EC VSV

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Geschrieben von daneel 14/04/2009 @ 01:09

Tags : ec vsv, clubs, eishockey, sport

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EC KAC

EC KAC

Der EC KAC (Klagenfurter Athletiksport Club) ist ein österreichischer Eishockeyverein aus der Landeshauptstadt Klagenfurt (Kärnten). Der EC KAC ist mit 29 Meistertiteln österreichischer Eishockey-Rekordmeister.

Seit der Spielzeit 1923/24 ist der EC KAC Teilnehmer an den seit dieser Zeit existenten verschiedenen Eishockeyligen Österreichs.

In den ersten Saisonen wurden die Spiele noch am dritten Kreuzberglteich ausgetragen. 1928 wurde eine nicht überdachte Eisarena in der Glangasse mit hölzernen Tribünen für die sich langsam mehrenden Zuschauer errichtet. Bereits in der Saison 1933/34 gewann der EC KAC den ersten Meistertitel und stoppte damit die beinahe ununterbrochene Herrschaft des Wiener EV. Es war der erste Meistertitel, der nicht an ein Team aus Wien oder Umgebung verliehen wurde. Reinke Egger, einer der besten Österreichischen Eishockeyspieler jener Zeit, war der erste aus der "Provinz", der in das Nationalteam einberufen wurde. Der Zweite Weltkrieg unterbrach aber jäh den Aufstieg des jungen Vereins.

Nach dem Krieg dauerte es lange, wieder einen funktionierenden Spielbetrieb auf die Beine zu stellen. Dennoch konnten die meisten Stars aus der Zeit der ersten Meistertitel wieder zum Stammkader gezählt werden und beschleunigten den weiteren Aufstieg des EC KAC bis in die fünfziger Jahre hinein.

Zwischen 1952 und 1960 gelang der dreimalige Gewinn des Meistertitels, als die Österreichische Meisterschaft vor allem vom Innsbrucker EV regiert wurde. 1959 war die erste Saison, die das Team in der neugebauten Stadthalle Klagenfurt austrug, welche nach mehreren Umbauten bis heute die Spielstätte des EC KAC ist. In der letzten Saison der Dekade gelangen auch einige europaweit beachtete Siege gegen ausländische Topteams wie den IK Göta aus Stockholm, (Schweden) oder Jakopoli Club aus Finnland.

Die Saat für den Seriengewinn des Meistertitels wurde bereits einige Jahre vorher gelegt. Reinke Egger übernahm das Amt des Nachwuchstrainers. Unter ihm reiften einige der Starspieler aus den sechziger Jahren heran, wie beispielsweise Sepp Puschnig, Gerd Schager, Gerhard "Flury" Felfernig (der erste für den KAC spielende Villacher), Walter Possarnig oder Anton Kenda. Die Abwehr wurde gestützt auf Karl Pregl im Tor, der auch im Nationalteam Österreichs spielte. Berühmt wurde in dieser Zeit die Sturmlinie Dieter Kalt senior – Puschnig – Romauch. Die beiden Legionäre Adalbert St. del John und Adolph "Addie" Tambellini leisteten ihrerseits einen großen Beitrag zum Erfolg des Teams in dieser Zeit.

Von 1964 bis 1980 landete der Meistertitel fünfzehn Mal in Klagenfurt. Einziger Konkurrent dieser Zeit war der ATSE Graz, der diese Serie in den Jahren 1975 und 1978 brechen konnte.

In dieser Zeit nahm der EC KAC auch mehrmals am Europapokal der Landesmeister teil, zum ersten Mal in der Saison 1965/66. 1966/67 erreichte das Team das Halbfinale und musste sich erst, wie auch in der folgenden Saison, gegen ZLK Brno geschlagen geben. Der Höhepunkt folgte aber in der Saison 1969/70, als der EC KAC im Finale gegen den ZSKA Moskau antrat, dort aber deutlich unterlag. Insgesamt nahm der EC KAC neunzehn Mal an dem Turnier teil und verzeichnete damit nur zwei Teilnahmen weniger als der Rekordhalter ZSKA Moskau.

Die Achtziger Jahre begannen für den EC KAC mit einem weiteren Titelgewinn. Hauptverantwortlich dafür war die Sturmlinie rund um Thomas Cijan und die beiden den Finnen Perti Koivulahti und Seppo Ahokainen, sowie die Linie von Rudolf König, Herbert Pöck und Alexander Sadijna. Obwohl die Mannschaft mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet war, gelang der Meistertitel dank eines sensationellen Tores von Klaus Brabant, der den Puck bei einem Befreiungsschlag aus dem eigenen Drittel zum gegnerischen Tor geschossen hatte, wo WEV-Torhüter Friedrich Prohaska allerdings meditierte und reaktionslos den Treffer geschehen ließ.

In der folgenden Saison wurden jedoch schlechter Griffe bei den Legionären getätigt, und auch die heimischen Leistungsträger ließen nach einer nicht ausreichenden Vorbereitung im Sommer aus. Unter dem neuen Coach Rudi Sindelar wurden in der Spielzeit 1981/82 entscheidende Veränderungen vorgenommen. Der Norweger Björn Skaare avancierte dabei mit seiner spektakulären Spielweise zum Publikumsliebling. Im entscheidenden Spiel führte der EC KAC mit 4:2 nach zwei Dritteln, spielte das letzte Drittel aber viel zu locker herunter und verlor schlußendlich noch mit 4:6 gegen die VEU Feldkirch. In der Saison 1982/83 verließ Skaare dann nach einem Ultimatum seiner Freundin das Team, der Ausfall wurde mit der Verpflichtung von Edi Lebler und Scott Lecy kompensiert. Letzterer konnte aber Skaare nicht ersetzen und wurde seinerseits durch den Finnen Jukka Porvari ersetzt. Dennoch ruhte die Verantwortung in dieser Saison vermehrt auf den Schultern der jungen Spieler, und es konnte wie im Vorjahr der Vizemeistertitel errungen werden.

Die Spielzeit 1983/84 brachte jedoch erneut Probleme. Rudi Sindelar genoß nicht mehr das volle Vertrauen der Mannschaft, und nachdem der Grunddurchgang noch auf Rang vier abgeschlossen wurde, rutschte das Team in der Meisterrunde noch auf den sechsten Platz ab. Sindelars Vertrag wurde nicht verlängert, stattdessen kehrte Bill Gilligan nach dem Ende seiner aktiven Karriere zurück und übernahm das Traineramt beim EC KAC. Trotzdem es im Grunddurchgang noch einige Schwierigkeiten gegeben hatte (mittelmäßige Legionäre und ein eklatantes Verletzungspech taten ihr Übriges) und man sich nur sehr knapp für die Playoffs qualifiziert hatte, blühte die Mannschaft dank Gilligans gezielter Trainingsmethoden und eines enormen Kampfgeistes in diesen auf und holte sich den nächsten Meistertitel. Gilligan baute über die nächsten Jahre ein starkes und erfolgreiches Team auf und holte mit dem EC KAC bis 1988 insgesamt vier Titel in Serie. Dieser Erfolg macht ihn in Klagenfurt bis heute zu einer Legende.

Danach allerdings hatte die Mannschaft viel Pech mit den Trainern. Roger Lamoureux und Josef Capla schafften es nie, ein richtiges Team zu formen, und so beendete man die Saisonen 1988/89 und 1989/90 mit eher mäßigen Ergebnissen. Erst mit der Verpflichtung von Herbert Pöck als Trainer kam wieder der Erfolg zurück.

Die neunziger Jahre waren trotz des Meistertitels im Jahr 1991 eine schwierige Zeit. Geprägt wurde das Österreichische Hockey vor allem durch eine verkürzte Inner-Österreichische Saison, der in den Jahren 1991/92 bis 1998/99 jeweils die Alpenliga voranging, an der auch Mannschaften aus Slowenien und Italien teilnahmen. Lediglich in der Saison 1997/98 stand der EC KAC im Finale dieses Turniers, musste sich aber dem damaligen Serienmeister VEU Feldkirch geschlagen geben.

In der staatlichen Liga kam 1991/92 das Halbfinal-Out gegen den EC VSV, in der folgenden Saison verpasste das Team mit dem fünften Rang nach dem Grunddurchgang überhaupt den Einzug in die Playoffs. Auch in den Spielzeiten 1993/94 und 1994/95 war gegen den EC Graz bzw. den EC VSV im Halbfinale Endstation. Gleichzeitig begann die Dominanz der VEU Feldkirch, die sich in den aufeinanderfolgenden Jahren 1996, 1997 und 1998 im Finale gegen den KAC durchsetzen konnte. Im Jahr 1999 war es wiederum der EC VSV, der mit 4:2 Siegen die Finalserie gewann. Erst in der darauffolgenden Millenniums-Saison konnte der EC KAC den Titel wieder nach Klagenfurt holen.

In der Saison 1999/00 gelang es dem EC KAC, nach der langen Durststrecke in den neunziger Jahren, den Meistertitel endlich wieder nach Klagenfurt zu holen. In der darauf folgenden Spielzeit gelang dies noch einmal. Die beiden darauf folgenden Jahre verliefen ohne Finalteilnahme des Vereins, der in dieser Zeit auch einige der besten eigenen Nachwuchsspieler wie Dieter Kalt und Thomas Koch abgeben musste. Gleichzeitig verließ auch der Torhüter Gert Prohaska den Verein, weil er sich gegen Michael Suttnig nicht durchsetzen konnte, und wechselte zum Erzrivalen EC VSV an die Drau. Suttnig jedoch schwächelte in der Saison 2002/03, sodass sich der Verein, gezwungen sah, für die Playoffs Ersatz zu holen. Dieser kam mit dem Kanadier Andrew Verner zum EC KAC, der als erster von bisher nur zwei Legionären das Tor der Klagenfurter hütete. Bereits in seiner ersten komplett absolvierten Saison, der Spielzeit 2003/04 konnte Verner mithelfen, den Titel wiederum nach Klagenfurt zu holen, nachdem der EC KAC bereits im Grunddurchgang souverän geführt hatte. In der Overtime des letzten Finalspiels in der Best-of-Five-Serie schoss David Schuller den EC KAC zum Sieg. Der Vertrag mit Meistertrainer Jorma Siitarinen wurde nach der Saison aber nicht verlängert.

In der Saison 2004/05, die mit Neo-Coach Mats Waltin gestartet wurde, musste der EC KAC bereits nach wenigen Runden eine Adduktorenverletzung von Andrew Verner hinnehmen. Einige Zeit lang übernahm der junge Backup Hannes Enzenhofer dessen Position, konnte aber aufgrund mangelnder Erfahrung noch keine befriedigenden Resultate vorweisen, sodass sich der Verein genötigt sah, ein weiteres Mal am Transfermarkt aktiv zu werden. Bedingt durch das Lockout in der NHL gelang es, den Torhüter der Vancouver Canucks, Dan Cloutier, für den Rest der Saison zu verpflichten. Gleichzeitig wurde die Defensive mit Mike Siklenka verstärkt. Im Grunddurchgang gelang es aber nicht mehr, die überragenden Vienna Capitals einzuholen. Auf diese traf der EC KAC dann auch im Finale. Die Best-of-Seven-Serie startete sehr kurios mit sechs Siegen des jeweiligen Auswärtsteams. Beim fünften Spiel in Wien verletzte sich aber dann auch Dan Cloutier, sodass der nicht völlig kurierte Verner wieder als erster Torhüter übernehmen musste. In der Folge verlor das Team die beiden letzten Spiele und musste sich mit dem Titel des Vizemeisters zufrieden geben.

Die Spielzeit 2005/06 läutete in sportlicher Hinsicht eine Talfahrt ein. Nachdem die ersten Spiele wieder verloren gingen, wurde Mats Waltin als Trainer durch Kevin Primeau ersetzt. In der Zwischenzeit hatte Verteidiger Emanuel Viveiros das Team für einige Spiele als Spielertrainer übernommen. Aber auch unter dem neuen Coach kam der EC KAC nicht aus den sportlichen Turbulenzen. Der Verteidiger Ricard Persson und die unzureichende Kapazitäten im Stürmerbereich standen unter dem Beschuss der Kritik, mit dem Resultat, dass der EC KAC zum ersten Mal im neuen Jahrtausend das Playoff nicht erreichte.

Kevin Primeau formte für die darauf folgende Saison eine neue Mannschaft, aber wiederum liefen die ersten Spiele völlig aus dem Ruder. Kritisiert wurde vor allem die körperliche Fitness des Teams. Damit wurde zur Halbzeit der Saison auch Primeau entlassen, und Viveiros übernahm das Team als Headcoach, nachdem er selbst im Alter von 41 Jahren das Akive Spielen verletzungsbedingt hatte aufgeben müssen. Die Leistungen des EC KAC stabilisierten sich zwar, aber der Rückstand auf die führenden Teams war so groß, dass abermals die Playoffs verpasst und die Saison auf dem unbefriedigenden vorletzten Platz abgeschlossen werden musste.

Viveiros tauschte im Sommer 2007 wiederum einige Spieler aus. Altstar Mario Schaden wurde zum Co-Trainer, und Gerald Ressmann wurde nach seinem Karriereende zum Jugendtrainer berufen. Die Verteidiger Jeff Tory und Kirk Furey, sowie der Stürmer Andrew Schneider wurden aus der DEL geholt, Mike Craig wechselte von den Vienna Capitals nach Klagenfurt. Mit diesem neu gestalteten Team startete man in die Saison. Wieder ging in den ersten Spielen Vieles schief, aber die Leistungen stabilisierten sich nach und nach und gipfelten in einer überragenden Siegesserie in den Monaten November und Dezember. Die Mannschaft konnte die Zwischenrunde als erfolgreichstes Team abschließen. Im Playoff verlor der EC KAC aber dreimal in Serie gegen den Neuling HDD Olimpija Ljubljana und musste damit die Saison erneut vorzeitig beenden. Damit einhergehend gab die Vereinsführung bekannt, die Verträge mit Altstar Andrew Verner und Verteidiger und Teamcaptain Jeremy Rebek nicht mehr verlängern zu wollen.

Für die neue Saison 2008/09 sollte Hannes Enzenhofer die Position des ersten Torhüters übernehmen, René Swette vom EHC Lustenau wurde als Backup verpflichtet. Weiters neu an Bord geholt wurden Sean Brown und Jeff Shantz aus der DEL. Christoph Brandner wurde von den Hamburg Freezers zurückgeholt. Die Mannschaft startete gut in die neue Meisterschaft, platzierte sich nach einigen Runden in der oberen Tabellenhälfte. Enzenhofer verletzte sich jedoch etwa zur Halbzeit des Grunddurchgangs, als Ersatz wurde Travis Scott an Bord geholt. In der Folge dominierte der EC KAC den Grunddurchgang, setzte sich an der Tabellenspitze fest und beendete die Regular Season auch auf Platz eins. Im Viertelfinale wurde der HC Innsbruck besiegt, im Halbfinale gelang ein Sweep gegen den EHC Linz. Im Finale traf der EC KAC auf Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg, startete nach einer zehntägigen Pause etwas ungelenk in die Serie, konnte aber im siebten Spiel vor eigenem Publikum den 29. Meistertitel fixieren.

Mit 29 Meistertiteln ist der EC-KAC der Rekordhalter unter Österreichs Eishockeyclubs.

Im Februar 2000 wurde der EC-KAC Champion der Internationalen Eishockeyliga mit Vereinen aus Österreich, Slowenien und Ungarn.

Seit dem Jahr 1959 werden die Heimspiele des EC KAC in der Stadthalle Klagenfurt ausgetragen. Nach diversen Umbauten, unter anderem wurde ein VIP-Club eingefügt und mehrmals erweitert, beträgt die Kapazität der Halle heute 5.153 Zuschauer. Darüber hinaus wurde ein Videowürfel in der Halle installiert.

Als große Stärke des EC KAC gilt die Nachwuchsarbeit. Der Verein unterhält Mannschaften in allen Altersklassen zwischen den Bambinis und der U20. Die verschiedenen Mannschaften konnten im Lauf der Jahre mehrere Titel nach Klagenfurt holen. Zuletzt gelang dies in der Saison 2008/09, als sowohl die U17- als auch die U20-Mannschaft in ihren jeweiligen Ligen den Meistertitel holten.

Aus der Kaderschmiede des EC KAC kommen auch mehrere international erfolgreiche Spieler. Im März 2004 schaffte Thomas Pöck, ein Nachwuchsspieler des EC KAC und Sohn des österreichischen Ex-Teamtrainers Herbert Pöck, sogar den Sprung in die NHL zu den New York Rangers. Außerdem schaffte Jugendspieler Thomas Koch den Sprung in die schwedische Eliteliga und spielte zwei Jahre bei Lulea, ehe er nach Österreich zu den Red Bulls Salzburg zurückkehrte.

Als Geldgeberin tritt für den EC KAC auch immer wieder die Multimilliardärin und Eishockeyliebhaberin Heidi Horten auf.

Das Maskottchen des EC KAC heißt "Lindi" und ist eine Reminiszenz an das Wahrzeichen der Stadt Klagenfurt: den Lindwurm. Im Rahmen einer Modernisierung im Sommer 2008 wurde der "Lindi" völlig neu gestaltet und erhielt auch ein computeranimiertes Konterfei, das in Einspielungen auf dem Videowürfel zu sehen ist.

Der KAC hat fünf eingetragene Fanclubs, drei davon in Klagenfurt (Stiege 19, Red White Dragons & Vikings), einen in der Bundeshauptstadt Wien (Vikings-Sektion Wien) und einen in der steirischen Landeshauptstadt Graz (Vikings-Sektion Graz). Alle Fanclubs organisieren auch Aktivitäten außerhalb der rein die Mannschaft unterstützenden Tätigkeit. So finden jeden Sommer die "Hockey Highland Games" statt, in dessen Rahmen Fans von Mannschaften aus ganz Mitteleuropa zusammenkommen und sich in diversen Wettbewerben miteinander messen.

Im Sommer 2008 wurde auch eine neue KAC-Hymne vorgestellt. Der Titel ist eine Neuaufnahme eines älteren Stücks. Zu diesem Zweck lieh Dieter Themel, Leadsänger der bekannten Bluesrockband "The Blues Breakers", dem Song seine Stimme.

Eine jahrzehntelange Rivalität existiert zwischen den Fans des EC KAC und jenen des Villacher Bundesligaclubs EC VSV seit letzterer im Jahr 1977 in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist. Diese Derbies sind regelmäßig ausverkauft und stellen für Fans beider Lager besondere Höhepunkte der Saison dar. Es existiert auch eine von Fans betreute Homepage, die "Kärntner Derby-Site", auf der die Daten sämtlicher zurückliegender Spiele gesammelt und in Form von Statistiken zugänglich gemacht sind. Diese Homepage ist gleichzeitig eines der detailliertesten Nachschlagewerke zur österreichischen Eishockey-Liga. Das letzte Aufeinandertreffen in den Playoffs zwischen den beiden Mannschaften erfolgte in der Saison 2003/04, wo sich der EC KAC im letzten Spiel in einem Herzschlag-Finale nach Verlängerung den bisher letzten Meistertitel holte.

Die Spiele beider Clubs werden seit Jahrzehnten regelmäßig vom Radiosender Radio Kärnten begleitet, wo im Rahmen des "Kärntner Eishockey-Magazins" live von den Spielen berichtet wird. Rund um die Live-Einschaltungen werden Quiz-Spiele und Wahlen veranstaltet, in deren Rahmen von den Zuhörern der beste Spieler beider Teams aus der laufenden Saison gewählt wird.

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Eishockey-Club Villacher Sportverein

EC VSV

6-facher Österreichischer Meister, 1980/81, 1991/92, 1992/93, 1998/99, 2001/02, 2005/06 Nationalliga-Meister und Aufstieg in die EH-Bundesliga in der Saison 1976/77.

Der Eishockey-Club Villacher Sportverein (EC VSV) ist eine österreichische Eishockeymannschaft aus Villach (Kärnten), die in der Erste Bank Eishockey Liga spielt. Die Heimspiele werden in der Stadthalle Villach (ca. 4.500 Plätze) ausgetragen. Der VSV konnte bisher 6 Mal (1981, 1992, 1993, 1999, 2002, 2006) den österreichischen Meistertitel erringen. Die Vereinsfarben der Villacher sind blau-weiß, im Logo ist ein Adler zu sehen, dem die Villacher auch den Beinamen "die Adler" verdanken. Der EC VSV und die zweite Kärntner Eishockeymannschaft, der EC KAC aus Klagenfurt, stehen in ständigem, prestigeträchtigen Wettkampf zueinander.

Ein ehemaliger Nachwuchsspieler des EC VSV ist mittlerweile zum Profi in Nordamerika aufgestiegen und scorte zuvor drei Saisonen lang in der Western Hockey League (eine der drei Top-Juniorenligen in Kanada. Michael Grabner spielt seit der Saison 2007/08 im kanadischen Winnipeg bei den Manitoba Moose. Er wurde im NHL Entry Draft 2006 in der ersten Runde, an 14. Stelle, von den Vancouver Canucks gezogen. Manitobe Moose stellt das Farmteam der Vancouver Canucks.

Die Erste Bank Eishockeyliga Saison 2007/08 verlief für den Kärntner Traditionsverein mit gemischten Gefühlen. Als einziges Team der Ligavereinigung bestritt man den Saisonverlauf ohne Spieleraustausch und konnte zudem erfolgreich mehrere in Villach ausgebildete Nachwuchsspieler in den Mannschaftsstamm integrieren. Dies stellte für 2007/08 im Vergleich zu den Vorsaisonen auch den größten Erfolg im Verein dar.

Die sportlichen Erfolge beschränkten sich lediglich auf das Erreichen des Viertelfinales, wo man am 24. Februar unter großem Beifall von ca. 1000 mitgereisten Auswärtsfans die Saison 2007/08 mit einer 3:0 Auswärtsniederlage gegen den späteren österreichischen EBEL Meisterschaftsgewinner EC Red Bull Salzburg beendete. Der langjährige Villacher Erfolgstrainer Greg Holst verlautbarte bereits vor dem letzten Play Off Spiel seinen Abschied aus Villach und wird seine qualitativ hochwertige Eishockeykompetenz künftig dem kanadischen Eishockeynachwuchs in seiner Heimat Kelowna zur Verfügung stellen.

Am 20. Februar 2007 endete die längste Siegesserie, die es jemals im Kärntner-Derby gab. Der EC VSV gewann zwischen dem 18. Februar 2005 und dem 21. Januar 2007 17 Spiele hintereinander. Damit gewann der EC KAC fast zwei Jahre nicht gegen den Erzrivalen aus Villach.

Am 15. März starteten die Play-Off Halbfinalspiele gegen den Drittplazierten des Grunddurchgangs Black Wings Linz mit einem Heimspiel der Villacher. Der EC VSV gewann in die Serie (best of five) mit 3:0 (7:4, 4:3n.P., 4:3) und traf im Finale auf RedBulls Salzburg. Die Serie (best of seven) ging mit 4:1 (0:2, 4:3 n.P., 3:6, 0:3, 2:4) an die Red Bulls aus Salzburg.

Herausragende Figur des EC VSV war in der Meistersaison 2005/06 vor allem Dany Bousquet, der mit 47 Toren bzw. 86 Punkten auch die Torschützen- und Punktelisten der Liga anführte. Die "Krönung" dieser Saison stellte sicherlich der entscheidende Treffer im 6. Finalspiel gegen die Red Bulls Salzburg dar, mit dem er in der 78. Spielminute das Spiel und somit auch die Meisterschaft zugunsten des VSV entscheiden konnte. Torhüter Gert Prohaska belegte mit einer Fangquote von 92,85% klar den ersten Platz in der Torhüterwertung.

Wegen des Ausfalls der NHL-Saison 2004/05 spielten in der Saison 2004/05 folgende NHL-Spieler für den EC VSV: Ethan Moreau (Edmonton Oilers), Jason Krog (Anaheim Mighty Ducks), Eric Weinrich (St. Louis Blues), Reinhard Divis (St. Louis Blues).

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Österreichische Eishockey-Liga

Die Österreichische Eishockeymeisterschaft wird seit 1923 ausgetragen, und findet seither mit wechselndem Modus und Teilnehmerzahl statt. In den Jahren 1936 bzw. 1939 bis 1945 fand keine Meisterschaft statt. Während des Zweiten Weltkrieges nahmen einige Vereine an der Deutschen Eishockey-Meisterschaft teil, weshalb der Wiener EV (1940) und der EK Engelmann Wien (1939) in ihrer Vereinsgeschichte auch einen Deutschen Meistertitel aufweisen können.

Die Erste Bank Eishockey Liga (auch als "EBEL" oder "Bundesliga" bezeichnet) ist die höchste Spielklasse in Österreich. Mit der Saison 2005/06 wurde die Gründung als eigenständiger Verein und internationalen Liga unter dem Namen "Erste Bank Eishockey Liga" (EBEL) realisiert. Präsident ist Karl Nedwed, die Vizepräsidenten sind Gilbert Isep (EC VSV) und Günther Hanschitz (HC Innsbruck), geschäftsführender Obmann ist Christian Feichtinger. Rekordmeister ist der EC KAC, der den Titel bis 2009 29 Mal gewinnen konnte (vollständige Liste). Die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften ändert sich verhältnismäßig oft, da es in der Vergangenheit oft vorkam, dass Vereine sich durch finanzielle Probleme den Spielbetrieb in der Bundesliga nicht mehr leisten konnten, und selten Vereine zur Verfügung stehen, die nachrücken möchten. So ist der EC KAC der einzige Bundesligaverein, der durchgehend seit der Gründung seiner Eishockeysektion im Jahr 1923 besteht.

In der Saison 2006/07 nahm erstmals der slowenische Serienmeister HK Jesenice als achter Verein teil. Seit der Saison 2007/08 nimmt mit HDD Olimpija Ljubljana ein zweiter slowenischer Verein an der EBEL teil. Außerdem wurde bei der Ligasitzung vom 16. Mai 2007 die Aufnahme der ungarischen Mannschaft Alba Volán Székesfehérvár beschlossen.

Seit dem Jahr 2006 gibt es nach amerikanischem Vorbild das KELLY'S All-Star-Game, bei dem die besten österreichischen Spieler der Liga gegen die besten Legionäre antreten.

In der Saison 2009/2010 nehmen in der österreichischen Eishockey Liga Vereine aus drei Ländern teil, Österreich, Slowenien, Ungarn und Kroatien.

Die Erste Bank Eishockey Liga ("EBEL" oder "Bundesliga") begann am 18. September 2008. Der Grunddurchgang besteht aus einer dreifachen Hin- und Rückrunde (54 Spiele). Die Zwischenrunde, die in der Vorsaison zwischen Grunddurchgang und Play-Off ausgetragen wurde, wurde wieder abgeschafft. Danach folgt das Play-Off, für das sich die acht besten Mannschaften qualifizieren. Alle Play-Off Runden werden als best-of-seven Serien ausgespielt.

Ausländischen Vereine nehmen zwar normal am Play-Off teil, können aber nicht den Titel "Österreichischer Staatsmeister", sondern EBEL-Meister, gewinnen. Sollte ein ausländischer Verein den Liga-Titel gewinnen, geht der österreichische Meistertitel an den bestplatzierten österreichischen Verein. Seit der Saison 2003/04 gibt es zwei Trophäen, eine EBEL-Trophäe (von der EBEL) und einen Staatsmeister-Pokal (vom ÖEHV).

Es wird ein Spiel pro Runde von Premiere (ausgenommen die Dienstagsspiele) auf dessen Kanal Premiere Austria live übertragen. Der ORF zeigt am jeweils folgenden Tag Kurzzusammenfassungen ausgewählter Partien im Vorabendprogramm im Rahmen von Sport-aktuell. Zusätzlich gibt es ein wöchentliches ORF-Eishockeymagazin in der Nacht von Freitag auf Samstag.

In Slowenien zeigt RTV Slovenia Kurzzusammenfassungen der beiden slowenischen Vereine.

Radio Kärnten, das auch über Internet per Livestream empfangen werden kann, überträgt fast alle Spiele der Kärntner Eishockeyklubs KAC bzw. VSV, im Rahmen des "Kärntner Eishockeymagazins".

Die Nationalliga ist die zweithöchste Spielklasse. Theoretisch kann der jeweilige Nationalligameister in die Bundesliga aufsteigen, oft wird jedoch auf dieses Privileg verzichtet, da der Aufstieg auch mit großen finanziellen Belastungen verbunden ist. Die Nationalliga wurde nicht in jeder Saison ausgetragen. Teilweise (zuletzt in der Saison 2000/01) wurden auch Nationalliga und Bundesliga vereint. In der Saison Saison 2008/09 spielen acht Vereine um die Meisterschaft; die Teams dürfen je drei Legionäre einsetzen. In der kommenden Saison wird wegen finanzieller Problemen auch der HC Innsbruck voraussichtlich in der Nationalliga spielen. Weiters hat der derzeitige Oberliga-Verein ATSE Graz Interesse bekundet.

Sofern sie ausgetragen wird, ist die Oberliga die dritthöchste Spielklasse. Sie wurde zum Teil schon in zwei Gruppen (Ost bzw. West), aber auch in einer einzigen ausgespielt. In der Saison 2008/09 spielen vier Teams in der Eishockey Oberliga. Das Bundesliga-Team von EHC Liwest Linz setzt heuer ein Farmteam in dieser Liga ein.

Die Damen-Eishockeybundesliga (DEBL) wird seit der Saison 1998/99 ausgetragen. Rekordmeister ist der Wiener Verein EHV Sabres, der bis 2005 vier Meistertitel erringen konnte.

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Herbert Hohenberger

Herbert Hohenberger (* 8. Februar 1969 in Villach) ist ein österreichischer Eishockeyspieler (Verteidiger). Aktuell spielt er in der österreichischen Bundesliga für den HC Innsbruck. Sein Bruder Martin Hohenberger ist ebenfalls ein Eishockeyspieler.

Herbert Hohenberger begann beim Villacher SV mit dem Eishockey und spielte 1985 erstmals für dessen Bundesliga-Team. Ein Jahr später ging der rechts schießende Verteidiger in die nordamerikanische Juniorenliga QMJHL. Dort war er zwei Jahr für die Hull Olympiques aktiv und gewann mit dem Team 1988 den President's Cup (die Meisterschaft der QMJHL). Nach einem weiteren Einjahres-Engagement in seiner Heimat spielte der ungedraftete Defender ein zweites Mal in Übersee. Zwei Jahre spielte er in QMJHL, AHL und IHL für verschiedene Mannschaften. 1991 kehrte Hohenberger wieder nach Österreich zurück und gewann mit dem EC VSV in den folgenden drei Jahren zwei Meisterschaften. Aufgrund seiner enormen Offensivstärke verpflichteten ihn die Kölner Haie 1994 für insgesamt vier Jahre. In der Spielzeit 1994/95 errang er mit dem KEC auch die deutsche Meisterschaft, ein Jahr später wurde er mit den Kölnern Vizechampion. Von 1998 bis 2007 spielte er, nur unterbrochen von einem Jahr bei den Augsburger Panthern, erneut für seinen Villacher Heimatverein und errang drei weitere Meisterschaften.

Zur Saison 2007/08 unterzeichnete Hohenberger einen Vertrag beim HC Innsbruck und wird somit erstmals für ein anderes österreichisches Team spielen.

Von 1989 bis 2003 bestritt Hohenberger fast jedes wichtige Turnier für die österreichische Nationalmannschaft. So nahm er an insgesamt neun A- und drei B-Weltmeisterschaften teil. Außerdem vertrat er sein Heimatland bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer.

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Österreichische Eishockey-Liga 2000/01

Die Österreichische Eishockeyliga 2000/2001 wurde zwischen zehn Vereinen ausgetragen. Meister wurde zum 27. Mal in seiner Vereinsgeschichte der EC KAC, der sich im Finale gegen den Lokalrivalen EC VSV durchsetzte und damit den Vorjahrstitel erfolgreich verteidigen konnte.

Die zehn Vereine spielten im Grunddurchgang jeweils vier Mal gegeneinander, wobei nach der ersten Saisonhälfte die Punkte halbiert wurden. Im Falle eines Unentschieden wurde eine 5-Minuten-Verlängerung (Sudden Victory Overtime) mit je vier Feldspielern gespielt. Endete diese torlos entschied ein Penaltyschiessen. Der so ermittelte Gewinner erhielt zwei Punkte, der Verlierer einen.

Anschließend wurde ein Play-off gespielt, wobei alle Begegnungen im best of five-Modus ausgetragen wurden, das Finale im best-of-seven Modus.

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Österreichische Eishockey-Liga 2008/09

Die Saison 2008/09 der Österreichischen Eishockeyliga begann am 19. September 2008. Wie im Vorjahr nahmen neben sieben österreichischen Mannschaften auch zwei Mannschaften aus Slowenien und eine aus Ungarn teilnehmen. Meister wurde zum 29. Mal der Vereinsgeschichte der EC KAC.

Nachdem der Modus der vergangenen Saison mit einer Zwischenrunde nicht auf besonders viel Gegenliebe stieß, wurde diese wieder gestrichen. Gespielt werden drei Runden (jeweils Hin und Rückspiel), jede Mannschaft kommt also auf 54 Spiele im Grunddurchgang, der am 15. Februar 2009 abgeschlossen wird. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs, die jeweils als best-of-seven Serie ausgespielt werden. Die Finalserie wird am 22. März beginnen und spätestens am 5. April abgeschlossen sein.

Mit den Red Bulls Salzburg (4:1 gegen Jesenice), dem EC KAC (4:2 gegen Innsbruck) und den Vienna Capitals (4:3 gegen Graz) zog drei mal das favorisierte Team in das Halbfinale ein. Im vierten Duell verlor der EC VSV gegen die Black Wings Linz mit 2:4 - die Linzer konnten das erste Auswärtsspiel für sich gewinnen, danach siegte jeweils das Heim-Team. Besonders knapp verlief das Duell zwischen den Vienna Capitals und den Graz 99ers: die Grazer konnten einen 3:1 Rückstand aufholen und erzwangen ein alles entscheidendes siebentes Spiel in der Bundeshauptstadt. In diesem Spiel setzten sich die Wiener allerdings mit 5:1 durch und zogen ins Halbfinale ein.

Schon das erste Spiel der Serie zwischen den Vienna Capitals und den Red Bulls Salzburg sorgte für viel Gesprächsstoff: nach verschiedenen ungeahndeten Fouls schickten sowohl die Wiener, als auch die Salzburger Videos von strittigen Szenen an den Verband. Der Strafsenat verhängte daraufhin folgende unbedingte Sperren: drei Spiele gegen Benoit Gratton (Wien) und Matthias Trattnig (Salzburg), zwei Spiele für Rafael Rotter (Wien) und ein Spiel für Mike Siklenka (Salzburg). Kurioserweise war Benoit Gratton nicht nur "Täter", sondern auch das "Opfer" beider Salzburger Fouls. Die Wiener schieden somit zum vierten Mal in Serie gegen Salzburg im Halbfinale aus. In den drei Jahren zuvor konnte Wien insgesamt nur einen Sieg erzielen, diesen allerdings auch nicht auf dem Eis: in der Saison 2005/06 wurde den Salzburgern ein Sieg aberkannt, da sie einen nicht angemeldeten Spieler eingesetzt hatten. In der zweiten Serie setzte sich der EC KAC klar durch und besiegte die Black Wings aus Linz mit 4:0 Siegen.

Im Finale trafen Rekordmeister KAC und Titelverteidiger Salzburg aufeinander. In Klagenfurt erhoffte man sich zum hundertjährigen Bestandsjubiläum den Titel, für Salzburg wäre es der dritte Titel in Serie gewesen. Die Serie verlief spannend: Salzburg gewann das 3. Spiel in Klagenfurt gewinnen, verlor dafür aber das folgende Heimspiel und gab den Vorteil somit wieder aus der Hand. In Spiel 6 hatte der KAC mit einer 2:1 Führung die große Chance auf den Meistertitel, Salzburg glich aber 68 Sekunden vor Schluss (Tormann Parese war bereits vom Eis) aus und konnte die Verlängerung gewinnen. Im alles entscheidenden 7. Spiel gewann der KAC knapp mit 2:1 und sicherte sich somit den 29. Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Am 3. März gab der HC Innsbruck bekannt, ab der kommenden Saison in der Nationalliga zu spielen. Als Gründe wurde der zu niedrige Zuschauerschnitt und die zu hohen Kosten für die Bundesliga genannt. Es sollen künftig wieder vermehrt Tiroler Spieler in den Kader aufgenommen werden, nach einer Konsolidierungsphase wollen die Tiroler wieder in der höchsten Liga spielen.

Nicht mehr dabei sein wird der EHC Team Wien (ein farm team der Vienna Capitals). Aufgrund einer verschärften farm team Regelung (Spieler, die nach Jahreswechsel in der Bundesliga spielen, dürfen nicht mehr zum farm team zurückwechseln), wurde gemeinsam mit Salzburg der Versuch unternommen diese Regelung zu blockieren indem man die Kaution für die Teilnahme an der Liga nicht hinterlegte. Salzburg lenkte jedoch unter Protest knapp vor Ablauf der Nennfrist ein und hinterlegte die Kaution, für die Wiener gab es (auch nach Einschaltung von ÖEHV-Präsident Dieter Kalt) keine Möglichkeit mehr, an der Liga teilzunehmen,.

Durch das Ausscheiden des EHC Team Wien waren alle verbleibenden acht Mannschaften für das Viertelfinale qualifiziert. Im Gegensatz zur Bundesliga wurde der Grunddurchgang der Nationalliga mit der 3-Punkte-Regel gespielt (3 Punkte für einen Sieg nach 60 Minuten, 2 Punkte für Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen, 1 Punkt bei Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen). Sämtliche Play-Off-Runden der Nationalliga werden als best-of-five Serien ausgespielt.

Mit den Tarco Wölfen Klagenfurt und dem ATUS Weiz ("Bulls") nehmen nur zwei der fünf Mannschaften aus dem Vorjahr auch heuer an der Oberliga teil. Neu sind ein farm team der Black Wings Linz und die wiederbelebte Eishockeysektion des ATSE Graz. Der EC Kitzbühel zog aus Personalmangel seine Nennung kurz vor Ligabeginn zurück, der EV Niederösterreich sogar erst nach drei bereits ausgetragenen Spielrunden. Somit nehmen heuer nur vier statt wie geplant sechs Mannschaften teil.

Im Grunddurchgang (27. September 2008 bis 7. Februar 2009) wurde eine doppelte Hin- und Rückrunde gespielt, alle vier Mannschaften spielten im Halbfinale im best of three Modus um die Finalteilnahme. Das Finale wurde als best of five Serie ab 28. Februar ausgetragen. Als Spieltag war generell der Samstag vorgesehen. Der Meister stand spätestens am 28. März 2009 fest.

Der ATSE Graz sicherte sich mit dem Meistertitel in der ersten Saison seit der Neugründung die sportliche Qualifikation für die Nationalliga und wird den Aufstieg auch in Anspruch nehmen. In welcher Form die Oberliga im nächsten Jahr ausgetragen wird, ist noch unklar.

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Österreichische Eishockey-Liga 1990/91

Meister der Österreichischen Eishockey-Liga 1990/91 wurde zum 25. Mal in der Vereinsgeschichte der EC KAC, der sich im Finale gegen den EC VSV durchsetzte.

Die sechs Vereine spielten im Grunddurchgang jeweils sechs Mal gegeneinander. Anschließend wurde ein Play-off ausgetragen, bei dem der 1. gegen den 4., der 2. gegen den 5. und der 3. gegen den 6. des Grunddurchganges spielte. Die drei Verlierer dieser Begegnungen spielten in einer Hoffnungsrunde (mit Hin- und Rückrunde) aus, wer gemeinsam mit den drei Gewinnern der Play-off Begegnungen das Halbfinale austrägt.

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Source : Wikipedia