Bill Stewart

3.4400000000081 (1900)
Geschrieben von c3po 12/04/2009 @ 05:10

Tags : bill stewart, trainer, eishockey, sport

Neueste Nachrichten
Freezers verlängern mit Coach Gardner - NDR Online
Dezember als Nachfolger des entlassenen Bill Stewart übernommen und das Team mit 16 Siegen in 25 Spielen vom zwölften Platz noch in die Play-offs geführt. "Ich freue mich sehr, dass ich meine Arbeit in Hamburg fortsetzen kann....
Nah am Original: Martina Hill in "Switch Reloaded" als Sonya Kraus - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Einen Originalitätspreis mag man dem ZDF vorab nicht verleihen für das neue Format, dessen Ahnengalerie neben der „Tagesshow“ die Sat.1-„Wochenshow“, die „Freitag Nacht News“ bei RTL oder die vielgepriesene „Daily Show mit Jon Stewart“ (Comedy Central)...
Was die Promis auf dem Life Ball tun - ORF.at
Dave Stewart - Ex-Hälfte der Eurythmics und zwei Jahrzehnte lang mit Hits wie "Sweet Dreams", "Who's That Girl", "Thorn in my Side" oder "Love is a Stranger" weltweit an den Chartspitzen - schrieb den Song "I bring you Love". Ihm zur Seite stand dabei...
Die schrillste Nacht des Jahres - Kleine Zeitung
Bill Clinton, Schauspielerin Eva Longoria, "Nanny"-Darstellerin Fran Drescher, Sängerin Katy Perry, Roisin Murphy, Dave Stewart & Cindy Gomez, Sister Sledge, das Model Amber Valletta, Ex-Badenixe Pamela Anderson (die als engagierte Tierschützerin am...
Radau-TV, made in USA: Love it – or hate it - DiePresse.com
Love it or hate it – ihr aggressiver Stil zieht das junge Publikum an, das freche Satiriker wie Jon Stewart und Stephen Colbert zu seinen Kultstars erhoben hat und das sich die Sendungen immer öfter überhaupt nur noch im Internet ansieht....
Das Life Ball Programm 2009 - Kleine Zeitung
In die Gegenwart weist diese Inszenierung durch den Übergang zum Life Ball Song 2009, der heuer von Dave Stewart und Cindy Gomez stammt. Auftritt der Moderatoren. Durch den Abend führen Schauspielerin Elke Winkens und Comedian Dirk Bach....
Kein US-Präsident hat es Komikern so schwergemacht wie Barack ... - jetzt.de
Schon unter dem durchtriebenen Hallodri Bill Clinton hatte sich manche Zote aufgedrängt. In den vergangenen acht Jahren freilich wurde der "satirisch-industrielle Komplex" (Stewart) zu einer tragenden Säule der Opposition und zu einem Ventil für den...
Spekulieren auf Obama - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dan Ries, Analyst für Alternative Energien bei Collins Stewart, gibt zu bedenken, dass es noch einmal zwei Jahre dauern könnte, bis die neue Politik „bedeutende Auswirkungen“ auf die Solarindustrie hat. Steve Sherman geht davon aus,...

Bill Stewart (Musiker)

William Harris "Bill" Stewart (* 18. Oktober 1966 in Des Moines/Iowa) ist ein US-amerikanischer Jazzschlagzeuger.

Stewart spielt seit dem siebenten Lebensjahr Schlagzeug. Er studierte an der University of Northern Iowa in Cedar Falls, wo er sowohl im Orchester als auch in verschiedenen Jazz- und Marschbands spielte. Von 1986 bis 1988 studierte er am William Patterson College bei Dave Samuels, Rufus Reid und Harold Mabern. Hier lernte er auch Joe Lovano kennen und spielte seine ersten Aufnahmen mit Scott Kreitzer und Armen Donelian ein.

1988 ging er nach Brooklyn. Hier arbeitete er u.a. im Trio mit Larry Goldings und Peter Bernstein. Er wirkte an mehreren Alben Maceo Parkers mit und war von 1990 bis 1995 Mitglied der Band von John Scofield. Mit Kevin Hays und Larry Goldings gründete er das Bill Stewart Trio.

Zum Seitenanfang



Chicago Blackhawks

Logo der Chicago Blackhawks

Die Chicago Blackhawks sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Chicago, Illinois. Es wurde am 25. September 1926 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1926/27 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind rot, weiß und schwarz. In den ersten 60 Jahren spielte das Team, das zu den sogenannten „Original Six“ gehört, unter demselben Beinamen in getrennter Schreibweise.

Die Blackhawks tragen ihre Heimspiele im United Center aus und waren bis Ende der 1960er Jahre das am weitesten westlich gelegene Team der Liga. Zwischen 1933 und 1961 konnte das Team aus der „Windy City“ dreimal den prestigeträchtigen Stanley Cup gewinnen. Der Titelgewinn in der Saison 1960/61 war zugleich der letzte, obwohl die Mannschaft vor allem in den 1970er und frühen 1990er Jahren zu den besten der NHL gehörte. Die größte sportliche Krise erlebte das Franchise jedoch um die Jahrtausendwende herum, als in zehn Spielzeiten nur einmal die Playoff-Qualifikation gelang.

Der Name stammt von der Infanterie-Division, in welcher der erste Besitzer der Black Hawks Frederic McLaughlin im Ersten Weltkrieg gedient hatte. Sie war nach einem großen Indianer aus der Geschichte Illinois', Häuptling Black Hawk, benannt. In den früheren Jahren war die meist verwandte Schreibweise des Namens „Black Hawks“, doch auch in vereinsinternen Aufzeichnungen und Publikationen findet man immer wieder die Schreibweise „Blackhawks“. Diese Unstimmigkeit wurde im Sommer 1986 offiziell vom Club geklärt. Wie in den ersten Dokumenten bei Gründung des Teams wird der Name seither nur noch zusammen geschrieben.

Die Chicago Blackhawks traten der NHL 1926 bei, zwei Jahre nachdem mit Boston das erste Team aus den USA in die Liga gekommen war. Zusammen mit den Detroit Cougars und den New York Rangers gaben sie ihr Debüt in der Saison 1926/27. Erstmals wurde die NHL in zwei Divisions geteilt. Da nun über die Hälfte der NHL-Teams in den USA ansässig war, spielten die drei neuen Teams zusammen mit den Boston Bruins und den Pittsburgh Pirates in der American Division, während die vier kanadischen Teams mit den New York Americans die Canadian Division bildeten.

Das erste Team der Blackhawks bestand überwiegend aus Spielern, die in der Vorsaison mit den Portland Rosebuds in der Western Canada Hockey League gespielt hatten. Die Liga hatte sich aufgelöst und der Besitzer der Blackhawks Frederic McLaughlin hatte sich die Rechte an den Spielern aus Portland gekauft.

Es folgten einige schwache Jahre, bevor das Team um Goalie Charlie Gardiner, Verteidiger Cy Wentworth und Torjäger Johnny Gottselig in der Saison 1930/31 die Finals um den Stanley Cup erreichte. Hier unterlagen sie jedoch den Montreal Canadiens knapp. In den beiden darauffolgenden Jahren konnte die ordentliche Leistung in der regulären Saison nicht in die Playoffs hinüberretten. 1934 war es dann soweit und die Blackhawks holten den ersten Stanley Cup nach Chicago. Überragend im Team war neben Torjäger Paul Thompson vor allem Torwart Charlie Gardiner, der inzwischen Kapitän des Teams war. In fünf der acht Playoff-Spiele ließ er nicht mehr als ein Gegentor zu. Er war über viele Jahre der große Rückhalt eines oft auch schwachen Teams gewesen. Er erlag zwei Monate nach Saisonende einem Gehirntumor. Noch vor Beginn der folgenden Saison starb mit dem jungen Angreifer Jeck Leswick ein weiterer Spieler des Teams.

Die nächsten Jahre waren nicht von spielerischen Erfolgen geprägt und die Mannschaft konnte sich auch 1938 mit 37 Punkten aus 48 Spielen nur knapp für die Playoffs qualifizieren. Die entscheidenden Spiele gegen die Canadiens und die New York Americans wurden jeweils nach Overtime gewonnen. Topscorer war noch immer Paul Thompson. Beim Aufwärmen brach sich Mike Karakas, der Stammtorwart der Hawks, einen Zeh und konnte nicht spielen. Chicagos Nachwuchstorwart Alfie Moore war seiner Mannschaft zum ersten Finalspiel nach Toronto auf eigene Kosten gefolgt und bekam auch noch eine Eintrittskarte. Moore sprang ein und die Hawks gewannen das Spiel 3:1. Da Moore jedoch keinen Profivertrag hatte, wurde sein Einsatz im zweiten Spiel von der NHL untersagt. Im dritten und vierten Spiel stand Karakas wieder im Tor und half den Stanley Cup zum zweiten Mal nach Chicago zu holen. Weder vorher noch später schaffte es jemals wieder ein Team nach einer so schlechten Saison mit unter 0,8 Punkten pro Spiel den Stanley Cup zu gewinnen. Die folgende Saison verpassten die Hawks als Letzter die Playoffs.

1944 erreichten die Blackhawks mit den Brüdern Max und Doug Bentley, Clint Smith sowie Bill Mosienko wieder einmal die Finalserie, waren dort aber gegen Montreal mit Maurice „The Rocket“ Richard chancenlos.

Im selben Jahr starb auch der Besitzer, Frederic McLaughlin. Er ließ das Team quasi führungslos zurück. In den 50er Jahren stand die Mannschaft knapp vor dem Bankrott. Arthur Wirtz und James D. Norris führten den finanziell strapazierten Club in den 1950er Jahren. Sie bauten auch ein neues Team auf. Hierbei war eine ihrer ersten Handlungen 1954 die Verpflichtung von Tommy Ivan, früher Coach und GM in Detroit, als General Manager.

Zwischen 1945 und 1958 schafften die Blackhawks nur zweimal die Teilnahme an den Playoffs, doch Ivan brachte das Team wieder auf Vordermann. Entscheidend war hier auch die Verpflichtung von vier jungen Spielern zu Ende der 50er Jahre. Mit Goalie Glenn Hall, Verteidiger Pierre Pilote und vor allem den beiden Angreifern Bobby Hull und Stan Mikita, die das Fundament für goldene Zeiten legten. Dazu kam mit Ted Lindsay noch ein erfahrener Starspieler, der wegen der Gründung der Spielergewerkschaft NHLPA in Detroit in Ungnade gefallen war.

Als die Hawks im Halbfinale 1961 auf die Canadiens trafen, waren sie der große Außenseiter. Bereits in den beiden Jahren zuvor war Montreal die Endstation in den Playoffs gewesen. Mit einer sehr starken Defensivstrategie gelang es aber die erste Reihe der Canadiens mit Henri Richard, Bernie Geoffrion und Dickie Moore auszuschalten und so in die Finalspiele einzuziehen. Dort besiegten sie die Detroit Red Wings und holten den dritten Stanley Cup nach Chicago.

Es folgten zwei weitere Finalteilnahmen 1962 gegen die Toronto Maple Leafs und 1965 gegen Montreal, beide Male unterlagen die Blackhawks jedoch. Zu dieser Zeit war Chicago eines der Top-Teams der NHL. Bobby Hull erzielte in vier Spielzeiten mehr als 50 Tore, Mikita war mehrfach Topscorer der NHL, Pilote wurde als bester Verteidiger der NHL dreimal in Folge mit der James Norris Memorial Trophy ausgezeichnet und Glenn Hall war in acht von neun aufeinander folgenden Jahren immer im ersten oder zweiten NHL All-Star Team.

1967 im letzten Jahr der „Original Six“ durchbrachen die Blackhawks den Muldoon Fluch und beendeten erstmals die reguläre Saison als Tabellenführer. Anschließend gab der Sportjournalist Jim Coleman zu, dass er die Geschichte 1943 nur erfunden hatte.

Die NHL nahm sechs neue Teams auf und die Hawks starteten ohne Erfolg. Glenn Hall wechselte zu den neuen St. Louis Blues. In einem der einseitigsten Tauschgeschäfte gab man Phil Esposito, Ken Hodge und Fred Stanfield an die Boston Bruins ab und erhielt drei Spieler von denen nur Pit Martin zum Star wurde, während Esposito in Boston zahlreiche Rekorde in Offensiv-Statistiken aufstellte. Zum ersten Mal seit 1958 verpasste man wieder die Playoffs und dies sollte bis 1998 kein weiteres Mal passieren.

Zur Saison 1970/71 dominierten immer noch die alten Teams deutlich die Neuen. Mit den Vancouver Canucks und den Buffalo Sabres kamen zwei weitere Teams hinzu und die Blackhawks als westlichstes der alten Teams wechselte in die West Division, in der nur neue Teams spielten. In den ersten drei Spielzeiten im Westen waren die Hawks mit großem Abstand das beste Team.

In dieser Zeit rückte ein junger Torwart ins Rampenlicht. Phils jüngerer Bruder Tony Esposito spielte eine überragende Rookie-Saison, die mit der Calder Memorial Trophy belohnt wurde und führte in seiner zweiten Saison die Blackhawks in die Stanley Cup-Finals, wo man jedoch Montreal unterlag. Die Gründung der World Hockey Association (WHA) machte dem Team schwer zu schaffen. Bobby Hull, der seine Leistung finanziell nicht gewürdigt sah, wechselte zu den Winnipeg Jets, die ihm einen Vertrag über eine Million angeboten hatten. Mit ihm wechselte auch André Lacroix der sich über zu wenig Eiszeit beklagt hatte. Gemeinsam sorgten die beiden in der WHA bei Winnipeg für Furore. Die Hawks schafften auch ohne die beiden erneut den Einzug ins Finale 1973, doch wieder war Montreal ein unüberwindbarer Gegner. Nach der Saison verloren sie auch Pat Stapleton an die WHA.

Während das Team auch weiterhin im Westen eine starke Rolle spielte, mussten sie in den Playoffs Jahr für Jahr erkennen, dass der Leistungsunterschied zu den Teams aus dem Osten zu groß war. 1976 holte man aus Boston Bobby Orr, doch seine Gesundheit limitierte seine Einsätze. 1979 beendete er dann seine Karriere. Ein Jahr später zog auch Stan Mikita nach 22 Jahren einen Schlussstrich unter seine Karriere.

In der Saison 1981/82 waren die Hawks nur Vierter in der Norris Division und hatten sich gerade noch so für die Playoffs qualifiziert. Überraschend konnten sie sich, angeführt vom jungen Denis Savard, der 119 Punkte erzielte und Verteidiger Doug Wilson, gegen Minnesota und St. Louis durchsetzen und scheiterten erst im Halbfinale an Vancouver. In zwei der nächsten drei Jahre erreichten sie wieder das Halbfinale, doch jeweils waren es die Edmonton Oilers unter der Führung des jungen Wayne Gretzky, die eine Finalteilnahme verhinderten.

Bei der Sichtung der Clubunterlagen fiel in den Gründungsunterlagen auf, dass der Teamname damals zusammengeschrieben worden war, also „Chicago Blackhawks“ und nicht getrennt, wie meist verwendet „Black Hawks“. Das Team erklärte die zusammengeschriebene Variante als die offiziell gültige.

In den späten 1980er Jahren schafften die Hawks zwar Jahr für Jahr die Playoffteilnahme, aber dort schied man stets früh aus. In dieser Zeit waren Savard und Steve Larmer, die regelmäßig über 30 Tore pro Saison erzielten, die Leistungsträger in der Offensive. Zur Saison 1989/90 kam mit Rookie Jeremy Roenick ein zukünftiger Star dazu und in den Playoffs debütierte mit Goalie Ed Belfour ein weiterer starker Rookie und führte das Team wieder bis ins Conference-Finale, wo sie dem späteren Stanley Cup Sieger, den Calgary Flames, unterlagen.

Im Jahr darauf schaffte man es erneut in die Vorschlussrunde, in der dieses Mal wieder die Edmonton Oilers die Saison für Chicago beendeten. Hinter der Bande konnte man Vladislav Tretiak, den ehemaligen Startorwart der UdSSR, als Torwarttrainer gewinnen. 1991 gewann man die Presidents Trophy als bestes Team der Vorrunde, doch die Minnesota North Stars begruben schon in der ersten Runde alle Hoffnungen. Mittlerweile hatte man für die Defensive den in Chicago geborenen Chris Chelios verpflichtet. Torhüter Ed Belfour war zu dieser Zeit so stark, dass man den damaligen zweiten Torwart Dominik Hašek an die Buffalo Sabres abgeben konnte. 1992 erreichten die Hawks dann wieder einmal die Finals, aber Mario Lemieuxs Pittsburgh Penguins waren ein zu starker Gegner.

Zur Saison 1994/95 zog die Mannschaft aus dem altehrwürdigen Chicago Stadium ein wenig aus dem Stadtzentrum in das neue United Center. Auch das Team veränderte sich. Bis Mitte der 1990er waren noch Belfour, Chelios und Roenick die Galionsfiguren der Hawks. Alle drei wurden abgegeben und die neuen Leistungsträger hießen in der zweiten Hälfte der 90er Jahre Éric Dazé, Tony Amonte und Alexei Zhamnov. Nach 29 Jahren verpasste das Team in der Saison 1997/98 knapp die Playoffs.

Die Zeit bis zur Streiksaison 2004/05 war eine große Enttäuschung. Man erreichte nur einmal die Playoffs und wurde von ESPN im Februar 2004 als schlechtestes Franchise im professionellen Sport bezeichnet. Auch die steigenden Eintrittspreise und die Weigerung des Teams Heimspiele im TV zu übertragen, haben dem Ansehen der Blackhawks in Chicago sehr geschadet. Viele Eishockeyfans in der Region haben sich den Chicago Wolves in der American Hockey League zugewandt, was sich auch in den sinkenden Zuschauerzahlen niederschlug.

Der neue General Manager Dale Tallon begann zur Saison 2005/06 mit dem Umbau der Mannschaft. Man holte mit Torwart Nikolai Khabibulin und All-Star Verteidiger Adrian Aucoin zwei Spieler die der Defensive den nötigen Halt geben sollten. Beide Spieler wurden von Verletzungen geplagt und so erreichte das Team wieder nicht die Playoffs.

Zur Saison 2006/07 versuchte man auch die Offensive zu verstärken. Dies gelang sicherlich mit der Verpflichtung von Martin Havlát, der das Potential zum Top-Star in Chicago hat. Auch mit Bryan Smolinski und Michal Handzuš wurden zwei wertvolle Angreifer verpflichtet. Kritisiert wurde aber, dass im Gegenzug die hoffnungsvollen Angreifer Mark Bell und Kyle Calder abgegeben wurden.

Die Saison begann schlechter als erwartet. In 21 Spielen konnten nur sieben Siege geholt werden und Trainer Trent Yawney wurde durch Denis Savard ersetzt. Dies hat aber bisher keinen Umschwung gebracht. Mit 49 Punkten aus 54 Spielen (viertschlechteste Bilanz der ganzen Liga) sind die Chancen auf eine Playoffteilnahme bereits wieder auf ein Minimum gesunken.

Es ist und bleibt die Last von Chicago, dass seit 1961 kein Stanley Cup mehr in die Stadt geholt wurde. Nachdem alle anderen Teams der „Original Six“ seitdem den Titel mindestens einmal gewinnen konnten, bleibt Chicago die NHL-Franchise, welche mittlerweile am längsten auf diesen Erfolg wartet.

Die Blackhawks tragen ihre Heimspiele seit 1994 im United Center, einer 20.500 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Der Besitzer ist Rocky Wirtz, dem auch die Blackhawks gehören. Die Namensrechte an der Arena liegen noch bis 2014 bei United Airlines, die für die gesamte Dauer von 20 Jahren 36 Millionen US-Dollar zahlt.

Von 1929 bis 1994 spielte der Klub im 1929 eröffneten Chicago Stadium, das bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 17.317 Plätzen hatte. Das Stadium zählte zu den traditionsreichsten Hallen in der NHL. Es war besonders durch seine besondere Atmosphäre bei den Zuschauern in Chicago beliebt. Zu Beginn der 1990er Jahre entschied sich die Stadt jedoch für eine modernere Arena, etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegen. Die ersten drei Spielzeiten war das Chicago Coliseum Heimat der Blackhawks.

Seit 1954 sind die Blackhawks in Besitz der Familie Wirtz. Rocky Wirtz, dessen Vater William W. Wirtz in Chicago sehr viele Immobilien besaß, hatte unter anderem einen Anteil am Spirituosenhandel in Illinois. Die Wirtz-Familie ist auch Mitbesitzer des United Center.

Zu den Hawks, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehört auch eine Mannschaft in niederklassigeren Ligen, ein sogenanntes Farmteam. Im Falle der Hawks sind dies seit 2000 die Norfolk Admirals in der American Hockey League. Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die „richtigen“ NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Hawks dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über die NHL Entry Draft, über die alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.

Die Chicago Blackhawks spielen seit der Zeit der Original Six traditionell in den Teamfarben entsprechenden roten und weißen Trikots, die über die Jahre hinweg nur minimal verändert wurden und in denen ebenfalls die weitere Teamfarbe schwarz verwendet wird. Signifikant für das rote Trikot ist dabei dabei ein schwarz-weißer Streifen auf dem Ärmel in Höhe des Ellenbogens sowie eine schwarz-weiß gestreifte Fläche unterhalb des Teamlogos, dass bei allen NHL-Teams traditionell die Brustpartie bestimmt. An den Ellenbogen des weißen Trikots befindet sich ein von zwei schwarzen Streifen umgebener roter Balken, ebenso unterhalb des Brustlogos. Auf den Schulter tragen die Spieler zudem das Alternativlogo des Franchises.

Die wichtigste Änderung des Trikotdesigns zur Saison 2007/08 war ein ligaweiter Ausrüsterwechsel, an den Trikots der Blackwhaks änderte sich jedoch, wie bei allen anderen Teams der Original Six, bis auf minimale Abweichungen nichts. Nach den Vorschriften der Liga muss das Heimtrikot seit 2003 in einer dunklen, das Auswärtstrikot in einer hellen Grundfarbe gestaltet sein. Für die Ausrüstung der Chicago Blackhawks bedeutet dies, dass das Team bei Heimspielen in den roten, bei Auswärtsspielen in den weißen Jerseys antritt.

Aus den Reihen der Blackhawks standen 67 Feldspieler und acht Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Dabei sind auch die drei Benefizspiele berücksichtigt, die vor der Einführung des NHL All-Star Games ausgetragen wurden. Die Feldspieler kamen zu 161 Einsätzen, bei denen ihnen 34 Tore und 66 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch 23 Einsätze mit ein. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Blackhawks 1961 als Stanley-Cup-Sieger mit ihrem gesamten Team antraten. Sieben der 17 Spieler haben bei diesem Spiel ihr einziges All-Star-Game für die Blackhawks bestritten. Sieben Rookies oder Sophomores der Blackhawks standen im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit zwölf Teilnahmen für die Blackhawks ist Bobby Hull der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Sein Wechsel in die World Hockey Association hinderte ihn an weiteren Einsätzen. Genau wie er brachte es auch Tony Amonte auf zehn Punkte in All-Star-Games. Sehr erfolgreich war auch Jeremy Roenick, der in allen vier Spielen, in denen er Chicago vertrat, je einen Treffer erzielte.

Vor den offiziellen All-Star-Games gab es drei Benefizspiele, an denen ebenfalls Spieler der Blackhawks teilnahmen. Beim ersten, dem Ace Bailey Benefit Game, standen mit Charlie Gardiner und Lionel Conacher zwei Spieler aus Chicago im Kader.

Das 1. National Hockey League All-Star Game fand 1947 mit drei Spielern der Blackhawks statt. Max Bentley war der erste Spieler, der in einem offiziellen Spiel ein Tor für das All-Star-Team erzielte. Seinem Bruder Doug Bentley gelang in diesem Spiel auch noch ein Treffer. Weniger glücklich verlief das Spiel für den dritten Spieler aus Chicago. Bill Mosienko verletzte sich schwer und musste für 20 Spiele pausieren.

Nachdem sich die Verantwortlichen der Blackhawks sehr für die Einführung des offiziellen All-Star-Games eingesetzt hatten, wurde ihnen schon bei der ersten Austragung zugesagt, das zweite Spiel in Chicago zu veranstalten. Bis heute fand das All-Star-Game viermal in Chicago statt. 1961 waren die Blackhawks als Titelverteidiger sogar Gegner des NHL All-Star Teams. Man unterlag in diesem Spiel mit 3:1. Erneut wurde das Spiel 1974 im Chicago ausgetragen. Das bislang letzte All-Star-Game in Chicago fand 1991 statt, auch damals noch im Chicago Stadium. Nachdem das erste Spiel in Chicago gut 12.000 Zuschauer gesehen hatten, wurde diese Zahl jedes Mal um etwa 2.000 gesteigert. 1991 besuchten 18.472 das Event.

Einige Spieler der Blackhawks halten auch Rekorde beim NHL All-Star Game oder waren daran beteiligt. Glenn Hall, der öfter als jeder andere Torhüter zum All-Star-Game nominiert war, spielte acht seiner 13 Einsätze während seiner Zeit in Chicago.

Mit Bobby Hull (1970 und 1971) und Éric Dazé (2002) war dreimal ein Spieler der Blackhawks wertvollster Spieler des All-Star-Games. Hull ist der einzige, der diese Auszeichnung in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erhielt.

Außer den All-Star-Games gab es drei weitere Anlässe, bei dem die NHL ein All-Star-Team stellte. Bei der Summit Series 1972 waren Tony Esposito, Pat Stapleton, Bill White, Dennis Hull und Stan Mikita von den Blackhawks im Kader. Bobby Hull wurde, nachdem er einen Vertrag in der WHA unterschrieben hatte, aus dem Kader gestrichen. Beim Challenge Cup 1979 wurde Chicago lediglich von Tony Esposito vertreten. Wie bei den ersten beiden Serien, war auch beim Rendez-vous ’87 die sowjetische Nationalmannschaft Gegner des NHL-Teams, das mit Doug Wilson antrat.

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Bereits nach der ersten Saison musste Pete Muldoon im Streit gehen. Ihm wurde unterstellt, er hätte das Team mit einem Fluch belegt. Seine Nachfolger hatten nicht einmal mehr eine ganze Saison geschafft. Dick Irvin und der spätere General Manager Bill Tobin bekamen den Job sogar ein zweites Mal. Erst dem elften Trainer war es vergönnt, zu Beginn von zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten an der Bande zu stehen. Sein Nachfolger Bill Stewart war dann ein ehemaliger Baseballtrainer, der den Klubbesitzer durch seine Autorität beeindruckte. Mit Stewart hatten die Black Hawks dann den ersten in den Vereinigten Staaten geborenen Trainer, der den Stanley Cup gewinnen konnte.

Kurz nach Beginn der folgenden Saison wurde er durch den Torjäger Paul Thompson ersetzt. Er war im ersten Jahr noch Spielertrainer, konzentrierte sich danach aber nur noch auf die Tätigkeit hinter der Bande und durfte dort sechs weitere Jahre bleiben. In dieser für den Verein nicht besonders erfolgreichen Zeit setzte man wieder auf ehemalige Spieler. Mit Johnny Gottselig holte man einen langjährigen Black Hawk. Die großen Erfolge blieben ihm und seinen Nachfolgern verwehrt. Sid Abel startete hier seine Trainerkarriere und war später in Detroit noch sehr erfolgreich. Auch Dick Irvin, der das Team nach über 20 Jahren zum dritten Mal übernahm, hatte keinen Erfolg. In der Zwischenzeit hatte er dreimal eine Trainertätigkeit angenommen – in Toronto und zweimal in Montréal – und hatte sein Team jeweils in die Finalserie führen können. Nach ihm übernahm General Manager Tommy Ivan für eineinhalb Jahre selbst die Aufgaben als Trainer, bevor es Rudy Pilous endlich wieder gelang, das Team in die Playoffs zu führen und 1961 den Stanley Cup nach Chicago zu holen. Mit dem Sieg der AHL-Meisterschaft als Referenz kam Billy Reay, dem es in der Geschichte der Black Hawks als einzigen gelang mehr als zehn Jahre im Amt zu bleiben.

Mit Bob Pulford engagierte die Klubführung einen neuen Trainer und General Manager in Personalunion. Nach zwei Jahren holte er sich einen Trainer und konzentrierte sich auf seinen Managerposten. Drei Mal löste General Manager Bob Pulford einen Trainer hinter der Bande ab. Bob Murdoch, der später auch einige Teams in der Deutschen Eishockey Liga betreuen sollte, wurde erst nachdem er Chicago verlassen hatte zum Trainer des Jahres gewählt. Mike Keenan, der Pulford als GM abgelöst hatte, holte im Jahr nach seinem Abgang mit den New York Rangers den Stanley Cup. Als langjähriger Spieler der Blackhawks startete Darryl Sutter seine Trainerkarriere in Chicago. Der Versuch mit dem ehemaligen Teamkapitän Dirk Graham schlug fehl und Alpo Suhonen, der erste Europäer, der den Platz hinter der Bande der Blackhawks bekam, musste nach einem Jahr wegen Herzproblemen zurücktreten.

In ihrer Franchise-Geschichte haben die Chicago Blackhawks bisher sechs Trikotnummern offiziell gesperrt, zuletzt im November 2008. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.

Erstmals wurde mit der Nummer 9 von Bobby Hull am 18. Dezember 1983 eine Trikotnummer von den Chicago Blackhawks offiziell gesperrt. Hull war der dominierende Spieler in den 1960er Jahren, doch durch seinen Wechsel in die World Hockey Association 1972 war er in Ungnade gefallen. Nachdem die NHL ihn 1983 in die Hockey Hall of Fame aufnahm, zeigten sich auch die Blackhawks zu dieser Auszeichnung bereit. Am 20. November 1988 folgten ihm gleich drei Spieler. Neben Stan Mikita, der lange an Hulls Seite gestürmt hatte, wurden auch die beiden Torhüter Glenn Hall und Tony Esposito geehrt. Fast zehn Jahre vergingen, ehe mit Denis Savards Nummer 18 eine weitere Nummer aus dem Umlauf genommen wurde. Diese Rückennummern hängen als Banner im United Center und werden an keinen Spieler der Chicago Blackhawks mehr vergeben.

Schon seit längerem trug kein Spieler mehr die Nummer 3. Diese wurde zu Ehren von Keith Magnuson zunächst inoffiziell aus dem Umlauf genommen. Am 12. November 2008, vor dem Spiel der Blackhawks gegen die Boston Bruins, wurde die Nummer auch offiziell gesperrt. Vor Magnuson trug diese auch lange der ehemalige Mannschaftskapitän Pierre Pilote. Das Trikot mit der Nummer 3 wurde zu Ehren dieser beiden Spieler aus dem Umlauf genommen.

Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.

Die Spieler der frühen Draftjahre 1963 bis 1968 sind hier nicht aufgeführt.

Seit 1969 hatten die Chicago Blackhawks 43 Draftrechte in der ersten Runde des NHL Entry Draft, bis 1978 als NHL Amateur Draft bekannt. 18 Mal konnten sie bereits als eine der ersten zehn Mannschaften einen Spieler auswählen. 2007 hatten die Blackhawks erstmals das erste Draftrecht.

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2007/08 und der Playoffs 2008.

Zum Seitenanfang



Hamburg Freezers

Hamburg Freezers

Die Hamburg Freezers (freezer engl. = der Froster, der Gefrierschrank; offizielle Abkürzung: HHF) sind eine deutsche Eishockeymannschaft aus Hamburg, die aktuell in der Deutschen Eishockey Liga spielt. Die Freezers sind ein Sportverein in Kombination mit einem organisiertem Unterhaltungsbetrieb nach dem Muster US-amerikanischer Profimannschaften und direkte Nachfolgeorganisation der München Barons, die nach der Saison 2001/02 in die Hansestadt umgesiedelt wurden.

Der bislang größte Erfolg des Clubs, der seine Heimspiele in 12.947 Zuschauer fassenden Color Line Arena austrägt, war das Erreichen des Play-off-Halbfinales im Jahr 2004. Die Vereinsfarben der Hamburgfreezers sind kristallblau weiß.

Die Hamburg Freezers wurden 2002 von ihrem Besitzer aus München, wo sie seit sie 1999 die Mannschaft des EV Landshut übernommen und als München Barons gespielt hatten, nach Hamburg transferiert. Hierdurch wurde erstmals ein Profieishockeyteam in der Hansestadt gegründet, das in der obersten deutschen Spielklasse spielte, auch wenn es bereits in den 30er- und 50er-Jahren mit dem Altonaer SV und dem Harvestehuder THC Hamburger Vereine in der obersten Spielklasse gab. Die Freezers etablierten sich schnell in der höchsten deutschen Spielklasse, der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Die Anteile der Spielbetriebs-GmbH gehören zu 70 Prozent der Anschutz Entertainment Group (AEG) unter Führung des US-amerikanischen Milliardärs Philip F. Anschutz und zu 30 Prozent dem Finnen Harkimo.

Die Hamburg Freezers sind als Mitgliederverein mit assoziierten Fangruppen organisiert. Organe sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Im Vorstand befindet sich je ein Vertreter der beiden weiteren hamburgischen Eishockeyvereine, des HSV-Eishockey und der Crocodiles. Die Freezers sind Mitglied im HERV (Hamburger Eishockey- und Rollsportverband) und HSB (Hamburger Sportbund). Der Verein nimmt diverse gesellschaftliche Aufgaben wahr, kümmert sich um die Jugendarbeit, führt Veranstaltungen und Fahrten durch. Der professionelle Spielbetrieb liegt in einer GmbH, die auch weitestgehend alle organisatorischen Aufgaben durchführt. Diese Firma gehört zur AEG (Anschutz Entertainment Group) aus den USA. GmbH und Verein werden geklammert durch ein fünfköpfiges Präsidium, das insbesondere für Marketing-, Fan- und Repräsentationsaufgaben zuständig ist. Dem gehören u.a. als Präsident der langjährige Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Andreas Mattner und der Geschäftsführer der GmbH, Boris Capla als Vizepräsident an.

Größtes Projekt des Vereins war die Initiierung einer Dritten Arena in Hamburg. Direkt neben der Hauptspielstätte, der Colorline Arena" entstand ein Kompetenzzentrum für den Eishockeysport und diverse Ballsportarten. Die "Volksbankarena" bietet der Bevölkerung ab dem 1. November 2008 einzigartige Möglichkeiten für den Eislauf, die Freezers, ihre Jugendmannschaften und weitere hamburgische Vereine trainieren dort. Möglich machte dies die Alexander Otto Sportstiftung der neben Mattner weitere Vorstandsmitglieder der Freezers als Kuratoren angehören.

In ihrer ersten Spielzeit nach dem Umzug aus München, der Saison 2002/03, die zunächst mit 12 Auswärtsspielen am Stück begann, da die Color Line Arena nicht rechtzeitig zu Saisonbeginn fertiggestellt werden konnte, erreichten die Hamburg Freezers am Ende der Hauptrunde Platz 8, was gleichzeitig die Playoff-Teilnahme bedeutete. Dort unterlag man im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin mit 1:4 Spielen. Trotz frühen Ausscheidens konnte man die Saison als Erfolg verbuchen: Der Zuschauerschnitt übertraf weit allen Erwartungen und eine noch nie dagewesene Eishockey-Euphorie machte sich in der Hansestadt breit.

Zu Beginn der 2. Spielzeit wurde mit Dave King ein NHL-erfahrener Trainer verpflichtet. Auch der Kader wurde mit zahlreichen Profis aus den nordamerikanischen Profiligen AHL/NHL verstärkt. Mit Erfolg: die Freezers erreichten nach der Hauptrunde ihre bislang beste Platzierung, nämlich Rang 3. In den Playoffs schlug man im Viertelfinale zunächst Favorit Adler Mannheim (4:2), ehe man im Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister Frankfurt Lions ausschied (2:3).

In der Saison 2004/05 wurde vier Spieltage vor dem Ende der Vorrunde Coach Dave King aus Angst die Play-Offs nicht zu erreichen beurlaubt. Als Siebtplatzierter hatte man die Distanz auf den Neunten auf nur noch sechs Punkte verringert. Interimstrainer wurde der bisherige Co-Trainer Mike Schmidt. Die Freezers beendeten die Vorrunde als Tabellenachter, erreichten die Play-offs und schieden dann im Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions nach 6 hart umkämpften Spielen mit 2:4 aus. Am 25. Oktober 2005 unterlagen die Freezers in ihrer ehemaligen Heimat mit 1:4 gegen den Nachfolgerverein der Barons, den EHC München. Der Zweitligist warf den DEL-Verein aus dem DEB-Pokal.

Zur Saison 2005/06 wurden mit Benoit Gratton, Francois Fortier und Marc Beaucage drei Spieler verpflichtet, die für Furore sorgen würden. Die Paradereihe der Freezers, die sogenannte French-Connection, erzielte zusammen insgesamt 132 Punkte in der Vorrunde und trug einen wesentlichen Teil dazu bei, dass das Team die Playoffs erreichte. Erwähnenswert sicherlich auch die Verletzungsmisere der Torhüter. In dieser Saison benötigten die Freezers 7 Torhüter. Nachdem sich im November innerhalb einer Woche alle drei Torhüter (Boris Rousson, Backup Steffen Karg und Förderlizenzler Tobias Güttner) verletzten, half Berlin aus und lieh Youri Ziffzer für zwei Spiele an Hamburg aus, als Backup war Roland Schröder (für einen Monat) verpflichtet worden. Dann wurde Roman Cechmanek als erster Goalie geholt, doch auch Cechmanek blieb nicht verschont und fiel kurz nach seiner Verpflichtung aus, so rückte wieder der genesene Tobias Güttner ins Tor, doch auch das hielt nicht lange. Da Hamburg mit Roland Schröder erneut nur einen Goalie hatte, half wieder Berlin aus, diesmal kam Sebastian Stefaniszin für vier Spiele. Man beendete die reguläre Saison als Tabellensechster und traf im Playoff-Viertelfinale auf den drittplatzierten, die DEG Metro Stars. Wie im Vorjahr schied man in der 1. Playoff-Runde aus (2:4).

In die Saison 2006/07 starteten die Freezers mit Mike Schmidt als Trainer, für den es nun die 2.Saison ist, in die er bei den Freezers als Headcoach startet, sowie mit Bob Leslie als Co-Trainer, der Doug Bradley ablöste und André Lebrun als Torwarttrainer. Auf Grund der schlechten Teamleistung und der Platzierung der Hamburg Freezers auf dem 11. Tabellenplatzes am 24. Spieltag, wurde das Vertragsverhältnis von Mike Schmidt am 25. November 2006, nach der Niederlage einen Tag zuvor bei den Iserlohn Roosters (1:0 (0:0, 1:0, 0:0)), aufgelöst. Als neuer Chef-Trainer wurde Bill Stewart präsentiert. Trotz anfänglichem Erfolg unter Stewart (bestes DEL-Team 2007) verspielten die Freezers am letzten Spieltag bei den Sinupret Ice Tigers (2:3 (1:2, 0:1, 1:0)) die direkte Qualifikation zu den Play-offs und mussten den Umweg über die Pre-Play-offs in Kauf nehmen. Man setzte sich zunächst gegen die Krefeld Pinguine durch (2:0), schied dann aber im Playoff-Viertelfinale gegen die DEG Metro Stars (1:4) aus. Überschattet wurde die Serie gegen die DEG jedoch durch einen rassistischen Vorfall: Marc Beaucage soll den farbigen Spieler der DEG, Jean-Luc Grand-Pierre, angeblich rassistisch beschimpft haben. Der Vorfall wurde jedoch kurze Zeit später ad acta gelegt, nachdem sich beide Spieler zur Aussprache getroffen haben. Im DEB-Pokal schaffte es Hamburg dieses Jahr nach einem Sieg über die Heilbronner Falken in die 2.Runde, wo sie dann gegen Mannheim ausschieden.

Die Saison 2007/08 begann mit einigen gravierenden Personalentscheidungen: Boris Rousson, insgesamt acht Spielzeiten bei der Franchise, sowie die anderen "Urgesteine" Heiko Smazal und Jacek Płachta mussten den Club verlassen. Ersetzt wurde Rousson durch Jean-Marc Pelletier vom Meister Adler Mannheim.

Trotz hochkarätiger Verstärkung verlief die Spielzeit alles andere als gewünscht und Kritik seitens der Fans und der Medien kam auf. In Folge dessen wurden strukturelle Neuerungen im Januar 2008 bekannt gegeben: Boris Capla, seines Zeichens Geschäftsführer der Hamburg Freezers, wird sich ausschließlich um die administrativen Belange des Clubs kümmern und sich aus dem sportlichen Bereich heraushalten. Bob Leslie, bis dato Co-Trainer, wurde zum Sportmanger befördert. Dazu wurde der Vertrag von Head-Coach Bill Stewart um ein weiteres Jahr verlängert.

Sportlich liefen die Hamburger weiterhin den Ansprüchen hinterher. Zudem verletzte sich auch Stamm-Goalie Jean-Marc Pelletier, so dass mit Philippe Sauve ein Ersatz verpflichtet wurde. Durch einen Schlussspurt von acht Siegen in Folge beendeten die Freezers die Hauptrunde auf dem siebten Rang und erreichten somit die Qualifikationsrunde zu den Playoffs. In den sogenannten "Pre-Playoffs" setzte sich Hamburg gegen den Tabellenzehnten ERC Ingolstadt mit 2:1-Siegen (3:5, 4:3 n.V., 4:3) durch und sicherte sich damit den Einzug in die Endrunde. Im sogenannten Bruder-Duell (beide Teams gehören der Anschütz-Gruppe an) setzte sich der Favorit aus Berlin mit 4:1-Siegen (2:4, 7:4, 6:1, 6:1, 4:3 n.V.) durch, so dass für die Freezers erneut im Viertelfinale Endstation war.

Im DEB-Pokal erreichten die Freezers nach Siegen über die Star Bulls Rosenheim und Grizzly Adams Wolfsburg das Viertelfinale, wo sie dann, in der Eissporthalle Farmsen, gegen die Hannover Scorpions ausschieden (3:4 n.V.).

Der zur letzten Saison verpflichtete Verteidiger Marty Wilford verließ den Verein in Richtung Iserlohn. Weiterhin trennte man sich in der Verteidigung von Krisjanis Redlihs (Riga/LAT) sowie Martin Walter (Litviniv/CZE). Für die Rolle des Schlüsselspielers in der Defensive verpflichtete man Jere Karalahti. In der Offensive trennte man sich unter anderem von Marc Beaucage und Benoit Gratton (Wien/AUT) die bislang mit dem Topscorer Francois Fortier sehr gut in einer Reihe harmonierten. Hier versprach man sich durch die Zugänge Travis Brigley, Thomas Pielmeier, Jason Pinozotto und Clarke Wilm eine verbesserte Offensive.

Wie schon die vorherige Saison verlief auch diese Spielzeit alles andere als gewünscht. Am 13.12.2008 trennte man sich schliesslich nach einer 0:4 Heimniederlage gegen Straubing von Chefcoach Bill Stewart. Als Nachfolger verpflichtete man Paul Gardner, mit dem die Mannschaft schliesslich den 8. Platz zum Ende der Hauptrunde erreichte. Mit dieser Platzierung qualifizierte man sich zur Teilnahme an der 1. Play-off-Runde (Pre-Playoffs) wo man auf die Frankfurt Lions traf. In den vier ersten Spielen dieses Vergleichs gab es kurioserweise nur Siege der jeweiligen Auswärtsmannschaft. Schliesslich konnte man im 5. Spiel das Heimrecht nutzen und den Einzug in das Playoff-Viertelfinale sicherstellen (3:4, 1:2, 2:1, 2:1 n.V., 4:2). Im Viertelfinale trafen die Hamburg Freezers auf die Eisbären Berlin, denen man glatt in vier Spielen unterlag (3:5, 2:3, 2:7, 1:4).

Im DEB-Pokal fand in dieser Saison vor dem Viertelfinale eine Gruppenphase statt. Hier verpasste man jedoch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Einzug in die nächste Runde gegenüber den Grizzly Adams Wolfsburg.

Die Hamburg Freezers nahmen erstmals zur Spielzeit 2002/03 an der Deutschen Eishockey Liga teil. Seitdem spielen sie ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse.

Der größte Erfolg war die Play-off-Halbfinalteilnahme im Jahr 2004. Darüber hinaus konnten bisher immer die Play-offs erreicht werden. In den Jahren 2007, 2008 und 2009 musste man sich jedoch zunächst in der Play-off Qualifikation durchsetzten.

Den Mannschaften in der höchsten deutschen Spielklasse stehen zwölf Ausländerlizenzen zur Verfügung. Jeder Spieler ohne deutsche Staatsangehörigkeit besetzt eine dieser Lizenzen, von denen pro Pflichtspiel zehn eingesetzt werden dürfen. Bei den Hamburg Freezers fallen elf Spieler unter diese Regelung.

Des Weiteren haben die Verantwortlichen der Freezers fünf Spieler mit einer Förderlizenz ausgestattet. Vier dieser Spieler dürfen somit auch für die Dresdner Eislöwen aufs Eis gehen.

Einige Spieler der Hamburg Freezers wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Die Freezers verfügen über eine Jugendauswahlmannschaft, die "Freezers Juniors". Diese rekrutiert sich aus diversen norddeutschen Vereinen. Ferner etabliert sich derzeit durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem HSV-Eishockey ein zusätzlicher Strang unter dem Label "Young Freezers im HSV" und sichert so den Nachwuchs von den Bambinis durch alle Altersgruppen. Dazu kommt eine gemeinsam mit dem HSV betriebene Laufschule.

Zu den Gründungsvorständen des Vereins zählte der im August 2006 verstorbene Verleger John Jahr. Boris Rousson, berühmter Torhüter, leitete aufgrund einer Verletzung, die ihn zum pausieren zwang, den Bereich der Jugendarbeit in der Anfangsphase, 2007 verließ er jedoch den Verein und spielt heute in Kassel. Hauptberuflicher Jugendtrainer ist nunmehr der Schwede Morgan Svensson.

Zu Hause ist das Team in der Color Line Arena in Hamburg. Die Arena war bei ihrer Eröffnung im November 2002 die modernste Multifunktionsarena Europas. Mit durchschnittlich rund 11.000 Zuschauern pro Spiel gehörten die Hamburg Freezers anfangs zu den bestbesuchten Eishockey-Mannschaften in Europa. Bereits in ihrer Premieren-Saison 2002/2003 erreichten die Freezers mit im Schnitt über 10.000 Besuchern pro Heimspiel in der Europawertung auf Anhieb Platz drei hinter dem SC Bern (12.359 Besucher) und den Kölner Haien (11.921 Besucher). Diesen dritten Platz in der europaweiten Zuschauergunst verteidigten die Freezers auch in den folgenden Spielzeiten, rutschten allerdings in der Saison 05/06 in der Rangliste auf Platz fünf ab (hinter Bern, Köln, Göteburg, Mannheim), da z.B. in Mannheim der Zuschauerschnitt durch den Bau der SAP-Arena anstieg. In der Saison 07/08 brach der Zuschauerzuspruch auch aufgrund sportlich wenig attraktiver Auftritte der Freezers etwas ein: Bei insgesamt 28 Vorrundenspielen kamen im Schnitt nur knapp 8800 Besucher - mit 9500 Zuschauer hat man vor der Saison kalkuliert. Das Pokalspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg wollten nicht mal mehr als 2500 Zuschauer sehen.

Zur Spielzeit 2008/09 kalkulierte das Management der Hamburg Freezers mit einem Schnitt von 9.500 Zuschauern. Jedoch lag der tatsächliche Zuschauerschnitt bei knapp unter 8000 Zuschauern.

Der Zuschauerschnitt der Hamburg Freezers sinkt seit der Saison 2004/2005 kontinuierlich. Nach der der Saison 2007/08 mussten die Verantwortlichen der Freezers sogar einen Rückgang um 1459 Zuschauer im Schnitt hinnehmen. Nach dem Umzug der Franchise an die Elbe konnten sich die Freezers zunächst großer Beliebtheit in der Hansestadt erfreuen. Bereits in der ersten Saison waren im Schnitt über 10.000 Besucher bei den Heimspielen der Freezers in der Color Line Arena. Nur ein Jahr später konnte man den Schnitt, auch auf Grund des sportlichen Erfolgs, auf mehr als 12.000 Zuschauer steigern. Damit war nahezu jedes Heimspiel der Hamburg Freezers ausverkauft. In den folgenden Jahren ging es mit den Zuschauerzahlen stetig bergab. Negativer Höhepunkt war die Saison 2008/09, in der lediglich knapp 8.000 Zuschauer regelmäßig den Weg in die Color Line Arena fanden.

Das Maskottchen der Hamburg Freezers ist Der Freezer. Er ist Bewohner und Herrscher über den Planet Ice und basiert auf dem Logo (Maske) der Freezers. Bei der Einlaufzeremonie der Spieler seilt sich der Freezer von der Decke der Arena, mit einer kleinen Pyroshow, auf das Eis ab. 2006 gehörte zum Spielereinlauf eine Lichtshow bestehend aus drei sogenannten Bluegoals, die zuvor aufgrund der Fußball-WM in ganz Hamburg aufgestellt worden sind. Bei einigen Spielen, sofern er nicht von der Decke abgeseilt kommt, fährt er auf einem Quad auf die Eisfläche. Sobald er mit seinen Füßen die Eisfläche berührt, wird die Lichtshow so ausgerichtet, als ob das Eis brechen würde. In der Saison 2007/2008 wurde das Intro leicht verändert. Die Bluegoals wurden entfernt und die Show wurde mit neuen Trailern und Kunstschnee erweitert. Für die Saison 2008/09 soll die Show an das neue Konzept ,,Spür das Feuer!!! Wir brennen für Hamburg" angepasst werden.

Zum Seitenanfang



Adler Mannheim

Adler Mannheim

Die Adler Mannheim sind eine deutsche Eishockeymannschaft aus Mannheim, die seit 1994 und damit als Gründungsmitglied in der Deutschen Eishockey Liga spielt. Die Profimannschaft wurde 1994 als GmbH vom 1938 gegründeten Mannheimer ERC ausgelagert, der Stammverein ist noch heute für den Amateur-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich.

Insgesamt gewann der der Club, der seine Heimspiele seit 2005 in der 13.600 Zuschauer fassenden SAP-Arena austrägt, sechs Deutsche Meisterschaften, davon die Rekordmarke von fünf seit Gründung der DEL. Die Vereinsfarben der Adler Mannheim sind die Mannheimer Stadtfarben dunkelblau, weiß und rot.

Auf Anstoß des Ruderolympiasiegers Hugo Strauß wurde ab 1936 innerhalb des Rudervereins Mannheimer RC eine Rollschuhabteilung aufgebaut. Zunächst wurde auf wechselnden Flächen gespielt, bis es dem Verein schließlich im Frühjahr 1938 gelang, die Rhein-Neckar-Halle als festen Spielort zu bekommen. Nachdem mit dem Bau des bereits 1939 eröffneten Eisstadion am Friedrichspark begonnen wurde, gründeten 83 Vereinsmitglieder am 19. Mai 1938 den Mannheimer Eis- und Rollsport-Club, der bereits in der ersten Saison 1938/39 an der Qualifikation zur Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnahm. Im ersten Spiel der Vereinsgeschichte unterlagen die Mannheimer am 19. Februar vor 5.000 Zuschauern im Friedrichspark dem amtierenden Deutschen Meister SC Riessersee.

Von 1941 bis 1943 erreichte der MERC ununterbrochen die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft und stieß dabei 1942 bis ins Halbfinale vor. Dort konnten wegen des Zweiten Weltkriegs sowohl der SC Riessersee als auch die EG Wien keine Mannschaften mehr aufstellen, sodass Mannheim und der LTTC Rot-Weiß Berlin kampflos ins Finale gelangten. 24 Stunden vor dem Anpfiff wurde das Spiel abgesagt, da der Totale Krieg durch den Reichspropagandaminister Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast ausgerufen worden war. Dennoch konnte auch in der folgenden Spielzeit der Spielbetrieb zunächst aufrecht erhalten werden. Im Halbfinale sollte der Mannheimer ERC erneut auf die Berliner treffen, wegen des Krieges wurde die Meisterschaft jedoch schließlich wie im Vorjahr abgebrochen.

Im Juni 1943 zerstörte ein Luftangriff das Stadion im Friedrichspark, woraufhin der Eishockeybetrieb in Mannheim eingestellt wurde.

Nach dem zweiten Weltkrieg bestritt der MERC 1949 wieder erste Freundschaftsspiele gegen andere Mannschaften aus der Region und Soldatenauswahlen. Ab 1951 nahm die Mannschaft wieder am regulären Spielbetrieb der Landesliga Württemberg teil und schaffte 1954 als Meister unter der Führung von Spielertrainer Kurt Kurz erstmals den Aufstieg in die damals höchste Spielklasse, die Eishockey-Oberliga. Mit nur einem einzigen Punktgewinn und unter anderem einer 1:22-Niederlage gegen den Krefelder EV stieg der Klub allerdings bereits 1955 aus der Oberliga ab. Nach einem weiteren Jahr in der Zweitklassigkeit konnte der Mannheimer ERC den direkten Wiederaufstieg feiern und etablierte sich mit einem vierten Platz in der Saison 1956/57 dauerhaft in der höchsten deutschen Eishockeyliga.

1958 wurde der MERC eines der Gründungsmitglieder der Eishockey-Bundesliga. Zwar konnte die bayerische Übermacht von Vereinen wie der EV Füssen, der SC Riessersee und dem EC Bad Tölz in dieser Zeit noch nicht durchbrochen werden, immerhin schaffte die Mannschaft aber respektable dritte Plätze in den Spielzeiten 1958/59, 1962/63 sowie 1964/65.

Mitte der 1960er-Jahre konnte sich der Mannheimer ERC sportlich nicht weiterentwickeln, musste 1970 erstmals in der Relegation gegen den Abstieg spielen und erreichte am Ende den knappen Klassenerhalt mit dem zehnten Platz in der Endabrechnung. In der Saison 1970/71 konnte die Mannschaft schließlich nur noch drei Saisonspiele gewinnen, was einen Rückgang der Zuschauerzahlen auf nur noch 300 Besuchern zur Folge hatte und am Ende der Spielzeit mit dem Abstieg in die damals zweitklassige Oberliga resultierte. Aufgrund zahlreicher Abgänge musste der MERC in der ersten Oberligasaison teilweise mit nur neun einsatzfähigen Spielern antreten und belegte am Ende den vierten Platz. Auch in folgenden Jahren schaffte der Verein zwar, ebenso wie in der 1973 gegründeten 2. Eishockey-Bundesliga, regelmäßig den Sprung unter den besten fünf Mannschaften, ohne allerdings den Wiederaufstieg zu erreichen.

1976 trennten sich die Abteilungen Kunstlauf-Schnelllauf-Eisschießen von der Abteilung Eishockey und bildeten fortan den Mannheimer ERC K-S-E. Zur gleichen Zeit übernahm der spätere Meistertrainer Heinz Weisenbach die Eishockeyabteilung und begann mit dem Aufbau einer neuen, konkurrenzfähigeren Mannschaft, die in den folgenden zwei Jahren ernsthaft um den Aufstieg mitspielen und diesen schließlich im Jahr 1978 dank eines zweiten Platz sowie der Aufstockung der Bundesliga von zehn auf zwölf Vereine verwirklichen konnte.

Um bei begrenztem Etat eine Bundesligataugliche Mannschaft aufstellen zu können, ging Trainer Weisenbach neue Wege und reiste nach Nordamerika, um gezielt nach Spielern mit deutschen Wurzeln zu suchen. Mit Harold Kreis, Manfred Wolf, Roy Roedger und Peter Ascherl wechselten schließlich die ersten „Deutsch-Kanadier“ in die Bundesliga. Auch die Verpflichtung des Nationaltorhüters Erich Weishaupt sorgte für Furore. Obwohl ordnungsgemäß vom Berliner Schlittschuhclub verpflichtet, erhielt der MERC wegen internen Querelen zwischen dem Berliner SC und den vorgeschalteten Eissport Berlin KG und Eishockey Berlin KG den Spielerpass erst nach der offiziellen Transferfrist, sodass der Deutsche Eishockey-Bund am 8. November alle bis dahin erspielten Punkte aberkennen wollte. Mannheim und der mit einem anderen Spieler ebenso betroffene SB Rosenheim zogen daraufhin vor ein ordentliches Gericht und gewannen gegen den Verband.

Nach einem sechsten Platz in der Premierensaison gelang den Mannheimern 1980 der bis dahin größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Vor der Saison wurde die Mannschaft mit Ron Andruff und Holger Meitinger sowie dem Zurückholen der Mannheimer Eigengewächse Marcus Kuhl und Peter Obresa erneut verstärkt. In einem komplizierten Modus, aus Vorrunde, Zwischenrunde und Meisterrunde, bewies das Team die größte Ausdauer und konnte schließlich erstmals die Deutsche Meisterschaft gewinnen. Der Titelgewinn wurde bereits im vorletzten Spiel durch einen Sieg in Berlin perfekt gemacht, sodass sich die Mannheimer Spieler vor Beginn des letzten, bedeutungslos gewordenen Heimspiels gegen den Kölner EC in Frack und Zylinder warmliefen.

Wie bereits vorher vereinbart verließ Meistertrainer Weisenbach Mannhein und wurde durch den Tschechen Ladislav Olejnik, der fast das ganze Jahrzehnt die Mannschaft prägen sollte. Der Etat war in dieser Zeit aber so klein, dass die Mannschaft meistens nicht breit genug aufgestellt war. In der Saison 1981/82 standen sogar nur noch vier Verteidiger zur Verfügung, sodass die Mannschaft in den entscheidenden Spielen zum Saisonende war die Mannschaft sowohl personell als auch konditionell nicht konkurrenzfähig.

1981, als die Meisterschaft erstmals nach dem Play-off-System ausgetragen wurde, gelang auf Anhieb ein dritter Platz. Im Jahr darauf stieß der MERC sogar bis ins Finale vor, wo er sich jedoch dem SB Rosenheim geschlagen geben musste. 1983 wurde die Mannschaft erneut deutscher Vizemeister, nachdem sie im Finale gegen den EV Landshut verloren hatte. In der nächsten Saison entschied der MERC erstmals in seiner Geschichte die Hauptrunde für sich, schied dann aber im Halbfinale aus und wurde am Ende Dritter. 1985 zog der Club zum dritten Mal in vier Jahren Play-off-Finale ein, in dem schließlich der SB Rosenheim erneut das bessere Ende für sich behielt.

Im folgenden Jahr wechselte Olejnik nach Rosenheim. Zudem konnten die Abgänge von Manfred Wolf, Roy Roedger und Andreas Niederberger durch das junge Team nie kompensiert werden, sodass Präsident Helmut Müller trat nach zehn erfolgreichen Jahren seinen Rücktritt erklärte und die Mannschaft bereits im Viertelfinale ausschied. Nach nur einem Jahr kehrte Trainer Olejnik an die Bande zurück und prompt stellte sich der Erfolg wieder ein. Der Mannheimer ERC spielte sich 1986/87 erneut bis ins Finale und unterlag erst dort dem Kölner EC. In der folgenden Saison traf man bereits im Halbfinale auf die Domstädter, die Revanche gelang jedoch nicht und der MERC wurde am Ende Dritter. 1989 verlor die Mannschaft im Spiel um Platz Drei abermals gegen den KEC und wurde Vierter.

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts verließ Ladislav Olejnik endgültig den Mannheimer ERC, der sich in den folgenden Jahren stets nur noch zwischen Rang Fünf und Sieben platzieren konnte. In den anschließenden Play-offs schied das Team 1990, 1991 und 1994 bereits im Viertelfinale aus, 1992 und 1993 gelang immerhin der Sprung ins Halbfinale.

Im Frühling 1994 stand das Eishockey in Mannheim schließlich kurz vor dem Aus, da die Schulden des Vereins auf acht Millionen DM angestiegen waren. Die Krise konnte nur bewältigt werden, weil die Spieler auf bis zu 30 Prozent ihres Gehalts verzichteten und die teuersten Stars wie Jiří Lála und Peter Draisaitl an andere Vereine abgegeben wurden. Nach dem Ende der Saison 1993/94 wurde mit der Deutschen Eishockey Liga eine neue Eliteliga gegründet. Um den Ansprüchen des professionellen Eishockeys Rechnung zu tragen, wurde die erste Mannschaft des MERC in die neue Die Adler Mannheim Eishockey Spielbetriebs GmbH + Co. KG ausgelagert und spielt seitdem unter dem Namen Adler Mannheim in der DEL.

Gleich in der ersten DEL-Saison erreichte das junge Team der Adler in der Vorrunde den dritten Platz, im Viertelfinale unterlag man jedoch dem späteren Meister Kölner Haie. 1996 belegte die Mannschaft dann wieder nur den sechsten Platz der Vorrunde und schied erneut im Viertelfinale aus.

Zwischenzeitlich war das Bosman-Urteil gefallen, wonach EU-Bürger ohne Transfersummen und ohne Reglementierung der Ausländeranzahl ihren Verein frei wählen dürfen. Das Mannheimer Management reagierte sehr schnell und verpflichtete Spieler aus Frankreich, Österreich, Italien und Belgien. Die Verstärkungen schlugen sofort ein und in der Saison 1996/97 wurde die Vorrunde knapp hinter Köln auf Platz Zwei abgeschlossen. In der Meisterrunde konnten die Haie sogar überholt werden, in den folgenden Play-offs gewannen die Adler mit drei Sweeps, also ohne ein einziges Spiel zu verlieren, ihre zweite Deutsche Meisterschaft, die erste seit der Gründung der DEL. Als einziger Spieler der Meistermannschaft von 1980 war Kapitän Harold Kreis mit dabei, der anschließend seine aktive Karriere beendete.

Ein Jahr später wurde der Titel erfolgreich verteidigt. Nachdem die Vorrunde souverän von der Mannschaft gewonnen wurde, konnte die Meisterrunde zunächst nur auf dem vierten Platz abgeschlossen werden. In den Play-offs musste das Team schließlich jedoch nur ein einziges Spiel, in der Finalserie gegen die Eisbären Berlin, verloren geben. Mit dem zweiten Titel stiegen die Adler zum Rekordmeister der noch jungen Spielklasse auf, der Mannheimer Philippe Bozon wurde zudem zum DEL-Spieler des Jahres gekürt. In der Sommerpause wurden wirtschaftliche Probleme des Vereins offenbar, die durch den Einstieg des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp bewältigt werden konnten. Die Hauptrunde der Saison 1998/99 beendeten die Adler zunächst auf dem dritten Platz, allerdings mit einem großen Rückstand auf die erstplatzierten Nürnberg Ice Tigers. Diese beiden Mannschaften standen sich schließlich auch im Play-off-Finale gegenüber, dass die Mannheimer mit 3:2 Spielen gewinnen konnten und damit die dritte Meisterschaft in Folge feierten.

Die nächste Saison war ein Jahr des Umbruchs. Meistertrainer Lance Nethery hatte ebenso wie einige der Leistungsträger der vergangenen Jahre Mannheim verlassen und wurde vom Kanadier Chris Valentine beerbt. Am Ende schied die Mannschaft bereits im Viertelfinale aus, einziger Lichtblick aus Sicht des MERC war Jan Alston, der mit 74 Punkten Topscorer der Deutschen Eishockey Liga wurde. Mit einer erneut auf vielen Positionen veränderten Mannschaft und dem neuen Trainer Bill Stewart gewannen die Adler die Vorrunde der Saison 2000/01 mit dem neuen DEL-Rekord von 115 Punkten aus 60 Spielen und holten am Ende der Saison den fünften Meistertitel nach Mannheim.

Im Sommer 2001 musste der Stammverein Mannheimer ERC einen Insolvenzantrag stellen und wurde aufgelöst, der Mannheimer ERC K-S-E änderte daraufhin seinen Namen in Mannheimer ERC e.V. und gründete mit dem Mannheimer ERC Eishockey-Spielbetrieb e.V. einen Nachfolger im Eishockeybereich. Die Profimannschaft stieß in der Spielzeit 2001/02 hingegen erneut ins Finale vor, in dem die Mannschaft aber mit 2:3 Spielen den Kölner Haien unterlag. 2003 scheiterten die Adler im Halbfinale erneut an den Haien, gewann aber erstmals den neugeschaffenen Deutschen Eishockey-Pokal. Im folgenden Jahr belegte das Team nach der Vorrunde nur den sechsten Platz und scheiterte bereits im Viertelfinale an den Hamburg Freezers.

Zur Saison 2004/05 verstärkte sich die Mannschaft durch den Lockout in der National Hockey League zusätzlich mit den beiden deutschen NHL-Spielern Jochen Hecht und Sven Butenschön sowie dem französischen Nationaltorhüter Cristobal Huet und den Verteidigern Andy Delmore und Yannick Tremblay. Trotzdem wurde in der Hauptrunde nur ein sechster Platz erreicht. Dennoch erreichten die Adler das Play-off-Finale, unterlagen dort jedoch glatt in drei Spielen gegen die Eisbären Berlin. In die Saison 2005/06 startete die Mannschaft mit dem ligaweiten Etatrekord von acht Millionen Euro, zudem wurde mit der neu errichteten SAP-Arena eine der modernsten Multifunktionsspielstätten Europas bezogen. Nach der Hauptrunde fanden sich die Adler dennoch lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz wieder, sodass die Play-offs erstmals seit ihrer Einführung im deutschen Eishockey 1981 ohne den Mannheimer ERC stattfanden. Zwar erreichte das Team erneut das Finale des Deutschen Eishockey-Pokals, hier unterlag man jedoch den DEG Metro Stars aus Düsseldorf. Trotz des sportlich schlechten Abschneidens in der Meisterschaft wurde der Zuschauerschnitt durch die neue Arena von 5.918 auf 11.056 pro Spiel gesteigert und damit fast verdoppelt. Zudem bedeutete dieser Schnitt den vierthöchsten Zuschauerzuspruch in Europa.

In der Saison 2006/07 sicherte sich das Team nach einer überlegenen Hauptrunde durch einen Finalsieg über die Sinupret Ice Tigers den sechsten Meistertitel in der Vereinsgeschichte sowie gegen die Kölner Haie den zweiten DEB-Pokalgewinn. Damit gelang den Adlern als erste Mannschaft seit Gründung der DEL das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Auch der Zuschauerzuspruch erreichte mit 12.688 Besuchern pro Hauptrundenspiel einen neuen Rekord und zudem den dritthöchsten Schnitt in Europa. Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Vorrunde stellten die Adler Mannheim zusammen mit den Kölner Haien am 22. März 2008 den Rekord für das längste Spiel in der Deutschen Eishockey-Geschichte auf. Im dritten Play-off-Viertelfinalspiel in der KölnArena standen beide Teams 168:16 Minuten auf dem Eis, bis die Partie durch den 5:4-Siegtreffer des Kölners Philip Gogulla beendet wurde. Weltweit ist dieses Match damit das zweitlängste, nur ein Spiel der NHL aus dem Jahre 1936 dauerte länger. Die Adler verloren die Serie allerdings am Ende deutlich mit 1:4.

Im folgenden Jahr lag die Mannschaft lange Zeit der Hauptrunde auf Play-off-Kurs, startete dann allerdings zu Ende der regulären Saison eine Negativserie, die die Entlassung des bisherigen Trainers Dave King zur Folge hatte. Nachdem die Adler lediglich noch auf Platz Vier liegend die Play-offs erreicht hatten, konnten die Sinupret Ice Tigers, gegen welche die Mannschaft in der Hauptrunde keines der vier Aufeinandertreffen hatte gewinnen können, mit 4:1 Spielen geschlagen werden. Im Halbfinale folgte jedoch das Aus in vier Spielen gegen die Eisbären Berlin.

Bislang wurden die Rückennummern von drei Spielern aufgrund ihrer Verdienste für den Verein „gesperrt“, das heißt, sie werden nicht mehr an aktive Spieler vergeben. Zur Erinnerung an die Ausgezeichneten wurden Banner mit den entsprechenden Nummern unter dem Dach der SAP-Arena angebracht.

Einige Spieler der Adler Mannheim wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Seit der Gründung der Mannheimer ERC im Jahr 1938 trainierten den Verein 39 verschiedene Trainer aus sechs Nationen. Der erste hauptamtliche Übungsleiter der neuen Eishockeymannschaft war Toni Lindner, der den Posten 1939 übernahm. Auf ihn folgte Hugo Strauß und schließlich mit dem ehemaligen deutschen Nationaltrainer Bobby Bell der erste ausländische Coach des Mannheimer ERC. Mit bis heute 18 Staatsangehörigen kamen die meisten Trainer des MERC jedoch weiterhin aus Deutschland, gefolgt von elf Kanadiern, von denen ein Großteil in den 1960er-Jahren das Training im Friedrichspark leitete.

Auf die längste Amtszeit bei den Mannheimern können der Tscheche Ladislav Olejnik sowie der Kanadier Lance Nethery zurückblicken, die den Verein von 1981 bis 1985 beziehungsweise von 1994 bis 1999 jeweils fünf Spielzeiten lang trainierten. Sieht man bei Olejnik von einem kurzen Zwischenspiel beim SB Rosenheim 1986 ab, saß dieser sogar neun Jahre in Folge auf der Trainerbank des Mannheimer ERC.

Lance Nethery ist zudem mit den Meisterschaften 1997, 1998 und 1999 der gemessen an gewonnenen Titeln bisher erfolgreichste Übungsleiter in der Vereinsgeschichte. Es folgen die weiteren Meistertrainer Heinz Weisenbach (1980), Bill Stewart (2001) Greg Poss und Teal Fowler (als Trainerduo 2007), an die jeweils ein eigener Wimpel unter dem Hallendach der SAP-Arena erinnert. Stewart sowie Poss/Fowler konnten 2003 beziehungsweise 2007 zudem jeweils einmal den Deutschen Eishockey-Pokal gewinnen. Ebenfalls erfolgreich verliefen die Amtszeiten von Ladislav Olejnik (Vizemeister 1982, 1983, 1985 und 1987) und Stéphane Richer (Vizemeister 2005).

Bruno Guttowski kann die meisten Amtszeiten in Mannheim vorweisen. Er trainierte den MERC in der Spielzeit 1955/56 gemeinsam mit Erich Konecki, später stand er nochmals von 1959 bis 1962 (zusammen mit dem Schweizer Richard Torriani beziehungsweise dem Kanadier Hal Scholey) sowie von 1969 bis 1972 (am Ende gemeinsam mit Ulrich Finger und Gerhard Schuhmacher) hinter der Bande im Friedrichspark. Heinz Weisenbach (1976–1980 und 1990) sowie Ladislav Olejnik (1980–1985 und 1986–1989) bestritten zudem ebenfalls mehr als eine Amtszeit in der Quadratestadt.

Ab der Saison 2009/10 wird der Kanadier Doug Mason das Traineramt übernehmen und damit auf Dave King folgen, der im Februar 2009 von seinem Amt entbunden worden war. Mason zur Seite soll der bisherige Assistenz- und zwischenzeitliche Interimstrainer Teal Fowler stehen.

Im Mannheimer ERC selbst sind heute die Amateur- und Nachwuchsabteilungen – mit Ausnahme der in der Deutschen Nachwuchsliga spielenden „Jungadler Mannheim“ – organisiert. 2001 musste der bisherige Stammverein Mannheimer ERC Insolvenz beantragen, woraufhin die bereits 1976 abgespaltene Kunstlauf-Schnelllauf-Eisschießen-Abteilung Mannheimer ERC K-S-E mit dem Mannheimer ERC Eishockey-Spielbetrieb e.V. eine neue Eishockeyabteilung gründete, die daraufhin die Rolle des alten Stammvereins einnahm.

Darüber hinaus gehörte von 1982 bis 2005 eine Frauenmannschaft mit dem Namen „Mannheimer ERC Wild Cats“ zum Verein.

Nachdem die Amateurmannschaft des MERC schon 2005 hinter den Schwenninger ERC Fire Wings der Vizemeistertitel in der Baden-Württembergliga – der höchsten Spielklasse des Eissportverbandes Baden-Württemberg – erreicht und auf den möglichen Aufstieg in die Oberliga aus finanziellen Gründen verzichtet hatte, gelang dem Verein schließlich in der Spielzeit 2005/06 der Meistertitel. Auf Aufstieg musste aber wiederum mangels ausreichender finanzieller Ressourcen verzichtet werden, woraufhin der MERC in der Saison 2006/07 erneut an der Baden-Württembergliga teilnahm. Die Mannschaft erreichte zwar die Aufstiegsrunde zur Oberliga, scheiterte dort jedoch mit einem sechsten Platz. In der 2008 schaffte das Team zwar als Erstplatzierter der Meisterrunde den Sprung in die Qualifikationsrunde für die Aufstiegsrunde zur Oberliga, scheiterte dort allerdings am ESV Hügelsheim und der SG Stuttgarter EC/SC Bietigheim-Bissingen.

Schon zu den Gründungszeiten des MERC wurde im Verein intensive Nachwuchsarbeit betrieben, sodass bereits in der Saison 1940/41 die Jugendmannschaft des MERC das Finale um die Deutsche Meisterschaft erreichte. Nach langen zum Teil sehr erfolgreichen Jahrzehnten wurde 1999 durch den Einstieg des Mäzens Dietmar Hopp auch die Jugendarbeit auf eine professionelle Ebene gebracht und das Projekt Jungadler aus der Taufe gehoben. Es wurde ein Sportinternat in Mannheim eingerichtet, in das talentierte Jungspieler aus ganz Deutschland aufgenommen werden, und zudem der ehemalige Adler-Torhüter Helmut de Raaf als hauptverantwortlicher Trainer engagiert. In der im Jahr 2000 gegründeten Deutschen Nachwuchsliga führte de Raaf die Jungadler auf Anhieb zum Deutschen Vize-Meistertitel. 2002 gelang schließlich der Gewinn der Deutschen Meisterschaft, die bis 2006 jedes Jahr verteidigt wurde, ehe 2007 die Vize-Meisterschaft erreicht wurde. 2008 und 2009 gewannen die Jungadler den sechsten und siebten Titel von insgesamt neun ausgespielten DNL-Meisterschaften.

Da die Herrenmannschaft des MERC nur in der Baden-Württembergliga spielt, wurden die Jungadler nach der Saison 2005/06 vom bisherigen Stammverein Mannheimer ERC in den Heilbronner EC umgegliedert, wodurch talentierte Nachwuchsspieler seitdem auch bei den in der 2. Bundesliga spielenden Profimannschaft Heilbronner Falken Erfahrungen sammeln können. Aus den Jungadlern gingen im Lauf der Jahre zahlreiche spätere Profispieler wie Christoph Ullmann, Fabio Carciola, Danny aus den Birken, Frank Mauer, Rainer Köttstorfer, Sachar Blank oder Christoph Gawlik hervor.

Die Frauenmannschaft des Mannheimer ERC wurde 1982 als „Mannheimer ERC Bob Cats“ gegründet und nahm ab 1984 am Spielbetrieb der Baden-Württemberg-Liga und ab 1986 zusätzlich der NRW-Liga, der späteren Bundesliga Nord, teil. Die erfolgreichste Zeit des in „Wild Cats“ umbenannten Teams lag zwischen 1988 und 1994 mit je drei Deutschen Meisterschaften und Vizemeisterschaften. Nach einem personellen Umbruch in der Mannschaft, nach dem dennoch Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft werden konnte, schafften die Wild Cats 1998 erneut die Vizemeisterschaft und errangen 1999 und 2000 ihren vierten und fünften Meistertitel.

Zur Saison 2005/06 wurde der Spielbetrieb vorerst aufgegeben, nachdem vier Spielerinnen ihre Verträge gekündigt hatten und dadurch keine spielfähige Mannschaft mehr existierte.

Noch vor dem zweiten Weltkrieg wurde 1939 das Eisstadion am Friedrichspark unweit des Mannheimer Schlosses eröffnet. Es war nach Plänen von Richard Pabst gebaut worden, der zuvor bereits Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen errichtet hatte. 1943 bei einem Luftangriff schwer zerstört, wurde das Stadion bis 1949 in vereinfachter Form und in offener Bauweise wiederaufgebaut. Erst zwischen 1959 und 1962 wurden die Zuschauertribünen sukzessive überdacht und schließlich 1969 auch die Eisfläche mit einem Dach versehen. Das Eisstadion am Friedrichspark war dennoch weiterhin nach drei Seiten hin sowie am Übergang zwischen Spielfläche und Zuschauertribünen offen, sodass die Spiele bei starkem Schneefall oder Nebel beeinträchtigt wurden. In der Spitze wurden 11.000 Zuschauer eingelassen, später wurde das Fassungsvermögen aber aus Sicherheitsgründen auf etwa 8.200 beschränkt.

Mit zunehmendem Alter wurde der Zustand des Stadions immer maroder, jedoch sah sich die Stadt Mannheim als Eigentümer sah außerstande, mehr als die dringendsten Reparaturen durchzuführen. Als sich in den 1980er-Jahren einige Fernsehsender wegen der schlechten Arbeitsbedingungen weigerten, Live-Übertragungen durchzuführen, wurde erstmals über einen Stadionneubau diskutiert. 1988 brannte das Leistungszentrum für Eissport in Mannheim komplett nieder, woraufhin Pläne erarbeitet wurden, die eine gemeinsame Lösung ein Stadion mit 15.000 Plätzen vorsah.

Nach jahrelanger, erfolgloser Debatte um den Bau einer neuen Spielstätte gab schließlich Mäzen Dietmar Hopp den Anstoß zum Bau einer neuen Multifunktionsarena. Hopp bot der Stadt eine zinslose Vorfinanzierung an, die vorsieht, dass die Arena nach Abbezahlung der Baukosten von 70 Millionen Euro nach 30 Jahren in das Eigentum der Stadt Mannheim übergeht. In Folge dessen wurde im Jahr 2004 mit dem Bau der neuen SAP-Arena im Mannheimer Osten begonnen, zudem wurden auf dem Gelände zwei von Hopp gestiftete Trainingshallen errichtet. Am 17. April 2005 fand mit der Niederlage in der Play-off-Finalserie gegen Berlin das letzte Pflichtspiel der Adler Mannheim im Friedrichspark statt. Am letzten Wochenende des Aprils wurde eine Abschiedsfeier unter dem Motto „Bye bye Friedrichspark“ durchgeführt, zu deren Höhepunkten die Spiele der „Adler-All-Stars 1994–1999“ gegen die „Adler-All-Stars 2000–2005“ sowie der MERC-Meistermannschaft 1980 gegen die „MERC-All-Stars“ gehörten. Am 21. August 2005, als nur der Unterrang der neuen Arena fertiggestellt war, bestritten die Adler mit einem Freundschaftsspiel gegen Köln die erste Partie im neuen Stadion. Die offizielle Einweihung folgte am 6. September mit einem Spiel gegen ein DEL-Dream-Team. Zwei Tage später fand schließlich das erste Pflichtspiel statt, das die Adler gegen Düsseldorf mit 6:5 nach Penaltyschießen gewannen.

Die Adler Mannheim haben derzeit 41 Fanclubs, in denen über 1.100 Fans organisiert sind. Die Clubs finden sich dabei nicht nur in Mannheim, sondern sind über ganz Südwestdeutschland verteilt. Zur besseren Organisation ihrer Aktivitäten haben sich die einzelnen Vereine zur Mannheimer Faninitiative Die Blau-Weiß-Roten zusammengeschlossen. Seit mehreren Jahren übernimmt zudem jeweils ein Spieler aus dem Kader der Adler die „Patenschaft“ eines Fanclubs. Bei Heimspielen halten sich die organisierten Fans im Stehplatzbereich in der Nordwestkurve der SAP-Arena auf.

Zudem existiert aufgrund der regionalen Nähe eine Rivalität zwischen den Fans der beiden DEL-Gründungsmitglieder Adler Mannheim und Frankfurt Lions, an die im Vorfeld und während der Begegnungen zwischen den beiden rivalisierenden Vereinen von Fans und Medien erinnert wird. In den wichtigen Begegnungen zwischen beiden Teams, wie den Play-off-Halbfinals 1998 und 2005 sowie im Viertelfinale 2007 blieben bislang jedes Mal die Adler knapp und nicht immer unumstritten siegreich, was die Rivalität im Laufe der Jahre weiter verstärkte.

Im Juni 2004 verkündeten die Adler Mannheim, eine Zusammenarbeit mit dem Heilbronner EC eingehen zu wollen. Die Mannheimer unterstützen den HEC seitdem sportlich vor allem durch die Mitgestaltung des Trainings der Falken durch die eigenen Torhüter- und Konditionstrainer sowie durch den Austausch von Nachwuchs- und Förderlizenzspielern. Nach den Regeln des Deutschen Eishockey Bunds dürfen Mannschaften der DEL eine Förderlizenz an Spieler unter 25 Jahren geben, wodurch diese für einen weiteren Verein in einer tiefklassigeren Liga spielberechtigt sind. Die Nachwuchsspieler der Adler sammeln durch diese Regelung bei den Falken erste Erfahrungen im Profibereich und können somit langsam an die höchste deutsche Eishockeyklasse herangeführt werden, während sie selbst den Zweitligisten spielerisch verstärken, woraus ein Synergieeffekt für beide Teams entsteht. Als Folge dessen verpflichteten sich die Falken, ein ähnliches Spiel- und Trainingssystem wie die Adler Mannheim einzuführen um den Austauschspielern somit einen leichteren Übergang beim Mannschaftswechsel zu ermöglichen. Zudem nutzen die Heilbronner Falken seit 2004 das Scouting-System der Adler Mannheim in Nordamerika, wodurch vor allem junge Spieler aus dem US-amerikanischen Collegespielbetrieb und East Coast Hockey League verpflichtet werden können, da sich der DEL-Club vornehmlich auf Spieler der hochklassigeren National Hockey League und American Hockey League konzentriert. Die Adler haben gleichzeitig die Möglichkeit, durch die Falken verpflichtete Spieler aus Nordamerika unverbindlich zu beobachten und anschließend ohne Risiko selbst unter Vertrag zu nehmen.

Zu den weiteren Vereinbarungen des Kooperationsvertrags gehörte die Schaffung einer Corporate Identity nach nordamerikanischem Vorbild. Fanartikel des Kooperationspartners werden beim jeweils anderen Verein verkauft, außerdem wurde die Trikotgestaltung der Falken an die Farben und an das Design der Spielkleidung der Mannheimer Adler angepasst. Zudem berichtet die Stadionzeitschrift der Adler seit 2004 auch über die Spiele der Heilbronner Falken. Zur Saison 2006/07 wurde die bestehende Zusammenarbeit weiter verstärkt, indem das DNL-Team der Mannheimer, die Jungadler, vom bisherigen Stammverein Mannheimer ERC in den HEC umgegliedert wurde.

2007 gingen die Adler Mannheim zudem eine Kooperation mit dem Baseball-Bundesligisten Mannheim Tornados ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit können Dauerkarteninhaber der Adler seit dieser Zeit Spiele der Tornados zu freiem Eintritt besuchen, zudem soll mit dem Besuch von Adler-Spielern des Roberto Clemente Field ein größeres mediales Interesse rund um die Baseballmannschaft erreicht werden.

Zudem überträgt der private Lokalsender Radio Regenbogen im Rahmen einer Medienpartnerschaften mit dem MERC sämtliche Spiele der Adler Mannheim in voller Länge im Webradio, seit der Saison 2008/09 auf der eigenen Internetplattform Die Adler Live.

Die Adler Mannheim und ihre Fans sind vielfach sozial engagiert und unterstützen dabei unter anderem die Initiative des ehemaligen Adler-Torhüters Mike Rosati, die den Namen „Rosys Kids Corner“ trägt und Spenden für den Kampf gegen Leukämie sammelt. Jährlich wird bei einer Partie der Adler eine Aktion mit dem Namen „Spiel der leuchtenden Herzen“ durchgeführt und Spendengelder für Rosys Kids Corner und andere Einrichtungen gesammelt. Im Jahr 2008 kamen bei der Aktion Spendengelder in der Höhge von 60.000 Euro zusammen. Im Dezember 2008 konnte beim Spiel „Spiel der leuchtenden Herzen“ erneut 40.000 Euro an die 2008 gegründete Initiative „Adler helfen Menschen“ sowie die Deutsche Leukämie Forschungshilfe übergeben werden.

Zudem geht der Verein seit der Saison 2006/07 feste Partnerschaften mit Schulen dieser Region, in deren Rahmen beispielsweise die nordamerikanischen Spieler der Adler den Englischunterricht in den Partnerschulen besuchen und dort Talkrunden in Deutsch und Englisch abhalten. Zudem unterstützt der Club die Aktion „Drogen legen Dich auf Eis“, das schon seit einigen Jahren in Kooperation mit der Kriminalpolizei durchgeführt wird.

Traditionelles Maskottchen der Mannheimer ERC ist der Adler, der bereits im Wappen des MERC, gemeinsam mit dem Wappen der Stadt Mannheim, enthalten war und nach der Ausgliederung der Profimannschaft zum Namensgeber des neuen DEL-Vereins wurde. Noch heute bildet der Adler als Maskottchen einen wichtigen Bestandteils im Merchandising-Bereich des Clubs, ohne jedoch bei Heimspielen der Adler aufzutreten. Diese Rolle übernimmt hingegen das offizielle Maskottchen der SAP-Arena, das in einem Wettbewerb für Schulklassen den Namen „Udo“ erhielt. Vor und nach den Spielen der Adler sowie während der Drittelpausen betritt es in Form eines Schlittschuhläufers im Hamster-Plüschkostüm die Eisfläche und versucht mit diversen Animationsaktionen, die Stimmung in der Halle zu steigern.

Zum Seitenanfang



New York Islanders

Logo der New York Islanders

Die New York Islanders sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Uniondale, New York. Es wurde am 6. Juni 1972 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind marineblau, orange und weiß.

Die Islanders tragen ihre Heimspiele im Nassau Veterans Memorial Coliseum aus und wurden zu Beginn der 1970er Jahre als zweites Team im New Yorker Ballungsraum angesiedelt, um den Bemühungen der Konkurrenzliga World Hockey Association dort ein Team zu installieren, entgegenzuwirken. Bereits frühzeitig etablierten sich die Mannschaft an der Ligaspitze und drang in den Playoffs weit vor. Zu Beginn der 1980er Jahre gewann das Team schließlich viermal in Folge den prestigeträchtigen Stanley Cup und scheiterte beim fünften Anlauf im Finale. Danach blieben weitere Erfolge aus und das Franchise versank im Ligamittelmaß.

1972 wurde mit der World Hockey Association (WHA) eine Konkurrenzliga zur National Hockey League gegründet, die Teams in den größten Städten bzw. in der näheren Umgebung der großen Städte ansiedeln wollte. Bei der Suche nach einem geeigneten im Bundesstaat New York erschien die im selben Jahr erbaute Multifunktionsarena, das Nassau Veterans Memorial Coliseum in Uniondale der passende Standort in der Umgebung um New York zu sein, um ein Konkurrenzteam zu den New York Rangers der NHL aufbauen. Nassau County, die Heimatregion des Nassau Veterans Memorial Coliseum, wollte jedoch nichts mit dem neuen WHA-Team, das New York Raiders heißen sollte, zu tun haben. Die einzige Möglichkeit die WHA von dort fernzuhalten, war ein NHL-Team dort zu beheimaten. Da auch NHL-Präsident Clarence Campbell keine Konkurrenz durch die WHA in der New Yorker Region wollte, gelang es William Shea, der auch das Baseballteam der New York Mets in die Region brachte, die NHL von einer Erweiterung zu überzeugen. Obwohl die Liga erst zwei Jahre zuvor um zwei Teams erweitert worden war, beschloss man nun zwei weitere Teams aufzunehmen. Die zwei neuen Franchises gingen nach Atlanta, wo die Atlanta Flames gegründet wurden und an den Besitzer des Basketballteams New York Nets, Roy Boe, der sein Team in Uniondale unter dem Namen New York Islanders aufbaute. Da das Team in der unmittelbaren Umgebung der New York Rangers angesiedelt wurde, musste an die Rangers eine Entschädigung in Höhe von vier Millionen US-Dollar gezahlt werden.

Mit Ed Westfall hatte man sich im Expansion Draft 1972 einen NHL-Veteran von den Boston Bruins gesichert, der für die ersten Jahre Mannschaftskapitän des Teams war. Um ihn herum wurde durch General Manager Bill Torrey eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern, wie Billy Smith, Bob Nystrom und Lorne Henning aufgebaut. So startete das Team 1972 in seine erste Saison. Auf Grund der geringen Erfahrung der Spieler schloss man die Saison mit einem der schlechtesten Ergebnisse der NHL-Geschichte ab. In 78 Spielen schaffte man nur 12 Siege bei 60 Niederlagen.

Da sie das schlechteste Team der Saison 1972/73 waren, hatten sie das Recht den ersten Spieler im NHL Amateur Draft 1973 auszuwählen. Die Wahl fiel auf den 19-jährigen Verteidiger Denis Potvin, der bereits im Alter von 13 Jahren als "der nächste Bobby Orr" genannt wurde. Hinzu kam mit Al Arbour ein neuer Trainer, der jedoch noch nicht viel Erfahrung in dem Job gesammelt hatte.

Auch in der Saison 1973/74 war man das schlechteste Team im Osten und verpasste die Playoffs, aber man verbesserte sich von 26 auf 56 Punkte und Denis Potvin erhielt die Calder Memorial Trophy als bester Rookie der NHL. 1975 erhöhte das Team die Punkteausbeute auf 88 und erreichte erstmals die Playoffs. Dort zeigten die Islanders sich in einem ganz anderen Licht als in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens. In der ersten Runde schlugen sie den Lokalrivalen New York Rangers, in der zweiten Runde mussten die Pittsburgh Penguins die Segel streichen. Erst im darauf folgenden Halbfinale verlor man im gegen die Philadelphia Flyers in einer hart umkämpften Serie nach sieben Spielen. Die herausragenden Spieler der Islanders waren Torhüter Billy Smith, Clark Gillies, Denis Potvin, Jean-Paul Parise, Bob Nystrom und Glenn Resch.

1975/76 hatte man mit Bryan Trottier einen weiteren jungen talentierten Spieler, der 95 Punkte erzielte und als bester Rookie mit der Calder Memorial Trophy ausgezeichnet wurde. Erneut kam man bis ins Halbfinale, doch diesmal gab es eine deutlichere Niederlage als im Vorjahr. In fünf Spielen unterlag man den Montréal Canadiens. Und auch im Jahr darauf scheiterte man an dem Team aus Kanada im Halbfinale. Montréal war zu der Zeit die beste Mannschaft und schaffte in den zwei Jahren in den Playoffs 24 Siege bei drei Niederlagen. Die Islanders waren somit das einzige Team, das gegen die Canadiens in dieser Zeit gewinnen konnte.

In der Saison 1977/78 hatten die Islanders mit Mike Bossy ein weiteres Talent unter Vertrag, der den Erwartungen auch sofort gerecht wurde und so als dritter Spieler der Islanders zum besten Rookie gewählt wurde. Die Islanders entwickelten sich immer weiter zu einem der besten Teams in der Liga. Doch in den Playoffs scheiterte man diesmal bereits in der ersten Runde. 1978/79 lagen die Islanders auf Platz eins der NHL, konnten die guten Leistungen jedoch nicht in die Playoffs retten und schieden erneut in der ersten Runde aus. Bryan Trottier gewann in der Saison die Art Ross Trophy als bester Scorer und die Hart Memorial Trophy als wertvollster Spieler der Liga. Mike Bossy war mit 69 Toren der besten Torschütze der NHL. Trainer Al Arbour wurde als bester Trainer der Liga mit dem Jack Adams Award ausgezeichnet.

Neben dem Eis lief es für die Islanders nicht immer positiv. Teambesitzer Roy Boe bekam finanzielle Probleme als die Basketballliga ABA, in der seine New York Nets bisher spielten, mit der NBA fusionierte. Neben einer Gebühr in Höhe von drei Millionen US-Dollar musste er zusätzlich 4,8 Millionen an die New York Knicks als Entschädigung zahlen, da man in der selben Region beheimatet war. Auf Grund des finanziellen Aufwands war Boe gezwungen Starspieler der Nets zu verkaufen, was zur Folge hatte, dass das Team in der NBA abrutschte.

Die finanziellen Probleme des Basketballteams betrafen auch die Islanders, so dass Boe sich entschied, beide Teams zu verkaufen. Für die Nets war relativ schnell ein Käufer gefunden, bei den Islanders gestaltete sich das schwieriger, doch schließlich fand er mit John Pickett jr. einen neuen Besitzer für die Islanders. Das Tagesgeschäft blieb aber weiterhin in den Händen von General Manager Bill Torrey.

Nachdem die Islanders die Regular Season 1978/79 dominiert hatten, dann aber in den Playoffs früh scheiterten, entschied sich Trainer Al Arbour sein Team so einzustellen, dass man zukünftig noch genug Energie für die Endrunde hatte. Die Folge war, dass die Mannschaft zum ersten Mal seit fünf Jahren weniger als 100 Punkte holte, doch das Konzept von Arbour ging auf und am Ende gewannen die Islanders ihren ersten Stanley Cup. Trottier, Bossy und Potvin gehörten zu den wichtigsten Spielern in den Playoffs. Hinzu kam noch Butch Goring, den man kurz vor Ende der Transferperiode im März 1980 verpflichtet hatte. Bryan Trottier erhielt die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs.

Die Dominanz der Islanders hielt weiter an. Das Team spielte in der regulären Saison 1980/81 wieder vorne mit und in den Playoffs auf ihrem Weg zum zweiten Stanley Cup kassierten sie nur drei Niederlagen. Die Conn Smythe Trophy erhielt diesmal Butch Goring.

1981/82 stellten die Islanders mit 118 Punkten einen neuen Franchiserekord auf und belegten Platz eins in der NHL. Billy Smith wurde als bester Torhüter der NHL mit der Vezina Trophy ausgezeichnet. In den Playoffs gewannen sie in der ersten Runde, die als Best-of-5-Serie ausgetragen wurde, erst im fünften Spiel. Im Viertelfinale kassierten sie zwei Niederlagen, doch dann hatte kein Gegner mehr eine Chance und die Islanders gewannen das Halbfinale und das Finale glatt in je vier Spielen und holten sich den dritten Stanley Cup in Folge. Mike Bossy wurde diesmal zum wertvollsten Spieler der Playoffs ernannt.

Im Jahr darauf zogen die Islanders ihre Siegesserie in den Playoffs fort. Erst besiegte man die Washington Capitals, dann den Lokalrivalen New York Rangers und im Halbfinale schlugen sie die Boston Bruins. Im Finale trafen sie auf die Edmonton Oilers um Superstar Wayne Gretzky, doch die Islanders waren nicht zu bremsen und holten mit einem "Sweep" den vierten Stanley Cup. Goalie Billy Smith erhielt die Conn Smythe Trophy als MVP der Playoffs.

1983/84 wollten die Islanders ihren fünften Stanley Cup in Folge und damit den fünften Triumph ihres erst zwölf Jahre dauernden Bestehens. Es lief wieder alles nach Plan für das Team. Sie belegten wieder Platz eins in ihrer Conference und schlugen in der ersten Playoff-Runde wieder einmal ihren Lokalrivalen aus Manhattan. Die nächste Serie gewannen sie gegen die Washington Capitals mit 4-1 und im Conference-Finale die Montréal Canadiens mit 4-2. Im Finale standen sie den Edmonton Oilers gegenüber, die im vergangenen Jahr gegen die Islanders klar unterlegen waren. Doch diesmal drehten sie das Spiel und die Islanders konnten nur ein Spiel in der Finalserie gewinnen. Der Stanley Cup ging nach Edmonton.

Das verlorene Finale stellte einen Wendepunkt für die New York Islanders dar. Die folgende Saison spielten sie nicht mehr so überragend, wie in den Jahren zuvor. Bereits in der zweiten Runde der Playoffs schieden sie aus. 1985/86 war die Saison bereits nach der ersten Runde vorbei. Mit der Zeit verließen mehrere Spieler der Stanley Cup-Mannschaft das Team. Nystrom und Gorin beendeten ihre Karriere und Clark Gillies wechselte zu den Buffalo Sabres. Auch Trainer Al Arbour beendete 1986 seine Karriere. Mit Terry Simpson kam ein neuer Trainer und mit Pat LaFontaine, Pat Flatley und Brent Sutter junge Spieler.

In den Playoffs 1987 gewannen die Islanders gegen die Washington Capitals eines der berühmtesten Spiele der NHL-Geschichte durch ein Tor von LaFontaine in der vierten Verlängerung. Doch nach der zweiten Runde war die Saison bereits zu Ende. Mike Bossy erklärte seinen Rücktritt und ein Jahr später folgte ihm Denis Potvin, der damals Rekorde als bester Torschütze, Vorlagengeber und Scorer unter den Verteidigern der NHL-Geschichte aufstellte. Heute haben sie allerdings keinen Bestand mehr. In seiner letzten Saison für die Islanders erreichte er wieder die Playoffs, nachdem das Team den Titel in der Patrick Division geholt hatte. Doch über die erste Runde kamen sie nicht hinaus.

1988/89 stürzten die Islanders in der Tabelle ab. Gleichauf mit den Québec Nordiques belegten sie den letzten Platz der NHL. Torhüter Billy Smith, der als einziger Spieler der Gründungsmannschaft von 1972 noch verblieben war, beendete nach diesem Tiefpunkt seine Karriere. Während dieser Saison wurde Trainer Simpson gefeuert und Stanley Cup-Trainer Al Arbour übernahm noch einmal den Trainerposten.

1989/90 schafften es die Islanders wieder zurück in die Playoffs, scheiterten dort in der ersten Runde allerdings an den New York Rangers. Nach der Saison wurde Bryan Trottiers Vertrag ausbezahlt und er unterschrieb bei den Pittsburgh Penguins. Die Rückkehr in die Playoffs war nur von kurzer Dauer und die Mannschaft erreichte nur 60 Punkte in der regulären Saison. Nur in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hatten sie weniger geholt. Frustriert von der sportlichen Talfahrt verließ 1991 mit Pat LaFontaine der einzige richtige Star das Team. Im Oktober 1991 vollzog General Manager Bill Torrey einen "Blockbuster"-Transfer und tauschte LaFontaine, Kapitän Brent Sutter, sowie einige andere Spieler für eine Gruppe junger Spieler zu denen u.a. Pierre Turgeon, Uwe Krupp, Benoit Hogue und Steve Thomas gehörten. Zusammen mit talentierten Spielern, wie Derek King, Pat Flatley und Ray Ferraro, sowie Wladimir Malachow und Darius Kasparaitis aus Osteuropa konnte ein neues Team zusammengestellt werden.

Nach einem weiteren Jahr ohne Playoffteilnahme trat Bill Torrey als General Manager des Teams 1992 zurück, um den Florida Panthers, die als neues NHL-Franchise erst gegründet wurden, zu helfen. Don Maloney wurde zum neuen GM ernannt. Unter seiner Führung schafften es die Islanders 1992/93 wieder aus dem Keller der Tabelle und zogen in die Playoffs ein. Ray Ferraro schoss mehrere entscheidende Tore in der ersten Runde der Playoffs gegen die Washington Capitals, doch die Euphorie wurde gebremst als Starcenter Pierre Turgeon während des Jubels über sein Tor, das die Serie gegen Washington entschied, vom gegnerischen Kapitän Dale Hunter von hinten umgecheckt wurde und sich dabei verletzte. Turgeon sollte die zweite Runde nicht spielen können, Hunter bekam eine Sperre für 21 Spiele. In der zweiten Runde warteten die Pittsburgh Penguins, die in den letzten zwei Jahren den Stanley Cup gewannen und mit Stars, wie Mario Lemieux, Jaromir Jagr und Ron Francis gespickt waren. Doch die Islanders hielten als krasser Außenseiter dagegen und schafften die Sensation, als sie im entscheidenden siebten Spiel in der Verlängerung siegten und ins Conference-Finale einzogen. Dort standen sie den Montréal Canadiens gegenüber und verloren in fünf Spielen. Montréal holte sich schließlich im Finale den Stanley Cup.

GM Maloney veränderte seit seinem Amtsantritt nichts am Team, außer dass er nach der Saison Ron Hextall als neuen Torhüter holte. Der bisherige Stammtorhüter Glenn Healy wurde im NHL Expansion Draft 1993 von den Mighty Ducks of Anaheim ausgewählt, stand jedoch zu Beginn der Saison 1993/94 im Kader des Lokalrivalen New York Rangers, was Maloney wenig Sympathien bei den eigenen Fans einbrachte. Hextall galt zwar als ein sehr guter Torhüter, doch er konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Des Weiteren konnten die Islanders zwar in die Playoffs einziehen, scheiterten dort aber schon nach vier Spielen an den Rangers. Hextall wurde nach der Saison nach Philadelphia geschickt und im Austausch kam Tommy Söderström als neuer Torhüter. Headcoach Al Arbour trat nach dem Scheitern in den Playoffs von seinem Amt zurück und beendete seine Karriere endgültig. Nachfolger wurde sein langjähriger Assistent und selbst ehemaliger Spieler der Islanders Lorne Henning. 1994/95 waren nur die Ottawa Senators schlechter als die Islanders.

Mit der Zeit wurde klar, dass Maloney schlecht gearbeitet hatte und seine einzige Amtshandlung in den Jahren zuvor, die zur Aufwertung des Kaders hätte führen sollen, die Verpflichtung von Hextall war. Henning entschied sich deshalb 1995 zu einem Umbau des Teams. Turgeon und Malakhow wurden für Kirk Muller und Mathieu Schneider zu den Montréal Canadiens transferiert, Hogue für den jungen Torhüter Éric Fichaud zu den Toronto Maple Leafs. Muller sollte aber in zwei Jahren nur 45 Spiele absolvieren und wurde dann nach Toronto geschickt. Trainer Lorne Henning wurde entlassen und durch Mike Milbury ersetzt.

Noch vor dem Start der Saison 1995/96 änderten die Islanders das Design der Trikots und das Teamlogo, das das "Fischerman-Logo" genannt wurde, weil über dem Schriftzug "Islanders" eine Figur ist, die einen Eishockeyschläger in der Hand hält und wie ein Fischer aussieht. Das neue Design wurde zum Desaster und man entschied sich nach nicht mal einem Jahr, dass man wieder zum ursprünglichen Design zurückkehren wolle. Das "Fischerman-Logo" führte dazu, dass sich die Fans der New York Rangers darüber lustig machten und während Spielen Gesänge anstimmten, wie "We want fish sticks" (Wir wollen Fischstäbchen). Und auch auf dem Eis gab es keine Erfolge zu verzeichnen und man schaffte nur 22 Siege in 82 Spielen. Noch während der Saison wurde Maloney als General Manager entlassen. Mike Milbury übernahm neben seinem Posten als Trainer nun auch den als General Manager.

1996 kaufte Geschäftsmann John Spano die Islanders für 168 Millionen US-Dollar. 80 Millionen zahlte er für das Team und den Rest für den lukrativen Fernsehvertrag, den der langjähriger Besitzer John Pickett jr. abgeschlossen hatte. Das Geld für das Team erhielt Spano über ein Darlehen einer Bank und für den TV-Vertrag sollte er jährlich eine Rate von 16,7 Millionen US-Dollar bezahlen. Nachdem die erste Rate aber ausblieb, konnte Spano Pickett einen Brief einer Londoner Bank vorlegen, dass das Geld bald da sein sollte, worauf endgültig der Vertrag abgeschlossen wurde. Aber das Geld ging weiterhin nicht ein und Pickett schaltete den Vorsitzenden der NHL Gary Bettman ein. Es stellte sich heraus, dass Spano ein Betrüger war, der mit gefälschten Unterlagen gearbeitet hatte. Außerdem liefen während des Vertragabschlusses zwei Gerichtsverhandlungen gegen ihn. Spano floh auf die Cayman Islands, stellte sich später und wurde wegen Betrugs schließlich zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. John Pickett blieb Besitzer der Islanders.

Während der Saison 1996/97 gab Mike Milbury seinen Posten als Cheftrainer ab und kümmerte sich nur noch um die Geschäfte als General Manager. Die Playoffs wurden erneut verpasst und während der Saison 1997/98 übernahm er wieder den Posten als Cheftrainer um ihn in der Saison 1998/99 wieder an Bill Stewart abzugeben. 1999 wurde Butch Goring Trainer der Islanders, der als Spieler großen Anteil an den Stanley Cup-Siegen Anfang der achtziger Jahre hatte. Die Playoffs wurden in den Jahren nie erreicht.

John Pickett jr. fand endlich einen Käufer für das Team. Howard Milstein und Steven Gluckstern, Mitbesitzer der Phoenix Coyotes, übernahmen das Team. Die neuen Besitzer stellten dem Team nur ein eher kleines Budget zur Verfügung um eher Gewinn zu erwirtschaften. Auf Grund des niedrigen Budgets musste das Team Spieler, wie Bryan Berard, Žigmund Pálffy oder Trevor Linden abgeben. Des Weiteren wurden auch im Management Fehler begangen. Junge Spieler, wie Todd Bertuzzi oder Bryan McCabe wurden zu anderen Teams transferiert. Unter den verbliebenen Spielern zählte der Pole Mariusz Czerkawski zu den konstant guten Scorern.

2000 wurde das Team an Charles Wang und Sanjay Kumar verkauft.

General Manager Milbury transferierte 2000 die zukünftigen Starspieler Roberto Luongo und Olli Jokinen für Oleg Kvasha und Mark Parrish nach Florida, was ihm keine Sympathien bei den Fans einbrachte. Zudem hatten die Islanders den ersten Draftpick im NHL Entry Draft 2000. Milbury entschied sich für Torhüter Rick DiPietro, anstatt für die Stürmer Dany Heatley und Marian Gaborik. Bei der Presse und bei den Fans sorgte dieses Verhalten von Milbury für Verwirrung und Unverständnis, doch er rechtfertigte seine Entscheidungen damit, dass er das Team sofort verbessern wolle. Doch er scheiterte damit und die Islanders belegten in der Saison 2000/01 den letzten Platz in der Liga.

Als Folge des schlechten Spiels der Mannschaft entließ Milbury noch vor Saisonende Trainer und Islanders-Legende Butch Goring. Die Fans waren verärgert, dass Goring für die schlechte Leistung gehen musste und nicht Milbury. Außerdem ärgerten sie sich darüber, dass mit Peter Laviolette ein Neuling als Trainer verpflichtet wurde.

Vor der Saison 2001/02 wurden mit Alexei Jaschin und Michael Peca zwei Schlüsselspieler für die Centerposition verpflichtet. Zudem holte man mit Chris Osgood einen Torhüter, der mit den Detroit Red Wings bereits zweimal den Stanley Cup gewonnen hatte. Die Islanders begannen die Saison mit elf Siegen, einem Unentschieden und einer Overtime-Niederlage. Zum Ende der regulären Saison erreichten sie die Playoffs zum ersten Mal seit 1994. In der ersten Runde scheiterten sie dann nach sieben Spielen an den Toronto Maple Leafs.

2003 wurden erneut die Playoffs erreicht, doch wieder war nach der ersten Runde Schluss. Milbury, der bekannt für Entscheidungen war, die die Fans verärgerten, entließ daraufhin Peter Laviolette. Die Spieler sollen Milbury mitgeteilt haben, dass es an Vertrauen zum Trainer mangele. Steve Stirling wurde als Nachfolger unter Vertrag genommen.

2004 schieden die Islanders in der ersten Runde gegen den späteren Stanley Cup-Champion Tampa Bay Lightning aus.

Die Saison 2004/05 fiel auf Grund des Lockouts aus und Milbury beschäftigte sich damit den Kader zu verändern. Im Angriff kam für Michael Peca Mike York und es wurde Miroslav Šatan verpflichtet. Außerdem wurden für die Defensive Brian Sopel, Alexei Zhitnik und Brad Lukowich geholt.

Nach der Beendigung des Lockouts wurde die Saison 2005/06 gestartet. Nach den letzten drei Spielzeiten, als die Islanders dreimal in Folge die Playoffs erreichten, schafften sie es diesmal nicht. Trainer Stirling wurde bereits im Januar 2006 entlassen und Assistenztrainer Brad Shaw wurde Interimstrainer. Zudem erklärte Milbury, dass er den Posten als General Manager abgeben werde, wenn ein Nachfolger gefunden ist.

Ende Mai und Anfang Juli 2006 gab Teambesitzer Charles Wang bekannt, dass Neil Smith neuer General Manager wird, Ted Nolan den Posten als Trainer übernimmt und die ehemaligen Islanders-Spieler Pat LaFontaine und Bryan Trottier ins Management des Teams einsteigen. Nur einen Monat später wurde Smith wieder entlassen, da sie, so Wang, unterschiedliche Philosophien vertreten. Noch am selben Tag trat LaFontaine von seinem Posten zurück. Nachfolger von Smith wurde Garth Snow, der bis zu diesem Zeitpunkt hinter Rick DiPietro Ersatztorhüter war. Unter Smith wurden noch Brendan Witt, Tom Poti, Mike Sillinger und Chris Simon verpflichtet. Danach wurden mit Mike Dunham, Wiktor Koslow und Sean Hill noch drei weitere Spieler verpflichtet.

Im September 2006 gaben die Islanders bekannt, dass Torhüter Rick DiPietro einen Vertrag über 15 Jahre unterschrieben hat, der ihm insgesamt 67,5 Millionen US-Dollar einbringt. Es ist der längste Vertrag in der Sportgeschichte und sorgte für große Kritik bei den Medien und den Fans.

Im Oktober 2006 schloss sich Islanders-Legende und Mitglied der Hockey Hall of Fame Mike Bossy dem Management der Islanders an.

Ted Nolan, der indianischer Abstammung ist und fast 10 Jahre bei keinem Team mehr unter Vertrag war, obwohl er bei den Buffalo Sabres 1997 den Jack Adams Award als bester Trainer der NHL erhielt, konnte eine gute Mannschaft zusammenstellen und das Team bewegte sich während der gesamten Saison in Reichweite der Playoff-Plätze. Außerdem bewies Ex-Ersatztorhüter und nun Rookie-GM Snow ein glückliches Händchen bei kleineren Transfers, ehe ihm Ende Februar 2007 wenige Minuten vor dem Ende der Transferperiode ein überraschendes Transfergeschäft gelang. Mit Ryan Smyth holten die Islanders den besten Spieler der Edmonton Oilers nach New York, was besonders unter den Fans der Oilers für Kritik sorgte. Der Preis war mit drei Erstrunden-Draft-Rechten hoch, aber die Islanders holten mit ihm durch vier Siege in Folge am letzten Spieltag den achten und verbleibenden Playoff-Platz. Mit 3-2 nach Penaltyschießen gewannen sie das alles entscheidende Spiel gegen den Lokalrivalen New Jersey Devils und Ersatztorhüter Wade Dubielewicz war der herausragende Spieler bei den Islanders. Sportlicher Höhepunkt einer turbulenten Saisonschlussphase, in der Chris Simon wegen eines brutalen Stockschlags gegen Ryan Hollweg von den New York Rangers für 25 Spiele gesperrt wurde und Torhüter DiPietro mit einer Gehirnerschütterung in den letzten Spielen der Regulären Saison fehlte. In den Playoffs unterlagen die Islanders den Buffalo Sabres mit 4:1, die das beste Team der Regulären Saison waren.

Im Juni 2007 entschied das Management sich von Mannschaftskapitän Alexei Yashin zu trennen und ihm seinen noch vier Jahre laufenden Vertrag auszubezahlen. Der 2001 abgeschlossene Zehn-Jahresvertrag über 87,5 Millionen US-Dollar stieß schon damals auf große Kritik, da nicht garantiert war, dass Yashin tatsächlich die Erwartungen erfüllen werde. Am Ende waren seine Leistungen dem Management um Teambesitzer Charles Wang nicht mehr 6 Millionen US-Dollar pro Jahr wert.

Die Islanders sind zusammen mit den New York Rangers das dritterfolgreichste NHL-Team der USA mit vier Stanley Cup-Siegen.

Die Islanders tragen ihre Heimspiele seit ihrer Gründung im Nassau Veterans Memorial Coliseum, einer 16.234 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Häufig ist es ein Team, für das ein neues Stadion gebaut wird, anders verhält sich dies bei den Islanders und dem Nassau Veterans Memorial Coliseum. Um zu verhindern, dass ein Team der World Hockey Association in das bis dahin nur vom Basketballteam der New York Nets genutzte Stadion zog, gründete man die New York Islanders. Das Stadion gilt wegen des Lärms, den die Fans der Islanders machen, in der NHL für die Auswärtsmannschaft als eines der unangenehmsten Stadien.

Neben dem Madison Square Garden in Manhattan und der Joe Louis Arena in Detroit ist das Nassau Veterans Memorial Coliseum eines von nur drei Stadien in der NHL, bei dem die Namensrechte nicht verkauft wurden.

Erster Besitzer war der Bekleidungsfabrikant Roy Boe. Er verkaufte das Team in der zweiten Hälfte der 70er Jahre an John Pickett jr. Ende 1996 kaute der in Dallas ansässige John Spano die Islanders von Pickett, bezahlte jedoch nicht, so dass Pickett das Team zurückbekam. Schließlich fand Pickett eine Gruppe um Howard Milstein und Steven Gluckstern (Mitbesitzer der Phoenix Coyotes), die ihm die Islanders abkauften.

2000 verkauften Milstein und Gluckstern an Charles Wang und Sanjay Kumar von Computer Associates. Der in Shanghai geborene Wang ist Gründer von Computer Associates, wurde inzwischen jedoch von Kumar als CEO abgelöst. Er kaufte Kumars Anteile an den Islanders und ist mittlerweile Mehrheitseigner des Teams. Häufig mischt er sich auch in sportliche Belange ein, was sein Ansehen bei den Fans in ein kritisches Licht rückt.

Zu den Islanders, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch mehrere andere Mannschaften in unterklassigen Ligen, die sogenannten Farmteams. Im Falle der Islanders sind dies zurzeit die Bridgeport Sound Tigers (ebenfalls im Besitz von Wang) in der American Hockey League und die Utah Grizzlies in der East Coast Hockey League. Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die "richtigen" NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Islanders dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über die NHL Entry Draft, über die alljährlich vielversprechende Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.

In den Jahren 1980, 1981, 1982 und 1983 gewannen die New York Islanders den Stanley Cup, die begehrteste Trophäe der Eishockeywelt. 1984 standen sie im Finale unterlagen dort jedoch den Edmonton Oilers 2:4.

Seit der Gründung des Franchises gelang es sieben Spielern zusammen 25 Mal für eines der All-Star-Teams sowie vier weiteren für das All-Rookie-Team nominiert zu werden.

Aus den Reihen der Islanders standen 24 Feldspieler und drei Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 51 Einsätzen, bei denen ihnen 14 Tore und 27 Vorlagen gelangen. Der drei Torhüter bringen zusätzlich noch vier Einsätze mit ein. Zwei Rookies der Islanders standen im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit neun Teilnahmen für die Penguins ist Denis Potvin der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Mit neun Punkten ist er der erfolgreichste Spieler. Neben ihm erreichte auch Pierre Turgeon, der nur zwei All-Star-Partien für die Islanders bestritt, erreichte neun Punkte. Potvins fünf Tore und Turgeons sechs Vorlagen sind die Bestmakern der Islanders-Spieler.

Beim All-Star Game 1973 war Ed Westfall der erste Spieler, der für die Islanders teilnahm. Beim All-Star Game 1974 gelang Denis Potvin das erste Tor bei einem All-Star-Game.

Torhüter Billy Smith wurde 1978 zum wertvollsten Spieler des All-Star-Games gewählt. Er war erst der zweite Torhüter, dem dies gelang.

Im Jahr 1983 waren die Islanders zum bisher einzigen Male Gastgeber, als sie die 35. Ausgabe im Nassau Veterans Memorial Coliseum ausrichteten.

Außer den All-Star-Games gab es drei weitere Anlässe, bei dem die NHL ein All-Star-Team stellte. Die Summit Series 1972 fand vor der Gründung der Islanders statt. Beim Challenge Cup 1979 standen dann mit Denis Potvin, Mike Bossy, Bryan Trottier und Clark Gillies gleich vier Spieler der Islanders im Kader. Für das Rendez-vous ’87, bei dem erneut die sowjetische Nationalmannschaft Gegner des NHL-Teams war, wurde kein Spieler der Islanders berücksichtigt.

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

13 Trainer hatten die Islanders in ihrer mehr als dreißigjährigen Geschichte, doch nur einer wurde bei ihnen zur Legende. Nachdem man in einer enttäuschenden ersten Saison gleich zwei Trainer verschlissen hatte, holte man mit dem gut vierzig-jährigen Al Arbour einen Coach, der sich zweimal mit mäßigem Erfolg bei den St. Louis Blues versucht hatte. Er führte die Islanders in seinen ersten 13 Jahren zu vier Stanley Cup-Siegen, bevor er 1986 seinen Rücktritt erklärte. Als es unter seinem Nachfolger drei Jahre später nicht so gut lief, kehrte er für weitere fünfeinhalb Jahre hinter die Bande der Islanders zurück. Mehr als zwei aufeinander folgende Spielzeiten schaffte keiner seiner Nachfolger. Am zweitlängsten hielt sich Mike Milbury, der während seiner Zeit als General Manager einmal für zwei und einmal für zwei halbe Spielzeiten hinter der Bande stand. Unter den Trainern finden sich auch zwei Spieler aus der erfolgreichsten Zeit der Islanders. Lorne Henning, der nach seinem Karriereende die meiste Zeit als Assistenztrainer der Islanders tätig war, übernahm zweimal für je eine Saison den Posten des Cheftrainers und Butch Goring, der schon als Spieler die Rolle des Trainer-Assistenten inne hatte, kehrte zum Ende der 90er Jahre als Coach zu den Islanders zurück.

In ihrer Franchise-Geschichte haben die New York Islanders bisher sechs Trikotnummern offiziell gesperrt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben. Diese sechs gesperrten Rückennummern hängen als Banner im Nassau Veterans Memorial Coliseum und werden an keinen Spieler mehr vergeben.

Zwischen 1992 und 2001 ehrten die Islanders fünf Spieler aus dem Team, das von 1980 bis 1983 viermal in Folge den Stanley Cup gewinnen konnte. Die Stars der Mannschaft Denis Potvin und Mike Bossy waren 1992 die beiden ersten, denen diese Ehre zuteil wurde. Von 1993 bis 1996 folgten Torwart Billy Smith, Bob Nystrom und Mannschaftskapitän Clark Gillies. Erst 2001 folgte mit Bryan Trottier ein weiterer Spieler.

Die Rückennummer 99 ist seit dem 6. Februar 2000 ligaweit zu Ehren von Wayne Gretzky gesperrt worden. Die New York Islanders haben noch weitere Mitwirkende mit Bannern geehrt.

Die Spieler der frühen Draftjahre 1963 bis 1968 sind hier nicht aufgeführt.

Seit 1969 hatten die New York Islanders 42 Draftrechte in der ersten Runde des NHL Entry Draft, bis 1978 als NHL Amateur Draft bekannt. 22 Mal konnten sie bereits als eine der ersten zehn Mannschaften einen Spieler auswählen und drei Mal hatten sie das erste Wahlrecht im Draft.

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2007/08 und der Playoffs 2008.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia