300

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Geschrieben von bishop 28/02/2009 @ 21:41

Tags : 300, filme, kino, kultur, mercedes-benz, auto, freizeit

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300 (Film)

300 ist eine US-amerikanische Verfilmung des gleichnamigen Comicromans von Frank Miller aus dem Jahr 1998. Der Film startete am 9. März 2007 in den US-amerikanischen, am 5. April 2007 in den deutschsprachigen Kinos (Deutschland, Österreich und Schweiz). Als Weltpremiere war 300 schon im Februar 2007 im Wettbewerb der Berlinale 2007 außer Konkurrenz zu sehen.

Der Film erzählt eine Episode aus den Perserkriegen, nämlich die Geschichte der Schlacht bei den Thermopylen. Ebenso wie seine Comic-Vorlage orientiert sich auch der Film an den Historien des antiken Historikers Herodot. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 445 Mio. US-Dollar ist er einer der erfolgreichsten Filme 2007.

Erzählt wird aus der Sicht von Dilios, einem Soldaten aus Sparta. Die Spartaner werden als ein Volk von gnadenlosen Kriegern gezeigt, die missgebildete und schwächliche Säuglinge gleich nach der Geburt töten und ihre Söhne mit äußerster Härte erziehen, dies wird Agoge genannt. Des Weiteren berichtet der Erzähler von der Legende eines 15-jährigen Jungen, der in einem Initiationsritual alleine in die Wildnis geschickt wird und dort gegen einen wilden Wolf besteht. 25 Jahre später ist dieser Junge König Leonidas I. von Sparta.

480 v. Chr. marschiert Großkönig Xerxes von Persien mit einer riesigen Armee nach Griechenland. Er schickt einen Boten nach Sparta, um Leonidas eine kampflose Annexion Spartas anzubieten. Dieser empfindet das Angebot als Beleidigung und wirft den Unterhändler samt seiner Begleitung in einen Brunnen. Bevor Leonidas in den Krieg zieht, um Sparta zu verteidigen, befragt er nach altem Gesetz das Orakel zu seinem Kriegsplan. Das Orakel ist jedoch von Xerxes bestochen worden und verweigert ihm den Segen unter dem Vorwand des Karneiafestes, welches neun Tage lang jegliche Kampfhandlung verbietet.

Im Rat wird Leonidas für seine Kriegspläne stark kritisiert – wegen des Orakelspruchs, vor allem aber wegen der Aussichtslosigkeit eines Kampfes gegen die zahlenmäßig weit überlegene persische Streitmacht. Trotzdem zieht Leonidas mit 300 Spartiaten, all denen, die bereits einen männlichen Stammhalter gezeugt haben, „auf Wanderschaft“. Sein Ziel ist es, die Perser an einem schmalen Pass, den Thermopylen, aufzuhalten.

Auf dem Weg dahin schließen sich die Arkadier den Spartiaten an. Damit die Perser gezwungen sind, den Pfad über die Thermopylen zu benutzen, errichten die Griechen eine Mauer aus Steinen und aus getöteten persischen Spähern. Ein körperbehinderter Exil-Spartaner namens Ephialtes warnt Leonidas vor einem verborgenen Pfad, über den die Perser die Griechen einkesseln könnten. Zugleich bittet er Leonidas, mit den Spartiaten gegen die Perser kämpfen zu dürfen. So will er den Namen seines Vaters reinwaschen, der mit ihm gleich nach seiner Geburt aus Sparta geflohen war, um die Tötung des Sohnes zu verhindern. Leonidas weist ihn zurück, da Ephialtes mit seiner Behinderung zwar einen Speer führen, sein schwacher Schildarm aber die Phalanx der Griechen schwächen könnte. Er bietet Ephialtes die Aufgabe an, statt dessen verwundete oder gefallene Krieger bzw. die Pferde zu betreuen was dieser verletzt von sich weist.

Bevor die Angriffe beginnen, geben die Perser den Griechen Gelegenheit, die Waffen niederzulegen, doch Leonidas entgegnet nur: „Kommt und holt sie euch“. Die Griechen wehren die ersten Angriffe der Perser ab. Daraufhin bittet Xerxes Leonidas zu einer Audienz und versucht, ihn zur Aufgabe zu bewegen. Leonidas lehnt jedoch ab und schlägt mit seinen Männern auch die nächste Angriffswelle zurück.

