Apple

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Geschrieben von robby 17/03/2009 @ 09:07

Tags : apple, high-tech

Inhaltsverzeichnis
  1. Apple
  2. Apple iMac
  3. Apple IIc
  4. Apple Lisa
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Apple

Apple I Computer

Apple Inc. (früher Apple Computer Inc.) ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Cupertino, Kalifornien (Vereinigte Staaten), das Computer und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware herstellt. Apple gehörte in den 1970er-Jahren zu den ersten Herstellern von Personal Computern und trug zu ihrer Verbreitung bei. Bei der kommerziellen Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und der Maus in den 1980er-Jahren nahm Apple eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Erscheinen des iPods 2001 und des iPhones 2007 weitete Apple sein Geschäft nach und nach auf andere Gebiete aus. Laut der Marktforschungsgruppe Millward Brown liegt Apple mit einem Wert von rund 55,2 Milliarden US-Dollar (34,7 Milliarden Euro) auf Platz sieben der teuersten Marken der Welt.

Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Das Startkapital von 1750 US-Dollar kam aus dem Verkauf von Jobs' VW-Bus und dem Hewlett-Packard-Taschenrechner von Wozniak.

Stephan Gary Wozniak entwarf die ersten Rechner in Los Altos, die Jobs und er in der Garage zusammenbauten. Dort entstand 1976 auch der Apple I, der für 666,66 US-Dollar bei der Computerkette Byte Shop verkauft wurde. Der Werbespruch lautete Byte into an Apple. Einige hundert Exemplare des Apple I wurden verkauft. Anfang 1977 wurde Apple Computer in eine Gesellschaft umgewandelt und die Partnerschaft der beiden Firmengründer Steve Jobs und Steve Wozniak mit Ron Wayne aufgelöst.

Nach dem verhältnismäßig geringen Erfolg des Apple I folgte der Apple II, dessen Entwicklung aus den Verkaufserlösen finanziert wurde. Dieser verkaufte sich bis 1985 knapp zwei Millionen Mal und gilt als einer der erfolgreichsten Personal-Computer seiner Zeit. Im Gegensatz zur heute bekannten Apple-Benutzeroberfläche waren der Apple I und II noch kommandozeilenorientiert, und die Portierung auf den Apple IIgs fiel der Marktausrichtung auf die Macintosh-Produktlinie zum Opfer, obgleich der Apple IIgs noch viele Jahre nach dessen Produktionsende und Verkauf bis in das Jahr 1993 bezüglich seiner Audiofähigkeiten ein leistungsfähiger PC blieb. Der Apple II war ein offenes System, in das auch Fremdhardware eingebaut werden konnte.

Die von Rank Xerox im Xerox PARC entwickelte grafische Benutzeroberfläche (GUI = Graphical User Interface) inspirierte Apple diese mit Lisa (1983) und der Sparausgabe der Lisa, dem Macintosh (1984) auf dem PC-Massenmarkt einzuführen. Das Management von Rank Xerox verpasste diese Chance.

Bill Atkinson, ein ehemaliger Softwareentwickler Apples, motivierte Steve Jobs auf Drängen Jef Raskins hin, das Xerox Palo Alto Research Center (PARC) zu besuchen. Dort wurde Jobs vor allem der Prototyp eines Mesa-Entwicklungssystems gezeigt. Xerox hatte bereits mit dem ALTO (1973) und dem Star (1981) erste Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Xerox allerdings keine Verwendung mehr für diese Technik. Nach einer Präsentation für seine Entwickler sicherte sich Steve Jobs die Rechte von PARC an der grundlegenden Idee des GUI, da PARC sich vor allem als Forschungszentrum verstand und kein weiteres Interesse an eigenem Verkauf und Vermarktung hatte. Apple entwickelte aus dieser Idee dann das erste kommerzielle Betriebssystem mit GUI.

Die meisten Merkmale und Prinzipien jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche für Computer, wie sie heute gebräuchlich sind, sind Apple-Entwicklungen (Pull-Down-Menüs, die Schreibtischmetapher, Drag and Drop, Doppelklick, der Papierkorb). Die Behauptung, Apple habe seine GUI der von Xerox nachgeahmt, ist ein ständiger Streitpunkt; es existieren jedoch gravierende Unterschiede zwischen einem Alto von Xerox und dem Macintosh. Apple hat das GUI zum Human Interface für die einfache Bedienung eines Computers entwickelt und für alle Programmierer, die Anwendungen für Apple-Rechner entwickeln, erstmals die Human Interface Guideline als Vorgabe für die Gestaltung von Benutzeroberflächen definiert. So wurde sichergestellt, dass alle Anwendungen über ein konsistentes Aussehen und eine gleichartige Bedienung (Menüstruktur) verfügen (Look & Feel).

Mitte der 1990er-Jahre steckte Apple in einer tiefen Krise – das Unternehmen stand kurz vor dem Ruin oder einer feindlichen Übernahme. Ein dringliches Problem war dabei, dass Apples Betriebssystem als veraltet betrachtet wurde, so dass sich Apple nach Alternativen umzusehen begann. Nach dem Scheitern von Pink und der Ausgliederung an Taligent scheiterte auch der zweite Anlauf für ein modernes Betriebssystem mit dem Codenamen Copland. Auch das 1992 begonnene Projekt Star Trek, die Portierung von Mac OS auf x86-Prozessoren, wurde eingestellt. Nun sah sich Apple gezwungen, Ausschau nach einem für die eigenen Zwecke verwendungsfähigen Nachfolger für das eigene Betriebssystem zu halten, denn auch das Nachfolgeprojekt Gershwin kam nicht über die Konzeptionsphase hinaus. Apple verhandelte über den Kauf des Unternehmens Be Incorporated, mit der auch das auf Macs lauffähige Betriebssystem BeOS zu übernehmen gewesen wäre. Die Übernahme scheiterte jedoch im November 1996, da der frühere Apple-Manager und Chef von Be, Jean-Louis Gassée, im Falle einer Übernahme 300 Mio. US-Dollar und einen Sitz im Vorstand verlangte. Da Amelio versprochen hatte, bis zur MacWorld im Januar 1997 die zukünftige Strategie in Bezug auf das Mac OS zu verkünden, musste schnell eine Alternative gefunden werden. Überraschend übernahm Apple dann noch im Dezember 1996 das Unternehmen NeXT des Apple-Gründers Steve Jobs und deren Betriebssystem NeXTStep/OPENSTEP für 400 Millionen US-Dollar. Dieses sollte die Grundlage für die nachfolgende Generation des Apple-Betriebssystems werden.

