EWE Baskets Oldenburg

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Geschrieben von robby 15/04/2009 @ 14:15

Tags : ewe baskets oldenburg, 1. bundesliga, basketball, sport

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EWE Baskets Oldenburg

Logo der Basketball-Bundesliga

Die EWE Baskets sind eine Basketballmannschaft aus Oldenburg, die 2001 aus der Basketballabteilung des Oldenburger Turnerbund (OTB) entstand. Namensgeber ist die EWE AG, das fünftgrößte Energieversorgungsunternehmen Deutschlands.

Beim OTB wird seit 1954 Basketball gespielt, 1964 wurde man Norddeutscher Meister. Von 1966 an spielte man sofort in der Bundesliga mit, 1971 folgte der Abstieg. Danach kamen noch zwei Erstliga-Teilnahmen, ansonsten war der Verein in der Zweiten Liga immer vorne dabei. Im Jahre 2000 stieg man erneut in die erste Liga auf und konnte sich dort bis heute (Saison 2007/08) halten.

Die Hauptrunde der Saison 2003/04 wurde mit dem vierten Platz erfolgreich abgeschlossen, in den Playoffs unterlag man dem späteren Vizemeister Bamberg 0:3.

Die Hauptrunde der Saison 2004/05 wurde mit dem siebten Platz abgeschlossen, in den Playoffs unterlag man dem späteren Meister Bamberg erneut mit 0:3.

Die Hauptrunde der Saison 2005/06 wurde mit dem achten Platz abgeschlossen, nachdem man neun der letzten zehn Saisonspiele verloren hatte, in den Playoffs schieden die Baskets mit 2:3 gegen ALBA Berlin aus, wobei die Baskets beide Heimspiele in der EWE-Arena gewannen.

Die Saison 2006/07 beendeten die Baskets auf Rang neun und verpassten die Playoffs. Im BBL-Pokal war im Viertelfinale gegen Bremerhaven Schluss. Am 13. Mai 2007 beurlaubten die EWE Baskets ihren Headcoach Don Beck, der bis dahin fünf Jahre für sie tätig war. Am 23. Mai 2007 haben die Baskets mit Predrag Krunic einen neuen, im europäischen Basketball erfahrenen Coach verpflichten können. Außerdem wurde mit Ausnahme Daniel Strauchs der komplette Kader ausgetauscht. Mittlerweile wurde der Vertrag mit Krunic vorzeitig bis 2011 verlängert.

Die Saison 2007/2008 beendeten die Baskets auf Platz 5. In den Play-offs unterlagen sie erst im Halbfinale dem späteren Meister Alba Berlin mit 1:3, wobei ein Spiel in Berlin gewonnen werden konnte.

Der Kader der EWE Baskets wurde unter Headcoach Don Beck von 2002/2003 bis 2006/2007 jährlich nahezu komplett ausgetauscht. Seitdem Predrag Krunic im Sommer 2007 einen Vertrag als neuer Cheftrainer unterschrieb ist der Kader erstmalig von Konstanz geprägt.

Nachwuchsförderung findet bei den EWE Baskets unter dem Namen Junior Baskets Oldenburg statt. Dort finden sich Maßnahmen wie Fördercamps, Auswahlmannschaften und Schul-AGs, die zusammen mit den Kooperationspartnern Oldenburger Turnerbund und TSG Westerstede bestritten werden.

Im Nachwuchsbereich stellen die Junior Baskets seit 2006 ein Team in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Trainer sind Thomas Glasauer (gleichzeitig Junior Baskets Manager) und Srdjan Klaric. In der Saison 2006/2007 schieden die Junior Baskets in der ersten Playoff-Runde aus, auch 2007/2008 verpassten sie nach Rang zwei der regulären Saison das Erreichen der zweiten Runde durch ein 0:2 gegen IBBA Berlin.

Seit der Aufstiegssaison gibt es den offiziellen Fanclub Namens Flying Moins e.V..

Zu Beginn der Krunic-Ära gründete sich die Faninitiative Thunderstorm Oldenburg, welche anders als die Flying Moin kein eingetragener Verein sind sondern eine mehr oder weniger lose Verbindung von Fans ist, denen es wichtig ist das Team bei Heim- und Auswärtsspielen zu unterstützen.

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Skyliners Frankfurt

Skyliners Logo

Die Skyliners Frankfurt sind ein deutsches Basketballteam aus Frankfurt am Main. Die Mannschaft spielt seit ihrer Gründung 1999 in der Basketball-Bundesliga (BBL). Dabei wurde die Bundesligalizenz des TV Tatami Rhöndorf übernommen. Ab der Saison 2000/2001 bis September 2005 hieß das Team Opel Skyliners Frankfurt, danach Deutsche Bank Skyliners. Bereits in der ersten Spielzeit wurde der Pokalsieg errungen. Der größte Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2004. Außerdem nahm die Mannschaft in ihrer Geschichte an den internationalen Wettbewerben Saporta Cup, ULEB Euroleague und ULEB Cup teil. Veteran und bekanntester Spieler ist der sechsmalige All-Star und Nationalspieler Pascal Roller, der bereits im Gründungsjahr für die Skyliners auf Korbjagd ging.