In der Zwischenzeit versucht die Gattin von Leonidas, Königin Gorgo, den Senat zu überzeugen, ihren Mann mit der Armee zu unterstützen und für die Freiheit Spartas zu kämpfen. Senator Theron nutzt die durch sein Geschlecht gegebene Vormachtstellung aus und erpresst die Königin. Er wird ihr im Senat nicht widersprechen, dafür muss sie Theron zu Willen sein. Um ihren Mann zu retten, geht die Königin auf das Angebot ein. Theron bricht jedoch sein Wort und beschuldigt sie im Senat, sich ihm und anderen angeboten zu haben. Daraufhin ersticht ihn die Königin, und aus seiner Tasche fallen persische Münzen – so erkennt der Senat Theron als Verräter.

Währenddessen wird bekannt, dass Ephialtes den geheimen Pfad an die Perser verraten hat. Die Lage der Griechen ist damit aussichtslos, denn ohne die strategisch günstige Stellung am Thermopylen-Pass sind sie den zahlenmäßig weit überlegenen Persern nicht gewachsen. Die Arkadier ziehen sich deswegen zurück. Der verwundete Dilios wird von Leonidas nach Sparta geschickt, um von dem tapferen Kampf gegen die Perser zu berichten. Sein einziger Wille ist es, dass sich das Volk der Griechen an seine Tat erinnere. Dilios schließt sich den Arkadiern an und begibt sich auf die Reise nach Sparta.

Der König bleibt mit seinen verbliebenen Kämpfern zurück, um sich dem letzten Gefecht zu stellen. Ein letztes Mal schlägt er ein Kapitulationsangebot aus, da er lieber als freier Grieche sterben will, anstatt als Kriegsherr der Griechen unter Xerxes weiterzuleben. So kämpfen er und seine Männer bis zum Tod gegen die weit überlegenen Perser, erreichen aber dadurch das nach ihrer Vorstellung höchste Lebensziel: Im Krieg für Sparta als freier Mann zu fallen. Und bei diesem letzten Kampf widerlegt Leonidas die Behauptung des persischen Großkönigs, eine Gottheit und damit unverwundbar zu sein, indem er den persischen Großkönig mit einem geschleuderten Speer im Gesicht verletzt.

Ein Jahr später ist Dilios selbst Anführer der Armee der Griechen und stellt sich nun den Persern bei Plataiai mit 10.000 Spartiaten, die ein Heer von 30.000 Griechen anführen. Da die persische Streitmacht diesmal nur um ein „lächerliches“ Dreifaches größer ist, gäbe es – so Dilios – „gute Aussichten für jeden Griechen“.

Derartige Vorwürfe gegen Tyler Bates sind nicht neu in der amerikanischen Filmkomponistengemeinde: Kritik an Bates wurde geübt, da er verschiedene bereits vorher existierende Filmmusiken anderer Komponisten ohne große Änderungen für die Musik von 300 verwendete. Hervorgehoben wurde insbesondere das Plagiat der Hauptthemen des Films Titus: die Filmmusik-Cues „Returns a King“ und „Come and get them“ sind zwei in Tonart, Harmoniefolge, Tempo, Rhythmus, Orchestrierung, Melodie und Chorarrangement nahezu identische Kopien des Cues „Victorious Titus“ von Elliot Goldenthal. Die Finalmusik von 300 („Remember us“) basiert vollständig auf dem „Finale“ des Titus-Soundtracks. Weitere Plagiatsvorwürfe beziehen sich u. a. auf die widerrechtliche Verwendung von Musik aus den zwei Troja- Soundtracks – sowohl des offiziellen von James Horner als auch des nicht verwendeten von Gabriel Yared – sowie aus dem Film Black Hawk Down (Musik: Hans Zimmer).

Dennoch erklärt Bates auf seiner eigenen Webseite in Bezug auf den Film 300, dass seine Musik ein „eigenständiges Timbre besitzt“ und eine orchestrale „Klangpalette“ umfasst, die für diese Art von Filmen bislang unbekannt war.

Vergleicht man den Comic von Frank Miller mit dem von Zack Snyder adaptierten Drehbuch, so ist vor allem die visuelle Umsetzung eine authentische Wiedergabe der Farbpalette und der Stimmung der Vorlage. Die Storyführung hingegen wurde durch verschiedene Handlungsstränge und Figuren ergänzt, die im Comic nicht vorkommen. Auffälligste Änderung ist die Auseinandersetzung von Leonidas' Frau, Königin Gorgo, mit dem spartanischen Senat bzw. dem korrupten Senator Theron. Die Königin ist im Comic eine eher grobschlächtige Person mit einem einzigen, kurzen Auftritt. Im Film wird sie zu einer ausgesprochen attraktiven und schlagfertigen Frau. Die Figuren des Senators Theron sowie des Sohnes von Leonidas kommen im Comic gar nicht vor. Gekürzt wurde im Film die Rolle des Krüppels Ephialtes. Dessen Auftritte nehmen in der Comic-Vorlage mehr Raum ein; die mehrdeutige Beziehung zwischen Ephialtes und Leonidas ist im Comic auch visuell stärker herausgestrichen. Die Darstellung von Protagonist Leonidas ist im Comic deutlich düsterer und negativer als im Film. Vor allem die in den Film eingebaute, liebevolle Beziehung zu Frau und Kind gibt Leonidas eine menschliche Facette, die es im Comic nicht gibt.

Frank Miller äußerte sich zu Fragen, ob er die Verfilmung seines Comics für gelungen halte, entsprechend ambivalent. Einerseites erklärte er, von der visuellen Umsetzung begeistert zu sein. 300 sei bei Snyder in dieser Hinsicht "in guten Händen". Andererseits äußerte er sich kryptisch in Bezug auf die inhaltlichen Änderungen. Es sei ihm klar gewesen, dass die Film-Adaption des Comics einige Änderungen nötig gemacht habe. Er habe sich als Berater zur Verfügung gestellt, habe sich aber letztendlich im Hintergrund gehalten. Angesprochen auf die Zusammenarbeit mit Zack Snyder erklärte Miller, diese habe kaum stattgefunden. Man habe das ein- oder andere besprochen, letztendlich sei es aber Snyders Film, nicht seiner. Auch betonte er, er werde in Zukunft seine Werke nur noch selbst adaptieren und verfilmen. Bei der Verfilmung seines Comics Sin City wirkte Miller als Co-Regisseur mit.

Der dem Film zugrundeliegende gleichnamige Comic erscheint bei Cross Cult, ebenso wie die Dokumentation der Filmentstehung 300: The Art of the Film, ISBN 978-3-936480-29-0.

Rund um die Premiere auf der Berlinale 2007 konfrontierten Journalisten den Regisseur und Drehbuch-Autoren von 300, Zack Snyder, mit zahlreichen Fragen bezüglich der oben genannten Kritikpunkte. Diese „überraschten und amüsierten“ den US-Amerikaner, der damit nach eigenen Worten nicht gerechnet habe (in den USA wurde der Film in weniger starkem Umfang kritisiert als in Europa). Den Vorwurf, Handlung und Charakter des Films entsprüngen einer faschistischen Gedankenwelt, bestritt Snyder dahingehend, dass er ausdrücklich betonte, dass diese Gedankenwelt nicht die seine sei. „Es ist schlecht, unbeabsichtigt einen faschistischen Film zu machen“, scherzte er.

Snyder will den Film als Geschichte verstanden wissen, „die sich eine Gruppe unmoralischer Menschen“ erzählen würde. An anderer Stelle erklärte er, die Story sei so, als wenn sie „ein Spartaner einem anderen Spartaner am Lagerfeuer erzählen würde“. Bei dieser Gelegenheit würde natürlicherweise übertrieben und idealisiert. Die unreflektierte Position, aus der heraus die Stereotypen der Überhelden auf der einen und der Untermenschen auf der anderen Seite entstünden, mache den besonderen Reiz der Geschichte aus. Dieser Reiz wiederum bestehe aus der „grenzverschiebenden Schaulust“, die diese Form der Darstellung wecke.