Um die Basis des neuen Systems schneller und günstiger entwickeln zu können, wurde die Entwicklung dieser unter eine quelloffene Lizenz gestellt, welche allerdings erst in der späteren Version 2.0 als Lizenz freier Software von der Free Software Foundation anerkannt wird. Um eine Veröffentlichung unter einer quelloffenen Lizenz auf legalem Wege zu ermöglichen, musste das System von allen Original-UNIX-Codezeilen gereinigt werden, da der damalige Besitzer sämtlicher Rechte an AT&T UNIX keine Veröffentlichung des UNIX-Quellcodes mehr gestattete. Da diese Aufgabe einige Jahre zuvor auch bei der Distribution BSD vollzogen worden war, bot es sich an, die ursprünglich aus 4.4BSD stammenden Daemons und Server gegen ihre Nachfolger aus 4.4BSDlite (vollkommen von UNIX-Code bereinigte Neuveröffentlichung von BSD, auf der alle modernen BSD-Derivate basieren) oder dessen mittlerweile erschienenen Derivaten NetBSD und FreeBSD auszutauschen. Der Kernel wurde gegenüber NeXTStep umfassend überarbeitet. Während NeXTStep noch auf einem reinen Mach-Microkernel basierte, setzt das neue Apple-Betriebssystem auf einen sogenannten Hybridkernel, dabei werden wieder einige Funktionen in den Kernel integriert, allerdings nicht so viele wie bei einem monolithischen Kernel. Als Basis für den XNU getauften Kernel wurde weiterhin Mach verwendet und mit Teilen des monolithischen FreeBSD-Kernels ergänzt. Dieses Basis-System trägt den Projektnamen Darwin.

Darüber hinaus wurde die API von OpenStep weiterentwickelt und wird durch Cocoa umgesetzt. Mit Carbon wurde eine Programmbibliothek integriert, die unter dem neuen System und Mac OS 8/9 die gleichen Programmierschnittstellen zur Verfügung stellt und es somit ermöglicht, Programme zu schreiben, die in beiden Versionen lauffähig sind. Das Desktop Environment Aqua wurde neu entworfen und gilt mit dem Konzept von Sheets and Drawers, der Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz bzw. seit der 2002 erschienenen Systemversion 10.2 der hardwarebeschleunigten Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz Extreme als derzeit (Januar 2006) fortschrittlichste Benutzeroberfläche. Diese unter proprietären Lizenzen veröffentlichten Systemteile bilden zusammen mit dem als freie Software veröffentlichten Darwin das neue Mac OS, das in der Tradition anderer UNIX-Derivate, die häufig auf X enden, Mac OS X getauft wurde.

Mit der Übernahme von NeXT zog bei Apple auch eine neue Firmenkultur ein. Steve Jobs, in den 1980ern nach zahlreichen Beschwerden und firmeninternen Reibereien von dem von ihm mitgegründeten Unternehmen vergrault, nun Chief Executive Officer (CEO) von NeXT, wurde 1997 wieder Firmenchef von Apple. Avie Tevanian, auch ein NeXT-Mitarbeiter, übernahm die Entwicklungsabteilung. Jobs beendete die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller (z. B. Power Computing) und stellte die Produktion des Newton ein. Mit der Einführung des Einsteigerrechners iMac führte Apple eine neue Gestaltung seiner Rechner ein: Sie waren fortan transparent und farbenfroh. Jonathan Ive, der Gestalter des iMac, wurde Chef der Gestaltungsabteilung bei Apple.

Nachdem vorher die Rechner der Performa-Produktreihe als günstige oder Einsteiger-Macs vermarktet worden waren, wurde nun eine neue Produktlinienstrategie eingesetzt: Künftig sollte es zwei Rechnerlinien geben, eine für Heimanwender und eine für Profis und in jeder Rechnerlinie je ein Gerät für den mobilen und eines für den stationären Einsatz, also insgesamt vier Rechnertypen. Diese vier Produktlinien sind das MacBook (der Nachfolger des iBook) und der iMac für die Heimanwender sowie das MacBook Pro (der Nachfolger des PowerBook) und der Mac Pro (früher PowerMac) für Profis. Um die Differenz zwischen steigenden Anforderungen im Heimbereich und der Nachfrage nach preiswerten Rechnern für das Bildungssegment auszugleichen, wurde von 2002 bis 2006 der eMac angeboten. Dieser wurde 2006 von einer neuen Variante des iMac abgelöst.

2005 erweiterte Apple die Produktreihe mit dem Mac mini in den unteren Preisbereich. Er zielt unter anderem auch auf Nutzer von Intel-kompatiblen Computern, die den Kaufentscheid vor allem anhand des Preises treffen.

Am 6. Juni 2005 gab Steve Jobs bekannt, dass Apple die Macintosh-Produktlinie in den Jahren 2006 und 2007 nach und nach auf Prozessoren von Intel umstellen wolle. Bislang hatte Apple PowerPC-Prozessoren eingesetzt, die von IBM und Freescale (vorher Motorola) gefertigt wurden. Im Januar 2006 schließlich führte Apple mit dem MacBook Pro als Nachfolger des PowerBook ein Profi-Notebook sowie einen neuen iMac mit Intel-Core-Duo-Prozessoren ein. Kurze Zeit später folgte der Mac mini, in dem neben dem Intel Core Solo auch Intel-Core-Duo-Prozessoren verbaut werden. Mitte Mai kam der iBook-Nachfolger MacBook auf den Markt. Mit der Einführung des Mac Pro am 7. August 2006 wurde der Wechsel zu Intel-Prozessoren abgeschlossen.

Am 9. Januar 2007 verkündete Apple im Rahmen der Macworld San Francisco einen tiefgreifenden Wechsel der Firmenpolitik. Im Zuge der Veröffentlichung des Apple TV und des iPhone im März bzw. Juni 2007 begann Apple wesentlich mehr im Bereich der Unterhaltungselektronik zu avancieren. Aus diesem Grund wurde der Name des Unternehmens von ehemals Apple Computer Inc. auf Apple Inc. umfirmiert. Das iPhone bedeutet nach der vorherigen Entwicklung der erfolgreichen Entwicklung des iTunes-Medienangebotes eine weitere Basis Apples abseits des Mac-Geschäftes.

Apples Verkauf des iPods und der Betrieb des iTunes Store sorgte für gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Beatles-Label Apple. Die beiden Firmen hatten eine Vereinbarung unterschrieben, wonach sich Apple Computer nicht in der Musikindustrie betätigen würde. Durch diese Vereinbarung konnte Apple damals einen Prozess um den Namen vermeiden. Das Musiklabel sieht diese Vereinbarung nun gebrochen und hat gegen Apple Computer geklagt. Das zuständige Gericht entschied zugunsten von Apple Computer, da deren Apfellogo in erster Linie mit dem Computer-System verbunden werde und nicht mit Musik. Apple Records kündigte bereits an, dass man gegen dieses Urteil Berufung einlegen wolle. 1999 verlor Apple Computer hingegen einen Prozess gegen das Plattenunternehmen Apple Records der Beatles und musste 26 Mio. US-Dollar Strafe zahlen wegen Bruch eines Vertrages von 1981, in dem festgelegt wurde, dass von Apple Computer keine Musikprodukte auf den Markt kommen dürfen, die in Zusammenhang mit dem kreativen Aspekt von Musik stehen.

Im Februar 2007 übernahm Apple die Rechte am Namen Apple und den Apfel-Logos von Apple Records, welches diese Warenzeichen zukünftig von Apple lizenziert. Die Apple Inc. ist dem Vergleich zufolge Eigentümerin aller Markenrechte, die mit dem Namen Apple zu tun haben, und wird bestimmte Rechte an das Beatles-Unternehmen lizenzieren. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Bereits im Zuge der Präsentation von Apples markenrechtlich ebenfalls umstrittenen iPhone auf der Macworld Conference & Expo 2007 zeichnete sich ab, dass mit Apple Records zumindest Verhandlungen geführt wurden, da u. a. in Verbindung mit dem Mobiltelefon das Schallplattencover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Beatles dargestellt wurde, deren Musik bislang nicht über den wettbewerbsrechtlich umstrittenen iTunes-Store zu beziehen gewesen war. Spekulationen, dass am 4. Februar 2007 im Rahmen der Super Bowl eine dem legendären Macintosh-Werbefilm von 1984 vergleichbare Ausstrahlung geplant würde, konnten sich dagegen nicht bestätigen. Dem Präsidenten der Apple Corps Ltd. Neil Aspinall zufolge sollen alle 13 Alben der Beatles, die 1987 auf CD veröffentlicht wurden, zum gleichen Zeitpunkt bei allen Internetdiensten heruntergeladen werden können. Damit ist die Kompilation aus dem Jahre 1969 von Hey Jude weiterhin nur als Vinyl-Version verfügbar.

Das erste Logo war eine Zeichnung im Stile eines barocken Kupferstichs, das Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzend zeigte; eine Anspielung auf die Entdeckung der Schwerkraft mithilfe eines Apfels. Dieser Entwurf stammte von Ron Wayne. Man stellte jedoch schnell fest, dass sich dieses Logo nur schlecht reproduzieren ließ, da es viel zu kleinteilig war, und so wurde es wieder verworfen.

Das heute bekannte Logo einer Apfelsilhouette mit Biss wurde von Regis McKenna 1976 entworfen. Zusätzlich zu der ironischen Konnotation (natürlicher Apfel und künstliche Computer) bot das Design ein subtiles Wortspiel: Beißen heißt im Englischen to bite, was wiederum klingt wie Byte. Die farbigen Streifen waren zudem grafisch eine Anspielung auf das IBM-Logo von Paul Rand. Bei der Wortmarke kam die Schrift Motter Tektura von Othmar Motter zum Einsatz, erschienen bei Letraset Ltd. in Großbritannien.

Eine andere Erklärung lautet, dass der angebissene Apfel eine Anspielung auf den Selbstmord des Mathematikers Alan Turing sei, an dessen Totenbett sich ein angebissener, von ihm selbst vergifteter Apfel befunden hatte. Turing, zu dessen Lieblingsfilmen Disneys Schneewittchen zählte, gilt als einer der Väter des Computers.

Mit der Einführung des Apple II und dessen Fähigkeit, Farben darzustellen, wurde das vorher schwarze Logo bunt in Querstreifen eingefärbt.

Mit Einführung des ersten iMac in bondi-blue (blaugrün) 1998 und den blau-weißen Power Macintosh G3 1999 (also seit den ersten Produkten, die der zurückgekehrte Steve Jobs wieder verantwortete) wird das Logo wieder einfarbig dargestellt, jedoch in wechselnden Farben und teilweise mit Oberflächenstrukturen, je nach umgebendem Design.

Im siebenköpfigen Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Apple sind neben CEO Steve Jobs noch Bill Campbell (Vorsitzender und ehemaliger CEO Intuit Corp.), Millard Drexler (Vorsitzender und ehemaliger CEO J. Crew), Albert Gore Jr. (ehemaliger Vizepräsident der USA), Arthur D. Levinson, Ph. D. (Vorsitzender CEO Genentech), Eric Schmidt (CEO von Google Inc.), und Jerry York (ehemaliger Finanzchef von IBM und jetziger Präsident und CEO Harwinton Capital) vertreten.

Wichtige Mitarbeiter von Apple im Zusammenhang mit der Entwicklung von Lisa und Macintosh waren u. a. Jef Raskin (Usability-Spezialist), Andy Hertzfeld, Bill Atkinson und Susan Kare (entwarf unter anderem zahlreiche Icons für das Macintosh-System).

Bekannte Mitarbeiter in der Führungsriege von Apple sind Tim Cook, Jon Rubinstein, Avie Tevanian, Jonathan Ive und Ron Johnson. Timothy E. Wasko war früher bereits Mitarbeiter von NeXT und entwickelte für Apple u. a. die Fotoblendenfreischaltung für die CD- und DVD-Brennfunktion und die Benutzeroberfläche des iPod. Der derzeitige CEO ist Steve Jobs. Senior Vice President of Worldwide Product Marketing ist Phil Schiller. Am 14. Januar 2009 erklärte Jobs in einer Rundmail an die Mitarbeiter Apples, dass er aus gesundheitlichen Gründen bis Ende Juni 2009 eine Auszeit nähme. Seine Aufgaben übernähme in dieser Zeit Apples COO Tim Cook.

Apple beschäftigte Ende September 2008 rund 32.000 Mitarebeiter (gezählt in Vollzeit-Äquivalenten) sowie 3.100 als vorübergehende Beschäftigte und Subunternehmer. Etwa 15.900 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt.

Der ehemalige Slogan von Apple, Think Different, ist eine Anspielung auf die Kampagne von IBM mit dem Slogan Think. Aktuell hat Apple keinen Slogan mehr.

Geschäftsjahre von Apple laufen jeweils vom 1. Oktober bis zum 30. September, sodass beispielsweise das erste Quartal des Apple-Geschäftsjahres dem vierten Quartal des Kalenderjahres entspricht (Q1/2009 Apple = Q4/2008 Kalender).

Das erste Quartal 2008 ist das bisher erfolgreichste Quartal in der Geschichte des Konzerns. Sowohl der Gewinn und der Umsatz, als auch der Absatz von iPods (22,1 Mio. Stück) und Macs (2,32 Mio. Stück) erreichten neue Rekordstände. Auf einer Analystenkonferenz am 21. Juli 2008 kündigte Apple an, die Gewinnmargen in der Zukunft deutlich zu senken, um aggressiv Marktanteile hinzu zugewinnen.

Im letzten Quartal 2008 konnte Apple zum ersten Mal mehr als 10 Milliarden US-Dollar Umsatz in einem Geschäftsquartal erzielen: Der Umsatz stieg um 5,9 % auf 10,17 Milliarden US-Dollar.

Bislang betreibt Apple 250 Apple Retail Stores in den USA, in Kanada, Großbritannien, Italien, in der Schweiz, in China, Japan, in Deutschland und Australien. Daraus erwirtschaftete Apple im Geschäftsjahr 2008 im Retail-Sektor einen Gewinn von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro).

Nach langen Verhandlungen kam es mit der Eröffnung des ersten deutschen Apple Stores im Dezember 2008 in München zu einem Einstieg in den deutschen Einzelhandel. Dem Store in München sollen bald weitere folgen.

Apple entwirft sowohl Software als auch Hardware, und lässt diese dann von Vertragspartnern wie z. B. von ASUS fertigen. Die Produkte werden oft als innovativ angesehen und besitzen meist ein durchdachtes, funktionales Design aus Cupertino. Ein Hauptaugenmerk wird außerdem auf einfache Benutzbarkeit gelegt.

Apples erste Betriebssysteme waren befehlszeilenorientiert, wie damals (Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre) üblich. 1983 stellt Apple mit dem Lisa OS eines der ersten kommerziell erhältlichen Betriebssysteme vor, das vollständig über eine grafische Oberfläche bedient wurde. 1984 wurde mit dem Betriebssystem des Macintosh (später Mac OS genannt) das erste grafische Betriebssystem auf den Markt gebracht, das sich in großem Umfang verkaufte.

Für eine komplette Übersicht der Apple-Familie, siehe Apple II-Modelle, für die Geräte der Mac-Familie, siehe Macintosh-Modelle. Die Zeitleiste aller produzierten Macintosh-Modelle in der englischen Wikipedia: Timeline of Apple Macintosh models.

Apple bietet eine Vielzahl verschiedenster Programme an. Dazu zählen die kostenlosen Standardanwendungen wie die Desktopsuchmaschine Spotlight, die Multimedia-Architektur QuickTime (kostenpflichtige Pro Version verfügbar), das Musikverwaltungsprogramm iTunes, der Webbrowser Safari, das Mailprogramm Mail, der Instant Messenger iChat (mit Audio- und Videokonferenzen), der Kalender iCal und Boot Camp (ermöglicht es, Microsoft Windows auf einem Intel Mac parallel zu Mac OS X zu installieren). Ein großer Teil ist beim Kauf eines neuen Macs bereits vorinstalliert, andere können bei Bedarf von der Homepage von Apple heruntergeladen und installiert werden.

Im kostenpflichtigen iLife-Paket ist unter anderem das Musikverwaltungsprogramm iTunes, das Photoverwaltungsprogramm iPhoto, das Videoschnittprogramm iMovie und das Musikprogramm GarageBand und im iWork-Paket das Textverarbeitungsprogramm Pages, das Präsentationsprogramm Keynote und seit August 2007 das Tabellenkalkulationsprogramm Numbers enthalten. 2009 wurde iWork´09 ausgeliefert mit neuen Versionen von Pages, Numbers und Keynote. Dazu wurde eine Beta von iWorks.com ins Netz gestellt, um Dateien anderen Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Für professionelle Photobearbeitung und Videoschnitt bietet Apple Inc. Aperture und Final Cut Pro bzw. Final Cut Studio an. Für ambitionierte Amateure, denen Final Cut Pro zu teuer ist, gibt es Final Cut Express. Das Compositingtool Shake wird von Apple nicht mehr weiterentwickelt, ist aber noch erhältlich.

Für die professionelle und semiprofessionelle Audiobearbeitung und Sequencing hat Apple 2002 die Hauptbestandteile und Entwickler der deutschen Firma Emagic gekauft und vertreibt diese nun als Logic und Logic Pro unter dem Logo von Apple. Seit Kauf sind mehrere neue Updates und Erweiterungen erschienen. Die Grundstrucktur des Logic arbeitet unter der Oberfläche von Garage Band.

Apple benutzt sowohl offene als auch proprietäre Standards in seinem Betriebssystem. Offene Standards werden vor allem im Betriebssystemkern Darwin eingesetzt, der unter einer Open-Source-Lizenz steht.

Die Elektronik- und PC-Industrie insgesamt steht im Ruf, bei der Auftragsfertigung die arbeitsrechtlichen und gesundheitlichen Belange der Belegschaft sowie Belange des Umweltschutzes nicht hinreichend zu berücksichtigen.

Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien fertigen. Die Auftragsfertigung hat Apple der taiwanesischen Aktiengesellschaft Foxconn übertragen, die in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nahe Hongkong produzieren lässt. Shenzhen wird mit der größten Elektronikfabrik der Welt auch als iPod-City bezeichnet. Foxconn ist im Jahr 2006 in den Medien aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen kritisiert worden. Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct verwiesen. Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of Conduct. Die Mitarbeiter bei Foxconn hätten den Medienberichten zufolge monatlich jeweils rund 80 Überstunden geleistet und teilweise mit knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohn-Gesetz vorgeschrieben verdient. Foxconn hatte zunächst wegen der Vorwürfe Schadenersatzforderungen gegen zwei Journalisten in China geltend gemacht, diese letztlich aber wieder zurückgezogen.Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen. Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct (EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.

Im Bereich des Umweltschutzes sieht sich Apple Vorwürfen z. B. von Greenpeace und der Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC) ausgesetzt. Nicht alle diese Vorwürfe scheinen gerechtfertigt zu sein. Insoweit sie substantiiert sind, betreffen sie mehr die gesamte Industrie als die Firma Apple allein. Kritiker weisen zudem auf methodische Mängel des vergleichenden Rankings von Greenpeace hin, bei dem z. B. die durchschnittliche Nutzungsdauer der Produkte nicht berücksichtigt wird. Steve Jobs hat als Reaktion auf die Vorwürfe von Greenpeace im Mai 2007 angekündigt, Apple führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu wollen. In seinem Text A Greener Apple führt Jobs bereits erreichte Erfolge auf und kündigt weitere Maßnahmen für den Umweltschutz an.

Apple fängt an, sein Versprechen in die Tat umzusetzen. Das im Januar 2008 vorgestellte MacBook Air ist das erste Produkt, das konsequent die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduziert. Weitere Apple-Produkte sollen im Laufe des Jahres diesem Beispiel folgen. 2009 erschien zur MacWorld Expo in San Francisco das 17 Zoll MacBook Pro mit einer besseren Batterielaufzeit. Die gesamte MacBook Familie erfüllt die Energy Star 4.0-Umweltauflagen, enthält keine bromhaltigen Flammschutzmittel und verwendet nur PVC-freie Kabel und Komponenten. Die Batterie des MacBook Pro 17 Zoll liefert noch einen zusätzlichen Beitrag zur Umweltverträglichkeit wegen ihres verlängerten Lebenszyklus, der in weniger verbrauchten Akkus und somit weniger Abfall resultiert. Eine verbrauchte Batterie kann für 179 Euro inkl. MwSt. ausgetauscht werden. Dies beinhaltet ebenfalls die Installation sowie die umweltfreundliche Entsorgung der alten Batterie.

Apple steht im Verdacht, Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar an Apple-Chef Steve Jobs im Geschäftsjahr 2001 rückdatiert zu haben. Bereits im August hatte Apple Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen bekannt gegeben, die alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Finanzberichte betreffen könnten. Apple stellte fest, dass Jobs von der Rückdatierung von Aktienoptionen zwar gewusst, aber geglaubt habe, nicht selbst von dieser Praxis der Datierung zu profitieren. Dem Manager seien auch die Folgen für die Bilanzen nicht klar gewesen. Fraglich ist jedoch, ob CEO Steve Jobs tatsächlich von der Rückdatierung und deren Folgen keine Kenntnis hatte. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass Apple auch im Juni 2006 weitere Optionen im Wert von nunmehr insgesamt 84 Millionen US-Dollar rückdatierte, worauf die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erneut geändert werden mussten.

Apple ist in den letzten Jahren wiederholt gegen nichtautorisierte Berichterstattungen über deren Produkte gerichtlich vorgegangen. Betroffen waren hiervon in der Vergangenheit insbesondere Blogger von Apple Insider, PowerPage und Think Secret, die im Internet über geplante Produkteinführungen, über technische Neuerungen sowie Funktionsweisen von Appleprodukten berichteten. Apple vermutete hinter den Berichterstattern zum Teil eigene Angestellte die Firmeninternes preisgäben. Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die über das markenrechtlich umstrittene iPhone von Apple berichteten und Abbildungen des Mobiltelefons veröffentlichten sowie Hinweise auf Programme gaben, die erlaubten, Wallpaper und Icons auf andere Mobiltelefone als das iPhone von Apple aufzuspielen. Apple hat u. a. Paul O’Brien, den Gründer der Mobilfunk-Website MoDaCo, abgemahnt, da dieser neben Abbildungen von Apples iPhone auch ein Programm verlinkt hatte, welches ermöglichte, das Betriebssystem PalmOS der Treolinie mit Icons von Apples iPhone zu ergänzen. U. a. hatte SimToGo ein solches Programm unter dem Namen iPhony 0.1 bzw. 0.2 angeboten. In den bisherigen gerichtlichen Verfahren gegen die Autoren der Berichte hatte Apple teilweise keinen Erfolg. Erst im Jahr 2006 hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, dass Blogger und Online-Journalisten denselben verfassungsgemäßen Schutz der Pressefreiheit genießen wie Vertreter der traditionellen Presse. Außerdem musste Apple auch die Electronic Frontier Foundation mit einer Zahlung von 700.000 US-Dollar für die Übernahme der Verteidigung- und Gerichtskosten entschädigen.

Am 18. März 2008 verließ die Windows-Version des Webbrowsers Safari das Beta-Entwicklungs-Stadium und wurde der breiten Öffentlichkeit zum Herunterladen auf der Apple-Website angeboten. Außerdem wurde auch die Auslieferung durch den Apple-eigenen automatischen Aktualisierungsdienst Apple Software Update eingeschaltet. Trotz des anders lautenden Namens (Update bedeutet Aktualisierung) wird dabei Safari auch ohne bereits vorhandene ältere Version per Standardeinstellung zusammen mit sicherheitskritischen Aktualisierungen anderer Apple-Software auf dem betroffenen System eingerichtet. Wenn die Safari-Installation nicht gewünscht sei, müsste der Benutzer diese Option zuvor deaktivieren.

Dieses Verhalten veranlasste John Lilly als Chef der Mozilla Corporation, die mit Firefox um die Marktanteile auf dem Browsermarkt mit Apple konkurriert, zu scharfer Kritik in seinem Blog. Ein anderer Kritiker betonte, dass nicht mal Microsoft versuche, Software auf diese Weise dem Benutzer aufzudrängen.

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Apple iMac

iMac G3 (1998)

Der Apple iMac ist ein von Apple produzierter Computer. Grundsätzliche Idee des iMacs war ein sogenanntes „All-in-one“-Gehäuse mit möglichst einfacher Bedienbarkeit für eine technisch weniger versierte Zielgruppe. Mit diesem Gerät knüpfte Apple an frühere, in den 80er Jahren produzierte Rechner an, in denen Rechner und Minibildschirm in einem Gerät integriert waren.

Primäre Merkmale der ersten iMac-Generation waren eine in den Monitor integrierte Haupteinheit und halbdurchscheinendes (semitransluzentes) Gehäuse in bondi-blue (blaugrün). Er wurde am 7. Mai 1998 vorgestellt und am 15. August 1998 ausgeliefert. Der Preis in Deutschland betrug bei der Markteinführung 2999,- DM (etwa 1530,- EUR).

Der Ur-iMac hatte einen G3-Prozessor von IBM mit einer Taktfrequenz von 233 MHz, einen 15-Zoll-Röhrenmonitor (CRT), eine ATI Rage IIc-Grafikkarte mit 2 MB SDRAM Grafikspeicher, ein CD-Laufwerk, zwei USB-Schnittstellen, ein Modem, Ethernet 10/100, eine Festplatte mit einer Kapazität von 4 GB und ab Werk 32 MB Arbeitsspeicher.

Nicht unumstritten war der Verzicht auf ein integriertes Diskettenlaufwerk (externe Laufwerke können seit dem Jahr 2000 separat erworben werden) und auf die vormals in anderen Apple-Modellen eingebaute SCSI-Schnittstelle. Die eingebaute Festplatte und das eingebaute CD-Laufwerk waren per IDE angeschlossen, zur Datenübertragung nach außen gab es nur die USB-Schnittstelle. Damit gab es zwar den ersten serienmäßigen Personal Computer, dessen Datenbus auf diese Schnittstelle standardmäßig ausgelegt war, aber genau diese Entscheidung war ein Ärgernis für viele Anwender, weil die bereits vorhandenen SCSI-basierten Peripheriegeräte nicht mehr angeschlossen werden konnten.

Es gab bei den ersten beiden Revisionen auf der Hauptplatine einen Steckplatz (Mezzanine Slot), der von Apple nur für Tests der Hauptplatinen vorgesehen war und nicht offiziell propagiert wurde. Die deutsche Firma Formac fand heraus, dass es sich dabei um einen vollwertigen PCI-Steckplatz handelte, und brachte passende Erweiterungskarten (iPro RAID und iPro RAID TV mit SCSI bzw. SCSI + TV-Tuner) heraus. Bei der dritten Revision des iMacs wurde die entsprechende Buchse nicht mehr verbaut, kann aber laut einem Artikel der Computerzeitschrift c't nachgerüstet werden.

Besonderes Aufsehen aber erregte die Farbgebung des iMacs. Das erste Modell kam in der Farbe Bondi Blue auf den Markt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Computer meist in einem neutralen Beige, Grau oder Schwarz produziert worden. Apple präsentierte nun einen „bunten“ Computer und erweiterte kurz danach die Palette um weitere Farben bis hin zu einem mit einem Blumendekor bedruckten Gehäuse.

Der iMac-Designer Jonathan Ive löste mit dem bunten und transluzenten Gehäuse einen völlig neuen Trend in der Computerindustrie aus. Das halbdurchsichtige Gehäuse des ersten iMacs hat viele Designer inspiriert, ähnliche Entwürfe für eine Vielzahl von Computern und deren Peripheriegeräte zu machen. Bei Komponenten wie Mäusen, Modems und sogar Routern wurde durchsichtig und bunt auf einmal schick, und das nicht nur für den iMac-Markt.

Auf der Apple Expo, der hauseigenen Messe des Herstellers, wurde der iMac immer wieder ein Überraschungsprodukt. Mit der Idee einer einfachen Installation des Rechners und der benutzerfreundlichen Möglichkeit, das Internet auf einfache Weise zu nutzen, meldete sich Apple - mit großem Erfolg - zurück auf dem Konsumentenmarkt, den das Unternehmen lange vernachlässigt hatte. Der iMac markiert den Beginn des kommerziellen Comebacks der Firma Apple.

Das „i“ im iMac hat übrigens, laut Keynote von 1998 (siehe Link am Ende der Seite), folgende Bedeutungen: internet, individual, instruct (instruieren, anleiten), inform (informieren) und inspire (inspirieren). Es wurde in den folgenden Jahren zum Markenzeichen vieler Apple-Produkte - allen voran der MP3-Player iPod.

In den nächsten Jahren wurde die Urform mit dem integrierten Monitor weitgehend beibehalten; die technische Ausrüstung wurde immer wieder verbessert. Die letzten iMacs mit einem röhrenbasierten Monitor konnten CDs/DVDs lesen und CDs brennen, verfügten über Firewireports und Wireless LAN - Vorbereitung und waren mit wesentlich größeren Festplatten und mehr Arbeitsspeicher ausgestattet als das Urmodell. Zudem kam der komplette Rechner durch die raffinierte Belüftung (Konvektion) völlig ohne Ventilatoren aus und war somit im Betrieb praktisch geräuschlos.

Das erfolgreiche Design wurde im Januar 2002 komplett ersetzt. Die Vielfarbigkeit wich einem schlichten Weiß. Der Röhrenmonitor wurde durch einen an einem dreifach beweglichen Arm (Goose Neck) befestigten TFT-Bildschirm ersetzt, in dessen halbkugelförmigem Fuß sich der gesamte Computer samt Netzteil, Festplatte, Schnittstellen und optischem Laufwerk befindet. Dieses Design wird scherzhaft auch „Nachttischlampe“ oder „Germknödel“ genannt und zeichnet sich mittlerweile durch einen hohen Wiederverkaufswert aus. Kurioserweise wurden vorher erdachte Ideen, den gesamten Rechner in der Vertikalen im Gehäuse eines Flachbildschirms unterzubringen, beim iMac G4 aus technischen Gründen verworfen, beim iMac G5 letztendlich aber trotzdem umgesetzt. Das ursprüngliche iMac-Design wurde im eMac fortgeführt. Die zweite Generation wurde mit Prozessorgeschwindigkeiten zwischen 700 MHz und 1,25 GHz angeboten. Die Größen der TFT-Bildschirme begannen bei 15 Zoll und endeten mit für damalige Verhältnisse sehr großen 20 Zoll.

Seit der dritten Generation befindet sich der eigentliche Rechner komplett hinter dem TFT-Display.

Am 31. August 2004 wurde der neue „iMac G5“ (später als Rev A bezeichnet) auf der Messe „Apple Expo“ in Paris vorgestellt. Ab Mitte September desselben Jahres wurde das Gerät ausgeliefert. Das Design wurde erneut völlig verändert: Der Computer befindet sich nun zusammen mit dem TFT-Display (17" und 20") in einem Gehäuse und ist mit jeweils einem 64-Bit-G5 bestückt. Obwohl auch das optische Laufwerk und das Netzteil integriert sind, ist dieser neue iMac nur 5,5 cm dünn.

Technisch basiert der iMac G5 (Rev A) auf dem damals neuen U3lite/Shasta-Chipsatz, der auch im (Basismodell) Power Mac G5 „Late 2004“ mit Einzelprozessor eingesetzt wurde. Die Revision A ist bekannt für etwas lautere Lüfter, die Apple allerdings im Rahmen der Garantiefrist ersetzte (Lüfter und/oder Platine). Es wurden Festplatten mit 80 GB oder 160 GB verbaut. Als Grafikausgang wurde Mini-VGA eingesetzt.

Im Mai 2005 erhielt der iMac G5 (Rev B) eine leicht überarbeitete Hauptplatine, u.a. mit Gigabit-Ethernet, und eine schnellere Grafikkarte.

Weiterhin wurde in der Rev B eine neue Version des Shasta-I/O-Controllers eingesetzt. Im neuen Shasta wurden Datentransferprobleme („Flaschenhals“) der internen S-ATA-Schnittstelle behoben. Diese Modelle wurden mit 160 GB und 250 GB Festplatten ausgeliefert.

Mitte Oktober 2005 kam die letzte Version des iMac G5 heraus (Rev C). Nun wurde eine iSight-Kamera im Gehäuse integriert. In Verbindung mit dem neuen Programm Photo Booth wurde der iMac zum Fotoautomaten mit vielen Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Die zweite Neuheit wird als „Front Row“ bezeichnet: Mit einer kleinen mitgelieferten Fernbedienung kann man direkt auf seine Bilder, Songs, Videos und DVDs zugreifen. Außerdem ist der iMac nochmals etwas schlanker(~4 cm), leiser und dank DDR2-RAM und neuer PCI-Express-Grafikkarte schneller geworden.

Technisch basiert der iMac in der Rev C nun auf dem gleichen Chipsatz K2/U4 wie die gleichzeitig vorgestellten neuen Dual Core Power Macs. Dieser ist eine Weiterentwicklung des vorherigen Power-Mac-Chipsatzes K2/U3, womit Apple den „Billig-Chipsatz“ Shasta/U3lite endgültig aufgab. Andererseits hat der letzte Chipsatz für G5-Rechner die SMU von der Shasta/U3lite-Kombination geerbt, alle anderen Rechner hatten eine PMU.

Im Januar 2006 wurde der erste Apple Macintosh mit einem Intel-Prozessor vorgestellt. Dabei bietet das Gerät etwa den gleichen Funktionsumfang wie das im Oktober 2005 vorgestellte Modell, jedoch ist es mit einem Intel Core Duo bestückt und laut Apple-Benchmarks zwei- bis dreimal schneller als ein G5-iMac.

Als weitere Neuerung wurde der mini-VGA-Anschluss durch einen mini-DVI-Anschluss ersetzt, der nun auch den Betrieb eines zweiten Monitors zur Erweiterung des Desktops erlaubt. Die mit Ende der dritten Generation (Rev C) eingeführte eingebaute Webcam iSight ist auch in dieser Generation wieder vorhanden.

Im Juli 2006 wurde eine besondere Version des 17-Zoll-iMacs eingeführt, die über eine leistungsschwächere Grafikhardware (die Ausführung besitzt keine Grafikkarte, stattdessen wird die Grafik im Intel-Chipsatz verwendet) verfügt, außerdem ist statt des DVD-Brenners („super drive“) ein „combo drive“ eingebaut. Im Gegensatz zum Standardmodell fehlen außerdem die Apple Remote-Fernbedienung und das integrierte Bluetooth-Modul. Aufgrund dieser Einsparungen beläuft sich der Preis für den iMac auf 938 Euro. Er wird als iMac für Kunden im Bildungsbereich beworben, also zum Beispiel für Schulen.

Nachdem der neue iMac anfangs einige Tage lang im „Bildungs-Store“ von Apple zu bestellen war, war er kurz darauf nur noch direkt von Bildungseinrichtungen zu beziehen.

Im September 2006 stellte Apple erneut überarbeitete Modelle des iMac vor. Erstmals wurde ein Gerät mit einem 24-Zoll-Bildschirm angeboten. Die Geräte mit 17" und 20" Bilddiagonale bleiben auch weiterhin im Programm. Der Education iMac ist nun als offizielles kostengünstiges Einsteiger-Gerät (engl. „low end“) auch für Privatkunden erhältlich. Die Geräte sind alle mit dem Intel Core 2 Duo-Prozessor ausgestattet, der die 64-Bit-Befehlserweiterung Intel 64 enthält. Als echte Neuerung sind, vorerst nur beim iMac 24", alle wichtigen Teile des Rechners austauschbar, was bedeutet, dass man das 24"-Modell mit verschiedenen Komponenten bestellen kann. Allerdings werden Komponenten wie z.B. die Grafikkarte gelötet, wodurch es dem Endbenutzer nicht möglich ist, die Komponenten nachträglich auszutauschen (RAM-Speicher ausgenommen). Alle Modelle der Intel-iMacs enthalten seit der Revision A einen gesockelten Core-Duo-Prozessor. Auch in der Revision B ist die CPU bei allen Geräten austauschbar. Als echtes Novum aber kann die austauschbare Grafikkarte des 24"-iMac gelten. Diese verwendet ein NVidia MXM-Steckmodul. Apple bietet das Gerät mit NVidia-GeForce-7300GT- und GeForce-7600-GT-Modulen an.

Am 7. August 2007 stellte Steve Jobs eine neue iMac-Generation vor. Die Hülle des iMacs besteht nun aus Aluminium und Glas. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist die neue Generation dünner und nur noch mit einer (anstatt bisher zwei) Schrauben am Gehäuse, mit der der Arbeitsspeicher ein- und ausgebaut werden kann, versehen. Die Rückseite besteht aus mattem schwarzem Kunststoff, in dem das Apple-Logo glänzend eingeprägt ist. Der iMac ist mit einem 20- oder 24-Zoll-Breitbildmonitor erhältlich und wird mit einer neuen, flachen USB-Tastatur in Aludesign und mit besonderen Tasten für erweiterte Funktionen ausgeliefert.

Am 28. April 2008 erschien eine neue Version des iMacs, welche unter anderem bis zu 3,06 Ghz im Spitzenmodell bietet. Als Grafikkarte kommen eine ATI Radeon HD 2400 XT (im 20"-Modell mit 2,4 GHz), eine ATI Radeon HD 2600 PRO (20" mit 2,66 GHz und 24") oder optional eine nVIDIA GeForce 8800 GS (welche in Wirklichkeit eine 8800M GTS ist) zum Einsatz. Die Preise für das Einstiegsmodell mit 20"-Bildschirm wurden auf 999 Euro gesenkt und der CPU-Takt von 2,0 auf 2,4 Ghz angehoben. Zudem kommen jetzt Penryn-Prozessoren zum Einsatz, welche einen von 4 auf 6 MB erhöhten L2-Cache beinhalten.

Am 3. März 2009 ist eine weitere Version des iMacs erschienen. Der CPU-Takt des Einstiegsmodells wurde auf 2,66 Ghz erhöht, das Spitzenmodell bietet weiterhin 3,06 Ghz. Als Grafikkarten kommen eine nVIDIA GeForce 9400M (20" und 24"-Modell mit 2,66 GHz), eine nVIDIA GeForce GT 120 (im 24"-Modell mit 2,93 GHz) und eine nVIDIA GeForce GT 130 (im 24"-Modell mit 3,06 GHz) hinzu. Eine ATI Radeon HD 4850 512MB ist gegen Aufpreis ebenfalls erhältlich. Die Preise für das 20"-Modell wurden wieder auf 1.099 Euro angehoben. Weiterhin kommen im iMac die Penryn-Prozessoren zu Einsatz. Der Arbeitsspeicher (RAM) wurde standardmäßig auf 2 GB (20-Zoll-Modell) bzw. 4 GB (24-Zoll-Modelle) angehoben. Neu ist auch eine Erweiterbarkeit auf bis zu 8 GB RAM, zuvor waren nur 4 GB möglich.

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Apple IIc

A Apple IIc

Der Apple IIc war das vierte Modell in der Apple-II-Linie und war Apples erster portabler Computer. Das Resultat war eine verkleinerte Apple-II-Version mit 3 Kilo (7,5 Pfund) Gewicht. Das "c" im Namen stand für compact ("kompakt"), Bezug nehmend auf die Tatsache, dass ein kompletter Apple II, allerdings noch ohne Bildschirm und Batterie, in ein kleines Gehäuse gepackt wurde. Der Apple IIc verfügte über einen MOS-65C02-Prozessor mit einem MHz.

Der Apple IIc+ wurde 1988 veröffentlicht, allerdings nur in den USA angeboten. Er verfügte im Gegensatz zum IIc über ein 3.5"-Laufwerk und einen 65C02-Prozessor mit 4 MHz. Aufgrund des günstigen Preises von 675 US-Dollar verkaufte sich das Modell sehr gut.

Der Apple IIc wurde im April 1984 auf den Markt gebracht. Die Vorstellung fand statt in einer von Apple durchgeführten Veranstaltung unter dem Titel "Apple II Forever". Der neue Computer wurde als Beweis für Apples Bekenntnis zu der Apple-II-Serie und deren Nutzern betrachtet: Man versicherte, dass die alte Technik nicht vergessen oder einfach fallgelassen werde, zugunsten des soeben eingeführten Macintosh.

Da der Apple IIc im Wesentlichen einem Apple IIe mit einer Ansammlung von üblichen Zusatzsteckkarten entsprach, wurde er nicht als Nachfolger, sondern als ergänzende tragbare Version angesehen; der IIe wurde auch weiterhin gebaut und überlebte am Ende den IIc um einige Jahre.

Mit dem Computer wurde Apples Snow White design language eingeführt, die ein für damalige Verhältnisse elegantes und geschmeidiges Aussehen mit sich brachte und bald zum Standard für die meisten Apple-Computer und deren Zubehör wurde. Dies wurde für nahezu ein Jahrzehnt beibehalten.

Obwohl der Apple IIc relativ leicht und kompakt im Aufbau war, wurde er doch nicht als echter "portable" betrachtet, da er weder eine Batterie noch ein Display eingebaut hatte.

Technisch gesehen war der Apple IIc aus Anwendersicht ein Apple IIe in einem kleinerem Gehäuse, mit Ausnahme von ein paar wenigen, kleineren Verbesserungen, die die Kompatibilität zum ursprünglichen IIe nicht wesentlich beeinflussten.

Notiz am Rande: Ein Jahr später konnten alle diese Features auch auf dem IIe eingesetzt werden; möglich machte dies ein Upgrade, Enhanced IIe genannt.

Intern arbeitete der Rechner jedoch in mancher Hinsicht deutlich anders als der Apple IIe, beispielsweise enthielt er ein doppelt so großes und wesentlich komplexeres ROM, und es kamen erstmals in der Apple-II-Baureihe von Haus aus Interrupts zum Einsatz.

Damit hatte der Apple IIc 128 kB RAM, 80-Spalten-Darstellung, Double-Hi-Resolution-Grafik standardmässig an Bord, im Unterschied zu seinem Vorgänger IIe, allerdings fiel die Möglichkeit weg, allerlei weitere Erweiterungskarten einzubauen, da keine echten Slots mehr vorhanden waren. Die integrierten Karten wurden auf virtuelle Slots gelegt, damit Software von früheren Apple-II-Modellen ohne zusätzliche Modifikationen die Karten erkennen konnten. Interessant ist die Kontrollerkarte für Diskettenlaufwerke; diese wurde auf einen einzelnen Chip verkleinert, der "IWM" genannt wurde. Das Kürzel stand für Integrated Wozniak Machine.

An der Rückseite des Rechner waren die Schnittstellen angebracht. Die DE9-Schnittstelle für den Joystick wurde auch als Anschluss für die Maus verwendet und war zu den Mäusen von den Lisa- und frühen Macintosh-Modellen kompatibel. Zwei serielle Schnittstellen waren ebenfalls vorhanden (zwei, damit ein Drucker und ein Modem simultan angeschlossen werden konnten), ebenfalls eine Schnittstelle für ein zweites 5.25"-Diskettenlaufwerk (später konnten auch 3.5" und Harddisks darüber angeschlossen werden). Außerdem war eine komplexere Video-Schnittstelle für zusätzliche Adapter vorhanden, dieser Anschluss jedoch konnte nur rudimentäre Signale generieren; selbst war er nicht in der Lage, ein Videosignal zu erzeugen. Apple stellte ein LC-Display und einen RF-Modulator für diesen Ausgang her; der Modulator wurde später mit dem IIc ausgeliefert. Der Composite-Video-Ausgang der früheren Apple-II-Modelle blieb, der interne DIP-16 Game port und Anschluss für Kasettenspieler wurden aber entfernt. Der Netzteilanschluss wurde mit internen Spannungswandlern verbunden und benötigte daher nur eine einzige externe Spannung; damit konnte der IIc mittels eines simplen Adapterkabels an einer Autobatterie betrieben werden.

Die Textmodi konnten mit den grafischen Modi gemischt werden, dabei wurden die untersten 4 Textzeilen angezeigt und darüber Grafik.

Die Revisionsnummer des Apple IIc kann über den BASIC-Befehl PRINT PEEK(64447) erfragt werden.

Dies war das erste Modell. Diese Firmware ist als einzige nur 16KB groß, alle späteren Versionen umfassen 32KB.

Die erste Baureihe konnte die Baudraten an den seriellen Ports nicht exakt einhalten, was besonders bei schnellen Geräten oft Übertragungsfehler verursachte. Die erste Revision behob diesen Fehler. Das ROM blieb unverändert, weshalb es keine neue Revisionsnummer gab.

Diese Revision unterstützte die Verwendung eines externen 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerks mit 800 KB Speicherkapazität neben dem 5,25-Zoll-Modell. Das Laufwerk "UniDisk 3.5" hatte dabei einen eigenen Prozessor, da der 1-MHz-Prozessor des IIc zu langsam war, um die im Vergleich zu 5,25-Zoll-Laufwerken wesentlich schneller einlaufenden Daten der 3,5-Zoll-Laufwerke zu dekodieren. Die Vorversion konnte mit einem neuen Firmware-Chip auf diesen Stand gebracht werden.

Diese Revision konnte intern auf 1,125 MB Speicher erweitert werden. Die Speichererweiterung war aus Softwaresicht kompatibel zu der "Apple II Memory Expansion Card" für den Apple IIe. Da die Hauptplatine deutlich verändert war, war ein Upgrade älterer Revisionen auf diesen Stand über einen Firmware-Austausch nicht möglich, sondern nur über einen Wechsel der Hauptplatine.

Diese Version behob lediglich einige relativ obskure Fehler in der Firmware. Upgrade der Revision 3 auf diesen Stand war über Firmware-Austausch möglich.

Der Prozessor dieses serienmäßig schnellsten aller Apple-II-Modelle lief mit vierfachem Tempo (abschaltbar), das interne Laufwerk war ein 3,5-Zoll-Modell. Die Farbe des Rechners wurde auf grau geändert, das Netzteil war nun fest eingebaut. Es konnten nun auch simplere und preisgünstigere 3,5-Zoll-Laufwerke ohne eigenen Prozessor angeschlossen werden, wie sie auf dem Apple IIgs üblich waren. Dieses Modell wurde offiziell nur in den USA verkauft und existiert nur mit amerikanischer Tastatur, 110-Volt-Netzteil und NTSC-Videonorm. Upgrade älterer Modelle auf diesen Stand war nicht möglich.

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Apple Lisa

Apple Lisa

Der oder die Apple Lisa war das letzte Computermodell von Apple, bevor der Apple Macintosh auf den Markt kam. Lisa war von Januar 1983 bis 1984 erhältlich. Lisa gilt als einer der ersten PCs, die über eine Maus und ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche verfügten, nach dem Xerox Star von 1981 und dem Xerox Alto (1974).

Während in den mitgelieferten Originaldokumenten des Lisa OS lediglich von „The Lisa“ die Rede war, wurde von Apple offiziell behauptet, dass es sich bei Lisa um ein Akronym für Local Integrated Software Architecture handele, also „lokale integrierte Softwarearchitektur“. Da Steve Jobs’ erste Tochter, welche 1978 geboren wurde, den Namen Lisa Jobs erhielt, geht man im Allgemeinen auch davon aus, dass der Name eine persönliche Bedeutung hat und es sich ergo um ein Backronym handelt.

Als Prozessor kam der Motorola 68000 (inkl. MMU) mit 5 MHz und 16-Bit-Datenbus zum Einsatz. 512 kB RAM waren auf die Hauptplatine aufgelötet, während der Nutzer den Rechner auf maximal 1 MB RAM aufrüsten konnte.

Der Lisa verfügte über zwei 5¼-Zoll-Diskettenlaufwerke mit jeweils 871 kB Kapazität. Eine externe Festplatte mit einer Maximalgröße von 10 MB konnte nachgerüstet werden.

Als Betriebssystem wurde Lisa OS verwendet, alternativ auch Xenix.

Die Benutzeroberfläche wurde Lisa Shell genannt und hatte große Symbole, die symbolhaft einen Schreibtisch darstellten.

Sechs Büroanwendungen wurden mitgeliefert: LisaCalc, LisaGraph, LisaDraw, LisaWrite, LisaProject und LisaList. LisaTerminal kostete 850 DM extra. Als zusätzliche Programmiersprachen gab es BASIC, COBOL und Pascal.

Apple Lisa war mit einem Preis von 9995 US-Dollar sehr teuer und verkaufte sich trotz der guten Ausstattung schlecht. Um sie zumindest von der Steuer abschreiben zu können, wurden 2700 unverkäufliche Apple Lisa 1989 auf einer Müllhalde im US-Bundesstaat Utah einfach vergraben. Der Nachfolger Lisa 2 (1984) wurde Anfang 1985 (nach Einführung des auch Schuhkarton genannten kleinen Macintosh) umbenannt in Macintosh XL.

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Source : Wikipedia