Der damalige Manager und ehemalige Spieler des TV Tatami Rhöndorf, Dr. Gunnar Wöbke, organisierte 1999 den Umzug seines Teams aus dem rheinischen Bad Honnef an den Main. Es war von Anfang an erklärtes Ziel, in einer großen Halle im Umfeld einer Großstadt zu spielen, um nach absehbarer Zeit eine Spitzenmannschaft in der BBL und in Europa zu werden. Dies erschien den Verantwortlichen und Geldgebern in Bad Honnef nicht möglich. Nachdem verschiedene Umzugsvarianten der Tatami Dragons – unter anderem nach Köln – durch die Medien gegangen waren, gab die Frankfurter Sportdezernentin Sylvia Schenk den Standortwechsel im Mai 1999 offiziell bekannt. Die Lizenz für den Spielbetrieb liegt bei der SKYLINERS GmbH. Sie wurde vom geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Gunnar Wöbke zusammen mit dem Bad Honnefer Geschäftsmann Franz-Ludwig Solzbacher und dem Kronberger Unternehmer Thomas Kunz gegründet. Solzbacher hatte die Rhöndorfer Lizenz 1999 übernommen. Er blieb danach zusätzlich zu seinem Engagement in Frankfurt Mäzen des TV Rhöndorf, der mit der gekauften Zweitligalizenz aus Ludwigsburg den Abstieg in die Regionalliga verhinderte. Nach einem erneuten Aufstieg gingen daraus die heutigen Köln 99ers hervor. Kunz ist außerdem Mäzen des Skyliners-Kooperationspartners MTV Kronberg.

Unter dem ursprünglichen Namen SKYLINERS spielte das Team nur in seiner ersten Saison. Es wurde in den Medien sowohl Skyliners, Skyliners Frankfurt als auch Frankfurt Skyliners genannt. Das Logo wurde in den Teamfarben gestaltet. Auf einem orangenen Basketball steht eine blau stilisierte Frankfurter Skyline. Rechts unten ist der Schriftzug SKYLINERS zu lesen. Ab 2000 war der Autohersteller Opel der Sponsor. Im deutschen und europäischen Basketball ist Namenssponsoring üblich, um eine größere Werbereichweite zu erzielen. Das Team wurde in OPEL Skyliners Frankfurt umbenannt. Am Logo wurde lediglich der Schriftzug geändert. Infolge der Krise des Autoherstellers kündigte Opel im Dezember 2004 das Ende des Sponsorings zum Sommer 2005 nach Ende der laufenden Saison an. Die Sponsorensuche und der Lizenzantrag bei der Basketball-Bundesliga gestalteten sich für den amtierenden Meister schwierig. Daraufhin wurde eine Verlängerung des Engagements von Opel um ein Jahr bis Ende Juni 2006 zu verringerten Bezügen kommuniziert. Es gab eine Ausstiegsoption, falls ein anderer Sponsor gefunden würde.

Während der Playoff-Finalserie gegen GHP Bamberg im Juni 2005 wurde bekannt gegeben, dass mit der Deutschen Bank dieser Sponsor gefunden worden war. Seit Beginn der Saison 2005/2006 heißt das Team Deutsche Bank Skyliners. Dabei wurde die Ortsbezeichnung weggelassen, aber die inzwischen bekannte Eigenmarke Skyliners verweist weiterhin auf die Identität. Das Logo wurde bei der Umbenennung erneut an den neuen Namen angepasst. Das Blau wurde aufgehellt, damit es farblich zum Logo des Namenssponsors passt. Die Silhouette wurde um die Hochhaustürme der Deutschen Bank ergänzt.

Die Skyliners knüpften in ihrer ersten Frankfurter Saison 1999/2000 an die sportlichen Erfolge der Tatami Dragons an. Die Mannschaft war komplett neu zusammengestellt worden. Von den erfolgreichen Rhöndorfer Spielern (3. Platz der Hauptrunde, Halbfinale Playoffs) waren neben der Co-Trainerin Daphne Bouzikou zwei Profis mit nach Frankfurt umgezogen: Alexander Frisch und Gary Collier. Unter dem Trainer Stefan Koch wurden die BBL-Platzierungen der Vorsaison erneut erreicht. Im Saporta Cup scheiterten die Skyliners im Achtelfinale am späteren Finalisten Kinder Bologna. In der Nordeuropäischen Basketballliga (NEBL) kam das Team nicht über den 12. Platz in der Hauptrunde hinaus. Die zahlreichen Spiele in vier Wettbewerben zehrten an der Substanz der Mannschaft. Höhepunkt der Saison war der Pokalsieg in eigener Halle gegen das favorisierte Team des Titelverteidigers Alba Berlin, das zu dieser Zeit noch Serienmeister im deutschen Basketball war.

Mit neuem Namenssponsor starten die Opel Skyliners Frankfurt in der Saison 2000/2001 erstmals in der neu gegründeten ULEB Euroleague. Sie errangen lediglich einen Sieg. In der Bundesliga wurde die Playoff-Teilnahme mit dem achten Tabellenplatz nach zahlreichen Verletzungen erst spät gesichert. Dort verlor die Mannschaft in der ersten Runde gegen Alba Berlin. Trainer Stefan Koch trat nach der Saison zurück. Sein Nachfolger zur Saison 2001/2002 wurde Gordon Herbert. Das Team um Marcus Goree und Chad Austin wurde Erster der Hauptrunde und Vizepokalsieger. In den Playoffs wurde zuerst Brandt Hagen ausgeschaltet, doch im Halbfinale war erneut Alba Berlin der stärkere Kontrahent. Der Einzug in die Top 16 der Euroleague wurde trotz positiver Siegbilanz (8-6) denkbar knapp verpasst.