Während Snyder den faschistoiden Charakter der Darstellung also gar nicht abstritt, wehrte er sich energisch gegen den Vorwurf, der Film sei faschistische Propaganda. In zahlreichen Szenen des Films werde die „Distanz“ und die „Doppelbödigkeit“ zu der Moral der Protagonisten deutlich. Dem Zuschauer werde durch Ironie und vor allem durch die erkennbar übertriebene Inszenierung deutlich gemacht, dass die Protagonisten „moralisch bankrott“ und deshalb keine Vorbilder sein könnten.

In puncto exzessiver Gewaltdarstellung outete sich Snyder in den Interviews als Fan der „Ästhetik der Gewalt“ und liebe „detaillierte Actionszenen“. Warum das so sei, darüber denke er „nicht wirklich nach“. Auf die Frage nach der (homo-)erotischen Komponente von 300 antwortete Snyder, dass es anscheinend nicht möglich sei, „nackte Männerkörper zu inszenieren, ohne notwendig als schwul konnotiert zu werden.“ Dass er - anders als in der Comic-Vorlage - auf die Darstellung vollständig nackter Männer verzichtet hat, begründete Snyder mit der damit einhergehenden zusätzlichen Verschärfung der Filmfreigabe-Problematik in den USA.

Der Film versucht, den Comic von Frank Miller ästhetisch genau für das Medium Film umzusetzen. Ein Versuch, historische Genauigkeit zu erzielen, hätte diese Grundidee zerstört, da sich Frank Miller selbst nicht sonderlich um historische Genauigkeit bemühte, sondern vor allem ästhetische Maßstäbe anlegte. Dementsprechend ist es müßig, einen Abgleich des Films mit den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft, Historiographie und Archäologie zu versuchen - am deutlichsten lässt sich dies im Auftreten von phantasievollen Monstern auf der Seite der persischen Armee erkennen.

Aufgrund der negativen Darstellung der Perser hat sich der Iran, dessen Einwohner sich als Nachfahren dieses Großreiches sehen, auch bei den Vereinten Nationen über den Film beklagt, mit der Begründung, er sei ein Propagandafilm, der auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten anspiele und gleichzeitig die Perser als einfältige, grausame Barbaren darstelle. Mit dem Sandalenfilm über die Schlacht zwischen Persern und Spartanern am Thermopylen-Pass hätten die USA „eine neue Front im Krieg gegen den Iran“ eröffnet, hieß es im iranischen Fernsehen. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna, sagte der iranische Kulturminister Hussein Safar Harand, dass die Filmemacher sich an den iranischen Menschen rächen wollten und ihre glorreiche Geschichte und ihren Ruf in Frage stellen. Der kulturpolitische Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Javad Schamgari, warf den USA vor, sein Land erniedrigen zu wollen. In den USA, wo der Film ein Kassenschlager ist, sind manche iranischstämmige Amerikaner erbost darüber, dass sich Perserkönig Xerxes als rachsüchtiger und launischer Tyrann gebärdet. Davon sei in der Geschichtsschreibung nichts überliefert. Die Spartaner, so die Kritiker, würden andererseits viel fortschrittlicher dargestellt als sie in Wirklichkeit gewesen seien. Auch der Kritiker des „New Yorker“ zeigte Verständnis für die empörten Iraner: Man könne ihnen nicht vorwerfen, dass sie kein Verständnis für amerikanische Popkultur hätten.

In den Vereinigten Staaten erhielt der Film wegen seiner drastischen Gewaltdarstellung in den Kampfszenen und einiger Darstellungen von Sexualität sowie Nacktheit von der MPAA ein R-Rating, welches unter 17-jährigen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder eines anderen Erwachsenen Eintritt zur Vorstellung gewährt. In Deutschland erhielt der Film die Freigabe FSK 16.

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300 (Comic)

300 ist eine Graphic-Novel-Miniserie, gezeichnet und geschrieben von Frank Miller, coloriert von seiner damaligen Frau Lynn Varley. Sie ist bei Dark Horse Comics erschienen.

Die Serie behandelt die Schlacht bei den Thermopylen, in der laut der Historien des antiken Chronisten Herodot der Spartanerkönig Leonidas mit dreihundert weiteren Spartiaten und fast 4000 weiteren Griechen eine gewaltige Übermacht der Perser zwei Tage aufhalten konnte.

480 v. Chr. marschiert ein kleines Heer von Spartiaten durch das Kallidromos-Gebirge in Richtung der Thermopylen; in jenem Engpass wollen sie die zehntausende zählende Armee der Perser aufhalten, die gekommen ist, Griechenland zu erobern. Beim abendlichen Feldlager erzählt der Barde Dilios die Geschichte eines jungen Spartaners, der in einer kalten Winternacht auf einen riesigen Wolf traf und diesen trotz seiner Schwäche und Unterlegenheit mit einem Trick und viel Mut töten konnte. Dieser Junge war König Leonidas I., der nun seine Männer voller Kampfeslust anführt.

Der König erinnert sich: ein Jahr zuvor war ein Abgesandter des persischen Gottkönigs Xerxes nach Sparta gekommen, um die Unterwerfung der stolzen Stadt zu fordern. Leonidas lehnte dies nicht nur ab, sondern tötete auch den Abgesandten und seine gesamte Leibwache. Monate später besuchte er die Ephoren, die abgeschottete Beamtenkaste Spartas, um sie um Unterstützung für einen Angriff gegen die Perser zu bitten. Die korrupten Priester lehnten jedoch ab, da ein anderer persischer Abgesandter sie bestochen hatte. Also blieb dem König nichts übrig, als mit einer dreihundertköpfigen Leibgarde loszuziehen. Seine geliebte Frau, die genau wusste, dass sie ihn nicht lebend wiedersehen würde, ließ er ohne ein Wort der Zärtlichkeit zurück, denn in Sparta ist kein Platz für Gefühle und Schwäche.

Nachdem sie sich mit einem viel größeren, aber nicht annähernd so gut ausgebildeten Heer der Arkadier vereint haben, ziehen die Spartiaten weiter. Erneut stellt sich ihnen ein Abgesandter der Perser in den Weg, der diese Begegnung jedoch mit dem Verlust eines Armes bezahlt. Anschließend tritt Ephialtes auf den Plan, ein verkrüppelter und verstoßener Sohn Spartas, der Leonidas bittet, im Austausch für wichtige Informationen über einen Seitenpass im Gebirge in den Reihen der Spartiaten kämpfen zu dürfen. Leonidas erkennt seinen Mut an, erklärt ihm jedoch, dass er aufgrund seiner Missbildung nie seinen Schild hoch genug heben könnte, um Teil einer spartanischen Phalanx zu sein. Verbittert stürzt Ephialtes daraufhin seinen Schild von einer Klippe.

Kurz darauf beginnt der erste Großangriff der Perser, den die Spartiaten mit Mut und überlegener Kampfkunst gewinnen können. Leonidas wird im Anschluss zu einer Audienz bei König Xerxes gebeten, der versucht, ihn mit Argumenten der Vernunft dazu zu bewegen, den Kampf aufzugeben. Leonidas lehnt ab und kann auch die nächste Angriffswelle, diesmal von Xerxes’ Leibwache, zurückschlagen. Eine persische Angriffswelle nach der anderen wird von den Spartiaten zerschlagen. Ephialtes führt, vom Hass zerfressen, die Perser über den versteckten Gebirgskamm um den spartanischen Abwehrriegel zu umgehen. Leonidas, von allen Seiten eingeschlossen, schickt seinen Barden Dilios aus, um allen Griechen zu berichten, was an diesem Tag geschah. Er selbst bleibt mit seinen Männern zurück, die ihrem König in einen blutigen Opfertod folgen.

Ein Jahr später berichtet Dilios, mittlerweile Hauptmann einer Armee von 40.000 Griechen, von der Schlacht in den Thermopylen und wie Xerxes’ Flotte wenig später vor Salamis vernichtet wurde. Nun zieht Griechenland vereint in den Kampf, getrieben und ermutigt von der Erinnerung an Leonidas und seine Dreihundert.

Leonidas, der Protagonist von 300, ist einer jener düsteren, markanten und fatalistischen Charaktere, die Frank Miller so berühmt gemacht haben. Selten jedoch hat er eine Figur mit einer solchen Endgültigkeit und Wucht geschaffen. Auf den Krieg, in den Leonidas seine Getreuen führt, hat der kriegerische König seit seiner Geburt gewartet. Furcht oder Zögern sind ihm fremd. Sein Leben ist eine Idee, eine gerade Linie, die von äußeren Einflüssen unabhängig ist.

Eine Idee im Sinne einer bestimmten Vorstellung war es auch, die Miller von Leonidas, Sparta und den Thermopylen hatte. Die Symbolik, die in 300 den Kämpfen der Spartaner gegen die Perser zugrunde liegt, ist jedoch nicht so geradlinig wie Leonidas Handeln. Während die Soldaten Spartas im Comic einer menschenverachtenden Kultur voller Zwänge und Strenge entspringen und sich bedingungslos einer Autorität unterordnen, die sie ohne Augenzwinkern in den Tod schickt, werden sie durch Leonidas von einer bestimmten Idee geführt, in diesem Fall dem Kampf für Freiheit und Vernunft. Dieser offensichtliche Widerspruch erschließt sich dem Leser jedoch nicht durch einen neutralen Erzähler.

Während Frank Miller seine Spartaner als barbarisch und abstoßend charakterisiert und seine Distanz zu ihrer martialischen Kultur betont , wählte er für die Geschichte des Comics die Perspektive eines in die Dynamik der Spartaner eingebundenen Erzählers (Dilios), der das Vorgehen und den Glauben seiner Waffenbrüder bedingungslos teilt. Diese Perspektive weckt auf der einen Seite eine, wie Zack Snyder es nennt, grenzverschiebende Schaulust und eine düster-faszinierende, ambivalente Anziehungskraft. Diese Perspektive ist aber vor allem ein hervorragender Boden für Millers Hang zur visuellen Doppelbödigkeit. Die ausgeprägten Licht-und-Schatten-Spiele und die zahlreichen Metaphern zeugen von dem Zwiespalt, der Tragik und der Diabolik der spartanischen Ideologie.

Miller ist zwar durchaus davon überzeugt, dass die historischen Spartaner in einer Welt voller Aberglaube und Chaos für Vernunft und Freiheit stritten, worüber sich trefflich streiten lässt. Zweifel am Spartanismus sind im Comic jedoch allgegenwärtig. Offenbar wird dies am Protagonisten Leonidas, denn sein Antrieb bleibt im Verborgenen, Düsteren. Ist es die Absicht, die Freiheit zu verteidigen oder seine offenbare Todessehnsucht? Ist sein Werk das Bewahren, das Schaffen oder nur das Zerstören? Diese unausgesprochenen Motive, die angedeuteten Ziele und Abgründe, die Leonidas ohne sie preiszugeben in sich vereint, geben dem Charakter die Tiefe und Undurchsichtigkeit, die Miller so sehr auszeichnen.

Die Kontroversen, die die bewusst unreflektierte Darstellung der spartanischen Kultur und der geschichtlichen Vorgänge an den Thermopylen entfacht hat, können nicht mit Sicherheit als Teil von Millers Intentionen gewertet werden, die er verfolgte, als er 300 zeichnete. Gelungen ist Miller aber ganz zweifellos ein weiteres Mal, zu demonstrieren, wie sehr konsequent in Szene gesetzte Antihelden noch immer faszinieren und gleichzeitig abschrecken können.

Autor Frank Miller führt seine Begeisterung für das Thema auf den 1962 erschienenen Spielfilm „Der Löwe von Sparta“ zurück, den er als Kind im Kino sah, der ihn „nachhaltig beeindruckte“ und zu einer „lebenslangen Faszination für das antike Griechenland“ führte.

In Kapitel 5 von The Big Fat Kill, dem dritten Band des preisgekrönten und 2005 verfilmten Comics Sin City, baute Miller Teile der '300'-Thematik ein, um „sicherzugehen, dass sich kein anderer des Themas annimmt“. Die Planungen für '300' liefen damals bereits auf Hochtouren.

Im deutschsprachigen Raum erschien die Serie 1999 zunächst im Verlag Schreiber & Leser und wurde im Juni 2006 vom Cross-Cult-Verlag neu aufgelegt.

Die Geschichte erhielt verschiedene Preise, darunter 1999 den Will Eisner Award für „Beste Mini-Serie“, „Bester Zeichner“, „Bester Texter“ und „Beste Colorierung“. Auch erhielt die Serie den Harvey Award für „Beste Miniserie“ und „Beste Colorierung“.

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Chrysler 300

2008 Chrysler 300 white convertible in Florida-rear.JPG

Der Chrysler 300 ist ein seit 2004 von Chrysler gebautes Pkw-Modell der oberen Mittelklasse. Vorgestellt wurde die Limousine erstmals 2003 auf der New York Auto Show als Konzeptfahrzeug und im Frühjahr 2004 als Serienversion für das Modelljahr 2005. Der Chrysler 300 wird für die Märkte außerhalb Nordamerikas bei Magna Steyr in Graz gefertigt.

Der Chrysler 300C hat einen Frontmotor, aber im Gegensatz zum Vorgänger Heckantrieb und bietet ein mit dem Vorgänger Chrysler 300M vergleichbares Maß an Luxus zu einem günstigeren Preis. Der 300 wird in Europa ab der Ausstattungslinie 300C angeboten, das Basismodell 300 ist nicht verfügbar.

In den USA wird statt dem in Europa erhältlichen 300C Touring ein ähnliches Modell unter dem Namen Dodge Magnum angeboten. Beide teilen sich die LX-Plattform von Chrysler, welche Komponenten der Mercedes-Benz E-Klasse W210 enthält und auch als Plattform des Dodge Chargers fungiert. Maßgeblich übernommene Teile sind neben dem Fahrwerk, die vorderen Sitzkonsolen, der Kabelbaum, die Lenksäule, die Fünf-Stufen-Automatik und ein vom 4MATIC-System abgeleiteter Allradantrieb.

Das V8-Modell, der 300C 5.7 verfügt über einen 5,7-Liter-Hemi-V8. Die Steuerung dieses Motors schaltet bei geringeren Leistungsbedürfnissen vier Zylinder ab, um den Verbrauch zu senken. Wenn alle acht Zylinder aktiv sind, leistet der Motor 250 kW (340 PS) und hat ein Drehmoment von 525 Nm.

Das Topmodell ist der 300C SRT-8, der von einem 6,1-Liter-Hemi-V8 mit 316 kW (430 PS) angetrieben wird. Er unterscheidet sich neben dem stärkeren Motor auch im Exterieur (20-Zoll-Räder, Aerodynamik-Paket) und im Interieur (Leder/Alcantara-Sportsitze) von den anderen Ausstattungsversionen.

Der 300C 3.0 CRD wird von einem Sechszylinder-Common-Rail-Dieselmotor von Mercedes-Benz mit serienmäßigem Rußpartikelfilter angetrieben. Aus 160 kW (218 PS) und Piezo-Direkteinspritzung, einer Fünf-Stufen-Automatik und 3,0 Litern Hubraum des V6 entwickeln sich 510 Nm bei 1600 min-1.

Optisch ist er an die Chrysler 300 letter series angelehnt und somit leicht im Retro-Look gestaltet.

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Ford 300

Das Logo der Nationwide Series

Das Ford 300 ist das Saisonfinale der NASCAR Nationwide Series. Es findet immer auf dem Homestead-Miami Speedway in Homestead südwestlich von Miami, im US-Bundesstaat Florida statt.

Das Rennen wurde erstmals im Jahre 1995 ausgetragen, damals noch mit dem Namen „Jiffy Lube Miami 300“. So hieß das Rennen bis 1998. Im Jahre 1999 stieg Hot Wheels als Sponsor ein und das Rennen erhielt den Namen „HotWheels.com 300“. In den darauf folgenden Jahren änderte sich der Name noch zweimal.

Im Jahre 2002 übernahm Ford das Sponsoring aller Saisonfinalrennen der NASCAR.

Alle Rennen werden seit dem an einem Wochenende auf dem Homestead-Miami Speedway ausgetragen und gehören somit zum Ford Championship Weekend. Die Zahlen im Namen des Rennens stehen in allen Fällen für die zu fahrende Distanz in Meilen.

Seit 2007 überträgt ESPN2 das Rennen in den USA.

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Source : Wikipedia