Alexander Powetkin

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Geschrieben von tron 15/04/2009 @ 21:11

Tags : alexander powetkin, boxen, sport

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Olexij Masikin

Olexij Masikin, (ukrainisch Олексій Мазікін; * 16. Februar 1975 in Charkiw) ist ein ukrainischer Schwergewichtsboxer.

Masikin war ein recht erfolgreicher Amateur. Im Jahr 2000 nahm er an den Olympischen Spielen in Sydney teil, schlug den neuseeländischen Vertreter, unterlag aber in der zweiten Runde dem späteren Sieger und Rechtsausleger Audley Harrison nach Punkten.

2001 bei den Amateurweltmeisterschaften in Belfast erzielte er sein bestes Resultat und schlug unter anderem den Kubaner Pedro Carrión, verlor aber im Finale vorzeitig gegen den späteren Profiweltmeister Ruslan Chagayev. Bei den Goodwill Games im gleichen Jahr in Brisbane verlor er gegen Alexander Powetkin und Carrión.

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen unterlag Masikin in der zweiten Runde dem italienischen Rechtsausleger Roberto Cammarelle.

Olexij Masikin wurde 2005 Profi in Hamburg, konnte aber die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Sein Hauptproblem in seinen Kämpfen war dabei seine mangelnde Schlagkraft, er sah teils auch nicht voll austrainiert aus. Er besiegte zwar am 15. November 2005 den bis dahin in zehn Kämpfen ungeschlagenen Waleri Tschetschenjew, am 22. August 2006 verlor er jedoch gegen seinen Landsmann Taras Bidenko knapp nach Punkten, seine erste Niederlage als Profi.

Im Kampf am 16. Juni 2007 gegen den kubanischen Amateurweltmeister und Olympiasieger Odlanier Solís, der gegen ihn seinen zweiten Profikampf bestritt, ging Masikin gleich in der ersten Runde k.o.

Nach zwei Siegen im Jahr 2007, boxte Masikin gegen Konstantin Airich am 14. März 2008 Unentschieden.

Am 31. August 2008 besiegte Masikin den vorher ungeschlagenen Artur Marabyan. Die Punktrichter werteten 119:108, 120:107 und 119:108 und Marabyan ging in der vierten Runde zu Boden. Damit sicherte sich Masikin den Interim WBO Asia Pacific Titel im Schwergewicht.

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Larry Donald

Larry Ali Donald (* 6. Januar 1967 in Cincinnati) ist ein US-amerikanischer Schwergewichtsboxer. Er wird von Collins Morgan trainiert, sein Manager ist Carl King.

Als Amateur gewann Donald 1989 und 1990 die Golden Gloves und 1991 die US-Amerikanische Meisterschaft im Superschwergewicht. Bei den Goodwill Games 1990 in Seattle wurde er Zweiter, bei der Amateurweltmeisterschaft 1991 in Sydney belegte er einen dritten Platz.

1992 nahm er für die USA an den Olympischen Spielen in Barcelona teil, unterlag jedoch in der zweiten Turnierrunde dem späteren Goldmedaillengewinner Roberto Balado. Seine Bilanz war 54-4.

Donald begann seine Profikarriere 1993. Im März 1994 gelang ihm ein Punktsieg über den noch ungeschlagenen Jeremy Williams.

Seine erste Niederlage erlitt er gegen den Ex-Weltmeister Riddick Bowe im Dezember 1994. Bowe hatte Donald bei der Pressekonferenz ins Gesicht geschlagen und damit Donald so sehr beeindruckt, dass dieser den ganzen Kampf sehr verhalten boxte.

1997 und 1998 gelangen ihm Siege gegen Tyrell Biggs, Tim Witherspoon und Ross Puritty, er musste gegen den kanadischen Olympiateilnehmer Kirk Johnson jedoch eine Punktniederlage hinnehmen.

Seine einzige vorzeitige Niederlage erlitt er im November 2002 gegen Vitali Klitschko, gegen den nach zehn einseitigen Runden KO ging.

Sein bedeutendster Sieg gelang ihm 2004 gegen Ex-Weltmeister Evander Holyfield, der zu diesem Zeitpunkt jedoch schon 42 Jahre alt war und den Zenit seiner Karriere schon lange überschritten hatte. Anschließend boxte er gegen Ray Austin unentschieden.

Am 1. Oktober 2005 unterlag er im WM-Ausscheidungskampf des WBA-Verbandes gegen Nikolai Walujew mit 114:114, 117:112 und 114:113 Punkten. Die Punktvergabe war umstritten.

Nach anschließender fast zweijähriger Inaktivität boxte er dann im Juni 2007 in Moskau gegen den aufstrebenden Alexander Powetkin und unterlag gegen den ehemaligen Amateurweltmeister und Olympiasieger über zehn Runden klar nach Punkten.

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Mohamed Aly

Mohamed Aly Reda (* 19. Februar 1975 in Kairo) ist ein ehemaliger ägyptischer Boxer, der 2004 eine olympische Silbermedaille im Superschwergewicht gewann.

Aly gewann 2003 bei den Afrikaspielen in Abuja (Nigeria) im Superschwergewicht die Silbermedaille, als er dem Lokalmatadoren Gbenga Oloukun nach Punkten unterlag. Mit diesem Erfolg konnte er sich für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen qualifizieren.

2004 gelang ihm in Athen die große Sensation, als er mit drei überraschenden Siegen gegen favorisierte Gegner in das Finale der höchsten Gewichtsklasse einziehen konnte und somit olympisches Silber gewann: im Achtelfinale schlug Aly Carlos Takam aus Kamerun, im Viertelfinale den Litauer Jaroslavas Jakšto sowie im Halbfinale den Kubaner Michel López knapp nach Punkten. Zum Finale gegen Alexander Powetkin trat er wegen einer Schulterverletzung nicht mehr an und überließ dem Russen kampflos Gold. Aly wurde nie Profi.

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Muchtarchan Dildabekow

Muchtarchan Koblanbekowitsch Dildabekow (kyrillisch Мухтархан Кобланбекович Дилдабеков; * 19. März 1976) ist ein kasachischer Superschwergewichtsboxer.

Der sperrige Normalausleger gewann Silber bei den Amateur-Boxweltmeisterschaften in Houston 1999, wo er Cengiz Koç besiegte, im Finale aber dem Türken Sinan Şamil Sam unterlag.

Auch im Jahr 2000 sicherte er sich bei den bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Silbermedaille. In der ersten Runde schlug er den Polen Grzegorz Kiełsa, im Viertelfinale besiegte dann den Kubaner Alexis Rubalcaba, dem er bei zwei anderen Begegnungen noch unterlegen war. Mit einen Halbfinalsieg über den Usbeken Rustam Saidow konnte er sich schließlich für das Finale qualifizieren, in dem er allerdings Audley Harrison nach Punkten unterlag.

2003 nahm er an den Weltmeisterschaften in Bangkok teil, unterlag dort aber schon im ersten Kampf knapp 19:20 nach Punkten gegen den deutschen Vertreter Sebastian Köber. Im Jahr 2004 gewann er in Guangzhou das asiatische Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Athen. Bei seiner zweiten Olympiateilnahme kam er jedoch über das Viertelfinale nicht hinaus; zwar schlug er Sebastian Köber, schied dann aber mit einer Punktniederlage gegen Alexander Powetkin aus.

Dildabekow gewann die Asienspiele 1998 in Bangkok und erreichte Silber 2002 in Busan sowie 2006 in Doha, er verlor dort jeweils das Finale gegen Rustam Saidow. Bei der Asienmeisterschaft 2004 belegte er einen dritten Platz.

Gegen Odlanier Solís unterlag er 2005 im Halbfinale des Weltcups in Moskau, bei anderer Gelegenheit verlor er gegen Samuel Peter.

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Islam Jachjajewitsch Timursijew

Islam Jachjajewitsch Timursijew (russisch Ислам Яхьяевич Тимурзиев; * 9. Januar 1983 in Nasran, Inguschetien, Russland) ist ein russischer Amateurboxer, der 2006 Europameister im Superschwergewicht wurde.

Der 1,86 m große Superschwergewichtler boxt seit 1996. Er gilt als schlagstarker und technisch guter Offensivboxer, der Deckungsschwächen hat und zuweilen Kondtionsprobleme zeigt. Sein erster internationaler Erfolg war der Sieg bei der Europameisterschaft der Alterklasse der Kadetten (U-17) in Baku 1999. Im Jahr 2001 gewann er bei den russischen Juniorenmeisterschaften und sicherte sich außerdem den Superschwergewichtstitel bei den Junioreneuropameisterschaften in Sarajevo.

2003 belegte er in der russischen Meisterschaft den dritten Platz und holte den Titel bei den Militärweltmeisterschaften in Catania. 2004 wurde sein Landsmann Alexander Powetkin Profi und Timursijew russischer Meister sowie im Folgejahr in Moskau mit der russischen Nationalstaffel Weltcupsieger. Er gewann dort sein Finalduell mit dem Olympiasieger Odlanier Solís knapp nach Punkten.

2006 kehrte er nach einer Krebserkrankung in den Ring zurück und nahm an der Europameisterschaft in Plowdiw teil. Da erreichte er nach Siegen gegen den Italiener Roberto Cammarelle und den Bulgaren Kubrat Pulew das Finale. Im Endkampf siegte er nach Punkten gegen den Finnen Robert Helenius. Im Finale des Weltcupturniers 2006 in Baku verlor er vorzeitig gegen den Kubaner Solís. 2007 verlor er überraschend bei den russischen Meisterschaften gegen Denis Sergejew (19:22).

Im Jahr 2007 wurde er dennoch aus russischer Vertreter für die Weltmeisterschaft in Chicago nominiert, erreichte dort als Favorit problemlos das Halbfinale und qualifizierte sich somit für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Zu seinem Halbfinalkampf gegen Roberto Cammarelle konnte er dann allerdings wegen einer akuten Blinddarmentzündung nicht antreten und musste sich so mit dem dritten Platz zufrieden geben.

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Chris Byrd

Kampf am 22. April 2006 in der SAP-Arena gegen Wladimir Klitschko

Chris Cornelius Byrd (* 15. August 1970 in Flint, Michigan) ist ein US-amerikanischer Boxer.

Als Amateur wurde Byrd drei Mal US-amerikanischer Meister: 1989 im Halbmittelgewicht sowie 1991 und 1992 im Mittelgewicht. 1990 nahm er an den Goodwill Games in Seattle teil, unterlag aber schon im ersten Kampf gegen Torsten Schmitz nach Punkten. Auch bei den Amateurweltmeisterschaften 1991 in Sydney scheiterte er bereits in der ersten Runde, diesmal am Kubaner Ramón Garbey.

1992 konnte er sich im Mittelgewicht für die Olympischen Spielen in Barcelona qualifizieren und gewann die Silbermedaille. Im Achtelfinale gelang ihm dabei ein Sieg über Alexander Lebsiak, das Finale verlor er dann allerdings gegen Ariel Hernández.

1993 wurde Byrd Profi. Er ist Rechtsausleger, dabei eher klein und leicht für einen Schwergewichtler. Somit ist es erstaunlich, dass er nicht, wie etwa Henry Maske, ebenfalls erfolgreich im Mittelgewicht der Amateure, im Halbschwergewicht der Profis blieb, sondern 1995 ins Schwergewicht überwechselte, wo er regelmäßig gegen Gegner kämpft, die 10 bis 20 Kg mehr wiegen.

In seiner Aufbauphase gelangen ihm Siege gegen Phil Jackson, Bert Cooper und Ross Puritty.

Seine erste Niederlage als Profi erlitt er im März 1999 gegen den starken Nigerianer Ike Ibeabuchi, der ihn in der fünften Runde k. o. schlug. Ein Jahr später, am 1. April 2000, gewann er jedoch überraschend den Titel der WBO gegen Vitali Klitschko, der den Kampf nach der neunten Runde wegen einer Schulterverletzung aufgab. Zu diesem Zeitpunkt lag Klitschko allerdings bei allen drei Punktrichtern klar in Führung. Byrd war als Ersatzmann für Donovan Ruddock verpflichtet worden, der indisponiert war.

Schon im nächsten Kampf, am 14. Oktober 2000, verlor Byrd den Titel wieder, und zwar gegen Vitalis jüngeren Bruder Wladimir, der ihn hoch nach Punkten schlug und zweimal am Boden hatte. Später suggerierte Byrd mehrfach, dass bei diesem Kampf irgendetwas mit den Handschuhen faul gewesen sei.

Er unterschrieb daraufhin bei Don King und bekam prompt die Teilnahme an einem Ausscheidungsturnier angeboten, bei dem er Maurice Harris und den hoch eingeschätzten David Tua besiegte. Am 14. Dezember 2002 gewann er den vakanten Weltmeistertitel der IBF mit einem Punktsieg gegen Evander Holyfield, der mit seinen 40 Jahren allerdings bereits als überaltert galt.

Er verteidigte den Titel in den nächsten Jahren mehrmals erfolgreich, allerdings war der „Sieg“ gegen Fres Oquendo trotz einstimmiger Punktrichterentscheidung mehr als umstritten. Auch das Unentschieden gegen Andrzej Gołota wird als eher schmeichelhaft angesehen.

Am 22. April 2006 verlor er den Titel vor 14.000 Besuchern in der Mannheimer SAP-Arena wieder an Wladimir Klitschko durch technischen K. o. in der siebten Runde. Wie schon im ersten Kampf konnte er Klitschko kaum gefährlich werden.

Nach einem Jahr Inaktivität gewann er durch Abbruch in Runde sieben gegen den Aufbaugegner Paul Marinaccio.

Am 27. Oktober 2007 trat er in einem IBF-Ausscheidungskampf gegen den Russen Alexander Powetkin an, der 2004 Olympiasieger im Superschwergewicht war. Er verlor in Runde 11 durch technischen K. o., als sein Vater und Trainer Joe Byrd rund eine Minute vor Ende der elften Runde überraschend das Handtuch warf.

Nach dieser Niederlage beschloss Byrd das Schwergewicht zu verlassen. Er nahm in den nächsten sechs Monaten über 30 Pfund ab um fortan im Halbschwergewicht antreten zu können.

Seinen ersten Kampf im Halbschwergewicht bestritt Byrd am 16. Mai 2008 gegen Shaun George. In diesem Kampf war Byrd seinem Gegner allerdings deutlich unterlegen und ging schon in der ersten Runde das erste Mal zu Boden. Nachdem er in der neunten Runde zwei weitere Niederschläge hinnehmen musste, brach der Referee den Kampf schließlich ab.

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Pedro Carrión

Pedro Carrión Sago (* 24. August 1971 in Kuba) ist ein kubanischer Schwergewichtsboxer.

Als Amateur boxte er im Superschwergewicht und wurde 1994 in Istanbul Juniorenweltmeister, stand aber in den 1990ern im Schatten von Alexis Rubalcaba, auch wenn er diesen zum Ende seiner Karriere mehrfach schlagen konnte. Bei der Amateurweltmeisterschaft 2001 belegte er einen dritten Platz mit einem Sieg gegen den Amerikaner Jason Estrada (USA) RSCO-3 und einer Niederlage gegen den Ukrainer Olexij Masikin (20-26).

Im Halbfinale der WM 2003 in Bangkok besiegte er Sebastian Köber, musste sich jedoch im Finale Alexander Powetkin knapp geschlagen geben. Im Jahr 2005 beendete er schließlich seine Amateurlaufbahn, da er die für Amateure geltende maximale Altersgrenze erreicht hatte.

2006 gab Carrión mit bereits 34 Jahren sein Profidebüt. Er lebt mit in Deutschland und ist bei dem kleinen „Wiking“-Boxstall unter Vertrag, sein Trainer ist Hartmut Schröder.

In seinem dritten Profikampf Mai 2006 verlor er nach Punkten (Mehrheitsentscheidung) gegen den Exil-Libanesen Manuel Charr. Der oft behäbig wirkende Charr kassierte im Kampfverlauf viele leichte Treffer. Dessen Trainer Uli Wegner meinte in einer Ringpause gar: „Wir sind hier nicht beim Ringen. Wenn du so weiter machst, war es der letzte Kampf bei mir.“ Der Kampf blieb eng, auch weil Carrion trotz konditioneller Probleme in seinem ersten Kampf über acht Runden der variablere Boxer war. Am Ende erhielt Charr jedoch den schmeichelhaften Sieg zugesprochen.

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Sebastian Köber

Sebastian Köber (* 28. Mai 1979 in Frankfurt (Oder)) ist ein deutscher Schwergewichtsboxer.

Köber startete als Amateur in der Box-Bundesliga für den BC Frankfurt (Oder). Seinen ersten Erfolg feierte er 1996 mit dem Gewinn der Deutschen Juniorenmeisterschaft. Daraufhin wurde er als deutscher Vertreter für die Juniorenweltmeisterschaft nominiert, scheiterte aber schon in der Vorrunde. 1997 verteidigte er den Deutschen Juniorentitel erfolgreich und wurde zusätzlich Junioreneuropameister. Bei seiner ersten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Senioren belegte er 1998 den zweiten Platz, im folgenden Jahr wurde er Dritter.

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney scheiterte er mit einer Punktniederlage (8:14) am Goldmedaillengewinner Félix Savón, sicherte sich aber durch die Halbfinalteilnahme dennoch die Bronzemedaille, verlor bei der Europameisterschaft 2000 in Tampere, Finnland jedoch schon im Achtelfinale gegen den Franzosen Jackson Chanet, der den Titel schließlich auch gewann.

Ein prestigeträchtiger Sieg gelang ihm beim 29. Chemiepokal 2001 in Halle. Köber konnte dabei zwei zukünftige Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2004 bezwingen. Im Viertelfinale erzielte er einen knappen Punktsieg 6:5 gegen Odlanier Solís und schlug dann im Finale Alexander Powetkin mit 12:8. Bei den Weltmeisterschaften in Belfast, Nordirland im selben Jahr kam er aufgrund einer Punktniederlage gegen David Haye nicht über das Viertelfinale hinaus.

Im Jahr 2002 wurde Köber, mit einem Sieg über Roberto Cammarelle, Militärweltmeister, außerdem Zweiter der Deutschen Meisterschaft und Dritter der Europameisterschaft in Perm, Russland. Er unterlag im Halbfinale in Perm diesmal Powetkin klar, der Kampf wurde in der vierten Runde wegen Überlegenheit abgebrochen.

2003 wurde er in Wismar erstmals Deutscher Meister und belegte bei den Weltmeisterschaften in Bangkok, Thailand einen erneuten dritten Platz. Dabei konnte er unter anderem gegen den kasachischen Silbermedaillengewinner von 2000, Muchtarchan Dildabekow, 20:19 gewinnen, unterlag dann aber im Halbfinale gegen Pedro Carrión. Im Finale des Chemiepokals verlor er gegen Cammarelle, nachdem er sich in der Vorschlussrunde gegen Alexei Lesin hatte durchsetzen können.

Das Jahr 2004 verlief für Köber wenig erfolgreich. Bei der EM in Pula scheiterte er schon früh am Italiener Roberto Cammarelle und im Achtelfinale der Olympischen Spielen in Athen 2004 unterlag er Dildabekow deutlich mit 18:26 Punkten.

2005 verlor er im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen Boris Boshenko nach Punkten und konnte sich nicht für die Weltmeisterschaft in Mianyang, China qualifizieren. Der 33. Chemiepokal endete für Köber mit einer KO-Niederlage im Halbfinale gegen den Litauer Jaroslawas Jaksto, den er allerdings bei seinem Titelgewinn bei den Militärweltmeisterschaften in Pretoria, seinem einzigen Erfolg in diesem Jahr, besiegen konnte.

2006 unterschrieb Sebastian Köber einen Profivertrag beim Hamburger Boxstall Spotlight Boxing, einer Schwesterfirma von Universum Box-Promotion. Sein Profidebüt fand am 29. April 2006 statt. Seine ersten elf Kämpfe gegen Aufbaugegner konnte er vorzeitig gewinnen. Daraufhin folgten sechs Punktsiege bevor er am 5. Dezember 2008 im Kampf um die Deutsche Interims-Meisterschaft im Schwergewicht seinen bis dahin ungeschlagenen Stallgefährten Dieter Roth durch KO in der zehnten und letzten Runde besiegte. Am 20. März 2009 schlug er Jean Claude Bikoi aus Kamerun ebenfalls durch KO in der zehnten Runde.

Sebastian Köber ist ausgebildeter Bankkaufmann und hatte sich während seiner Amateurlaufbahn ab 2001 als Soldat auf Zeit für die Sportfördergruppe der Bundeswehr verpflichtet, zuletzt im Rang eines Stabsunteroffiziers. Köber studiert neben seiner Sportkarriere Betriebswirtschaft an der Fernuniversität in Hagen.

Sein fünf Jahre jüngerer Bruder Stefan ist ebenfalls erfolgreicher Amateurboxer, der bereits deutscher Meister war.

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Source : Wikipedia