Albstadt

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Geschrieben von bishop 16/04/2009 @ 17:19

Tags : albstadt, baden-württemberg, deutschland

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Albstadt

Wappen der Stadt Albstadt

Albstadt ist eine Stadt im Süden Baden-Württembergs auf der Schwäbischen Alb, etwa auf halbem Weg zwischen Stuttgart und dem Bodensee. Die im Rahmen der Gebietsreform 1975 neu gebildete Stadt ist die größte Stadt im Zollernalbkreis und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Sie wurde bei ihrer Gründung zur Großen Kreisstadt erhoben, zumal die frühere Stadt Ebingen bereits seit 1. August 1956 Große Kreisstadt war. Mit der Nachbargemeinde Bitz hat die Stadt Albstadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Albstadt liegt auf der Südwestalb, an der Nordwestgrenze am Albtrauf in den Tälern der oberen Eyach und ihrer Zuflüsse sowie der Schmiecha. Die Eyach entspringt unweit nördlich des Stadtteils Pfeffingen, fließt dann in südlicher Richtung durch Margrethausen und Lautlingen, wo sich der Fluss nach Westen wendet, dann den Stadtteil Laufen an der Eyach durchfließt und schließlich das Stadtgebiet in Richtung Balingen verlässt, bevor er in Starzach in den Neckar mündet. Die Schmiecha entspringt nordwestlich des Stadtteils Onstmettingen, fließt dann zunächst in östlicher Richtung nach Onstmettingen, wo sich der Fluss nach Süden wendet, anschließend die Stadtteile Tailfingen, Truchtelfingen und Ebingen durchfließt, sich nach Südosten wendet und das Stadtgebiet in Richtung Sigmaringen verlässt. Der in seinem Unterlauf als Schmeie bezeichnete Fluss mündet bei Inzigkofen in die Donau. Somit geht die Europäische Wasserscheide mitten durch das Stadtgebiet von Albstadt, ihren niedrigsten Punkt erreicht die Wasserscheide mit 742 m ü. NN zwischen Ebingen und Lautlingen auf der Höhe des ehemaligen römischen Kastells Lautlingen an der alten Grenzlinie des Alblimes. Die Quellen der beiden Flüsse Eyach und Schmiecha liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Aufgrund des spät einsetzenden Frühlings und des frühen Wintereinbruchs, sowie aufgrund der stark wasserdurchlässigen und eher unfruchtbaren Juraböden ist Albstadt für die Landwirtschaft eher uninteressant. Daher bieten die fast unberührten Felder und Wälder, die die sanften Hügel bedecken, dem naturbegeisterten Wanderer und im Winter auch den Wintersportlern eine einmalige Gelegenheit, ihren Hobbys nachzugehen.

81 % der Stadtfläche Albstadts sind Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiete. Die Stadt ist drittgrößter kommunaler Waldeigentümer in Baden-Württemberg.

In Albstadt wurde die offiziell tiefste Temperatur in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen, nämlich −36,1 °C in einer Doline am Flugplatz Degerfeld.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Albstadt, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt. Die Gemeinden gehören zum Zollernalbkreis, sofern nicht anderes angegeben: Hechingen, Jungingen, Burladingen, Bitz, Winterlingen, Straßberg, Stetten am kalten Markt (Landkreis Sigmaringen), Meßstetten, Balingen und Bisingen.

Die Stadtteile Burgfelden, Laufen, Lautlingen, Margrethausen, Pfeffingen und Onstmettingen sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt, sie haben einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. In jeder der Ortschaften gibt es ein Ortsamt, quasi ein „Rathaus vor Ort“, in welchem der Ortsvorsteher sein Büro hat. Der Stadtteil Tailfingen hat ein entsprechendes Bürgerbüro mit einem Leiter.

Albstadt bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Neckar-Alb, zu dessen Mittelbereich neben Albstadt selbst die Städte und Gemeinden Bitz, Meßstetten, Nusplingen, Obernheim, Straßberg und Winterlingen im Zollernalbkreis sowie Neufra im Landkreis Sigmaringen gehören.

