Chris McCormack

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Geschrieben von goldorak 20/04/2009 @ 13:09

Tags : chris mccormack, triathlon, sport

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Chris McCormack

Chris McCormack beim Ironman Hawaii 2007

Chris "Macca" McCormack (* 4. April 1973 in Sydney) ist ein australischer Triathlet.

Er begann 1996 mit Triathlon und ist heute durch zahlreiche Siege bei Ironman-Wettbewerben international bekannt. Vor seiner Zeit als Langstreckenathlet widmete er sich der Kurzstrecke. 1997 wurde er Weltmeister auf der Olympischen Distanz.

Am 24. Juni 2007 versuchte er bei der Challenge Roth den Weltrekord von Luc van Lierde (7:50:27h) zu brechen. Bis zur abschließenden Disziplin lag er auf Kurs, ließ dann aber durch die hohen Temperaturen einige Minuten liegen und erzielte seinen vierten Sieg in Folge mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 7:54:23h. Ebenfalls 2007 holte er sich zum ersten Mal den Weltmeister-Titel auf der Lang-Distanz beim Ironman Hawaii in 8:15:34h vor Craig Alexander und Torbjørn Sindballe.

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Faris Al-Sultan

2005: Faris Al-Sultan gewinnt als dritter Deutscher den Ironman Hawaii

Faris Al-Sultan (* 21. Januar 1978 in München) ist ein deutscher Triathlet und Ironman-Hawaii-Sieger.

Als 16-Jähriger lief Faris Al-Sultan 1994 seinen ersten Marathon - mit gefälschter Altersangabe, weil er nach den Regeln noch zu jung war für die Belastung eines 42,195-Kilometer-Laufs. Seinen ersten Ironman absolvierte er 1997 mit 19 auf Lanzarote, weil das Mindestalter für Langdistanz-Triathleten in Deutschland damals bei 21 Jahren lag.

Am Ironman Hawaii nahm er 1999 erstmals als Amateur teil und belegte den dritten Platz in seiner Altersklasse. 2000 in Kulmbach gewann er in 8:22 Stunden erstmals die Deutsche Meisterschaft auf der Langdistanz. 2001 belegte Faris Al-Sultan beim Ironman Brasilien den zweiten Platz und erreichte einen 27. Rang beim Ironman Hawaii. 2002 wurde er in Immenstadt Deutscher Meister auf der Mitteldistanz. 2003 belegte er den siebten Platz beim Ironman Hawaii.

2004 gelang es ihm bei der Challenge Roth die magische 8-Stunden-Marke zu unterbieten; als schnellster Deutscher wurde er damit erneut Deutscher Meister auf der Langdistanz. Außerdem gewann Faris Al-Sultan im Jahr 2004 den Half-Ironman St. Croix (2km - 90km - 21,1km) und belegte den dritten Platz beim Ironman Hawaii.

2005 gewann Faris Al-Sultan in Arizona erstmals ein unter Lizenz der kommerziellen Ironman-Marke organisiertes Rennen über die komplette Langdistanz (3,8 km - 180 km - 42,195 km).

Al-Sultan gewann 2005 den Ironman Hawaii als ausgeglichenster Teilnehmer bei seiner dritten Teilnahme als Profi in 8:14:17 Stunden vor dem Neuseeländer Cameron Brown (8:19:36) sowie dem dreimaligen Gewinner Peter Reid aus Kanada (8:20:04). Nach Thomas Hellriegel (1997) und Normann Stadler (2004) war er damit der dritte Deutsche, der diesen Wettbewerb für sich entscheiden konnte.

In der Saison 2006 startete Faris Al-Sultan am 19. März in Port Elizabeth/ Südafrika beim Ironman South Africa und beendete das Rennen auf dem 5. Platz. Beim Ironman Hawaii wurde Faris Al-Sultan mit einer Zeit von 8:19:04 Stunden Dritter hinter Normann Stadler und Chris McCormack. Die Challenge Roth beendete er am 2. Juli als Zweiter hinter dem Australier Chris McCormack und wurde somit wie im Jahre 2004 Deutscher Meister über die Triathlon-Langdistanz (Ironman Distanz). Zudem konnte er das Kraichgau Triathlon Festival über die M-Distanz (2/60/14), den Mitteldistanz-Triathlon im österreichischen Saalfelden, den Nibelungen-Triathlon in Xanten und den Xentis-Triathlon über die Sprintdistanz in Piberstein (Österreich) für sich entscheiden.

