Castingshows

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Geschrieben von daneel 27/02/2009 @ 03:39

Tags : castingshows, fernsehen, kultur

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Castingshow

Übersicht der CastinshowsBlau: eingene Versionen von CastingsshowsGrün: zusammen mit anderen Ländern

Eine Castingshow oder Talentschau ist eine Veranstaltung oder Fernsehsendung, die sich mit dem Casting potentieller Sänger, Tänzer, Models und ähnlichem befasst.

Bestandteil von Castingshows ist, dass die Teilnehmer ihre Fähigkeiten einer Jury vorführen. Bei Gesangswettbewerben wie Popstars oder Deutschland sucht den Superstar veranstalten die verantwortlichen TV-Produktionsfirmen Massencastings, an denen in der Vergangenheit regelmäßig mehrere Tausend Bewerber teilnahmen.

Die Jury nimmt aufgrund der gezeigten Leistungen die Auswahl der Bewerber vor, die in einer weiteren Runde der Show erneut etwas vorführen müssen. Auf diese Weise wird die Zahl der Teilnehmer so weit verringert, bis ein Teilnehmerfeld zusammen gestellt ist, aus dem heraus der Gewinner ermittelt wird. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet nicht mehr die Jury, welcher Bewerber in die nächste Runde kommt, sondern die Fernsehzuschauer wählen per Telefon (Televoting) ihre Favoriten. Die Jurymitglieder geben lediglich noch ihre fachliche Meinung zum Beitrag des jeweiligen Teilnehmers ab..

Als erste Castingshow im deutschsprachigen Fernsehen gilt die Sendung Popstars. Das Format wurde von dem Neuseeländer Jonathan Dowling entwickelt und nach großen Zuschauererfolgen in Neuseeland und Australien auch für den deutschen Markt lizenziert. Im Jahre 2000 wurde Popstars erstmals von der Fernsehproduktionsfirma Tresor TV für den Sender RTL 2 hergestellt (ab 2003 für ProSieben). 2001 wurde eine Staffel im Schweizer Fernsehsender TV3 gezeigt.

Im Herbst 2002 erzielte der Sender RTL große Erfolge mit der Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS). Das Format basiert auf der britischen Fernsehshow Pop Idol, die in eine Vielzahl weiterer Länder exportiert wurde. Im Dezember 2003 fand erstmals der internationale Fernsehwettbewerb World Idol statt. Die Sieger aller weltweit ausgetragenen Pop Idol-Wettbewerbe traten gegeneinander an. Der für Deutschland antretende Alexander Klaws wurde vorletzter.

Im Jahr 2002 strahlte der ORF erstmals die Castingshow Starmania in Österreich aus. Obwohl sie Elemente des Pop Idol-Formats enthält, handelt es sich um eine eigenständige Entwicklung. Interessant ist, dass die 2003 zweitplatzierte Starmania-Teilnehmerin Christina Stürmer im deutschsprachigen Raum erfolgreich geworden ist. Das Schweizer Fernsehen kaufte das österreichische Format für die Sendung MusicStar. Auch hier war nicht eine Siegerin, sondern der sechstplatzierte Sebastian Bürgin aus der ersten Staffel der kommerziell erfolgreichste Teilnehmer.

In Deutschland reagierte Sat.1 auf den Erfolg von DSDS mit der Castingshow Star Search. Star Search stammt aus den USA und hat dort unter anderem Stars wie Britney Spears und Justin Timberlake hervorgebracht. Die Show unterscheidet sich von Popstars oder DSDS, da bei Star Search nicht nur nach Sängern, sondern auch nach Comedians oder Models gesucht wird. Aus den bisherigen deutschen Staffeln hat der Sänger Martin Kesici einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Ebenso Bill Kaulitz, der in der Kategorie Music Act 10-15 zwar nicht gewann, aber seit Mitte 2005 mit der Band Tokio Hotel Erfolg hat. Die zweite deutsche Star-Search-Staffel (2004) war nicht nur aufgrund schlechter Einschaltquoten ein Misserfolg, sondern auch wegen des mangelnden kommerziellen Erfolges der Sieger.

Stefan Raab parodierte 2003/2004 mit der Sendung Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star (SSDSGPS) die vorhandenen Castingformate; eine Anspielung auf DSDS ist aus der Abkürzung SSDSGPS leicht zu erkennen. Für die Sendung erhielt er 2005 den Adolf-Grimme-Preis. In der Show wurde der Kandidat/die Kandidatin für die deutsche Vorentscheidung des Eurovision Song Contest ermittelt. Der Anspruch der Sendung bestand darin, das musikalische Talent der Bewerber höher zu bewerten.

Bei den Kritikern haben die Veranstaltungen und deren Gewinner kein großes Ansehen und oft wird der Vergleich mit Retortenbands herangezogen. International existieren weitere Formate und neue (etwa in Ungarn) sind geplant. In den USA gab es beispielsweise unter dem Titel American Juniors eine Castingshow für Kinder. In Großbritannien strahlte das erste Fernsehprogramm der BBC 2008 die Sendung Last Choir Standing aus, in der der beste der teilnehmenden Chöre ermittelt wurde. Gewinner 2008 war der walisische Chor Only Men Aloud!.

Die meisten Musik-Castingshows basieren entweder auf dem britischen Format Pop Idol oder dem neuseeländischen Format Popstars. Beide Formate waren sehr erfolgreich und wurden weltweit lizenziert.

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Deutschland sucht den Superstar

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Deutschland sucht den Superstar (Akronym: DSDS) ist eine deutsche Castingshow, die erstmals im Herbst 2002 vom Fernsehsender RTL ausgestrahlt wurde. Sie basiert auf der britischen Sendung Pop Idol, einem Konzept, das weltweit lizenziert wurde (zum Beispiel als American Idol in den Vereinigten Staaten oder Nouvelle Star in Frankreich). In Deutschland wird die Sendung von der GRUNDY Light Entertainment GmbH produziert.

DSDS kombiniert dabei das Konzept herkömmlicher Talentwettbewerbe mit interaktiven Elementen oder Cross-Channel-Konzeptionen. So werden beispielsweise die Zuschauer nach den Qualifikationsrunden (hier entscheidet ausschließlich eine Vor-Jury und schließlich die prominent besetzte Haupt-Jury) in die Abstimmung einbezogen: Sie sollen durch den Anruf bei einer gebührenpflichtigen Hotline für ihren Favoriten abstimmen, nach jeder Show soll nach Senderangaben der schlechtestplatzierte Kandidat die Show verlassen. Eine Jury gibt nach jedem Auftritt eine Beurteilung ab, die jedoch für das Weiterkommen nicht entscheidend ist. Neben dem Gesang sind auch andere Kategorien wie Outfit, Auftreten und persönliche Präferenzen für die Bewertung mit ausschlaggebend.

Moderiert wurde die erste Staffel von Michelle Hunziker und Carsten Spengemann. Die Jury bestand aus dem Produzenten, Komponisten und Sänger Dieter Bohlen, dem Radiomoderator Thomas Bug, der Musikjournalistin Shona Fraser und dem Ex-BMG-Plattenboss Thomas M. Stein. Das Magazin wurde von Peer Kusmagk und Tamara Gräfin von Nayhauß moderiert.

