der Landesliga Bayern aktiv.

Die Junioren- und Jugendmannschaft spielt in der Bezirksliga, die Schülermannschaft in der Landesliga und die Knabenmannschaft in der MK-Liga. Des Weiteren existiert zudem eine Kleinst- und Kleinschülerabteilung.

Die ersten beiden Spielzeiten der Vereinsgeschichte zwischen 1998 und 2000 bestritt der HC 98 im Prinzregentenstadion, das am 16. Dezember 1933 eröffnet wurde und damit die älteste süddeutsche Freiluft-Kunsteisbahn ist. Als der Umbau des Prinzregentenstadions von der Stadt München beschlossen wurde und das Olympia-Eissportzentrum nicht zu finanzieren war, hatte der HC 98 vorerst keine Heimspielstätte, woraufhin er zwei Jahre in das Eisstadion Grafing ausweichen musste. In Folge dessen sank der Zuscherschnitt und gleichzeitig die vorher geplante Einnahmen. Bis zum Ende der Saison 2001/2002 trug der EHC München seine Heimspiele in Grafing aus.

Nachdem die München Barons nach Hamburg umgezogen waren wurde das Olympia-Eissportzentrum mit 6.256 Plätzen (darunter 1.912 Sitzplätze) als Heimstadion bestimmt, in dem heute noch die Heimspiele des EHC München stattfinden. Das Eissportzentrum wurde im Jahr 1967 als Eisstadion Oberwiesenfeld erbaut und im Laufe der Jahre modernisiert. Im Sommer 1970 wurde die Halle auf knapp 7.000 Plätze erweitert und wenig später für verschiedene Boxveranstaltungen genutzt. Mitte der 1980er Jahre wurde die Kapazität, im Zuge des Einzugs des Eishockeyvereins EC Hedos München, auf 6.300 verringert. Des Weiteren gab es Pläne, die eine weitere Reduzierung der Zuschauerkapazität vorsahen. Diese wurden jedoch wieder verworfen.

In der Geschichte des EHC München wurde der Zuschauer Vereinsrekord mit 6012 Besuchern am 30.12.2008 im Derby gegen die Tölzer Löwen erreicht.

An der Ostseite des Eissportzentrums befindet sich zudem eine Trainingshalle, welche im Jahr 1991 eröffnet wurde.

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Niklas Hede

Niklas Hede (* 14. Mai 1969 in Malmö, Schweden) ist ein deutsch-finnischer Eishockeyspieler (Stürmer), der zurzeit beim EHC München in der 2. Bundesliga unter Vertrag steht.

Hede begann seine Karriere in der Saison 1989/90 in der finnischen SM-liga beim HIFK Helsinki. Nachdem er auch die Saison 1990/91 in Finnlands höchster Spielklasse begann, wechselte er nach zwei Spielen zu Karhu-Kissat Helsinki in die 2. finnische Liga. Zur Saison 1991/92 unterschrieb er dann einen Vertrag bei FPS Forssa, bevor er zu Beginn der Saison 1993/94 in die SM-Liga zurückkehrte, wo er bei HPK Hämeenlinna spielte. Nach drei Jahren kehrte er dann zur Saison 1994/95 zum HIFK Helsinki zurück und die Saison 1995/96 verbrachte er dann wieder bei HPK Hämeenlinna.

Ein Jahr später entschied sich Hede zu einem Wechsel in die DEL, wo er bei den Eisbären Berlin einen Vertrag für die Saison 1996/97 unterschrieb, den er bis zur Saison 1998/99 verlängerte. In der Saison 1999/00 spielte er immer noch in Berlin, stand aber beim Lokalrivalen Berlin Capitals unter Vertrag.

Nach seiner Zeit in Berlin zog es Hede wieder in seine finnische Heimat, wo er in der Saison 2000/01 für Ässät Pori aufs Eis ging, bevor er zur Saison 2001/02 nach Deutschland zurückkehrte, um für den EC Bad Tölz in der 2. Bundesliga zu spielen. In der Zeit zwischen 2002 und 2006 war Hede dann Bestandteil des Teams der Straubing Tigers, wo er allerdings den Aufstieg in die DEL nicht miterlebte, weil er unter der Saison 2005/06 nach seiner Einbürgerung zu den Hamburg Freezers wechselte.

Ab der Saison 2006/07 stand Hede bei den Eisbären Regensburg unter Vertrag, für die er auch die Saison 2007/08 spielte.

Seit der Saison 2008/09 steht Hede beim EHC München unter Vertrag, wo er mit der Rückennummer 10 auflaufen wird.

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Martin Ančička

Martin Ančička

Martin Ančička (* 1. Oktober 1974 in Kladno) ist ein deutsch-tschechischer Eishockeyspieler (Verteidiger). In der Saison 2008/09 spielt er in der DEL für die Sinupret Ice Tigers .

Martin Ančička wuchs in seiner Geburtsstadt Kladno auf und begann dort auch mit dem Eishockey. 1993 erhielt der Offensiv-Verteidiger beim HC Rabat Kladno erste Einsätze in der tschechischen Extraliga. Bis 1997 wurde er jedoch nur sporadisch in der 1. Mannschaft eingesetzt. So entschied sich Ančička zu einem Wechsel in die drittklassige deutsche 2. Liga Süd zum EV Regensburg, wo ihm bereits in der ersten Saison mit 78 Scorerpunkten aus 50 Spielen der Durchbruch gelang. Es folgte ein weiteres Jahr in Regensburg mit ähnlichem Erfolg und 1999 der Wechsel nach Bietigheim-Bissingen. Dort spielte der Abwehrspieler seine bis dahin schwächste Saison und ging nach nur einem Jahr zum Heilbronner EC. Zwar verbesserten sich seine Werte in der Spielzeit 2000/01 wieder, doch da er mit dem Team die Play-Offs verpasste wechselte der Linksschütze zurück nach Bietigheim. Nach einer Saison bei den Steelers kehrte Martin Ančička zurück nach Regensburg, wo er von 2002 bis 2006 erneut spielte. In den Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 sowie in den Play-Offs 2005 wurde er jeweils punktbester Verteidiger. Zur Saison 2006/07 nahm der Verteidiger ein Vertragsangebot der Adler Mannheim aus der DEL für die folgenden zwei Spielzeiten an. Bereits in seinem ersten Jahr bei den Adlern gewann Ančička mit dem Team die deutsche Meisterschaft. Zur Saison 2008/09 wechselte der gebürtige Tscheche zum Ligakonkurrenten Sinupret Ice Tigers.

Martin Ančička wurde 2006 und noch bei den Eisbären Regensburg unter Vertrag stehend von Bundestrainer Uwe Krupp erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen und kam auch bei der Division-I-Weltmeisterschaft in Amiens zum Einsatz, wo er mit dem Team den Aufstieg schaffte.

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Josh MacNevin

Er wurde beim NHL Entry Draft 1996 von den New Jersey Devils in der 4. Runde an 101. Stelle gezogen. Der 1,89 m große und 90 kg schwere Verteidiger spielte von 2005 bis 2007 für die Eisbären Regensburg in der 2. Bundesliga. Am Ende der sportlich keinesfalls zufriedenstellenden Saison kam bei den Eisbären der sportliche und finanzielle „Cut“, sodass für Josh MacNevin keine Verwendung mehr frei gewesen wäre. In der Saison 2007/2008 spielt der Verteidiger in der DEL, beim ERC Ingolstadt, ehe er 2008 nach Schweden zu den Växjö Lakers wechselte.

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Bayreuth Tigers

Der aktuell mit dem Namen Bayreuth Tigers am Spielbetrieb teilnehmende Verein aus dem nordbayrischen Bayreuth ist der EHC Bayreuth, dessen offizieller Vereinsname EHC Bayreuth - Die Tigers e.V lautet. Auch wenn der EHC erst 2006 gegründet wurde, gilt er praktisch als Nachfolgeverein des ESV Bayreuth - gegründet 1994 und zuletzt mit seiner Seniorenmannschaft 2005/06 in der Oberliga bis zur Spielbetriebseinstellung Dezember 2005 spielend - und der Mannschaften, die unter dem Namen SV Bayreuth am Spielbetrieb - u.a. 1985/86 an der 1. Bundesliga teilnahmen.

Beim VfB Bayreuth wurde seit 1956 unter der Leitung von Kurt Loydl Eishockey gespielt. Gespielt wurde auf einer Natureisfläche, die neben dem vereinseigenen Sportgelände an der Prellmühle eingerichtet wurde. Die Mannschaft spielte in der Bezirksliga und 1960/61 in der Oberfrankenliga. Der Verein plante 1961 den Bau eines Kunsteisstadions am gleichen Platz, der Plan scheiterte aber an der mangelnden Unterstützung der Stadt. Die Eishockey-Abteilung löste sich in der Folge 1963 auf. . Der Hauptverein ging 1969 im BSV Bayreuth 1898 auf.

Eishockey wird in Bayreuth - ähnlich wie in Selb - schon sehr lange gespielt. Im höherklassigen Ligeneishockey tauchte die Eishockeyabteilung des SV Bayreuth (Schwimmverein Bayreuth), die Meister der Eishockey-Bayernliga 1979 wurde, in der Saison 1980/81 erstmals in der viertklassigen Regionalliga auf, bevor sie ab 1983/84 in der 2. Eishockey-Bundesliga teilnahm. In der Saison 1984/85 gelang überraschend der Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga, in der 1985/86 gespielt wurde. Ab 1986/87 spielte die Mannschaft wieder in der 2. Eishockey-Bundesliga.

Nachdem die Kosten für die Eishockeyabteilung dem Schwimmverein Bayreuth und damit das Risiko zu groß geworden waren, wurde die Abteilung zur Saison 1988/89 als Schlittschuhverein Bayreuth zu einem eigenständigen Verein.

Im Sommer 1994 musste der SV Bayreuth den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga einstellen. Als Nachfolger wurde der ESV Bayreuth gegründet und begann in der untersten Liga des Bayerischen Eissportverbandes, der Bezirksliga Bayern. Schon wenige Spielzeiten später erreichte der ESV, der 1997 Meister der Eishockey-Bayernliga wurde, wieder die drittklassige 2. Liga in der Saison 1997/98.

In der Saison 2001/02 wurde versucht, die Oberligamannschaft in eine GmbH auszulagern, was aber zu einem finanziellen Desaster wurde, so dass ab 2002/03 wieder der ESV Bayreuth den Spielbetrieb fortführte.

In der Saison 2002/03 hatte der ESV Bayreuth selbst ein Insolvenzverfahren zu überstehen.

Nachdem bereits zur Saison 2004/05 die Oberliga-Lizenz gerade noch gewährt wurde, wurde die Lizenzerteilung zur Saison 2005/06 auch erst im letzten Moment erreicht.

Als am 29. November 2005 der Vorstand des Vereins den Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens stellen musste, wurde zum Jahresende 2005 der Spielbetrieb der Oberligamannschaft durch den vom Amtsgericht Bayreuth eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter eingestellt. Der Spielbetrieb der Nachwuchsmannschaften wurde dank finanzieller Überstützung durch Privatleute bis zum Saisonende fortgeführt, so dass bei Übernahme der Mannschaften durch einen anderen Verein die Einteilung in Spielklassen erhalten blieb.

Um zumindest für die Nachwuchsmannschaften den Spielbetrieb fortsetzen zu können, wurde der neue Verein EHC Bayreuth Die Tigers e.V. im Frühjahr 2006 gegründet, der fristgerecht auch eine Seniorenmannschaft zum Spielbetrieb melden konnte.

In der Saison 2006/07 wurden die Bayreuth Tigers Meister der Bezirksliga Nord und stiegen damit in die fünftklassige Landesliga auf. Bereits in der Saison 2008/09 gelang der erneute Aufstieg in die Bayernliga.

Der EHC Bayreuth hat neben seinen Nachwuchsmannschaften eine Seniorenmannschaft, die an der fünftklassigen Landesliga Bayern teilnimmt.

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Source : Wikipedia