Carl XVI. Gustaf

3.3491179201395 (2154)
Geschrieben von daneel 31/03/2009 @ 05:07

Tags : carl xvi. gustaf, schweden, europa, ausland

Neueste Nachrichten
Die Märchenhochzeit - Frankfurter Neue Presse
Schwedens König Carl XVI. Gustaf und seine deutsche Frau, Königin Silvia zogen dabei genau so viel Aufmerksamkeit auf sich wie die Frischvermählten. Coburg. Kein Drehbuchautor hätte es sich besser ausdenken können: Sonne und Brautpaar strahlten,...
Sieg für Dänemarks Prinzessinnen - Tagesspiegel
Als ihr Vater, König Carl XVI. Gustaf seine bürgerliche, deutstämmige Silvia heiratete, wurde diese automatisch Königin von Schweden. Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen keinen Artikel im Tagesspiegel dazu verpassen?...
Riesen-Applaus für das schwedische Königspaar - Neue Presse
Einige Frauen warteten stundenlang vor der Kirche Von Volker Friedrich und Chris Winter Die Stargäste der Märchenhochzeit: Carl XVI. Gustaf König von Schweden und Gattin Silvia. Fotos: Frank Schulz Coburg - Der begehrteste Platz vor der Morizkirche ist...
Volvo Museum Göteborg: 100 Automobile aus über 80 Jahren Geschichte - Autosieger
Ein dunkelblauer PV60 von 1946 gehört König Carl XVI. Gustaf und wird einmal im Jahr auf die Insel Öland gebracht damit der blaublütige Autofan mit Startnummer eins und Königin Sylvia auf dem Beifahrersitz die Königsrallye anführt....
Brautmarsch für Victoria schon komponiert - Kleine Zeitung
Juni 2010 in die Kirche mit ihrem Vater König Carl XVI. Gustaf (63) oder beim Auszug an der Seite ihres frischgebackenen Ehemannes Prinz Daniel gespielt werden. Der Brautmarsch hat in Schweden Tradition und ist sehr beliebt....
Der Hochadel des Nordens will die Arktis retten - WELT ONLINE
Dabei ist Victorias Vater, König Karl XVI. Gustav, für seine Vorliebe für Ferrari bekannt. Wirft man hingegen einen Blick in die Garage von Kronprinz Haakon von Norwegen, so stehen dort hypermoderne Hybridwagen und Fahrzeuge mit Elektroantrieb....
EINE STADT IM ADELSFIEBER - Neue Presse
Eigentlich fehlte nur eine offizielle Bestätigung, denn Carl XVI. Gustaf von Schweden und seine Gattin Silvia hatten in Bamberg für die viertägige Zeremonie Quartier bezogen. Um 11.50 Uhr ist es dann tatsächlich soweit: der König und die Königin sind...
COBURG IM HOCHZEITSFIEBER (Mit Bildern) - Neue Presse
Jahrhundert mit allen europäischen Königshäusern verwandt. Angesagt hat sich beispielsweise das schwedische Königspaar, Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia, in Heidelberg geborene Sommerlath. Auch vor diesem familiären Hintergrund mutete die Frage...

Karl XVI. Gustav (Schweden)

König Carl XVI. Gustaf von Schweden (2007)

Carl XVI. Gustaf (* 30. April 1946 auf Schloss Haga bei Stockholm; vollständiger Name Carl Gustaf Folke Hubertus Bernadotte) ist ein Mitglied aus dem schwedischen Königshaus Bernadotte und seit dem 15. September 1973 König von Schweden.

Carl Gustaf ist das jüngste Kind und einziger Sohn des Herzogs von Västerbotten Gustav Adolf von Schweden (1906–1947) und seiner deutschstämmigen Frau Prinzessin Sibylla (1908–1972), ältester Tochter des letzten regierenden Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha Carl Eduard und Prinzessin Viktoria Adelheids von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg - einer Nichte des letzten deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm II.

Sein Vater kam 1947 bei einem Flugzeugabsturz in Kopenhagen ums Leben. Seither stand fest, dass die schwedische Krone von seinem Großvater Gustav VI. Adolf direkt auf ihn übergehen würde, obwohl er als Junge dieser Aussicht nur wenig Geschmack abgewinnen konnte. Nach altem Brauch wurde für den Kronprinzen ein Kindergarten im Schloss eingerichtet, doch danach schickte man ihn auf öffentliche Schulen, wo er wie die anderen Schüler behandelt wurde. Nach dem Abitur 1966 musterte er als Offiziersanwärter mit der Nummer 001 bei der Flotte an und ging an Bord eines Minenlegers für fast ein halbes Jahr auf große Fahrt rund um die Welt. Nach der Marine übernahmen Armee und Luftwaffe seine weitere Ausbildung. Zum Schluss war er vierfacher Fähnrich: bei der Flotte, beim Feldjägerregiment von Jämtland, bei der Reichsleibgarde und bei der Luftwaffe. Er besuchte die Universitäten Uppsala und Stockholm und studierte dort Nationalökonomie, Staatskunde, Soziologie und Geschichte und verschaffte sich Einblick in Wirtschaft, Industrie, Regierung, Entwicklungshilfe und Diplomatie.

Im Sommer 1973 brachte ein Fotograf ein Bild von der Insel Öland mit, das Rätsel aufgab. Auf dem Foto sah man an einer Tankstelle den Kronprinzen am Steuer eines Porsche, neben ihm eine dunkelhaarige Schönheit, die niemand kannte. Für die Presse ging damit die Jagd los, die nur von dem Tod des Königs und dem Wechsel auf dem Thron zeitweilig unterbrochen wurde. Die dunkelhaarige Schönheit, die niemand in Schweden kannte, war eine Ausländerin: Silvia Renate Sommerlath (* 23. Dezember 1943 in Heidelberg). Sie lernten sich bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München kennen, wo sie als Chef-Hostess arbeitete.

Der König und seine Familie residieren in den Schlössern Drottningholm und Solliden.

Bei der Geburt seiner Tochter Victoria entflammte in Schweden eine Diskussion, in deren Verlauf die Regelung des Thronfolgegesetzes von 1810 als unzeitgemäß und ungerecht gebrandmarkt wurde. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass dem Königspaar 1979 mit Carl Philip ein Sohn geboren wurde. Der Reichstag erließ 1980 ein neues Gesetz, das bestimmt, dass künftig das jeweils erstgeborene Kind des Königspaares ohne Rücksicht auf das Geschlecht Thronfolger(in) wird. Danach ist also Victoria die Kronprinzessin und voraussichtliche Nachfolgerin ihres Vaters.

Nach der Einführung des neuen schwedischen Grundgesetzes von 1974, der „Regierungsform“ (schwedisch Regeringsformen), sind die Pflichten des Staatschefs hauptsächlich repräsentativ und zeremoniell. So kontrasigniert der König keine Gesetze mehr, ernennt keine Minister und ist auch nicht Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Dagegen eröffnet er jeden Herbst den schwedischen Reichstag, leitet immer die erste Sitzung einer neuen Regierung, akkreditiert Botschafter anderer Länder zu Schweden und ist Vorsitzender eines Beirats für Auswärtige Angelegenheiten (schwedisch Utrikesnämnden). Zu offiziellen Anlässen tritt er fast immer in Admiralsuniform mit dem Ordensband der Seraphimerritter auf.

Anlässlich seines Staatsbesuchs im Sultanat Brunei lobte Carl Gustaf am 9. Februar 2004 den diktatorisch regierenden Sultan seines Gastlandes für seine angebliche Bürgernähe. Dadurch löste er in seiner Heimat einen Sturm der Entrüstung aus, worauf der Monarch, der ohnehin über keine politischen Befugnisse verfügt, seine „unbedarften“ Bemerkungen öffentlich bedauerte. Zum Ende dieser „Affäre“ kam die schwedische Regierung zu dem Entschluss, dem formalen Staatsoberhaupt in Zukunft auf Auslandsreisen ein Mitglied der Regierung als „kontrollierende“ Begleitung an die Seite zu stellen.

Nach der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004, bei der über 500 schwedische Erwachsene und Kinder ums Leben kamen, hielt Carl Gustaf 2005 eine bewegende Rede mit großer persönlicher Betroffenheit, die die Brunei-Affäre vergessen machte und ihm im ganzen Land hohes Ansehen und erneute Beliebtheit verschaffte.

Carl Gustaf interessiert sich sehr für Natur und Naturschutz, Landwirtschaft, Sport und schnelle Autos. Er ist Ehrenvorsitzender der World Scout Foundation und selbst noch aktiver Pfadfinder. Er hat dreimal erfolgreich am Wasalauf (89 km) teilgenommen, das letzte Mal im Alter von 50 Jahren. Er ist ein Anhänger des Sportvereins Djurgårdens IF. Des Weiteren ist er leidenschaftlicher Jäger und wandert gerne in den Bergen.

Zum Seitenanfang



Birgitta Ingeborg Alice von Schweden

Prinzessin Birgitta Ingeborg Alice von Schweden (* 19. Januar 1937 auf Schloss Haga bei Stockholm), Prinzessin von Hohenzollern-Sigmaringen, ist das zweite Kind von Erbprinz Gustav Adolf von Schweden, Herzog von Västerbotten und Prinzessin Sibylla von Sachsen-Coburg und Gotha und damit eine Schwester des Königs Carl XVI. Gustaf von Schweden. Sie hat noch drei Schwestern: Magaretha, Desiree und Christina.

1959, während eines Besuches bei Verwandten, traf Birgitta bei einer Cocktailparty auf ihren zukünftigen Ehemann. Am 15. Dezember 1960 wurde die Verlobung mit Johann Georg, Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen (* 1932) bekannt gegeben. Die standesamtliche Trauung fand am 25. Mai 1961 im Königlichen Schloss in Stockholm, die kirchliche Trauung am 31. Juli 1961 in der Stadtpfarrkirche St. Johann-Evangelist in Sigmaringen statt.

Als Ehefrau von Johann Georg, Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen, ist sie die einzige der Geschwister, deren Ehepartner aus einer Familie des Hochadels stammt. Somit durfte sie den Titel einer Königlichen Hoheit behalten. 1990 trennte sich das Paar, blieb aber verheiratet. Birgitta lebt heute auf Mallorca. Ihr Mann war bis 1998 der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

Prinzessin Birgitta engagiert sich in mehreren wohltätigen Organisationen und ist Ehrenvorsitzende der Königlichen Schwedischen Golf Gesellschaft, die sie nach dem Tod ihres Onkels Prinz Bertil übernahm. Sie veranstaltet regelmäßige Golfturniere auf ihrem privaten Golfplatz auf Mallorca, bei denen im Anschluss die „Princess Birgitta Trophy“ verliehen wird.

Zum Seitenanfang



Silvia von Schweden

Silvia von Schweden 2007

Silvia Renate, Königin von Schweden, schwedisch: Silvia, Sveriges Drottning (* 23. Dezember 1943 in Heidelberg als Silvia Renate Sommerlath) ist seit dem 19. Juni 1976 mit dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf verheiratet.

Silvia Sommerlath wurde in Heidelberg als Tochter von Walther Sommerlath und seiner in Brasilien geborenen spanischen Ehefrau Alice Soares de Toledo geboren und hatte die drei älteren Brüder Ralf, Walther und Jörg. Sie wuchs zwischen 1947 und 1957 in São Paulo, Brasilien, auf. 1957 kehrte die Familie nach Deutschland zurück. Silvia besuchte unter anderem die Elisabeth-von-Thadden-Schule, eine Privatschule in Heidelberg-Wieblingen. 1963 machte sie in Düsseldorf ihr Abitur, von 1965 bis 1969 besuchte sie das Sprachen- und Dolmetscher-Institut in München. Neben Schwedisch und Deutsch spricht sie Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch und Englisch. Sie arbeitete im argentinischen Konsulat in München, als Hostess der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und als stellvertretende Protokollchefin der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck.

Während der Olympischen Spiele in München traf sie 1972 den schwedischen Kronprinzen Carl Gustaf, den sie am 19. Juni 1976 in der Stockholmer Storkyrka heiratete (Verlobung am 12. März 1976). An der Zeremonie wirkte Silvias Onkel, der Leipziger Theologieprofessor Ernst Sommerlath mit. Am Tag zuvor hatte die schwedische Popgruppe ABBA das Lied Dancing Queen in einer Sendung zu Ehren des Brautpaars im schwedischen Fernsehen uraufgeführt.

Carl Gustaf war bereits 1973 König geworden; hätte er die nach schwedischem Recht nicht ebenbürtige bürgerliche Silvia noch als Kronprinz geheiratet, hätte er aus dem Königshaus austreten müssen und seinen Rang in der Thronfolge verloren. Dieses Gesetz galt jedoch nur für Prinzen, nicht für den regierenden Monarchen.

In Deutschland wie in Schweden gleichermaßen beliebt, setzt sich Silvia neben ihren zahlreichen Repräsentationsaufgaben für benachteiligte und missbrauchte Kinder ein. 1999 gründete sie die World Childhood Foundation. Bereits 1990 erhielt sie den „Deutschen Kulturpreis“ für ihren Einsatz für den Behindertensport, 2002 erhielt sie den „Deutschen Medienpreis“ in Baden-Baden und im Jahr 2006 den Ehren-Bambi des Verlagshauses Hubert Burda Media.

Königin Silvia ist zudem Schirmherrin von insgesamt 62 Vereinigungen. In der Nähe von Schloss Drottningholm gründete Silvia das Silviahemmet (schwedisch für „Das Silviaheim“), in dem Demenzkranke betreut werden. Außerdem gründete das Königspaar den „Königlichen Hochzeitsfonds“, der Forschung auf dem Gebiet des Behindertensports unterstützt.

Zum Seitenanfang



Madeleine von Schweden

Madeleine Thérèse Amelie Josephine Prinzessin von Schweden und Herzogin von Hälsingland und Gästrikland (* 10. Juni 1982 auf Schloss Drottningholm) ist die jüngste Tochter von König Carl XVI. Gustaf von Schweden und Königin Silvia. Als Schwester von Kronprinzessin Victoria und Prinz Carl Philip ist sie die Nummer drei in der schwedischen Thronfolge.

Prinzessin Madeleine wurde am 31. August 1982 getauft.

Prinzessin Madeleine kam 1985 in der Församling Västerled in die Vorschule. Im August 1989 wechselte sie auf die Grundschule Smedslättsskolan in Bromma, danach an die Carlssons Schule im Stockholmer Stadtteil Östermalm. Von 1998 bis 2001 besuchte sie das Enskilda Gymnasium.

Nach Beendigung ihrer Schulausbildung im Jahre 2001 ging sie für einige Zeit nach London, um dort englische Sprache zu studieren. Ab 2002 belegte sie Kurse in Rechtswissenschaften und Architektur. Im Herbst 2003 absolvierte sie ein Praktikum, bei dem sie sich mit Architektur und Möbeldesign beschäftigte. Seit 2003 war sie an der Universität Stockholm eingeschrieben, wo sie Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie studierte. Im Januar 2006 beendete Madeleine ihr Studium erfolgreich.

Seit 2006 war sie an der Universität Stockholm in einen Postgraduiertenstudiengang in Organisationsmangement und Führungsqualitäten eingeschrieben, um sich auf ihre Beschäftigung im Bereich der internationalen humanitären Arbeit vorzubereiten. So absolvierte sie 2006 ein Praktikum bei UNICEF in New York City.

Die Prinzessin fördert die Stiftung "Min Stora Dag" (Mein großer Tag), die kranken Kindern ihre großen Träume ermöglicht.

Ihr Interesse gilt dem Schutz von Kindern, insbesondere vor sexueller Ausbeutung. In diesem Bereich hat sie mehrere Projekte betreut.

Prinzessin Madeleine ist seit Ende 2002 mit dem Schweden Jonas Bergström (* 1979) liiert. Jonas Bergström hat an der Universität Stockholm und an der Queen Mary, Universität London Jura studiert. 2006 hat er ein Praktikum in New York absolviert. Derzeit arbeitet er in einer anerkannten Kanzlei in Stockholm als Rechtsanwalt mit der Spezialisierung Mergers & Acquisitions.

Die Prinzessin interessiert sich sehr für Pferde und den Reitsport.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia