ARTE

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Geschrieben von bishop 23/03/2009 @ 16:10

Tags : arte, fernsehsender, kultur

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ARTE

ARTE in Straßburg

ARTE (Abkürzung für Association Relative à la Télévision Européenne) ist ein Fernsehsender mit Sitz in Straßburg (Hauptsitz), Baden-Baden und Issy-les-Moulineaux bei Paris, der in deutsch-französischer Kooperation betrieben wird. ARTE wurde 1992 durch einen Staatsvertrag vom 2. Oktober 1990 zwischen dem französischen Staat und elf deutschen Ländern gegründet und ging am 30. Mai 1992 auf Sendung.

Im November 1988 bildeten die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines deutsch-französischen Kulturkanals. Unterstützt wurde das Projekt vom damaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand und Bundeskanzler Helmut Kohl. Am 2. Oktober 1990, am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, kam es schließlich zur Unterzeichnung eines zwischenstaatlichen Vertrags durch Vertreter der französischen Republik und der zehn alten Bundesländer und Berlin. Er bildete die Grundlage für den Europäischen Kulturkanal ARTE. Die fünf neuen Bundesländer traten 1996 bei.

1991 gründete man in Straßburg die Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung ARTE G.E.I.E. (frz. Groupement Européen d'Intérêt Économique, Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung). Gleichberechtigte Mitglieder sind die ebenfalls 1991 entstandene Koordinierungszentrale ARTE Deutschland in Baden-Baden, an der die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF zu je 50 Prozent beteiligt sind, sowie der französische Kulturkanal „La Sept“. Dieser war bereits 1986 ins Leben gerufen worden und hatte seit 1989 seine Sendungen auf dem Satellit TDF 1 sowie in einem Programmfenster des französischen Senders FR3 jeweils samstags von 15 Uhr bis Mitternacht ausgestrahlt. Mit der Gründung von ARTE gab „La Sept“ seine Sendefrequenz an den neuen Kulturkanal weiter und wurde selbst Mitglied von ARTE. Seit seiner Umbenennung im Jahr 2000 heißt „La Sept“ nun „ARTE France“.

Im Mai 1992 ging ARTE über Satellit (TDF 1-2 und DFS1-Kopernikus) und Kabel auf Sendung, zunächst nur im Abendprogramm von 19 bis 01 Uhr, ab 1994 bis 03 Uhr nachts. Ab Oktober 1998 liefen auch ab 14 Uhr nachmittags schon Sendungen und seit 2006 ist ARTE rund um die Uhr zu sehen.

Die Schwerpunkte des Programms sind Kultur, Europa und die Vermittlung von Informationen aus vorzugsweise ungewöhnlichen Perspektiven, beispielsweise über die Sendungen ARTE Kultur oder Das Forum der Europäer.

Der Sender ist bekannt für hochwertige Dokumentationen und ein originelles Senderdesign, wofür er zusammen mit seinem Beitrag zur europäischen Integration bereits mehrere Auszeichnungen erhielt. Eine Art „Markenzeichen“ ist der Themenabend: In regelmäßigen Abständen (dienstags, donnerstags und sonntags) werden einen Abend lang zwei bis vier Fernsehbeiträge verschiedener Genres (Spielfilm, Dokumentationsfilm, Reportage etc.) zu einem bestimmten, zumeist aktuellen Thema gezeigt. Diese umfassten zum Beispiel Themen wie Überwachung, Google oder die Die Silicon Valley Story.

Zusätzlich zeigt ARTE jede Woche etwa sechs Spiel- und Fernsehfilme mit Produktionen des zeitgenössischen Weltkinos, die sich durch künstlerische Originalität und Fantasie auszeichnen. Darunter finden sich auch Filme aus fernen Ländern oder von weniger bekannten Regisseuren, sowie Filmklassiker und Stummfilme. Freitags laufen im Nachtprogramm schrille, provokante und skurrile Trashfilme.

Auch das Kurzfilm-Genre kommt auf ARTE nicht zu kurz. So gibt es seit mehreren Jahren das wöchentliche Kurzfilm-Magazin Kurzschluss, das neben Berichten über Festivals und Portrais über Regisseure auch immer einige Kurzfilme in voller Länge ausspielt. Des Weiteren sind im Programm diverse Kurzfilme zwischen anderen Sendungen platziert, diese Kurzfilme sind oft nicht im offiziellen Programm, das TV-Zeitschriften oder auch ARTE selbst veröffentlicht, aufgeführt.

Im Bereich Musik und Tanz überträgt der Sender große Veranstaltungen, wie die „Folles Journées de Nantes“, die Nummer 1 unter den europäischen Festivals mit klassischer Musik, sowie Konzertaufzeichnungen bekannter Dirigenten und Musiker und Aufführungen aus renommierten europäischen Theatern und Opernhäusern. Neben diesen eher klassischen Kulturbeiträgen berichtet das Musik- und Kulturmagazin Tracks über Entwicklungen in verschiedenen, modernen Subkulturen, so dass auch Themen behandelt werden, die eher das jüngere Publikum ansprechen.

ARTE zeigt grundsätzlich Spielfilme in unveränderter Fassung. Nicht jugendfreie oder kontroverse Beiträge erhalten jedoch einen entsprechenden Hinweis zu Beginn.

2002 wurde die ARTE-Redaktion mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

Zahlreiche ARTE-Produktionen und Koproduktionen sind mit wichtigen internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Unter anderem erhielt Florian Henckel von Donnersmarcks Film Das Leben der Anderen einen Oscar für den besten ausländischen Film 2007, den Deutschen Filmpreis in Gold 2006 und den Europäischen Filmpreis 2006. Letzteren bekam Vier Monate, drei Wochen und zwei Tage im darauffolgenden Jahr. Paradise now gewann 2006 den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film und „G8 auf Wolke sieben“ erhielt im selben Jahr einen Emmy. Außerdem wurde Daniel Barenboims Aufführung von Wir können den Hass nur verringern gemeinsam mit dem West-Eastern Divan Orchestra mit einem Emmy und dem Goldenen FIPA ausgezeichnet.

Bei der Oscarverleihung im Jahr 2008 erhielten „Peter und der Wolf“ als bester animierter Kurzfilm sowie Taxi to the dark side als bester Dokumentarfilm die Trophäe.

Das ARTE Magazin bietet jeden Monat einen Überblick über das ARTE-Programm mit Hintergrundberichten zu den Programmhighlights, Interviews mit prominenten Schauspielern und Regisseuren sowie Buch- und Servicetipps. Elementarer Bestandteil des Hefts ist der ausführliche und komplette Programmteil. Das Magazin hat inzwischen etwa 85.000 Abonnenten und ist seit Januar 2007 auch im Einzelverkauf am Kiosk erhältlich. Die verkaufte Auflage liegt jeden Monat über 100.000 Exemplare (IVW).Die insgesamt verbreitete Auflage beträgt 130.000 Exemplare. Das ARTE Magazin konnte seine verkaufte Auflage in 2008 gegenüber 2007 um ca. 7 % steigern und gehört damit zu den den Ausnahmen im durch Auflagenrückgänge gekennzeichneten Printmedienmarkt.

Die ARTE Edition umfasst ein umfangreiches Angebot von Büchern, deren Inhalte in unmittelbarer Nähe zum Programm und zur Philosophie des Senders stehen, sowie DVDs mit Spiel- und Fernsehfilmen, Konzerten und Opernproduktionen, Dokumentarfilmen und Dokumentationsreihen.

ARTE besteht aus drei Einheiten: der Zentrale ARTE G.E.I.E. in Straßburg und den beiden Mitgliedern ARTE France und ARTE Deutschland TV GmbH. Letztere liefern jeweils 40% der von ARTE gesendeten Programme. Von der Zentrale und anderen mit ARTE kooperierenden Sendern kommen die restlichen 20% der Sendungen. ARTE France und ARTE Deutschland unterbreiten Programmvorschläge, sind gemeinsam für die Finanzierung und die Kontrolle der Zentrale in Straßburg verantwortlich und in allen Gremien und Organen von ARTE G.E.I.E. vertreten.

Der Sender finanziert sich zu 95 % über die in Deutschland und Frankreich erhobenen Fernsehgebühren. Gemäß dem Gründungsvertrag strahlt der Sender keine Werbung aus, eine Teilfinanzierung durch Sponsoring ist jedoch zulässig.

ARTE arbeitet mit einigen europäischen Partnern zusammen, die sich im Rahmen von Assoziierungsverträgen dazu verpflichtet haben, eine bestimmte Anzahl von Koproduktionen umzusetzen und gegenseitig Programme auszutauschen. Zu den assoziierten Sendern, die mit beratender Stimme in den Gremien von ARTE vertreten sind, gehören: RTBF (Belgien), TVP (Polen), ORF (Österreich), SRG (Schweiz), TVE (Spanien), YLE (Finnland), BBC (Großbritannien) und SVT (Schweden).

Die Zentrale ARTE G.E.I.E. hat ihren Sitz in Straßburg und entscheidet über Programmstrategie, Programmkonzeption und Programmplanung. Sie ist für die Ausstrahlung und die Sprachbearbeitung der Sendungen sowie für die Programmpräsentation zuständig. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern koordiniert und gestaltet ARTE G.E.I.E. die Kommunikation des Senders und ist für die Beziehungen mit den europäischen Partnern zuständig. Darüber hinaus werden die Nachrichtensendungen ARTE Info und ARTE Kultur, sowie einige Themenabende und Gesprächsrunden in Straßburg produziert. Die Zentrale beschäftigt derzeit 365 feste Mitarbeiter.

Seit dem 13. Oktober 2003 vereint der Gesellschaftssitz von ARTE G.E.I.E. am Quai Chanoine Winterer in Straßburg ganz in der Nähe der europäischen Institutionen alle Abteilungen der Zentrale unter einem Dach. Das Gebäude wurde von den Architekten Hans Struhk und Maechel/Delaunay/Jund entworfen und hat eine Nutzfläche von 14.350 m². Den Eingang des Gebäudes schmückt seit 2006 der „Giraffenmann“, eine Skulptur von Stephan Balkenhol.

ARTE France mit Sitz in Issy-les-Moulineaux im Südwesten von Paris produziert, koproduziert und erwirbt ebenfalls Programme für ARTE. Das französische Mitglied hat 220 feste Mitarbeiter, die in den Bereichen Programm, Kommunikation, Entwicklung, internationale Zusammenarbeit und Management tätig sind. Gesellschafter sind France Télévisions zu 45 %, der Staat Frankreich zu 25 %, Radio France zu 15 % und das Institut national de l'audiovisuel (INA) zu 15 %. ARTE France hat zwei Tochtergesellschaften: die Spielfilmproduktionsgesellschaft ARTE France Cinéma und die audiovisuelle Verlags- und Produktionsgesellschaft ARTE France Développement, die unter anderem die ARTE Edition vermarktet.

Das französische Mitglied von ARTE ist an dem französischen Spartenkanal France 4 beteiligt und stellt als Gesellschafter von TV5 und Canal France International (CFI) auch diesen Sendern ihre Programme zur Verfügung. Darüber hinaus ist ARTE France am frankokanadischen Kulturfernsehen ARTV beteiligt.

Der Präsident von ARTE France ist Jérôme Clément, Generaldirektor ist Jean Rozat.

ARTE Deutschland mit Sitz in Baden-Baden produziert oder erwirbt die Programme, die von deutscher Seite zum Gesamtprogramm von ARTE beigesteuert werden. Gesellschafter sind die Landesrundfunkanstalten der ARD und das ZDF. Im Gebührenfestsetzungsverfahren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland ist ARTE Deutschland Ansprechpartner der KEF. Daneben nimmt ARTE Deutschland zentrale Aufgaben im Bereich der programmbegleitenden Kommunikation in Deutschland wahr und kooperiert mit zahlreichen Kultur- und Medienpartnern.

Die Geschäftsführer von ARTE Deutschland sind Dr. Klaus Wenger und Heiko Holefleisch.

ARTE wird zweisprachig in ganz Europa über Satellit (Astra 1 auf 10994 MHz H; sowie Atlantic Bird 3 auf 12606  MHz V) ausgestrahlt. Zur Verbesserung der Bildqualität wurde der Sender am 19. März 2008 auf eine neue Satellitenfrequenz (Astra 1; 10743,75 MHz H, Transponder 51) verlegt. Im deutschen Kabel ist der Sender rund um die Uhr zu empfangen, im französischen erst abends; über Satellit und teilweise über DVB-T 24 Stunden lang, vor 12:00 Uhr werden hauptsächlich Wiederholungen der Sendungen des Vortags ausgestrahlt.

In vielen europäischen Ländern, wie in Belgien, Österreich, der Schweiz, Finnland, Spanien und den Niederlanden kann ARTE ebenfalls über Kabel empfangen werden. Der Sender hat zudem ein Kooperationsabkommen mit 14 staatlichen Fernsehsendern in Mittel- und Osteuropa, den Balkanländern sowie in Zentralasien abgeschlossen, die eine Auswahl von ARTE-Programmen verbreiten. Bei öffentlich-rechtlichen Sendern in Italien, Israel und Rumänien verfügt ARTE über eigene Programmfenster.

Der Empfang des Programms über das Internet mittels Livestream ist über Zattoo möglich. Zudem gibt es einzelne Formate als Podcast-Download.

Seit 1. Oktober 2007 gibt es ein neues Internetportal für Web-Fernsehen, genannt ARTE+7. Eine Auswahl an Sendungen kann nach der Fernsehausstrahlung weitere sieben Tage lang kostenfrei per Streaming im Internet angesehen werden, eine Nutzung dieses Service ist auf einen Wohnort in Deutschland oder Frankreich beschränkt. Außerdem sendet ARTE in Frankreich einzelne Sendungen im HD-Format. Ab dem 1. Juli 2008 erfolgt über Astra die HDTV-Ausstrahlung (DVB-S2) auch in deutscher Sprache.

ARTE hat in Frankreich einen wesentlich höheren Marktanteil (3,4 Prozent) als in Deutschland (unter 1 Prozent; Stand jeweils Anfang 2007). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Sender in Deutschland einer wesentlich härteren Konkurrenz ausgesetzt ist als in Frankreich, wo es nur fünf frei empfangbare analoge Fernsehsender gibt – dort fehlt insbesondere die Alternative an kulturspezifischen Programmpunkten, die auf deutscher Seite vor allem 3sat darstellt. Durch die Einführung des digitalen Fernsehens TNT im April 2005 konnte ARTE seine Sendezeiten dort ausweiten, trifft nun aber auch auf mehr Wettbewerber. Somit verzeichnete ARTE in Frankreich leichte Quoteneinbußen.

Der Anteil der HD-Produktionen in den anderen Genres wird nun kontinuierlich bis 2010 erhöht werden. Soweit Programme in der Zwischenzeit noch nicht in voller HD-Qualität vorliegen, wird vom Ausgangsmaterial auf HD hochkonvertiert, um das Programm vollständig auf HD-Receivern empfangbar zu machen.

In Frankreich wird ARTE ab November 2008 eine digital-terrestrische Strecke für die HDTV-Ausstrahlung über DVB-T zur Verfügung stellen.

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Pan y Arte

Logo

Pan y Arte ist als eingetragener Verein eine deutsche Nichtregierungsorganisation zur Förderung von Kulturprojekten in Nicaragua. Die Geschäftsführung sitzt in Münster (Westfalen). Den Vorstandsvorsitz hatte bis 2006 Dietmar Schönherr inne, nun bekleidet ihn Henning Scherf. Seit 2007 gibt es ein eigenständiges Pan y Arte Büro in Österreich (Graz/Wien). Ein weiteres in der Schweiz (Zürich) befindet sich im Aufbau (Oktober 2007).

Pan y Arte ist spanisch und bedeutet wörtlich Brot und Kunst. Dies meint, dass Kunst und Kultur ebenso wichtige Nahrungsmittel zum Leben und zur Fortentwicklung sind wie materielle Dinge. Ohne Kunst und Kultur wäre der Mensch kein soziales Wesen. Eigenständige Entwicklung bedarf eigenständige Persönlichkeiten, die mit ihrer Kreativität und Kompetenz eigene Wege zur Verbesserung der Missstände in ihrem Land erschließen.

Folglich muss eine internationale Entwicklungszusammenarbeit auch den Bereich von Kunst und Kultur fördern.

Parallel zu diesem Engagement für Nicaragua unterstützt Pan y Arte die Initiative Kultur Bewegt. Die Initiative Kultur Bewegt widmet sich vornehmlich einer auf kulturpolitische Aspekte bezogenen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und einer Lobbyarbeit für den Bereich Kultur und Entwicklung. Das 2006 in Co-Autorenschaft mit anderen Organisationen und Experten entstandene "Manifest Kultur und Kunst für nachhaltige Entwicklung" ist auf die Initiative Kultur Bewegt zurückzuführen. Das Projektbüro befindet sich in der Geschäftsstelle von Pan y Arte in Münster in Deutschland.

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Arte Moris

Arte Moris („Lebendige Kunst“ in Tetum) ist die erste Kunstschule, Kulturzentrum und Künstlervereinigung in Osttimor. Sie hat ihr Zentrum in der Landeshauptstadt Dili.

Arte Moris wurde im Februar 2003 gegründet, nach der gewalttätigen Besatzungszeit durch Indonesien. „Ihr Hauptziel sollte Kunst als ein Baustein im psychologischen und sozialen Wiederaufbau von einem Land, das von Gewalttätigkeit verwüstet worden ist, mit besonderer Betonung auf die Hilfe seiner jungen Bürger“. Die Idee zu diesem Projekt hatten die Schweizer Luca und Gabriela Gansser.

Arte Moris bietet örtliche Kunstkurse für Timoresen, fördert fortgeschrittene Studenten und organisiert den Verkauf von Kunst in ihrer Galerie und zwei Hotels in Dili. Arte Moris arbeitet auch mit der professionellen Dramaschauspieltruppe Bibi Bulak („Verrückte Ziege“) zusammen.

Das Kunstzentrum ist im ehemaligen Nationalmuseum in Comoro beheimatet.

Die Grafik, die an der Schule hergestellt wird, ist Breitbereich, aber ist oft surrealistisch in Stil, und stellt kulturelle Aspekte von den unterschiedenen Gebieten vom Land aus.

Die bei Arte Moris entstehende Kunst ist vom Stil her sehr breit gefächert, oft aber surrealistisch und zeigt kulturelle Aspekte aus den unterschiedlichen Regionen des Landes.

Schirmherr von Arte Moris ist José Ramos-Horta, Friedensnobelpreisträger und Präsident Osttimors.

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Arte del Cambio

Wappenschild der Arte della Lana, Andrea della Robbia, 1487, Museo dell’Opera del Duomo in Florenz

Im Florenz des 15. Jahrhunderts entstanden Gilden oder Zünfte, die als „Künste“ bezeichnet wurden und die in die „höheren Künste“, die Arti maggiori (die „edlen“ Berufe) und in die „niederen Künste“, die Arti minori (die einfacheren Handwerke wie Schmied, Schuhmacher, Steinmetz) unterteilt wurden.

Besonders bedeutend waren die Gilden der Händler Arte dei Mercatanti o di Calimala, der Geldwechsler und Bankiers Arte del Cambio und die der der Tuch- und Pelzhändler Arte della Lana, während die „niederen Künste“ keinen gesellschaftlichen Aufstieg erlaubten, weit unter diesen Gilden standen.

Eines der Unternehmen, das in Florenz zu politischer Macht aufstieg, war das der Medici. Es gehörte auch ein entsprechendes Versammlungsgebäude dazu. Zu denen gehörten auch die Bankunternehmen wie z.B. die der Medici in Florenz. Die Medici sind ein Unternehmen mit Zweigunternehmen, die keineswegs nur in der Geldwechslerzunft vertreten sind. Sie finden wir auch in anderen höheren Künsten vor.

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Source : Wikipedia