Bovenden

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Geschrieben von daneel 10/04/2009 @ 01:07

Tags : bovenden, niedersachsen, deutschland

Neueste Nachrichten
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"Hände weg von Bovenden" - HNA.de
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Neubau für Pflege am Tag - HNA.de
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Bovenden

Wappen der Gemeinde Bovenden

Der Flecken Bovenden ist eine Gemeinde im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen (Deutschland).

Die Bezeichnung Flecken ist offizieller Teil des Namens der aus acht Teilorten bestehenden Gemeinde. Anfang 2005 hatte Bovenden rund 13.500 Einwohner.

Bovenden liegt an den nordwestlichen Ausläufern des Göttinger Walds und den südwestlichen des Nörtener Walds ungefähr 6 km nördlich von Göttingen. Es befindet sich zwischen dem Osterberg und dem Keuperrücken der Lieth im Tal der in Süd-Nord-Richtung verlaufenden Leine am östlichen Ufer der in gleicher Richtung verlaufenden Weende, die wenige Kilometer weiter nördlich in die Leine mündet. Oberhalb bzw. östlich des Ortsteils Eddigehausen steht die Ruine der mittelalterlichen Burg Plesse.

Im Rahmen der Gemeinde- und Gebietsreform im Jahre 1973 wurden acht Ortschaften zum Flecken Bovenden zusammen geführt. Der eigentliche Name „Bovenden“ kommt von Bobentun. Der Bauer Bodo zäunte das Gebiet ein (die Endung "-tun" steht im Niederdeutschen für "Zaun" - Bodo's Zaun - Bodentun). Dies entwickelte sich weiter zu Bobenden und schließlich zu Bovenden.

Es befindet sich ein ausgedehnter Wanderweg im Gebiet des Lohberges. Des Weiteren stehen viele sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel ein Sportzentrum, Tennisplätze, eine Tennishalle, ein Kegelsportzentrum und ein Turnierplatz mit Reithalle zur Verfügung.

Obwohl die alte Nord-Süd-Strecke Hannover–Göttingen und die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg direkt durch Bovenden verlaufen, gibt es keinen Bahnhof mehr. Stattdessen führen die Strecken seit dem Bau der ICE-Strecke zusammen mit der B 3 unter dem Ort hindurch.

Der Ortsteil Lenglern hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde.

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Emmenhausen (Bovenden)

Emmenhausen ist ein zum Flecken Bovenden in Niedersachsen gehörendes Dorf. Es liegt im Westen des Gemeindegebiets, oberhalb des südlichen Uferhanges des Baches Harste.

Das Dorf wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt. Der gesamte Grundbesitz gehörte seit dem 14. Jahrhundert dem Kloster Lippoldsberg an der Weser. Nach der Reformation war der Grund im Besitz der Welfen.

Überreste der stärksten Linde vom Flecken Bovenden befindet sich am Emmenhäuser Tie. Zudem kann man alte Fachwerkhäuser im Ort bewundern.

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Mariaspring

Quellteich in Mariaspring

Mariaspring in der Gemeinde Bovenden im Landkreis Göttingen (Niedersachsen) ist die Quelle des Baches "Rauschenwasser" und war bis zum Zweiten Weltkrieg beliebtes Ausflugsziel etwa zehn Kilometer nördlich von Göttingen, unterhalb der Burg Plesse gelegen. Zweimal pro Woche traf sich in Mariaspring die Göttinger Gesellschaft zum Tanz. Seit 1952 befindet sich hier die Ländliche Heimvolkshochschule Mariaspring.

Eine Siedlung im Bereich des Quellteiches von Mariaspring muss spätestens seit dem ausgehenden Mittelalter bestanden haben, denn im Jahr 1483 wird eine Kapelle to Marienspringe erwähnt.

Um 1800 entwickelte sich Mariaspring, im Volksmund auch Mariechenhüpp genannt, zu einem beliebten Ausflugsziel für Göttinger Bürger. Die Betreiber der dortigen Papiermühle eröffneten aus diesem Grund 1804 eine Gaststätte. An den Hängen der Umgebung wurden Bänke aufgestellt und eine Tanzfläche angelegt. Da er sehr romantisch gelegen war, wurde der Ort schnell populär. Bereits für 1831 ist überliefert, dass die Studenten und Göttinger Bürger sich mittwochs und freitags dorthin begaben.

In aller Regel fuhr man mit geschmückten Kutschen vor. Als Göttingen 1854 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, wurde die Bahn eines der Hauptverkehrsmittel für den Transport nach Göttingen. Der Andrang war teilweise so groß, dass Sonderzüge eingesetzt werden mussten. Als vor dem Ersten Weltkrieg überlegt wurde, in Göttingen eine Straßenbahn zu bauen, gab es ernsthafte Überlegungen eine Haltestelle in Mariaspring einzurichten.

Um einen guten Platz zu ergattern, trafen die ersten Gäste teilweise bereits um 9 Uhr morgens ein, um 15 Uhr waren alle Plätze besetzt. Um diese Uhrzeit begann die örtliche Kapelle mit dem Konzert, und gegen Abend begann der Tanz, der meistens zwischen 22 und 24 Uhr beendet war.

Insbesondere die Verbindungsstudenten nutzten Mariaspring intensiv. Sie hatten ihre unangefochtenen Stammplätze neben der Tanzfläche. Dabei wurden die Fahrer mit Geld animiert, so schnell wie möglich zu fahren, um vor allen anderen dort zu sein. Es gab kaum einen Göttinger Studenten, der nicht in Mariaspring war. So gelangte dieser Ort auch außerhalb der Göttinger Umgebung zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Angeblich soll eine aus New York abgeschickte Karte mit der Adressangabe Mariaspring-Deutschland ihr Ziel erreicht haben.

Die Besucherzahlen stiegen bis zum Jahr 1914 kontinuierlich an. Während des Krieges ruhte der Betrieb, wurde aber 1919 wieder aufgenommen. Den Höhepunkt seiner Geschichte hatte die Gastwirtschaft zu Beginn der 20er Jahre. 1927 brannte ein Teil der Gebäude in Mariaspring ab. Sie wurden in einem größeren Stil wieder aufgebaut. Allerdings gingen die Besucherzahlen in den Folgejahren stark zurück, wohl auch bedingt durch die wirtschaftliche wie politische Situation, insbesondere die Verfolgung der Studentenverbindungen durch die Nationalsozialisten ab 1934, die im übrigen auch die Zahl der Studierenden insgesamt aus politischen Gründen reduzierten.

Das Ende für Mariaspring kam 1935. Mit dem Verbot der Studentenverbindungen wurde der Gaststätte auch die Haupteinnahmequelle genommen. Zunächst wurden die historische Mühle und das alte Gasthaus verkauft und in Wohnungen umgewandelt. 1942 wurde in dem neu errichteten Gebäude ein BDM-Heim (Bund Deutscher Mädel) eingerichtet. Seit 1952 ist hier eine Heimvolkshochschule untergebracht.

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Gabriele Lösekrug-Möller

Gabriele Lösekrug-Möller, geborene Meyer, (* 20. April 1951 in Bovenden) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit 2002 Sprecherin der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion.

Nach der Mittleren Reife 1966 absolvierte Gabriele Lösekrug-Möller eine Ausbildung zur Buchhändlerin und war bis 1974 in ihrem erlernten Beruf tätig. Nachdem sie auf dem Zweiten Bildungsweg das Fachabitur erworben hatte, begann sie 1974 ein Studium der Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Hannover, welches sie 1979 als Diplom-Sozialpädagogin (FH) beendete. Danach arbeitete sie als Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin bis 1990 in Isernhagen und von 1990 bis 1993 in Hameln. 1995 machte sie sich als Trainerin und Organisationsberaterin selbständig.

Gabriele Lösekrug-Möller hat zwei Söhne.

1972 trat Gabriele Lösekrug-Möller in die SPD ein. Seit 1997 ist sie Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Hameln-Pyrmont und seit Mai 2003 stellvertretende Vorsitzende des SPD-Landesverbandes Niedersachsen. Seit 1999 gehört sie außerdem dem Bezirksvorstand der SPD und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Hannover an.

Am 1. November 2001 rückte Gabriele Lösekrug-Möller für den ausgeschiedenen Abgeordneten Dietmar Schütz in den Deutschen Bundestag nach. Hier ist sie seit Oktober 2002 Sprecherin der Arbeitsgruppe "Petitionen" der SPD-Bundestagsfraktion.

Gabriele Lösekrug-Möller ist 2001 und 2002 über die Landesliste Niedersachsen und 2005 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Hameln-Pyrmont - Holzminden in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 50,2 % der Erststimmen.

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Source : Wikipedia