Im Jahr 2007 gewann Al-Sultan erneut das Kraichgau Triathlon Festival über die M-Distanz (2/60/14). Seinen geplanten Start beim Ironman auf Hawaii musste Al-Sultan aufgrund einer Grippe, die er sich beim Training in San Diego zugezogen hatte, am Morgen vor dem Wettkampf absagen.

Im Jahr 2008 startete er beim Ironman Malaysia und erreichte seinen 3. Gesamtsieg in einem Ironman – mit einer Endzeit von 8:34:42 Stunden. Beim Ironman 70.3 in St. Croix (Amerikanische Jungferninseln) erreichte er den 4. Platz und den Ironman 70.3 in Wiesbaden gewann er in 4:10:26 Stunden.

Faris Al-Sultan gilt nicht als Taktiker, sondern als jemand, der das Wettkampfgeschehen gerne selber in die Hand nimmt, wobei er kurzzeitige physische Einbrüche in Kauf nimmt und das Talent besitzt, sich sehr schnell wieder zu erholen. Faris Al-Sultan besitzt ein Startrecht für den TV Thalmässing (Erststartrecht), Triathlon Team Witten (Zweitstartrecht), 3athlon.org e.V. (Ehrenmitgliedschaft im überregionalen Verein) und im Freier Wassersport München (Schwimmverein).

Faris Al-Sultan war zeitweise Student der Geschichte und Kultur des Nahen Orients an der Ludwig-Maximilians-Universität München, brach das Studium aber ab, da er „unmöglich beide Sachen gleichzeitig machen“ konnte.

Sein Vater Talib kam 1958 ursprünglich aus dem Irak, seine Mutter Lydia aus München, wo der Vater als Leiter eines Übersetzungsbüros arbeitet.

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Siegerland-Cup (Triathlon)

Schwimmen im Freibad

Der vom Turnverein Germania Buschhütten (TVG Buschhütten) veranstaltete Siegerland-Cup ist seit einigen Jahren im Mai die Saisoneröffnung des deutschen Triathlonsports.

Die Veranstaltung startete im Jahre 1987 zunächst als einfache „Dorfsportveranstaltung“, entwickelte sich dann aber Mitte der 90er Jahre durch die Teilnahme von deutschen Triathlonstars wie Thomas Hellriegel und Andreas Niedrig zu einer der wichtigsten deutschen Triathonveranstaltungen. Als im Jahr 2005 der aus Australien stammende Weltmeister Chris McCormack in Buschhütten teilnahm und Zweiter wurde, kam der Siegerland-Cup zu internationalem Ansehen. Der Zuschauerrekord wurde im Jahr 2008 mit geschätzten 6000 Zuschauern erreicht.

Geschwommen werden beim Kurztriathlon (Top-Feld Männer und Frauen) 20 Bahnen à 50 m Länge im Warmwasserfreibad in Buschhütten.

Danach geht es weiter auf die Radstrecke, die zum größten Teil auf der Hüttentalstraße (HTS) verläuft. Gefahren werden ca. 40 km, die sich auf sechs Runden verteilen.

Die Laufstrecke besteht aus vier Runden mit jeweils ca. 2,5 km Länge und verläuft zur einen Hälfte parallel zur Radstrecke auf der HTS und zur anderen Hälfte durch bebaute Ortslage und einmal quer über den Sportplatz.

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Challenge Roth

Schwimmstrecke der Challenge Roth im Main-Donau-Kanal

Die Challenge Roth (offizieller Name Quelle Challenge Roth nach dem Titelsponsor Quelle) ist die Triathlon-Folgeveranstaltung des Ironman Europe, der von 1988 bis 2001 ebenfalls in Roth (bei Nürnberg) stattfand.

Da die Organisation den Lizenzvertrag mit der World Triathlon Corporation nicht verlängerte, wurde dieses neue Event ins Leben gerufen, das jetzt gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft fungiert und sich, wie die Vorgängerveranstaltung, weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Für 2006 waren die 2500 Startplätze bereits Ende Dezember 2005 ausgebucht. Die 500 Startplätze im parallel stattfindenden Staffelwettbewerb (hier teilen sich drei Sportler die Gesamtstrecke nach Disziplinen getrennt) waren noch früher vergriffen. Eine Qualifikation für den Ironman Hawaii ist in Roth nicht mehr möglich.

Roth ist unter Triathleten für seine schnelle Radstrecke bekannt. Dieses spiegelt sich in den zahlreichen hier aufgestellten Bestzeiten wider. Im Jahr 1996 durchbrach Lothar Leder in 7:57:21 h erstmals die als magisch geltende 8-Stunden-Marke. Ein Jahr darauf drückte der Belgier Luc Van Lierde im schnellsten Rennen aller Zeiten die Bestzeit auf 7:50:27 h (seit 1997 die Weltbestzeit auf der Ironman-Distanz).

Es kommen immer noch viele der Top-Athleten nach Roth, was sich auch daran erkennen lässt, dass in den letzten Jahren die Siegerzeit fast immer unter acht Stunden lag. Bester Deutscher 2008 war Thomas Hellriegel auf dem 6. Platz. Chris McCormack schied nach 70 km Radrennen aus. Beste Deutsche war Dagmar Matthes auf dem 8. Platz. Sowohl Yvonne van Vlerken (8:45:48) als auch Erika Csomor (8:47:05) unterboten die Weltbestmarke von Paula Newby-Fraser.

Der nächste Bewerb findet hier am 12. Juli 2009 statt.

Die Schwimmstrecke über 3,8 km ist im Main-Donau-Kanal bei Hilpoltstein. Die Radstrecke über 180 km (zwei Runden à 86 km plus 8  km) führt über den Kalvarienberg bei Greding und den Solarer Berg, der das Stimmungshighlight der Strecke ist. Die Laufstrecke über 42,195 km ist eine doppelte Wendepunktstrecke entlang des Main-Donau-Kanals und endet in Roth.

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Ironman Hawaii

Normann Stadler, 2004

Der Ironman Hawaii ist der älteste und auch gleichzeitig der bekannteste und spektakulärste Ironman (, britisches englisch: ) und wird seit 1978 jährlich auf der Inselgruppe Hawaii im Pazifischen Ozean ausgetragen (seit 1981 auf Big Island, davor auf Oahu). Er ist das höchste Ziel der meisten Triathleten. Für diesen Wettkampf muss man sich seit 1988 bei einem der weltweit stattfindenden und als Ironman lizenzierten Wettbewerbe durch eine schnelle Gesamtzeit in seiner Alterklasse qualifizieren.

Der Triathlon Ironman Hawaii findet jedes Jahr im Oktober statt und gilt als einer der schwierigsten Ausdauerwettkämpfe der Welt. Neben der extremen Länge der Wettkampfstrecke kommen auf Hawaii die erschwerenden Wettkampfbedingungen, denen die Athleten während des Rennens ausgesetzt sind, hinzu. Neben der Hitze von zum Teil über 40 Grad Celsius können die aufkommenden Mumuku-Winde vor allem auf der 180,2 km (112 Meilen) langen Radstrecke das Rennen stark beeinflussen, zumal dort – wie bei allen Ironmanrennen – das Windschattenfahren strikt untersagt ist.

Der Wettkampf startet morgens gegen sieben Uhr in Kailua-Kona mit der 3,86 km (2,4 Meilen) langen Schwimmstrecke aufs offene Meer und zurück. Darauf folgt die Radstrecke durch die Lavafelder Richtung Norden auf dem Queen K Highway mit dem Wendepunkt in Hawi. Nach 180,2 km (112 Meilen) wird das Rad wieder in Kailua Kona gegen die Laufschuhe getauscht. Der Marathon führt bis zum Natural Energy Lab, einer Forschungsstation zur Nutzung von Meeresenergie, und endet mit dem Zieleinlauf auf dem Alii Drive in Kona.

Jedes Jahr finden weltweit 25 Ironman-Wettkämpfe statt, bei denen man sich zum Ironman Hawaii qualifizieren kann. Einige davon führen nur über die halbe Distanz. Die Anzahl der Qualifikationsplätze für Hawaii hängen von der Altersklasse und dem jeweiligen Ironman Wettbewerb ab. Zudem qualifizieren sich die Top10 des letzten Ironman Hawaii automatisch für den nächsten.

Mitte der 1970er Jahre in Kalifornien (USA) wird der Ausdauerdreikampf erneut „erfunden“, nachdem der Triathlon in Frankreich ein Schattendasein führte.

Im September 1974 organisierten zwei Amerikaner aus San Diego, Kalifornien den ersten Triathlon-Wettkampf, der auch so bezeichnet wurde. Der Wegbereiter war eine allgemeine Jogging-Welle Anfang der 70er Jahre, die auch den ehemaligen Leistungsschwimmer Jack Johnstone (35) mitriss. Aufgrund der Lage der Stadt San Diego an der Mission Bay, einer großen Ozeanlagune mit einigen kleineren Inseln, bot sich die Kombination Schwimmen und Laufen am Strand als ideale Ausdauerkombination an. Man gab dieser den Namen Biathlon, nicht wissend oder ignorierend, dass es sich hierbei um eine längst bestehende Olympische Wintersportart handelte. Der Dave Pain Birthday Biathlon war ein solcher kleiner Amateurwettkampf, an dessen zweiter Auflage Ende Juli 1973 auch Johnstone teilnahm. Die Disziplinen waren damals 4,5 Meilen Laufen und eine Viertelmeile Schwimmen. Nach einer weiteren Teilnahme im Jahr darauf kam er so auf den Geschmack, dass er baldmöglichst selbst einen Biathlon ausrichten wollte. Er schrieb diesen Wettkampf für den 25. September des gleichen Jahres aus und bekam vom offiziellen Sponsor, dem San Diego Track Club noch den Tipp, sich von einem gewissen Don Shanahan helfen zu lassen, der ähnliche Gedanken hege. Dieser schlug Johnstone die Integration eines Radrennens vor. Wie die meisten Amerikaner hatte Johnstone gar kein Fahrrad und war sehr skeptisch. Dennoch ging er auf den Vorschlag ein und benannte den Wettkampf nomenklaturgemäß in Mission Bay Triathlon um. Der Begriff „Triathlon“ war damals in keinem Wörterbuch zu finden, so dass der Schildermacher, der die Siegerpokale anfertigte, Johnstone nach der korrekten Schreibweise fragen musste.

Am 25. September 1974 um ca. 17.45 Uhr (US PST) gingen insgesamt 46 Teilnehmer an den Start. Die Strecken waren damals in dieser Reihenfolge: 6 Meilen Laufen, 5 Meilen Radfahren und 500 Yards Schwimmen. Aufgrund der heraufziehenden Dämmerung standen einige Pkw mit eingeschalteten Scheinwerfern am Strand, die die letzten Meter der Schwimmstrecke kurz vor dem Ziel beleuchteten. Als Sieger des ersten auch so genannten Triathlon lief Bill Phillips nach 55:44 min ein. Johnstone selbst wurde Sechster, Shanahan nahm aufgrund einer Verletzung nicht teil und übernahm die Rennleitung. Als 35. von 46 „Finishern“ kam John Collins ins Ziel, der vier Jahre später den Grundstein für den Ironman Hawaii legte.

Die Idee des Ironman wurde 1978 während der Preisverleihung des Oahu Perimeter Relay (Laufwettbewerb für Teams aus fünf Athleten) in Hawaii geboren. Unter den Teilnehmern waren verschiedene Vertreter der Mid-Pacific Road Runners und des Waikiki Swim Club, die schon lange diskutierten, wer denn die fitteren Athleten wären: Schwimmer oder Läufer? Bei dieser Gelegenheit bemerkte U.S. Navy Commander John Collins, dass beim großartigen Fahrradfahrer Eddy Merckx die größte je bei einem Athleten festgestellte Sauerstoffaufnahmefähigkeit gemessen wurde. Commander Collins und seine Frau Judy hatten 1974 und 1975 schon an Triathlons teilgenommen und daher schlug Cdr. Collins vor, drei existierende Rennen auf der Insel zu kombinieren: Den Waikiki Roughwater Swim (2,4 Meilen/3,86 km), das Around-Oahu Bike Race "Ride around the Island" (115 Meilen, ursprünglich ein zweitägiges Rennen) und den Honolulu-Marathon (26,2 Meilen/42,195 km). Es sei angemerkt, dass keiner der Anwesenden an dem Fahrradrennen je teilgenommen hatte; Cdr. Collins bemerkte, dass es durch Kürzen um 3 Meilen möglich war, das Radrennen beim Schwimmziel zu starten und beim Aloha Tower, dem traditionellen Marathonstart, enden zu lassen. Mit einem Nicken zu einem hiesigen Läufer, berüchtigt für sein anspruchsvolles Training, sagte Collins „Whoever finishes first, we'll call him the Iron Man“.

Also machten sich 15 Starter 1978 auf, um einen König der Ausdauer in einem Nonstop-Wettbewerb aller drei Distanzen zu bestimmen. Von den 15 Teilnehmern, die am frühen Morgen des 18. Februar 1978 starteten, erreichten 12 das Ziel. Der erste „Iron Man“ war der Taxifahrer Gordon Haller in 11 Stunden, 46 Minuten und 58 Sekunden.

Mundpropaganda reichte aus, um im Jahr darauf bereits 50 Athleten an den Start zu bringen. Wegen schlechten Wetters musste die Veranstaltung aber um einen Tag verschoben werden – nur 15 Teilnehmer starteten an einem Sonntagmorgen. Der 35-jährige Tom Warren aus San Diego gewann in 11:15:56. Lyn Lemaire, eine Meisterschaftsradfahrerin aus Boston, wurde insgesamt Sechste und erste „Ironwoman“. Collins plante, das Rennen in einen Staffelbewerb zu ändern, doch der Journalist Barry McDermot der Zeitschrift Sports Illustrated, wegen eines Golfturniers in der Gegend, entdeckte das Rennen und schrieb einen zehnseitigen Artikel.

Im folgenden Jahr kontaktierten hunderte interessierter Teilnehmer Commander Collins. Die amerikanische Fernsehgesellschaft ABC übertrug das Spektakel und trug so zur weltweiten Beachtung und zum Mythos Ironman Hawaii bei. Von 108 gestarteten erreichten 95 Athleten das Ziel. Dave Scott gewann das Rennen in 9:24:33.

Der Ironman wird mit einem Bericht der ZDF-Sportreportage nun auch in Deutschland einem breiten Fernsehpublikum bekannt gemacht. Bereits im Jahr darauf werden die ersten Triathlon-Veranstaltungen u. a. in Essen, Kehl und Immenstadt organisiert.

Seit 1982 findet er auf der Hawaii-Insel Big Island statt (vorher auf Oʻahu). Zudem wurde der „Race day“ vom Frühjahr auf den Oktober gelegt, womit es in jenem Jahr zwei Auflagen gab. Grund war die steigende Popularität u. a. bei den Europäern, für die sich der Winter nicht gerade als Trainingszeit eignet.

Der amerikanische Soldat John Dunbar lag beim Laufen in Führung vor Gordon Haller. Doch während der letzten Disziplin ging der Versorgungscrew von Dunbar das Wasser aus und sie reichten ihrem Athleten Bier zum trinken. Mit mehr und mehr Alkohol im Blut wurde Dunbar langsamer und Haller konnte Dunbar überholen. Haller beendete den ersten IRONMAN als Erster, Dunbar wurde mit einem Rückstand von etwa 35 Minuten zweiter. Dritter wurde Dave Orlowski.

Die in Führung liegende Julie Moss kollabierte wegen Dehydratisierung (Flüssigkeitsmangel) kurz vor der Ziellinie. Die an zweiter Stelle liegende Kathleen McCartney konnte sie überholen und wurde Erste. Moss raffte sich auf und bewegte sich auf allen Vieren in Richtung Ziel. Am Ende wurde sie noch Zweite vor Lyn Brooks, die mit derselben Zeit finishte wie Sally Edwards. Diesen Zieleinlauf sah damals Mark Allen live und beschloss ebenfalls am Hawaii-Ironman teilzunehmen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt wissen, dass er in den 90ern diesen Wettkampf sechs Jahre lang dominieren würde und dass Julie Moss seine Frau werden sollte. Durch die Verlegung des Rennens von der Insel Oahu nach Big Island fanden 1982 zwei Wettkämpfe statt. Im Oktober 1982 nahmen erstmals deutsche Triathleten teil, nämlich Detlef Kühnel aus Roth und Manuel Debus aus Nürnberg.

Die beiden Triathlon-Legenden Dave Scott und Mark Allen (die einzigen, die 6-mal die Ziellinie beim IRONMAN Hawaii als Erste durchliefen) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen während des gesamten Wettkampfes. Am Ende konnte sich The Grip (so der Spitzname von Mark Allen) an einem leichten Anstieg von The Man (Dave Scotts Spitzname) absetzen und das Duell für sich entscheiden.

Thomas Hellriegel holt sich an einem „deutschen Tag“ vor den Landsleuten Jürgen Zäck und Lothar Leder als erster Deutscher den Sieg in Kona.

Peter Reid feierte mit seiner Frau Lori Bowden als erstes Ehepaar einen Doppelsieg beim berühmtesten Triathlon der Welt.

In diesem Jahr holt sich Normann Stadler mit einer grandiosen Flucht nach vorn auf dem Radkurs (er geht mit 20 Minuten Vorsprung in den Marathon und kann locker ins Ziel einlaufen) als zweiter Deutscher den Sieg bei der Ironman-Weltmeisterschaft.

Am 15. Oktober 2005 gewann der aus Bayern stammende Faris Al-Sultan mit deutlichem Vorsprung den Triathlon. Der 27-Jährige absolvierte den Wettbewerb in 8 Stunden, 14 Minuten und 17 Sekunden. Beim Zieleinlauf wurde er traditionell von Fackelträgern auf den letzten Metern begleitet. Er ließ sich eine bayerische Fahne reichen und streckte sie beim Überqueren der Ziellinie triumphal in den Himmel.

Natascha Badmann aus Oftringen AG in der Schweiz siegt 2005 zum sechsten Mal mit einer Zeit von 9:09:30 h.

Was ihm bereits 2004 gelang, wiederholte Normann Stadler am 21. Oktober 2006 und siegte mit der Zeit von 8:11:56 zum zweiten Mal bei dem Wettbewerb, der wegen Erdbeben einige Tage zuvor beinahe abgesagt worden wäre. Titelverteidiger Faris Al-Sultan wurde hinter Chris McCormack Dritter.

Am 13. Oktober gewann Chris McCormack aus Australien mit der Zeit von 8:15:34 zum ersten Mal bei dem Wettbewerb auf Hawaii. Titelverteidiger Normann Stadler schied während des Radfahrens wegen gesundheitlicher Probleme aus. Bei den Frauen gewann die Britin Chrissie Wellington mit einer Zeit von 9:08.45.

Am 11. Oktober gewann Craig Alexander aus Australien mit einer Zeit von 8:17:45 Stunden. Der Vorjahressieger, Chris McCormack, fiel wegen eines technischen Defekts an seinem Fahrrad aus. Chrissie Wellington aus Großbritannien gewann trotz einer Radpanne in 9:06:23 Stunden zum zweiten Mal in Folge die Wertung der Frauen. Beste Deutsche war Sandra Wallenhorst auf dem dritten Platz.

Der nächste Bewerb findet hier am 10. Oktober 2009 statt.

Die erfolgreichsten Triathleten auf Hawaii sind mit je sechs Siegen die beiden US-Amerikaner Dave Scott und Mark Allen. Peter Reid (CAN) konnte das Rennen dreimal siegreich beenden. Es folgen Scott Tinley, Tim DeBoom (beide USA), Normann Stadler (Deutschland) und der Belgier Luc van Lierde mit je zwei Siegen.

Als erster Deutscher erklomm Wolfgang Dittrich aus Neuss 1993 als Dritter das Podest und löste damit Hannes Blaschke als zuvor bestplazierten Deutschen ab, der 1985 Vierter wurde. Thomas Hellriegel konnte nach zwei zweiten Plätzen 1995 hinter Mark Allen und 1996 hinter Luc van Lierde dann schließlich 1997 den ersten deutschen Hawaii-Sieg in 8:33:01 h erzielen. Er siegte dabei vor Jürgen Zäck und Lothar Leder. 2004 siegte Normann Stadler als zweiter Deutscher mit 8:33:30 h. Diesen Erfolg sollte er 2006 wiederholen können. Faris Al-Sultan gewinnt im Jahr 2005 als dritter Deutscher mit 8:14:17 h die Ironman World Championships.

Der Belgier Luc Van Lierde hält den Rekord auf Hawaii seit 1996 mit 8:04:01 h.

Die schnellste Schwimmzeit erzielte 1995 Lars Jorgensen (USA) in 46:44 min. Schnellster deutscher Schwimmer war Wolfgang Dittrich 1991 in 48:02 min.

Die 180 km-Radstrecke auf Hawaii absolvierte Norman Stadler 2006 mit 4:18:23 Stunden (41,8 km/h) am schnellsten. Damit verbesserte er den Rekord von Thomas Hellriegel aus dem Jahr 1996 (4:24:50h).

Der schnellste Marathon wurde 1989 von Mark Allen in 2:40:04h – allerdings auf dem alten Kurs – gelaufen. Schnellster Deutscher auf der Marathonstrecke war 1998 Lothar Leder in 2:44:58h.

Bei den Frauen siegte Paula Newby-Fraser (USA) achtmal. Sie hält den Streckenrekord seit 1992 mit 8:55:28 h. Auf (derzeit) sechs Siege kommt die Schweizerin Natascha Badmann.

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Source : Wikipedia