Ausgehen

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Geschrieben von tron 03/03/2009 @ 01:08

Tags : ausgehen, freizeit

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Zervikobrachialgie

Zervikobrachialgie bezeichnet Schmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen und in den Arm ausstrahlen. Ursache hierfür können bspw. Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanaleinengungen sein.

Der Begriff Zervikobrachialgie wird für ein mittleres und unteres Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) verwendet, bei einem oberen HWS-Syndrom spricht man von Cervikocephalgie.

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Erklärungsprinzip

Das Erklärungsprinzip ist ein Grundsatz im Verwaltungsverfahren, das besagt, dass eine Behörde von den Erklärungen eines Antragstellers ausgehen kann, wenn seine Angaben plausibel sind und kein konkreter Anlass für eine Nachprüfung besteht. Der Grundsatz der Amtsermittlung zwingt dann nicht zu weiteren Nachforschungen.

Das Erklärungsprinzip ist als solches nicht im Gesetz geregelt; der Begriff ist in keinem Gesetz erwähnt. Sein Inhalt ergibt sich aus den Vorschriften über die Ermittlungspflichten der Behörden (z.B. § 20 SGB X Untersuchungsgrundsatz). Es wird konkretisiert durch die von den zuständigen Ministerien bzw. Aufsichtsbehörden erlassenen Verwaltungsvorschriften und erteilten Weisungen.

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Inverkehrbringen

Inverkehrbringen ist ein in rechtlichen Zusammenhängen häufig benutzter Begriff, der je nach Rechtsgebiet unterschiedlich definiert ist. Der Hintergrund ist immer, dass ein „Inverkehrbringer“ als Verantwortlicher feststellbar sein muss, der haftbar gemacht wird, wenn an dem Produkt etwas nicht den dafür gültigen Vorschriften entspricht. Z. B. wenn von dem Produkt Gefahren ausgehen oder ausgehen können, auf die nicht oder nicht vorschriftsmäßig hingewiesen wurde (Gefahrstoffkennzeichnung, Sicherheitsdatenblatt...) oder wenn das Produkt nicht die dafür vorgeschriebenen Prozeduren (Zertifikate, Genehmigungen, Prüfungen, Abnahmen, Zulassungen...) absolviert hat.

Beispiel-Definitionen: Inverkehrbringen ...

Im deutschen Patentrecht bedeutet Inverkehrbringen, dass der Patentverletzer einem Dritten Verfügungsgewalt über das Erzeugnis verschafft, so dass der Dritte das Erzeugnis veräußern oder gebrauchen kann. Dies ist beim bloßen Vorrätighalten noch nicht gegeben, erfordert aber andererseits keinen Übergang des Eigentums, sondern lässt die bloße Verschaffung des Besitzes ausreichen.

Im Markenrecht bewirkt das Inverkehrbringen die Erschöpfung des Markenrechts. Der EuGH hat 1998 in seinem Urteil in der Rechtssache Silhouette (C-355/96) klargestellt, dass die Markenrichtlinie vom Grundsatz der gemeinschaftsweiten bzw. EWR-weiten Erschöpfung ausgeht. Wird die mit einer Marke versehene Ware vom Markeninhaber oder mit seiner Zustimmung außerhalb des EWR in Verkehr gebracht, erschöpfen sich dadurch seine Schutzrechte innerhalb des EWR nicht. Der Markeninhaber kann sich der Einfuhr der geschützten Erzeugnisse in den EWR widersetzen und Parallelimporte verhindern. Dies hat zur Folge, dass über die geschlossenen Vetriebssysteme der Markenhersteller die Kunden im Europäischen Binnenmarkt wesentlich stärker zur Kasse gebeten werden als in USA, Hong Kong oder Japan.

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Gefahrensymbol

Gefahrensymbol Domestos.jpg

Ein Gefahrensymbol ist ein Piktogramm, das zusammen mit einer bestimmten Gefahrenbezeichnung einen ersten, leicht erkennbaren Hinweis auf die Gefahren gibt, die von einem Gefahrstoff ausgehen (siehe auch: Gefahrstoffkennzeichnung).

Weitere Informationen für den Umgang mit den damit gekennzeichneten Stoffen geben die R- und S-Sätze, mit denen alle Verpackungen der als Gefahrstoff eingestuften Stoffe gekennzeichnet werden müssen.

Innerhalb der Europäischen Union sind die Richtlinien und Vorschriften für die Vereinheitlichung und Anbringung von Gefahrensymbolen im Anhang II der Richtlinie 67/548/EWG, in der Gefahrstoffverordnung enthalten. Die Standardisierung und Kontrolle obliegt dem European Chemicals Bureau (ECB). Für Kanada ist das Workplace Hazardous Materials Information System (WHMIS) gültig.

Die Richtlinie 67/548/EWG wurde durch die am 31. Dezember 2008 veröffentlichte EU-Verordnung über die Einführung des global harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) abgelöst. Mit diesem seit 1992 durch eine UN-Kommission erarbeiteten System werden die Warnsymbole für Gefahrstoffe als GHS-Gefährdungssymbole neu definiert und weltweit vereinheitlicht. Somit ist die Gültigkeit der bisherigen Gefahrensymbole mit ihren Gefahrenhinweisen (sowie der R- und S-Sätze) auf die im GHS festgelegten Übergangsfristen begrenzt.

Wenn 2 Symbole aus einer senkrechten Linie zutreffen sollten, wird nur das am weitesten oben Stehende verwendet. In der Gruppe „Gesundheit“ gilt das auch von links nach rechts, aber mit der Ausnahme, dass C neben T bestehen bleibt, wenn es sich um einen CMR-Stoff handelt (krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoff).

Somit ergeben sich maximal 4 Symbole für einen Gefahrstoff (Beispiel: Chrom(III)-Chromat: O, T, C, N ).

Gefahr: Stoffe, die unter bestimmten Bedingungen explodieren können. Von so gekennzeichneten Stoffen können zusätzlich noch die Gefahren ausgehen, die unter F+, F und O beschrieben werden; in diesen Fällen müssen diese Symbole nicht zusätzlich angegeben werden.

Handhabung: Schlag, Stoß, Reibung, Funkenbildung und Hitzeeinwirkung vermeiden.

Gefahr: Selbstentzündliche Stoffe, leichtentzündliche gasförmige Stoffe, feuchtigkeitsempfindliche Stoffe oder brennbare Flüssigkeiten.

Handhabung: Kontakt mit Zündquellen/Gefahrenquellen (Luft, Wasser) vermeiden.

Gefahr: Selbstentzündliche Stoffe, leichtentzündliche gasförmige Stoffe, feuchtigkeitsempfindliche Stoffe oder brennbare Flüssigkeiten.

Handhabung: Kontakt mit Zündquellen/Gefahrenquellen (Luft, Wasser) vermeiden.

Gefahr: Stoffe, die brennbare Stoffe entzünden können oder ausgebrochene Brände fördern und so die Brandbekämpfung erschweren.

Handhabung: Jeden Kontakt mit brennbaren Stoffen vermeiden.

Gefahr: Nach Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme durch die Haut treten meist Gesundheitsschäden erheblichen Ausmaßes oder gar Tod ein. Schon weniger als 25 mg pro Kilogramm Körpergewicht können zum Tod führen. Von so gekennzeichneten Stoffen können zusätzlich noch die Gefahren ausgehen, die unter Xn, Xi und C beschrieben werden; in diesen Fällen müssen diese Symbole nicht zusätzlich angegeben werden.

Handhabung: Jeglichen Kontakt mit dem menschlichen Körper vermeiden und bei Unwohlsein sofort den Arzt aufsuchen.

Gefahr: Nach Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme durch die Haut treten meist Gesundheitsschäden erheblichen Ausmaßes ein; 25 - 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht können tödlich sein. Von so gekennzeichneten Stoffen können zusätzlich noch die Gefahren ausgehen, die unter Xn, Xi und C beschrieben werden; in diesen Fällen müssen diese Symbole nicht zusätzlich angegeben werden. Jedoch bleibt gemäß RL 67/548 EWG die Kennzeichnung mit C neben T bestehen, wenn letztere auf krebserzeugender, mutagener oder teratogener Wirkung beruht.

Handhabung: Jeglichen Kontakt mit dem menschlichen Körper vermeiden und bei Unwohlsein sofort den Arzt aufsuchen.

Gefahr: Bei Aufnahme in den Körper können diese Stoffe Gesundheitsschäden verursachen.

Handhabung: Kontakt mit dem menschlichen Körper, auch Einatmen der Dämpfe, vermeiden und bei Unwohlsein den Arzt aufsuchen. Von so gekennzeichneten Stoffen können zusätzlich noch die Gefahren ausgehen, die unter Xi beschrieben werden; in diesen Fällen muss dieses Symbol nicht zusätzlich angegeben werden.

Gefahr: Lebendes Gewebe, aber auch viele Materialien werden bei Kontakt mit dieser Chemikalie zerstört. Von so gekennzeichneten Stoffen können zusätzlich noch die Gefahren ausgehen, die unter Xn und Xi beschrieben werden; in diesen Fällen müssen diese Symbole nicht zusätzlich angegeben werden.

Handhabung: Dämpfe nicht einatmen und Berührung mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden.

Gefahr: Stoffe mit Reizwirkung auf Haut, Augen und Atmungsorgane; kann Entzündungen verursachen.

Handhabung: Dämpfe nicht einatmen und Berührung mit Haut und Augen vermeiden.

Gefahr: Bei Freisetzung in die Umwelt kann eine Schädigung des Ökosystems sofort oder später herbeigeführt werden.

Handhabung: Je nach Gefährdungspotential nicht in Kanalisation, Boden oder Umwelt gelangen lassen. Besondere Entsorgungsvorschriften beachten!

Für CMR-Stoffe (cancerogen, mutagen, reproduktionstoxisch) sowie Allergene gelten zusätzliche Gefahrenbezeichnungen.

Gefahr: R 42 Sensibilisierung durch Einatmen möglich. Stoffe und Zubereitungen, die nachweislich beim Menschen eine spezifische Überempfindlichkeit (z. B. Asthma) hervorrufen. Stoffe und Zubereitungen, die positive Ergebnisse bei geeigneten Tierversuchen erzielen. Isocyanate, es sei denn, es liegt ein Nachweis darüber vor, dass das betreffende Isocyanat keine Sensibilisierung durch Einatmen bewirkt.

R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. Stoffe und Zubereitungen, die bei einer erheblichen Anzahl von Personen Sensibilisierung durch Hautkontakt hervorrufen. Stoffe und Zubereitungen, die positive Ergebnisse bei geeigneten Tierversuchen erzielen.

Handhabung: R 42 Sensibilisierung durch Einatmen möglich. Jeglichen Kontakt durch Einatmen von Gas/Dampf/Rauch/Aerosol vermeiden. R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. Jeglichen Kontakt durch Berührung mit der Haut vermeiden.

Gefahr: Stoffe sind krebserzeugend, wenn sie beim Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut Krebs erregen oder die Krebshäufigkeit erhöhen können. R 45 Kann Krebs erzeugen. R 49 Kann Krebs erzeugen beim Einatmen. R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

Handhabung: Kontakt mit dem Körper vermeiden – auch Verschlucken oder Einatmen. Bei Kontakt umgehend den Arzt aufsuchen.

Gefahr: Stoffe sind erbgutverändernd, wenn sie bei Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut vererbbare genetische Schäden zur Folge haben oder deren Häufigkeit erhöhen können. R 46 Kann vererbbare Schäden verursachen. R 68 Irreversibler Schaden möglich.

Handhabung: Kontakt mit dem Körper vermeiden – auch Verschlucken oder Einatmen. Bei Kontakt umgehend den Arzt aufsuchen.

Gefahr: Stoffe sind fortpflanzungsgefährdend (reproduktionstoxisch), wenn sie bei Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut nichtvererbbare Schäden der Nachkommenschaft hervorrufen oder deren Häufigkeit erhöhen (fruchtschädigend) oder eine Beeinträchtigung der männlichen Fortpflanzungsfunktionen oder -fähigkeit zur Folge haben können. R 60 Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. R 61 Kann das Kind im Mutterleib schädigen. R 62 Kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. R 63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.

Handhabung: Kontakt mit dem Körper vermeiden – auch Verschlucken oder Einatmen. Bei Kontakt umgehend den Arzt aufsuchen.

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Tierceron

Als Tierceron werden in der gotischen Architektur kleine Nebenrippen eines Gewölbes bezeichnet, die vom Kapitell ausgehen ohne aber den Schlussstein zu erreichen.

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Masse-Feder-System

Für das physikalische Modell eines harmonischen Oszillators siehe Federpendel.

Masse-Feder-System ist ein bautechnisches Verfahren, mit dem die Übertragung von Erschütterungen, die von Eisenbahnfahrzeugen ausgehen (Körperschall), verringert wird. Es wird bevorzugt bei Eisenbahntunneln in bebauten Gebieten angewendet.

Elastische Elemente werden zwischen der Oberbaukonstruktion (Gleise und Platte fester Fahrbahn bzw. Schottertrog mit zwischengeschaltetem Schotter) und dem Tunnelbauwerk (Tunnelsohle) eingebracht. Die elastischen Elemente bewirken eine teilweise schwingungstechnische Entkopplung zwischen dem Oberbau und dem Untergrund. Als Federsysteme können sowohl Schraubenfedern als auch Elastomerblöcke oder Elastomerstreifen verwendet werden.

Physikalisch gesehen bewirkt die große träge Masse des Fahrbahntroges (Schottertrog oder feste Fahrbahn) im Zusammenspiel mit den elastischen Elementen (Feder) eine Schwingungsisolierung. Dies ist der Grund für die Namensgebung Masse-Feder-System. Entscheidend für die Wirksamkeit ist die genaue Abstimmung zwischen Masse und Steifigkeit des Fahrbahntroges einerseits und der Federdynamik der elastischen Elemente andererseits. Die Wirkungsweise dieses Systems wird daher auch als Massenkraftkompensation bezeichnet.

Soweit bekannt erfolgte der erstmalige Einsatz am Praterstern in Wien (Patent von Dipl. Ing. Dr. Tech. Otto Gruber, Wien, 1957). Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Varianten solcher Systeme entwickelt um die Übertragung von Schwingungen auf die Umgebung zu minimieren. Im Erschütterungsschutz bei unterirdischen Verkehrsanlagen stellen Masse-Feder-Systeme seit den 1970er Jahren bei leichten U- und S-Bahnen und seit den 1980er Jahren für die Vollbahnen anerkannte Regeln der Technik dar. Anwendungen auf offenen Strecken sind bisher die Ausnahme.

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Heilmittel

Ein Heilmittel ist ein Stoff, Gegenstand oder Behandlungsverfahren, von dem eine heilsame Wirkung auf den Patienten ausgehen soll. Bis ins 19. Jahrhundert wurde das Wort Heilmittel synonym zu Arzneimittel oder Medikament benutzt; umgangssprachlich wird der Begriff auch heute noch oft so verwendet. Insbesondere im deutschen Sozialrecht des 20. Jahrhunderts hat sich die Bedeutung des Begriffs aber grundlegend gewandelt.

Heilmittel im Sinne des Fünften Buches Sozialgesetzbuch von 1988 sind persönlich zu erbringende, ärztlich verordnete medizinische Dienstleistungen, die nur von Angehörigen entsprechender Heilhilfsberufe geleistet werden dürfen. Versicherte der Krankenkassen haben grundsätzlich Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln.

Das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch definiert den Begriff Heilmittel nicht. Er wird aber durch die Heilmittel-Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses konkretisiert. Demnach fallen unter Heilmittel Maßnahmen der physikalischen Therapie, der podologischen Therapie, der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie sowie Maßnahmen der Ergotherapie.

Therapeutische Leistungen mit Heilmitteln dürfen nur von entsprechend ausgebildeten Personen erbracht werden. Maßnahmen der Physikalischen Therapie werden hauptsächlich von Physiotherapeuten sowie Masseuren und Bademeistern durchgeführt. Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie erbringen Logopäden und Sprachheilpädagogen. Mit Maßnahmen der Ergotherapie werden Ergotherapeuten beauftragt.

Die begriffliche Trennung zwischen Arzneimittel und Heilmittel wurde in Deutschland mit der Reichsversicherungsordnung von 1914 eingeführt. Unter Heilmitteln wurden lange Zeit sächliche Mittel verstanden, die vorwiegend äußerlich zur Behandlung einer Krankheit angewendet wurden und keine Arzneimittel sind. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Begriff Heilmittel präzisiert und eine weitere Unterscheidung zwischen Heilmitteln und Hilfsmitteln getroffen; viele sächliche Heilmittel fallen seitdem unter Hilfsmittel.

Arzneimittel im Sinne des deutschen Arzneimittelgesetzes, Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes und Hilfsmittel sind im deutschen Sozialrecht keine Heilmittel.

Das österreichische Sozialrecht bestimmt im Artikel 136 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, dass Heilmittel „die notwendigen Arzneien und die sonstigen Mittel, die zur Beseitigung oder Linderung der Krankheit oder zur Sicherung des Heilerfolges dienen“ umfassen. Damit gehören in Österreich auch Arzneimittel zu den Heilmitteln. Unterschieden werden Heilmittel von Heilbehelfen, zu denen Brillen, orthopädische Schuheinlagen, Bruchbänder und sonstiges zählen.

Auch in der Schweiz hat der Begriff Heilmittel eine deutlich andere rechtliche Bedeutung als in Deutschland. Heilmittel ist dort ein Oberbegriff für Arzneimittel und Medizinprodukte; beide Produktgruppen werden im Heilmittelgesetz geregelt und von der auch Schweizerisches Heilmittelinstitut genannten Swissmedic zugelassen und überwacht.

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Erregerreservoir

Ein Erregerreservoir ist eine ökologische Nische, in der sich Krankheitserreger sammeln, vermehren und von der eine erneute Infektion ausgehen kann. Zum natürlichen Erregerreservoir gehören je nach Krankheitserreger der Mensch, Tiere oder Biotope.

Ein Erregerreservoir sind Erkrankte, asymptomatisch Infizierte und in Ausheilung begriffene Personen. Ferner gibt es asymptomatische Besiedelungen, z. B. des Nasen-Rachenraumes, mit virulenten Erregern, ohne dass der Betroffene erkrankt. Dauerausscheider, z. B. von Salmonellen, stellen dabei ein länger überdauerndes Reservoir für den Erreger dar und können die Infektionsquelle für größere Krankheitsausbrüche sein (z. B. in Kantinen-Küchen).

Tiere können ein natürliches Erregerreservoir für sog. Anthropozoonosen sein.

Es gibt auch Erreger, die weder auf den Menschen, noch auf Tiere als Reservoir angewiesen sind, wie z.B. der Erreger der Legionärskrankheit, dessen bevorzugtes Reservoir sanitäre Anlagen und Klimaanlagen darstellen.

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With the Lights Out

With the Lights Out (dt. Mit dem Ausgehen der Lichter), umgangssprachlich auch WTLO genannt, ist ein Box-Set der amerikanischen Grunge-Band Nirvana, bestehend aus drei CDs und einer DVD. Es wurde im November 2004 veröffentlicht. Es besteht aus raren Aufnahmen der Band, etwa Demotapes oder akustischen Versionen der Songs.

Diese Box sollte bereits im September 2001 zum 10-jährigen Jubiläum von Nevermind erscheinen. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen der Cobain-Witwe Courtney Love und den verbliebenen Mitgliedern von Nirvana, Dave Grohl und Krist Novoselic, wurde das Erscheinen der Box zahlreiche Male verschoben. Love wollte ein Best-of-Album auf den Markt bringen, während Grohl und Novoselic With the Lights Out veröffentlichen wollten. Am Ende setzte sich Love durch und so erschien am 28. Oktober 2002 Nirvana mit dem im Januar 1994 aufgenommenen, bis dahin unveröffentlichten Song „You Know You’re Right“. Der Streit zwischen den beiden Parteien ging aber weiter. Es dauerte lange, bis sie sich einigen konnten, und so erschien With the Lights Out im November 2004.

With the Lights Out ist heute das meistverkaufte Box-Set aller Zeiten.

With the Lights Out besteht aus seltenen, unveröffentlichten Aufzeichnungen von Nirvana. Darauf findet man legendäre Cover-Versionen (z. B. Leadbellys „Ain’t It a Shame“), unveröffentlichte Studio-Songs (z. B. „Sappy/Verse Chorus Verse“ und „Old Age“), B-Seiten (z. B. „Marigold“) sowie Demos ("Rape Me"), viele davon von Cobain solo-akustisch zuhause aufgenommen (darunter auch „Do Re Mi“ ein Song, der nach Cobains Suizid nicht mehr im Studio aufgenommen werden konnte).

Der Titel With the Lights Out wurde von Courtney Love ausgewählt und stammt aus Nirvanas größtem Hit Smells Like Teen Spirit.

2005 wurde das Album Sliver – The Best of the Box veröffentlicht, das aus verschiedenen Demo- und Liveversionen besteht, die zuvor bereits auf With the Lights Out erschienen waren. Das nach dem gleichnamigen Song benannte Album enthält aber auch unveröffentlichten Demo-Versionen von Spank Thru, Sappy und Come As You Are.

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Source : Wikipedia