Aktenzeichen XY

3.4209169054522 (3490)
Geschrieben von c3po 19/03/2009 @ 12:07

Tags : aktenzeichen xy, fernsehen, kultur

Neueste Nachrichten
Aktenzeichen XY ungelöst: 21 Hinweise nach Hurenmord im TV - Bild.de
Das ZDF sendete in „Aktenzeichen XY... ungelöst“ erstmals Bilder einer Überwachungskamera, die den Mord an der rumänischen Prostituierten Lina († 31) in deren Stuttgarter Wohnung zeigten. Die Polizei: „21 Anrufe gingen nach der Sendung ein....
Zwei Fälle aus Hannover bei "XY" - WELT ONLINE
Hannover - Zwei ungelöste Mordfälle aus dem Raum Hannover werden am Mittwoch in der Sendung "Aktenzeichen XY" (ZDF, 20.15 Uhr) präsentiert. Im ersten Fall geht es um eine am 11. Mai von ihrem Ex-Ehemann in Hannover-Kleefeld auf offener Straße...
Mehr Interesse für «Aktenzeichen: XY»: - Netzeitung
Wenn man die aufgeregten Diskussionen um die RTL-Show «Erwachsen auf Probe» und die Gerichtsurteile zur Sendung als PR-Kampagne für den TV-Sender betrachtet, dann scheint sie nicht viel gebracht zu haben. Die Aufregung vorher war groß,...
Sonntagsfragen an Rudi Cerne - Quotenmeter
Das ZDF hat einen neuen, alten Quotenhit: «Aktenzeichen XY»: Mit Moderator Rudi Cerne sprach Quotenmeter.de über die erfreulichen Zahlen und über die Verbindung zwischen Sport und Mord. Herr Cerne, der große Quotenerfolg von «Aktenzeichen XY» - vor...
Hurendrama von Stuttgart: Aktenzeichen XY zeigt Mord-Video im TV - Bild.de
Heute zeigen sie die Kamera-Aufnahme eines Mordes in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. So erhoffen sich die Fahnder endlich den entscheidenden Tipp! Es war Ostersamstag 2008. Die Prostituierte Lina (31) war gerade in ihrer Termin-Wohnung an der...
Staatsanwaltschaft Potsdam sucht Betrüger über «Aktenzeichen XY» - Ad-Hoc-News (Pressemitteilung)
Über den Millionenbetrüger Dr. Maximilian Kloiber berichtet die ZDF-Sendung »Aktenzeichen XY ... ungelöst» am Mittwoch (3. Juni, 20.15 Uhr). Der Gesuchte soll mehrere Hundert Personen um insgesamt rund 18 Millionen Euro betrogen und das Geld nach...
Aktenzeichen: XY ... ungelöst - DiePresse.com
XY History - Skrupellose Räuber gehen über Leichen: Seit Jahren steht die Wohnung leer. Es will einfach niemand einziehen. Zu groß sind die Angst und der Respekt davor, was vor etlichen Jahren in den Räumen passiert ist. Damals drangen mehrere Räuber...
Aktenzeichen XY... ungelöst fahndet nach dem Bomben-Bankräuber - tz online
Jetzt wird er im Fernsehen in der Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst gesucht. Die Serie des 50 bis 60 Jahre alten Räubers begann am 10. April in Münsing (Kreis Bad-Tölz-Wolfratshausen). Er entkam mit einem Mountainbike. Am 21....
"Aktenzeichen XY" soll bei Aufklärung helfen - ORF.at
Zwei ungeklärte Banküberfälle sollen mit Hilfe der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" gelöst werden. Schon in einem Mordfall an einem Kufsteiner Autohändler wurde in der Sendung um Hinweise gebeten. Am 22. April 2008 in Tannheim und am 7....
Fahndung nach Bankräuber bei "Aktenzeichen XY ungelöst" - Heidenheimer Zeitung
Juni, 20.15 Uhr, wird in der ZDF-Fernsehsendung Aktenzeichen XY ungelöst im Rahmen einer Bankraubserie auch über die Straftat in Niederstotzingen berichtet und nach dem unbekannten Täter öffentlich gefahndet. Nach umfangreichen Ermittlungen geht die...

