Bestwig
- Zusätzliche Öffnungszeiten für Europawahl - HSK-Aktuell - Nachrichten und Infos aus dem Hochsauerland
- Bestwig. Mit Blick auf die Wahl zum Europaparlament am 7. Juni bietet das Wahlamt der Gemeinde Bestwig zusätzliche Öffnungszeiten an. An den Samstagen 23. Mai und 30. Mai können Bürgerinnen und Bürger jeweils von 10 bis 12 Uhr Briefwahlunterlagen für...
- Mit dem Fahrrad zum RWE ruhrtalradwegfest – Sternfahrten zum mitradeln - Dorfinfo.de
- Alle, die nicht gerne alleine Radfahren, können sich bei Sternfahrten zum ruhrtalradwegfest ab Bestwig, Ramsbeck oder Remblinghausen anschließen. Die Radsportabteilung des Tus Valmetal trifft sich um 10.00 Uhr an der Katholischen Kirche in Ramsbeck....
- PFT auf den Flächen einer großen Baumschule aus Bestwig? - Dorfinfo.de
- Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste beantragte in der letzten Woche, analog zu einem ähnlich lautenden Antrag der Fraktion B`90/Die Grünen im Rat der Stadt Arnsberg, alle eigenen und angepachteten Flächen, auf denen eine Firma aus Bestwig im...
- Ein zynischer Blick auf die Welt - Derwesten.de
- Bestwig. Einen besonders bissigen Kabarett-Abend gibt es am Freitag, 15. Mai, ab 20 Uhr mit dem „Ersten deutschen Zwangsensemble” im Bestwiger Rathaus. Unsere Zeitung verlost fünf mal zwei Karten für die Veranstaltung. Hinter dem „Ersten deutschen...
- TITAL vergibt Lizenz nach Japan - PresseBox (Pressemitteilung) (Abonnement)
- (pressebox) Bestwig, 14.05.2009, Der Feingussspezialist TITAL hat jetzt eine Lizenz auf sein patentiertes HERO-Premium-Casting®-Gießverfahren für Alu-Feinguss an den japanischen Partner NIDAK Seimitsu... Leider hat der Herausgeber dieses Pressefach...
- Verkehrsdelikt in Bestwig - Dorfinfo.de
- Bestwig (Hochsauerland) In Borghausen stoppte die Polizei Montagabend die Fahrt eines 16-jährigen Rollerfahrers. Der Jugendliche war auf dem frisierten Motorroller mit ca. 60 km/h schneller als erlaubt unterwegs. Um einen Roller mit dieser...
- Straftaten in Bestwig und Eslohe - Dorfinfo.de
- Bestwig (Hochsauerland) An der Velmeder Schützenhalle kam es in der Nacht zum Sonntag zu zahlreichen Sachbeschädigungen und einem versuchten Einbruch. Am Wochenende fand auf dem Schützenplatz ein Trödelmarkt statt. An mehreren Ständen und Anhängern kam...
- So schön ist die Gemeinde Bestwig - Derwesten.de
- Bestwig. Eine Fotoausstellung mit Impressionen rund um die Geimeinde Bestwig ist im Gasthof Hengsbach in Bestwig zu sehen. Mit ihrer nunmehr vierten Präsentation gibt die beigeisterte Hobbyfotografin Karin Sambale aus Bestwig den Besuchern einen...
- Bestwig: 80 statt 25 km/h - NRW-on.de
- Ein 16-jähriger Nuttlarer geriet jetzt mit seinem Motorroller in eine Verkehrskontrolle auf der Briloner Straße in Bestwig. Sein Roller hätte lediglich 25 km/h schnell sein dürfen, erreichte aber eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Der 16-Jährige gab zu,...
Bestwig
Bestwig ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und gehört zum Hochsauerlandkreis.
Die Gemeinde Bestwig liegt im Norden des Hochsauerlandkreises und ist etwa 70 km² groß. Etwa 67% davon sind von Wald bedeckt. Der höchste Punkt ist der Bastenberg (744,8 m über NN), die tiefste Stelle liegt im Ruhrtal mit 280 m über NN.
Bestwig grenzt, im Uhrzeigersinn von Norden, an Rüthen, Olsberg, Winterberg, Schmallenberg, Meschede und Warstein.
Archäologische Funde aus der Bronzezeit bei Heringhausen sowie der Eisenzeit aus der Veledahöhle bei Velmede belegen die Anfänge der Besiedlung.
Die frühmittelalterliche Besiedlung bestand aus Weilern und Einzelhöfen. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage wurde Velmede von den Kölner Erzbischöfen zum Zentralort des Kirchspiels erhoben. Es ist anzunehmen, dass die Ortschaft im 10. Jahrhundert aus etwa sechs Höfen bestand. In einer Stiftungsurkunde der Benediktinerabtei Grafschaft wurden die Orte Nuttlar und Velmede 1072 erstmals erwähnt. Das an der Einmündung der Valme in die Ruhr gelegene Bestwig bestand im 14. Jahrhundert aus einem Doppelhof des Stifts Meschede und einem Hof des Klosters Grafschaft.
Das Gebiet bildete die sogenannte „Freigrafschaft“ Velmede und gehörte den Edelherrn vom Rüdenberg mit Sitz in der Nähe von Arnsberg. Im Jahre 1296 erwarb Graf Ludwig von Arnsberg die Hälfte der Freigrafschaft; die andere Hälfte ging an den Grafen von Waldeck. Seit 1368 gehörte das Gebiet zum kurkölnischen Herzogtum Westfalen.
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig wurde im 19. Jahrhundert von zwei Entwicklungen entscheidend geprägt. Die eine war der Anschluss an die Eisenbahn. Dies führte ab 1870 zur Entwicklung des für das Sauerland bedeutenden Bahnhofs mit zahlreichen damit zusammenhängenden Arbeitsplätzen, vor allem auch im örtlichen Bahnbetriebswerk. Durch die Bahn nahm die Einwohnerzahl, insbesondere in Bestwig selbst, deutlich zu. Lebten 1864 nur 44 Einwohner in diesem Gebiet, nahm die Einwohnerzahl in der „Eisenbahngemeinde“ bis 1905 auf 625 zu. Die zweite war die Expansion des Ramsbecker Bergbaus in den 1850er Jahren. Über Jahrzehnte war dieser Betrieb das mit Abstand größte Unternehmen im gesamten Gebiet des heutigen Hochsauerlandkreises. Beide Entwicklungen unterschieden das Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig von anderen Teilen des oberen Sauerlandes. In weiten Teilen der heutigen Gemeinde Bestwig dominierte nicht die bäuerliche, sondern die Arbeiterbevölkerung.
Die heutige Großgemeinde Bestwig entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 aus einer Reihe früher selbstständiger Orte (s.Stadtgliederung).
Der Rat der Gemeinde Bestwig hat 26 Mitglieder und setzt sich seit dem Zweiten Weltkrieg aus den Fraktionen von CDU und SPD zusammen. Einzige Ausnahme ist die Junge Liste Bestwig (JLB); eine Abspaltung junger Mitglieder der CDU Bestwig. Die JLB erzielte bei den Kommunalwahlen 1989 mit 21,5 % der Stimmen und zog mit 7 Mandaten in den Gemeinderat ein. Als Konsequenz aus dem Streit im konservativen Lager wurde schließlich Hans-Georg Meyer der erste sozialdemokratische Bürgermeister der Gemeinde Bestwig.
Nachdem der ab 1999 als Bürgermeister von Bestwig amtierende Christof Sommer (* 1965, CDU) in Lippstadt zum Bürgermeister gewählt worden war, wurde am 4. Dezember 2005 eine Neuwahl erforderlich. Dabei wurde Ralf Péus (* 1961, CDU) mit 52,3 % zum neuen Bürgermeister von Bestwig gewählt.
In Silber ein blaues Andreaskreuz.
Das Andreaskreuz im Wappen deutet auf den Patron der Velmeder Pfarrkirche, den Apostel Andreas, hin. Die Farben Silber und Blau repräsentieren die Zugehörigkeit zur ehemaligen Grafschaft Arnsberg. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 25. Februar 1977.
Die Gemeinde hat keine offizielle Partnerschaft, pflegt aber enge Kontakte zu den Gemeinden Niederorschel in Thüringen und Niederwiesa in Sachsen.
Bestwig liegt an der B 7 und an der L 776. Das Teilstück Arnsberg-Bestwig der Bundesautobahn 46 endet zur Zeit im Ortsteil Velmede.
Bestwig liegt an der Oberen Ruhrtalbahn. Hier zweigt außerdem die Ruhr-Eder-Bahn nach Winterberg ab.
Regionalbusse fahren regelmäßig in die umliegenden Städte.
Die nächsten Verkehrsflughäfen sind der Flughafen Dortmund und der Flughafen Paderborn-Lippstadt.
Heringhausen (Bestwig)
Heringhausen ist ein Dorf und Ortsteil der Gemeinde Bestwig (Hochsauerlandkreis).
Der Ort liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 380 m und hat etwa 910 Einwohner. Die Fläche der Heringhauser Gemarkung beträgt 6,15 km². Davon umfasst die bebaute Fläche 0,3 km², hinzukommen 0,2 km² Straßen, Wege und Plätze. Etwa 4 km² sind Wald.
Bekannt ist der Ort durch seine sehr großen Weihnachtsbaumschonungen, deren Produkte in ganz Deutschland und im Ausland vertrieben werden. Unterhalb des Ortes befindet sich ein kleiner Stausee der Valme.
Entstanden ist der Ort vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1314 in einem Güterverzeichnis des Stifts Meschede. Bereits vor dem 30-jährigen Krieg existierte ein mit Wasserkraft betriebener Eisenhammer. Heringhausen gehörte in preußischer Zeit nach 1816 zunächst zur Bürgermeisterei Eversberg, seit 1841 bzw. 1858 gehörte der Ort zur Samtgemeinde Velmede. Zur 1826 gegründeten Steuergemeinde Heringhausen gehörten ursprünglich auch Halbeswig, Grimlinghausen (heute Nierbachtal) und die Bergarbeiterkolonien Ziegelwiese, Dörnberg und das 1854 gegründete Andreasberg. Wegen der bergbaulichen Prägung wurden die drei letztgenannten Orte 1910 an Ramsbeck angegliedert. Seit der kommunalen Neugliederung von 1975 ist Heringhausen Teil der Gemeinde Bestwig.
In Silber über einem schwarzen Wasserrad zwei ins Andreaskreuz gestellte rotgestielte schwarze Hämmer.
Wasserfall (Bestwig)
Wasserfall ist ein Ortsteil der Gemeinde Bestwig (Hochsauerlandkreis).
Der Ort hat etwa 70 Einwohner. Er liegt auf einer Höhe von 600 m. Damit gehört er zu den am höchsten liegenden Orten der Region.
Urkundlich erwähnt wurde er erstmals 1560. In der frühen Neuzeit lebten dort zunächst Köhler und Bergleute.
Den Namen verdankt der Ort der Plästerlegge, dem 300 Meter südöstlich gelegenen mit Abstand höchsten natürlichen Wasserfall in Nordrhein-Westfalen.
Von großer Bedeutung ist der Tourismus. In Wasserfall gibt es Wintersportmöglichkeiten (Skilift) und einen Campingplätz. Etwa 2 Kilometer nördlich liegen der überregional bekannte Freizeitpark Fort Fun und der Aussichtsberg Stüppel mit Gastwirtschaft und Lift.
Bahnbetriebswerk Bestwig
Das Bahnbetriebswerk Bestwig (Bw Bestwig) war ein Bahnbetriebswerk an der Oberen Ruhrtalbahn.
Die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft baute 1873 in Bestwig eine Lokomotivstation. Die Rampe Bestwig–Brilon-Wald machte damals das Nachschieben vieler Züge notwendig. Es wurde ein zehnständiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe errichtet. Des weiteren hatte die Lokomotivstation eine Außenstelle in Bredelar, von wo aus auf der Rampe Bredelar–Brilon-Wald nachgeschoben wurde. 1915 beheimatete das Bw Bestwig etwa 25 Lokomotiven.
1918 begann man damit, das Bw den wachsenden Verkehrserfordernissen anzupassen. Etwa 400 Meter westlich der alten Lokomotivstation wurde ein neuer zehnständiger Ringlokschuppen mit einer größeren 20-Meter-Drehscheibe errichtet. Das neue Bw konnte allerdings erst 1924 seinen Betrieb aufnehmen. Es beheimatete Lokomotiven der Typen P 8, G 81, G 10, G 12 und T 14.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs erhielt das Bw Bestwig Loks der Baureihe 39 sowie später die Baureihen 44 und 50. Im Juli 1945 waren noch insgesamt 48 Lokomotiven vorhanden, einige davon schwer beschädigt.
Der durch die deutsche Teilung zum Erliegen gekommene Ost-West-Güterverkehr bedingte den Abzug der schweren Güterzugloks mit Ausnahme der Baureihe 50. Bestwig erhielt Schienenbusse der Baureihe VT 98 und Dampflokomotiven der Baureihe 23.
Im Oktober 1968 wurde dem Bw Bestwig das Bahnbetriebswerk Hagen Gbf als Außenstelle zugeschlagen. Ab 1971 beheimatete das Bw Bestwig keine Dampflokomotiven mehr. Am 1. April 1982 verlor das Bw Bestwig seine Eigenständigkeit und wurde dem Bw Hagen-Eckesey als Personaleinsatzstelle angegliedert. Die Drehscheibe und das Dach des Ringlokschuppens wurden abgebaut. Bis Ende der 1990er Jahre wurden die Gleisanlagen des alten Bw noch zum Abstellen und Betanken von Dieselloks genutzt. DB Regio NRW nutzt inzwischen Gleise des ehemaligen Güterbahnhofs Bestwig zur Reinigung, Betankung und Abstellung ihrer Triebwagen.