Nach der erfolgreichen Spielzeit konnten die Leistungsträger nicht gehalten werden. Ab der Saison 2002/2003 wurde eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung aufgebaut, wenige Jahre später um die Meisterschaft mitspielen zu können. Das erste Jahr war durchwachsen. Nach dem siebten Hauptrundenplatz war ein weiteres Mal im Playoff-Viertelfinale der spätere Meister Alba Berlin eine Nummer zu groß für Frankfurt. Zur Saison 2003/2004 wurde die Mannschaft um wichtige Spieler wie Chris Williams und Tyrone Ellis ergänzt. Das Team wurde von Gordon Herbert insbesondere an der Defensive ausgerichtet. Der Lohn war der dritte Platz in der Abschlusstabelle der Bundesliga. Im Finale des BBL-Pokals unterlag das Team RheinEnergie Köln. Doch im nur eine Woche später beginnenden Playoff-Viertelfinale konnten sich die Skyliners nach fünf Partien gegen denselben Gegner durchsetzten. Auch die Telekom Baskets Bonn und GHP Bamberg unterlagen jeweils im fünften und entscheidenden Spiel. Am Ende feierten die Opel Skyliners Frankfurt am 13. Juni 2004 ihre erste deutsche Meisterschaft.

Nach diesem Erfolg war es der Trainer, der dem Management unbezahlbar wurde. Nach Gordon Herberts Abschied wurde ab der Saison 2004/2005 erstmals Murat Didin Coach der Hessen. Das Gesicht des Meisterteams blieb weitgehend erhalten, der Coach musste aber auf Mario Kasun verzichten, der in die NBA zu Orlando Magic wechselte. Didin richtete die Mannschaft deutlich offensiver aus. Nach einem durchwachsenen Saisonbeginn mit Abstimmungsproblemen rief die Mannschaft erst in der entscheidenden Saisonphase ihre volle Leistungsfähigkeit ab. Frankfurt wurde Vizemeister hinter GHP Bamberg. In der ULEB Euroleague konnten einige Achtungserfolge erzielt werden.

Die Saison 2005/2006 war die schwierigste der Skyliners. Im Vergleich zur Vorjahresmannschaft gab es nur eine geringe Fluktuation. Die ausgelaufenen Verträge von Chris Williams und Tyrone Ellis konnten jedoch nicht verlängert werden. Ihre Positionen wurden nur unzureichend nachbesetzt. Murat Didin war nach kurzfristiger Ankündigung als Trainer in die Türkei zurückgekehrt. Sein Nachfolger war der glücklose Ivan Sunara. Zu Saisonbeginn war Kavossy Franklin der einzige US-Amerikaner in der Mannschaft, während einige der Konkurrenten in dieser Spielzeit nach Änderung der Ausländerregelung fast ausschließlich mit ehemaligen US-College-Spielern antraten. Als der sportliche Erfolg ausgeblieben war und es zudem massives Verletzungspech gab, wurden zahlreiche Spieler nachverpflichtet. Auch der Trainerwechsel zu Charles Barton brachte nur eine geringfügige Verbesserung der Situation. Der Klassenerhalt wurde erst am letzten Spieltag gesichert. Im ULEB Cup wurde kein einziger Sieg errungen.

Pascal Roller, der bis 2011 vertraglich an die Skyliners gebunden ist, nutze im Sommer 2006 seine Option, ein Jahr im Ausland zu spielen. Während der Saison 2006/2007 waren die Skyliners das erste Mal für keinen europäischen Wettbewerb qualifiziert. Den Skyliners wurde von der FIBA eine Wildcard für den FIBA EuroCup angeboten. Manager Gunnar Wöbke lehnte diese ab, da die Kaderplanungen für die Saison nicht mit den Regularien der FIBA vereinbar waren. Charles Barton stellte eine sehr athletische Mannschaft zusammen, die erfolgreich in die Saison startete. Seine Mannschaft war in den wichtigen Spielen der Rückrunde chancen- und emotionslos. Als die Qualifikation für die Playoffs nicht mehr möglich erschien, wurde er vorzeitig entlassen. Es kam erneut Murat Didin als Cheftrainer nach Frankfurt. Er nutze die verbliebenen Spiele um sich einen Überblick über das Leistungsvermögen der Spieler zu machen. Bis auf die Nachwuchsspieler in Doppellizenz blieben als einzige Stammspieler Jimmy McKinney und Nino Garris in Frankfurt.

Mit den für die Saison 2007/2008 zusammengestellten Spielern um den zurückgekehrten Mannschaftskapitän Pascal Roller soll wieder vermehrt auf Kontinuität im Team gesetzt werden. Mit Derrick Allen und Koko Archibong gelang die Verpflichtung von zwei bisherigen BBL-Topspielern. Die Skyliners erhielten eine Wildcard für die Teilnahme am ULEB Cup erhalten – es wurde ein weiteres Mal kein Sieg erzielt. Durch die Rekordserie von acht Spielen ohne Niederlage in Serie wurden die Playoffs der Basketball-Bundesliga vorzeitig erreicht. Im Viertelfinale wurden die Bayer Giants Leverkusen besiegt, für die das entscheidende fünfte Spiel der Serie gleichzeitig das letzte Spiel vor dem Umzug des Profiteams nach Düsseldorf und dem Neubeginn daheim in der Regionalliga war. Im Halbfinale wurden auch die Telekom Baskets Bonn aus ihrer Halle verabschiedet - jedoch unter umgekehrten Vorzeichen: Bonn zog in das Finale gegen Alba Berlin ein und nutzt seitdem die neue, vereinseigene Spielstätte Telekom Dome.

Shawan Robinsons Tryout-Vertrag wurde nicht verlängert. Kirsten Zöllner beendete seine Karriere. Co-Trainerin Daphne Bouzikou verließ das Team - der Rechtsstreit um steuerrechtliche Fragen und geschlechtsspezifische Benachteiligung ist noch nicht entschieden.

Die Doppellizenzspieler Kai Barth und Robin Benzig spielen im Wesentlichen beim Kooperationspartner TV Langen in der zweiten Bundesliga Pro A; bei den Skyliners kamen sie bisher über Trainingseinsätze nicht hinaus. Dagegen gehörte Max Weber zu den Stammspielern der Skyliners und wird selten beim TV Langen eingesetzt.

Rudy Mbemba und Nikita Khartchenkov sind durch mehrjährige Verträge an die Skyliners gebunden. Diese Verträge sind zurzeit ausgesetzt – beide Nachwuchsspieler sind an andere Teams ausgeliehen.

Die Skyliners begannen 1999 mit Stefan Koch als erstem Trainer in der Basketball-Bundesliga und wurden mit ihm im Premierenjahr Pokalsieger. Er trat nach seiner zweiten, weitaus weniger erfolgreichen Saison 2000/2001 vorzeitig zurück. Er war später unter anderem Trainer der Gießen 46ers. Seit 2007 ist er TV Kommentator für BBL.TV. Neben ihm stand Daphne Bouzikou als Co-Trainerin an der Seitenlinie. Sie war bereits in Rhöndorf Assistentin unter Joe Whelton gewesen und zog mit dem Team nach Frankfurt um. Sie ist für die Athletik und die Ausdauer der Spieler zuständig. Darüber hinaus erlangte sie Bekanntheit, weil sie laut Presseberichten als einzige Frau weltweit ein männliches Profibasketballteam trainierte. Zu Beginn der Saison 2008 mußte Bouzikou das Team verlassen. Es schloss sich ein Rechtsstreit mit noch offenem Ausgang an. Axel Rüber war von 2000 bis 2003 Co-Trainer. Er ist weiterhin für die Skyliners als Trainer in diversen Nachwuchs-, Uni- und Unternehmensprogrammen tätig.

Stefan Kochs Nachfolger von 2001 bis 2004 als Cheftrainer war Gordon Herbert. Er baute die Meistermannschaft auf. Nach dem Titelgewinn nahm er ein höher dotiertes Angebot aus Frankreich an. Seine Stationen sind Paris Basket Racing (2004-2006), Pau-Orthez (2006/2007) und Aris Thessaloniki (2007/2008]. Seit 2008 ist er Assistenztrainer beim kanadischen NBA-Team Toronto Raptors. Ihm assistierte Simon Cote, der von 2003 bis 2006 auf der Bank der Skyliners saß. Er gab die Stellung auf, nachdem er ein Angebot der Denver Nuggets erhalten hatte, in Europa für die Talentsichtung des NBA-Teams verantwortlich zu sein. 2008 kehrte er in die BBL zurück, als Headcoach des hessischen Rivalen LTi Gießen 46ers.

In der Saison 2004/2005 wurde Murat Didin das erste mal Trainer in Frankfurt. Er erwarb sich dank intensiven Coachings und einigen taktischen Entscheidungen in den Medien und bei gegnerischen Fans den Ruf einen Trainerfuchses. Er propagierte einen offensiven und attraktiven Basketballstil, mit dem sein Team Vizemeister wurde. Während der Playoffs war bekannt geworden, dass er zur darauffolgenden Saison trotz eines weiterhin gültigen Vertrages in Frankfurt bei Beşiktaş Cola Turka unterschrieben hatte. Erst kurz vor Saisonbeginn gab es eine Einigung über eine Ablösesumme und die Freigabe für Beşiktaş. Im März 2007 wurde er der überraschten Öffentlichkeit erneut vorgestellt, nachdem bereits ein anderer Trainer durch die Frankfurter Presse verkündet worden war. Er habe sich Frankfurt gegenüber noch verpflichtet gefühlt. Eine nicht ganz ernst gemeinte Begründung für seine Rückkehr war, dass er noch einen Koffer in Frankfurt gehabt habe.

Bis zur Vizemeisterschaft hatten die Skyliners eine glückliche Hand bei der Trainerwahl. Der deutsche Nationalspieler Nino Garris begründete seinen Wechsel 2006 aus Berlin nach Frankfurt unter anderem mit diesem Ruf. Didins Nachfolger Ivan Sunara in der Saison 2005/2006 war jedoch mit dem nicht von ihm zusammengestellten Team wenig erfolgreich. Er wurde am 6. Januar 2006 wegen Erfolgslosigkeit entlassen. Seine bekannteste Station als Coach nach den Skyliners ist Cibona Zagreb. Kamil Novak übernahm im Januar 2006 als Interimstrainer die Verantwortung. Er ist Sportdirekter der Skyliners und Leiter der BCM. Am Ende seiner aktiven Karriere als Basketballspieler hatte er nicht lange zuvor noch als Ersatzspieler bei ULEB Cup- Begegnungen auf der Bank gesessen. Novak wurde als Interimstrainer den beiden Assistenztrainern vorgezogen, da zwischen den beiden keine künstliche Hierarchie durch die kurzzeitige Beförderung geschaffen werden sollte.