Die Finalshow der ersten deutschen Staffel am 8. März 2003 erreichte (bei Spitzenwerten bis zu 15,01 Millionen) eine durchschnittliche Einschaltquote von 12,8 Millionen Zuschauern.

Auch die Vermarktung der Nachwuchs-Sänger nach dem Ende der Staffel war anfangs erfolgreich. Alle fünf Erstplatzierten der ersten Staffel erreichten 2003 in den deutschen Singlecharts Plätze in den Top 10, Alexander Klaws und Daniel Küblböck erreichten sogar Platz 1. Die von allen Teilnehmern der ersten Staffel gesungene Single We Have A Dream war vom 13. Januar bis zum 17. Februar 2003 die meistverkaufte Single in Deutschland. Später brachten sie auch das Album United heraus. Sowohl Single als auch Album landeten in den Jahrescharts 2003 auf Platz 1. RTL schaffte 2003 nicht zuletzt dank der Produktion von Deutschland sucht den Superstar wieder den Sprung zurück in die Gewinnzone.

Nach den Castings folgten insgesamt neun Shows, die jeweils einem bestimmten Motto unterstanden. Nach jeder dieser Shows schied einer der Kandidaten aus. In den ersten beiden Mottoshows (My Superstar und Love Songs) lag, wie RTL nach dem Ende der Staffel bekanntgab, Judith Lefeber mit deutlichem Vorsprung vor Daniel Küblböck. Der spätere Sieger Alexander Klaws begann als Viertplatzierter und fiel in der zweiten Show sogar auf den fünften Platz zurück. Lefeber entschied sich jedoch nach zwei Sendungen, nicht weiter am Wettbewerb teilzunehmen. Ihre Stelle nahm die bereits im Vorfeld ausgeschiedene Nicole Süßmilch ein. Die dritte Mottoshow (Hits 2002) entschied Küblböck für sich (vor Juliette Schoppmann). Und die vierte Mottoshow (Musical) entschied Gracia Baur für sich (vor Küblböck), während Schoppmann überraschenderweise in dieser Kategorie, die sie vorher beruflich ausgeübt hatte, vorletzte wurde. In der fünften und sechsten Mottoshow (Hits der 80er-Jahre und Big Band) lag Küblböck vor Klaws. In den letzten drei Shows (Disco, Filmmusik und Finale) führte Klaws vor Schoppmann. Mit 70,2 Prozent zu 29,8 Prozent der Stimmen entschied Klaws das Finale für sich.

Die zweite Staffel von Deutschland sucht den Superstar startete im Herbst 2003. Sowohl das Moderatorenpaar als auch die Jury blieben unverändert. Die Show konnte an den Erfolg der ersten Staffel jedoch nicht anknüpfen. Dies spiegelte sich sowohl in den Einschaltquoten als auch in der Zahl der Telefonanrufe wider. Ebenso gab es eine große Differenz beim Verkauf der gemeinsam aufgenommenen Platten der Finalkandidaten. Auch der kommerzielle Erfolg der Siegerin war deutlich geringer als bei der ersten Staffel.

Nur durchschnittlich 5,33 Millionen Zuschauer sahen das Finale am 13. März 2004. Erfolgreichste Sendung der zweiten Staffel war das erste Casting mit 6,65 Millionen Zuschauern.

In dieser Staffel nahm auch der spätere Popstars-Gewinner Sascha Schmitz teil. Dieser kam unter die Top 50, schied dann aber aus.

Keine Plattenveröffentlichung, die mit DSDS 2 in Verbindung stand, konnte die Nummer Eins der deutschen Verkaufscharts erreichen: Die gemeinsame Single Believe in Miracles erreichte Platz acht, das gemeinsame Album Magic of Music wurde zwar Nummer zwei, hatte aber mit neun Wochen eine ungewöhnlich kurze Verweildauer in den Top 100. Lediglich die Siegerin, Elli Erl, veröffentlichte in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel drei Singles und ein Album, welche mit Ausnahme des Siegertitels This is my Life (Platz drei) nicht in die Top 30 kamen. Der Drittplatzierte Philippe Bühler startete seine Karriere Ende 2005 erst mit deutlichem zeitlichen Abstand. Gunther Göbbel veröffentlichte unter dem Namen Lemon Ice das Lied Stand By Me.

Da im Gegensatz zur ersten Staffel 13 Teilnehmer an der ersten Mottoshow teilnahmen, gab es zwei Shows mehr (und in der ersten Show schieden ausnahmsweise zwei Teilnehmer aus).

Die elf Shows standen jeweils wieder unter einem musikalischen Thema. Den nach Ende der Staffel von RTL veröffentlichten Zahlen zufolge führte nach der ersten Mottoshow (Mein Pop-Idol) Philippe Bühler vor Anke Wagner und Denise Tillmanns. Die spätere Siegerin Elli Erl wurde Vierte und konnte erst in der zehnten Mottoshow die Mehrheit der Telefonanrufe auf sich vereinigen. Die zweite Mottoshow (Rock- und Popballaden) entschied wiederum Philippe Bühler vor Denise Tillmanns für sich. Beide Teilnehmer tauschten die Plätze in der dritten Mottoshow (Mein Geburtsjahr), und in der Christmas Show lag Bühler wieder vor Tillmanns. Die fünfte Mottoshow (Elton John und Madonna) sah wieder Tillmanns vorne (vor Benjamin Martell). Ihre Führung behielt sie in der sechsten Mottoshow (Big Band), dann wieder mit Bühler als Zweitem. In der siebten und achten Mottoshow (Hits der 1970er-Jahre und Filmmusik) lag wieder Bühler vor Tillmanns. Beide tauschten in der neunten Mottoshow (Songs der Jury) erneut die Plätze, wohingegen in der zehnten Mottoshow (Hits der 60er) erstmals Elli Erl vorne lag. Sie gewann das Finale mit 61 Prozent zu 39 Prozent der Stimmen gegen Denise Tillmanns.

Am 16. November 2005 begann die Ausstrahlung der dritten Staffel. Die bisherigen Moderatoren wurden von Tooske Ragas und Marco Schreyl abgelöst. Das Magazin zur Sendung wurde von Nina Moghaddam und David Wilms moderiert. Die Jury wurde auf drei Personen verkleinert und überwiegend neu besetzt, neben Dieter Bohlen bewerteten nun Sylvia Kollek und Heinz Henn die Kandidaten.

In der ersten Top-20-Show nahm der spätere Popstars-Gewinner Julian Kasprzik teil und schied aus.

Die Themen der Mottoshows waren in chronologischer Reihenfolge Greatest Hits, 80er Jahre, Rock, Big Band, Love Songs, Nummer-Eins-Hits, Soul und Kuschelrock. Nachdem die Einschaltquoten in der zweiten Staffel nicht zufriedenstellend waren, kehrte RTL mit der dritten Staffel wieder zum in Staffel 1 erprobten Aufbau der Sendung mit nur neun statt elf Mottoshows zurück.

In der ersten Mottoshow lag Vanessa Jean Dedmon mit 35,1 Prozent weit vor Nevio Passaro mit 13,3 Prozent. Schon in der zweiten Mottoshow lag der spätere Gewinner Tobias Regner mit 28,3 Prozent vor Vanessa Jean Dedmon. Der nachgerückte Didi Knoblauch konnte die dritte Mottoshow mit 20 Prozent vor Mike Leon Grosch (mit 19,7 Prozent) für sich entscheiden. Die Bigband Show ging auf das Konto von Mike Leon Grosch, Zweite wurde Vanessa Jean Dedmon knapp vor Anna-Maria Zimmermann und Tobias Regner. Die fünfte Show entschied wiederum Mike Leon Grosch vor Vanessa Jean Dedmon für sich, während Tobias Regner als Fünfter von sechs knapp am Ausscheiden vorbeigekommen war. Im Halbfinale entfielen 59 Prozent der Stimmen auf Tobias Regner.

Einer der Kandidaten, Stephan Darnstaedt, gab vor der dritten Mottoshow seinen freiwilligen Ausstieg bekannt. Als Grund nannte er die zu hohe psychische Belastung. Nachrücker für Darnstaedt wurde der zuvor in den Top-20-Shows knapp gescheiterte Didi Knoblauch. Das Finale am 18. März 2006 bestritten Mike Leon Grosch und Tobias Regner, der sich mit 54,6 Prozent der Stimmen knapp durchsetzen konnte.

Die Einschaltquote der Finalshow lag bei 7,04 Millionen Zuschauern. Im Vergleich zur zweiten Staffel war die dritte Staffel wieder erfolgreicher, erreichte jedoch nicht die Spitzenwerte der ersten Staffel.

Die dritte Staffel sorgte für viel Wirbel. Zum einen schied der Kandidat Didi Knoblauch in der Sendung vom 19. Februar 2006 vorzeitig im Videotext bei RTL aus, und das Siegerlied von Tobias Regner, I Still Burn, war nicht, wie von RTL behauptet eigens für ihn geschrieben, sondern nur eingekauft.

Aufgrund der hohen Einschaltquoten der dritten Staffel wurde eine vierte Staffel produziert. Die Moderatoren waren die gleichen der dritten Staffel. In dieser Staffel moderierte wieder Nina Moghaddam das Magazin zur Sendung. Die Jury war mit Dieter Bohlen und Heinz Henn besetzt; Sylvia Kollek wurde durch Anja Lukaseder ersetzt.

Die Castings der vierten Staffel fanden im August, September und Oktober 2006 in den deutschen Städten Hamburg, München, Berlin, Köln, Wiesbaden, Stuttgart und Dresden sowie auf der spanischen Insel Mallorca statt. Insgesamt bewarben sich 28.597 Kandidaten.

Die Top-20-Shows der männlichen Kandidaten entschied jeweils Mark Medlock mit zuerst 41,25 Prozent und dann mit 33,23 Prozent für sich. Zweitplatzierter waren jeweils Thomas Enns (12,89 Prozent) und Martin Stosch (20,40 Prozent). Die Top-20-Shows der weiblichen Kandidaten hatten jeweils Lisa Bund zur Siegerin (38,52 Prozent und 31,33 Prozent). Zweitplatzierte war beide Male Francisca Urio (19,46 Prozent und 30,05 Prozent). Der als Favorit gehandelte Dennis Haberlach schied als Drittletzter mit 8,59 Prozent nur knapp gegen den späteren Favoriten Max Buskohl (9,24 Prozent) aus. Der für Roman Lob nachgerückte Tristan Iser konnte mit seiner Darbietung (0,92 Prozent) kaum für sich überzeugen und somit seine Chance nicht nutzen.

In der ersten Mottoshow lag Mark Medlock mit 25,85 Prozent vor Lisa Bund (21,24 Prozent) und Francisca Urio (15 Prozent). Das war das erste und einzige Mal, dass Medlock unter der 30-Prozent-Marke lag, was mit der hohen Teilnehmerzahl (insgesamt zehn Kandidaten) zu erklären ist. In der zweiten Mottoshow konnte Mark Medlock mit 30,77 Prozent seinen Vorsprung gegen die nun Zweitplatzierte Lauren Talbot (11,8 Prozent) und die knapp dahinterliegende Dritte Lisa Bund (11,79 Prozent) ausbauen. In der dritten Mottoshow konnte Mark Medlock seine Pole-Position mit 30,43 Prozent erneut verteidigen und ist nun als Favorit prädestiniert. Zweitplatzierte war wieder Lisa Bund mit 14,99 Prozent. Auch in der „Hits von Heute“-Show ging der Sieg auf das Konto von Mark Medlock mit 31,64 Prozent während die als Favoritin geltende Francisca Urio mit 10,46 Prozent knapp gegen den späteren Finalisten Martin Stosch (10,61 Prozent) ausschied. Die in der Show viel gescholtene Lauren Talbot konnte sich dagegen mit 12,38 Prozent mit einem zweiten Platz schmücken, hatte aber nicht mal zwei Prozent Vorsprung zu Urio – alle Kandidaten hinter Medlock haben somit Stimmenanteile zwischen 12,38 Prozent und 10,46 Prozent erhalten. Mark Medlock siegte in der Big-Band-Show mit 34,62 Prozent. Erstmals konnte sich Max Buskohl mit 17,78 Prozent auf Platz 2 hieven und Martin Stosch bekam mit 10,3 Prozent wieder den vorletzten Platz. Wenig Änderung in der sechsten Mottoshow: Mark Medlock mit 36,06 Prozent auf Platz eins, Max Buskohl mit 19,88 Prozent auf Platz zwei und Martin Stosch mit 15,36 Prozent auf den vorletzten Platz. In der siebten Mottoshow, in der die Kandidaten erstmals mit zwei Liedern antreten musste, konnte Mark Medlock wie gewohnt den ersten Platz mit einer fast absoluten Mehrheit von 48,13 Prozent einheimsen. Martin Stosch hätte mit 15,43 Prozent ausscheiden müssen, was zuerst auch der Fall war – doch tatsächlich ausgeschieden ist kaum zwölf Stunden später Max Buskohl, der in seiner letzten Show mit 19,8 Prozent wieder den zweiten Platz belegte. Zunächst tauchten Behauptungen auf, Buskohl wäre durch RTL vorzeitig disqualifiziert worden, da er Interviews und andere Pressetermine nicht wahrnahm, mehrfach mit dem Ausstieg aus der Show gedroht hatte und auf einem Vertrag mit seiner Band Empty Trash bestand. Der Sender bezeichnete jedoch den Vorgang im Anschluss als freiwilligen Rücktritt. Nach diesem turbulenten Ausstieg konnte Martin Stosch im Halbfinale seine zweite Chance nutzen und setzte sich mit 22,27 Prozent diesmal gegen Lisa Bund (18,74 Prozent) durch, jedoch nicht gegen Favorit Mark Medlock, der – ebenfalls wie einst Tobias Regner im Halbfinale der dritten Staffel – ganze 59 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. Beim Finale am 5. Mai 2007 gewann Mark Medlock mit 78,02 Prozent der Anrufe vor Martin Stosch (21,98 Prozent) die vierte Staffel von Deutschland sucht den Superstar. Medlock schaffte in dieser Staffel, genau wie in der fünften Thomas Godoj, dass er von der ersten Top-20-Show bis zum Finale die höchsten Anruferzahlen hatte.

Die Einschaltquoten der Finalshow betrugen 5,99 Millionen (30,4 Prozent Marktanteil) und 3,63 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe (40,8 Prozent Marktanteil). Somit konnte RTL nicht an die Quoten der Finalshow der dritten Staffel, in der der Marktanteil mehr als 50 Prozent in der werberelevanten Gruppe betrug, herankommen. Obwohl die Quoten der gesamten vierten Staffel von Deutschland sucht den Superstar die bisher schlechtesten waren, lag RTL mit dem Format noch weit über dem Senderschnitt.

Zum ersten Mal gab es auch einen Videoclip-Contest der Sendung im Internet, den die 18-jährige Schülerin Mandy Linz aus Arnstadt in Thüringen gewann.

Aufgrund des Erfolges der vierten Staffel von Deutschland sucht den Superstar wurde bereits vor dem Finale der Staffel bekanntgegeben, dass 2008 eine fünfte Staffel produziert werden sollte. Dieter Bohlen und Anja Lukaseder blieben der Jury erhalten, Jury-Mitglied Heinz Henn allerdings wurde durch den Manager der Fantastischen Vier, Andreas „Bär“ Läsker, ersetzt. Moderatorin Tooske Ragas war ebenfalls nicht mehr dabei. Es gab somit keine Co-Moderatorin, so dass Marco Schreyl die Sendung alleine moderierte. Die Moderation des Magazins zur Sendung übernahm wieder Nina Moghaddam.

Die Top-20-Shows wurden durch eine einzige Live-Show Jetzt oder Nie ersetzt. Aus den 15 aus dem Recall verbliebenen Kandidaten wählten Zuschauer und Jury je fünf Teilnehmer aus, die in die Mottoshows einziehen sollten.

Neben sechs deutschen Städten, darunter Berlin als einzige Stadt in Ostdeutschland, fanden die Castings von August bis November 2007 auch auf Mallorca sowie zum ersten Mal auf Ibiza statt.

Roman Lob, der in der vierten Staffel aufgrund einer Kehlkopfentzündung ausscheiden musste, aber von Bohlen eine weitere Chance auf den Superstar-Titel in Staffel 5 erhielt, verzichtete auf dieses Freilos, da er seine begonnene Ausbildung nicht gefährden wollte.

Die fünfte Staffel von DSDS begann am Mittwoch, dem 23. Januar 2008, um 20:15 Uhr. Es gewann Thomas Godoj mit 62,20 Prozent der Stimmen. Thomas Godoj schaffte etwas, was außer ihm und Mark Medlock bis jetzt kein Kandidat bei DSDS schaffte: Er hatte von der ersten Top-15-Show bis zum Finale die höchsten Anruferzahlen.

In einem Interview mit der Westfälischen Rundschau (WR) bestätigte der RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger im Mai 2008, dass es eine sechste Staffel geben werde. Dies hatte Moderator Marco Schreyl bereits in der finalen Mottoshow der fünften Staffel einige Tage zuvor angekündigt. Als Grund gab Sänger an, dass der Marktanteil mit über 30 Prozent in der werberelevanten Gruppe zu einer Fortsetzung verpflichte. Er sagte weiter, dass es einige Veränderungen in der neuen Staffel geben werde, vor allem der dokumentarische Aspekt solle gestärkt werden. Grundsätzlich bleibe jedoch alles beim Alten.

RTL wollte für das Casting in Bremen das Rathaus mieten. Dies verweigerte die Stadtregierung. Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) sagte dazu: „Unsere bremischen Bemühungen um eine von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägte Jugendkultur, für die die jährliche Nacht der Jugend im Rathaus beispielhaft steht, werden durch ein solches Sendeformat geradezu konterkariert.“ Das Rathaus werde auf keinen Fall für eine Show-Veranstaltung geöffnet, in der Menschen „gezielt erniedrigt“ würden. Dieter Bohlen erwiderte darauf: „Ich wäre sowieso lieber nach Oldenburg gegangen. Da bin ich geboren und da gefällt es mir sowieso besser. Bei uns kommen die Leute freiwillig, weil sie Spaß an der Sendung haben. Diesen Spaß hat der Bürgermeister seinen Bremern jetzt genommen.“ Das Casting fand schließlich tatsächlich in Oldenburg statt.

Die Kandidaten der Sendung wurden erstmals mit einem sogenannten Casting-Truck ermittelt. Die Vorcastings fanden in Oldenburg, Stuttgart, Saarbrücken, Frankfurt am Main, Erfurt, Dresden, Hamburg, Rostock, Hannover, Münster und München statt. Hierbei war die Jury wie üblich nicht anwesend. Die Bewerbungen für das Casting dauerten bis zum 15. August 2008 an.

Am 3. Oktober 2008 gab RTL bekannt, dass man sich von den bisherigen Jurymitgliedern Anja Lukaseder und Andreas „Bär“ Läsker getrennt habe. Sie wurden in der Saison 2009 durch Musikmanager Volker Neumüller sowie die MTV-Moderatorin Nina Eichinger ersetzt. Der ursprünglich vorgesehene Max von Thun trat nach dem ersten Casting zurück.

Die sechste Staffel startete bei RTL am 21. Januar 2009 und wird wieder von Marco Schreyl moderiert. Nina Moghaddam übernimmt erneut die Moderation des Magazins zur Sendung.

120 Teilnehmer schafften es in den Recall, der sich über vier Ausstrahlungstermine streckte. Im „neuen Recall“ auf Teneriffa (Spanien) mussten die Teilnehmer erstmals Mutproben durchstehen. Zum Beispiel wurde den Kandidatinnen eine Riesenschlange um den Hals gelegt und die männlichen Kandidaten mussten kopfüber hängend ein Lied singen. Nach den vier Terminen reisten 25 DSDS-Kandidaten nach Berlin und traten dort im Theater am Potsdamer Platz erneut einzeln vor der Jury auf.

Die 15 besten Kandidaten kämpfen in der „Jetzt oder nie“-Show um den Einzug in die Mottoshows.

Am 31. Mai 2008 strahlte RTL „DSDS – Das große Wiedersehen“ aus. Es trafen sich die Teilnehmer aus allen bisherigen Staffeln und wählten ihren Star der Stars. Es gewann Linda Teodosiu aus der fünften Staffel, Zweite wurde Juliette Schoppmann aus der ersten Staffel und Dritte Francisca Urio aus der vierten Staffel.

Durch Deutschland sucht den Superstar erreichten mehrere der Teilnehmer eine zumindest kurze bis mittelfristige Medienprominenz im deutschsprachigen Raum. Dauerhaft konnte sich jedoch keiner wirklich in der Industrie etablieren, auch wenn insbesondere die Erstveröffentlichungen teilweise recht beachtliche Verkäufe erzielten und die Show zahlreiche Lieder in den Top 10 platzierte, darunter auch mehrere Nummer-Eins-Hits. Dem Anspruch eines Superstars auf nationaler oder gar internationaler Ebene konnte jedoch bisher keiner der Teilnehmer oder Gewinner gerecht werden. Durch den Erfolg von Deutschland sucht den Superstar wurden andere Sender animiert, eine eigene Castingshow ins Programm zu nehmen.

Aufsehen erregte der Kandidat Menderes Bagci, der sich in allen sechs Staffeln bewarb, jedoch jedes Mal abgelehnt wurde. Als Belohnung für seine Hartnäckigkeit wurde ihm in der vierten Mottoshow der vierten Staffel ein Auftritt zugesagt. Ab der fünften Staffel wurde ihm von Dieter Bohlen Auftrittsverbot bei Deutschland sucht den Superstar erteilt, welches er in seinem Buch jedoch wieder aufhob.

In der vierten Staffel wurde der Kandidat Max Buskohl aus der Sendung entlassen – nach der Aussage von RTL auf seinen Wunsch hin –, da er lieber mit seiner Band Empty Trash Musik machen wollte. Da Max Buskohl eine Woche später nicht mit seiner Band bei TV total auftreten durfte, veranstaltete Stefan Raab die Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar der singen soll was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf).

Monika Ivkic, eine Teilnehmerin der fünften Staffel, nahm zuvor bereits beim österreichischen Format Starmania teil und schied dort bei der ersten Finalshow aus. Außerdem bewarb sie sich schon zweimal bei der ProSieben-Castingshow Popstars.

Einige Kritiker der Sendung bezweifeln deren musikalische Ernsthaftigkeit bzw. die mangelnde Konsequenz, die eigentlich aus dem musikalischen Anspruch resultieren sollte. So wird beispielsweise in den ersten Castingrunden offensichtlich gerade völlig Untalentierten viel Sendezeit eingeräumt, während ein Teil weitaus talentierterer Kandidaten oft bereits im selten erwähnten Vorausscheid von vornherein ausgesondert wird. So erscheint vor allem die teilweise als beleidigend empfundene Kritik der Jury an einigen unbegabten Kandidaten zwar in der Sache als durchaus berechtigt, gleichzeitig jedoch auch als planmäßig erwartet, denn es stellt sich die Frage, weshalb diese Kandidaten überhaupt erst das Vorcasting bestehen und vor die Jury gelassen werden konnten. Laut der Hamburger Medien-Professorin Joan Kristin Bleicher „werden die Sprüche von Dieter Bohlen bewusst lanciert, um einen begleitenden Skandal zu haben“. Auffallend ist zudem, dass im Verlauf der vierten Staffel die Show einen deutlichen Zuschauer- und Quotenrückgang hinnehmen musste. Kritiker führen dies auf die Wahrnehmung der Zielgruppe zurück, die Sendung eher als Spaßveranstaltung als einen ernstzunehmenden Musikwettbewerb zu bewerten.

Insbesondere Privatsender wie RTL sind von guten Einschaltquoten abhängig, welche sich durch polarisierende Charaktere erfahrungsgemäß erhöhen lassen. So wird auch verständlicher, weshalb sich bereits seit der ersten Staffel auch einige Teilnehmer – vor allem Daniel Küblböck – sehr lange in der Sendung halten konnten, deren Anwesenheit eher der Unterhaltung der Zuschauer zu dienen schien, als dem Finden eines gesanglichen Superstars, wie er beständig skizziert wird.

In den späteren Runden entscheiden die Zuschauer durch gebührenpflichtige Telefonanrufe, wer aus der Sendung ausscheidet und wer nicht, bzw. wer der Sieger der jeweiligen Show ist. Weder Sender noch Jury haben offiziell einen Einfluss darauf, obwohl es durchaus Spekulationen rund um dieses Televoting gibt. Zuschauer zweifelten die Richtigkeit der Ergebnisse an und Hacker meldeten sich, die angaben, das System manipuliert zu haben. Ein weiteres Problem der per Telefonanruf erfolgenden Abstimmung ist die sehr häufig auftretende Überlastung der Televoting-Zentrale, sodass nicht alle Anrufer in dem zumindest bei großen Livesendungen zu kurz gesteckten Zeitraum gezählt werden können. Anderseits können zur Manipulation auch Mehrfachanrufe oder sogar Callcenter eingesetzt werden. RTL trat aufgekommenen Manipulationsvorwürfen, welche auch bei anderen Castingshows vorkamen, durch Veröffentlichung der Abstimmungsergebnisse entgegen, was jedoch einige der Vermutungen nicht auszuräumen vermochte.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) leitete im Januar 2007 ein Prüfverfahren zu DSDS wegen „möglicher sozialethischer Desorientierung von Kindern und Jugendlichen“ ein. Bei der KJM waren bis dahin auch eine Reihe von Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen. Antisoziales Verhalten, so die KJM, werde von einer Identifikationsfigur wie Dieter Bohlen als cool und erfolg­ver­sprechend dargestellt. Respektlosigkeiten im Umgang miteinander gehörten zur Machart der Sendung. Es handele sich nicht um singuläre Entgleisungen, sondern offenbar um eine bewusste Inszenierung durch den Sender, so der Vorsitzende der KJM, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. In einer Sitzung Anfang März 2007 diskutierte die KJM im Rahmen einer Anhörung mit Vertretern des Senders RTL über das Sendungsformat von DSDS. Der Sender hatte vorangehend in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass die Programmverantwortlichen die Sendung nicht als Verstoß gegen die Jugendschutzbestimmungen betrachteten, gleichzeitig aber auch eingeräumt, dass Dieter Bohlen Kandidaten in zum Teil grenzwertiger Weise bewerte. Die RTL-Vertreter betonten im Gespräch den Drang zur Selbstdarstellung der Kandidaten, die „im Übrigen auch über die redaktionelle Gestaltung ihres Auftritts umfassend aufgeklärt“ würden. Unter Berücksichtigung der Anhörungsergebnisse entschied die KJM, dass RTL in bestimmten Nachmittags-Sendungen im Januar 2007 gegen die Jugend­schutz­bestimmungen verstoßen habe. Beleidigende Kommen­tare der Jury sowie die redaktionelle Aufbereitung und Inszenierung der Auftritte einiger Kandidaten seien geeignet, die Entwicklung von Kindern unter zwölf Jah­ren zu beeinträchtigen. In einem Massenmedium werde vorgeführt, wie Menschen herab­gesetzt, verspottet und lächerlich gemacht werden. Antisoziales Verhalten werde auf diese Weise als Normalität dargestellt. Dies könne Werten wie Mitgefühl, Respekt und Solidarität mit anderen entgegenwirken. Auch die Ausstrahlung der betreffenden Sendungen im Hauptabendprogramm sieht die KJM in Hinblick auf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 kritisch und erwartet künftig die Vorlage bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) bereits in den Produktionsprozessen sowie eine intensive Diskussion über mögliche Jugendschutzprobleme. Trotz der Feststellungen der KJM muss DSDS nicht ins Spätprogramm von RTL verschoben werden, was eine übliche Vorgehensweise bei jugendgefährdenden Sendungen ist. Die KJM werde DSDS jedoch verstärkt kontrollieren und analysieren.

Ende 2003/Anfang 2004 initiierte der seinerseits in Teilen seiner Medienauftritte umstrittene Stefan Raab in seiner Sendung TV total den Wettbewerb SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) bewusst als Kontrast zu Deutschland sucht den Superstar. Raab bezeichnete DSDS in einem Interview mit dem Spiegel „als inszeniertes Abwatschen armer Seelen, das nur niederste Instinkte befriedige“. Für das Konzept seiner Castingshow erhielt Raab 2005 den Adolf-Grimme-Preis (Spezialpreis). Die Jury des Grimme-Instituts zog in der Begründung unter anderem einen Vergleich zwischen SSDSGPS und DSDS und stellte fest: „… ‚SSDSGPS‘ kann dabei als Gegenmodell gesehen werden zu gelackten Megaveranstaltungen, wo mit bigottem Ernst suggeriert wird, echte Superstars zu kreieren, tatsächlich aber synthetische Sangesmarionetten installiert werden, zum schnellstmöglichen kommerziellen Gebrauch, mit Nachhaltigkeitsfaktor Null – es sei denn, sie existieren in einer Witzfigurenfunktion für die Klatschpresse weiter“ (was sich auf Daniel Küblböck bezog). Raab kritisierte mit seiner Aktion „Freiheit für Max Buskohl“ die „Knebelverträge“ von RTL für die Kandidaten in der vierten Staffel, da es diesem Kandidaten durch seine Vertragsbindung an RTL nicht gestattet sei, auf ProSieben bei TV Total aufzutreten. Dabei lässt er außer Acht, dass für die Kandidaten der Castingshow Popstars von ProSieben ähnliche Verträge gelten. Kritiker behaupten, dass sich Raab eher für den Konflikt mit RTL interessiere als für Max Buskohl selbst. Von Medienexperten wird aber durch diesen Konflikt von einem positiven Effekt auf die Quoten beider Sendungen, TV Total und Deutschland sucht den Superstar, ausgegangen.

Es wurden insbesondere die erste, dritte und vierte Staffel durch intensive Berichterstattung in der Boulevardzeitung Bild begleitet. Typischerweise geschieht dieses durch mehrtägige Kampagnen über die Beteiligten (Kandidaten und deren Umfeld, Moderatoren, Mitglieder der Jury) vor und nach den Sendeterminen oder durch die Skandalisierung von Ereignissen in der Sendung. Mehrere Teilnehmer konnten sich über einen beachtlichen Zeitraum in der Welt des Boulevards in der Rolle eines Prominenten etablieren, auch außerhalb der RTL-Gruppe.

Sowohl die österreichische Band Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) als auch die Böhsen Onkelz befassen sich mit ihren Liedern Popstar bzw. Superstar kritisch und teils ironisch untersetzt mit dem Trend der Castingshows à la DSDS. Weiter gibt es noch die Mädchenpunkband Lili ebenfalls mit Superstar, Massive Töne mit Chartbreaker und Oomph! mit Gott ist ein Popstar.

Im Jahr 2003 wurde Deutschland sucht den Superstar als „Beste Unterhaltungssendung“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Drei Jahre später wurde der Preis erneut an die Casting-Show verliehen: Florian Wieder erhielt insbesondere für das Bühnenbild von DSDS den Deutschen Fernsehpreis 2006 in der Kategorie „Beste Ausstattung (Bühnenbild/Studiodesign)“.

Im Juni 2008 erhielt das Mobile-Angebot von DSDS den Konvergenz-Preis des jährlich verliehenen made for mobile Awards.

Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind unter www.dwdl.de abrufbar.

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Frankreich beim Eurovision Song Contest

Flagge Frankreichs

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte Frankreichs als Teilnehmer im Eurovision Song Contest.

Frankreich war neben Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Italien eines der Länder der ersten Stunde des Eurovision Song Contest im Jahr 1956. Mit bereits fünf Siegen gehört es zu einem der erfolgreichsten Länder im Wettbewerb.

Frankreich nimmt seit dem ersten Wettbewerb 1956 regelmäßig teil, setzte jedoch zweimal aus: 1974 hatte man bereits die Sängerin Dani mit dem Lied "La vie à 25-ans" ausgewählt, zog die Teilnahme jedoch aufgrund des Todes von Staatschef Georges Pompidou zurück. 1982 verzichtete Frankreich von vorneherein auf die Teilnahme.

Frankreich konnte bereits fünfmal den Titel erlangen: 1958 lag André Claveau mit "Dors mon amour" ganz vorne; zwei Jahre später gewann Jacqueline Boyer mit dem Evergreen "Tom Pillibi"; wiederum zwei Jahre später Isabelle Aubret mit dem Lied "Un premier amour"; 1969 teilte sich Frida Boccara den Sieg mit drei anderen Sängerinnen; zuletzt gewann mit Marie Myriam und ihrem Lied "L'oiseau et l'enfant" ein französischer Beitrag den Wettbewerb. 1991 lag die Sängerin Amina punktgleich auf dem ersten Platz mit der Schwedin Carola. Dabei hatten beide die gleiche Anzahl an 12-Punktwertungen, Amina erhielt jedoch wenigerer Male 10 Punkte. Frankreich kam zwei weitere Male auf den zweiten Platz (1957 und 1990) sowie sieben Mal auf den dritten Platz.

Frankreich erreichte noch nie den letzten Platz, obschon es seit der flächendeckenden Einführung des Telefonvotings 1998 deutlich weniger erfolgreich ist: ledig zweimal landete man unter den ersten zehn, nämlich 2001 und 2002. Auf der anderen Seite fallen in diesen Zeitraum vier vorletzte und ein drittletzter Platz.

Obwohl Frankreich fünfmal den Wettbewerb gewann, fand er nur dreimal in Frankreich statt: 1959 und 1961 in Cannes sowie 1978 in Paris. 1959 und 1961 führte Jacqueline Joubert durch den Abend, neben ihr ist Katie Boyle die einzige Moderatorin, die mehrmals auftrat. 1978 in Paris wurde der Eurovision Song Contest zum ersten Mal von einem Paar moderiert, eine Tradition die sich seit 1996 endgültig eingebürgert hat.

Frankreich ist seiner Landessprache im Wettbewerb sehr treu, bisher wurden alle Beiträge zumindest teilweise in einer Landessprache vorgestellt, wobei dies nicht immer Französisch war: 1992 wurde der Beitrag Monté la riviè teilweise auf Kreolisch gesungen, im Folgejahr Mama Crosica teils auf Korsisch. 1996 wurde der ganze Beitrag Diwanit bugale auf Bretonisch vorgestellt. 2001 wurde der letzte Refrain von Je n'ai que mon âme auf Englisch gesungen, 2004 die letzten Zeilen des Beitrags A chaque pas auf Spanisch. 2007 präsentierten Les Fatals Picards ihr Lied L'amour à la française auf "franglais", einer bunten Mischung aus Französisch und Englisch. Der Beitrag von 2008 war bis auf zwei Zeilen komplett auf Englisch.

Über Frankreichs Vorentscheide der 50er Jahre ist wenig bekannt. In den Jahren 1959 bis 1961 fand eine Vorentscheidung statt. Zwischen 1962 und 1975 wurden die meisten Beiträge intern ausgewählt, lediglich 1970 und 1973 fand eine entsprechende Sendung statt. Ab 1976 setzte sich der Vorentscheid endgültig durch, bis 1987 wurde jedes Jahr einer abgehalten - nur 1979 wurde die Sendung wegen eines Streiks nie im Fernsehen ausgestrahlt, obwohl sie stattfand. Ab 1988 bis einschließlich 2004 wurde wieder überwiegend intern der jeweilige Vertreter bestimmt, 1999 und 2000 fanden jedoch klassische Vorentscheide statt, ebenso wie auch 2005 und 2007.

2006 fand das aufwändigste nationale Auswahlverfahren statt; es enthielt unter anderem drei unterschiedlich Castingshows auf drei verschiedenen Sendern. Der Titel hingegen wurde vorher intern ausgesucht: das von Corneille geschriebene Lied Nous, c'est vous. Da aber die siegreiche Sängerin Viriginie Pouchain nicht mit dem Lied zufrieden war, wurde es durch den endgültigen Beitrag Il était temps ersetzt.

1960 war Jacqueline Boyers Tom Pillibi der erste Siegertitel des Wettbewerbes, der sich europaweit in den Charts platzieren konnte. Die Siegertitel aus den Jahren 1958, 1962 und 1969 waren kommerziell keine großen Erfolge, weder national noch international. Marie Myriams L'oiseau et l'enfant war in Frankreich sehr erfolgreich und avancierte mittlerweile zu einer Art Volkslied. 2006 wurde eine Kinderliedfassung des Titels veröffentlich, die sich ebenfalls in den Charts platzierte. Unter den Beiträgen der letzten Jahre hatte nur Natasha St.-Pier größeren Erfolg mit ihrem Beitrag, der 2001 Platz zwei der Singlecharts erreichte und sich neun Wochen unter den Top 10 hielt .

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The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene Live

The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene Live ist eine als Mystery-Sendung angelegte Castingshow auf ProSieben. Die erste Folge lief am 8. Januar 2008, die letzte am 4. März 2008. Wie auch bei anderen Castingshows schied derjenige Kandidat aus der Sendung aus, für den am wenigsten Zuschauer angerufen hatten. Eine Jury war nicht vorhanden, jedoch konnte Uri Geller einen Kandidaten seiner Wahl in die nächste Runde lassen. Außer den Kandidaten führte auch Uri Geller Zauberkunststücke vor. Gewinner der ersten Staffel war der Schweizer Berufsmagier Vincent Raven aus Bern. Die zweite in Deutschland ausgetragene Staffel hat am 13. Januar 2009 begonnen.

Die neunteilige Show war der erste größere Auftritt Gellers in Deutschland nach seiner im November 2004 auf RTL gesendeten Uri Geller Show. Sie wurde von Stefan Gödde moderiert und auf ProSieben seit dem 8. Januar 2008, jeweils Dienstags um 20:15 Uhr, live gesendet. ProSieben bezeichnete Geller in der die Sendung begleitenden PR-Kampagne als den größten „Mystifier” auf der Suche nach einem Nachfolger. Ein entsprechendes Wort existiert im Englischen nicht; es handelt sich um ein selbst geschaffenes denglisches Kunstwort des Senders, abgeleitet von dem Verb to mystify (Bedeutungen etwa: jemanden „vor ein Rätsel stellen“, „irreführen“ oder „verwirren“).

Mehrere in der Nähe der Bühne sitzende Prominente wurden in die Vorführungen der Kandidaten mit einbezogen und bestätigten zu Beginn der Sendung, dass es keine Absprachen oder Bekanntschaften zwischen ihnen und den Kandidaten gab. In Deutschland wirkten in der ersten Sendung das Model Anni Wendler, die Moderatorin Sonya Kraus und der Schauspieler Jürgen Vogel mit, indem sie sich als Handlungspartner für die Demonstrationen zur Verfügung stellten. Das Datum und die Uhrzeit der jeweiligen Vorführung wurden mit ebenfalls in das Format eingebundenen Bürgermeistern abgeglichen. Die Begründung hierzu lautete, es wäre so sichergestellt, dass keine zuvor angefertigten Aufnahmen verwendet werden. Die Bürgermeister wurden ebenso wie die drei Prominenten als „glaubwürdige Zeugen“ angeführt.

Der Großteil einer Show wurde von den Kandidaten gestaltet, deren Vorführungen Uri Geller beobachtete und bewertete. Bei jeder Show führte Geller auch ein eigenes „Experiment“ durch, an dem sich die Zuschauer zu Hause beteiligen konnten. Die entsprechenden Demonstrationen Gellers beschränkten sich auf die von ihm im Verlauf der letzten Jahrzehnte wiederholt vorgeführten Aktionen, sie variierten diese nicht und gingen über diese nicht hinaus. Die Zuschauer wurden aufgefordert, im Anschluss über ein kostenpflichtiges Callcenter von Phänomenen zu berichten, die während der Sendung bei ihnen zu Hause aufgetreten sein sollen.

Gegen Ende der Sendungen entschieden sich die Zuschauer über ein ebenfalls kostenpflichtiges Televoting für die beste Vorführung. Der Kandidat mit den wenigsten Stimmen schied dabei aus. Am 26. Februar 2008 in der neunten Folge wurde der Schweizer Vincent Raven als Gewinner ermittelt und erhielt eine Gewinnprämie in Höhe von 100.000 Euro.

Am 4. März 2008 trat Vincent Raven in einer zehnten Folge The next Uri Geller – Die besten Mentalisten der Welt für Deutschland gegen die drei nationalen Teilnehmer des internationalen TV-Formats aus den Niederlanden (Aaron Crow), den USA (Angela Funovits aus Ohio), Israel (Lior Suchard aus Haifa) an und gewann auch in dieser Show. Die Entscheidung erfolgte jedoch nicht international, sondern nur durch die deutschen Zuschauer.

Die erste Folge erreichte eine Gesamtzuschauerzahl von 3,85 Millionen, welche einem Marktanteil von 12,1 % entspricht. In der werberelevanten Zielgruppe wurde ein Marktanteil von 20,1 % erreicht. In den weiteren Folgen nahmen die Einschaltquoten jedes Mal leicht ab, mit der fünften Folge auf 2,79 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 9,2 %. Der Marktanteil der Zielgruppe 14- bis 49 Jährige lag bei 15,6 Prozent (1,94 Millionen Zuschauer).

Die erste Folge der zweiten Staffel verfolgten nur noch 2,21 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 1,54 Millionen Zuschauern bei 12,1%.

Vorbild der Sendung ist „The Successor“ (hebräisch: היורש) aus Israel. Es war mit Einschaltquoten von über 50 % das erfolgreichste Programm der israelischen Fernseh-Geschichte.

Im November 2007 lief eine weitere Adaption des Originalformats unter dem Titel „Phenomenon“ im amerikanischen Fernsehen auf dem Sender NBC. Im Gegensatz zu den anderen Formaten, wurde in den USA der erfolgreiche Illusionist Criss Angel als Jurymitglied Geller zur Seite gestellt. Dieser provozierte live einen Streit, als der Kandidat Jim Callahan eine überzogene Darbietung ablieferte, in der er vorgab, Verbindungen zu Toten im Jenseits herzustellen. Angel stellte live die übernatürlichen Fähigkeiten des Kandidaten und Uri Gellers in Frage und forderte beide für ein Preisgeld von einer Million US-Dollar auf, ihm Details über die von ihm vorbereiteten Briefumschläge zu verraten. Weder Geller noch der Kandidat nahmen die Herausforderung an. In einem Umschlag war das Datum 9/11 enthalten. Angel erzürnte sich damit darüber, wie solche Leute den Anspruch erheben, paranormale Fähigkeiten zu besitzen, dies zur Schau stellen und damit Geld verdienen, aber ihre angeblichen Fähigkeiten nicht nutzen oder genutzt haben um z. B. Terroranschläge zu vereiteln und Menschenleben zu retten.

Das Sendeformat wird international auch auf anderen zur ProSieben-Gruppe gehörenden Stationen verbreitet. Seit dem 26. Januar 2008 sendet der niederländische Kanal SBS 6 De Nieuwe Uri Geller, der ungarische Fernsehsender TV2 strahlte das Format im Frühjahr 2008 ebenfalls aus.

Stefan Raab hat in seiner Show mehrmals das Sendeformat ins Lächerliche gezogen, indem er u.a. das Koten von Vincent Ravens Raben als besten Trick der ganzen Show bezeichnete.

Rainer Wolf, Hobbyzauberer und Mitglied im Wissenschaftsrat und Vorstand der GWUP, erklärte in einem Interview mit der Main-Post, jeder geschulte Mentalzauberer könne die gleichen Phänomene vorführen. Er erläuterte, dass das, was in den ersten beiden Shows zu sehen war, sicher kein Beweis für etwaige übernatürliche Fähigkeiten der Kandidaten darstelle.

In der Vergangenheit hatte sich Geller erfolglos gegen die Veröffentlichung eines Videos auf der Internetplattform YouTube gewehrt, in dem eine Sequenz aus dem israelischen Vorbild von The next Uri Geller angesehen werden kann. Darin ist deutlich zu erkennen, wie sich Geller einen Magneten über den Finger schiebt, um im Anschluss auf scheinbar zauberhafte Art die Nadel eines Kompasses zum Ausschlag zu bringen. Auf Videoportalen und Blogs kursieren Erklärungen zu den meisten der in dieser Sendung aufgeführten Tricks.

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Blake Shelton

Blake Tollison Shelton (* 18. Juni 1976 in Ada, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und –Songschreiber. Er hatte bis 2008 vier Nummer-1-Hits in den Countrycharts.

Blake Shelton wurde in Oklahoma geboren und begann schon in früher Kindheit zu singen. Im Alter von 16 Jahren wurde er mit dem „Denbo Diamond Award“ ausgezeichnet, den der Staat Oklahoma an junge Entertainer vergibt. Mit 17 zog er nach Nashville, um professioneller Countrymusiker zu werden.

1998 erhielt Shelton schließlich bei Warner Brothers einen Plattenvertrag. 2001 war zunächst geplant, den Song I Wanna Talk About Me als Sheltons erste Single zu veröffentlichen; die Plattenfirma entschied sich allerdings kurzfristig um, weil sie den Titel als Debüt nicht für erfolgversprechend hielt. Der Song wurde später ein Nummer-1-Hit für Toby Keith. Stattdessen wurde die Ballade Austin Sheltons Debütsingle, die sich fünf Wochen auf Platz 1 der Countrycharts hielt und auf Platz 18 der Popcharts gelangte. Der Song stammte aus Sheltons Debütalbum Blake Shelton, aus dem auch die Titel All Over Me und Ol' Red ausgekoppelt wurden, die ebenfalls die Top 20 der Countrycharts erreichten.

Sheltons zweites Album The Dreamer erschien im Februar 2003, und die Auskopplung The Baby konnte sich zwei Wochen auf Platz 1 der Countrycharts halten. 2004 erschien Sheltons drittes Studioalbum Blake Shelton's Barn & Grill; der Titel Some Beach wurde seine dritte Nummer-1-Single. Die beiden nächsten Auskopplungen, ein Cover von Conway Twittys Single Goodbye Time aus dem Jahr 1988 und Nobody But Me konnten sich ebenfalls in den Top 10 platzieren. Alle drei Alben wurden von Bobby Braddock produziert und erreichten Goldstatus.

Sheltons viertes Album mit dem Titel Pure BS erschien 2007, das 2008 bei einem Rerelease hinzugefügte und ausgekoppelte Michael-Bublé-Cover Home wurde Sheltons vierte Nummer-1-Single. Sheltons fünftes Album Startin' Fires erschien im November 2008.

2007 saß Shelton auch in der Jury der Castingshows Nashville Star und Clash of the Choirs.

Im November 2003 heirate Shelton seine langjährige Freundin Kaynette Williams; die Ehe wurde 2006 geschieden.

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Simon Cowell

Simon Cowell, 2006

Simon Phillip Cowell (* 7. Oktober 1959 in Brighton, Vereinigtes Königreich) ist ein britischer Musik- und Filmproduzent.

Simon Cowell wurde in Brighton geboren und wuchs in Elstree, Hertfordshire, auf. Sein Vater war Eric Philip Cowell, seine Mutter ist Julie Brett. Er begann seine Karriere in der Musikindustrie als A&R-Berater für Sony BMG Music Entertainment. Er ist Jurymitglied bei der US-amerikanischen Castingshow American Idol und bei den britischen Castingshows Britain’s Got Talent und The X Factor. Vorher war er als Jurymitglied bei Pop Idol tätig. Das Konzept zur Castingshow The X Factor wurde von seiner Firma Syco entwickelt.

Außerdem war er in der Show Superstar Weltweit für die Vereinigten Staaten unter den Juroren. Simon Cowell ist für seine mitunter harschen Kommentare an die Kandidaten bekannt. Er war unter anderem in dem Spielfilm Scary Movie 3 zu sehen und spricht sich selbst in der American Idol Parodie im Bonusteil der DVD Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück.

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Source : Wikipedia