Erstmals erwähnt wurden die Orte Ebingen, Laufen, Lautlingen, Pfeffingen und Tailfingen in einer Urkunde des Klosters St. Gallen 793; 950 wurden auch Truchtelfingen, 1064 Onstmettingen und Burgfelden und 1275 Margrethausen erstmals urkundlich erwähnt, die alle heutiges Stadtgebiet sind. Bereits 1285 geht aus Urkunden hervor, dass Ebingen Stadtrechte verliehen worden waren, 1338 wurde das Kloster Margrethausen gestiftet.

Ebingen entwickelte sich weiter und kam 1367 zu Württemberg, wo es bald darauf Sitz eines Amtes wurde. 1403 kamen auch Burgfelden, Laufen, Onstmettingen, Pfeffingen, Tailfingen und Truchtelfingen zu Württemberg.

Durch die Einführung der Reformation in Württemberg unter Ulrich, wurden die Orte Burgfelden, Ebingen, Laufen, Onstmettingen, Pfeffingen, Tailfingen und Truchtelfingen evangelisch. 1550 ging die Ortsherrschaft von Lautlingen und Margrethausen von den Herren von Tierberg an die Herren von Westerstetten über, 1625 weiter an die Herren von Stauffenberg, 1805 kamen auch diese beiden Orte zu Württemberg.

Zwischen 1764 und 1770 war der „Mechanikerpfarrer“ Philipp Matthäus Hahn der Pfarrer der Gemeinde Onstmettingen. 1807 wurde das Amt Ebingen aufgelöst und dem Oberamt Balingen zugeteilt; Ebingen wurde jedoch zwischen 1810 und 1817 Sitz eines eigenen Ober- bzw. Unteramtes.

1811 wurde das Kloster Margrethausen aufgelöst und die Gemeinten Lautlingen und Margrethausen auf königlichen Erlass hin getrennt. 1834 gab es die erste Dampfmaschine im Königreich Württemberg in Ebingen, 1842 wurde das Hauptgebäude von Schloss Lautlingen in seiner heutigen Form errichtet. 1859 wird – als Spätfolge der Auflösung des Klosters – die Klosterkirche und der Südflügel der Klosteranlage Margrethausen abgebrochen.

Als Beginn de Industrialisierung in diesem Gebiet wird die Eröffnung der „Zollernbahn“, die von Tübingen bis Sigmaringen führte, angesehen. 1892 wurden in Burgfelden in der St.-Michaelskirche Wandmalereien gefunden. 1911 wurde das heutige Stadtgebiet durch ein Erdbeben schwer zerstört, wobei insbesondere die Gebiete von Lautlingen und Margrethausen betroffen waren. 1930 wurde Tailfingen zur Stadt erhoben und vier Jahre später Truchtelfingen eingemeindet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde 1944 ein schwerer Bombenangriff auf Ebingen und 1945 ein ebensolcher auf Laufen geflogen. Im April rückten die Franzosen ein; das heutige Stadtgebiet Albstadts fiel dabei an das Land Württemberg-Hohenzollern, ab 1952 zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern innerhalb Baden-Württembergs.

1956 wurde Ebingen „Große Kreisstadt", 1971 wurden Burgfelden nach Pfeffingen und Margrethausen nach Ebingen eingemeindet, 1972 und 1973 wurden auch Lautlingen und Laufen zu Ebingen gezählt.

Albstadt entstand am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der Städte Ebingen (mit Laufen an der Eyach, Lautlingen und Margrethausen) und Tailfingen (mit Truchtelfingen) sowie der Gemeinden Onstmettingen und Pfeffingen (mit Burgfelden).

Die Fusion wurde insbesondere von Hans Hoss, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ebingen, und Horst Kiesecker, Bürgermeister der Stadt Tailfingen, vorbereitet und letztlich trotz kontroversen Bürgerentscheiden von den Gemeinderäten verabschiedet.

1978 wurde das Stadtgebiet wiederum durch ein schweres Erdbeben heimgesucht, was zwar hohe Sach-, aber keine Personenschäden verursachte. Das Freizeitbad Badkap wurde 1980 eröffnet, sieben Jahre später finden in Albstadt die Heimattage Baden-Württemberg statt. 1988 wurde schließlich die „Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen“ (heute: Hochschule Albstadt-Sigmaringen) eröffnet, im Jahr darauf das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum in Albstadt-Onstmettingen.

Eine weitere Eröffnung fand mit der des Maschenmuseums in Tailfingen statt. 2004 wurde die Westtangente in Ebingen fertiggestellt und 2007 fanden die Baden-Württembergischen Literaturtage in Albstadt statt.

Wappen und Flagge wurden durch das Regierungspräsidium Tübingen am 27. April 1976 verliehen. Die württembergische Hirschstange deutet auf die Zugehörigkeit der Stadtteile Albstadts zu Württemberg hin. Die Silberdistel wurde als typische Pflanze der Schwäbischen Alb in das Wappen aufgenommen.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Das Gebiet der heutigen Stadt Albstadt gehörte anfangs zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat „ante nemus“ unterstellt. Infolge der Zugehörigkeit zu Württemberg wurde in den meisten Stadtteilen 1534 die Reformation eingeführt, so dass diese über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch waren. Lediglich die Orte Lautlingen und Margrethausen blieben beim alten Glauben, weil die Orte als freie Reichsritterschaft den Herren von Tierberg gehörten und diese beim alten Glauben blieben. In allen evangelischen Orten gibt es daher jeweils eine evangelische Kirchengemeinde und eine meist alte, evangelische Kirche. Die evangelischen Kirchengemeinden in den Stadtteilen Burgfelden, Ebingen, Laufen an der Eyach, Onstmettingen, Pfeffingen, Tailfingen und Truchtelfingen gehören zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Balingen der Evangelischen Landeskirche Württemberg, wobei in Tailfingen neben der alten Peterskirche im 20. Jahrhundert ebenso wie in Ebingen weitere Kirchen entstanden, nämlich 1907 die Pauluskirche, 1953 die Erlöserkirche und 1965 die Kirche auf Stiegel.

Bedingt durch die Industrialisierung zogen im 19. Jahrhundert wieder Katholiken nach Ebingen und Tailfingen, später auch in die anderen evangelischen Stadtteile Albstadts. 1892 konnte sich die Gemeinde Ebingen ihre eigene Kirche St. Josef bauen, die gleichzeitig zur Pfarrei erhoben wurde. Eine weitere katholische Kirche mit Pfarrei (Heilig-Kreuz) wurde 1965 errichtet, gefolgt von der St.-Hedwigskirche von 1973. In Tailfingen wurde 1903 die St.-Bonifatius-Kirche errichtet, die jedoch 1935 abgebrochen wurde. Die heutigen katholischen Kirchen in Tailfingen sind die St.-Elisabeth-Kirche von 1935 und die St.-Franziskus-Kirche von 1969. In Onstmettingen wurde 1955 die Kirche St. Maria gebaut. Die Kirchengemeinde St. Margareta in Margrethausen, die eine Kirche aus dem Jahr 1707 besitzt, betreut auch die Katholiken in Burgfelden und Pfeffingen. Zur Kirchengemeinde St. Johann Baptist Lautlingen, deren Pfarrkirche zweimal neu erbaut wurde, nämlich 1670 nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ein weiteres Mal nach dem Erdbeben 1911, gehören auch die Katholiken in Laufen an der Eyach. Alle katholischen Kirchengemeinden Albstadts gehören zum Dekanat Balingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

An der Spitze der Stadt Ebingen stand seit dem 13. Jahrhundert ein Schultheiß, der den Landes- und Gerichtsherrn vertrat. Ab 1659 wurde dieser vom Amtmann abgelöst, welcher 1759 als Oberamtmann bezeichnet wurde. Neben dem Schultheißen gab es einen Rat (erstmals 1353 erwähnt), der mit dem Gericht identisch war. Mit der Bezeichnung „Bürgermeister“ war der oberste Finanzbeamte der Stadt gemeint. 1929 wird die Bezeichnung „Stadtschultheiß“ in Württemberg durch die heute noch gültige Bezeichnung „Bürgermeister“ ersetzt. Seit der Erhebung Ebingens zur Großen Kreisstadt 1956 trägt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Diese Bezeichnung trägt auch das Stadtoberhaupt der 1975 neu gebildeten Stadt Albstadt. Heute wird der Oberbürgermeister für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ und der weitere Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Das Wappen der Stadt Albstadt zeigt unter goldenem Schildhaupt, darin eine rechtshin liegende schwarze Hirschstange, in Blau eine silberne Silberdistelblüte, von der strahlenförmig sechs silberne Distelblätter ausgehen. Die Stadtflagge ist weiß-blau.

Albstadt unterhält seit 1979 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Chambéry in Frankreich sowie eine Entwicklungspatenschaft mit der Gemeinde Bisoro in Burundi (Afrika).

Im Partnerschaftsvertrag bekundeten die Städte Albstadt und Chambéry, sich für die Menschen in der Dritten Welt einsetzen zu wollen und unterstützten daher finanziell verschiedene Projekte in Afrika. Daraus entwickelte sich die 1993 abgeschlossene, erfolgreiche Entwicklungspatenschaft mit dem Verein der Freunde der Gemeinde Bisoro (Amis de la Commune Bisoro, AACOBI).

Durch Spenden der Bürger aus Albstadt, den direkten Kontakt und durch die Unterstützung der Projekte durch die UNO und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konnten seit 1993 durch diese Patenschaft mehrere Schulgebäude saniert, sechs Schulgebäude neu gebaut, sowie mehrere Trinkwasserversorgungsleitungen und Gesundheitsstationen in der afrikanischen Gemeinde Bisoro finanziert werden.

Im Thalia-Theater Albstadt gastieren zahlreiche Tourneebühnen.

Hier werden konzertante Blasmusik und volkstümliche Musikliteratur gepflegt. Alle Vereine geben regelmäßig Konzerte und wirken bei zahlreichen Veranstaltungen mit. Außerdem gibt es in Albstadt vier Posaunenchöre, welche entweder den jeweiligen Kirchengemeinden oder dem CVJM zugeordnet sind. Als Zusammenschluss der Posaunenchöre Tailfingen, Onstmettingen und Pfeffingen gibt es heute den T O P – Chor in Tailfingen, den Posaunenchor Truchtelfingen, Posaunenchor Ebingen und Posaunenchor Laufen.

In Albstadt befindet sich die Landessportschule des Württembergischen Landessportbundes e. V. Dabei handelt es sich um ein Bildungs-, Trainings- und Sportzentrum, das 1950 mit dem Ziel gegründet wurde, den Sportlerinnen und Sportlern „ihre“ Schule für Sport, Bildung und sportliche Begegnung zu schaffen.

Die Stadt hat mehrere Hallenbäder (Hallenbad Ebingen, Lehrschwimmbäder Onstmettingen und Tailfingen), Skilifte (u. a. FIS-Renn-Skipisten in Tailfingen und Ebingen) und verschiedene ausgeschilderte Langlaufloipen.

Weitere Freizeitangebote sind das „naturbad Albstadt“ (im Stadtteil Tailfingen) und das Freizeitbad „badkap“ (im Stadtteil Lautlingen). Albstadt verfügt über ein gut ausgeschildertes System von Wanderwegen und liegt an der Schwäbischen Albstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Bekannte Sportvereine sind die Mountain Bike RSG Zollernalb und der Radrennsport RSV Tailfingen. Diese richten verschiedene überregional bekannte Radsport-Veranstaltungen aus, dazu gehört ein Rennen der Deutschen Mountainbike Bundesliga, mehrere Straßenrennen sowie der Albstadt-Bike-Marathon mit mehr als 2800 Startern (2007).

Das „Capitol“ in Ebingen ist das größte Kino der näheren Umgebung und umfasst acht modern ausgestattete Kinosäle sowie eine Cocktailbar.

Früher lebte die Stadt von der Textilindustrie, deren Dominanz seit den 1970er Jahren allerdings ständig abgenommen hat. Wirtschaftliche Standbeine sind heute neben der Textilindustrie die Werkzeug- und Elektroindustrie sowie der Fremdenverkehr. Größte Einzelfirma ist im Ortsteil Ebingen die „Nadelfabrik“ als Stammsitz der internationalen Firmengruppe Groz-Beckert.

Albstadt ist über die B 463 Balingen–Sigmaringen zu erreichen. Diese führt durch die Stadtteile Laufen, Lautlingen und Ebingen im Süden des Stadtgebiets. Die nächsten Anschlussstellen an die Bundesautobahn A 81 Stuttgart-Singen sind Empfingen und Oberndorf am Neckar.

Albstadt liegt an der Bahnlinie Tübingen–Hechingen–Balingen–Albstadt–Sigmaringen–Aulendorf (Zollernalbbahn). Albstadt hat insgesamt vier Bahnhöfe: Albstadt-Laufen Ort, Albstadt-Lautlingen, Albstadt-Ebingen West und Albstadt-Ebingen. Früher zweigte in Albstadt-Ebingen noch die Talgangbahn Richtung Albstadt-Onstmettingen ab, die aber 1998 stillgelegt wurde.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 336. Für den Stadtteil Ebingen gilt der Stadttarif 36.

Bei Albstadt liegt der Flugplatz Albstadt-Degerfeld (EDSA).

Die wichtigste lokale Tageszeitung ist der Zollern-Alb-Kurier. Daneben der Schwarzwälder Bote.

Im Stadtteil Ebingen unterhält der Südwestrundfunk (SWR) ein Korrespondenten-Büro. Auf dem Raichberg befindet sich ein 137 Meter hoher Sendemast des SWR für UKW und TV.

Albstadt hat ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Hechingen und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört. Ferner gibt es zwei Notariate, in Ebingen und Tailfingen.

In den Stadtteilen Ebingen, Tailfingen und Onstmettingen gibt es jeweils eine Stadtbücherei.

In Albstadt befindet sich ein Standort der Hochschule Albstadt-Sigmaringen – Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie ein Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Grund -und Hauptschulen).

Die Stadt Albstadt ist Schulträger des Gymnasiums Ebingen und des Progymnasiums Tailfingen, der Lammerberg-Realschule Tailfingen, der Schlossberg-Realschule Ebingen und der Wilhelm-Hauff-Schule (Förderschule). Ferner unterhält sie sechs Grund- und Hauptschulen (Pfeffingen, Ignaz-Demeter-Schule Lautlingen, Luther-Schule Tailfingen, Schalksburg-Schule Ebingen, Schillerschule Onstmettingen und Schule an der Sommerhalde Truchtelfingen), eine Hauptschule (Hohenberg-Hauptschule) und sechs selbständige Grundschulen (Laufen, Margrethausen, Kirchgrabenschule Ebingen, Lammerbergschule Tailfingen, Langenwand-Grundschule Tailfingen und Oststadt-Grundschule Ebingen).

Der Zollernalbkreis ist Träger der beiden Beruflichen Schulen (Hauswirtschaftliche Schule Albstadt und Walther-Groz-Schule – Kaufmännische Schule Albstadt) sowie der Rossentalschule für Geistigbehinderte.

Die private Abendrealschule, der private Sonderschulkindergarten für Geistigbehinderte, der private Sonderschulkindergarten für Körperbehinderte, die Private Berufsfachschule für Mode und die Private Sonderberufsschule der ABA runden das schulische Angebot Albstadts ab.

Auch eine Musik- und Kunstschule und eine Volkshochschule ist in Albstadt ansässig.

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Liste der Bürgermeister von Albstadt

Diese Liste führt die Stadtvorstände der Stadt Albstadt in Baden-Württemberg und der ehemals selbständigen Gemeinden auf, die im Rahmen der Gebietsreform 1975 zur neu gebildeten Stadt Albstadt vereinigt wurden. Dies sind Ebingen, Tailfingen, Onstmettingen, Truchtelfingen, Pfeffingen, Lautlingen, Laufen an der Eyach, Margrethausen und Burgfelden. Die Amtsbezeichnungen (Schultheiß, Amtmann, Oberamtmann, Stadtschultheiß, Bürgermeister und Oberbürgermeister) wechselten im Lauf der Zeiten, ebenso die jeweiligen Amtsbefugnisse.

1933 erfolgte die Eingemeindung nach Tailfingen.

Ab dem 1. April 1972 tritt, bedingt durch die Eingemeindung nach Ebingen, an die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters der ehrenamtliche Ortsvorsteher.

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FC 07 Albstadt

Vereinslogo

Der FC 07 Albstadt ist ein Fußballverein aus der baden-württembergischen Stadt Albstadt.

Der Verein wurde am 27. September 1907 im Nebenzimmer des Gasthauses Sternen in Ebingen gegründet. Der ursprüngliche FC Ebingen wurde später VfB Ebingen (vorübergehend mit Leichtathletik-Abteilung) und letztendlich ab dem Jahr 1923 FV 07 Ebingen benannt.

Nach Beschluss der zunächst getrennt tagenden Mitgliederversammlungen (Zollern-Alb-Halle) erfolgte mit Wirkung am 1. Juli 1998 die Verschmelzung der beiden Traditionsvereine FC 1910 Tailfingen und FV 07 Ebingen (diese beiden Vereine zählten jahrzehntelang zu den führenden Mannschaften der Region) – gleichzeitig vollzog sich die Umbenennung in FC 07 Albstadt.

Der FC 1910 Tailfingen spielte insgesamt fünf Jahre in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg, seinerzeit dritthöchste Liga Deutschlands. Aber auch der FV 07 Ebingen agierte lange Zeit hochklassig. 1949/50 spielte der Club eine Saison in der Oberliga Südwest/Süd. Später spielte Ebingen lange Zeit in der Schwarzwald-Bodensee-Liga, wie die 1. Amateurliga, Vorgänger der Oberliga, zwischen 1961 und 1978 hieß. 1964 und 1965 wurde der FV 07 Ebingen zwar Meister der Liga, die Amateure des VfB Stuttgart setzten sich jedoch jeweils als württembergischer Meister durch. Die ewige Tabelle dieser legendären Schwarzwald-Bodensee-Liga wird vom FC 1910 Tailfingen direkt vor dem damaligen Ebinger Lokalrivalen angeführt.

Überregional machten die beiden Vereine durch DFB-Pokalspiele auf sich aufmerksam. der FC 1910 Tailfingen trat gegen Rot-Weiss Essen, SC Freiburg oder den VfL Bochum an. 1985 wurde der FV 07 Ebingen Sieger im WFV-Pokal, als der FC Wangen 05 4:3 geschlagen werden konnte. In der ersten Runde des DFB-Pokals scheiterte der Klub jedoch deutlich mit einer 2:7-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg. Den wohl größten sportlichen Erfolg einer Fußballjugendmannschaft des Zollernalbkreises, der bis heute unangetastet Bestand hat, konnte die B-Jugend des FC Tailfingen 1980 mit dem Erringen der württembergische Meisterschaft gegen die Stuttgarter Kickers um Jürgen Klinsmann erzielen. Das Endspiel wurde durch ein Tor von Axel Thoma mit 1:0 gewonnen und man qualifizierte sich dadurch für die Deutsche Meisterschaftsrunde. Leider unterlagen die Grün-Weißen gegen den späteren Deutschen Meister Eintracht Frankfurt im Achtelfinale. Spieler dieser erfolgreichen Jugendmannschaft, die von Günter Jetter trainiert wurde, waren u.a. die beiden späteren Bundesligaprofis Egon Flad und Axel Thoma, der Jugendnationalspieler Peter Ramsperger, sowie Manfred Flohr, Rolf Ammann, Damir Ferenczak und Michael Maier, die in der 1.Mannschaft des FC Tailfingen zum Einsatz kamen.

Der FC 07 Albstadt spielte nach der Fusion in der Verbandsliga Württemberg, musste jedoch 2001 in die Landesliga absteigen. Dort erreichte der Klub Mittelfeldplätze, geriet – als Aufstiegsaspirant gestartet – während der Saison 2006/07 in Abstiegsgefahr, rettete sich jedoch im Relegationsspiel gegen den Qualifikanten der Bezirksliga-Vizemeister TSG Ehingen/Donau auf neutralem Platz in Burladingen durch ein 3:2 (n. V.).

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des FC 07 Albstadt gastierte der Deutsche Rekordmeister FC Bayern München am 15. Juli 2007 vor 10.000 Zuschauern zu einem Freundschaftsspiel im Albstadion Albstadt. Das Team des Bayern-Trainers Ottmar Hitzfeld siegte deutlich mit 13:0 gegen die Albstädter Landesliga-Mannschaft des FC 07.

Mehrfache Meisterschaften im Punktspielbetrieb.

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Pfeffingen (Albstadt)

Pfeffingen Albstadt Paulus-chirch.jpg

Pfeffingen ist ein Stadtteil von Albstadt im Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Es liegt auf der Schwäbischen Alb, etwa auf halbem Weg zwischen Stuttgart und dem Bodensee.

Pfeffingen liegt in 764 m Höhe, eingebettet in mehrere kleine Seitentäler am Ursprung der Eyach auf der Schwäbischen Alb. Auch heute noch wird intensive Schafzucht betrieben, charakteristisch für die Schwäbische Alb und nicht selten trifft man rund um Pfeffingen auf große Schafsherden. Die Landschaft wird durch zahlreiche Naturschutzgebiete bewahrt und durch meist ehrenamtlichen Helfer gepflegt, wie z. B. das Naturschutzgebiet Irrenberg nördlich von Pfeffingen.

Pfeffingen weist eine Gemarkungsfläche von 1343 Hektar aus.

Durch Rückschlüsse von Funden aus der älteren Eisenzeit könnte die erste Besiedelung dieser Gegend um etwa 700 v. Chr. stattgefunden haben. Urkundlich erwähnt wurde der Ort Pfeffingen zum ersten Male in einer Urkunde des Klosters St. Gallen im Jahre 793 als Faffinga. Der Ort selbst ist eine alemannische Gründung, so wie alle Wohnstätten, die auf -ingen enden. Der erste Bestandteil des Ortsnamens gibt meist den Anführer oder Gründer der Besiedlung an. So bedeutet Pfeffingen: zu den Leuten des Paffo oder Faffo gehörend. 1403 kam Pfeffingen zu Württemberg und wurde dem Amt bzw. Oberamt Balingen zugeordnet, aus dem 1934 der Landkreis Balingen hervorging. Herzog Ulrich von Württemberg führte 1534 in seinem Territorium (und damit auch in Pfeffingen) die Reformation durch; seither ist Pfeffingen evangelisch. Im 18. Jahrhundert wurde vermehrt Kohle gebrannt und Kienspan aus Tannenwurzeln gewonnen. Der eifrige Handel mit den harzreichen Kienspänen brachte den Pfeffingern den Namen Kea-Länder ein, der bis heute für die Pfeffinger und die umliegenden Gemeinden ein Begriff ist. Im Dorfzentrum steht deshalb auch eine Statue, das Keaweib, eine Frau, die in einem Korb die Kienspäne zum Markt nach Ebingen trägt.

Am 1. Juli 1971 wurde Burgfelden nach Pfeffingen eingemeindet, am 1. Januar 1975 wurde Pfeffingen (mit dem Ortsteil Burgfelden) im Rahmen der Gemeindereform Teil der neu gebildeten Großen Kreisstadt Albstadt.

Das Wappen von Pfeffingen zeigt unter goldenem Schildhaupt, eine liegende schwarze Hirschstange, in Schwarz zwei schräggekreuzte goldene Spindeln.

In Pfeffingen befinden sich mehrere sehr gut erhaltene Fachwerkbauten, die mehrere hundert Jahre alt sind.

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Source : Wikipedia