Charles Barton hatte am 14. Januar einen grandiosen Einstand. Nachdem das Team zuvor regelmäßig deutlich verloren hatte, wurde der Tabellenführer Alba Berlin besiegt und sowohl kämpferisch als auch sportlich dominiert. Obwohl dies eines von wenigen Ausrufezeichen in der Saison blieb, wurde sein Vertrag verlängert. In der Folgesaison im März 2007 wurde auch er entlassen, nachdem Manager Gunnar Wöbke nicht mehr den Eindruck gehabt hatte, dass Barton die Mannschaft noch erreichen und für Verbesserung im Teamplay sorgen könne. Der Co-Trainer der Saison 2006/2007, Mike Kalavros, übernahm im März 2007 die Verantwortung als Interimstrainer. Sein Nachfolger wurde Murat Didin. Nach der Spielzeit kehrte er nach Griechenland als Co-Trainer bei Kolossos Rhodos zurück. Sein Nachfolger als Co-Trainer ist seit 2007 Steven Clauss, der zuvor bereits als Leiter der Basketball Academy Rhein-Main bei den Skyliners tätig war. Nach der endgültigen Umstrukturierung der Nachwuchsarbeit verließ Clauss im Sommer die Skyliners. Er trat die Stelle des Sportdirektors beim Deutschen Basketball Bund an. Sein Nachfolger als Co-Trainer wurde Klaus Perwas, die Koordinierung der Nachwuchsarbeit übernahm Harald Stein. Ebenfalls neu kam Engin Gencoglu, der sowohl in das Mannschaftstraining als auch in das Nachwuchsprogramm eingebunden ist.

Bei den Skyliners waren und sind viele deutsche Nationalspieler aktiv. Dies ist Teil des Konzeptes und soll die Identifikation der Zuschauer mit der Mannschaft erleichtern. Um die Identifikation zu erhöhen werden sie, wenn möglich, für mehrere Spielzeiten an das Team gebunden. Aufgelistet sind alle Spieler, die mindestens einmal für die Skyliners in der Basketball Bundesliga gespielt und mindestens ein offizielles Länderspiel bestritten haben.

Es fehlen Spieler mit Einsätzen in der A2-Nationalmannschaft oder in diversen Nachwuchsnationalteams. Johannes Strasser, der 1999 als Nachwuchsspieler offiziell zum Kader der Skyliners gehörte, fehlt in der Liste, da er nie in der Bundesliga für die Frankfurter auflief.

Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere nationale und internationale Leistungsträger.

Die Angaben beziehen sich auf alle offiziellen Spiele der Skyliners inklusive der internationalen Begegnungen. Stand ist vor Saisonbeginn 2007/2008. Ausnahmen sind angegeben.

Die längste Siegsträhne gab es mit acht Siegen in Folge in der Saison 2007/2008. Die längste Niederlagenserie dauerte 2005/2006 dagegen nur sechs Spiele in Folge. Allerdings ist bei internationalen Begegnungen die Serie mit 23 Niederlagen in Folge wesentlich länger. Das letzte Spiel vor dieser Serie gewannen die Skyliners in der ULEB Euroleague am 19. Januar 2005 mit 68:66 gegen Panathinaikos Athen. Gegen diesen Sieg legte der Gegner Protest ein, da der „Tip-in“ durch Miroslav Todic erst nach der Schluss-Sirene gewesen sei. Der Protest blieb ohne Erfolg. Bis zum nächsten Sieg in der EuroChallenge gegen das ukrainischen Team MBC Nikolaev am 14. Oktober 2008 dauerte es über dreieinhalb Jahre. Die Anreise zum 75:68 Sieg dauerte nach einem verpaßten Anschlußflug zwei Tage. Die höchste Anzahl an Spielen während einer Saison gab es 1999/2000, als von 65 nationalen und internationalen Partien 41 gewonnen wurden.

Die meisten Punkte in einem Spiel wurden am 4. März 2002 beim 116:92 gegen die Bayer Giants Leverkusen erzielt. Der höchste Heimsieg nach Punktedifferenz war gegen die BG Karlsruhe am 6. März 2005 mit 108:64. In diesem Spiel gab es auch die höchste Quote der erfolgreichen Feldwürfe mit 68,8%. Der Rekord des höchsten Auswärtssieges liegt bei 47:89, erzielt am 16. September 1999 gegen den SSV ratiopharm Ulm.

Die schwächste Wurfquote wurde am 3. März 2007 gegen GHP Bamberg erzielt. Nur 26,7% der Feldwürfe waren erfolgreich.Den Punkterekord eines Spielers in einer Partie hält Derrick Allen mit 37 Punkten für die Skyliners, erzielt am 29. März 2008 gegen EnBW Ludwigsburg. In der Saison 2004/2005 erzielten die Skyliners unter Trainer Murat Didin insgesamt 3570 Punke in der Saison darauf lediglich 2208 Punkte. Sei ihrer Gründung errangen die Skyliners in insgesamt 22 Spielen 100 Punkte oder mehr.

Die meisten Rebounds (Eroberte Bälle nach Fehlwürfen) wurden am 21. November 2003 gegen die EWE Baskets Oldenburg erkämpft. Die Skyliners holten 51 Rebounds. 19 davon gingen auf das Konto von Mario Kasun - auch dies ist Teamrekord. Am 22. Dezember 2004 fielen dem gesamten Team dagegen nur 17 Rebounds gegen Ülker Istanbul in die Arme. In der Saison 2000/2001 errangen die Skyliners lediglich 29,2 Rebounds im Durchschnitt. Sie waren damit das schlechteste Team der Bundesliga. Zwei Spielzeiten später waren sie das Reboundstärkste Team mit einem Schnitt von 35,2 pro Bundesligaspiel.

Die Skyliners tragen ihre Heimspiele in der 5002 Zuschauer fassenden Ballsporthalle Frankfurt am Main aus. Von 1998 bis 2001 sowie 2005 wurde dort das Top4-Turnier um den Basketball-Pokal in Frankfurt ausgetragen. In der Saison 2006/07 fand das Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn in der wesentlich größeren Festhalle statt.

