Birmingham

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Geschrieben von daneel 11/03/2009 @ 02:10

Tags : birmingham, grossbritannien, europa, ausland

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Birmingham

Birmingham (Vereinigtes Königreich)

Birmingham ist nach London die zweitgrößte Stadt in England und liegt in der Region West Midlands. Die Stadt zählt knapp über 1 Million Einwohner, im Ballungsraum Birmingham leben rund 2,6 Millionen Menschen.

Die Stadt ist Zentrum der britischen Metallverarbeitung und liegt östlich des „Black Country“ – benannt nach den rauchenden Schloten, welche die Industrielle Revolution hier konzentrierte. Sie hat sich aber längst – wie andere Städte der Region (Wolverhampton, Dudley oder Coventry) – zu einem modernen Dienstleistungszentrum mit futuristischen Hochhäusern gewandelt. Das Black Country Living Museum, ein Freilichtmuseum in Dudley mit Original-Häusern und Handwerksbetrieben vermittelt aber einen Eindruck vom früheren Alltag.

Birmingham wird oft Brum genannt (abgeleitet vom alten Namen Brummagem), dessen Einwohner Brummies. Birmingham ist eine der ethnisch vielfältigsten Städte Großbritanniens. Ein großer Teil der Bevölkerung stammt aus der Karibik, vom indischen Subkontinent und aus Irland. Die mit Abstand größte ethnische Minderheit stellen die Pakistaner, mit etwa 150.000, vor allem aus dem von Pakistan kontrollierten Teil Kaschmirs. Birmingham ist die Stadt, in der die meisten Kaschmiris außerhalb Kaschmirs leben. Sie sprechen fast ausschließlich Punjabi als Erstsprache. Laut der Volkszählung von 2001 gehören 29,7 % der Einwohner ethnischen Minderheiten an. In der Stadt leben die meisten Rastafaris außerhalb von Jamaika und hier findet die drittgrößte Parade zum St. Patrick's Day statt (nach Dublin und New York).

Millionen von Touristen besuchen Birmingham jedes Jahr und die Stadt bietet nach dem West End in London die besten Einkaufsmöglichkeiten des Landes. Das einst von riesigen grauen Industrieanlagen geprägte Erscheinungsbild der Stadt wurde in den letzten Jahren merklich aufgefrischt und verschönert.

Birmingham gehört zur Stadtgrafschaft West Midlands. Nachbarstädte sind Solihull und Coventry im Osten sowie die zur Black Country gehörenden Metropolitan Counties Sandwell, Dudley, Walsall und Wolverhampton im Westen und Nordwesten.

Kleine Bauerndörfer existierten bereits während der Bronzezeit in der Region um Birmingham. Zur Zeit der Römer führte eine wichtige Straße durch Birmingham und es existierte ein römisches Lager in den heutigen südlichen Vororten. Es wurde auch eine kleine römische Siedlung (vicus) ausgegraben.

Nach dem Rückzug der Römer war die Gegend um Birmingham nur sehr dünn besiedelt, da die schlechte Qualität des Bodens keine produktive Landwirtschaft zuließ. Das heutige Stadtgebiet war zum größten Teil bewaldet.

Der Name Birmingham stammt vom angelsächsischen Beormaham (Dorf der Sippe von Beorma). Beorma war vermutlich ein lokaler Stammesführer. Später wurde daraus Brummagem und schließlich Birmingham.

Nach der Eroberung Englands durch die Normannen wurde die Gegend ein Lehen der Familie de Birmingham, die dort eine kleine Bauernsiedlung errichten ließen. Im Domesday Book wird Birmingham als relativ unwichtiges Dorf mit einem Wert von nur gerade 20 Shilling erwähnt.

Im Jahre 1154 erhielt der Lehnsherr Peter de Birmingham das Recht, Märkte durchzuführen. Der Markt, der Bull Ring genannt wurde, ermöglichte den Aufstieg von einem winzigen, unbedeutenden Bauerndorf zu einem wohlhabenden Handelszentrum. Um 1300 war Birmingham bereits die drittgrößte Siedlung in der Grafschaft Warwickshire, hinter Coventry und Warwick. Die Familie de Birmingham kontrollierte die Gegend bis 1527, als der Herzog von Northumberland das Lehen übernahm.