Aktenzeichen XY … ungelöst

Aktenzeichen XY Log.svg

Mit Hilfe der Zuschauer sollen ungeklärte Straftaten im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung aufgeklärt werden. Dazu werden den Zuschauern in jeder Sendung drei bis fünf ungelöste Kriminalfälle in Form von etwa zehnminütigen filmischen Rekonstruktionen („Filmfälle“) vorgestellt, in denen die polizeilich ermittelten Fakten so realitätsnah wie möglich veranschaulicht werden. Des Weiteren werden Fälle behandelt, bei denen anhand von eingeblendeten Personenfotos, Phantombildern oder Abbildungen markanter Gegenstände nach Straftätern oder der Identität unbekannter Toter gefahndet wird („Studiofälle“). Zuschauerhinweise können per Telefon oder Internet abgegeben werden. Nach Angaben der Redaktion werden im Durchschnitt etwa 40 Prozent der ausgestrahlten Fälle aufgeklärt.

Die Sendung startete am 20. Oktober 1967. Urheber des Formats und erster Moderator war Eduard Zimmermann. Er gab die Sendung nach der 300. Folge am 24. Oktober 1997 an Butz Peters ab, der sie gemeinsam mit Zimmermanns Adoptivtochter Sabine Zimmermann moderierte, die bereits seit der 200. XY-Folge (1987) im Münchner Studio neben Zimmermann die Fahndungen präsentierte. Seit dem 18. Januar 2002 moderiert Rudi Cerne die Sendung.

Mit „Aktenzeichen XY … ungelöst“ schuf Eduard Zimmermann in Zusammenarbeit mit dem ZDF 1967 eine Weltneuheit. Zwar war schon vorher in Nachrichtensendungen mit Fotos und Phantombildern nach Tätern gefahndet worden, doch als eigenständiges Sendeformat war die Fernsehfahndung vor diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Die Idee zur Sendung kam Zimmermann bei der Arbeit an seiner 1963 gestarteten Sendereihe Vorsicht Falle!, in der er die Zuschauer vor aktuellen Betrugsmaschen (Untertitel: Nepper-Schlepper-Bauernfänger) warnte und von den Zuschauern daraufhin öfters entsprechende Personenbeschreibungen und Informationen über Betrüger bekam. Das brachte ihn auf den Gedanken, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei ungelöste Kriminalfälle in einer eigenen Sendung zu behandeln. Auch bekannte Eduard Zimmermann, einmal selbst Opfer eines Betrügers geworden zu sein und daraus seine Motivation für diese Sendungen geschöpft zu haben.

Ab der vierten Ausgabe (15. März 1968) beteiligte sich das Österreichische, ab der 13. (24. Januar 1969) auch das Schweizer Fernsehen an der Produktion und Ausstrahlung der Sendung. Seit 1975 wird die Sendung in Farbe ausgestrahlt.

Die Sendung wurde zunächst in den ZDF-Studios in Wiesbaden produziert, ab 1969 dann in den Studios der ZDF-Tochter FSM in Unterföhring, die 1997 in den Bavaria Film- und Fernsehstudios aufgingen. Die Studioregie führte von der ersten Sendung bis Ende 1998 Bundesfilmpreisträger Kurt Grimm, der in dieser Zeit auch bei vielen hundert Filmfällen Regie führte und die Drehbücher maßgeblich mitbestimmte.

Die Titel- und Spannungsmusiken für die Filmfälle komponierte über lange Jahre hinweg Heinz Kiessling. Die Sprechertexte bestritten zumeist Wolfgang Grönebaum (1967–1989), Isolde Thümmler (1985–2005), Michael Brennicke (1989–2003 und seit 2006) und Joachim Höppner (2001–2006).

Zum 30-jährigen Jubiläum der Fernsehsendung strahlte das ZDF 1997 eine von Frank Elstner moderierte Sondersendung aus, die im Gespräch mit Eduard Zimmermann vier besonders spektakuläre Fälle der Reihe anhand der jeweiligen originalen Fahndungsfilme präsentierte und in kurzen Einspielern auch deren Klärung mit Details nachstellte, die man bislang zurückgehalten hatte. (Die Originalfilmfälle wurden dabei leicht gekürzt und die Namen der Beteiligten verändert; einige Texte sprach Grönebaum zu diesem Zweck neu).

Am 8. November 2002 – nach 35 Jahren XY – wurde die 350. Sendung ausgestrahlt. In dieser Jubiläumsfolge war Eduard Zimmermann bei Rudi Cerne nochmals zu Gast in seiner Sendung, um einen erneuten Anlauf für die Aufklärung des Mordfalls Ursula Herrmann (1981) zu unternehmen, der ihm nach eigenem Bekunden besonders am Herzen lag.