Die Infrastruktur des modernen Trainingszentrums war bei der Eröffnung im deutschen Basketball einmalig. Es ist direkt am NordWestZentrum gelegen, dem größten Einkaufszentrum im Rhein-Main-Gebiet. Trainingshalle, Fitnesscenter, Verwaltung und Kantine bieten unter einem Dach optimale Trainingsvoraussetzungen. Die Spielerunterkünfte befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Die BCM wird regelmäßig vom DBB und internationalen Vereins- und Nationalmannschaften genutzt.

Die Heimpremiere der Skyliners war am 25. September 1999 gegen Brandt Hagen vor 3.000 Zuschauern. Um das Team in der neuen Heimat bekannt zu machen, wurden von Anfang an vielfältig und offensiv um Zuschauer geworben. Aus den ersten Jahren liegen keine gesicherten Zuschauerzahlen vor. Die Angaben beziehen sich auf die Bundesligaspiele inklusive der Playoffs.

Diese solide Zuschauerbasis wurde dadurch gesichert, dass die Skyliners durch verschiedene Programme ein überwiegend junges und gebildetes Publikum erreichen. Unmittelbar geschieht dies durch Kartenkontingente, die von Sponsoren und anderen Unternehmungen gekauft werden und als Incentive an ihre Mitarbeiter gehen. Einen mittelbaren Einfluss darauf haben die verschiedenen Projekte im Rahmen von Basketball 4 You. Bei der Betreuung des Schulsports durch die Skyliners werden außer dem Anreiz, selbst aktiv Basketball zu spielen auch ein grundlegendes Interesse an diesem Sport vermittelt. Noch deutlicher ist dieser Effekt beim Breitensportprogramm Company Cup, an dem 2008 über 60 Mannschaften teilnahmen.

Zurzeit gibt es nur einen offiziellen Fanclub, den Skybembels Frankfurt e.V. Des Weiteren gibt es eine Abspaltung des Fanclubs, die sich SSC oder Skyliners Supporters Crew nennt. Die SSC ist mit einer Ultrà Gruppierung vergleichbar. Ziel der SSC ist es die Stimmung in der Ballsporthalle zu verbessern, Choreographien zu entwickeln und durchzuführen und die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen.

Eine besondere Beziehung existiert zu den Fans der Gießen 46ers. Diese liegt zum einen an der räumlichen Nähe – für beide Fangruppen ist es die kürzeste Auswärtsfahrt. Außerdem stehen den ‚Zuschauern‘ der „Retorte“ die ‚Fans‘ des letzten verbliebenen Gründungsmitgliedes der Basketball-Bundesliga gegenüber; Erfolge in der jüngsten Vergangenheit gegen Tradition mit Meisterschaften vor 30 Jahren. Dies wird dadurch relativiert, dass zwischen 2005 und 2008 beide Fangruppen mehrfach die Gelegenheit hatten, sich die Bundesliga ohne den ungeliebten Gegner vorzustellen. Es wird auch wahrgenommen, dass das Frankfurter Publikum der Mannschaft trotz der zwei „Seuchenjahre“ treu geblieben ist. Beide Fangruppen und die hessischen Medien bezeichnen das Aufeinandertreffen als Hessenderby.

Auch vor dem Erscheinen der Skyliners wurde bereits hochklassiger Basketball im Rhein-Main-Gebiet und in Frankfurt gespielt. In der Saison 1966/1967 gehörte GW Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern der Basketball-Bundesliga. Das Team wurde Zweiter in der Südstaffel der Liga und scheiterte im Halbfinale der deutschen Meisterschaft am VfL Osnabrück. Im Jahr darauf stieg zusätzlich die SG Eintracht Frankfurt in die höchste deutsche Spielklasse auf, sodass zwei Frankfurter Teams gleichzeitig erstklassig waren. Die Eintracht hält sich bis 1969, GW Frankfurt bis 1971 erstklassig. Danach gab es Teams aus Darmstadt, Mainz und Hanau, Aschaffenburg, die das Rhein-Main-Gebiet vertraten ohne sich dauerhaft etablieren zu können. 1979/1980 gab es ein weiteres Intermezzo der Eintracht und 1981 tauchte erstmals der TV Langen auf, der als Fahrstuhlmannschaft bis 1992 in insgesamt sechs Spielzeiten erstklassig war. Von all diesen Mannschaften hatten die Eintracht und insbesondere der TV 1862 Langen in jüngerer Vergangenheit Zweiligateams.

Als reine Profibasketballmannschaft ohne historische Verwurzelung am Spielort durch einen alteingesessenen Sportverein legen die Skyliners dennoch großen Wert intensive Nachwuchsförderung. Unter der Bezeichnung Basketball Academy Rhein-Main (BARM) kooperieren die Skyliners unter anderen mit Schulen, Hochschulen, dem TV Langen und dem MTV Kronberg. Dabei wird ein Augenmerk auf die akademische und berufliche Ausbildung der Sportler gerichtet. Gefördert wurden bisher sowohl internationale Basketballer wie Mario Kasun und Mladjen Sljivancanin, nationale Talente wie Dominik Bahiense de Mello und Alex King sowie regionale Spieler aus dem Rhein-Main-Gebiet. Obwohl die eigenständige Nachwuchsarbeit des TV Langen bundesweit Beachtung findet und erfolgreich ist, gibt es noch keine Beispiele, dass sich ein „Local Hero“ bei den Skyliners durchsetzen konnte.

