DS

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Geschrieben von robby 05/04/2009 @ 08:13

Tags : ds, nintendo, gaming, high-tech, serbien, europa, ausland

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Nintendo DS

Nintendo DS

Der Nintendo DS, auch kurz NDS genannt, ist eine von Nintendo entwickelte und produzierte Handheld-Konsole, die über zwei LC Displays, ein eingebautes Mikrofon und eine Reihe weiterer technischer Neuerungen verfügt, die eine gegenüber früheren Konsolen vereinfachte Spielesteuerung ermöglichen sollen.

So ermöglichen es der untere Bildschirm – ein berührungsempfindlicher Touchscreen – sowie das Mikrofon oder eine anschließbare Sprechgarnitur (Headset) erstmals, mobile Videospiele durch Berührung oder Spracheingabe zu steuern. Weitere Besonderheiten sind der virtuelle Rundum-Klang (Surround Sound), sowie die Kompatibilität mit Game-Boy-Advance-Spielen. Auch ein Chatprogramm, der sogenannte „PictoChat“, ist bereits vorinstalliert. Mit diesem ist es möglich, in vier Chatrooms mit je 16 Teilnehmern zu chatten und Zeichnungen zu verschicken. Mit den Besitzern weiterer Nintendo-DS-Konsolen kann man kabellos Multiplayer-Spiele spielen. Laut Herstellerangabe liegt die Sendereichweite im freien Raum bei 10 m, dieser Wert kann erfahrungsgemäß deutlich höher liegen. Diese Fähigkeit kann auch als Verbindungsmöglichkeit zu einem Spiel (Pokemon Battle Revolution) der neuen Spielkonsole Wii genutzt werden. Über einen speziellen Wi-Fi-Service, die Nintendo Wi-Fi Connection, ermöglicht der Nintendo DS auch Online-Spiele über weite Entfernungen hinweg. Man kann sich per WLAN entweder über das Heimnetzwerk oder über einen Hotspot verbinden.

Das Kürzel DS war ursprünglich ein Arbeitstitel und bedeutete „Dual Screen“ oder auch „Double Screen“ (engl. für Doppel-Bildschirm) aufgrund der zwei LC-Bildschirme. Auf der E³ 2004 nannte Nintendo ihn allerdings auch „Developers' System“ (= Entwickler-System), da er leicht programmierbar sein sollte und viele neue Möglichkeiten für die Entwickler bot. Da das Gerät schon vor seinem Marktstart für Diskussionen unter Videospielern sorgte, wurde der Name schnell bekannt, sodass Nintendo entschied ihn beizubehalten und nicht wie ursprünglich geplant zu ändern. Am Anfang diente als interner Codename jedoch „Nitro“. Aus diesem Grund beginnen die Produktnummern mit NTR und nicht NDS.

Nintendo stellte das neue System auf der Videospielmesse E³ in Los Angeles im Mai 2004 erstmals der Öffentlichkeit vor. Wenig später gab das Unternehmen das endgültige Design des Geräts und seine Ausstattung bekannt.

Auf den Markt kam der Nintendo DS am 21. November 2004 in den USA. Dies war das erste Mal, dass Nintendo den Verkaufsstart eines Produkts außerhalb Japans stattfinden ließ. Im Herkunftsland kam das Gerät erst am 2. Dezember 2004 in den Handel. Am 25. Februar 2005 folgte die Veröffentlichung in Australien und am 11. März 2005 in Europa. Der aktuelle Verkaufspreis in den USA beträgt 129,99 US-Dollar, in Japan 14.800 Yen und in Europa 149,95 Euro.

Der Nintendo DS wurde bis September 2008 in Europa etwa 24 Millionen mal verkauft; weltweit wurden bis dahin insgesamt über 80 Millionen Stück abgesetzt. In Japan überstiegen die Verkaufszahlen der Konsole im Jahr 2005 deutlich die der PlayStation 2 und der PSP. Im Jahr 2006 verkauften sich Nintendo DS und Nintendo DS Lite zusammen, trotz starker Lieferengpässe in Japan, häufiger als alle anderen erhältlichen Konsolen zusammengenommen. Erst mit dem Ende der japanischen Sommerferien im August 2007 entspannten sich die Lieferprobleme des Handheld deutlich. Im September wurden wöchentlich ca. 70.000 Einheiten verkauft, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten darstellt.

Anfang 2008 erreichte der NDS vorläufig eine Marktsättigung in Japan, die Verkaufszahlen gingen auf circa 50.000 Einheiten pro Woche zurück, was zum einen an der großen installierten Hardwarebasis des Gerätes liegt (über 22 Millionen Stück in Japan laut VGchartz.com) und zum anderen an einer fehlenden Preissenkung des Gerätes, welches seit 2004 zum gleichen Preis auf dem Markt ist.

Im Juli und August 2005 lief in über 5000 US-Kinos eine Werbung zum im Herbst desselben Jahres startenden Nintendo Online Gaming. Das Motto dazu lautete: „For every action, there is an opposite and equal reaction“ (Für jede Handlung gibt es eine entgegengesetzte und gleiche Reaktion).

Nach Angaben von Nintendo ist der DS nicht das Nachfolgemodell des Game Boy Advance (GBA). Vielmehr handelt es sich um einen neuen Spiele-Handheld, der mehr Interaktivität ermöglichen soll und parallel zu den bereits erhältlichen Nintendo-Konsolen (GameCube bzw. Wii und Game Boy Advance) vermarktet wird. Als ein weiteres Gerät der Gameboy-Reihe wurde ein Jahr nach der Veröffentlichung des Nintendo DS der Game Boy Micro auf der E³ 2005 vorgestellt. Es handelt sich hierbei aber lediglich um ein Neudesign des Game Boy Advance.

Die Anzahl der Veröffentlichungen für den Game Boy Advance ist seit Erscheinen des DS stetig zurückgegangen. Auch die Firmenleitung Nintendos gab selbst zu Bedenken, dass eine separate Veröffentlichung eines neueren Game Boys zu viel hauseigene Konkurrenz bedeuten würde. Bislang deutet also alles darauf hin, dass vorerst die Unterstützung für die Produktreihe Game Boy auslaufen wird.

Trotz der Stellung des Geräts als Teil einer eigenen Reihe ist beim Nintendo DS und Nintendo DS Lite (nicht beim Nintendo DSi) neben dem Slot für DS-Spiele ein weiterer für GBA-Spiele vorhanden, somit lassen sich auch diese spielen, jedoch aufgrund der fehlenden Möglichkeit, ein Linkkabel anzuschließen, nur im Einzelspielermodus. Die Module des Game Boy und Game Boy Color sind nicht auf dem DS spielbar. Man kann festlegen, ob im GBA-Modus der obere oder der untere Schirm für die Anzeige verwendet wird.

Alternativ ist der Steckplatz für Erweiterungsmodule nutzbar, siehe Zubehör.

Mit der aktuellen Konsolengeneration von Nintendo, der Wii, soll es eine Verbindungsmöglichkeit zwischen DS und Wii via Wi-Fi, ähnlich der kabelgebundenen Verbindung zwischen GameCube und GBA geben.

Der Nintendo DS besitzt wie der Game Boy Advance zwei Schultertasten (R und L), ein Steuerkreuz, Start- und Select-Knopf, sowie die Tasten A, B, X und Y. In einigen Spielen kann man die Tasten A, B, X und Y auch als zweites Steuerkreuz benutzen oder diese Tasten stattdessen auf das linke Steuerkreuz legen.

Die meisten für den Nintendo DS konzipierten Spiele nutzen allerdings den berührungssensitiven Schirm. Er wird entweder mit einem speziellen Eingabestift bedient – dem sogenannten Stylus oder Touchpen – oder mit einer Handschlaufe, die hauptsächlich bei Ego-Shootern verwendet wird. Der Nintendo DS Lite bietet einen größeren und dickeren Stylus, der besser in der Hand liegt und ein genaueres Navigieren ermöglicht. Der Touchscreen reagiert hochsensibel auf Berührungen. Daher ist eine relativ einfache Texteingabe über eine auf dem Bildschirm abgebildete Tastatur möglich. Das ist z. B. vorteilhaft im Pictochat oder beim Browsen im Internet. Je nach Programm können mit dem Touchpen auch direkt Texte geschrieben und Bilder gezeichnet werden. Damit erinnert der Nintendo DS an einen Handheld-PC, wobei er aber deutlich weniger Leistung bietet.

Manche Spiele nutzen außerdem das integrierte Mikrofon, um Befehle entgegen zu nehmen. Beispielsweise werden Kerzen ausgeblasen oder Hunde tatsächlich gerufen.

Durch seine volle WLAN- (oder Wi-Fi-) Kompatibilität ist es mit dem Nintendo DS möglich, gegen Menschen in der ganzen Welt über das Internet zu spielen. Alle onlinefähigen Spiele nutzen diese Fähigkeiten bereits für ihren Mehrspieler-Modus. Der Nintendo DS ist 802.11b-kompatibel; die Spiele benutzen ein darauf aufsetzendes proprietäres Protokoll. Um den Akku zu schonen und somit die Laufzeit zu verbessern, werden nicht die ganzen (laut 802.11b zu Verfügung stehenden) 11 MBit, sondern nur etwa 1 bis 2 MBit benutzt.

Nintendo bietet in Zusammenarbeit mit Gamespy einen kostenlosen Onlinedienst an, welcher das Spielen via Internet ermöglicht. Der „Nintendo Wi-Fi Connection“ genannte Dienst wurde gleichzeitig mit der Veröffentlichung von Mario Kart DS am 25. November 2005 gestartet.

Der Zugang erfolgt über einen standardgemäßen Wireless Access Point, ein spezielles USB-Steckmodul von Nintendo oder (in Deutschland) über öffentliche HotSpots von T-Online. In den USA und in Europa verfügen viele z.B. McDonalds-Filialen über HotSpots für den DS.

Als großer Nachteil des Geräts ist anzusehen, dass lediglich die äußerst unsichere WEP-Verschlüsselung genutzt wird, auf die man sein Funknetz umstellen muss.

Auf der E³ 2005 wurde zudem VoIP-Software für den Handheld demonstriert. Mit dieser Voice-Client-Software kann man sich über das DS-Mikro verständigen. Das Spiel Metroid Prime Hunters ermöglicht mit dieser Software eine Kommunikation außerhalb des eigentlichen Spiels. In den Pokémon Editionen Diamant und Perl ist die Voice-Client-Software auch eingebaut.

Es gibt in einigen deutschen Großstädten bei Händlern und Elektrogroßmärkten sogenannte Download-Stationen, über die man sich kostenlos Demoversionen von Spielen auf den DS herunterladen kann. Weiterhin ist dies auch mit dem Nintendo-Kanal der Wii möglich.

In Japan war der DS zunächst nur im Standarddesign (silber mit schwarzer Unterseite) erhältlich, am 24. März 2005 (weiß und schwarz) und 21. April 2005 (blau mit schwarzer Unterseite und pink mit weißer Unterseite) erschienen jedoch jeweils zwei neue Farbeditionen, in einem Pack mit dem Spiel Nintendogs. Kurzzeitig gab es in Japan im August 2005 passend zum Spiel „Jump Super Stars“ einen rot/schwarzen Nintendo DS. In den USA und Japan sind weitere Farbvariationen erhältlich. In Japan erschien in Zusammenarbeit mit Pepsi eine Sonderedition des Handhelds in den Pepsi-Farben und passenden Ohrhörern. Diese Edition war auf 1.000 Exemplare limitiert.

In Europa erschienen am 7. Oktober 2005 Bundles des blauen und des rosa DS mit dem Spiel Nintendogs.

Auch gibt es Mods des DS mit verschiedenen Motiven wie Camouflage. Einzelne Sponsoren verlos(t)en auch limitierte DS-Exemplare z. B. mit dem MTV-Logo.

Bei dem am 23. Juni 2006 erschienenen Nintendo DS Lite handelt es sich um ein Neudesign des Nintendo DS. Allerdings wurden die technischen Spezifikationen, die für die Darstellung von Rechenoperationen relevant sind, nicht geändert. Der DS Lite ist ca. 30 % kleiner als der Original-DS. Dabei ist die Akkulaufzeit höher. Die neue, kompaktere Bauform machte einen neuen Stromanschluss notwendig, sodass die Netzteile des GBA SP nun nicht mehr verwendet werden können.

Kritisiert wird, dass bei starker Sonneneinstrahlung die Bildschirme der Konsole weiterhin spiegeln können, wenn auch weniger stark als beim alten Modell. Auch ist es nicht mehr möglich, die Bildschirmbeleuchtung völlig abzustellen. Aufgrund des kompakten Designs ragen zudem Game-Boy-Advance-Module ein Stück aus dem Gerät heraus – dies gilt auch für manche speziellen Nintendo-DS-Peripherie-Geräte (etwa Vibrationsmodul), wobei in diesen Fällen allerdings speziell angefertigte Lite-Versionen in Planung oder bereits erhältlich sind. Als ein unklarer Mangel stellt sich bislang die Beschaffenheit der Aktions- und Richtungstasten heraus, da hier die Qualität je nach Modell schwanken kann. Im Allgemeinen wird die Schwammigkeit und das fehlende Druckgefühl der Tasten kritisiert, die relativ tief zu drücken sind, damit sie aktiviert werden. Käufer jedoch entgegnen häufig, die Tasten des Ur-Modells seien schlichtweg zu „hart“ zum angenehmen Spielen gewesen und verweisen bei diesem speziellen Kritikpunkt auf eine Fehlinterpretation seitens der Medien.

Erschienen ist der DS Lite in den Farben weiß, schwarz, pink, silber, rot, türkis und grün. Derzeit gibt es auch eine Schwarz-Silberne Limitierte Sonderedition mit dem Spiel "Guitar Hero: On Tour". In Japan sind weiterhin die Farben „enamel navy“ (deren Produktion im Jahre 2007 allerdings eingestellt wurde) und „ice blue“ erhältlich. Zusätzlich sind in Japan verschiedene limitierte Editionen erschienen wie z. B. eine Final-Fantasy-Edition.

Verkauft wurden bisher 45.970.000 DS Lite.

Am 2. Oktober 2008 kündigte Nintendo die Veröffentlichung des Nintendo DSi an, welche in Europa seit dem 3. April 2009 in den Farben weiß und schwarz für 170 Euro erhältlich ist. Seit dem 1. November 2008 ist der Nintendo DSi für 18.900 Yen (rund 155 Euro) in Japan erhältlich.

Das auffälligste Merkmal des DSi sind zwei VGA-Kameras (Auflösung 640 × 480 Pixeln = 0,3 Megapixel), wovon eine an der Außenseite des Deckels angebracht ist und die andere an der Innenseite direkt den Spieler aufnehmen kann.

Der GBA-Schacht wurde entfernt. Hierdurch können zum einen keine GBA-Spiele mehr mit dem DSi gespielt werden, zum anderen ist auch anderes Zubehör für diesen Schacht (z.B. das Rumble Pak oder das Guitar Hero-Grip, siehe DS-Zubehör) nicht mehr nutzbar.

Hinzugekommen ist ein Schacht für SD-Karten. Auf den SD-Karten können Bilder, Audio-Dateien und herunterladbare Software gespeichert werden. Ein Bild- und Ton/Stimmen-Bearbeitungsprogramm und auch ein AAC-Player + Music-Player ist vorinstalliert. Der DSi hat eine Gesichtserkennung und kann die Bilder auf der SD-Karte speichern, sodass sie einfach auf einen PC übertragen werden können. Der zuvor kostenpflichtige DS-Web-Browser von Opera ist für den DSi in einer verbesserte Version kostenlos herunterladbar.

Das Gehäuse des DSi ähnelt dem des DS lite: Es ist nur etwas leichter und flacher, gleichzeitig aber auch etwas breiter und länger. Die Bildschirme des Nintendo DSi wurden heller und in der Diagonale um 0,64 cm vergrößert. Der interne Speicher wurde erhöht.

Zusätzlich hat Nintendo den Nintendo DSi Shop für Spiele und Programme eröffnet, die der Nutzer über WLAN auf den DSi laden kann (Kostenpflichtige Nintendo DSi Ware kann in diesem Shop über Nintendo Points gekauft werden). Diese Funktion ist mit dem Wii Shop Kanal vergleichbar.

Der Nintendo DS ist in erster Linie eine Spielkonsole wie der GameBoy; Nintendo und einige Drittentwickler arbeiten jedoch auch an Programmen, die den DS mit den Funktionen eines Organizers ausstatten sowie an Touchscreen-gesteuerten Wörterbüchern. Des Weiteren wurde in Kooperation mit Opera der auf Version 8.5 des gleichnamigen Browsers basierende Nintendo DS Browser entwickelt. Veröffentlicht wurde dieser Ende Juli 2006 in Japan sowie am 6. Oktober des gleichen Jahres in Europa. Da der DS um einiges preiswerter ist als die meisten aktuell auf dem Markt befindlichen PDAs und Organizer, rechnen die Hersteller mit einer erfolgreichen Einführung der Software und der Erschließung eines neuen Marktes als Hersteller der Hardware.

Zudem gibt es Homebrew-Software für den DS, welche sich über spezielle Chipkarten auf den DS übertragen lässt. Somit kann man den DS mit vielen Funktionen erweitern, (ältere) Spiele und Systeme emulieren (wie z. B. ScummVM oder Descent, C64, SNES) oder selbstprogrammierte Spiele und Programme starten, welche auf verschiedenen Seiten legal angeboten werden. So existieren beispielsweise Homebrew-Browser, Clients für Instant-Messenger-Netzwerke oder IRC, MP3-Player, Organizer, Kalender, Datei-Manager und viele weitere Programme.

Weiterhin ist das Projekt DSLinux zu nennen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Linux auf den Nintendo DS zu portieren. Hierzu wird eine sogenannte GBA Flashcard benötigt, ein Modul für den GBA-Slot der Konsole, wobei in das Modul selbst eine Speicherkarte gesteckt werden kann, die dann DSLinux enthält. In letzter Zeit werden auch Karten angeboten, die die Größe einer normalen Nintendo-DS-Flashcard haben und auch in den Slot1 des Nintendo DS gesteckt werden. Diese Karten erfordern zum Ausführen von Homebrew nun kein Patchen der DS-Firmware mehr und werden in der Homebrew-Szene immer beliebter.

Diese Flashkarten lassen sich jedoch auch für das Abspielen von Raubkopien benutzen.

Die Spiele des Nintendo DS werden auf speziellen Nintendo-eigenen Speicherkarten gespeichert. Laut Nintendo sind Spiele auf diesen Flashcards billiger zu produzieren als auf Modulen. Die Speicherkapazität der Karten beträgt derzeit bis zu 2 Gbit (256 MB). Größere Speicherkapazitäten sind denkbar, aber teurer. Jedoch soll bereits eine Speicherkarte mit 1 Gbit über eine deutlich geringere Datentransferrate verfügen als Karten kleinerer Kapazität.

Eigentlich müssen auf alle Spiele in Deutschland die USK-Zeichen abgedruckt werden. Da die Spiele so klein sind, wurde hier jedoch eine Ausnahme gemacht. Sie müssen erst ab einem Freigabealter von 12 Jahren mit dem Hinweis bedruckt werden und es reicht, nur einen Hinweissatz auf das Spiel zu drucken. Auf den Spielen steht dann: „Freigegeben ab 12/16/18 Jahren“. Auf der Spieleverpackung gelten allerdings die normalen Regeln.

Für den Nintendo DS ist bisher verschiedenes Zubehör, zum Anschluss am GBA-Slot (Slot-2) erschienen. Mit der neuesten DS-Version DSi kann dieses Zubehör, aufgrund des dort fehlenden Slot-2, nicht benutzt werden.

So gibt es zum Beispiel ein Rumble Pak mit mäßigem Rütteleffekt. Die Erweiterung kann über den Nintendo-Kundendienst oder als Beigabe zu einem NDS-Spiel, wie z.B. Actionloop oder Metroid Prime Pinball, bezogen werden. Durch Importhändler lässt sich auch ein Rumble Pak für den Nintendo DS Lite erwerben, dieses hat dann die DS-Lite-Maße und ragt somit auch nicht aus dem Nintendo-DS-Lite-Gehäuse heraus. Eine Veröffentlichung für den europäischen Markt ist nicht geplant. Dem Nintendo DS Browser wird eine RAM-Erweiterung beigelegt.

Ein interessantes Zubehör ist der Movie Advance Player. Mit ihm können Filme, Musik, Bilder und Texte abgespielt bzw. betrachtet werden. Der Movie Advance Player wird in den zweiten Slot gesteckt und beinhaltet, je nach Version, entweder eine CF- oder SD-Karte. Die neueste Version dieses Moduls wurde jedoch weder von Nintendo entwickelt noch wird es offiziell unterstützt. Mittlerweile gibt es den Nintendo MP3 Player als Pendant zum japanischen Play-Yan, mit dem man ca. 240 Songs abspielen kann. Wer noch mehr Speicherkapazität braucht, kann sich dazu gleich die 1-GB-Speicherkarte kaufen. Mit dem M3 Modulen (wie M3 Simply) lassen sich 2 GB, mit dem M3 REAL sogar bis 32-GB-MicroSD-Karten abspielen.

In Japan gibt es einen TV-Empfänger für den DS. Ob dieser auch den europäischen Markt erreichen wird ist fraglich, da er den in Europa nicht verwendeten Übertragungsstandard 1seg benutzt.

Es gibt außerdem eine Slot-2-Erweiterung namens NDSMotion, die Bewegungen ähnlich einer Wiimote registriert. Diese hat jedoch momentan nur eine Homebrew-Unterstützung, und es gibt keine kommerziellen Spiele, die mit ihr zusammenarbeiten.

Weiterhin ist in Japan eine Erweiterung für den GBA Slot auf dem Markt, die einen Paddle Controller zur Verfügung stellt, mit dem Spiele wie Arkanoid DS oder Space Invaders gespielt werden können. Die Erweiterung wurde von Taito produziert.

Ebenfalls erhältlich ist eine Griffleiste für das Spiel Guitar Hero sowie ein Schrittzähler für My Fitness Coach - ebenfalls beides Erweiterungen für den GBA Slot des DS / DS Lite.

Die Entwickler von Emulatoren wie NO$GBA oder DeSmuME haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nintendo DS Spiele für den PC zugänglich zumachen. So ist es möglich, dass sich neben Demos auch komplette Spiele nahezu problemlos auf dem PC, in einem zweigeteilten Fenster und mit der Maus als Stiftersatz, spielen lassen.

Des Weiteren hat sich mittlerweile ein eigener Wirtschaftszweig jenseits von Nintendo gebildet, der sich vornehmlich mit dem Verkauf von sogenannten DS Linkern beschäftigt. Mit diesen speziellen Modulen ist es möglich Spiele in Form von Roms auf Speicherkarten (z.B. microSD) zu kopieren und auf dem Nintendo DS abzuspielen.

Um den Nintendo DS existiert eine große, aktive Homebrew-Szene. Neben allerlei nützlichen Programmen wie Mediaplayern, Malprogrammen oder Organizern sind auch komplett kostenlose Spiele erhältlich.

Es gibt auch I/O-Karten für den NDS z. B. DSerial oder DS brut, die beide mit einer EIA-232-Schnittstelle und GPIOs ausgestattet sind. Die Hersteller bieten auch passend zu ihren Karten Softwarebibliotheken an. Diese Karten eignen sich für Mess-, Steuer- und Regelungsaufgaben.

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Panhard & Levassor DS

Panhard & Levassor DS Berline X75 Gazogène (Prototyp mit Holzvergaser, 1934)

Der Panhard & Levassor DS ist eine viertürige Luxuslimousine, die der französische Automobilhersteller Panhard & Levassor 1929 herausbrachte. Der Buchstabe S steht hierbei für das französische Wort "surbaissé", das einen Rahmen bezeichnet, der zwischen den Achsen abgesenkt ist, um eine geringere Fahrzeugbauhöhe zu erreichen (Niederrahmen).

Das zunächst gefertigte Modell 6 DS hatte einen schiebergesteuerten 6-Zylinder-Reihenmotor mit 3507 ccm Hubraum, entsprechend 19 CV. Es gab eine klassische, 6-sitzige Limousine mit langem Innenraum ohne Gepäckraum (s. Foto oben links) und eine 4-sitzige Limousine mit kürzerem Innenraum und hinten angefügtem Gepäckraum (Berline, s. Foto oben rechts), sowie verschiedene Coupé- und Cabrioletversionen. 1929 wurden nur 4 Exemplare hergestellt. Bis zur Ablösung dieses Modells 1932 waren es insgesamt 509 Stück.

Parallel zu diesem ersten Modell gab es noch 1929 einen Prototyp 8 DS mit dem stärkeren 8-Zylinder-Reihenmotor des Vorgängermodells 35 CV. Dieser hatte 6350 ccm Hubraum. Im Folgejahr lief die Serienproduktion der 6-sitzigen Limousine mit einem etwas kleineren Motor von 5084 ccm Hubraum (29 CV) an. Ab 1935 hies der Wagen einfach 8 cylindres. Von beiden Ausführungen wurden von diesem Spitzenmodell bis 1938 nur insgesamt 43 Stück gefertigt.

1932 wurde der 6 DS durch den 6 DS RL ersetzt, dessen Motor über 4080 ccm Hubraum (23 CV) verfügte. RL steht hierbei für "roue libre" und bezeichnet einen Freilauf. Die 6-sitzige Langversion wurde als 6 DS RL2 auf den Markt gebracht. 1932 wurde nur ein Prototyp mit der Bezeichnung 6 DS 23 CV gefertigt, erst im Folgejahr begann die Serienfertigung. Ab 1935 hies der Wagen einfach DS. Wie sein Vorgänger brachte er es bis zur Einstellung des Modells 1938 auf 509 Exemplare.

1934 wurden die Karosserien überarbeitet: Die als große Verbesserung angekündigten "Panoramique"-Versionen hatten dreiteilige Frontscheiben, die neben der nun schmäleren Hauptscheibe zwei kleine Scheiben im Bereich der A-Säulen besaßen. Gleichzeitig hatten diese Fahrzeuge einen nochmals vergrößerten Motor mit 4783 ccm Hubraum (27 CV). Die Wagen wurden als 6 DS RL-N Spécial verkauft. Ab 1935 hießen sie schlicht DS Spécial und wurden bis 1937 142 mal gebaut.

Ebenfalls 1934 entstand eine DS à Gazogène. Bei diesem Prototyp wurde an eine 4-sitzige Limousine ein bereits aus dem Nutzfahrzugbau bekannter Gasgenerator angebaut. Das Holzgas wurde in einem Motor aus dem kleineren Modell 6 CS mit 2861 ccm Hubraum (16 CV) verarbeitet. 1936 entstanden vier weitere Exemplare nach gleichem Muster. Dieser DS Gazogène 19 CV hatte den Motor des Modells DS Spécial mit 4783 ccm (entgegen der Bezeichnung 27 CV).

Ab 1937 ersetzte der Panhard & Levassor Dynamic 160 die DS-Baureihe.

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DS Hohentwiel

DS Hohentwiel

Das österreichische Dampfschiff Hohentwiel ist ein Schaufelraddampfer und die ehemalige Staatsyacht des Königs von Württemberg auf dem Bodensee. Dort ist es heute das einzige noch betriebene Dampfschiff und zugleich das älteste, immer noch verkehrende Personenschiff auf dem Bodensee. Es verkehrt im Charterbetrieb auf dem Obersee und dem Überlinger See. Die Hohentwiel liegt im österreichischen Hard bei Bregenz. Benannt ist sie nach dem in der Nähe des Bodensees gelegenen Hausbergs der Stadt Singen im Hegau, dem Hohentwiel.

Die Hohentwiel lief 1913 in Friedrichshafen vom Stapel. 1962 wurde sie ausgemustert und zu einem Clubheim mit Restaurant umgebaut. Anfang der 1980er Jahre wurde sie vor der Verschrottung gerettet und 1988 war die Restaurierung beendet. Es hat aufgrund der recht erfolgreichen Renovierungsarbeiten eine Klassifikation des Germanischen Lloyds.

Die Hohentwiel wurde 1913 als letztes eigenes Dampfschiff der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn in Dienst gestellt.

Gebaut wurde die Hohentwiel wie ein Großteil der Bodenseedampfschiffe von der schweizerischen Werft Escher Wyss & Cie. in Zürich. Die Teile wurden dort gefertigt und dann per Bahn nach Friedrichshafen transportiert und auf der Werft zusammengebaut. Das neue Dampfschiff wurde bald nach seiner Indienststellung im Obersee-Längsverkehr zwischen Konstanz und Bregenz eingesetzt.

Der 1914 beginnende Erste Weltkrieg hatte kaum Einfluss auf die Deutsche Bodenseeschifffahrt. Der Kursverkehr wurde zwar ausgedünnt, aber bis Oktober 1919 aufrechterhalten. Ab April 1920 konnte der gesamte Oberseekurs wieder befahren werden. Im gleichen Jahr wurden die Schiffe der einstigen württembergischen, badischen und bayrischen Länderbahnen von der Deutschen Reichsbahn übernommen.

In den 1920er Jahren nahm der Personenverkehr rasch wieder zu und es kam zu einem Wandel weg von der Verkehrsflotte hin zur Vergnügungsflotte. Nicht mehr die Berufspendler, Schüler oder der Güterverkehr beherrschten die Schifffahrt, sondern der Ausflugsverkehr von Feriengästen und Wochenendbesuchern. Dazu wurden Fahrgastschiffe mit immer größeren Fahrgastkapazitäten benötigt. Im Winter 1932/1933 wurde die Hohentwiel in der Bodan-Werft Kressbronn am Bodensee umgebaut. Auf dem bisher für den Güterverkehr offenen Vorschiff wurde ein Salon aufgebaut. Auf dem Oberdeck entstand ein weiterer kleiner Salon, und das Steuerhaus kam ein Deck höher, wo eine breite Kommandobrücke hinzukam. Leider fiel diesem Umbau die Original-Einrichtung aus dem Jahr 1913, die vom Stuttgarter Künstler Bernhard Pankok entworfen worden war, zum Opfer.

Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs war die Hohentwiel weiterhin uneingeschränkt im Kursverkehr eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie weiterhin auf den wenigen noch aufrechterhaltenen Schiffskursen ab Friedrichshafen eingesetzt. Die Bombennacht, bei der Friedrichshafen in Schutt und Asche versank, und mehrere Schiffe zerstört wurden, verschonte die Hohentwiel, weil sie rechtzeitig vor dem Auslaufen zur Kursfahrt nach Friedrichshafen in Konstanz zurückgehalten werden konnte.

Am Ende des Krieges gab es nur noch ein Dampfschiff in Friedrichshafen, die Hohentwiel. Später wurde ein weiteres Dampfschiff, die Lindau, nach Friedrichshafen verlegt. Zu Beginn der 1950er Jahre nahm die Hohentwiel an den legendären Wettfahrten um das Blaue Band des Bodensees teil. Dabei erreichte das Schiff in den Jahren 1950 und 1954 hinter den favorisierten Schiffen Austria und Stadt Überlingen II jeweils den zweiten Platz.

Dann begann das Dampfersterben im Bodensee, das auch vor der Hohentwiel nicht Halt machte.

1960 noch als Ersatz für das ausgemusterte Schiff Stadt Meersburg nach Konstanz verlegt, wurde das DS Hohentwiel am 1. November 1962 ausgemustert, nachdem die neue MS München in Dienst gestellt worden war. Der Bregenzer Segelclub, der auf der Suche nach einem Clubheim war, kaufte die Hohentwiel und rettete sie so vor der drohenden Verschrottung. Als letztes Dampfschiff lag das Schiff lange 20 Jahre (1964 - 1984) als schwimmendes Clubheim dort im Segelhafen.

Im Jahr 1984 erwarb die Vereinigung Internationales Bodenseeschifffahrtsmuseum e.V. den in einem äußerst desolaten Zustand befindlichen Dampfer. Der Verein erreichte durch Spenden und den Einsatz zahlreicher Vereinsmitglieder und freiwilliger Helfer, die Hohentwiel wieder in den Zustand von 1913 zu versetzen, wobei modernste Technik und historisches Material vereint wurden.

Seit dem 17. Mai 1990 ist das Dampfschiff Hohentwiel, vom neuen Heimathafen Hard (Österreich) aus, wieder im Einsatz auf dem Bodensee.

Eigner des Dampfschiffes »Hohentwiel« ist der Verein “Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V.“ mit Sitz in Bregenz/Österreich. Der Betrieb des Schiffes liegt in den Händen der »Hohentwiel« Schiffahrtsgesellschaft m.b.H. mit Sitz in Hard, kurz HSG.

Bei zahlreichen Rund- und Ausflugsfahrten ab verschiedenen Häfen kann man heute die Fahrt mit dem letzten Schaufelraddampfer des Bodensees erleben.

Die Hohentwiel war Location für den Dreh des 22. James Bond mit Titel „Ein Quantum Trost“ (Originaltitel: Quantum of Solace). Laut Drehbuch war ursprünglich geplant, dass der Bond-Widersacher und Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric) mit dem Bodensee-Schaufelraddampfer an der Tosca–Bühne in Bregenz landet.

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DS Vesterålen

DS Vesteraalen

Die DS Vesterålen (in alter Schreibweise auch DS Vesteraalen) war das erste Schiff, das im Liniendienst auf der Hurtigruten eingesetzt wurde. Die Reederei Vesteraalske Dampskibsselskab A/S (VDS) unter der Leitung des Kapitäns Richard With eröffnete mit diesem Schiff ab dem Jahr 1893 die regelmäßige Linienverbindung entlang der norwegischen Westküste zwischen Tromsø im Norden und Bergen im Süden.

Das erst zwei Jahre alte und damals hochmoderne Schiff wird im Jahr 1893 von der Reederei (VDS) auf Initiative des Kapitäns Richard With erworben und nach seinen engen Vorgaben zu einem kombinierten Fracht- und Passagierschiff umgebaut. Es kann nach dem Umbau 200 Passagiere in drei Klassen, sowie Fracht transportieren. Eine Besonderheit ist der eingerichtete Kühlraum, der es zulässt verderbliche Waren, wie Fisch und Fleisch zu transportieren.

Die Jungfernfahrt in der Hurtigruten fand am 2. Juli 1893 statt, als das Schiff um 08.30 Uhr den Hafen von Trondheim verlässt. Bis zum Jahr 1913 ist das Schiff ohne nennenswerte Unterbrechung auf der Linienverbindung eingesetzt. Eine Havarie im Juli 1913 lässt einen längeren Werftaufenthalt auf der Aker Werft in Oslo nötig werden, der ebenfalls zur umfassenden Modernisierung des Schiffes genutzt wird. In den darauffolgenden Jahren wurde das Schiff verstärkt im Frachttransport und als Reserveschiff eingesetzt, da mittlerweile modernere, komfortablere und schnellere Schiff im Einsatz waren.

Am 17. Oktober 1941 wird das Schiff südlich der Insel Sørøy von einem Torpedo getroffen und sink darauf. Das Torpedo stammte vermutlich von dem britischen U-Boot HMS Tigis. Beim Untergang des Schiffes sterben neben 26 Besatzungsmitgliedern auch 71 Passagiere.

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Source : Wikipedia