Mit der Ausgabe am 6. Dezember 2002 endete die Beteiligung des Österreichischen Fernsehens; ein Jahr später, am 5. Dezember 2003, stieg auch das Schweizer Fernsehen aus. Seither wird die Sendung nur noch in Deutschland ausgestrahlt, kann aber in Österreich und der Schweiz noch über Satellit empfangen werden.

Von 2005 bis 2007 wurde XY zwölfmal statt wie zuvor zehnmal pro Jahr gesendet. Seit dem 5. Juli 2007 wird XY im Bildformat 16:9 ausgestrahlt. Im Zusammenhang mit größeren Programmumstellungen kehrte das ZDF ab dem 20. Februar 2008 zu jährlich zehn Ausgaben zurück, erweiterte dafür aber die Sendezeit auf 90 Minuten. Aufgrund guter Einschaltquoten im Jahr 2008 sollen im Jahr 2009, bei unveränderter Sendezeit, wiederum zwölf Folgen ausgestrahlt werden.

Am 10. Mai 2007 strahlte das ZDF die 400. XY-Folge aus. Dabei traten im Studio Eduard Zimmermann, Sabine Zimmermann, Butz Peters, Konrad Toenz, Werner Vetterli und Stephan Schifferer als Gäste auf.

Außerdem wurde Bilanz gezogen: In den vorangegangenen 399 Folgen seit 1967 waren 3750 Fälle behandelt worden. 1571 davon konnten aufgeklärt werden, was einer Erfolgsquote von 42 Prozent entspricht. Fast jeder dritte XY-Fall war ein Mordfall. Von den bisher über 1200 vorgestellten Mordfällen konnten im Laufe der Jahre 445, also rund 37 Prozent aufgeklärt werden. Platz 2 in der Statistik belegen die Raubüberfälle (948 Fälle, 35 Prozent geklärt) gefolgt von Betrugsdelikten (556 Fälle, 60 Prozent geklärt) und versuchten Tötungsdelikten (179 Fälle, 80 Prozent geklärt). Aber auch eher seltene Delikte wurden in der Sendung vorgestellt. So befasste sich XY in fünf Fällen mit Kindesentziehung, in zwei Fällen mit Tierquälerei und in einem Fall mit dem illegalen Handel von geschützten Tieren.

Im Rahmen der Fahndungen aus Deutschland wurden am häufigsten Fälle aus Nordrhein-Westfalen (588 Fälle) behandelt, gefolgt von Bayern (448 Fälle) und Baden-Württemberg (381 Fälle). Bei den nichtdeutschen Fahndungen steht Österreich mit 455 Fällen an der Spitze, gefolgt von der Schweiz mit 451 Fällen. Auch die Niederlande (11 Fälle), die Tschechische Republik, Italien, Schweden, Ungarn, Großbritannien und sogar die USA stellten einen Fall in XY vor.

Das Format stieß von Anfang an, vermehrt in den ersten beiden Jahrzehnten seiner Ausstrahlung, auf kritische Stimmen in Teilen von Presse und Öffentlichkeit, die der Fernsehserie unter anderem „Menschenjagd“, Förderung des Denunziantentums, Diskriminierung von Minderheiten, Schüren von Ängsten und Instrumentalisierung von Verbrechen zu Unterhaltungszwecken vorwarfen. Fürsprecher der Sendung verwiesen dagegen auf die strenge Sachlichkeit der Fahndungsbeiträge und die ständige engste Zusammenarbeit mit den ermittelnden Behörden.

1992 wurde aufgrund eines bei XY ausgestrahlten Fotos aus einer Überwachungskamera Donald Stellwag fälschlicherweise als Bankräuber identifiziert und später verurteilt. Erst 2001, nach der Haftentlassung, erkannte man den Justizirrtum.

Der Kriminologe und Strafrechtsexperte Arthur Kreuzer kritisierte 1995 am Beispiel der Fahndung nach einem aus einem Hafturlaub nicht zurückgekehrten Straftäter, der in der Zwischenzeit resozialisiert gewesen sei, die Unverhältnismäßigkeit und den möglichen Missbrauch als „für Ermittler bequeme Methode“.

In die Kritik geriet XY zuletzt 2008, als sich kurz nach Ausstrahlung der Februar-Sendung herausstellte, dass Videoaufnahmen eines in Kooperation mit dem FBI entstandenen und zuvor als „spektakulärste Personenfahndung in der vierzigjährigen Geschichte von ‚Aktenzeichen XY‘“ angekündigten „Studiofalls“ nicht den gesuchten mutmaßlichen amerikanischen Kriminellen James J. Bulger und seine Lebensgefährtin, sondern ein unbescholtenes Urlauber-Ehepaar aus Deutschland zeigten.

Neben der Hauptmoderation gab es immer sogenannte Aufnahmestudios. Das deutsche Studio war in München und wurde zunächst von Peter Hohl geleitet, ab 1979 von Irene Campregher und ab 1987 von Sabine Zimmermann.

Als ORF 1968 und SRG 1969 mit in die Sendereihe einstiegen, bekamen auch sie eigene Aufnahmestudios. Das österreichische Studio in Wien wurde zunächst von Teddy Podgorsky geleitet, ab 1971 bis zum Ausstieg des ORF von Peter Nidetzky. Das Schweizer Studio in Zürich wurde zuerst von Werner Vetterli geleitet, ab 1976 von Konrad Toenz und ab 1998 bis zum Ausstieg des SRG von Stephan Schifferer.

Auch der DFF hatte ein kurzlebiges Aufnahmestudio in Potsdam, welches von Annette Judt geleitet wurde. Zum ersten Mal konnte Eduard Zimmermann am 5. Oktober 1990, also zwei Tage nach der deutschen Wiedervereinigung das Berliner Aufnahmestudio begrüßen. Nach nur fünf Sendungen entfiel der Telefonaufnahmeplatz allerdings wieder, nachdem die Telefonverbindungen zwischen den neuen und alten Bundesländern so verbessert worden waren, dass die Zuschauer direkt in München anrufen konnten.

Am 18. Juli 1969 war einmalig auch das niederländische Fernsehen mit Johann van Minnen durch ein eigenes Aufnahmestudio vertreten. Es wurde aufgrund der Sprachbarrieren aber wieder aufgegeben.

Im Laufe der Jahre wirkten zahlreiche prominente Darsteller in Gastrollen bei XY-Filmfällen mit. Dazu gehören unter anderem Robert Atzorn, Christiane Blumhoff, Peter Bond, Philipp Brammer, Volker Brandt, Katharina Brauren, Hanna Burgwitz, Jochen Busse, Nils Clausnitzer, Sebastian Fischer, Pierre Franckh, Wolfgang Grönebaum, Raimund Harmstorf, Michel Jacot, Sabine Kaack, Heide Keller, Stephanie Kellner, Wilfried Klaus, Anja Klawun, Eva Klemt, Marion Kracht, Annette Kreft, Andrea L’Arronge, Heiner Lauterbach, Madeleine Lierck, Ursula Ludwig, Thomas Luft, Wilhelm Manske, Franjo Marincic, Heinz Meier, Ruth Moschner, Miroslav Nemec, Christine Neubauer, Sabine Postel, Franz Rampelmann, Robinson Reichel, Simone Rethel, Marianne Rogée, Dieter Schaad, Otto Sander, Tana Schanzara, Rolf Schimpf, Melanie Sigl, Andreas Sportelli, Krista Stadler, Rinaldo Talamonti, Julia Thurnau, Irmhild Wagner, Katja Wagner, Herbert Weicker, Annemarie Wendl und Kai Wiesinger.

Zum Seitenanfang



Werner Vetterli

Werner Vetterli (* 28. Juli 1929 in Stäfa; † 14. Juni 2008) war ein Schweizer Sportler, Sportreporter, Fernsehmoderator und Politiker.

Vetterli wurde als Sohn eines SBB-Angestellten und einer Bauerntochter geboren und wuchs in Stäfa auf. Er liess sich zum Primarlehrer ausbilden.

Vetterli zählte in den 1950er Jahren zu den erfolgreichsten Schweizer Modernen Fünfkämpfern. 1954 wurde er in Budapest Vize-Weltmeister in der Einzelwertung. In der Teamwertung gewann er, zusammen mit Hansueli Glogg und Erhard Minder, im gleichen Jahr die Silbermedaille und ein Jahr später die Bronzemedaille. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere musste er aber wegen des Boykotts der Schweiz auf seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1956 verzichten; an den Spielen von 1952 und 1960 konnte er keine Medaille holen.

1956 begann Vetterli für Radio DRS, ab 1965 für das Schweizer Fernsehen als Reporter, Moderator und Produzent von Politik-, Verkehrs- und Sportsendungen zu arbeiten, besonders seine Langlauf-Direktreportagen sind unvergessen.

Von 1969 bis 1976 moderierte er die Schweizer Fahndungsaufrufe in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY … ungelöst. Vetterli war auch Moderator in den Sendungen "Heute abend in..." und "Antenne".