Zusätzlich zu diesen Aktivitäten im bereits (semi)-professionellen Bereich arbeiten die Skyliners daran, Basketball im Jugendsport populärer zu machen. Somit soll eine breitere Basis sowohl für die Talentsichtung als auch für potentielle künftige Zuschauer geschaffen werden. Im Programm Basketball 4 You wird Lehrerfortbildung betrieben. Spieler und Trainer der Skyliners besuchen Schulen (jeweils einmalig) und bereichern den Sportunterricht. Darauf aufbauend wurde zur Saison 2007/2008 ein ehrgeiziges, wesentlich weiterführendes Projekt gestartet. Weit über 100 Schulen im Frankfurter Raum meldeten sich im Sommer 2007 auf eine Initiative der Skyliners, durch teameigene Trainer Basketball-AGs in den Jahrgangsstufen drei bis sechs anzubieten. Das Programm wird schrittweise installiert. Zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 starteten die Arbeitsgemeinschaften an über 30 Schulen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Ausbildung der dafür notwendigen fachkundigen Trainer. Mittelfristig werden für das Schulprojekt an 80 bis 120 Schulen mindestens 50 Trainer benötigt. Als Ergänzung dazu wurde ein Sportverein installiert. Eine erste Jugendmannschaft U12 unter dem Namen Skyliners hat den Spielbetrieb im Januar 2008 aufgenommen. In der Spielzeit darauf starteten zwei U12 und eine U14 Mannschaft. Die Koordinierung des Projektes liegt bei Harald Stein. Als mittel- bis langfristige Perspektive ist auch von eigenen unterklassigen Herrenteams die Rede, um den talentiertesten Jugendspielern dort Spielzeit auf hohem sportlichen Niveau zu ermöglichen.

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Liste der deutschen Basketballmannschaften

Logo der Basketball-Bundesliga

In der Liste der deutschen Basketballmannschaften sind die Herrenteams aufgeführt, die Basketball in Deutschland spielen. Genannt werden aktuelle und ehemalige Mannschaften, die Basketball auf professionellem und semiprofessionellem Niveau spielen.

An dieser Stelle sind alle Mannschaften inklusive aller Umbenennungen angegeben, die seit Gründung der Basketball-Bundesliga 1966 mindestens eine Spielzeit erstklassig waren. Sie sind in der Grundsortierung chronologisch angeordnet. Es ist jeweils der Artikel verlinkt, der die Mannschaft zur Zeit der jeweiligen Zugehörigkeit am besten trifft. Bei Namensänderungen hilft die Sortierungsfunktion. Damit lassen sich bei den Teams Kontinuitäten (zum Beispiel Wiederaufstieg, Namensänderungen oder Spielgemeinschaften) gruppieren und farblich hervorheben. Außerdem kann die Liste nach Herkunftsort der Bundesligisten sortiert werden. Bei Mannschaften ohne passenden Artikel wurde versucht, auf die Homepage zu verlinken.

Von den Gründungsmitgliedern sind noch die EWE Baskets Oldenburg als Nachfolger des Oldenburter Turnerbundes und die LTi Gießen 46ers als Nachfolger des MTV 1846 Gießen verblieben. Gießen ist dabei das einzige Mitglied, das niemals den Abstieg in die Zweitklassigkeit antreten mußte. Die Mannschaft die am zweitlängsten ununterbrochen dabei ist ist Alba Berlin mit den Vorgängermannschaften BG Charlottenburg und DTV Charlottenburg.

Die Mannschaften der Gruppen Pro A und Pro B sind jeweils vollständig angegeben. Die Systematik folgt dabei der Aufzählung der Bundesligateams. Da es zahlreiche Namensänderungen gibt sind auch ehemalige Bundesligisten ein weiteres Mal angegeben, so dass eine vollständige Übersicht über die Ligazugehörigkeiten im Laufe der Zeit vermittelt wird. Die Aufzählung der Teams aus den ehemaligen Staffeln Nord und Süd steht noch aus. Bei der Angabe der höchsten Spielklasse wird von der Rangfolge Pro B - Nord beziehungsweise Süd - Pro A - BBL ausgegangen.

Die Buffalo Germans waren nur dem Namen nach ein deutsches Team. Die Munich Eagles sollten in der nach NBA-Vorbild geplanten Europäischen Profi-Basketball-Liga (EPBL) starten. Die Liga nahm indes nie den Spielbetrieb auf.

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Je'Kel Foster

Je'Kel Foster (* 22. Juli 1983 in Natchez, Mississippi) ist ein US-amerikanischer Profibasketballspieler.

Foster spielt vornehmlich auf der Position des Shooting Guards, kann aber auch die Spielmacherrolle übernehmen. Neben seinen Offensivqualitäten, vor allem seinem Distanzwurf, ist er auch ein überragender Defensivspieler.

Nach seiner Zeit bei den Ohio State Buckeyes wurde er in dem Draft 2006 nicht gepickt und unterschrieb daher das Angebot des BBL-Erstligisten EnBW Ludwigsburg. Dort galt er als einer der wichtigsten Spieler in seinem Team, welches auch dank ihm ein großartige Saison 06/07 spielte. Als Anerkennung wurde er in ALLSTARTEAM des Südens berufen, sowie zum NewComer of the year gewählt. In der Saison 2007/2008 spielte Foster für Paris Levallois in der ersten französischen Liga. Für die Saison 2008/2009 wurde er von den EWE Baskets Oldenburg (Basketball Bundesliga) verpflichtet.

Er gilt als sogenannter streaky-shooter, also als Spieler der wenn er heißläuft, Würfe,vornehmlich 3er, aus allen Lagen treffen kann und keine Scheu hat in wichtigen Situationen Verantwortung zu übernehmen. Er misst 192 cm bei einem Gewicht von 93 kg.

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Predrag Krunić

Predrag Krunić (* 27. November 1967) ist ein bosnischer Basketballtrainer.

Pedrag Krunic schloss 1992 sein Sport-Diplom an der Sportuniversität Belgrad ab. Sein Professor dabei war Milivoje Karalejic, der später unter anderem auch bei Alba Berlin als Konditionstrainer arbeiten sollte. Krunic hingegen unterschrieb zunächst einen Vertrag bei Zemun Belgrad, wo er von 1994 bis 1998 als Koordinator und Trainer der Nachwuchsmannschaft arbeitete. Anschließend wechselte er nach Deutschland zu den Telekom Baskets Bonn bei denen er drei Jahre lang als Co-Trainer unter Bruno Soce fungierte.

Nach dessen Abgang im Sommer 2001 wurde Krunic zum Cheftrainer befördert. Mit seinen damals 34 Jahren war er damit der jüngste Cheftrainer der Basketball Bundesliga. In den ersten drei Jahren als Trainer in Bonn erreichte er drei mal das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, sowie jeweils einmal das Top Four Finale des deutschen Pokals (2002/03) und das Viertelfinale des Saporta Cups (2001/02).

Im Jahr 2002 kam ihm zudem die Ehre zuteil beim alljährlichen Allstar-Game der BBL die Auswahl des Südens zu coachen. Dabei handelte er sich allerdings einige Kritik ein, weil er bei diesem - eigentlich auf Show und Spaß ausgerichtetem - Spiel seine Spieler zu harter Verteidigung anwies und unter anderem eine Ganzfeldpresse spielen ließ.

Für seine Erfolge mit den Telekom Baskets Bonn wurde er dennoch im Sommer 2004 mit einem neuen Dreijahres-Vertrag belohnt. Doch in der folgenden Saison wurde seine Mannschaft von Verletzungen und internen Streitigkeiten geplagt und verpasste als neuntplatzierter die Playoffs. Zwar erreichte man immerhin noch das Pokalfinale, unterlag dort allerdings gegen die Köln 99ers. Einige Wochen nach Saisonende wurde Krunic schließlich beurlaubt, das Angebot weiterhin in Bonn als Jugendtrainer zu arbeiten lehnte er ab.

Krunic pausierte zwei Jahre und unterschrieb erst nach auslaufen seines Vertrages in Bonn im Sommer 2007 bei den EWE Baskets Oldenburg einen Zweijahresvertrag. Nach einigen Problemen zu Beginn steigerte sich sein Team und erreichte als fünftplazierter die Playoffs, in denen man im Viertelfinale mit den Brose Baskets Bamberg den amtierenden deutschen Meister aus dem Wettbewerb warf. Anschließend scheiterte man allerdings im Halbfinale am späteren deutschen Meister Alba Berlin.

Krunic gilt als Trainer der viel Wert auf Disziplin legt und zudem über exzellente Kontakte verfügt, die es ihm immer wieder ermöglichen herausragende Spieler zu verpflichten. So holte er unter anderem Terrence Rencher (2001), Aleksander Nadjfeji (2001), Brad Traina (2002), Rimantas Kaukėnas (2003), Branko Milisavljevic (2004) und Rickey Paulding (2007) in die Liga. Immer wieder kritisiert wird hingegen die Tatsache, dass er nur ungern auf deutsche Nachwuchsspieler setzt. So zeichneten unter seiner Regie in Oldenburg in der Saison 2007/08 deutsche Spieler gerade mal für 5% der gesamten Spielzeit verantwortlich.

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Oldenburger Turnerbund

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Mit fast 4.500 Mitglieder ist der 1859 gegründete Oldenburger Turnerbund (OTB) nach dem Bürgerfelder Turnerbund der zweitgrößte Sportverein der Stadt Oldenburg (Oldenburg). Der 1. Vorsitzende ist Benno Bünnemeyer. Im Jahre 2009 feiert der OTB sein 150-jähriges Bestehen.

Der Oldenburger TB ist der Mutterverein der EWE Baskets Oldenburg. Beim OTB wird seit 1954 Basketball gespielt, 1964 wurde man Meister der Oberliga Nord. Von 1966 an spielte der OTB in der Bundesliga mit, 1971 folgte der Abstieg. Danach kamen noch zwei Erstliga-Teilnahmen, ansonsten war der Verein in der Zweiten Liga immer vorne dabei. Im Jahre 2000 stieg man erneut in die erste Liga auf. Im darauffolgendem Jahr wurden die EWE Baskets Oldenburg gegründet. Zur Zeit spielt die 1. Herren-Basketballmannschaft in der 1. Regionalliga Nord.

Im Jahre 2006 wurden die Deutsche Meisterschaften der SeniorenInnen im Volleyball in Oldenburg ausgerichtet. 84 Mannschaften aus ganz Deutschland waren angereist.

Diese Titel wurden innerhalb der Deutschen Turnerschaft errungen. Deutsche Meisterschaften werden heute nicht mehr ausgetragen (s. a. Turnspiele).

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Jason Gardner

Jason Gardner (* 14. November 1980 in Indiana) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler.

Zur Saison 2006/2007 wechselte Jason Gardner zu den Telekom Baskets Bonn in die Basketball-Bundesliga. Zuvor spielte er jeweils ein Jahr für Telindus BC Oostende in Belgien und für Maccabi Ironi Ramat Gan in Israel. Der nur 1,78 m und 85 kg schwere Guard spielte in den USA für die renommierte University of Arizona. Ein Sprung in die NBA blieb ihm aufgrund seiner geringen Körpergröße allerdings verwehrt. Seit Oktober 2007 läuft er für die EWE Baskets Oldenburg in der Basketball Bundesliga auf.

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Source : Wikipedia