Vom 15. Jahrhundert an wurde Birmingham das Zentrum zahlreicher metallverarbeitender Industrien sowie der Waffenherstellung (Schwerter und Gewehre). Die Lage Birminghams im Landesinnern fern den Seehandelswegen bedeutete, dass Waren von hoher Qualität produziert werden mussten, um auf dem Exportmarkt überhaupt eine Chance zu haben. Der Name Birmingham war deshalb bald gleichbedeutend mit Qualität.

Der Waffenhandel wurde vor allem durch den englischen Bürgerkrieg angekurbelt. 1642 wurde Birmingham von königlichen Truppen verwüstet. Aus diesem Grund schloss sich die Stadt der Sache der Parlamentarier an und lieferte Waffen an deren Armee. Nicht weniger als 15.000 Schwerter sollen für die Truppen von Oliver Cromwell produziert worden sein.

Die gutausgebildeten Arbeitskräfte und die Tatsache, dass Birmingham nahe den Kohlefeldern von Warwickshire und Staffordshire lag, hatten zur Folge, dass die Stadt rasch wuchs. Am Ende des 18. Jahrhunderts war Birmingham bereits die größte Stadt von Warwickshire.

Um 1800 herum wurde ein weitverzweigtes Netz von Narrowboat-Kanälen gebaut, welche das Wachstum noch weiter vorantrieben. In den 1830ern wurden Eisenbahnlinien nach Liverpool, Manchester und London gebaut. Birmingham New Street wurde einer der wichtigsten Bahnhöfe des Landes.

Um 1850 war Birmingham bereits die zweitgrößte Stadt des Landes. Birmingham erhielt den Übernamen "city of a thousand trades" wegen der riesigen Bandbreite von Gütern, die hier produziert wurden. Allerdings machten die vielen Industrieanlagen Birmingham zu einer grauen, ungesunden und unfreundlichen Stadt. 1896 erhielt Birmingham das Stadtrecht. Zwischen 1889 und 1911 wurden die Vorstädte Aston, Edgbaston, Erdington, Handsworth, Kings Norton, Northfield und Yardley eingemeindet.

Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurde in Birmingham vielfältige Rüstungsgüter hergestellt: Munition, Panzerfederungen, Stahlhelme und Minen. Auch Jagd- und Bomberflugzeuge wurden gebaut (Hawker Hurricane, Avro Lancaster, Supermarine Spitfire).

Die Stadt erlitt während des Zweiten Weltkriegs große Zerstörungen durch Bombardierungen der deutschen Luftwaffe. Über 5.000 Menschen wurden getötet und über 6.000 Häuser zerstört.

Nach Kriegsende wurden viele der heruntergekommenen Arbeiterviertel abgerissen, da sie sich teilweise zu Slums entwickelt hatten. Große Teile der Stadt mitsamt dem Stadtzentrum wurden neu gebaut. Nach einer Kommunalreform im Jahre 1974 wurde die Vorstadt Sutton Coldfield eingemeindet und Birmingham wurde eine kreisfreie Stadt.

Ab 1950 setzte eine große Einwanderungswelle ein. Viele Menschen aus den Commonwealth-Staaten zogen nach Birmingham und in die nähere Umgebung. Ab 1980 kam ein zweiter Einwanderungsschub, diesmal von Menschen aus dem Kosovo und aus Somalia. Auseinandersetzungen zwischen Minderheiten und der Polizei führten 1985 zu heftigen Rassenunruhen. Im Jahre 2001 gehörten 29,7 % der Bevölkerung ethnischen Minderheiten an, davon 10,6 % aus Pakistan, 6,1 % aus der Karibik und 5,7 % aus Indien.

Seit den 1970er-Jahren wandelt sich Birmingham von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsstadt. Sinnbild dieser urbanistischen Erneuerung ist unter anderem Brindleyplace. Neben dem Flughafen wurde das National Exhibition Centre gebaut, das größte Messegelände des Landes. Interessant hierbei ist, dass sowohl Flughafen als auch Messe eigentlich gar nicht zu Birmingham gehören, sondern zur Nachbarstadt Solihull. 1998 fand in Birmingham ein G8-Gipfel statt. 1999 fand hier der außerdem weltweite IUGG-Kongress statt. Birmingham kandidierte erfolglos als europäische Kulturhauptstadt 2008.

Zur Zeit der Industriellen Revolution blühten Birmingham und die umliegenden Gebiete auf. In den Fabriken wurden Schwerter, Kanonen, Pistolen, Uhren, Schmuck, Eisenbahnwaggons und Dampfmaschinen hergestellt. Obwohl Birmingham über 100 Kilometer vom Meer entfernt liegt, wurden hier sogar Schiffe hergestellt; die vorfabrizierten Einzelteile wurden dann an der Küste zusammengesetzt.

1836 wurde die erste Filiale der Midland Bank eröffnet. Sie war eine der größten Banken des Landes und gehört heute zum HSBC-Konzern. Bis 2003 wurden in der Birmingham Mint, der ältesten unabhängigen Münzprägestätte der Welt, Münzen hergestellt. Birmingham ist ein Zentrum der Bier- und Schokoladenindustrie. Bis zum Konkurs der MG Rover Group im Jahr 2005 wurden im Stadtteil Longbridge Wagen der Marke MG und Rover produziert.

Obwohl die Industrie noch immer eine wichtige Rolle einnimmt, wird seine einstige Bedeutung vom Dienstleistungssektor langsam aber sicher übertroffen; auch der Finanzsektor und der Tourismus werden immer wichtiger.

Der Hauptbahnhof von Birmingham, New Street, gilt als größter Eisenbahnknotenpunkt Großbritanniens. Züge verkehren in alle wichtigen Städte des Landes. New Street wird von den Bahngesellschaften Arriva Trains Wales (Regionalverkehr Richtung Wales), Central Trains (Regionalverkehr, überregionaler Verkehr Richtung Osten) und Virgin Trains (Fernverkehr Richtung Norden, Westen und Süden, insbesondere London) bedient. Chiltern Railways (Regionalverkehr von London) fährt New Street nicht an, bedient aber unter anderem den nahegelegenen Bahnhof Snow Hill.

Die Midland Metro ist eine Straßenbahn, welche Birmingham mit den Nachbarstädten Wednesbury, West Bromwich und Wolverhampton verbindet. Erweiterungen ins Stadtzentrum und nach Dudley sind geplant. Der städtische Busverkehr ist weitgehend dereguliert.

Birmingham ist der Knotenpunkt verschiedener Autobahnen. Das Autobahnkreuz Gravelly Hill nordöstlich der Stadt wird wegen seiner Kompliziertheit scherzhaft "Spaghetti Junction" genannt.

Im Osten der Stadt liegt der Flughafen Birmingham International, mit Flügen nach ganz Europa sowie nach New York. Der Flughafen ist an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Obwohl keine bedeutenden Flüsse durch Birmingham fließen, ist die Stadt der Knotenpunkt des mittelenglischen Narrowboat-Kanalsystems. Innerhalb der Stadtgrenzen gibt es Kanäle mit einer Gesamtlänge von 60 Kilometern. Es wird oft behauptet, dass Birmingham mehr Kanäle als Venedig besitzt (allerdings ist die Stadtfläche auch um einiges größer). Viele Kanäle waren mit der Zeit unpassierbar geworden, werden jedoch seit den 1980er-Jahren wieder instandgesetzt und sind heute beliebte Touristenattraktionen mit zahlreichen Bars und Restaurants.

In Birmingham spielen zwei der ältesten und renommiertesten Fußballclubs der Premier League, Aston Villa (gegründet 1874) und Birmingham City (gegründet 1875). Der Club West Bromwich Albion stammt aus einem Vorort. Die erste professionelle Fußballliga Englands wurde am 22. März 1885 im Vorort Aston gegründet.

Birmingham ist auch Zentrum der britischen Leichtathletik. 2003 wurden hier die Hallen-Weltmeisterschaften durchgeführt. Birmingham hat 2007 die Hallen-Europameisterschaften ausgerichtet. Weitere beliebte Sportarten sind Golf, Rugby, Basketball, Boxen, Cricket, Landhockey und Badminton.

Die Birmingham Bulls sind einer der ältesten englischen American-Football-Vereine und vierfacher britischer Meister.

In den späten 1960er-Jahren entwickelte sich in Birmingham der Heavy Metal, mit Bands wie Black Sabbath, Judas Priest, Magnum, The Fortunes, The Move. Auch Robert Plant, der Sänger von Led Zeppelin, stammt aus Birmingham.

Die Firma Bradmatic mit Sitz in Birmingham entwickelte und stellte das Mellotron her, einen der ersten brauchbaren Synthesizer, der einen bedeutenden Einfluss auf die Rockmusik jener Zeit ausübte.

In Birmingham begannen zahlreiche Blues- und Progressive-Rock-Bands ihre Karriere, unter anderem The Spencer Davis Group, The Moody Blues, Judas Priest, Traffic und Electric Light Orchestra.

Auch diverse bekannte Sänger und Songwriter stammen aus Birmingham oder begannen dort ihre Karriere, darunter Steve Winwood, Carl Palmer (von Emerson, Lake and Palmer), Phil Lynott (von Thin Lizzy), Jeff Lynne oder Joan Armatrading.

Nach der Einwanderungswelle aus den Karibikstaaten in den 1970ern wurde die Reggae-Musik immer bedeutender; die bekanntesten Vertreter sind UB40 und Steel Pulse.

In den 1980ern wurden weitere Bands aus Birmingham weltbekannt, wie Duran Duran oder Dexys Midnight Runners.

In den 1990ern wurde Birmingham Zentrum des britischen Hip-Hop, des House und des von indischen Elementen beeinflussten Bhangra.

Beliebte Veranstaltungsorte für Pop- und Rockkonzerte sind die NEC Arena und die National Indoor Arena.

In der National Indoor Arena wurde der Eurovision Song Contest 1998 ausgetragen.

Birmingham besitzt zwei bekannte klassische Institutionen, das City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) und das Birmingham Royal Ballet. Beim CBSO wirkte Simon Rattle als Dirigent und Leiter seit 1980 bis 1998, als er aufgrund der schlechten finanziellen Ausstattung des Orchesters seinen Vertrag nicht mehr verlängern wollte. Von 1784 bis 1912 fand das Birmingham Triennal Music Festival statt, welches damals als das beste Musikfestival Großbritanniens galt. Berühmte Komponisten wie Mendelssohn und Dvořák schrieben eigens für dieses Festival neue Kompositionen.

Birmingham besitzt zahlreiche Theater und Kunstgalerien. Die Stadt übernahm auch eine Pionierrolle in der Graffiti- und Hip-Hop-Kultur. Hier finden auch zahlreiche kulturelle Großveranstaltungen statt, zum Beispiel die drittgrößte Parade der Welt zum St. Patrick’s Day (nach Dublin und New York), die Militärshow Birmingham Tattoo oder das Birmingham Film Festival.

Zu Weihnachten findet ein Frankfurter Markt in der Stadtmitte statt. Dort werden Beispiele Deutsche Küche verkauft, sowie Deutsche Kunstwerke, Schmuck, Kleider usw.

Birmingham besitzt drei Universitäten: die University of Birmingham, die Aston University und die Birmingham City University (früher University of Central England, davor Birmingham Polytechnic). Die beiden letztgenannten planten eine Fusion, Aston stimmte jedoch letzten Endes dagegen. Das vor 100 Jahren gegründete Birmingham Conservatoire von Birmingham ist eines der renommiertesten Konservatorien des Landes.

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Birmingham Thunderbolts

Logo der Birningham Thunderbolts

Die Birmingham Thunderbolts, von Fans meist Bolts genannt, waren ein American Football-Team aus Birmingham, Alabama. Sie waren in der XFL in der Eastern Division gemeinsam mit den Chicago Enforcers, Orlando Rage und den New York/New Jersey Hitmen vertreten und beendeten die einzige gespielte Saison mit zwei Siegen und acht Niederlagen. Dies war die schlechteste Platzierung der Liga. Die Teamfarben waren violett, gelb und weiß.

Die Thunderbolts spielten auf dem Legion Field und wurden von Gerry DiNardo, der vorher und nachher bei diversen Universitäten trainierte, gecoacht. Die Bolts trugen auf dem Rücken ihre richtigen Namen anstelle von Spitznamen, wie es bei anderen XFL-Mannschaften üblich war.

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Birmingham Zoo

Der Birmingham Zoo ist ein Zoologischer Garten, der 1950 in Birmingham, Alabama gegründet wurde.

Der Zoo ist 20 Hektar groß und besitzt 750 Tiere aus 250 Arten einschließlich vieler vom Aussterben bedrohter Tiere. Der Zoo wird von einer privaten, nicht profitorientierten Gesellschaft unterhalten, die sich vor allem auf Zuchtprogramme konzentriert. Er liegt, zusammen mit dem Botanischen Garten dem Birmingham Botanical Gardens, im Lane Park, einem 90 Hektar großen Gelände.

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London and Birmingham Railway

Eingang der Londoner Euston Station der London and Birmingham Railway im 19. Jahrhundert

Die London and Birmingham Railway (L&BR) war eine britische Eisenbahngesellschaft, die von 1833 bis 1846 existierte und danach in der London and North Western Railway aufging. Sie baute die 190 km lange Strecke zwischen London und Birmingham, die im Jahr 1838 vollendet wurde. Die L&BR war eine der weltweit ersten Fernverkehrsstrecken und die erste Eisenbahn, die ins Zentrum der britischen Hauptstadt führte. Heute bildet sie den südlichen Abschnitt der West Coast Main Line.

Pläne zum Bau einer Eisenbahnstrecke von London nach Birmingham gab es erstmals 1823, als der Ingenieur John Rennie ein Unternehmen gründete, mit dem dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden sollte. Rennie schlug vor, die Strecke über Oxford und Banbury zu führen. Wenig später gründete Francis Giles ein Konkurrenzunternehmen, das eine Strecke über Coventry plante. In der Folge konnte keines der Unternehmen genügend Geld für den Streckenbau aufbringen, so dass sie 1830 die Fusion beschlossen. Die neu entstandene Gesellschaft ernannte Robert Stephenson zum Chefingenieur. Stephenson entschied sich für die Route über Coventry, hauptsächlich weil er bei Oxford Überschwemmungen durch die Themse befürchtete.

Das Parlament lehnte die erste Gesetzesvorlage zum Bau der Strecke ab, hauptsächlich wegen des Widerstands von Grundbesitzern und Kanalbetreibern. Im Mai 1833 wurde das Gesetz jedoch angenommen und die Bauarbeiten begannen im November des gleichen Jahres. Die Eröffnung hätte ursprünglich gleichzeitig mit der Grand Junction Railway (GJR) erfolgen sollen, die Birmingham von Norden her erreichte. Wegen Problemen beim Bau des Kilsby-Tunnels in Northamptonshire konnte dieser Termin jedoch nicht eingehalten werden.

Am 20. Juli 1837 wurde der erste Abschnitt zwischen dem Londoner Bahnhof Euston und Boxmoor bei Hemel Hampstead eröffnet. Die Inbetriebnahme der restlichen Strecke hätte am 28. Juni 1838 erfolgen sollen, dem Tag der Krönung von Königin Victoria, doch waren die Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Die L&BR erkannte jedoch, dass das Verkehrsaufkommen an diesem Tag besonders hoch sein würde. Sie zog deshalb die Eröffnung der Abschnitte Birmingham − Rugby und London − Bletchley vor und richtete auf dem mittleren Teilstück eine Postkutschenverbindung ein. Der durchgehende Betrieb wurde am 17. September 1838 aufgenommen.

Da die Lokomotiven zu Beginn noch nicht leistungsfähig genug waren, wurden die Züge auf dem relativ steilen Abschnitt von London Euston nach Camden mittels einer ortsfesten Dampfmaschine an Kabeln hochgezogen. Der ursprüngliche Lokschuppen in Camden steht noch heute und bildet den zentralen Teil des Kulturzentrums The Roundhouse. Die Hauptbetriebswerkstatt befand sich in Wolverton.

1846 fusionierten L&BR, die GJR und Manchester and Birmingham Railway zur London and North Western Railway. Keiner der Endstationen der L&BR (beide von Philip Hardwick entworfen) blieb in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Der Bahnhof Curzon Street in Birmingham wurde 1854 geschlossen und durch den Bahnhof New Street ersetzt. Der Bahnhof Euston in London wurde 1962 abgerissen und wich 1968 einem Neubau.

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Source : Wikipedia