Anke Engelke

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Geschrieben von daneel 19/04/2009 @ 01:08

Tags : anke engelke, schauspieler, kultur

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Anke Engelke

   Anke Engelke Auftritt während der Kieler Woche 2003

Anke Christina Engelke (* 21. Dezember 1965 in Montreal, Kanada) ist eine deutsche Komikerin, Schauspielerin, Entertainerin, Synchronsprecherin und Radiomoderatorin.

Als Anke Engelke sechs Jahre alt war, zog ihre Familie nach Rösrath bei Köln. Engelke sang mit ihrer Schwester im Kinderchor ihrer Schule und wurde 1978 bei einem öffentlichen Auftritt mit Udo Jürgens entdeckt.

1979 bis 1986 war Engelke Moderatorin des ZDF für die täglichen Kindersendungen auf der Funkausstellung, zusammen mit Benny Schnier im ZDF Ferienprogramm und für Pfiff, das wöchentliche Sportmagazin für Kinder und Jugendliche. Von 1978 bis 1980 moderierte sie bei Radio Luxemburg die Sendung Moment mal. 1981 erschien die Single Anke & Alexis Weissenberg – Wiegenlied für Erwachsene. Ihr Studium der Anglistik, Romanistik und Pädagogik in Köln brach sie ab. Der damalige SWF in Baden-Baden bildete Engelke 1986 zur Redakteurin aus, später übernahm sie auf SWF3 eine Moderatorentätigkeit (z. B. Pop Shop) bis 1998. Seit 1989 singt sie bei Fred Kellner und den famosen Soul Sisters zusammen mit ihrer Schwester Susanne Engelke. Mitglied dieser Soul-Band ist auch Andreas Grimm, ihr späterer Ehemann. Ab 1993 war sie beim SWF3-Comedy-Ensemble Gagtory.

Von 1996 bis 2000 trat Engelke unter anderem neben Ingolf Lück, Bastian Pastewka, Marco Rima und später Markus Maria Profitlich in der Sat.1 Wochenshow auf. Dabei zeichnete sie sich durch ihre Wandlungsfähigkeit aus, indem sie viele verschiedene Rollen spielte, unter anderem als Ricky mit ihrem Popsofa, eine Parodie des gleichnamigen Mitglieds der Band Tic Tac Toe.

Im Jahr 2003 erhielt Anke Engelke für die improvisierte Sendung Blind Date 2 – Taxi nach Schweinau zusammen mit Olli Dittrich den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Im Dezember desselben Jahres lieh sie der Fischdame Dorie in der deutschen Synchronfassung des Films Findet Nemo ihre Stimme.

Engelke war mit der Sketch-Show Ladykracher von 2002 bis 2004 auf Sat.1 zu sehen. Die Sendung wurde 2003 für den Emmy nominiert und erhielt mehrere Preise, unter anderem den deutschen Comedy-Preis. Da Engelke nach der dritten Staffel andere Angebote, unter anderem Anke Late Night und Ladyland annahm, beendete sie Ladykracher zunächst. 2008 wurde die Reihe fortgesetzt.

Von Mai 2004 an präsentierte Engelke auf dem ehemaligen Sendeplatz der Harald Schmidt Show eine Late Night Show namens Anke Late Night, die im Oktober 2004 eingestellt wurde.

Im März 2006 startete Engelke mit Ladyland eine neue Comedyserie, die aus vorerst vier Folgen bestand und im Jahr 2007 mit zwölf weiteren fortgesetzt werden sollte.

Seit 2007 leiht Engelke der Rolle der Marge Simpson in der Zeichentrickserie Die Simpsons ihre Stimme. Sie trat damit die Nachfolge der im Juli 2006 verstorbenen Schauspielerin Elisabeth Volkmann an. Engelke war erstmals in der Episode Ein perfekter Gentleman am 21. Januar 2007 auf ProSieben zu hören.

Seit September 2007 wirkt Anke Engelke in der Vorschulkinder-Reihe Die Sendung mit dem Elefanten mit. In der Fernsehserie Kommissarin Lucas (Ulrike Kriener) spielt sie die jüngere Schwester der Kommissarin. Zudem war sie im Dezember 2007 mit Bastian Pastewka in Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese, einer Parodie auf verschiedene Fernsehshows zu sehen.

2008 war sie in der Kino-Komödie „Freche Mädchen“ als Mutter von Mila zu sehen.

1994 heiratete Engelke Andreas Grimm, den Keyboarder der Fred-Kellner-Band, mit dem sie eine Tochter hat. Engelke und Grimm sind seit Mai 2005 geschieden. Von 1999 bis 2003 war Anke Engelke mit dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre liiert. Vater ihrer beiden Söhne (*Juli 2005 und *Januar 2009)ist Claus Fischer, Ex-Bandleader bei Anke Late Night und TV total, den sie am 21. Dezember 2005 heiratete. Anke Engelke hat sich entschieden, den Familiennamen ihres Mannes anzunehmen, tritt aber weiterhin unter dem Namen Engelke auf.

Anke Engelke engagiert sich seit 2003 gemeinsam mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk Action medeor im Kampf gegen Malaria.

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Bettina Lamprecht

Bettina Lamprecht (* 2. Juni 1977) ist eine deutsche Schauspielerin.

Lamprecht studierte von 1995 bis 1999 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und 2002 am Ward Studio in New York. Zwischen 1999 und 2000 war Lamprecht Teil des Ensembles der Comedy-Serie Switch. Seit 2001 wurde sie einem breiteren Publikum in Deutschland durch ihre Auftritte neben Anke Engelke und Christoph Maria Herbst in der Fernsehserie Ladykracher bekannt. 2007 war sie in dem Film Vollidiot von Tobi Baumann zu sehen.

Seit 2005 spielt Lamprecht in der Sat.1-Comedy-Serie Pastewka Bastian Pastewkas Nachbarin Svenja Bruck. Sie lebt derzeit in Berlin.

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Rita Winkelmann

Rita Winkelmann (* 1972 in Aachen) ist eine deutsche Schauspielerin.

Die Rheinländerin spielt erfolgreich in Komödien. Sie hatte ihr TV-Debüt neben Axel Stein in Axel. Von 2005 bis 2007 spielte Rita Winkelmann die durchgehende Rolle der von Co-Star Christoph Maria Herbst als Lumpen-Erna und Gesichtsgulasch bezeichneten Büroangestellten Klüver in der Serie Stromberg und spielte neben Anke Engelke die Gauloises-Raucherin in einer Folge von Ladyland.

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Kristian Thees

Kristian Thees (* 24. Dezember 1966 in Lübeck) ist ein deutscher Hörfunkmoderator.

Thees arbeitete in den 90er-Jahren bei der damaligen SWF-Popwelle SWF3 als Moderator. Seit der Fusion von SWF und SDR im August 1998 ist er beim Nachfolgersender SWR3 zu hören.

Zusammen mit Anke Engelke entwickelte Thees in der Nachtsendung SWF3 Lollipop das „C-Team“, dessen Sendungen einen größeren Fankreis aufbauen konnten und im Rahmen der ARD-Popnacht teilweise deutschlandweit zu hören waren. Dieses Format wird seit 1999 weiterhin bei SWR3 gesendet, allerdings äußerst unregelmäßig und mitunter mit jahrelangen Pausen. Zurzeit sind sie zusammen während der Sendetermine von Thees gegen 20:10 Uhr auf SWR3 zu hören. In „Wie war der Tag, Liebling?“ erzählen sie sich Geschichten, die sie am Tag erlebt, gehört oder gelesen haben. Neben der Live-Ausstrahlung im Radio wird „Wie war der Tag, Liebling?“ auch als Podcast angeboten.

2004 moderierte Thees auch die Musiksendung Taratata bei Sat 1.

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Malte Arkona

Malte Arkona (* 1. Oktober 1978 in Hannover) ist ein deutscher Fernsehmoderator. Von November 2002 (on screen seit 22. März 2003) bis Dezember 2008 moderiert er (anfangs zusammen mit Pamela Großer und später mit Katharina Gast) die ARD-Sendung Tigerenten Club.

Schon als Kind spielte Arkona Theater und trat am Neuen Theater Hannover und am Niedersächsischen Staatsschauspiel auf. Er nahm Klavier- und Ballettunterricht sowie private Gesangsstunden bei Prof. Hanno Blaschke. Seit 1989 lebt er in München, wo er seine Schulausbildung mit dem Abitur am Pestalozzi-Gymnasium in München 1998 abschloss. Zwischen 1998 und 1999 tritt er seinen Zivildienst an der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte an.

Er hatte Gastauftritte in den Fernsehserien Marienhof und Aktenzeichen XY … ungelöst und kleine Theaterengagements (Staatstheater am Gärtnerplatz, München). Außerdem sprach Arkona Radiowerbungen und synchronisierte Filme für ARTE. Er moderierte das Stipendiatenkonzert des Bayerischen Richard-Wagner-Verbands 2003, die erste UNICEF Junior-Gala 2004 und weitere Veranstaltungen, u. a. beim ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.

2002 bekam Arkona ein Stipendium des Bayerischen Richard-Wagner-Verbands.

2005 gewann er beim Deutschen Kinderfilm- und Fernsehfestival den „Goldenen Spatzen“ als bester Moderator und saß in der Jury des internationalen Kinderfilmfestivals LUCAS in Frankfurt am Main.

Im Jahr 2006 ging Arkona zusammen mit Otto Waalkes auf Ice Age 2: Jetzt taut’s-Kinotour und war Gast in zahlreichen Sendungen. Anfang 2007 singt Arkona die Rolle des "Papageno" in "Die Entdeckung der Zauberflöte", Musik von Mozart, am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. 2007 und 2008 synchronisierte Arkona die Hauptrolle "Rick" im Kinofilm "Es war k´einmal im Märchenland" und neben Anke Engelke und Christoph Maria Herbst den "Tommy" in Horton hört ein Hu!. Im Juli 2009 kommt der Film "Jasper, der Pinguin" in die Kinos, in dem Arkona die gleichnamige hauptrolle synchronisiert.

Seit April 2008 moderiert Arkona im SWR Fernsehen die Sendung Fröhlicher Alltag, in 2009 auch im SWR Fernsehen das Comedy-Magazin "Was wäre, wenn? - Die Welt auf Schwäbisch" und im KiKa und Ersten das Quiz "Die beste Klasse Deutschlands".

Neben der Tätigkeit als Fernsehmoderator ist Malte auch als Synchronsprecher tätig. So leiht er in der Serie Cosmic Quantum Ray der Figur Robbie seine Stimme.

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Wer wird Millionär?

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Wer wird Millionär? ist die deutsche Ausgabe der britischen Quizshow Who Wants to Be a Millionaire? Sie wird seit dem 3. September 1999 vom Privatsender RTL ausgestrahlt und läuft damit inzwischen in der zehnten Staffel (2008/2009).

Die Fernsehaufnahmen für die deutsche Ausgabe entstehen im Studio 7 der nobeo GmbH in Hürth-Efferen bei Köln und werden von der endemol Deutschland GmbH aufgezeichnet. Die Sendung wird nicht live ausgestrahlt, auch wenn der Moderator dies immer wieder zu suggerieren versucht. Die Sendung wird immer dienstags für den darauffolgenden Freitag und Montag aufgezeichnet. Seit 25. August 2008 sendet „Wer wird Millionär?“ im Bildschirmformat 16:9. Die Introsequenz wurde modernisiert und an das 16:9-Bildschirmformat angepasst.

Wer wird Millionär? wird derzeit montags und freitags um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Bis Herbst 2007 wurde die Sendung auch samstags um 20:15 Uhr und in den ersten Staffeln sporadisch auch sonntags im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Die Prominenten-Specials finden üblicherweise montags oder donnerstags statt.

Moderator der Show ist Günther Jauch. Neben der Spannung am Spiel selbst sind es seine Gespräche mit Kandidaten, Begleitern und Telefonjokern, die zum Erfolg der Sendung in Deutschland beitragen.

Die Regeln der deutschen Ausgabe sind im Wesentlichen identisch mit den internationalen Regeln der Show. Nach der Sommerpause führte RTL am 3. September 2007 neue Regeln ein, die das Spiel interessanter gestalten sollen. Der durch die Auswahlfrage bestimmte Spieler muss zunächst entscheiden, ob er nach den alten Regeln spielen will oder die neue Version („Risikovariante“) wählt.

Die neuen Regeln beinhalten den „Zusatzjoker“, den der Kandidat im Gegenzug zum Verzicht seiner Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro nutzen kann. Sollte eine Frage (egal auf welchem Level) nicht beantwortet werden können, kann eine Person aus dem Publikum gewählt werden, die helfen soll. Der Moderator bittet die Zuschauer aufzustehen, die glauben, die Frage richtig beantworten zu können. Der Moderator fragt den vom Kandidaten ausgewählten Zuschauer nach seiner Antwort, die der Kandidat annehmen kann, aber nicht muss. Sollte die Antwort des Zuschauers richtig sein, erhält dieser 500 Euro.

Wenn der Kandidat zwar den Telefonjoker einsetzen möchte, aber keinem seiner Bekannten zutraut, die richtige Antwort zu wissen, kann er nach den neuen Regeln einen per Zufallsgenerator ausgewählten Teilnehmer in Deutschland anrufen und um Hilfe bitten. Vorgaben wie etwa Geschlecht oder Wohnort sind möglich. Sobald jemand abhebt, gilt der Joker als gespielt, auch wenn der Angerufene nicht helfen will oder kann. Es wird so lange bei unterschiedlichen Teilnehmern angerufen, bis abgehoben wird. Nach 30 Sekunden wird der Anruf gestoppt und der Kandidat kann wählen, ob er die Antwort des Jokers nehmen möchte oder nicht. Sollte die Antwort des Angerufenen richtig sein, so erhält dieser 500 Euro. Erstmals genutzt wurde er in der Sendung vom 14. September 2007: Die zufällig ausgewählte Gesprächspartnerin aus Berlin wusste, dass die Berliner Siegessäule früher einen anderen Standort hatte.

Bis zur Einführung des Euro im Jahre 2002 gab es die Gewinnstufe 250.000 DM (Frage 12 auf 13). Da man aber dem Titel der Sendung weiterhin gerecht werden, jedoch nicht bereits bei der 1. Frage mit 100 Euro beginnen wollte, wird der Gewinn zwischen der 13. und der 14. Frage nicht verdoppelt, sondern vervierfacht. Auch zwischen den Fragen 3 und 4, 4 und 5 sowie 12 und 13 findet keine „Verdopplung“ statt.

Im Verlauf einer Sendung werden Werbeblöcke gezeigt. Vor der Werbung gibt ein Kandidat seine Antwort, die Auflösung erfolgt jedoch erst nach der Pause. Die Fragen werden dabei auch an die Fernsehzuschauer weitergegeben. Diese haben die Möglichkeit, per SMS oder telefonisch eine Antwort abzugeben und können dabei Geld gewinnen. Die Summe beträgt standardmäßig 5.000 €, wird allerdings gelegentlich zu besonderen Anlässen erhöht. So konnte man beispielsweise in der 800. Sendung 8.000 € gewinnen.

Wer als Zuschauer bei Wer wird Millionär? im Studio dabei sein will, muss Eintritt zahlen. Die Aufzeichnung findet in der Regel dienstags statt. Das Studio fasst insgesamt 215 Zuschauer.

Derzeit werden die Eintrittskarten nur über eine Warteliste vergeben. Durch die große Menge der Voranmeldungen beträgt die momentane Wartezeit etwa 20 bis 22 Monate (Stand: März 2008).

Um als Kandidat an der Sendung teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man schickt eine Postkarte mit Namen, Adresse und Telefonnummer oder man bewirbt sich online auf der Internetseite von RTL. Ebenso ist eine Bewerbung telefonisch oder per SMS möglich; alle Bewerbungsvarianten sind kostenpflichtig.

Die Kandidatenauswahl erfolgt nach Aussagen von Günther Jauch nach dem Zufallsprinzip, so dass es immer wieder Kandidaten gibt, die sich lediglich einmal beworben haben und gleich eingeladen wurden und andere Kandidaten, die sich über mehrere Jahre hinweg um einen Platz als Kandidat bemühten.

Bisher gab es in der deutschen Show acht Millionäre. Zweimal wurde der Hauptgewinn in Deutscher Mark, sechsmal in Euro erreicht.

Alle sechs Monate findet eine „Wer wird Millionär?“-Sendung mit Prominenten statt, die mit über zwei Stunden länger als die normalen Sendungen dauert. Die prominenten Gewinner spenden dabei ihren Gewinn an wohltätige Einrichtungen oder Stiftungen, die Novemberausgabe findet währdend des RTL-Spendenmarathons statt. Aus diesem Grund gelten in diesem Spiel nicht ganz so strenge Regeln wie bei den normalen Ausgaben. Vor allem in den unteren Gewinn-Regionen sprechen sich die Kandidaten mitunter ab um einen Joker zu sparen, ohne dass Günther Jauch eingreift. Die Reihenfolge der Prominenten wird genauso wie in den normalen Sendungen durch Auswahlfragen bestimmt. Im Unterschied zu diesen kommen hier aber immer alle Kandidaten an die Reihe. Harald Schmidt war im November 2005 der erste Kandidat, der zum zweiten Mal an der Show teilnahm. In einem Prominenten-Special zur Fußball-WM 2006, in dem sich sämtliche Fragen um Fußball drehten, nahm Günther Jauch selbst an der Show teil. Hape Kerkeling (als Horst Schlämmer) war als Kandidat eingeladen, welcher nach der 8.000-Euro-Frage mit Günther Jauch die Plätze tauschte. Jauch gewann stellvertretend für Kerkeling 500.000 Euro, welche wie alle erspielten Beträge an die Deutsche AIDS-Stiftung gespendet wurden. Die Sendung gewann später den Deutschen Fernsehpreis 2006. Diese Ausgabe war auch die erste, an der nur noch vier Prominente teilgenommen hatten. Zuvor waren es stets fünf.

Beim 12. Prominenten-Special nahm Barbara Schöneberger zum zweiten mal teil, beim 13. Peter Kloeppel und Maria Furtwängler und beim 15. Special Anke Engelke. Seit dem 17. Special gehört auch Thomas Gottschalk zu den zweimal dagewesenen Prominenten.

Beim 16. Prominenten-Special am 30. Mai 2008 beantwortete Oliver Pocher als erster Prominenter erfolgreich die Eine-Million-Euro-Frage. Zuvor hatte er angeboten, im Falle einer falschen Antwort 100.000 Euro aus eigener Tasche zu spenden. Thomas Gottschalk war beim 17. Prominenten-Special der zweite Prominente, der den Höchstgewinn erspielen konnte.

Insgesamt sammelten die jeweiligen Prominenten 14.803.613 € (Umrechnung früherer DM-Beträge in Euro inbegriffen).

Gelegentlich gibt es Folgen in doppelter Länge, beispielsweise nach einer Sommerpause. Früher wurden bei derartigen Sendungen nach einer Stunde die Kandidaten gewechselt, um ihnen keinen Vorteil gegenüber den Kandidaten aus Sendungen normaler Länge zu geben. Inzwischen wurde dies jedoch abgeschafft, so dass die Kandidaten eine höhere Chance haben, auf den Stuhl zu kommen.

Am 10. September 2005 wurde die 500. Folge der Quizshow ausgestrahlt. Dazu stand für die Kandidaten zusätzlich ein vierter Joker zur Verfügung, der sogenannte „Kompetenzteam-Joker“. Die vier bisherigen Millionäre Prof. Eckhard Freise, Marlene Grabherr, Gerhard Krammer und Dr. Maria Wienströer wurden noch einmal in die lange Sondersendung eingeladen, um sich in einem Team zusammenzusetzen und sich bei einer schwierigen Frage zu beraten. Dieser Joker konnte vom Kandidaten allerdings erst ab einer Gewinnsumme von 1.000 Euro eingesetzt werden. Das Kompetenzteam hatte – wie der Anrufende beim Telefonjoker – 30 Sekunden Zeit, um eine richtige Antwort abzugeben. Die Millionäre wurden aus einem anderen Studio per Bildschirm zugeschaltet.

Normalerweise wird der Rest der zehn verbleibenden Kandidaten am Ende der Sendung ausgetauscht. In der 500. Folge durfte aber jeder einzelne bis zum Schluss der Sendung in der Mitte auf dem „heißen Stuhl“ Platz nehmen und die Chance erhalten, als Millionär das Studio zu verlassen.

Am 10. November 2006 wurde erstmalig ein „Wer wird Millionär?“-Familienspecial ausgestrahlt. Dabei stellten sich ganze Familien den Fragen Jauchs. Drei Familien gewannen Beträge zwischen 4.000 und 125.000 Euro. Alle drei Familien traten mit ihren Töchtern an, die sich allesamt durch den Gewinn ein eigenes Pferd erhofften. In der Familie, die letztlich 125.000 Euro gewann, gab die Tochter, nachdem die Familie entschieden hatte, auszusteigen, sogar die richtige Antwort zur 500.000-Euro-Frage.

Am 27. und 30. April 2007 wurde das zweite Familienspecial ausgestrahlt bei dem drei Familien zwischen 16.000 Euro und 64.000 Euro gewannen. Das dritte Familienspecial fand am 22. Dezember 2007 statt. Die drei Familien erspielten nacheinander 32.000 Euro, 64.000 Euro und 32.000 Euro.

Am 23. Dezember 2006 strahlte RTL erstmals ein „Wer wird Millionär?“-Special mit dem Namen „Die Zweite Chance“ aus. In dieser Sendung konnten zehn ehemalige Kandidaten, die das Studio ganz ohne Gewinn verlassen mussten, noch einmal antreten. Dabei stand jedem Kandidaten zusätzlich ein Berater zur Seite, mit dem er sich absprechen konnte. Jedoch musste der mitgebrachte Gast die Antworten freigeben.

Davor waren 15 Kandidaten ohne Gewinn ausgeschieden, doch verzichteten, wie Jauch in der Sendung erklärte, fünf der Kandidaten darauf, noch einmal an der Sendung teilzunehmen.

Am 11. Februar 2008 und am 23. März 2009, wurden Sendungen mit Paaren ausgestrahlt, die sich im Studio zum ersten Mal begegnen. Zuvor mussten sich die Bewerber online qualifizieren und sich in einem besonderen Chat eine/-n Partner/in wählen. Sie durften im Chat nichts über ihr Aussehen schreiben. Die Sendung begann mit der normalen Auswahlrunde und zehn Kandidaten. Auf die Kandidaten, die es auf den Stuhl schafften, wartete hinter einer Studiotür der Chatpartner, der sich, wie bei den Familien-Specials, dazusetzte.

Während der Sendung lernten sich die Partner weiter kennen und wurden von Günther Jauch nach ihren Erwartungen an den Partner gefragt, und ob sich ihre Vorstellung vom Gegenüber erfüllt zeige. Die Gewinnsummen wurden zur Hälfte auf beide Partner aufgeteilt. Am Ende der ersten Sendung wurden auch den restlichen acht Kandidaten ihre Partner vorgestellt, bei der zweiten Sendung fand derartiges nicht vor laufender Kamera statt.

Die Fragen für die Sendung werden von einem externen Redaktionsteam erarbeitet, für die deutschen Fragen ist die Firma Mind the Company verantwortlich. Mitunter wurde behauptet, die Fragen seien im Laufe der Jahre kniffliger geworden. In einem Interview gab Günter Schröder von Mind the Company an, dass es in der Tat immer aufwendiger geworden sei, Fragen für die unteren Gewinnstufen zu entwickeln. Auch seien die Fragen teilweise spezieller gestellt, aber dafür die Antwortalternativen leichter konzipiert. Die Antworten werden durch das Studium mehrerer Quellen auf ihre Richtigkeit geprüft, zu denen etwa die Brockhaus-Enzyklopädie, der Pschyrembel für die Medizin, Chroniken wie „100 Jahre Olympische Spiele“ und Internetquellen wie Wissen.de gehören. Auch Wikipedia gehörte dazu, wie der Moderator im Oktober 2005 in einer Sendung verriet. Nach der „Niels-Bohr-Frage“ (siehe unten) wird die Wikipedia von der WWM-Redaktion jedoch nicht mehr als Quelle zugelassen. Trotz intensiver Überprüfungen können in seltenen Fällen dennoch Fehler auftreten, zumeist aufgrund sich widersprechender Quellen. In zwei Fällen durfte der betreffende Kandidat später neu einsteigen.

Jeder Kandidat, der es in der Sendung einmal in die Mitte geschafft hat, ist von weiteren Teilnahmen an der Sendung ausgeschlossen. Diese Regel umging am 10. April 2006 ein Kandidat, der auf dem Stuhl in der Mitte als Reinhold Schlager 64.000 Euro erspielte, obwohl er bereits drei Jahre zuvor am 16. Mai 2003 unter dem Namen Luis Meyer 500 Euro als Kandidat gewonnen hatte. Er soll auf der Bewerbung zur erneuten Teilnahme auch falsche Angaben zu seinem Wohnsitz gemacht haben. Die Sendungsverantwortlichen haben den Spieler, der zufällig von einem Zuschauer wiedererkannt wurde, nachträglich disqualifiziert und zahlten den Betrag von 64.000 Euro nicht aus. Die verbliebenen Kandidaten der Show vom 10. April 2006 bekamen am 8. Mai 2006 eine zweite Chance.

In der Sendung vom 8. Dezember 2006 fragte Jauch nach einem körpereigenen Wirkstoff, der als Anti-Falten-Mittel Verwendung findet. In der folgenden Werbepause zeigte RTL einen Spot für eine Creme mit genau dieser Substanz. RTL bestritt einen Zusammenhang zwischen Frage und Werbespot; die für RTL zuständige niedersächsische Landesmedienanstalt sah darin ebenfalls keine Schleichwerbung und wertete das Vorkommnis als Zufall.

Wie auch andere Sendungen mit hohen Einschaltquoten im deutschen Fernsehen hat WWM einen gesamtgesellschaftlichen Einfluss. So haben inzwischen die Begriffe „Telefonjoker“, „Publikumsjoker“ und „Fifty-fifty-Joker“ einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht, dass sie in der 24. Auflage des Duden-Rechtschreibwörterbuchs zu finden sind. Diese Tatsache wurde sogar in einer 125.000-Euro-Frage im Prominentenspecial vom 22. November 2007 thematisiert: „Welcher Begriff schaffte es nicht in die aktuelle, 24. Auflage des Rechtschreibdudens? A: Millionenfrage B: Fifty-fifty-Joker C: Telefonjoker D: Publikumsjoker“ – Anke Engelke war die Kandidatin und beantwortete sie richtig, indem sie Antwort A wählte.

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Die Harald Schmidt Show

Die Harald Schmidt Show war eine von Harald Schmidt moderierte Unterhaltungssendung im Programm des Privatsenders Sat.1. Die täglich von Dienstag bis Freitag gegen 23:15 Uhr gesendete Late-Night-Show wurde am 5. Dezember 1995 erstmals ausgestrahlt, in der Anfangszeit sogar auch am Samstag und an diesem Tag sogar komplett live, statt wie sonst im Live-On-Tape-Verfahren. Vom 30. Juni 2003 bis zum Beginn der Kreativpause am 23. Dezember 2003 lief die Show außerdem auch montags.

Die Sendung wurde von der Bonito-TV-Produktionsgesellschaft produziert, deren Geschäftsführer Harald Schmidt war. Die Aufzeichnung erfolgte seit August 1998 im Studio 449 in der Schanzenstraße 39 in Köln-Mülheim. Zuvor wurde die Show von Jörg Grabosch und seiner Firma Brainpool im Kölner Capitol produziert.

Damalige Begleitband der Schmidt Show bei Sat.1.

Jede Show begann mit Schmidts 5- bis 10-minütigem Monolog, einem Stand-Up-Teil, worin er in zynischer Manier auf Hintergründe zum aktuellen Tagesgeschehen einging. Hier etablierten sich Redewendungen wie „Eine tolle Sache!“, „Wenn Sie folgenden Satz schon einmal von mir gehört haben, meine Damen und Herrn: …“, und „Heute morgen um 4 Uhr 11, als ich von den Wiesen zurück kam, wo ich den Tau aufgelesen habe, …“. Letztere wurde ebenso wie „Ich sage ja zu deutschem Wasser.“ mit einem prickelnden Sound von Helmut Zerlett zum bejubelten Highlight aufgewertet.

Harald Schmidt hatte nahezu völlige Freiheit bezüglich der Show-Gestaltung. Nur als er anlässlich der Fusion von ProSieben und Sat.1 den Sender Sat.1 als heruntergekommene Braut darstellte, gab es ein Gespräch mit den Sendervorständen. Es gibt einige mittlerweile legendär gewordene Sendungen, für die er teilweise Preise erhalten hat, z. B. eine am 28. Mai 2002 komplett in französischer Sprache produzierte Show (mit Untertitel nur während des Anfangsmonologs), für die er den Deutsch-Französischen Journalistenpreis erhielt. In einer anderen Sendung ließ er für 20 Minuten das Licht ausschalten und saß die ganze Zeit über schweigend an seinem Show-Schreibtisch. Anlässlich eines „Miles-Davis-Abends“ moderierte er am 22. November 2002 die gesamte Sendung mit dem Rücken zum Publikum. Schmidt nahm sich hier den Jazz-Musiker Davis zum Vorbild, welcher ebenfalls bei fast all seinen Auftritten, seine Jazztrompete abgewandt vom Publikum spielt. Auch die vierstündige Übertragung mit Anke Engelke, Bastian Pastewka und Olli Dittrich von einer Schiffstour auf dem Rhein von Bingen nach Boppard am 18. September 2003 gilt als legendär. Wegen einiger Längen der Sendung hagelte es aber auch Kritik. Schmidt selbst zeigte sich später unzufrieden über den Sendeablauf.

Am 8. Dezember 2003 kündigte Schmidt überraschend an, ab Beginn des Jahres 2004 eine „kreative Pause“ einlegen zu wollen. Die letzte Show wurde am 23. Dezember 2003 ausgestrahlt. Es folgten ein Jahresrückblick am 29. Dezember sowie eine Sondersendung zum 20. Geburtstag von Sat.1 (siehe auch: Privatfernsehen) am 8. Januar 2004. Ein direkter Zusammenhang mit der Entlassung des Sat.1-Geschäftsführers Martin Hoffmann wurde vermutet, da Hoffmann als enger Freund Harald Schmidts gilt. Ein offizieller Grund für das Ende der Show wurde jedoch nie bekanntgegeben. In der Nachfolgeshow (Harald Schmidt in der ARD) witzelte Schmidt in der ersten Sendung, er habe noch 52 Wochen Urlaub gehabt, die er abfeiern musste. Der Schreibtisch aus der Sendung befindet sich seit dem Ende der Show im Haus der Geschichte in Bonn.

Medienberichten zufolge belief sich das Budget der Show zuletzt auf 100.000 € pro Sendung, von denen 40.000 € direkt als Honorar an Schmidt und 60.000 € an Bonito für die Produktion gingen.

Am 17. Mai 2004 startete Anke Engelke auf dem ehemaligen Sendeplatz der Harald Schmidt Show eine eigene Late-Night-Show mit dem Titel Anke Late Night, die jedoch bereits im Oktober 2004 wieder abgesetzt wurde.

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Source : Wikipedia