BUND

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Geschrieben von c3po 01/05/2009 @ 06:07

Tags : bund, umweltschutz, umwelt, gesellschaft

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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Infostand des BUND bei einer Anti-Gentechnik-Demo in Karlsruhe

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) ist eine Umweltschutzorganisation mit Sitz in Deutschland. Der Verein wird auch zu den Naturschutzorganisationen und den Nichtstaatlichen Organisationen gerechnet.

Der Verein wurde am 20. Juli 1975 in Marktheidenfeld von Horst Stern, Bernhard Grzimek, Hubert Weinzierl, Bodo Manstein (1. Vorsitzender), Gerhard Thielcke, Herbert Gruhl und fünfzehn weiteren Umweltschützern gegründet (unter maßgeblicher Mithilfe des Bund Naturschutz in Bayern). Vorsitzender ist seit 1. Dezember 2007 Hubert Weiger. Der ursprüngliche Name Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BNUD) wurde 1977 in die heutige Form geändert. Heute trägt der BUND in seinem Emblem zusätzlich den Slogan Freunde der Erde, da er die deutsche Partnerorganisation des internationalen Naturschutznetzwerkes Friends of the Earth ist.

Der BUND ist mit 405.876 Mitgliedern und Förderern (Stand 2007) einer der großen Umweltverbände Deutschlands. Der Verein ist vom Staat als Umwelt-/Naturschutzverband (Träger öffentlicher Belange) anerkannt und daher bei Eingriffen in den Naturhaushalt anzuhören; für Belange der Bundesbehörden ist die Anerkennung nach § 58ff des Bundesnaturschutzgesetzes maßgeblich, für die Landesverbände die Anerkennung nach jeweiligem Landesnaturschutzgesetz.

An Beiträgen, Zuwendungen und Spenden kamen 2007 13,96 Millionen Euro (2006: 12,8 Millionen Euro) zusammen. Spenden - der Verein ist als gemeinnützig anerkannt - und Mitgliedsbeiträge machen knapp achtzig Prozent der Gesamteinnahmen aus.

Der BUND sieht sich seit Jahren in der Rolle des kritischen Mahners und Beobachters, der umweltpolitische Defizite aufdeckt, politische Lobbyarbeit leistet und die Öffentlichkeit aufklärt. Er fragt etwa danach, wie erneuerbare Energien ausgebaut werden können, wie man unsere Flüsse und Seen vor Schadstoffen schützt, wie man Strahlenbelastungen reduziert und wie der Naturschutz forciert werden kann. Aktionen und Kampagnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene führten zur Erhaltung von Moorgebieten, zur Mobilmachung gegen die Atomkraft und zur Werbung für umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte.

Der BUND ist - wie die Bundesrepublik - föderal organisiert. Neben dem Bundesverband gibt es 16 Landesverbände (der bayerische Landesverband führt den Namen „Bund Naturschutz in Bayern e.V."). und über 2000 regionale Kreis- und Ortsgruppen, die sich mit lokalen ökologischen Problemen beschäftigen. Ehrenamtliche Facharbeitskreise auf Bundes- und Landesebene befassen sich etwa mit der Bio- und Gentechnologie, dem Bodenschutz, umweltfreundlichen Energien, gesundheitlichen und rechtlichen Fragen. Neben den ehrenamtlichen gibt es einige fest angestellte Mitarbeiter, vor allem in der Bundesgeschäftsstelle und in den Landesgeschäftsstellen.

Der Bundesverband wie auch die Landesverbände sind jeweils eigenständige Vereine, während die Regional- und Ortsgruppen rein rechtlich Bestandteile ihres Landesverbands sind. Ein Mitglied des BUND ist somit immer sowohl Mitglied im Bundesverband als auch im entsprechenden Landesverband. Neben den "Vollmitgliedern" kennt der BUND die "Fördermitglieder", die regelmäßig spenden, aber nicht an der Verbandsdemokratie teilnehmen.

Der Verband ist intern von unten nach oben organisiert, d. h. die Mitglieder einer Verbandsebene wählen jeweils aus ihrer Mitte die Amtsträger und die Vertreter (Delegierten) für die nächsthöhere Ebene; Mitglieder- und Delegiertenversammlungen sind öffentlich. Den Landesvorständen und dem Bundesvorstand gehören neben den direkt gewählten Mitgliedern außerdem auch je ein Vertreter der BUNDjugend, der Facharbeitskreise ("wissenschaftlicher Rat") sowie der Regional-/Landesverbände ("Landesrat"/"Verbandsrat") an. Auf Bundesebene koordinieren sich der Vorstand, der wissenschaftliche Beirat und der Verbandsrat im Gesamtrat.

Selbstständig innerhalb des BUND agiert die BUNDjugend mit ihren Untergliederungen in den Bundesländern (in Bayern die „Jugendorganisation Bund Naturschutz in Bayern") und den einzelnen Jugendgruppen.

Der BUND ist seit 1989 die deutsche Sektion des Europäischen Umweltnetzwerkes Friends of the Earth Europe und des weltweiten Netzwerkes Friends of the Earth International. Außerdem ist er Mitglied im Netzwerk Attac und im Deutschen Naturschutzring.

Der BUND ist Einsatzstelle für Teilnehmer des FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr); es gibt Stellen beim Bundesverband, bei den Landesverbänden und auch bei der BUNDjugend.

Es gibt bis zu 20 Bundes-Arbeitskreise, in denen sich ehrenamtliche Mitglieder - oft renommierte Wissenschaftler - mit aktuellen Fragen des Umweltschutzes beschäftigen. Zu den Aufgaben der Arbeitskreise gehört die Teilnahme an Anhörungen des Bundestages, die Prüfung neuer Gesetze und das Erarbeiten umweltfreundlicher Konzepte. Darüber hinaus organisieren die Arbeitskreise Seminare und Tagungen und geben Ihr Wissen in Informationsbroschüren weiter. Die Landesverbände haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls Facharbeitskreise mit ähnlichen Themen.

Die Sprecher der Arbeitskreise bilden den Wissenschaftlichen Beirat des BUND, der den Bundesvorstand fachlich berät. Der Vorsitzende des Beirats ist kraft Satzung Mitglied des Bundesvorstands.

Die Rolle des BUND als Interessenvertreter des Umwelt- und Naturschutzes führt häufig zu Konflikten, insbesondere bei Großprojekten. Wenn die Projektplanung den Natur- und Umweltschutz anfangs nicht ausreichend berücksichtigt hatte, können die Forderungen des BUND zu Verzögerung und Zusatzkosten führen. Im Gegenzug bezeichnen die Planungsvertreter die Forderungen dann als „übertriebenen" oder „falsch verstandenen“ Umweltschutz des Umweltverbands.

Seit 1980 verleiht der BUND jährlich die nach dem ersten Vorsitzenden benannte Bodo-Manstein-Medaille für besondere Verdienste im Umweltschutz. Zu den ersten Preisträgern gehören u.a. Hans Christoph Binswanger 1980, Otto Koenig 1982 und Bernd Lötsch 1985.

Seit 2003 zeichnet die BUND NRW Naturschutzstiftung den Schmetterling des Jahres aus. Es soll damit – wie bei vielen anderen Arten des Jahres - auf die zunehmende Gefährdung der Schmetterlinge und ihre Bedeutung hingewiesen werden.

Seit 2009 verleiht der BUND Hessen den Eduard-Bernhard-Preis an Menschen, die sich durch starkes Engagement für Umwelt und Naturschutz auszeichnen. Erste Preisträgerin ist Gudrun Pausewang.

Da sich die Abkürzung BUND in der Ausschreibung des Akronyms BUND wiederfindet, handelt es sich bei dem Namen um ein rekursives Akronym.

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Regierungsbezirk/Bund (China)

Regierungsbezirke (地区 diqu) und Bünde (盟 meng) sind administrative Einheiten der Volksrepublik China. Die Bezeichnung "Bund" (auch: "Liga") im Autonomen Gebiet Innere Mongolei entspricht dem mongolischen Aimag. Die Bünde entsprechen den Regierungsbezirken in den anderen Autonomen Gebieten und Provinzen Chinas.

Regierungsbezirke und Bünde unterstehen direkt der Regierung der Provinz oder des Autonomen Gebiets, in dem sie sich befinden. Einzige Ausnahme sind die Regierungsbezirke Altay und Tacheng im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, die der Regierung des Kasachischen Autonomen Bezirks Ili unterstellt sind.

Regierungsbezirke und Bünde sind "Provinzmittelbehörden", d. h. sie haben keine Volkskongresse (人大), keine Politische Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV, 政协) und vor allem keine Volksregierung (人民政府). Stattdessen haben sie ein 行政公署, ein Verwaltungsamt.

Gegenwärtig gibt es noch 17 Regierungsbezirke und drei Bünde in China. Ihre Zahl wird möglicherweise in Zukunft weiter abnehmen, da sie in bezirksfreie Städte umgewandelt werden sollen. Mancherorts (z. B. im Autonomen Gebiet Tibet) werden die Regierungsbezirke aber vermutlich bestehen bleiben.

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Bund (Bibel)

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Bund, mit der Bedeutung eines heiligen Verbündnisses, Vertrages oder Eides, ist ein üblicherweise gebräuchliches Wort um den hebräischen Begriff berit (ברית) der Bibel zu übersetzen. Von daher ist der Begriff Bund in allen drei abrahamitischen Religionen wichtig. Das entsprechende Wort der christlichen Tradition, das über die griechischen Bibel, die Septuaginta, in das christliche Neuen Testament gelangt ist, lautet diatheke (griechisch für Testament).

In der Biblischen Theologie deckt der Begriff Bund jedes heilige Bündnis, heiligen Vertrag oder Eid zwischen Gott und Israel ab. Ähnlich kann es für den "neuen Bund" zwischen Gott und den Heidenchristen beschrieben werden, der durch Jesus Christus als Erfüllung der Verheißungen an die Völker neben Israel im Tanach gesehen wird und der neben den als "alt" bezeichneten älteren Bund mit Israel tritt. Typischerweise benutzen Christen den Begriff "Alter Bund", wenn sie von Bündnissen Gottes mit Menschen ihres Alten Testaments sprechen.

Der Bund Gottes mit den Israeliten und den Juden ist grundlegend für die Tora, in Folge dessen für den gesamten Tanach.

Bei der Übersetzung ist zu beachten, dass die in den meisten Bibelübersetzungen gebräuchliche Wiedergabe von ברית berît (hebr.) mit »Bund« nach heutiger Empfindung den Inhalt des Wortes berît, »Verpflichtung«, etwas verschiebt.

Exponiert wird der Bund aber erstmals im Zusammenhang mit Verheissung und Erwählung der Stammväter genannt (Abrahamsbund oder Väterbund). Gott schloss mit Abraham einen Bund: »Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa geführt hat, ich gebe dir das Land zu Besitz. Deine Nachkommen sollen wie die Sterne am Himmel sein«. Als Zeichen des Bundes wurde die Beschneidung alles Männlichen eingesetzt. (Gen 15; 17) Er wird in der Tradition zum bedeutendsten Bundesschluss, da mit ihm die besondere Erwählung des Volkes Israel begründet wird. Darin wird auch laut Bibel Israels Bedeutung für das Heil der anderen Völker begründet.

Ab nun - es folgt der (nicht immer isoliert betrachtete) Sinaibund (Exodus 24) und der Davidsbund - sind auch die Termini der (Bundes-) Treue (vgl. Deuteronomium 7,9 u.a.) und der Gerechtigkeit Gottes wie des Heilsplanes und des mosaischen Dekaloges zu diskutieren.

Eine angebliche nomistische Struktur des Bundesgedankens wurde dann im Christentum mal als im Neuen Testament in der Liebe aufgehobenes Heilshindernis, dann wieder (vor allem in der Bundestheologie der Reformatoren und der Föderaltheologie des 18. Jahrhunderts) als auch inwendig notwendiger Teil eines Heilsvollzuges gesehen.

Im Neuen Testament der Bibel wurde nach christlichem Verständnis der Bund erneuert, den Gott mit den Menschen im Alten Testament geschlossen hatte.

Je nach theologischem Verständnis wird dieser Bund wegen seiner Einsetzung an Gründonnerstag auch als neuer Bund, oder zweiter Bund bezeichnet, wenn man den Bund mit dem Volk Israel als ersten oder alten Bund ansieht. Wer sich hingegen auf die Verheißung an Abrahm beruft, dass in ihm alle Völker gesegnet werden sollen, bezeichnet den neutestamentlichen Bund in logischer Fortsetzung dieser Verheißung als ersten oder alten Bund und den Bund Gottes mit dem Volk Israel als zweiten oder neuen Bund.

Die Zeichen dieses Bundes sind das Brot und der Wein. Die Feier der Eucharistie oder des Abendmahls erinnern an diesen Bund.

Bünde, die u.a. (in gewissem Sinn bereits mit Adam) mit Noah, Abraham und Moses geschlossen werden, stellen religionshistorisch Schismen dar, in deren Abfolge sich die Religion des AT verändert und bis zum Endstadium entwickelt. Dabei wird retrospektiv einem einzigen und ewigen Gott (den es zunächst aber nicht gab) ein mehrfacher Sinneswandel unterstellt, der natürlich von den Reformern ausging.

Auch ist trotz aller Kodifizierung das Bundesverhältnis kein symmetrisches, bei dem von gleichberechtigten Partnern ausgegangen werden kann, so dass »Bund« hier und da mit »Erwählung« synonym Verwendung findet. In der Regel wird aber dennoch zwischen der Außenseite, auf der die Erwählung das Volk Israel zum »erwählten Volk« in exponierter Sonderstellung macht, und der Innenseite, die die Verpflichtung gegenüber Gott beinhaltet (nach Hermisson der »Bund« im engeren Sinn), unterschieden.

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Bund (Saiteninstrument)

Griffbrett mit Bünden

Bei vielen Saiteninstrumenten aus der Familie der Lauten ist das Griffbrett durch Bünde unterteilt, die die Verkürzung der Saiten und damit eine Veränderung der Tonhöhe bewirken, wenn der Spieler seine Finger an oder zwischen sie setzt.

Ursprünglich waren die Bünde aus Schnur oder Darm und um den Hals gebunden (wie bei der Gambe), heute verfügen die meisten bundierten Instrumente über in das Griffbrett eingelassene Bünde aus Metall. Bei Gitarren, Mandolinen und Banjos sind die Bünde meist aus Neusilberdraht gefertigt und ins Griffbrett eingesetzt. Es gibt Bünde in verschiedenen Materialstärken; die verwendete Stärke und die Form des Bundprofils haben Einfluss auf die Bespielbarkeit des Instruments.

Andere Saiteninstrumente haben keine Bünde, so zum Beispiel die Vertreter der Geigenfamilie. Bei Violoncello und Kontrabass waren allerdings Bünde bis zum 18. Jahrhundert üblich. In einigen Stilrichtungen der populären Musik (Jazz, Rockmusik) wird der bundlose („fretless“) E-Bass verwendet. Dieser verlangt dem Spieler ein höheres Maß an Präzision ab, um die Töne auf dem Griffbrett genau zu treffen. Außerdem ändert sich der Klang des Instrumentes; der Klang wird als „schnurrend“, „singend“ oder „weich“ beschrieben.

Bei den meisten Instrumenten ändert sich die Tonhöhe von Bund zu Bund um einen Halbton. Ausnahmen sind diatonische Saiteninstrumente wie die Dulcimer, bei denen Halb- und Ganzton-Schritte vorkommen.

Die Bundreinheit beschreibt die richtige Platzierung der Bundstäbchen untereinander, siehe Bundreinheit, während die Oktavreinheit das richtige Verhältnis von Mensur und Auslegung der Bünde bezeichnet.

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Source : Wikipedia