Arnold Schwarzenegger

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Geschrieben von c3po 28/04/2009 @ 06:11

Tags : arnold schwarzenegger, schauspieler, kultur

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Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger (2003)

Arnold Alois Schwarzenegger (* 30. Juli 1947 in Thal, Steiermark) ist der 38. Gouverneur von Kalifornien. Als Filmschauspieler, der vor allem durch die Terminator-Filme hervortrat, war er schon seit den 1980er Jahren international einem breiten Publikum bekannt. In jungen Jahren war er lange Zeit der weltweit erfolgreichste Bodybuilder, unter anderem als fünffacher Mr. Universum und siebenfacher Mr. Olympia. Schwarzenegger ist Österreicher und seit 1983 auch US-amerikanischer Staatsbürger und lebt in Los Angeles.

Arnold Schwarzenegger wurde am 30. Juli 1947 als zweiter Sohn der Hausfrau Aurelia Schwarzenegger, geborene Jadrny, (1922–1998) und des Gendarms Gustav Schwarzenegger (1907–1972) in der kleinen Ortschaft Thal bei Graz geboren. Seine Eltern heirateten am 20. Oktober 1945 in Mürzsteg. Arnold und sein Bruder Meinhard wuchsen in einem für diese Zeit typisch strengen Elternhaus auf, in dem nach eigenen Angaben auch die Prügelstrafe üblich war. Als Jugendlicher hatte er sich mit seinem Vater bis zu dessen frühem Tod überworfen. Ab 1953 besuchte Schwarzenegger die Volksschule in Thal, bevor er 1957 an die Hauptschule Friedrich Fröbel in Graz wechselte.

1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus, wo er sich in den 1970er Jahren ein Millionenvermögen als Immobilienmakler erwirtschaftete. Anfang der 1970er Jahre ereilten ihn zwei Schicksalsschläge: Am 20. Mai 1971 kam sein Bruder Meinhard (* 1946) bei einem Autounfall ums Leben, im darauffolgenden Jahr erlag sein Vater in Weiz am 1. Dezember einem Schlaganfall.

Ab 1973 besuchte Schwarzenegger diverse Kurse in Betriebswirtschaftslehre an verschiedenen Universitäten bzw. Community Colleges (UCLA, WLAC, SMC, UW) – aufgrund seines Visums war es ihm nicht erlaubt, regelmäßig zu studieren und an jeder der Einrichtungen durfte er nur eine begrenzte Anzahl an Kursen belegen. 1979 schloss Schwarzenegger schließlich mit einem Bachelor of Arts in internationaler Wirtschaftslehre an der University of Wisconsin-Superior (UW) ab.

1979 engagierte sich Schwarzenegger als internationaler Trainer der Gewichtheber bei den Special Olympics.

Am 26. April 1986 heiratete der Republikaner die Nichte von John F. Kennedy, die demokratische Journalistin Maria Shriver, mit der er inzwischen vier Kinder, Katherine Eunice (* 1989), Christina Maria Aurelia (* 1991), Patrick Arnold (* 1993) und Christopher Sargent Shriver (* 1997) hat.

Zuvor schon als Besitzer des Restaurants Schatzi on Main in Santa Monica erfolgreich, eröffnete Schwarzenegger im Jahr 1991 zusammen mit seinen Schauspielerkollegen Bruce Willis, Demi Moore, Jackie Chan und Sylvester Stallone in New York die Fast-Food-Kette Planet Hollywood. 1998 verkaufte er seine Anteile am Schatzi on Main.

Im Jahr 1996 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Wisconsin in Superior verliehen. Ein Jahr darauf wurde in Graz-Liebenau das Arnold-Schwarzenegger-Stadion eröffnet. Dieses wurde allerdings aus Anlass der Debatte über die durch Schwarzenegger versagte Begnadigung des zum Tode verurteilten Stanley Williams und infolge des anschließenden Entzugs der Namensrechte durch Schwarzenegger von der Stadt Graz 2006 wieder umbenannt. Inzwischen heißt sie UPC-Arena.

Für seine Unterstützung der Holocaust-Forschung wurde Schwarzenegger 1991 und 1997 mit dem National Leadership Award der Simon-Wiesenthal-Stiftung ausgezeichnet.

2001 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der ehemaligen privaten IMADEC University in Wien verliehen. Die Verleihung erwies sich aber 2006 nach einem Spruch des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes als ungültig, da Privatuniversitäten kein Recht zur Verleihung von Ehrendoktortiteln besitzen.

Arnold Schwarzenegger, dessen Vater Meister im Eisstockschießen war, betrieb schon als Kind verschiedene Sportarten. So spielte er ab dem Alter von zehn Jahren vereinsmäßig Fußball und übte darüber hinaus verschiedene Einzelsportarten, wie Schwimmen und Boxen, aus. Mit 15 Jahren betrat der junge Arnold das erste Mal in seinem Leben ein Gewichtheberstudio, als sein Fußballtrainer auf die Idee kam, die Spieler eine Stunde in der Woche Krafttraining für die Beine absolvieren zu lassen. Schon bald gab Schwarzenegger das Fußballspielen völlig auf und er schloss sich dort einer kleinen Gruppe von Leuten an, die den zu dieser Zeit in Europa noch relativ unbekannten Bodybuildingsport betrieben. Seine Motivation und sein Wissen dafür bezog er vor allem aus US-amerikanischen Fachzeitschriften, in denen Fotos bzw. Trainingsprogramme der Stars der damaligen Szene abgedruckt waren. Besonders Reg Park, welcher schon mehrere bedeutende Titel gewinnen konnte, dessen Popularität aber vorrangig auf sein Mitwirken in diversen Sandalenfilmen beruhte, beeindruckte Schwarzenegger und diente ihm fortan als sein Vorbild.

Bis zu seinem 18. Lebensjahr bestritt Schwarzenegger neben dem Bodybuilding noch einige Wettkämpfe im olympischen Gewichtheben, wo er 1965 Junioren-Staatsmeister in der Schwergewichtsklasse wurde. Im Oktober des gleichen Jahres gewann er schließlich in Stuttgart die erste große BB-Meisterschaft, als er zum „Bestgebauten Juniorenathleten“ gewählt wurde. In dieser Zeit lernte Schwarzenegger auch den Fotografen und Leiter eines Bodybuildingstudios Albert Busek kennen, der ihn schließlich 1966 mit nach München holte. Im gleichen Jahr nahm Schwarzenegger mit 19 Jahren zum ersten Mal an der Weltmeisterschaft des Verbandes NABBA in London teil und belegte in der Kategorie der Amateure auf Anhieb den zweiten Platz. Ein Jahr später gewann er an gleicher Stätte die Amateurweltmeisterschaft und wurde mit zwanzig Jahren zum bis dahin jüngsten Mister Universum. Nach den Regeln des ausrichtenden Verbandes durfte Schwarzenegger als Amateurweltmeister seinen Titel nicht verteidigen, worauf er 1968 bei den Profis antrat und dort seinen zweiten Mr. Universum Titel gewann.

Dieser Titel war für den Österreicher das Sprungbrett für eine einzigartige Karriere im Bodybuilding. Unmittelbar nach den NABBA-Weltmeisterschaften wurde Arnold Schwarzenegger vom US-amerikanischen Unternehmer und Herausgeber diverser BB-Zeitschriften Joe Weider zur Weltmeisterschaft des Konkurrenzverbandes IFBB eingeladen, welcher in den Folgejahren die NABBA als bedeutendste BB-Organisation ablösen sollte. Zu diesem Zeitpunkt war die Etablierung des Bodybuildings als Leistungssport in den USA, und dort vor allem in Kalifornien, deutlich weiter vorangeschritten als in Europa – dies zeigte sich auch in dem höheren Leistungsniveau der Athleten. Gleich bei seiner ersten Teilnahme am IFBB Mr. Universum Wettbewerb 1968 wurde Schwarzenegger vom über 15 kg leichteren US-Amerikaner Frank Zane geschlagen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Nach diesem Wettkampf blieb der gebürtige Steirer in den USA, wo er weitaus professioneller trainieren konnte als in München. Die besseren Trainingsmöglichkeiten führten beim Österreicher zu einer weiteren Formsteigerung und so konnte er 1969 auch die IFBB-Weltmeisterschaft gewinnen.

Zu diesem Zeitpunkt fehlten Schwarzenegger in seiner Trophäensammlung nur noch der Titel des Mr. Olympia, welcher am gleichen Abend wie der IFBB Mr. Universum stattfand und ebenfalls von der IFBB ausgetragen wurde. Im Gegensatz zur verbandseigenen Weltmeisterschaft besaß der Mr.O. weltweit von allen Wettbewerben die höchste sportliche Wertigkeit, da hier die Weltmeister aller Verbände die Möglichkeit hatten, sich untereinander zu vergleichen. In den Jahren 1967 und 1968 konnte jeweils Sergio Oliva die „Meisterschaft der Meisterschaften“ für sich entscheiden. Der Exilkubaner war gleichzeitig auch der letzte verbliebene Weltklasse-Athlet, den Schwarzenegger bis dato noch nicht im Wettkampf bezwang. Daran änderte sich auch nichts nach ihrem ersten Aufeinandertreffen beim Mr.Olympia 1969, da Oliva im Duell knapp mit 4:3 Kampfrichterstimmen die Oberhand behielt und somit seinen Titel wiederum verteidigen konnte. Durch den erneuten Gewinn der NABBA-Weltmeisterschaft der Profis konnte sich Schwarzenegger eine Woche später in London zumindest mit seinen vierten Mr. Universum Titel trösten.

1970 fanden die NABBA-Weltmeisterschaften in London vor dem Mr. Olympia statt. In diesem Wettkampf, den Schwarzenegger wiederum gewann, war unter den Geschlagenen auch Schwarzeneggers Idol Reg Park, welcher bei seinem Comeback letztendlich den zweiten Rang belegte. Einen Tag nach dem Gewinn seines fünften Mister Universum Titels gelang Schwarzenegger beim Sieg des Mister World Wettkampfes in New York gegen Sergio Oliva die Revanche für seine im Jahr zuvor erlittene Niederlage beim Mr. Olympia. Zwei Wochen später konnte sich Schwarzenegger auch die Krone dieser prestigeträchtigsten Meisterschaft aufsetzen, als er Sergio Oliva erneut bezwingen konnte.

Ab diesem Zeitpunkt dominierte Schwarzenegger die BB-Szene und gewann sämtliche Wettkämpfe, an denen er teilnahm. Darunter sind auch sechs Siege beim Mr. Olympia, wo er 1972 seinen langjährigen Rivalen Sergio Oliva endgültig in die Schranken wies. 1975 gab Schwarzenegger seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt und widmete sich fortan vermehrt dem Filmgeschäft. Außerdem veranstaltete er mit seinem Partner Jim Lorimer in den Folgejahren mehrere BB-Wettkämpfe, darunter auch den Mr.O. in den Jahren 1976 bis 1979.

1980 kehrte Schwarzenegger nach fünf Jahren Pause ins Wettkampfgeschehen zurück und schlug beim Mr. Olympia Wettbewerb in Sydney die versammelte Weltelite. Dieser Sieg war der letzte Auftritt Schwarzeneggers als Bodybuilder. Wegen fehlender Motivation kehrte er diesmal für immer der Wettkampfbühne den Rücken. Schwarzenegger interessierte und engagierte sich allerdings weiterhin für den Bodybuildingsport und initiierte den 1989 erstmalig ausgetragenen und nach ihm benannten Wettbewerb Arnold Classic.

Mit insgesamt sieben Mr. Olympia Titeln und fünf Mr. Universum Titeln war Arnold Schwarzenegger der erfolgreichste Bodybuilder seiner Zeit und wird bis heute als prägende Persönlichkeit des Bodybuildings angesehen. 1999 wurde Schwarzenegger in die Hall of Fame der IFBB aufgenommen. Schwarzenegger erhielt für sein karitatives Engagement im Jahr 2003 den Laureus World Sports Award (Sport for Good Award).

Mit Büchern wie The Encyclopedia of Modern Bodybuilding, Arnold: The Education of a Bodybuilder und Arnold's Bodybuilding for Men wurde er zum Bestsellerautor. Bereits Ende der 1960er Jahre verdiente er seine erste Million mit Fitnessartikeln und -nahrung.

Schwarzenegger gestand in Interviews den Konsum von anabolen Steroiden zu seiner Zeit als aktiver Bodybuilder.

Seit seiner Jugend interessierte sich Schwarzenegger für Helden- und Sandalenfilme. Früh reifte in ihm der Entschluss, es seinen Vorbildern gleichzutun und Schauspieler zu werden. Seine imposante Erscheinung half Schwarzenegger im Filmgeschäft Fuß zu fassen – zunächst unter dem Pseudonym Arnold Strong. Seine erste Rolle war Hercules im Film Hercules in New York (1970), bei dem seine Stimme im amerikanischen Original wegen seines starken steirischen Akzents synchronisiert werden musste.

Im Jahr 1982 erlangte Schwarzenegger durch seine Hauptrolle in der Comic-Verfilmung Conan der Barbar erstmals internationale Beachtung als Schauspieler. 1984 spielte er auch in der Fortsetzung Conan der Zerstörer mit. Im gleichen Jahr sollte der Science-Fiction-Film Terminator sowohl für Schwarzenegger als auch für Regisseur James Cameron den endgültigen Durchbruch in Hollywood bedeuten. Schwarzenegger verkörperte hier zum ersten Mal den Bösewicht, wobei er im ganzen Film nur etwa 17 Sätze mit ca. 70 Wörtern zu sprechen hatte.

In den folgenden Jahren untermauerte Schwarzenegger mit weiteren Filmen (Phantom-Kommando, Predator) seinen Ruf als Ikone des Actionkinos, welche vorrangig auf seiner beeindruckenden physischen Präsenz basierte. Darüber hinaus bewies er jedoch in humorvollen Produktionen wie Twins – Zwillinge (neben Danny DeVito) oder Kindergarten Cop auch komödiantisches Können. Gegen Ende der achtziger Jahre gehörte schließlich Schwarzenegger zu den meistverdienenden Schauspielern in Hollywood. Sein früher oft geschmähter Akzent war mittlerweile zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden.

1990 spielte Schwarzenegger mit dem 60-Millionen-Dollar-Projekt Die totale Erinnerung – Total Recall in einer der bis dato teuersten Produktionen der Filmgeschichte mit. Ein Jahr später schlüpfte er zum zweiten Mal in seine Parade-Rolle als Terminator. Terminator 2 – Tag der Abrechnung setzte sowohl in den Herstellungskosten als auch in der Tricktechnik neue Maßstäbe und war mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 500 Millionen Dollar der umsatzstärkste Film des Jahres 1991. Wie schon im ersten Teil führte auch hier James Cameron Regie. Das Erfolgsduo arbeitete danach noch zweimal zusammen (True Lies – Wahre Lügen, 1994 und T2 3-D: Battle Across Time, 1996).

Die Weiterentwicklung der digitalen Tricktechnik führte auch zu grundlegenden Änderungen in der Filmlandschaft. Das klassische Actionkino, in dem der einsame Held in der Regel ein Feuerwerk abbrannte, war immer weniger gefragt. So konnte auch Schwarzenegger mit der Zeit nicht mehr an seine Erfolge der frühen neunziger Jahre anknüpfen. Filme wie The 6th Day oder Collateral Damage – Zeit der Vergeltung blieben in der Publikumsgunst weit hinter den Erwartungen zurück. Schließlich endete mit dem Abschluss der Dreharbeiten zu Terminator 3 – Rebellion der Maschinen im September 2002 vorläufig die Filmkarriere des gebürtigen Österreichers. Schwarzenegger wandte sich ab diesem Zeitpunkt voll und ganz der Politik zu und wurde schließlich im Oktober 2003 zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Einzig im Jahr 2004 hatte er einen kurzen Gastauftritt in der Jules-Verne-Verfilmung In 80 Tagen um die Welt.

Sein Regie-Debüt feierte Schwarzenegger mit einer Episode der TV-Serie „Geschichten aus der Gruft“. Sein erster eigener Film war die TV-Komödie Christmas In Connecticut (1992) mit Kris Kristofferson und Tony Curtis, in der er auch als Schauspieler kurz in Erscheinung tritt.

Die folgende Auflistung beinhaltet nur die wichtigsten Kino- bzw. TV-Produktionen, in denen Arnold Schwarzenegger mitgewirkt hat. Diverse Fernsehauftritte (Dokumentationen, TV-Shows) sind nicht berücksichtigt.

Obwohl Schwarzenegger 1977 für seine Rolle in Mister Universum – Stay Hungry den Golden Globe als Bester Newcomer entgegennehmen konnte, warfen ihm Kritiker wiederholt mangelndes schauspielerisches Talent vor. Bei den als „Gegen-Oscar“ ausgetragenen Razzie Awards wurde Schwarzenegger im Laufe seiner Karriere insgesamt achtmal für die Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechtester Darsteller nominiert – bekam diesen aber letztlich nie zugesprochen. Das brachte ihm bei der „Himbeer“-Verleihung 2005 den wenig schmeichelhaften Titel Worst Razzie Loser of Our First 25 Years (Schlechtester Nichttitelträger der ersten 25 Jahre) ein.

Für die deutschsprachigen Fassungen seiner Filme leiht ihm der Berliner Schauspieler und Schlagzeuger Thomas Danneberg seine Stimme.

Arnold Schwarzenegger gehört der Republikanischen Partei an. Bis zu seiner Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien trat er politisch nur gelegentlich in Erscheinung. 1990 wurde er vom damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush zum Vorsitzenden des nationalen Rates für Fitness und Sport ernannt.

Am 7. August 2003 gab Arnold Schwarzenegger (scherzhaft bereits Governator genannt – ein Kofferwort aus Governor und Terminator) öffentlich seine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien bekannt. Er kündigte an, jeden Dollar, den der amtierende Gouverneur Gray Davis zur Verhinderung dessen Abwahl ausgebe, mit einem eigenen Dollar zu kontern. In sein Team holte er dazu den ehemaligen US-Außenminister George Shultz sowie den Milliardär Warren Buffett. Während seines Wahlkampfes wurde Schwarzenegger von einigen seiner republikanischen Parteifreunde heftig als „Mogelkandidat“ angegriffen, da er ihrer Meinung nach kein allzu scharfes Profil als Republikaner zeigte. Dies gehörte jedoch zu Schwarzeneggers Taktik, welcher im liberalen Kalifornien als erster republikanischer Kandidat seit langer Zeit die Stimmenhoheit erringen wollte. Am 7. Oktober 2003 gewann Schwarzenegger die Gouverneurswahl mit über 48 % der abgegebenen Stimmen und wurde am 17. November 2003 als 38. Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien vereidigt.

Seine ersten Monate im neuen Amt wurden durchwegs positiv bewertet. Schwarzenegger verstand sich darauf, auch politische Gegner für seine Sache zu gewinnen, was angesichts der demokratischen Mehrheit im kalifornischen Parlament auch von vornherein erforderlich war. Als ehemaliger Schauspieler wusste er sich geschickt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, sein ausgeprägter Sinn für Humor und sein Familiensinn zeichneten von ihm ein volksnahes, sympathisches Bild. Dazu trug auch seine Ankündigung bei, auf sein Gehalt als Gouverneur verzichten zu wollen.

Im Ausland, vor allem in Europa, steht Schwarzenegger wegen seiner unnachgiebigen Haltung zur Todesstrafe stark in der öffentlichen Kritik. Aber auch in Kalifornien ist die Politik Schwarzeneggers nicht unumstritten. Bei der Volksabstimmung im November 2005 über seine Reformpläne erlitt er eine schwere Niederlage, als die Wähler sämtliche Vorhaben des Republikaners ablehnten. Dabei ging es um längere Probezeiten für Lehrer, strengere Auflagen für Gewerkschaften, eine Neuregelung der Wahlbezirksgrenzen und Kürzungen im Haushaltsbudget. Kritische Stimmen warfen ihm zudem vor, dass er sein Versprechen, das kalifornische Haushaltsdefizit zu verringern, nach zwei Jahren im Amt nicht eingelöst hatte.

Im Januar 2006 wurde Schwarzenegger vom Parlament des mexikanischen Bundesstaates Baja California Sur zur unerwünschten Person erklärt. Die Integrationspolitik des ursprünglich selbst in die USA eingewanderten Schwarzenegger wurde von den mexikanischen Politikern als „rassistisch“ bezeichnet.

Am 7. November 2006 erreichte Schwarzenegger seine Wiederwahl zur zweiten und laut Gesetz letzten Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien. Dabei setzte er sich bei sehr geringer Wahlbeteiligung mit 55,9 % der Stimmen gegen den demokratischen Herausforder Phil Angelides durch. Sein Kommentar zur Wahl: „Ich liebe es, Mehrteiler zu machen. Aber das ist ohne jeden Zweifel meine liebste Fortsetzung“. Seinen Eid für die zweite Amtszeit legte er am 5. Januar 2007 ab.

Schwarzenegger als Republikaner folgte nur bedingt dem politischen Programm von US-Präsident George W. Bush. So unterzeichnete der Gouverneur am UN-Umwelttag am 1. Juni 2005 eine Durchführungsverordnung zur Reduzierung der Treibhausgase in seinem Bundesstaat, obwohl die USA das Kyoto-Protokoll, welches verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegt, nicht ratifiziert haben. Nach dieser neuen Verordnung müssen bis 2010 in Kalifornien die Treibhausgas-Emissionen auf das Niveau des Jahres 2000 und bis 2020 auf das von 1990 reduziert werden. 2050 dürfen die Emissionswerte schließlich noch 20 Prozent von denen im Jahr 1990 betragen.

Schwarzenegger konzentriert sich dabei in erster Linie auf die Reduzierung der Autoabgase, da diese allein in Kalifornien – wo 32 Millionen Fahrzeuge registriert sind – für mindestens 30 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich gemacht werden. Dazu berief er sich auf einen Beschluss des kalifornischen Parlaments, nach dem bereits im Jahre 2002 für Kalifornien eine drastische Reduzierung der Autoabgase aufgrund strengerer Emissionsobergrenzen festgeschrieben wurde. Um diese Grenzwerte im Alleingang festsetzen zu können, wurde 2005 in Washington ein Antrag eingereicht, damit Kalifornien von den milderen Bundesgesetzen zur Luftreinhaltung ausgenommen wird. Dieser Vorstoß des Westküstenstaates stieß jedoch innerhalb der Automobilindustrie auf großen Widerstand. Ein kalifornisches Bezirksgerichts wies jedoch die Klage der Autohersteller ab, welche auf bundesweit einheitliche Gesetze pochten. Zur endgültigen Umsetzung der Grenzwertfestlegung steht noch die Einwilligung der Umweltbehörde EPA aus.

Außerdem setzt sich Schwarzenegger massiv für die Förderung erneuerbarer Energien in Kalifornien ein. So war er Wegbereiter eines Förderprogramms nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Die Bemühungen politischer Freunde um eine „Lex Schwarzenegger“, nach der auch eingebürgerte Ausländer als US-Amerikaner zum US-Präsidenten gewählt werden könnten, kommentierte Schwarzenegger vorsichtig: Es sei unwahrscheinlich, dass eine solche Verfassungsänderung noch rechtzeitig für ihn zustande käme.

Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 unterstützte Schwarzenegger den Republikaner John McCain. Zusammen mit McCain trat er wenige Tage vor der Wahl bei einer Veranstaltung in Columbus, Ohio, auf. Vor Tausenden von jubelnden Zuhörern verwies Schwarzenegger auf seine Erfahrungen als Bodybuilder und verspottete die Figur des demokratischen Kandidaten Barack Obama. Obama müsse etwas „gegen diese dürren Beine“ und „dünnen Ärmlein“ machen; man müsse ihn „anfüttern“. Senator McCain dagegen sei gebaut wie ein Fels. „Sein Charakter und seine Ansichten sind grundsolide“, fügte Schwarzenegger hinzu.

Arnold Schwarzenegger wird in der öffentlichen Wahrnehmung mit Attributen wie Zielstrebigkeit und Ehrgeiz beschrieben. Bei seinen ersten landesweiten Fernsehinterviews in den 1970er Jahren nahm er zu Fragen rund um seinen Sport offen Stellung. Auf die Frage, ob er während seiner aktiven Bodybuildingzeit Doping genommen habe, bejahte er überraschenderweise und gestand, diese unter ärztlicher Aufsicht genommen zu haben. Kritiker werfen ihm Egozentrik und Selbstsucht vor. Unabhängig von der Bewertung seiner Person, gilt seine Karriere als beispielhaft und bemerkenswert. Kraftsportler oder Bodybuilder blieben im Filmbusiness bis zu seinem Auftreten meist auf klischeehafte Rollen wie beispielsweise Herkules-Darstellungen begrenzt, die ihren Körper in den Vordergrund rückten. Dazu zählten u. a. Reg Park und Steve Reeves, die Schwarzenegger als seine Vorbilder bezeichnete.

Der Kanadier Joe Weider verstand es, Arnold Schwarzeneggers Charisma für das Interesse an Bodybuilding und den Körperkult allgemein zu nutzen. Die Vermarktung begann mit Nahrungsergänzungsmitteln, reichte aber über materielle Güter weit hinaus. Arnold Schwarzenegger, der in seinen ersten beiden Filmen noch das Pseudonym Arnold Strong führte, legte dieses ab. Sein langer und für viele Amerikaner unaussprechlicher Nachname wurde bereits in den 1970er Jahren zum Synonym für den Kraftsport schlechthin. Im Zeitraum von 1967 bis 1975 posierte Schwarzenegger in 50 Wettbewerben, kam 47-mal auf das Siegerpodest und wurde fünfmal zum Mr. Universum und siebenmal zum Mr. Olympia gekürt. In der 1977 erschienen Dokumentation Pumping Iron sprach Schwarzenegger über sein Verständnis von Bodybuilding, seinen Körper zu modellieren ähnlich wie ein Bildhauer eine Skulptur meißelt. Schwarzenegger posierte vor Kunststudenten und wurde gezeichnet, nachmodelliert und offenbarte mit seinem Interesse an Kunst, dass er auch außerhalb seines Sports interessiert sei.

Schwarzenegger war nicht nur in Weiders Zeitschrift Muscle & Fitness meist fotografiertes Model und am häufigsten auf der Titelseite zu sehen, sondern wurde zusehends in Gesellschaftszeitschriften und sogar politischen und Nachrichtenmagazinen wie dem Spiegel oder dem Time magazine dargestellt. Schwarzenegger wurde immer häufiger im Nadelstreifenanzug gezeigt und trug zur Kultivierung des Selbstverständnisses bei, dass körperliche Ertüchtigung ein Teil des Lebens sein solle. Sportliche Fitness oder Bodyshaping sind Begriffe, die in den 1980er Jahren regelrecht gesellschaftsfähig wurden. Schwarzeneggers Popularität trug einen Teil dazu bei, dass Fitnessstudios ihr bis in die 1960er Jahre recht zwielichtiges Image ablegen konnten.

Schwarzenegger wurde auch in der Werbung genutzt. Namhafte Firmen wie BMW oder E.ON bedienten sich ebenso wie ein japanischer Nudelhersteller. Selbst „Doppelgänger“ von Schwarzenegger oder der Terminator-Filmfigur dienen manchen Firmen als Werbeträger.

Der Kult um Schwarzenegger ebbte mit seinem verstärkten politischen Engagement etwas ab. Jedoch wird seiner Person nach wie vor Bedeutung und Interesse beigemessen, wie zahllose Parodien zeigen. Dabei wird, wie beispielsweise im Simpsons-Film, häufig auf seine Ambitionen fürs Präsidentenamt Bezug genommen.

Anlässlich seines 60. Geburtstages im Juli 2007 veröffentlichte der österreichische Karikaturist Manfred Deix die satirische Bilderbuch-Biografie Arnold Schwarzenegger. Die nackte Wahrheit über sein Leben als „Bodybuilder, Mister Universum, Womanizer, Muttersohn, Barbar, Behindertenfreund und Gouverneur“, so Deix im Vorwort.

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Sylvester Stallone

Sylvester Stallone (1988)

Sylvester „Sly“ Gardenzio Stallone (* 6. Juli 1946 in New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor italienischer Herkunft.

Stallone wurde 1946 in New York geboren und wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf. Sein Bruder Frank Stallone ist ebenfalls Schauspieler, Sänger und Songwriter. Sein Vater Frank Stallone Senior (* 1919 in Gioia del Colle, Bari, Italien) anglisierte den ursprünglich italienischen Familiennamen Staglione, um nicht mit verschiedenen Mitgliedern der New Yorker Unterwelt verwechselt zu werden. Seine Mutter heißt Jacqueline „Jackie“ Stallone (* 29. November 1921). Seit seiner Geburt leidet Stallone an einer Muskellähmung im Gesicht, welche ihm besonders während seiner Kindheit zu schaffen machte. Aufgrund dieser Lähmung rieten ihm seine Lehrer anfangs von einer Schauspielkarriere ab.

In der Grundschule machte er erste Schritte als Amateurschauspieler und feierte als Football-Spieler in der Landesliga Erfolge. Zwei Jahre lang wurde Stallone auch am American College of Switzerland, Leysin ausgebildet, hier hatte er seinen ersten Bühnenauftritt in Tod eines Handlungsreisenden. Zurück in den USA schrieb er sich an der Universität von Miami ein und begann, sich als Autor zu versuchen. Stallone verließ die Universität allerdings vor seinem Abschluss, um seine Karriere als Schauspieler in Angriff zu nehmen.

Mit 25 Jahren trat Stallone für 200 US-Dollar nackt als Hauptdarsteller Stud in dem Pornofilm The Party at Kitty and Stud's auf.

Stallone übernahm aber auch kleine Rollen in Filmen von Woody Allen (Bananas) und Dick Richards (Fahr zur Hölle, Liebling). Auch Norman Jewisons Gewerkschaftsfilm F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg ist ein typischer Film des New Hollywood. Bei letzterem hat Stallone auch am Drehbuch mitgearbeitet.

Der Durchbruch für Stallone war das Boxer-Drama um Rocky Balboa, einem Boxer und Nobody aus Philadelphia. Inspiriert zu seinem Drehbuch und späteren Film Rocky wurde Stallone durch einen Kampf des weißen Boxers Chuck Wepner gegen den damaligen Weltmeister und haushohen Favoriten Muhammad Ali. Stallone schrieb das Drehbuch zu Rocky und bot es einigen Filmproduzenten an, mit der Bedingung, die Hauptrolle zu spielen. Er setzte sich schließlich durch, und mit einem Budget von knapp 1,1 Mio. Dollar wurde Rocky gedreht. Der Film kam in die Kinos und wurde 1976 zum großen Überraschungserfolg und Stallone über Nacht zum Star. Rocky wurde in zehn Kategorien für den Oscar nominiert und gewann den Preis für den besten Film, die beste Regie und den besten Schnitt.

Die mehrfachen Fortsetzungen von Rocky waren zwar weniger anspruchsvoll als das Original, setzten aber mehr auf Action und entsprachen dem Zeitgeist der 1980er Jahre. Der kommerzielle Erfolg hielt an. Stallone wurde weltweit zu einem der beliebtesten und populärsten Schauspieler dieses Jahrzehnts.

Ein weiterer kommerzieller Erfolg gelang ihm mit Rambo, basierend auf dem Bestseller Roman "First Blood", von David Morrell (erschienen 1972). Hier setzte sich Stallone kritisch mit dem Vietnamkrieg und der damaligen Stimmung der amerikanischen Bevölkerung gegen das US-Militär auseinander. Als Vietnam-Veteran John Rambo in sein Heimatland zurückkehrt, muss er erkennen, dass ein anderer Krieg gegen ihn als ehemaligen Vietnamkämpfer und seinesgleichen in Amerika stattfindet. Rambo wurde allerdings von den Kritikern kontrovers diskutiert. Stallone drehte auch hier Fortsetzungen. Sie setzten wiederum mehr auf Action, noch mehr Patriotismus und dem damit verbundenen Zeitgeist der damaligen Reagan-Ära und des Kalten Krieges. Dieses Prinzip verwendete Stallone auch für Rocky IV, in dem er gegen einen sowjetischen Boxer in den Ring steigt, der zuvor seinen besten Freund zu Tode geboxt hat.

1983 arbeitete Sylvester Stallone als Regisseur an der Fortsetzung von Saturday Night Fever, mit John Travolta. Der Film Staying Alive brachte nicht den Erfolg wie das Original in den 1970ern. Er selbst spielt den Fußgänger, der Tony (alias John Travolta) auf der Straße anrempelt.

In den 1990er Jahren gelang es Stallone nur noch zum Teil, an die gewohnten Erfolge anzuknüpfen. Versuche, sein martialisches Image durch humorvolle Einlagen in Filmen wie Oscar – Vom Regen in die Traufe oder Stop! Oder meine Mami schießt aufzulockern, misslangen. Mit Filmen wie Cliffhanger – Nur die Starken überleben und Demolition Man gelang ihm vorübergehend ein Comeback. Später enttäuschten aber auch typische Action-Reißer wie Judge Dredd oder Daylight an der Kinokasse.

In Cop Land von 1997 überraschte Stallone das Publikum und die Kritiker, da er eine durchaus gute darstellerische Leistung bot, die man von ihm nicht erwartet hatte. Für seine Rolle als übergewichtiger Sheriff einer überwiegend von Polizisten bewohnten Kleinstadt hatte er extra 15 kg zugenommen und konnte neben Kollegen wie Robert De Niro, Harvey Keitel und Ray Liotta bestehen.

Danach entstanden eine Reihe von Filmen mit Geld aus deutschen Filmfonds, die nur kurz in den Kinos waren oder wie Avenging Angelo oder Shade nicht mal in den deutschen Kinos starteten.

Um ein Comeback zu starten, begann Stallone mit der Arbeit an Fortsetzungen zu seinen erfolgreichsten Rollen Rocky und Rambo, die zu drehen er sich lange geweigert hatte. Im Dezember 2005 wurde mit den Dreharbeiten zu Rocky Balboa begonnen, welcher seit 8. Februar 2007 in den deutschen Kinos gezeigt wurde. Stallone ist Ende der 1990er Jahre wieder in die katholische Kirche eingetreten. Seitdem versucht er, seine Filme christlich zu prägen, so auch in seinem zuletzt erschienenen Boxer-Film Rocky Balboa. Rambo (Teil 4) weist diese Prägung ebenfalls auf. Im März 2007 wurde mit den Dreharbeiten begonnen, die mittlerweile abgeschlossen sind. Der Film erschien am 14. Februar 2008 im Kino. Derzeit plant Stallone den Dreh eines fünften Rambo-Films.

Stallone leidet seit seiner Geburt an einer Läsion des VII. Hirnnerves (nervus facialis), der in seiner somatomotorischen Funktion die komplette Gesichtsmuskulatur kontrolliert. Infolgedessen zeigt er den für ihn typischen Gesichtsausdruck; der linke untere Abschnitt seines Gesichts, inklusive Teile seiner Lippe, seiner Zunge und seines Kinns, ist gelähmt. Als Kind wurde er dafür gehänselt, inzwischen sind zähnefletschender Anblick und leicht beschmutzte Aussprache jedoch sein Markenzeichen.

Stallone heiratete dreimal. Aus seiner ersten Ehe mit Sasha Czack (1974–1985) stammen seine zwei Söhne Sage (der in Rocky V als Rockys Sohn mitspielt) (* 5. Mai 1976) und Seargeoh (der in Rocky II als Rockys Baby mitspielt) (* 1979). Seine zweite Ehe mit Brigitte Nielsen (1985–1987) blieb kinderlos. Aus der dritten Ehe mit Jennifer Flavin gingen drei Töchter hervor: Sophia Rose (* 1996), Sistine Rose (* 1998) und Scarlett Rose (* 2002).

Stallone ist zusammen mit Bruce Willis, Demi Moore, Jackie Chan und Arnold Schwarzenegger Mitbegründer der Restaurantkette Planet Hollywood.

Am 21. Mai 2007 wurde Stallone in Australien wegen illegaler Einfuhr von Wachstumshormonen zu einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 A$ (ca. 7.300 Euro) verurteilt. Stallone hatte am 16. Februar 2007 bei seiner Einreise 48 in seinem Gepäck befindliche Ampullen mit den Muskelaufbaupräparaten Jintropin sowie Testosteron verschwiegen. Als Beamte drei Tage später sein Hotelzimmer durchsuchen wollten, warf er vier Ampullen Testosteron aus dem Fenster.

Am 26. September 2008 ehrte das Zurich Film Festival das Lebenswerk von Sylvester Stallone mit dem erstmals verliehenen "Golden Icon Award". Sylvester Stallone erschien persönlich in Zürich um das "Goldene Auge" entgegenzunehmen.

Im Zuge der US-Wahlen 2008 gab Stallone seine Sympathie zum Präsidentschaftskandidaten John McCain bekannt. Damit ist er neben anderen Superheldendarstellern ("Terminator" Arnold Schwarzenegger und "Superman Darsteller" Dean Cain sprachen sich ebenfalls für McCain aus) Befürworter von John McCain.

Im Februar 2009 starten die Dreharbeiten zu seinem neuen Film "The Expendables". Sylvester Stallone führt Regie und hat das Drehbuch geschrieben. Filmpartner werden Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren sowie Mickey Rourke, Eric Roberts und Steve Austin.

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Red Heat

Red Heat ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 1988. Der Regisseur war Walter Hill, das Drehbuch schrieben Walter Hill, Harry Kleiner und Troy Kennedy-Martin. Die Hauptrollen spielten Arnold Schwarzenegger und James Belushi.

In der Sowjetunion vor dem Fall des Eisernen Vorhangs: Der russische Polizist Ivan Danko will den georgischen Drogendealer Viktor Rosta verhaften und stellt ihn und einige kriminelle Gefolgsleute während einer Razzia in einer Spelunke. Während Danko die Bande dingfest machen kann, schnappt sich sein Freund und Partner Yuri den flüchtigen Rosta – und wird dabei erschossen. Rosta setzt sich daraufhin mit zwei russischen Handlangern in die USA ab, wo er wenig später wegen einer Bagatelle in Chicago verhaftet wird. Danko reist in die Staaten, um Rosta in die Heimat zu überführen und arbeitet in diesem Zusammenhang mit den beiden Großstadtcops Tom Gallagher und Art Ridzik zusammen.

Die an sich einfache Übergabe Rostas endet in einem Schusswechsel mit einer Verbrecherbande, die den Dealer befreit und Ridziks Partner Gallagher tötet. Notgedrungen müssen der korrekte und linientreue Russe Danko und der schmuddelige und an den Grenzen der Legalität operierende US-Amerikaner Ridzik nun zusammenarbeiten, um Rosta wieder aufzuspüren und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen.

Im Zuge der Ermittlungen stellen sich Rostavillis Befreier als Mitglieder der „Clean Heads“ heraus, einer Bande von kahlköpfigen Afroamerikanern, die von dem blinden Abdul Elijah aus dem Gefängnis heraus geleitet werden. Rosta hatte mit Elijah einen Deal über eine große Drogenlieferung im Wert von 5 Millionen US-Dollar, die dieser über das Netz seiner Heimat in die UdSSR überführen wollte. Der Aufbewahrungsort des Geldes ist unbekannt, lediglich ein geheimnisvoller Schlüssel, den Viktor verloren hat, bleibt als einziger Anhaltspunkt.

Im Zuge der Ermittlungen kommen Ridzik und Danko, die sich inzwischen freundschaftlich immer mehr annähern, immer einen Schritt zu spät, da ihre möglichen Auskunftspersonen – zunächst Rostas Partner und dann seine Ehefrau Cat Manzetti´ – von dem georgischen Dealer umgebracht werden und Rosta zudem wieder in Besitz des Schlüssels kommt. Als Ridzik der Fall entzogen wird und Danko die unfreiwillige Abschiebung in die Sowjetunion droht, kommt beiden die Erkenntnis über die Herkunft des Schlüssels: er gehört zu einem Schließfach am städtischen Busbahnhof.

Ridzik und Danko stellen Viktor daraufhin eine Falle und können diesen sowie das Geld und die Drogenlieferung in Beschlag nehmen. Dabei gelingt Rosta die Flucht in einem Bus, Ridzik und Danko nehmen die Verfolgung ebenfalls in einem Bus auf. Die sich anschließende Jagd führt durch die halbe Stadt und endet nach etlichen Karambolagen in einem Duell, bei dem sich beide Busse gegenüberstehen. Während Ridzik im letzten Moment das Lenkrad herumreißt und ihr Gefährt zum Umkippen bringt, wird Rostas Bus auf einem Bahnübergang von einer Lok gerammt und zerstört. Danko stöbert Rosta in den Überresten seines Busses auf und kann ihn letztendlich mit Ridziks Waffe erledigen.

Am Ende verabschieden sich die beiden Cops trotz ihrer verschiedenen Weltanschauungen auf dem Flughafen als Freunde und tauschen ihre Armbanduhren (Rolex gegen „Zwanzig-Dollar-Wecker aus der DDR“) aus.

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Der City Hai

Der City Hai ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 1986 von Regisseur John Irvin mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle.

Mark Kaminsky war einst wegen seiner harten Methoden einer der berüchtigsten Agenten des FBI. Als er eines Tages jedoch zu rüde gegen den Mörder eines kleinen Mädchens vorgeht, muss er den Dienst quittieren, um einer Anklage und Entlassung durch Staatsanwalt Baxter zuvorzukommen. Daraufhin zieht Kaminsky sich in eine verschlafene Kleinstadt in die amerikanischen Südstaaten zurück, wo er als Sheriff für Ordnung sorgt.

Nach einigen Monaten als Gesetzeshüter bekommt er von seinem Vorgesetzten, FBI-Chef Harry Shannon, die Chance, wieder rehabilitiert und eingestellt zu werden: In Chicago hat die örtliche Mafia nahezu die Kontrolle übernommen, und regiert mit brutaler Hand, während die korrupte Polizei und Justiz mit Schmiergeld zum Schweigen gebracht werden. Auch Harrys Sohn wurde getötet, als er einen Kronzeugen bewachte. Kaminsky soll sich deshalb im privaten Auftrag von Harry unter dem falschen Namen Joseph P. Brenner in die Organisation einschleichen, und das Vertrauen des Paten Luigi Patrovita gewinnen, um so die Voraussetzung zur Zerschlagung der Organisation zu schaffen.

Anfänglich läuft alles nach Plan. Kaminsky wird zu Patrovitas Vertrautem, und beseitigt nebenbei dessen Konkurrenten innerhalb der Mafia. Als er sich jedoch in die Mafiabraut Monique verliebt, begeht er einen folgenschweren Fehler: Monique arbeitet als Doppelagentin für Patrovitas Handlanger Max. Max lässt Kaminskys Tarnung am Ende auffliegen.

Derweil stellt sich heraus, dass Staatsanwalt Baxter korrupt ist, und ebenfalls für Patrovita arbeitet. Max lockt Kaminsky in eine Falle, in welcher er seinen FBI-Freund und Auftraggeber Harry auf einem Friedhof erschießen soll. Als Kaminsky jedoch sieht, wen er da erledigen soll, erschießt er stattdessen Max. Harry, welcher auf dem Friedhof das Grab seines Sohns besuchte, wird bei der Schießerei schwer verletzt. Kaminsky fährt zurück in die Stadt, und erschießt sämtliche Ganoven, darunter auch Mafiaboss Patrovita selbst, sowie Baxter.

Damit ist die Organisation zerschlagen, und Kaminsky wird zum Dank wieder beim FBI eingestellt.

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 6. Juni 1986, dass der Film am Ende von dem am Anfang verfolgten Konzept entfernt sei. Wie der Film Die City-Cobra opfere er die Handlung, die Charaktere, die Logik, die Plausibilität, die Kunst, den Geschmack und den Stil dem „Fetisch der Aktion ohne Pause“.

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Conan der Barbar

Conan der Barbar ist ein zum Genre des Barbarenfilms zählender Low-Fantasy-Film von 1982 nach Motiven von Robert E. Howard, der eine Anzahl von Kurzgeschichten und einen Roman über Conan den Cimmerier verfasste.

Conan lebt in einer mythischen Welt, die sich im Umbruch zur Eisenzeit befindet. Waffen aus Stahl sind mächtig, das Wissen um ihre Herstellung ist begehrt. Conan erlebt, wie seine gesamte Sippe von der kleinen Armee des Magiers Thulsa Doom niedergemacht wird, der auf der Suche nach Waffen aus Stahl ist. Conans Mutter wird vor seinen Augen von Thulsa Doom enthauptet. Conan selbst ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind und wird zusammen mit anderen Überlebenden von Thulsa Dooms Soldaten in die Sklaverei verkauft. In einer primitiven Mühle muss er über Jahre hinweg härteste körperliche Arbeit verrichten und gewinnt dadurch unglaubliche Kräfte. Als ein Nomadenfürst auf ihn aufmerksam wird, muss er fortan als Gladiator blutige Schaukämpfe ausfechten. Nach unzähligen Kämpfen, aus denen er stets als Sieger hervorgeht, gewinnt er den Respekt seines Besitzers und wird in Literatur ausgebildet. Schließlich wird er in die Freiheit entlassen. Er beginnt eine Entdeckungsreise durch die Welt. Dabei erfährt er vom geheimnisvollen Schlangenkult, der sich immer weiter auszubreiten droht. Da anscheinend Thulsa Doom hinter diesem Kult steckt, dessen oberster Priester er ist, beschließt Conan, seine Sippe zu rächen. Conan trifft auf neue Freunde und lernt die Liebe seines Lebens kennen. Er schafft es, in das Reich Thulsa Dooms einzudringen, wo ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt. Thulsa wird schließlich von Conan getötet, allerdings kommt seine Geliebte während der Kämpfe ums Leben.

Der gesamte Film wurde in Spanien gedreht und zeigt Stein- und Wüstenlandschaften sowie schneebedeckte Wälder. Während die riesige Fronttreppe des Schlangentempels in der Berggegend von Agua Dulce errichtet wurde, nutzte das Filmteam für die Stadt Shadizar Kulissen, die bereits 1970 für den Western El Condor gebaut worden waren. Weite Teile des Films kommen ohne Dialoge aus, dafür schafft die epische Filmmusik von Komponist Basil Poledouris eine einzigartige Atmosphäre. Regie führte John Milius, und das Drehbuch schrieb Oliver Stone. Das Budget lag bei umgerechnet über 100 Millionen DM.

Conan huldigt Crom, dem Gott des Stahls, der für ihn der mächtigste Gott ist. Conan lebt und kämpft für ihn, um das Geheimnis des Stahls zu finden, wie es sein Glaube von ihm verlangt.

Der Film machte Arnold Schwarzenegger als Filmschauspieler weltbekannt. Zur Vorbereitung auf seine Rolle nahm er ein halbes Jahr lang Unterricht in Schwertkampf und Kendo. Das ermöglichte ihm schließlich, 90 Prozent aller Szenen des Films ungedoubelt zu spielen. Während dies aus versicherungstechnischen und gewerkschaftlichen Gründen in Hollywood niemals möglich gewesen wäre, nutzte man bei den Außenaufnahmen in Spanien die dortigen rechtlichen Freiräume. Obwohl Schwarzenegger im gesamten Film kaum mehr als ein paar ruppige Halbsätze (im Original mit deutlich steirischem Akzent) von sich gibt, verkörpert er doch perfekt die Figur des „Conan“, die man seither stets mit ihm verbindet. Die österreichische Tageszeitung „Kurier“ kommentierte Arnold Schwarzeneggers schauspielerische Leistung in diesem Film in ihrer Ausgabe vom 3. September 1982 wie folgt: „Ja, und unser Paradeösterreicher Arnold Schwarzenegger wird wohl auch keinen Oscar erhalten. Sein darstellerisches Können verschwindet hinter seinem weltanerkannten Muskelspiel“.

Die Musik wurde von Basil Poledouris geschrieben und produziert, es spielten Mitglieder des The Orchestra and Chorus di Santa Cecilia und The Radio Symphony of Rome unter der Leitung von Basil Poledouris. Die Orchestrierung geschah durch Greig McRitchie. Aufgenommen und abgemischt wurde der Score von Pedrego Savina und Frank Jones.

Es spielten 90 Musiker, und es sang ein Chor bestehend aus 24 Personen, wobei die Möglichkeit bestand, genau einmal zu overdubben.

1982 erschien eine LP bei Milan/MCA von etwa 48 Minuten Spielzeit. Ab 1984 CDs mit weiteren Auflagen 1992, 1999, und 2003. Varése Sarabande brachte Conan der Barbar mit Conan der Zerstörer ab 1992 heraus, wobei ersterer um etwa 20 Minuten erweitert wurde. Diese sind vergriffen.

Der Soundtrack gilt als herausragend, und erfreut sich unter Fantasy-Anhängern ungetrübter Beliebtheit.

Sandahl Bergman erhielt 1983 den zum letzten Mal vergebenen Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin, sowie einen Saturn Award. Arnold Schwarzenegger wurde im selben Jahr für die Goldene Himbeere nominiert.

Der Film erhielt zwei Jahre später eine Fortsetzung: Conan der Zerstörer von Richard Fleischer sowie 1985 ein Spin-off namens Red Sonja mit Brigitte Nielsen. 1997 übernahm Ralf Möller die Titelrolle in der gleichnamigen US-Fernsehserie „Conan“. Aber nach nur einer Staffel und 22 Episoden wurde die Serie wieder eingestellt. Nach der Serie folgte noch ein Fernsehfilm „Conan: The Adventurer“, ebenfalls mit Ralf Möller in der Hauptrolle. Das von John Milius verfasste Drehbuch King Conan, das als offizielle Kino-Fortsetzung der ursprünglichen Filmserie geschrieben wurde, ist nie verfilmt worden.

Die Produktionsfirmen Paradox Entertainment und Nu Image/Millennium Films bereiten zurzeit eine Neuverfilmung von Conan der Barbar für das Studio Lionsgate vor. Die Produzenten erwarten ein Budget von ca. 100 Millionen US-Dollar. Als Regisseur wurde zeitweilig Xavier Gens (Hitman) gehandelt. Die erste Drehbuchfassung wurde von Thomas Dean Donnelly und Joshua Oppenheimer (Sahara) verfasst und soll enger als die früheren Filme der Originalvorlage von Robert E. Howard folgen. Das Filmskript King Conan von John Milius, das einst als weitere Fortsetzung der ursprünglichen Conan-Filme geschrieben wurde, wird für die Neuverfilmung nicht berücksichtigt. Dirk Blackman und Howard McCain entwickeln zurzeit die zweite Drehbuchfassung.

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Mr. Universum (Film)

Mr. Universum (Original: Stay Hungry) ist ein US-amerikanischer Independentfilm von Bob Rafelson, in dem Arnold Schwarzenegger in einer seiner ersten Filmrollen zu sehen ist.

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Der recht eigenwillige Craig Blake, ein vermögender Geschäftsmann aus gutem Hause, hat sich durch die Vermittlung eines Freundes mit zweifelhaften Geschäftemachern eingelassen. Ihr Plan ist es, ein Geschäftshochhaus zu errichten. Craig erhält den Auftrag, eine Body-Building-Schule, die den Bauplänen im Wege steht, aufzukaufen.

Aber statt den Deal zu machen, verliebt er sich in die Empfangssekretärin, freundet sich mit dem Club-Manager und dem jungen Bodybuilder Joe Santo an, der den Mr. Universum-Titel gewinnen möchte, und tritt dem Club bei. Craigs äußerst verärgerte Geschäftspartner finden diese Aktion alles andere als komisch und setzen ihre Schläger in Bewegung. Die Schule wird kurzerhand demoliert, der Manager verletzt. Craig fühlt sich verantwortlich und will den Schaden begleichen. Doch damit ist es längst nicht getan.

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand 1977 im Auftrag der ARD bei der Studio Hamburg Synchron GmbH.

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Source : Wikipedia