Berlinale

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Geschrieben von c3po 11/03/2009 @ 08:07

Tags : berlinale, filmfestival, kino, kultur

Neueste Nachrichten
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Agent in Place wird von José Padilha verfilmt - MOVIEPILOT NEWS
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FILM & KONZERT - Tagesspiegel
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David Carradine ist tot - Spiegel Online
Im Februar liefen auf der Berlinale die Teenie-Komödie "My Suicide" und der Kriminalfilm "Absolute Evil", beide mit Carradine in einer tragenden Rolle. Nach Angaben seines Managers hielt sich Carradine zu Dreharbeiten für den Film "Stretch" in Bangkok...
Das Filmfestival in Cannes ist diesmal eine Berlinale. Dank Brühl ... - BZ
Yes, we Cannes! Lieblingsfotograf Kay Kirchwitz und ich auf der Premieren-Party von "Inglourious Basterds" im Strandclub Noga. Nach tollen Kritiken für sein blutrünstiges NS-Zeit-Epos ist Kult-Regisseur Quentin Tarantino in bester Party-Laune....
100X BERLIN - STADTKIND - Das Berlin-Magazin
Die Reihe der Filmfeste in Berlin reißt nicht ab, man kann einen Bogen spannen von der Berlinale im Februar zB über das renommierte „Achtung Berlin“-Festival und das vom Polnischen Institut veranstaltete „Film POLSKA 2009“ bis hin zum Festival „100x...
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Die Doku wurde im Februar in der Sektion Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale gezeigt, am Freitag, den 13. Der Film wirkt, als habe man ihn schnell fertigstellen müssen. Nur eine gute Stunde ist er lang, vieles wird nur angedeutet....
Riedener sind bei der „Berlinale des Nachwuchses“ erfolgreich - Mittelbayerische
Ganz überraschend kam die Nachricht nicht: Der Riedener Streifen hatte doch bereits am vergangenen Mittwoch die große Ehre, bei der Eröffnungsveranstaltung dieser „Berlinale für Kinder und Jugendliche“ aufgeführt zu werden....

Berlinale Talent Campus

Der Berlinale Talent Campus ist eine jährliche Initiative zur Nachwuchsförderung im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale).

Der Campus findet seit 2003 jeweils parallel zur Berlinale statt und ist als eine einwöchige Akademie angelegt. Angehende Filmemacher aus der ganzen Welt bekommen die Gelegenheit sich untereinander in Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen auszutauschen und von internationalen Profis zu lernen. Hierfür stellen sich dem Talent Campus Kreative aus allen Bereichen der Filmwelt als Redner, Lehrer und Diskussionspartner zur Verfügung.

Initiiert wurde der Campus von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Organisiert wird die Veranstaltung von einem Projektteam unter der Leitung von Dorothee Wenner.

Die ersten Ausgaben des Campus wurden im Haus der Kulturen der Welt veranstaltet. Seit 2007 findet der Berlinale Talent Campus in den drei Häusern des Theater Hebbel am Ufer (HAU) statt.

Für den Berlinale Talent Campus können sich junge Talente aus der ganzen Welt und aus allen Bereichen des Filmschaffens bewerben. Die Campussprache ist Englisch. Zugelassen sind: Autoren, Regisseure, Produzenten, Kameraleute, Schauspieler, Filmeditoren, Art Directors, Production Designer, Komponisten, Sound Designer, junge Filmjournalisten und Visual Artists. Jedes Talent kann nur einmal am Campus teilnehmen.

In diversen Programmen können die Talents praktisch arbeiten und im Verlauf des Campus verschiedene Projekte verwirklichen. Für die Teilnahme an diesen Programmen müssen sich die Teilnehmer zusätzlich mit Arbeitsproben oder Konzepten bewerben.

Der Berlin Today Award ist ein internationaler Kurzfilmwettbewerb. Er steht allen aktuellen und ehemaligen Teilnehmern des Berlinale Talent Campus offen. Für den Wettbewerb reichen die Filmemacher einen Projektvorschlag für einen Kurzfilm ein. Fünf Projekte werden aus diesen ausgewählt und durch deutsche Produktionsfirmen und mit der Unterstützung des Medienboard Berlin-Brandenburg verwirklicht. Die Premiere der Filme findet bei der Eröffnung des jeweils nächsten Berlinale Talent Campus statt, wo zudem einer dieser Filme mit dem Berlin Today Award ausgezeichnet wird.

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Berlinale Kamera

Mit der Berlinale Kamera werden verdienstvolle Filmschaffende und Personen ausgezeichnet, die sich für die Internationalen Filmfestspiele Berlin verdient gemacht haben. Der Preis wird seit 1986 vergeben. Es werden nur Personen ausgezeichnet, die nicht mit einem Film im aktuellen Wettbewerb vertreten sind. Meist erhalten auf einem Festival mehrere Personen diesen Preis.

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Internationale Filmfestspiele Berlin

Logo der Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) sind ein jährlich in Berlin stattfindendes Filmfestival der A-Kategorie und gelten als eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Die im Wettbewerb erfolgreichen Filme werden von einer internationalen Jury mit dem Goldenen und Silbernen Bären ausgezeichnet. Bis zu 400 Filme werden in verschiedenen Sektionen präsentiert. Mit mehr als 230.000 verkauften Eintrittskarten und etwa 430.000 Kinobesuche insgesamt (inklusive akkreditierter Fachbesucher) ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt.

Rund 20.000 Fachbesucher aus 120 Ländern nehmen an dem Festival teil. Etwa 4.200 Journalisten berichten über die Zeit der Festspiele in mehr als 100 Länder. Während der Berlinale findet zeitgleich der European Film Market (EFM) statt. Der EFM gehört zu den international wichtigsten Treffen der Filmindustrie und hat sich zu einem bedeutendem Handelsplatz für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten etabliert.

Gegründet wurde die Berlinale im Jahr 1951. Festivaldirektor ist seit 2001 Dieter Kosslick. Seit 2002 gehört das Filmfest zum Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH und wird neben privaten Sponsoren aus dem Bundeshaushalt finanziert. Gegenwärtig haben sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin zu dem herausragendsten Kultur- und Medienereignis der Metropole entwickelt. Die 59. Auflage fand vom 5. bis zum 15. Februar 2009 statt und wurde mit Tom Tykwers Thriller The International eröffnet, der außer Konkurrenz gezeigt wurde.

Die Berlinale findet seit 1951 in Berlin statt, zunächst im Sommer, seit 1978 im Februar. Sie geht auf eine Initiative von Oscar Martay zurück. Martay war Film Officer der Militärregierung der Vereinigten Staaten und beaufsichtigte und förderte in dieser Funktion die Berliner Filmindustrie, unter anderem mit mehreren Darlehen der amerikanischen Militärregierung, mit denen die Finanzierung der Filmfestspiele in den ersten Jahren sichergestellt wurden. Unter dem Motto „Schaufenster der freien Welt“ eröffnete die erste Berlinale am 6. Juni 1951 mit Alfred Hitchcocks Rebecca im Titania-Palast. Zum ersten Festspielleiter wurde der Filmhistoriker Alfred Bauer berufen, der nach dem Krieg die britische Militärregierung in Filmangelegenheiten beraten hatte.

Seit der ersten Berlinale wird der nach einer Vorlage der Bildhauerin Renée Sintenis gestaltete Goldene Berliner Bär verliehen. Die Preisträger wurden in den ersten Jahren teilweise durch Publikumswahl bestimmt. Nachdem die FIAPF (Fédération Internationale des Associations de Producteurs de Films) die Berlinale offiziell mit den Festivals in Cannes, Venedig und Locarno gleichgestellt hatte, änderte sich das entsprechend den FIAPF-Richtlinien: Die Berlinale wurde zu einem A-Festival und berief 1956 erstmals eine internationale Jury ein, die den „Goldenen“ und die „Silbernen Bären“ vergab. Die frühe Berlinale war vor allem ein Publikums- und Glamour-Festival gewesen, auf dem sich zahlreiche Filmstars präsentierten (etwa Gary Cooper, Sophia Loren, Jean Marais, Richard Widmark, Jean Gabin, Michèle Morgan, Henry Fonda, Errol Flynn, Giulietta Masina, David Niven, Cary Grant, Jean-Paul Belmondo und Rita Hayworth).

Die Ausrichtung des Festivals änderte sich ab Ende der 1960er Jahre aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Polarisierung. So kam es etwa auf der Berlinale 1970 durch den Vietnamkriegs-Film o.k. von Michael Verhoeven zu so heftigem Streit, dass die Jury zurücktrat und das Wettbewerbsprogramm abgebrochen wurde. Auf der Berlinale 1971 wurde daraufhin neben dem traditionellen Wettbewerb mit dem Internationalen Forum des jungen Films ein ehemalige Gegenveranstaltung in das Festival integriert, das junge und progressive Filme vorstellen sollte. Durch die Veränderungen in Folge von Willy Brandts Ostpolitik und der damit verbundenen Öffnung der Ostblockstaaten wurde es 1974 erstmals möglich, dass ein sowjetischer Film gezeigt werden konnte. 1975 war erstmals eine Produktion aus der DDR vertreten.

1976 wurde der bisherige Festivalleiter Alfred Bauer durch den Filmpublizisten Wolf Donner abgelöst. Donner führte zahlreiche Änderungen und Modernisierungen des Festivals ein, etwa die Verlegung vom Sommer in den Winter. Einer der Gründe für diese Änderung war der Termin der damaligen Filmmesse (des heutigen European Film Market), der sich im Winter weniger mit den Terminen anderer Filmmärkte überschnitt. Donner etablierte neue Sektionen wie die Deutsche Reihe und das Kinderfilmfest, die ehemalige Informationsschau wurde zum Panorama in seiner heutigen Form. Seit Donners Zeit gilt die Berlinale vor allem als „Arbeitsfestival“ und weniger als Bühne für Stars und „Sternchen“.

Wolf Donner wurde 1979 durch Moritz de Hadeln abgelöst, der die Berlinale bis 2001 leitete. Seit 2000 ist das Theater am Potsdamer Platz mit 1800 Sitzplätzen die Hauptspielstätte der Berlinale. Während dieser Zeit heißt das Theater Berlinale Palast. Neben den Filmpremieren der Wettbewerbsfilme finden hier auch der Eröffnungsfilm und die Preisverleihung statt.

Die Berliner Filmfestspiele werden seit dem 1. Mai 2001 von Dieter Kosslick geleitet. Auch unter Kosslick gab es einige Veränderungen: So wurde die neue Reihe Perspektive Deutsches Kino eingeführt, 2003 entstand zur Nachwuchsförderung der Berlinale Talent Campus und zur Berlinale 2007 wurde mit den Berlinale Shorts eine weitere neue Sektion vorgestellt.

Der Wettbewerb ist die zentrale Sektion der Filmfestspiele; im Wettbewerbsprogramm werden die Hauptpreise – der Goldene Berliner Bär und die Silbernen Bären – verliehen. Im Wettbewerb werden, entsprechend den FIAPF-Richtlinien, ausschließlich Filme gezeigt, die innerhalb der letzten 12 Monate vor Festivalbeginn produziert und noch nicht außerhalb ihrer Ursprungsländer aufgeführt wurden.

Etwa 20 Filme stehen jedes Jahr im Wettbewerb. Die Nominierung der Filme sowie die Auswahl der Jurymitglieder ist Aufgabe der Festivaldirektion. Die Preisträger werden von einer internationalen Jury unter Führung eines Jury-Präsidenten gewählt und zum Ende des Festivals verkündet. Aktuelle Spielstätten des Wettbewerbs sind u. a. der Berlinale Palast am Potsdamer Platz sowie die Kinos CinemaxX, Urania, Kino International und Zoo Palast. 2009 ist der Friedrichstadtpalast als Spielstätte hinzugekommen. Jury-Präsidentin der Berlinale 2009 war die Schauspielerin Tilda Swinton.

Das Internationale Forum des jungen Films (kurz: Forum) findet seit 1971 statt; der inhaltliche Schwerpunkt liegt traditionell im Bereich des politisch engagierten Kinos. Das Forum geht zurück auf eine Initiative des von Erika und Ulrich Gregor gegründeten Vereins Freunde der Deutschen Kinemathek. Das Forum gab jungen Regisseuren wie Raúl Ruiz, Derek Jarman und Peter Greenaway eine erste Gelegenheit, sich international zu präsentieren. Es bietet auch Filmen mit ungewöhnlichen Formaten eine Plattform, so etwa den überlangen Produktionen Taiga von Ulrike Ottinger (8 Stunden 21 Minuten) oder Satantango von Bela Tarr (7 Stunden 16 Minuten).

Einen weiteren Schwerpunkt des Forums bildet der außereuropäische Film. In den 1970er/80er Jahren konzentrierte man sich auf US-Independentfilme, Filme aus Lateinamerika und internationale Avantgarde-Filme. In den 1980er/90er Jahren widmete man sich dem unabhängigen Kino Asiens. Leiter des Forums ist seit 2001 der Berliner Filmjournalist Christoph Terhechte. „Das Internationale Forum, immer noch das wichtigste Nebenprogramm der Berliner Filmfestspiele, ist für die Neugierigen unter den Cineasten schon seit Jahren zu deren Hauptprogramm geworden.“ (Peter W. Jansen) Spielstätten des Forums sind die Kinos Delphi, Babylon, Arsenal (mittlerweile am Potsdamer Platz), CineStar und CinemaxX.

Die filmhistorische Retrospektive wird seit 1977 von der Stiftung Deutsche Kinemathek (heute: Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek) organisiert und durchgeführt; im Rahmen der Retrospektive wird jährlich eine Hommage veranstaltet. Leiter der Retrospektive ist Rainer Rother. Aktuelle Spielstätten der Retrospektive sind das CinemaxX und das Zeughauskino.

Das Panorama gehört zum offiziellen Programm der Berlinale; es wird seit 1986 veranstaltet, Vorläufer aus der Anfangszeit der Berlinale war die sogenannte Informationsschau. Leiter war zunächst Manfred Salzgeber, der 1992 von Wieland Speck abgelöst wurde. Schwerpunkte des Panoramas sind das Arthouse-Kino und der Autorenfilm; alle Filme werden als Welt- oder europäische Premiere gezeigt. Das Hauptprogramm bietet jährlich etwa 18 Spielfilme, das Rahmenprogramm bilden zahlreiche weitere Produktionen. Subsektionen sind die Reihen Dokumente, Panorama Special und Panorama-Kurzfilme. Inhaltlich widmet sich das Panorama weniger direkt politischen als eher gesellschaftlichen Themen: So werden traditionell viele schwul-lesbische Filme gezeigt. Spielstätten des Panoramas sind der Zoo-Palast, das CinemaxX, das International und das CineStar.

Die seit 1978 bestehende Berlinale-Sektion für Kinder- und Jugendfilme zeigt eine aktuelle Auswahl internationaler Spiel- und Kurzfilme für ein junges Publikum. Sie gilt in diesem Bereich als eine der wichtigsten Plattformen weltweit. Die Sektion wird seit der Berlinale 2004 durch den Jugendfilmwettbewerb 14plus ergänzt. Um dieser differenzierten Programmstruktur auch im Titel gerecht zu werden, wurde die Sektion zur Berlinale 2007 in Generation umbenannt. Entsprechend heißen die Wettbewerbe nun Generation Kplus und Generation 14plus.

Im Wettbewerb Generation Kplus verleiht eine elfköpfige Kinderjury den Gläsernen Bären an je einen Spiel- und einen Kurzfilm. Eine Internationale Jury von Filmfachleuten vergibt zudem die mit Geld dotierten Preise des Deutschen Kinderhilfswerks. Den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm im Wettbewerb Generation 14plus vergibt eine siebenköpfige Jury von Jugendlichen.

Die Devise keinen "Kinderkitsch" zu zeigen bedeutet anspruchsvolle Filme aus der ganzen Welt ins Programm aufzunehmen, die nah am Alltag und am Erleben von Kindern und Jugendlichen bleiben und auch eine Realität abbilden die manchmal harter Tobak ist. Mit seinem Programm möchte die Sektion Generation für ein erweitertes Verständnis von Filmen für junge Menschen werben. Die Wettbewerbsbeiträge beschränken sich nicht auf klassische Kinder- oder Jugendfilmproduktionen, sondern schließen auch Filme ein, die zwar nicht für diese Zielgruppen konzipiert wurden, aber Kinder oder Jugendliche thematisch und formal ansprechen.

In unregelmäßigen Abständen werden seit 1982 auch Retrospektiven veranstaltet. In der Sonderreihe Cross Section werden seit 2006 für Kinder und Jugendliche geeignete Filme aus den anderen Sektionen der Berlinale außer Konkurrenz wiederholt. Seit Oktober 2002 wird Generation von Thomas Hailer geleitet. Hauptspielstätte von Generation war der Zoo Palast. Seit 2008 ist das Babylon die Hauptspielstätte. Weitere Vorstellungen gibt es in dem Kino Colosseum (Prenzlauer Berg).

Berlinale Special ist eine 2004 neu eingeführte Reihe im offiziellen Programm, in der sowohl aktuelle Arbeiten großer Filmemacher als auch Wiederaufführungen von klassischen Werken der Filmgeschichte und Produktionen zu Festivalschwerpunkten oder aktuell-brisanten Themen gezeigt werden sollen. Aufführungsort ist das ehemalige Premierenkino des Panoramas, der Filmpalast Berlin am Kurfürstendamm.

Die unter Dieter Kosslick eingeführte Sektion Perspektive Deutsches Kino widmet sich der aktuellen deutschen Filmproduktion und ergänzt die geschlossene Reihe German Cinema; gezeigt wird rund ein Dutzend Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, die aus etwa 250 Bewerbungen ausgewählt werden. Leiter ist Alfred Holighaus.

Im Jahr 2006 wurde mit den Berlinale Shorts eine eigene Sektion für Kurzfilme eingerichtet. Je ein Goldener und ein Silberner Bär werden seit 1955 an die besten Kurzfilme vergeben, seit 2003 von einer eigens dafür einberufenen internationalen Jury. In den Berlinale Shorts laufen ca. 30 Kurzfilme, von denen ungefähr 10 am Wettbewerb teilnehmen. Die Sektion wird seit 2007 von Maike Mia Höhne geleitet. Kurze Filme sind ebenfalls in den Sektionen Generation, Perspektive Deutsches Kino und im Forum expanded zu sehen.

Neben dem American Film Market im November und dem Branchentreffen in Cannes Ende Mai, gilt der European Film Market (EFM) als einer der drei bedeutenden Treffen der Filmindustrie und hat sich zu einem wichtigen Handelsplatz für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten etabliert.

Der EFM ist die Nachfolgeveranstaltung der Filmmesse. Er wurde von 1980 bis 1987 von Aina Bellis geleitet; seit 1988 ist Beki Probst für diese an die Berlinale angegliederte Veranstaltung für die Filmwirtschaft zuständig. Veranstaltungsort des EFM waren bis 2000 die Räume in der Budapester Straße, seitdem fand der Filmmarkt im Atrium des Debis-Hauses am Potsdamer Platz statt, das eine Fläche von rund 2.500 m² bot.

Die stetige Expansion der Veranstaltung führte 2006 zum Umzug in den Martin-Gropius-Bau. Im Rahmen des EFM 2007 wurden 1099 Vorführungen von 713 angemeldeten Filmen durchgeführt. Dafür wurden die Kinos CinemaxX und CineStar genutzt.

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Internationale Filmfestspiele Berlin 2007

Berlinale Palast 2007

Die 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden vom 8. Februar bis zum 18. Februar 2007 statt.

Die Berlinale wurde mit Olivier Dahans Film La vie en rose (OT: La Môme) eröffnet. In dem französischen Drama verkörpert Marion Cotillard die französische Chansonsängerin Édith Piaf (1915–1963).

Das Kinderfilmfest erhielt zum 30. Jubiläum einen neuen Namen und wird künftig unter dem Titel Generation laufen.

Der Filmregisseur Arthur Penn erhielt am 15. Februar 2007 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk und wurde zudem mit einer Hommage geehrt. Der 84-jährige US-Amerikaner zählt mit Filmen wie Bonnie und Clyde (1967) zu den wichtigsten Vertretern des New Hollywood.

Das Festival erreichte neue Besucherrekordzahlen. Mehr als 19.000 Akkreditierte aus 127 Ländern nahmen am Festival teil. Unter den Akkredierten gab es ca. 4.000 Journalisten aus aller Welt. Die Filme wurden von 430.000 Zuschauern gesehen, darunter waren 220.000 an das nicht akkreditierte Publikum verkaufte Kinokarten. Das Kino Cubix am Alexanderplatz kam als neue Spielstätte für die Sektionen Panorama und Forum hinzu.

Jury-Präsident war der US-amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Paul Schrader. Weitere Mitglieder waren die Schauspieler Hiam Abbass, Mario Adorf, Willem Dafoe und Gael García Bernal, die chinesische Filmproduzentin Nansun Shi und die dänische Cutterin Molly Malene Stensgaard.

In der Sektion Panorama wurden u. a. folgende Filme Jahr vorgestellt: The Home Song Stories von Tony Ayres, Away From Her von Sarah Polley mit Julie Christie, Poor Boy's Game von Clement Virgo mit Danny Glover, Invisibles Dokumentarfilm von u. a. Isabel Coixet und Wim Wenders, Strange Culture ("Fremdkulturen") von Lynn Hershman Leeson mit Tilda Swinton, ebenfalls mit Swinton der Dokumentarfilm Schau mir in die Augen, Kleiner über die Geschichte des queeren Kinos, Blindsight Dokumentarfilm über die Blindenschule in Tibet von Sabriye Tenberken, Ferien '91 von Thomas Arslan mit Angela Winkler, Deux jours à Paris von und mit Julie Delpy, El Camino de los Ingleses von Antonio Banderas.

Die Retrospektive trug den Titel City Girls. Frauenbilder im Stummfilm und beschäftigte sich mit dem neuen Frauenbild zu Anfang des 20. Jahrhunderts im Stummfilm. Es wurden insgesamt 30 Filme innerhalb des Programms zu diesem Thema gezeigt. Eine weitere Retrospektive befasste sich mit der Fotoagentur Magnum, die 2007 ihren 60. Geburtstag feierte. Unter dem Retrospektivetitel Magnum in Motion wurden Dokumentarfilme und Reportagen, die die Arbeit der Fotografen von Magnum zum Thema hatten oder von Fotografen der Agentur gedreht wurden gezeigt. Der Zeitraum der Filme spannte sich von 1938 bis 2007. Ältester Beitrag war der Film L'Espagne Vivra von Magnum-Gründer Henri Cartier-Bresson.

Das Kinderfilmfest fand in diesem Jahr zum 30. Mal statt und erhielt mit Generation einen neuen Namen. Es gibt zwei Bereiche der Sektion Generation: Generation Kplus (Kinderfilme) und Generation Plus 14 (Jugendfilme). In beiden Bereichen vergibt eine Kinder- bzw. Jugendjury den Gläsernen Bären als Hauptpreis.

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Internationale Filmfestspiele Berlin 2008

Logo der Berlinale

Die 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2008 (Berlinale) fanden vom 7. bis 17. Februar 2008 statt.

Die Berlinale wurde mit Martin Scorseses Dokumentarfilm Shine a Light eröffnet. Der Film dokumentiert zwei Konzerte der Rolling Stones im Oktober/November 2006 in New York City. Als Abschlussfilm wurde Michel Gondrys Be Kind Rewind aufgeführt.

Das Festival erreichte auch in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord. Es waren mehr als 20.000 Besucher des Festivals akkrediert. Die Akkreditierten kamen aus 125 Ländern, darunter 4.200 Journalisten. Von den 430.000 Kinobesuchern kauften sich 230.000 Besucher ein Ticket. Neben den Rolling Stones kamen Stars wie Madonna und der indische Megastar Shah Rukh Khan zur Berlinale, um die Weltpremieren ihrer Filme zu feiern.

Am 10. Dezember 2007 wurden die ersten acht Filme bekannt gegeben, die im offiziellen Wettbewerb gezeigt werden. Weitere neun Filme wurden am 9. Januar 2008 angekündigt: Am 18. Januar wurde das Wettbewerbsprogramm komplettiert.

Der Präsident der Internationalen Jury war der griechisch-französische Regisseur Constantin Costa-Gavras, der 1990 einen Goldenen Bären auf der Berlinale gewann. Ihm zur Seite standen die Schauspielerinnen Diane Kruger (Deutschland) und Shu Qi (Taiwan), der deutsche Szenenbildner Uli Hanisch, der Oscar-prämierte US-amerikanische Tonmeister und Cutter Walter Murch und der russische Filmproduzent Alexander Rodnjanski. Die dänische Regisseurin Susanne Bier und die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire sagten ihre Teilnahme kurz vor Beginn der Filmfestspiele ab.

Im Kurzfilmwettbewerb der Berlinale liefen 29 Filme, davon 11 im Wettbewerb.

Die Mitglieder der Internationalen Kurzfilmjury waren Marc Barbé (Frankreich), Ada Solomon (Rumänien) und Laura Tonke (Deutschland).

In der Sektion Panorama wurden in diesem Jahr 50 Filme vorgestellt, davon 18 Dokumentarfilme. Eröffnungsfilm des Hauptprogramms war die russische Produktion Rusalka von Anna Melikyan. Panorama Special eröffnete mit dem Film Lemon Tree von Eran Riklis mit Hiam Abbass in der Hauptrolle. Innerhalb der Sektion stellte Madonna ihren ersten Film Filth And Wisdom als Regisseurin vor. Der von Fatih Akin produzierte Film Chiko war ebenfalls Bestandteil des Panoramaprogramms.

Die Sektion Generation besteht aus den Teilen Kplus (Kinderfilme) und 14plus (Jugendfilme ab 14 Jahren). In beiden Teilen wurden als Preise Gläserne Bären, jeweils für den besten Spielfilm und den besten Kurzfilm, von einer Kinder- bzw. Jugendjury vergeben.

Die Retrospektive widmete sich dem Werk Luis Buñuels. Mit einer umfassenden Werkschau seiner Filme und einer Veranstaltungsreihe mit Vorträgen wurde der spanische Regisseur geehrt.

Die Hommage der 58. Berlinale wurde dem italienischen Regisseur Francesco Rosi gewidmet. Am 14. Februar 2008 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.

Die Perspektive Deutsches Kino will nach Angaben der Veranstalter neugierig machen auf aktuelle Trends und Entwicklungen im deutschen Kino. Ausgewählt werden jeweils etwa 12 Filme des aktuellen Jahrgangs. Der Preis Dialogue en perspective wurde von einer deutsch-französischen Jury verliehen. 2008 wurde er an den Beitrag Drifter vergeben, eine lobende Erwähnung ging an Lostage. Sektionsleiter war Alfred Holighaus.

Der Berlinale Talent Campus für Nachwuchs-Filmemacher fand vom 9. bis 14. Februar unter dem Titel Screening Emotions – Cinemas Finest Asset statt.

Alljährlich rücken auf der Berlinale durch die Verleihung des Shooting Stars junge europäische Schauspieler in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. In diesem Jahr erhielten auf der Berlinale folgenden Künstler diesen Preis: Joel Basman (Schweiz), Nicolas Cazalé (Frankreich), Stine Fischer Christensen (Dänemark), Elio Germano (Italien), Maryam Hassouni (Niederlande), Hannah Herzsprung (Deutschland), Marko Igonda (Slowakei), Anamaria Marinca (Rumänien) und Zsolt Nagy (Ungarn).

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Internationale Filmfestspiele Berlin 2009

Logo der Berlinale

Die 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2009 (Berlinale) fanden vom 5. Februar bis zum 15. Februar 2009 statt.

Die Berlinale wurde am 5. Februar mit dem Film The International von Tom Tykwer eröffnet. Der Film war im Wettbewerb zu sehen, jedoch außer Konkurrenz. Auf dem Festival wurden 383 Filme in 1238 Vorführungen gezeigt. Es waren ca. 20.000 akkreditierte Fachbesucher auf dem Festival. Insgesamt wurden ca. 270.000 Tickets verkauft. Dies bedeutet einen neuen Publikumsrekord. Als neue Spielstätten kamen in diesem Jahr der Friedrichstadtpalast und das Cinema Paris am Kurfürstendamm hinzu.

Am 12. Dezember 2008 wurden die ersten Wettbewerbsfilme bekanntgegeben.

Jurypräsidentin der Berlinale 2009 ist die britische Schauspielerin Tilda Swinton. Weitere Jurymitglieder sind: Isabel Coixet (Spanien), Gaston Kaboré (Burkina Faso), Henning Mankell (Schweden), Christoph Schlingensief (Deutschland), Wayne Wang (USA) und Alice Waters (USA).

Innerhalb der offiziellen Preisverleihung am 14. Februar wurde der Preis für das beste Erstlingswerk vergeben. Eine internationale Jury bestehend aus Hannah Herzsprung (Deutschland), In-Ah Lee (Deutschland) und Rafi Pitts (Iran) wählte aus den Debütfilmen sämtlicher Sektionen des Festivals den Wettbewerbsfilm Gigante von Adrián Biniez als Preisträger aus. Eine lobende Erwähnung der Jury erhielt der Film Flickan (Das Mädchen) von Fredrik Edfeldt. Dieser Film war in der Sektion Generation Kplus zu sehen.

Eine lobende Erwähnung der ökumenischen Jury erhielten die Filme London River und My One and Only.

Die Sektion Panorama feierte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Dies wurde am 10. Februar 2009 im Zoo Palast mit einer Galavorstellung des Films Milk in Anwesenheit von Regisseur Gus Van Sant gefeiert. Ein weiteres Jubiläum gab es beim Panorama Publikumspreis. Seit zehn Jahren stimmen die Zuschauer des Panoramas über ihren Lieblingsfilm ab. Aus diesem Anlass wurden die zehn Sieger der letzten zehn Jahre noch einmal gezeigt.

Den zweiten Platz bei der Publikumspreiswahl belegte der französische Spielfilm Welcome von Philippe Lioret und den dritten Platz der österreichische Spielfilm Der Knochenmann von Wolfgang Murnberger.

Die Kinderjury verlieh in der Sektion Generation Kplus den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm an den kanadischen Beitrag C’est pas moi, je le jure! (Ich schwör’s, ich war’s nicht!) von Philippe Falardeau. Eine lobende Erwähnung der Jury erhielt der Film Max Pinlig (Max Peinlich) von Lotte Svendsen. Der Gläserne Bär für den besten Kurzfilm ging an den Film Ulybka Buddy (Buddhas Lächeln) von Bair Dyshenov.

Die Jugendjury in der Sektion Generation K14plus verlieh den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm an den US-amerikanischen Beitrag My Suicide von David Lee Miller. Eine lobende Erwähnung der Jury erhielt der Animationsfilm Mary and Max von Adam Elliott. Den gläsernen Bären für den besten Kurzfilm erhielt der neuseeländische Film Aphrodite’s Farm von Adam Strange.

Eine internationale Jury bestehend aus Roshanak Behesht Nedjad, Dana Nechushtan, Greg Childs, Petr Koliha und Stephen Lance verlieht den Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes in der Sektion Generation Kplus. Der Preis ging an den Film C’est pas moi, je le jure! (Ich schwör’s, ich war’s nicht!) von Philippe Falardeau.

Der Teddy Award für den besten Spielfilm ging in diesem Jahr an den Film Rabioso sol, rabioso cielo (Raging Sun, Raging Sky) von Julián Hernández. Als bester Essayfilm wurde Fig Trees (Feigenbäume) von John Greyson ausgezeichnet und als bester Kurzfilm A Horse Is Not A Metaphor von Barbara Hammer.

Bereits Mitte Dezember 2008 wurde bekannt, dass Maurice Jarre den Goldenen Ehrenbären erhalten wird. Der Oscar-prämierte Filmkomponist nahm den Preis bei einer Galaaufführung von Lawrence von Arabien am 12. Februar im Kino International in Empfang.

Der französische Regisseur Claude Chabrol, 1959 für Schrei wenn du kannst mit dem Goldenen Bären prämiert, und der deutsche Film- und Fernsehproduzent Günter Rohrbach wurden am 8. beziehungsweise 9. Februar mit der Berlinale Kamera geehrt. Eine weitere Berlinale Kamera wurde an Manoel de Oliveira verliehen.

Die diesjährige Retrospektive befasste sich mit Filmen, die im 70-mm-Format gedreht wurden. Es gab neben der Vorführung von Filmen begleitende Podiums- und Werkstattgespräche. Neben US-amerikanischen Monumentalproduktionen wie Ben Hur, Cleopatra und Musicalproduktionen wie Hello, Dolly und West Side Story wurden auch sowjetische Filme wie Sergei Bondartschuk Krieg und Frieden und Goya von Konrad Wolf gezeigt.

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Internationale Filmfestspiele Berlin 1984

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin 1984 begannen am 17. Februar und endeten am 28. Februar 1984.

Das Festival hatte als Eröffnungsfilm in diesem Jahr den sowjetischen Film Abschied von Matjora von Elem Klimow eingeladen, doch der sowjetische Filmverband verbot die Aufführung im Ausland. Der Film wurde letztendlich erst auf der Berlinale 1987 als Sondervorführung gezeigt. Neuer Eröffnungsfilm wurde der Tanzfilm Le Bal von Ettore Scola.

Jury-Präsidentin war in diesem Jahr die Schauspielerin Liv Ullmann. Die Jury hatte folgende weitere Mitglieder: Edward Bennett (Großbritannien), Manuela Cernat-Gheorghiu (Bulgarien), Jules Dassin (Frankreich), Lana Gogoberidse (UdSSR), Tullio Kezich (Italien), Steffen Kuchenreuther (Deutschland), Jeanine Meerapfel (Deutschland), Kevin Thomas (USA), Mario Vargas Llosa (Peru) und Adolphe Viezzi (Frankreich).

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Source : Wikipedia