Bodenfelde

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Geschrieben von robby 13/04/2009 @ 13:08

Tags : bodenfelde, niedersachsen, deutschland

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Bodenfelde

Wappen der Gemeinde Bodenfelde

Bodenfelde ist ein Flecken im Landkreis Northeim, Niedersachsen (Deutschland).

In dem staatlich anerkannten Erholungsort, der sich auf einem Gemarkungsgebiet von rund 20 km² Fläche erstreckt, leben 3595 Einwohner.

Der Kernort der Gemeinde Bodenfelde liegt am Südrand des Naturparks Solling-Vogler im Oberen Wesertal. Er befindet sich zwischen den Mittelgebirgen Solling im Norden und dem nordhessischen Reinhardswald im Süden und liegt direkt nordöstlich eines langgestreckten Mäanders der Weser, in die der in Nord-Süd-Richtung durch die Ortschaft fließende Reiherbach mündet.

Bodenfelde, das zwischen 105 und (145 m ü. NN) liegt, ist von waldreichen Bergen des Weserberglands umgeben. Westlich erhebt sich der Kahlberg (224,7 m) und südöstlich hinter dem Feldberg (217,4 m) der beim nordhessischen Lippoldsberg (westlicher Ortsteil von Wahlsburg) gelegene Höhenzug Kiffing. Die höchsten Berge nahe Bodenfeldes sind die nordöstlich der Ortschaft gelegene Kaltewarte (340,7 m) und der nördlich befindliche Hilmersberg (361,8 m).

Die erste urkundliche Erwähnung von Bodenfelde, die genau datierbar ist, stammt aus einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen vom 8. Juni 833. Der Ortsname wird dort Budinisvelt geschrieben. Drei Erwähnungen in den Überlieferungen des Klosters Corvey, den Traditiones Corbeienses, aus der Zeit um 822 bis 826 können nicht genau datiert werden und sind nur in einer Abschrift des 15. Jahrhunderts erhalten. Die ersten Erwähnungen beziehen sich auf Salzquellen bei Bodenfelde, an denen dem Kloster Corvey Rechte übereignet wurden. Die Erwerbsstruktur des Ortes war lange Zeit neben der Landwirtschaft besonders von der Salzgewinnung geprägt, daneben spielte auch die Schifffahrt auf der Weser eine Rolle. Im dreißigjährigen Krieg wurde das Salzwerk zerstört.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Bodenfelde weitgehend vor Zerstörungen bewahrt. Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Wahmbeck, Nienover (mit den Ortschaften Nienover, Amelith und Polier) und Bodenfelde zur Einheitsgemeinde Flecken Bodenfelde zusammengefasst.

Mit der Gemeinde Spital am Pyhrn in Österreich besteht eine Städtepartnerschaft.

Bodenfelde war zur Zeit der Grafschaft Dassel Grenzort an der Oberweser im Südwesten. Die Grafen hatten daher hier eine Zollstation eingerichtet. Zusammen mit Bodenfeldes Ortsteil Wahmbeck wurde sie 1270 verkauft an das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. In Bodenfeldes Wappen ist eine Erinnerung an die Zeit unter den Grafen erhalten geblieben. Das Wappen der Grafen zeigte ein achtendiges Hirschgeweih, während das Bodenfelder Wappen eine vierendige Hirschstange enthält.

Alle fünf bis sechs Jahre wird in Bodenfelde das historische Fest Schüttenhoff gefeiert. Und am zweiten Wochenende im November ist die jährliche Kirmes.

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Reiherbach (Weser)

Der Reiherbach ist ein etwa 6 km langer, rechter bzw. nördlicher Nebenfluss der Weser, der inklusive seiner beiden gleichnamigen Quellbäche in den Landkreisen Holzminden und Northeim in Niedersachsen (Deutschland) verläuft.

Der Bach entsteht in Südniedersachsen im Südteil des Sollings aus der Vereinigung zweier jeweils Reiherbach genannter Quellbäche. Diese „Bachhochzeit“ befindet sich direkt südöstlich von Nienover (nördlicher Gemeindeteil von Bodenfelde).

Der von Westen kommende Quellbach entsteht rund 5 km (Luftlinie) westlich von Nienover auf rund 365 m ü. NN östlich der zur Gemeinde Derental (Landkreis Holzminden) gehörenden Ansiedlung Winnefeld (Standort des „Forstamts Winnefeld“) und verläuft – die B 241 kreuzend und vier Teiche durchfließend – durch die Wälder des „Staatsforsts Winnefeld“ in Richtung Osten nach Nienover.

Der von Nord-Nordwesten kommende Quellbach entsteht rund 4 km (Luftlinie) nord-nordwestlich von Amelith (nördlicher Gemeindeteil von Bodenfelde) auf rund 320 m ü. NN und verläuft durch die Wälder des „Staatsforsts Winnefeld“ (Westen) und „Staatsforsts Uslar“ (Osten) in Richtung Süd-Südosten über Amelith – die B 241 kreuzend – nach Nienover.

Etwa 150 m nach Speisung der Ribbeschen Mühle kommt es unterhalb des Jagdschlosses Nienover an der Landesstraße „L 551“, die Amelith im Nord-Nordwesten über Nienover und Polier (nördlicher Gemeindeteil von Bodenfelde) mit Bodenfelde im Süd-Südosten verbindet, auf 172 m ü. NN zum Zusammenfluss beider Reiherbach-Quellbäche.

Anschließend fließt der Reiherbach in den Südausläufern des Sollings entlang der „L 551“ in süd-südöstlicher Richtung durch ein bewaldetes Tal, das einen engen Grabenbruch darstellt und in dem die unmittelbar östlich des Bachs gelegene Ansiedlung Polier liegt.

Nach Verlassen dieses Tals tritt der Reiherbach in ein in der Vorgeschichte von der Weser ausgewaschenes Tal am Kahlberg ein, um dieses entgegen deren damaliger Stromrichtung in Richtung Bodenfelde zu durchfließen.

Unmittelbar nach dem Durchfließen der Ortschaft bzw. an deren alten Hafenanlagen „Zur Schlagd“ mündet der Reiherbach etwa von Norden kommend in die Weser, die bei Bodenfelde einen hufeisenförmigen Verlauf aufweist. Seiner Einmündung gegenüber befindet sich Gewissenruh (ein Gemeindeteil von Oberweser) in Nordhessen, wobei die hessisch-niedersächsische Grenze in der Wesermitte liegt.

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Kahlberg (Solling)

Kahlberg (Niedersachsen)

Der Kahlberg ist ein 224,7 m ü. NN hoher Berg im Solling im Landkreis Northeim, Niedersachsen (Deutschland).

Der Kahlberg erhebt sich in Südniedersachsen im Oberen Wesertal, das in der Gegend des Bergs den Südrand des Sollings vom Nordrand des nordhessischen Reinhardswalds trennt, und zählt zum Weserbergland. Er befindet sich direkt westlich der niedersächsischen Gemeinde Bodenfelde, rund 1,75 km nordöstlich von dessen Ortsteil Wahmbeck, 5,7 km östlich der nordhessischen Kleinstadt Bad Karlshafen und 4,5 km nördlich des nordhessischen Gewissenruh (Gemeindeteil von Oberweser) an der anderen bzw. südlichen Weserseite (Entfernungen jeweils Luftlinie).

Nördlich des Kahlbergs verläuft ein Abschnitt der Sollingbahn, die in West-Ost-Richtung Bad Karlshafen mit Bodenfelde verbindet, sowie westlich und nördlich des Bergs die Kreisstraße K 447, die von der B 80 vom südlichen Weserufer über Wahmbeck zur im Osten befindlichen Landesstraße L 551 bzw. nach Bodenfelde führt.

Rund um den waldreichen Kahlberg verläuft der Kahlbergweg, ein etwa 3 km langer Wanderweg, auf dem man den Berg umwandern kann und von dem mehrere zur Bergkuppe führende Pfade und Wege abzweigen. Von einigen Stellen am Berg lassen sich Aussichten in Richtung Bodenfelde sowie zum Solling, Reinhardswald und zum südöstlich gelegenen Höhenzug Kiffing genießen.

Weil der Kahlberg nicht mit seinen Nachbarbergen verbunden ist und er allseitig von Tälern eingerahmt wird, kann er als Inselberg betrachtet werden. In der Vorgeschichte war er über einen Bergkamm mit dem Kuhläger Kopf (290,5 m ü. NN) verbunden, der sich beim südlich der Weser gelegenen Gewissenruh im nordhessischen Reinhardswald erhebt.

Damals verlief die zur Nordsee fließende Weser durch die Gegend, in der sich heutzutage der Kernort der Gemeinde Bodenfelde befindet, um danach den Kahlberg als Umlaufberg halbkreis- bzw. hufeisenförmig im Osten, Norden und Westen zu umfließen und danach westlich von Wahmbeck – wie auch heutzutage – für wenige Kilometer nach Norden zu fließen.

Im Lauf der Jahrtausende griff das Wasser des Weserstroms den zwischen dem Kahlberg und Kuhläger Kopf gelegenen Bergkamm im Osten und nach Umfließen des Kahlbergs auch im Westen immer weiter an, bis im Pleistozän während des letzten Drittels der Saalekaltzeit vor vermutlich rund 150.000 Jahren eine kleine Öffnung entstand, die sich in Folge weiterer Auswaschung zu einem Durchbruchstal aufweitete.

Durch den Durchbruch wurde der Flusslauf der Weser um etwa 3,5 km kürzer (Längendifferenz der ehemaligen Flussschlinge zum heutigen Flussverlauf) und somit bildet der Strom schon vor Bodenfelde bzw. südlich des Kahlbergs eine hufeisenförmige Flussschlinge, nach der sie in überwiegend westlicher Richtung nach Bad Karlshafen verläuft.

Während der Nordost- und Ostteil des ursprünglich von der Weser am Kahlberg ausgewaschenen Tals heutzutage etwa in Nord-Süd-Richtung vom bei Bodenfelde in die Weser mündenden Reiherbach durchflossen wird, verläuft durch den Nord- und Westteil dieses Tals, in dem sich Bauernhöfe befinden, ein kleiner Bach, der bei Wahmbeck von Norden kommend in die Weser mündet.

Die waldreiche Bergkuppe des Kahlbergs befindet sich 119,6 m über dem südlichen Weserufer, dessen Höhe nördlich von Gewissenruh mit 105,1 m ü. NN angegeben ist, und 107,3 m über dem ehemals von der Weser ausgewaschenen Tal nördlich des Bergs, dessen Höhe westlich vom Gehöft Feldhelmsen auf 117,4 m ü. NN beziffert ist.

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Bad Karlshafen

Wappen der Stadt Bad Karlshafen

Bad Karlshafen ist eine Kleinstadt im Landkreis Kassel im äußersten Norden von Hessen (Deutschland).

In der Kur- und Badestadt Bad Karlshafen, die sich auf 14,85 km² Fläche erstreckt, leben ca. 4.000 Einwohner. Zur Stadt gehört neben dem namengebenden Ort noch der südliche Stadtteil Helmarshausen (selbstständige Gemeinde bis 1972).

Bad Karlshafen liegt an der Nordgrenze von Nordhessen nahe dem an den direkt nordwestlich der Stadt gelegenen Hannoverschen Klippen befindlichen Dreiländereck Hessen−Niedersachsen−Nordrhein-Westfalen zwischen dem Solling im Norden und dem Reinhardswald im Süden. Es breitet sich unmittelbar an der Mündung der von Süden kommenden Diemel in die von Osten heran fließende Weser aus, die sich auf 95,6 m ü. NN befindet.

Bad Karlshafen grenzt im Norden an das gemeindefreie Gebiet Solling, im Nordwesten an den Flecken Bodenfelde (beide im Landkreis Northeim in Niedersachsen), im Osten an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, im Süden an die Stadt Trendelburg (beide im Landkreis Kassel) sowie im Westen an die Stadt Beverungen (Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen).

Bad Karlshafen ist 1699 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel gegründet worden im Zusammenhang mit ehrgeizigen Plänen, den Landgraf-Carl-Kanal zu errichten. Der hessische Landgraf wollte die Zölle (Stapelrecht) von Hannoversch Münden umgehen und eine neue Wasserstraße bis in die Residenzstadt Kassel und darüber hinaus bauen lassen. Diese Pläne konnten jedoch nur teilweise realisiert werden, ebenso wie die weiteren Ausbaupläne für die Stadt. Erstansiedler in der neuen barocken Stadt waren Hugenotten und Waldenser. Der zunächst als »Sieburg« (Syburg) gegründete Ort wurde 1715 in »Carlshaven« umbenannt. Die Planung der Stadt erfolgte durch den Casseler Oberhofbaumeister Paul du Ry und die Bauausführung durch den Ingenieuroffizier Friedrich Conradi. Der historisch viel ältere Ort Helmarshausen ist heute ein Stadtteil von Bad Karlshafen. Oberhalb der barocken Altstadt auf der anderen Weserseite liegt die Gartenstadt, die später erbaut wurde, um weiteren Wohnraum zu schaffen.

1704 wurde das Invalidenhaus errichtet. Es diente bis 1918 der lebenslangen Unterbringung und Versorgung invalider hessischer Soldaten und ihrer Familien.

1838 wurde eine Quelle heilkräftigen Wassers entdeckt, die Karlshafen zu einem Kurort werden ließ. Der Titel »Bad« wurde der Stadt 1977 verliehen.

Der 27,92 km lange Abschnitt der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Grebenstein über Hümme nach Bad Karlshafen, der am 30. März 1848 mit der Bezeichnung Carlsbahn eröffnet wurde, war die erste Eisenbahn in Kurhessen. Bis zur Stilllegung der Strecke im Jahr 1966 verfügte die Stadt über zwei Bahnhöfe, die mit linkes und rechtes (Weser-)Ufer bezeichnet wurden und keine Gleisverbindung untereinander hatten. Die Carlsbahn verfügte dabei über einen Gleisanschluss zum Weserufer. Nach 1966 verblieb nur noch der Bahnhof auf der rechten Uferseite, der im Rahmen des eingleisigen Rückbaus der Sollingbahn in den 1990er Jahren zu einem unbesetzten Haltepunkt wurde.

Bad Karlshafen ist ein Endpunkt der Bundesstraße 80 nach Halle, die im Ort in die B 83 einmündet. Der nächst gelegene Anschluss zur Bundesautobahn 7 liegt im etwa 40 km entfernten Hann. Münden, in ähnlicher Entfernung ist die nächst gelegene Auffahrt zur A 44 mit Anschluss an den Flughafen Paderborn-Lippstadt.

Der Bahnhof Bad Karlshafen, ehemals Bad Karlshafen rechtes Ufer liegt an der „Sollingbahn“ Ottbergen–Bodenfelde–Northeim. Die Strecke wird durch DB Regio im Zweistundentakt von Regionalbahnen bedient. Die Züge fahren von Ottbergen nach Bodenfelde (mit Umsteigemöglichkeit nach Northeim) und weiter über die Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde nach Göttingen, dort besteht Anschluss an den Fernverkehr. Eingesetzt werden Alstom LHB Coradia LINT-Triebwagen (DB Baureihe 648).

Die erste Bahnverbindung Bad Karlshafens, die Carlsbahn, führte vom Bahnhof Bad Karlshafen linkes Ufer über Hümme nach Kassel. Der Personenverkehr bis Hümme wurde bereits 1966 eingestellt, ebenso der Güterverkehr zwischen Trendelburg und Bad Karlshafen. Endgültig stillgelegt wurde diese Strecke bis Hümme 1986.

Die Stadt gehört zum Nordhessischen Verkehrsverbund. Der Bahnhof liegt in diesem Verbundgebiet isoliert zwischen den beiden niedersächsischen Bahnhöfen Bodenfelde und Lauenförde-Beverungen, so dass auf diesem Streckenabschnitt der Tarif des VSN angewendet wird. In Richtung NRW gilt außerdem der „Hochstift-Tarif“ (Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter) und der NRW-Tarif.

Von April bis Oktober werden mit Weserschiffen Linienfahrten nach Höxter angeboten.

Die barocke Stadtanlage mit symmetrisch angelegten Straßenzügen ist in weiten Teilen eindrucksvoll erhalten. Als Hauptbau macht sich, direkt am Hafenbecken gelegen, das ehemalige Packhaus (heute Rathaus) mit mächtigem Walmdach und zentralem Dachreiter bemerkbar; es wurde 1715–1718 erbaut und diente zugleich dem Landgrafen bei Besuchen als repräsentative Unterkunft. Hier begann der einstmals bis Marburg geplante aber nur bis kurz vor Hümme gebaute Landgraf-Carl-Kanal, von dem noch einige Relikte zu finden sind.

Eine ehemalige Zigarrenfabrik in der Altstadt beherbergt das Deutsche Hugenotten-Museum. Es wurde 1989 gegründet und befasst sich mit der Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland. Die ersten Einwohner von Bad Karlshafen waren Hugenotten, die wegen ihres Glaubens aus Frankreich vertrieben worden waren.

Westlich über Bad Karlshafen erhebt sich auf dem Berg „Kaiserstein“ (205,5 m ü. NN) das Denkmal Hugenottenturm, der als bekanntes Wanderziel genutzt wird und von dem man eine gute Aussicht auf die Stadt hat.

Unweit weserabwärts und damit westlich der Stadt ragen am rechten Stromufer die Hannoverschen Klippen aus bewaldeten Hängen auf, eine Gruppe von sieben bis zu 75 m hohen Buntsandsteinsäulen. Auf einer von ihnen befindet sich eine Aussichtskanzel.

Als Kurstadt bietet Bad Karlshafen ein modernes Kurzentrum und ein 1986 neu errichtetes Gradierwerk. Seit 2004 gibt es ein neues Thermalbad, die Weserberglandtherme. Bad Karlshafen ist eine beliebte Anlaufstelle für Wasserwanderer auf der Weser und bietet viele Möglichkeiten zum Wandern. Es gibt einen Campingplatz und einen Minigolfplatz, beides in der Nähe der Weser.

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Source : Wikipedia