Nach seiner Fernsehkarriere wurde Vetterli politisch aktiv: Zunächst als Kandidat für den Ständerat angetreten, gehörte er von 1991 bis 1999 für die SVP dem Nationalrat an.

Vetterli war verheiratet und hatte zwei Kinder. Zuletzt lebte er in Uitikon.

Zum Seitenanfang



Simona Brokmann

Simona Brokmann (* 1963) ist eine deutsche Schauspielerin.

Ihre Laufbahn beim deutschen Film und Fernsehen begann 2003 mit der Fernsehserie Marienhof (ARD), in der sie in einer Folge eine Nebenrolle hatte. Danach folgten Fernsehauftritte bei Unter uns und diverse Episodenrollen z. B. in Aktenzeichen XY … ungelöst und auch Verbotene Liebe. Seit 2008 kann man die außer Deutsch noch fließend Italienisch, Spanisch, Englisch und Französisch sprechende Schauspielerin, in der täglichen Serie 112 – Sie retten dein Leben bei RTL sehen. In der Produktion von action concept spielt sie die blinde Disponentin Rita Brandt. Simona Brokmann spielt auch bei Theaterproduktionen mit.

Zum Seitenanfang



Simone Rethel

Simone Rethel-Heesters (* 15. Juni 1949 in Herrsching am Ammersee) ist eine deutsche Schauspielerin.

Als Schülerin spielte sie 1965 die Hauptrolle in dem Film Die fromme Helene unter der Regie von Axel von Ambesser (mit Theo Lingen und Friedrich von Thun). Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Schauspielausbildung bei Hanna Burgwitz und debütierte noch während ihrer Ausbildung 1966 am Bayerischen Staatsschauspiel in München - wieder unter der Regie von Axel von Ambesser, der seine Entdeckung immer wieder für die Bühne und das Fernsehen für die verschiedensten Rollen engagierte.

Rethel tritt vor allem auf Boulevard-Bühnen auf und wirkte in etlichen TV-Serien wie Aktenzeichen XY … ungelöst, Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Schöne Ferien und Diese Drombuschs mit.

Seit 1992 ist Simone Rethel mit dem niederländischen Schauspieler Johannes Heesters verheiratet.

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin widmet sie sich der Malerei und der Fotografie. Seit Anfang 2005 ist Simone Rethel-Heesters als Botschafterin für die Initiative Altern in Würde tätig und ist bemüht, das Thema Alzheimersche Krankheit mehr in die Öffentlichkeit zu bringen.

Zum Seitenanfang



Öffentlichkeitsfahndung

Übergabe der Belohnung an einen Informanten, der Hinweise auf zwei gesuchte Terroristen auf den Philippinen gab

Die Öffentlichkeitsfahndung ist ein Fahndungshilfsmittel nach Personen oder Sachen der Strafverfolgungsbehörden, seltener auch von der Justiz oder von Privatpersonen mit Hilfe der Mitwirkung der Bevölkerung. Ziel ist es, einen großen Personenkreis anzusprechen und diesen zur Mithilfe aufzufordern. Sie wird nur bei bedeutsamen Fällen angewandt.

Hierbei werden nach der Begehung schwerwiegender Straftaten oder Gefängnisausbrüchen auch Belohnungen ausgelobt. Ganz überwiegend handelt es sich hierbei um die Suche nach Personen, die Personenfahndung; dabei werden meistens Tatverdächtige oder verurteilte Straftäter gesucht, seltener auch Zeugen. Sehr häufig besteht bei den gesuchten Personen bereits ein vollstreckbarer – offener – Haftbefehl oder eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hauptsächlich durch die Einbindung der Massenmedien besorgt, z. B. durch Durchsagen im Hörfunk, in Fernsehsendungen (Nachrichten, Aktenzeichen XY … ungelöst usw.). Weitere Arten sind der Aushang von Steckbriefen, Zeugenaufrufe (Anschläge) oder die Publizierung im Internet. Die Polizei gibt bei der Sofortfahndung nach bedeutenden Straftaten auch Lautsprecherdurchsagen mit der Bitte um Mitfahndung aus.

Auch sehr breit angelegte Hausbefragungen sind ein Mittel der Öffentlichkeitsfahndung.

In Deutschland ist die Öffentlichkeitsfahndung unter anderem in § 131a StPO normiert.

Die erste Fahndung mittels Fernsehen fand am 7. November 1938 in Berlin statt. Sie wurde nach dem Mord an einem Taxifahrer vom legendären Berliner Ermittler Ernst Gennat organisiert.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia