1. FFC Frankfurt

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Geschrieben von c3po 02/05/2009 @ 06:09

Tags : 1. ffc frankfurt, frauenfussball, sport

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1. FFC Frankfurt

Spielszene im Stadion am Brentanobad (1. FFC Frankfurt – SC Freiburg)

Der 1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt ist ein Frauenfußballverein aus Frankfurt am Main mit aktuell rund 430 Mitgliedern. Der Verein ging am 27. August 1998 aus der Frauenfußball-Abteilung der SG Praunheim hervor. Seit der Lizenzübernahme am 1. Januar 1999 tritt der 1. FFC Frankfurt in der Frauenfußball-Bundesliga an.

Mit sieben deutschen Meisterschaften, sieben Pokalsiegen und drei internationalen Titeln ist der 1. FFC der erfolgreichste Verein im deutschen Frauenfußball.

1973 schlossen sich Mitarbeiterinnen der Deutschen Bundesbank, die ihr Interesse am Fußballspielen entdeckt hatten, der SG Praunheim an und gründeten eine Frauenfußball-Abteilung. Erste Gegner der Praunheimerinnen waren Frankfurter Mannschaften wie der Bornheimer FSV Frankfurt sowie die Niederräder Clubs Union Niederrad und Schützengesellschaft Oberst Schiel.

1990 qualifizierte sich die SGP für die neue Frauenfußball-Bundesliga. In der ersten Saison belegte man den fünften Platz in der Süd-Staffel der zweigleisigen Liga.

In der folgenden Spielzeit belegten die Praunheimerinnen Platz 6 der Süd-Gruppe. Im DFB-Pokal, für den sie als Bundesligist erstmals qualifiziert waren, scheiterten sie bereits in der ersten Runde beim Verbandsligisten SC 07 Bad Neuenahr.

In der Saison 1992/93 landete man auf dem 4. Platz der Süd-Staffel. Im DFB-Pokal gelang der SG erstmals der Einzug ins Viertelfinale, das man zu Hause mit 0:1 gegen den späteren Pokalsieger TSV Siegen verlor.

Zur Saison 1993/94 kam es im Verein zu einigen Veränderungen. Die bisherige Spielführerin Monika Staab wurde neue Abteilungsleiterin, Siegfried Dietrich, der zuvor erfolgreich als Eiskunstlauf-Promoter gearbeitet hatte, wurde Manager der Fußballfrauen.

Als Dritter ihrer Gruppe verpasste die SGP den Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft nur um einen einzigen Punkt. Im DFB-Pokal scheiterte man im Achtelfinale erneut an der Mannschaft aus Siegen. Beim erstmals ausgetragenen DFB-Hallenpokal belegte man den dritten Platz.

In der Saison 1994/95 belegte man erneut den dritten Platz der Süd-Staffel. Im Pokal scheiterte man zum dritten Mal in Folge am TSV Siegen. Wie im Vorjahr war der Pokalwettbewerb für die SGP bereits nach dem Achtelfinale beendet.

Die Bundesligasaison 1995/96 war die bis dato erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Hinter dem Lokalrivalen FSV Frankfurt belegte man mit nur einer Niederlage den zweiten Platz der Süd-Gruppe und zog somit in die Endrunde ein. Im Halbfinale konnte man Grün-Weiß Brauweiler mit einem 1:0-Sieg und einem 0:0-Unentschieden bezwingen. Im Finale im heimischen Stadion am Brentanobad unterlag man vor 3.100 Zuschauern einmal mehr dem TSV Siegen. 0:1 hieß es am Ende. Im Pokal unterlag man im Achtelfinale dem FC Rumeln-Kaldenhausen ebenfalls mit 0:1.

In der Bundesligasaison 1996/97 qualifizierte man sich als Süd-Zweiter erneut für das Meisterschafts-Halbfinale. Dort scheiterte man nach einer 2:4-Hinspielniederlage und einem 1:1-Unentschieden im Rückspiel am späteren Meister Brauweiler. Für die eingleisige Bundesliga hatte man sich problemlos qualifiziert. Neu im Team war Nationalspielerin Doris Fitschen. Im Pokalachtelfinale unterlag man den vom TSV zu den Sportfreunden gewechselten Siegenerinnen mit 1:2 nach Verlängerung. Mit dem Sieg beim erstmals in Frankfurt ausgetragenen DFB-Hallenpokal 1997 feierte man den ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte. Im Finale wurde der FSV Frankfurt im Neunmeterschießen mit 4:3 besiegt.

Die folgende Spielzeit sollte die erfolgreichste in der Zeit als Praunheimer Frauenfußball-Abteilung sein. Mit der Verpflichtung der talentierten Jugendnationalspielerin Nia Künzer, die vom VfB Gießen kam, setzte man den Aufbau einer ambitionierten Mannschaft erfolgreich fort. In der Bundesliga wurde man hinter dem FSV Frankfurt Vizemeister. Im DFB-Pokal erreichte man zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale, in dem man dem FSV nur knapp mit 0:1 unterlag. Im Finale des Hallenpokals konnte man die Bornheimerinnen hingegen klar und deutlich mit 5:1 bezwingen und den Titel verteidigen.

Der entscheidende Schritt auf dem Weg an die Spitze des deutschen Frauenfußballs wurde 1998 getan. Mit Birgit Prinz konnte man die amtierende Torschützenkönigin vom FSV ans Brentanobad locken. Zudem konnte mit Katrin Kliehm, die zuvor für die Sportfreunde Oberau am Ball gewesen war, eine weitere Jugendnationalspielerin verpflichtet werden.

Am 27. August 1998 gründeten Mitglieder der Praunheimer Frauenfußball-Abteilung den „1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt“, kurz „1. FFC Frankfurt“, und machten sich somit selbstständig. Monika Staab übernahm den Vorsitz des Vereins und als Trainerin die Führung der Bundesliga-Mannschaft. Zum 1. Januar 1999 übernahm man die Bundesliga-Lizenz der SG Praunheim und trat von nun an unter dem neuen Namen an. Mit nur einer Niederlage und drei Punkten Vorsprung auf den FCR Duisburg wurde der 1. FFC in der Saison 1998/99 Deutscher Meister. Im Finale des DFB-Pokals besiegte man die Duisburgerinnen durch ein Tor von Nia Künzer mit 1:0. Den DFB-Hallenpokal gewann man durch einen 5:1-Sieg über Duisburg ebenfalls. Der 1. FFC sicherte sich somit bereits im ersten Jahr seines Bestehens das Triple.

Die Bundesliga-Saison 1999/2000 beendeten die Frankfurterinnen mit 15 Punkten Rückstand auf den FCR Duisburg auf dem zweiten Platz. Den DFB-Pokal konnte man erneut gewinnen. Mit einem 2:1-Sieg schlug man Siegen erstmals in einem entscheidenden Spiel.

Im Jahre 2000 verpflichtete der 1. FFC mit Steffi Jones (SC 07 Bad Neuenahr) sowie den Siegenerinnen Louise Hansen und Sandra Minnert drei gestandene Nationalspielerinnen. Mit zehn Punkten Vorsprung auf den 1. FFC Turbine Potsdam holte sich der FFC den Deutschen Meistertitel zurück. Erstmals stellte der Verein mit Birgit Prinz die Torschützenkönigin der Bundesliga. Durch einen 2:1-Finalsieg über den FFC Flaesheim-Hillen wurde der DFB-Pokal verteidigt. Beim DFB-Hallenpokal belegte man den dritten Platz.

Die folgende Spielzeit war die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte des 1. FFC Frankfurt. Der FFC sicherte sich den Sieg bei allen vier ausgespielten Wettbewerben. Die Bundesliga-Saison beendete man mit 14 Punkten Vorsprung auf den Erzrivalen aus Potsdam ungeschlagen als Meister. Den DFB-Pokal gewann man durch einen 5:0-Kantersieg über den Hamburger SV bereits zum vierten Mal. Den Hallenpokal konnte man durch ein 1:0 über den FC Bayern München ebenfalls gewinnen. Zusätzlich gewannen die Frankfurterinnen auch noch den erstmals ausgetragenen UEFA Women’s Cup. Im Finale im Frankfurter Waldstadion besiegte man den schwedischen Vertreter Umeå IK vor der Rekordkulisse von 12.106 Zuschauern mit 2:0. Als erst fünfter Fußballverein gewann der FFC damit das „europäische Triple“.

In der Saison 2002/03 verteidigte der FFC seinen Meistertitel erst am letzten Spieltag durch ein 0:0 bei Turbine Potsdam. Im Pokalfinale besiegt man den FCR 2001 Duisburg durch ein Eigentor von Martina Voss in der 89. Minute mit 1:0. Im Halbfinale des Europapokals schied man gegen den Vorjahresfinalisten und späteren Sieger aus Umeå erst im Elfmeterschießen aus.

Die Saison 2003/04 stellte für den FFC eine (im wahrsten Sinne des Wortes) schmerzhafte Erfahrung da. In der Schlussphase der Saison fielen drei Spielerinnen mit Kreuzbandrissen aus, Trainerin Monika Staab konnte teilweise nicht mehr als elf Spielerinnen zusammenbekommen. In der Bundesliga belegte man hinter Potsdam den zweiten Platz, nachdem man das letzte Saisonspiel gegen den Rivalen mit 2:7 verloren hatte. Das Finale des DFB-Pokals verlor man gegen die Potsdamerinnen mit 0:3. Im UEFA-Cup-Finale unterlag man Umeå mit 0:3 und 0:5. Diese drei zweiten Plätze erinnerten stark an das „Vize-Triple“ von Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2001/2002. Infolge der ersten Saison ohne Titelgewinn in der Vereinsgeschichte trat Monika Staab von ihrem Trainerposten zurück. Ihr Nachfolger wurde Dr. Hans-Jürgen Tritschoks. Zudem verließen Stammspielerinnen wie Sandra Minnert und Bianca Rech, die beide nach Bad Neuenahr gingen, den Verein.

Für die Saison 2004/05 wurde das Team mit Torschützenkönigin Kerstin Garefrekes (zuvor bei Heike Rheine) und Nachwuchsspielerinnen wie Susanne Hartel (Viktoria Neckarhausen) oder Meike Weber (1. FCA Darmstadt) verstärkt. Der FFC holte sich den Meistertitel zurück und stellte mit 63 Punkten einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Zum siebten Mal in Folge erreicht man das DFB-Pokal-Finale, in dem man allerdings erneut den Potsdamerinnen unterlag. Auch im Finale des Hallenpokals verlor man gegen Potsdam.

Zur Saison 2005/06 präsentierte der FFC mit Saskia Bartusiak (kam vom FSV Frankfurt) und den Nationalspielerinnen Sarah Günther (Hamburger SV) und Sandra Smisek (FSV Frankfurt) hochkarätige Neuzugänge. Die Bundesliga-Saison beendete der Verein auf dem dritten Tabellenplatz, was die schlechteste Platzierung der FFC-Geschichte darstellt. Im Pokalfinale unterlag man Potsdam unglücklich mit 0:2. War man an den Brandenburgerinnen auf nationaler Ebene noch gescheitert, so sicherte man sich mit zwei Siegen im Finale den Titelgewinn im UEFA Women’s Cup. In Potsdam triumphierte man mit einem grandiosen 4:0, in Frankfurt siegte man vor der neuen Rekordzuschauerzahl von 13.200 Zuschauern mit 3:2. Zudem sicherte sich der FFC den Sieg beim DFB-Hallenpokal.

Im Sommer 2006 verstärkte der FFC seine Mannschaft mit der Verpflichtung der Nationalspielerinnen Silke Rottenberg (Duisburg) sowie Karolin Thomas und Petra Wimbersky (beide Potsdam) noch weiter. Mit neun Punkten Vorsprung auf Duisburg wurden die Frankfurterinnen überlegen Deutscher Meister. Mit Birgit Prinz gehörte auch die Torschützenkönigin zum Frankfurter Team. Im DFB-Pokal-Endspiel besiegten sie Duisburg im Elfmeterschießen und stellten mit dem sechsten Pokalsieg und der neunten Finalteilnahme in Folge zwei neue Rekorde auf. Im UEFA-Cup-Viertelfinale scheiterten sie aufgrund der Auswärtstorregel unglücklich am norwegischen Vertreter Kolbotn IL. Den DFB-Hallenpokal 2007 gewannen die Frankfurterinnen ebenfalls und errangen zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das nationale Triple.

Im Mai 2008 konnte der 1. FFC Frankfurt den schwedischen Verein Umeå IK im Finale des UEFA-Cups besiegen und ist damit der erfolgreichste Verein Europas. Das Hinspiel in Schweden endete 1:1, das Rückspiel in Frankfurt gewannen die Frankfurterinnen mit 3:2. Zum Endspiel kamen 27.640 Zuschauer in die Commerzbank-Arena und stellten damit einen neuen Besucherrekord im europäischen Frauenvereinsfußball auf.

Der Vorstand besteht aus der Vereinsvorsitzenden (Doris Dietmayr) und den stellvertretenden Vorsitzenden (Annelie Hauptvogel, Gabriela Schmidt, Bodo Adler und Ulrike Hotz).

Manager und Pressesprecher des Vereins ist Siegfried Dietrich, der mit seiner Agentur „SIDI-Sportmanagement“ die Spiele des FFC vermarktet.

Die Vereinsfarben sind rot, blau und weiß.

Das ovale Vereinslogo zeigt eine stilistierte Fußballspielerin auf grünem Rasen vor der Frankfurter Skyline. Umrahmt wird diese von der Aufschrift „1. FFC“ (oben) und „Frankfurt“ (unten). Dieses Logo soll das moderne Image des Vereins unterstreichen.

Die Trikotsätze der FFC-Mannschaften (mit Ausnahme der 2. Mannschaft) sind in den Farben schwarz/schwarz/schwarz, weiß/schwarz/weiß und weiß/weiß/weiß gehalten. Trikotsponsor ist seit 2005 die Commerzbank, die Lotto Hessen ablöste. Zuvor waren die Trikotsätze in den Vereinsfarben gehalten. Trikotärmel-Partner ist der RMV.

Trikotsponsor der 2. Mannschaft ist die Mainova. Die Trikotsätze dieser Mannschaft sind in den Vereinsfarben gehalten.

Ausrüster des FFC ist der Sportartikelhersteller adidas.

Die mit einem * markierten Spielerinnen waren bereits für die SG Praunheim aktiv.

Der „FFC-Fanclub“ hat rund 50 Mitglieder. Neben Turbine Potsdam ist der FFC der Verein, der zu Auswärtsspielen die meisten Anhänger mobilisieren kann.

Bei Heimspielen wie bei Auswärtsspielen erreicht der FFC die höchsten Zuschauerzahlen der gesamten Liga. In der Bundesliga-Saison 2006/07 konnte der Verein mit einem Zuschauerschnitt von 1286 Besuchern bei den elf Heimspielen der Saison einen neuen Rekord aufstellen.

Das bestbesuchte Bundesligaspiel war eine Begegnung mit Potsdam am 13. Juni 2004, die 4.800 Zuschauer verfolgten.

Bei UEFA-Cup-Begegnungen sind regelmäßig über 4.000 Zuschauer live dabei.

Das UEFA Women’s Cup-Finale 2006 besuchten 13.200 Zuschauer, zwei Jahre später, beim Uefa-Cup Finale gegen den schwedischen Vertreter Umeå IK kamen 27.640 Zuschauer in die Frankfurter Commerzbank-Arena – internationaler Rekord.

Heimspielstätte ist das „Stadion am Brentanobad“. Das Stadion in Frankfurt-Rödelheim hat ein Fassungsvermögen von 5.200 Plätzen, davon 1.100 überdachte Tribünensitzplätze.

Zu jedem Heimspiel erscheint die kostenlose Vereinszeitung „Anpfiff“ mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren. Außerdem gibt es ein jährlich erscheinendes „FFC-Special“ mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren.

Neben dem FFC spielt auch Rot-Weiß Frankfurt in diesem Stadion. Der komplette Trainingsbetrieb des FFC findet ebenfalls dort statt.

Lokalrivale des FFC war über viele Jahre der FSV Frankfurt. Die Derbys gehörten jedes Jahr zu den Highlights und bestbesuchten Spielen der Bundesliga-Saison.

Zu Praunheimer Zeiten hatte der FSV noch klar die Nase vorne. Der FSV sammelte Meisterschaftstitel und Pokalsiege, für die SG Praunheim blieb nur die Rolle der Nummer 2 in der Stadt.

Mit der Gründung des 1. FFC änderten sich die Verhältnisse. Die Bornheimerinnen wurden nun an der Spitze abgelöst, der FFC hatte nun stets die Nase vorn. Dem FSV gelang es nur ein einziges Mal, den FFC im Derby zu besiegen.

Kurios war, dass der FFC im DFB-Pokal zwischen 2000 und 2003 viermal in Folge beim FSV antreten musste, wobei die beiden Teams dabei in den letzten drei Jahren stets im Halbfinale aufeinander trafen. Die Rivalität endete mit der Auflösung der FSV-Frauenfußball-Abteilung nach der Saison 2005/06.

Das letzte Derby sorgte noch einmal für Aufregung. Der FFC besiegte den chancenlosen FSV, der während des gesamten Spiels nicht über die Mittellinie kam, mit 17:0 und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

Erzrivale des FFC ist Turbine Potsdam.

Lag man in den Spielzeiten 1997/98 und 1998/99 noch klar vor den Turbinen, wurde es in der folgenden Saison enger. Der FFC verlor zwar beide direkten Duelle, wurde aber vier Punkte vor den Potsdamerinnen Vizemeister. Von der Saison 2000/01 an waren die Brandenburgerinnen die Nummer 2 in Deutschland. Der Abstand zum FFC war allerdings noch überaus deutlich, am Ende der Saison trennten die beiden Mannschaften immerhin zehn Punkte. Die Spiele zwischen den Frankfurterinnen und den Potsdamerinnen waren hart umkämpft, den Potsdamerinnen gelang im Rückspiel in Frankfurt zwar ein knapper Sieg, die Meisterschaft war zu diesem Zeitpunkt (vier Runden vor Saisonende) bei immer noch zehn Punkten Rückstand auf den FFC allerdings schon so gut wie entschieden. In der folgenden Spielzeit wurde Turbine zweimal klar bezwungen, die Potsdamerinnen konnten ihren zweiten Platz gegen Duisburg jedoch knapp verteidigen.

In der Saison 2002/03 bewegten sich die beiden Vereine erstmals auf gleichem Niveau. Mit einem 0:0 in Potsdam am letzten Spieltag sicherte sich der FFC mit zwei Punkten Vorsprung den Meistertitel. Der Zweikampf zwischen den beiden Vereinen hatte endgültig begonnen.

In der Saison 2003/04 gewann Turbine das „Double“. Im direkten Duell sicherten sich die Potsdamerinnen mit einem 2:7-Sieg in Frankfurt die Meisterschaft. Die Frankfurterinnen, die das Hinspiel in Potsdam noch mit 0:3 gewonnen hatten, fühlten sich vom ostdeutschen Konkurrenten, für den Conny Pohlers alleine dreimal traf, gedemütigt. Die Brandenburgerinnen hingegen sahen bereits eine Wachablösung, zumal sie den FFC auch im Pokalfinale bezwingen konnten. In der Folge kam es zu ersten kleineren Auseinandersetzungen zwischen den Verantwortlichen der beiden Vereine.

Diese fanden dann am Ende der Saison 2004/2005 ihren vorläufigen Höhepunkt. Der FFC hatte sich den Meistertitel gesichert, Turbine war mit 14 Punkten Rückstand noch hinter Duisburg auf dem dritten Platz gelandet. Dafür siegten die Potsdamerinnen erneut im direkten Duell im Pokalfinale und gewannen den UEFA-Cup. Seitens des FFC wurde nun die Wertigkeit der Pokalwettbewerbe bezweifelt, der Europapokal wurde gar als „Nischenwettbewerb“ bezeichnet.

In der folgenden Spielzeit 2005/06 gewann der FFC eben diesen Wettbewerb durch zwei Siege gegen die Turbinen, darunter ein klares 0:4 in Potsdam. Zuvor hatte Turbine allerdings die Meisterschaft und den DFB-Pokal durch drei Siege gegen den FFC, darunter ein 2:6 in Frankfurt, gewonnen. Der FFC war nun die Nummer 1 in Europa, Turbine die Nummer 1 in Deutschland. Beim Bundesligaspiel in Potsdam kam es zu einem Vorfall, bei dem das Potsdamer Publikum die beiden Frankfurterinnen Steffi Jones und Birgit Prinz die gesamte erste Halbzeit auspfiff. Turbine-Kapitänin Ariane Hingst musste das Publikum in der Halbzeitpause über das Stadionmikrofon auffordern, das Auspfeifen der beiden Nationalspielerinnen zu unterlassen. Jones und Prinz hatten gesundheitsbedingt ein Länderspiel vor diesem Spitzenspiel abgesagt, was einige Potsdamer als Wettbewerbsverzerrung ansahen. Auch zwischen den Fans beider Vereine entwickelte sich eine starke Rivalität.

Vor der Saison 2006/07 sorgte Turbine-Trainer Bernd Schröder für hitzige Diskussionen mit FFC-Manager Siggi Dietrich. Schröder sah sich als Vertreter des Ostens vom finanziell stärkeren Westen ausgebeutet, da der FFC die Nationalspielerinnen Karolin Thomas und Petra Wimbersky aus Potsdam verpflichtet hatte. Schröders Meinung nach hatten die Frankfurterinnen Potsdam die beiden Akteurinnen weggekauft, Frankfurt verwies darauf, dass sich Potsdam selbst nicht rechtzeitig um eine Verlängerung der Verträge gekümmert habe. Dabei verwies der Potsdamer Übungsleiter immer wieder auf die unterschiedlichen Philosophien der beiden Verein und betonte, dass er im Gegensatz zur überalterten Frankfurter Mannschaft auf junge Spielerinnen setze.

Die Saison 2006/07 verlief für den FFC mit dem Gewinn von Meisterschaft und DFB-Pokal außerordentlich erfolgreich, Turbine hingegen schied in der zweiten Runde des Pokals aus und wurde in der Bundesliga nur Dritter. Zur Saison 2007/08 wechselte mit Conny Pohlers eine weitere Nationalspielerin von Potsdam nach Frankfurt. Bernd Schröder erklärte, dass er auf die „alte“ Pohlers gut verzichten könne.

Der FFC wird von Siegfried „Siggi“ Dietrich und dessen Agentur SiDi-Sportmanagement vermarktet. Dietrich hat es sich zum Ziel gesetzt, den FFC zum ersten professionell geführten Frauenfußball-Verein zu entwickeln. Dafür hat er eine große Anzahl an Sponsoren akquiriert. Dazu gehören mit dem Trikotsponsor Commerzbank und dem Hauptsponsor Volksfürsorge überregional bekannte Großunternehmen. Co-Sponsor des FFC ist der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, der zugleich auch Trikotsponsor der Frankfurter Eintracht ist. Diese Sponsoren sorgen gemeinsam mit einem großen Pool weiterer Förderer für den Etat von 700.000 Euro, der der höchste der Frauen-Bundesliga ist. Der Verein nimmt damit eine Vorreiterrolle im deutschen Frauenfußball ein.

Die zweite Mannschaft spielt in der 2. Bundesliga Süd.

Die Mannschaft wird ab der Saison 2007/08 als U23-Mannschaft geführt. Dabei soll noch stärker als bisher auf junge Spielerinnen gesetzt werden.

Von 2000 bis 2004 spielte die Mannschaft in der Regionalliga Süd. Die letzte Saison der Regionalliga beendete man mit vier Punkten Vorsprung auf den TSV Crailsheim auf dem 1. Platz. Da man allerdings viermal eine nicht gemeldete Spielerin eingesetzt hatte, wurden der Mannschaft acht Punkte abgezogen. Somit belegte das Team in der Endabrechnung nur den dritten Platz. Für die neu eingeführte 2. Bundesliga hatte man sich aber problemlos qualifiziert.

In den ersten beiden Spielzeiten der 2. Bundesliga belegte die zweite Mannschaft des FFC die Plätze 6 und 7. War man in der Premierensaison zur Halbzeit noch abstiegsgefährdet, konnte das junge Team in der folgenden Saison mit den älteren Konkurrentinnen gut mithalten. Grund dafür waren auch die in dieser Spielzeit erheblich schwächeren Absteiger.

In der Saison 2006/07 belegte man einen starken vierten Platz. Hatte man am Ende der Hinrunde nur einen Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, brach man in der Rückrunde etwas ein und fiel deutlich zurück. Zum Team gehörte auch Marleen Wissink, die ihre Karriere in der zweiten Liga ausklingen ließ.

Der Verein ließ Spielerinnen der 1. Mannschaft, die über längere Zeit verletzt gewesen waren, in der 2. Mannschaft Spielpraxis sammeln. So kamen beispielsweise Louise Hansen und Pia Wunderlich in der Zweitvertretung zum Einsatz.

Die dritte Mannschaft spielt in der Saison 2007/08 in der Oberliga Hessen.

In der Saison 2006/07 gewann sie den Hessenpokal. Am DFB-Pokal 2007/08 durfte die Mannschaft allerdings nicht teilnehmen, da der Verein in diesem Wettbewerb bereits durch die erste Mannschaft vertreten wurde.

Die vierte Mannschaft spielt in der Saison 2007/2008 in der Landesliga Süd.

Zum Verein gehören fünf Mädchenmannschaften. Die U16/1 ist amtierender Hessenmeister und Hessenpokalsieger.

Daneben gibt es noch eine zweite U16-Mannschaft, sowie ein U14- und zwei U12-Teams. Die drei jüngeren Teams spielen im Hochtaunuskreis gegen Jungenmannschaften, da sie im Mädchenbereich keine leistungsstarken Gegnerinnen haben. Die U14-Mannschaft spielt dabei in der höchsten Liga der männlichen D-Jugend (Kreisliga).

Ronny Boretti, der Co-Trainer der Bundesliga-Mannschaft, und Bundesligaspielerin Louise Hansen leiten die FFC-Mädchenfußballschule und suchen in Ferienkursen nach Talenten.

In Frankfurt fährt eine Straßenbahn, die der FFC-Sponsor VGF im Vereinsdesign gestaltet hat.

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UEFA Women’s Cup

Bild:UEFA Women's Cup.svg

Der UEFA Women’s Cup, im deutschsprachigen Raum auch UEFA-Frauenpokal genannt, ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Frauen. Der Wettbewerb wurde erstmals im Jahre 2001/02 ausgespielt und wird von der UEFA organisiert. Es ist der einzige Europapokal-Wettbewerb im Frauenfußball.

Aktueller Titelträger und Rekordsieger des UEFA Women’s Cup ist der 1. FFC Frankfurt aus Deutschland mit drei Titeln. Aus dem deutschsprachigen Raum konnte außerdem der 1. FFC Turbine Potsdam bisher einmal den Wettbewerb gewinnen. Ab der Saison 2009/10 wird der Wettbewerb den Namen UEFA Women´s Champions League tragen.

Der UEFA Women’s Cup wurde im Jahre 2001 als Antwort auf die neue US-amerikanische Profiliga WUSA eingeführt. 33 Mannschaften nahmen am Premierenwettbewerb teil. Schnell wurden die teilweise krassen Leistungsunterschiede deutlich und zweistellige Siege waren keine Seltenheit. Besonders der College Sports Club (Armenien) und Progrès Niedercorn (Luxemburg) waren mit 0:44 bzw. 0:32 Toren völlig überfordert. Es war das bisher einzige Mal, das Vertreter aus diesen Ländern am Wettbewerb teilnahmen. Wie erwartet setzten sich die Mannschaften aus den traditionell starken Frauenfußballnationen (Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Norwegen, Russland, Schweden) durch. Am 23. Mai 2002 trafen im Frankfurter Waldstadion der 1. FFC Frankfurt und Umeå IK aufeinander. Vor 12.106 Zuschauern konnten die Deutschen den Heimvorteil nutzen und durch Tore von Steffi Jones und Birgit Prinz als erster Pokalsieger Fußballgeschichte schreiben.

Bei der zweiten Auflage fielen zwar in der Gruppenphase weniger Tore, dennoch waren die Leistungsunterschiede immer noch groß. Im Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Hier konnte sich Umeå revanchieren und zog ins Finale ein. Es war bis heute das einzige Spiel, das ins Elfmeterschießen ging. Im Finale setzten sich die Schwedinnen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch.

2004 gelang Umeå die erfolgreiche Titelverteidigung und blieb im Wettbewerb ohne Punktverlust. Beides hat bis heute keine andere Mannschaft geschafft. Im Finale trafen die Nordschwedinnen erneut auf dem 1. FFC Frankfurt und konnte beide Spiele klar für sich entscheiden. Beim 5:0-Sieg im Rückspiel in Frankfurt am Main wurde die Heimmannschaft regelgerecht vorgeführt. Zu einem Kuriosum kam es in der Gruppenphase. Der FC Foroni Verona (Italien) schied aus, ohne ein einziges Gegentor kassiert zu haben.

2004 wurde der Modus geändert. Aufgrund der großen Leistungsunterschiede und des wachsenden Teilnehmerfeld wurde eine zweite Gruppenphase eingeführt. Die Mannschaften der stärkeren Nationen greifen erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein. Zum zweiten Mal ging der Pokal im Jahre 2005 nach Deutschland. Der 1. FFC Turbine Potsdam konnte gleich bei der ersten Teilnahme den Pokal gewinnen. Im Finale setzten sich die Brandenburgerinnen gegen Djurgårdens IF/Älvsjö aus Stockholm durch.

Die deutsche Dominanz erlebte ein Jahr später eine Steigerung, als der Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt im Finale aufeinander trafen. Die Frankfurterinnen profitierten im Halbfinale gegen Montpellier HSC als erste Mannschaft von der Auswärtstorregel. Potsdam machte eine 2:3-Heimniederlage durch einen 5:2-Sieg bei Djurgårdens IF/Älvsjö wieder wett. Im Finale behielten die Frankfurterinnen die Oberhand und zogen mit ihrem zweiten Triumph mit Umeå IK gleich.

Nach dem großen Erfolg folgte 2007 die Ernüchterung. Beide deutschen Vertreter mussten schon im Viertelfinale das Aus hinnehmen. Titelverteidiger Frankfurt scheiterte durch die Auswärtstorregel an Kolbotn IL (Norwegen), während Potsdam gegen Brøndby IF den Kürzeren zog. Mit dem Arsenal LFC zog erstmals eine englische Mannschaft in das Finale ein und galt gegen Umeå IK als Außenseiter. Arsenal gewann das Hinspiel in Schweden mit 1:0 und konnte die Führung durch ein torloses Unentschieden auf eigenem Platz verteidigen. Damit konnte Arsenal die deutsch-schwedische Dominanz brechen.

Ab der Saison 2009/10 wird der Wettbewerb unter dem Namen UEFA Women´s Champions League ausgetragen. Neben den Landesmeistern werden die acht stärksten Verbände auch ihren jeweiligen Vizemeister melden können. Da der Vorjahressieger sich weiterhin automatisch für den nächsten Wettbewerb qualifiziert, könnten dann theoretisch drei Teilnehmer aus einem Land kommen. Das Finale wird künftig nur noch aus einem Spiel bestehen. Spielort wird die gleiche Stadt sein, in der auch das Finale der Champions League der Männer stattfindet. Das erste Finale der UEFA Women´s Champions League wird damit am 23. Mai 2010 in Madrid ausgetragen werden.

Der UEFA Women’s Cup wird jährlich ausgetragen. In der Regel beginnt der Wettbewerb im August mit der 1. Gruppenphase und endet im April oder Mai mit den Endspielen.

Jeder Mitgliedsverband der UEFA darf entweder seinen Meister oder Pokalsieger für den UEFA Women’s Cup anmelden. In der Regel wird der Landesmeister gemeldet. Nur in Ländern, in denen es keine landesweite Liga gibt, nimmt der jeweilige Pokalsieger teil. Beispiele hierfür sind Irland und Wales. Der Titelverteidiger ist automatisch qualifiziert. Der Landesverband des Titelverteidigers darf zusätzlich einen zweiten Teilnehmer stellen. Ist der Titelverteidiger gleichzeitig Meister seines Landes, wird in der Regel der Vizemeister gemeldet.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Gruppenphasen und einer Endphase. Abhängig von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften und des jährlich erstellten Vereinsklassements können ein oder mehrere Vereine für die zweite Gruppenphase gesetzt werden.

Jede Mannschaft erhält für einen Sieg zwei, für ein Unentschieden einen Punkt. Die in der ersten Gruppenphase erzielten Punkte fließen jedoch nur zur Hälfte in die Berechnung ein. Erreicht eine Mannschaft das Viertel-, Halb- oder Finale wird pro Runde ein Bonuspunkt gutgeschrieben. Am Jahresende werden die Punkte zusammengezählt und durch die Anzahl der Teilnehmer eines Verbandes geteilt. Die Summe der Punkte, die die Mannschaften eines Verbandes innerhalb der letzten drei Jahre gesammelt haben werden halbiert. Die von den qualifizierten Mannschaften innerhalb der letzten drei Jahre erzielten Punkte werden zu dieser halbierten Summe addiert. Sollten zwei oder mehrere Vereine die gleiche Punktzahl aufweisen so entscheidet die UEFA über die genaue Reihenfolge. Dabei richtet sich die UEFA in der Regel nach dem Abschneiden der vergangenen Saison. Der Titelverteidiger ist unabhängig von der Punktzahl grundsätzlich auf Platz eins der Rangliste gesetzt.

Die Mannschaften werden vor der Auslosung nach geographischen Gesichtspunkten in drei Kategorien aufgeteilt. Innerhalb dieser Kategorien werden die Vereine abhängig von ihrer Position im Vereinsklassement in vier Töpfe aufgeteilt. Innerhalb der Kategorien werden drei bis vier Gruppen zu je vier Mannschaften ausgelost. Im laufenden Wettbewerb gibt es insgesamt zehn Gruppen.

Je eine Mannschaft innerhalb der Gruppe fungiert als Ausrichter des Miniturniers. Bei der Anmeldung für den Wettbewerb können die Vereine ihr Interesse an der Ausrichtung eines Turniers erklären. Sollten sich mehr Vereine um die Ausrichtung eines Miniturniers bewerben als es Turniere gibt entscheidet die UEFA über die Ausrichter. Sollten sich jedoch weniger Vereine um die Ausrichtung bewerben werden die restlichen Ausrichter von der UEFA per Los bestimmt.

Während der Miniturniere spielt jede Mannschaft je einmal gegen jede andere. Ein Sieg wird mit drei, ein Unentschieden mit einem Punkt belohnt. Die punktbeste Mannschaft ist Gruppensieger und qualifiziert sich für die zweite Gruppenphase. Der punktbeste Gruppenzweite der zehn Gruppen qualifiziert sich ebenfalls für die zweite Runde.

Sofern zwei Mannschaften am letzten Spieltag aufeinander treffen, die die gleiche Punktzahl, das gleiche Torverhältnis und die gleiche Anzahl an erzielten Toren aufweisen und das Spiel der beiden Mannschaften mit einem Unentschieden endet erfolgt unmittelbar nach dem Abpfiff ein Elfmeterschießen.

Gleichzeitig mit der Auslosung der 1. Gruppenphase werden schon die Gruppen für die 2. Gruppenphase ausgelost, d.h. das die Sieger der Miniturniere der 1. Gruppenphase nach Turnierende wissen, gegen wen sie in der 2. Gruppenphase antreten müssen. In der 2. Gruppenphase greifen der Titelverteidiger und die weiteren gesetzten Mannschaften in den Wettbewerb ein.

Insgesamt werden vier Gruppen zu je vier Mannschaften gebildet, die ebenfalls in einem Miniturnier gegeneinander spielen. Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten erreichen das Viertelfinale.

Die Endphase besteht aus dem Viertelfinale, dem Halbfinale und dem Finale. Alle Runden werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Dabei wird das K.-o.-System angewandt. Die Sieger werden in der Endrunde durch Zusammenzählen der Tore aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Steht es danach unentschieden, gewinnt die Mannschaft, die in dieser Paarung mehr Auswärtstore erzielt hat. Herrscht auch danach noch Gleichstand, wird das Rückspiel um zweimal 15 Minuten verlängert. In letzter Instanz entscheidet das Elfmeterschießen. Bisher kam es in der Endphase allerdings erst zweimal vor, dass die Auswärtstorregel angewendet werden musste. Ein Elfmeterschießen kam bisher nur einmal vor.

Die Begegnungen der Endphase werden nicht ausgelost, sondern folgen einem von der UEFA festgelegten Schema. Im Viertelfinale trifft ein Gruppenerster der zweiten Gruppenphase auf einen Gruppenzweiten, wobei der Gruppenerste im Rückspiel Heimrecht genießt. Das Schema sieht seit 2007 ferner vor, das zwei Mannschaften, die bereits in der zweiten Gruppenphase gegeneinander gespielt haben, erst im Finale erneut aufeinander treffen können.

Der Siegerverein erhält für ein Jahr den von der UEFA gestifteten Wanderpokal, auf dem die Namen der Sieger eingraviert werden. Sollte ein Verein den Wettbewerb dreimal in Folge bzw. fünfmal insgesamt gewinnen, geht die Trophäe in den endgültigen Besitz des Vereins über. Der amtierende Titelträger behält den Pokal bis zwei Monate vor dem nächsten Endspiel und darf jeweils eine Nachbildung anfertigen lassen, die den eindeutigen Vermerk „Replikat" enthalten muss und 4/5 der Originalgröße des Pokals nicht überschreiten darf.

In den beiden Gruppenphasen erhält der Ausrichter der Miniturniere von den Verbänden der Gastmannschaften sowie vom eigenen Verband einen Betrag von jeweils 25.000 Schweizer Franken (CHF). Für die Schiedsrichter und die Offiziellen erhält der Verein von der UEFA ebenfalls 25.000 CHF. Durch diese Zuwendungen sollen die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung gedeckt werden. Die jeweiligen Gastmannschaften müssen die An- und Abreise zu den Turnieren selber bezahlen. Ab dem Viertelfinale erhalten die beteiligten Mannschaften für jedes Heimspiel ebenfalls 25.000 CHF für die Schiedsrichter und Offiziellen.

Wird eine Spielerin in verschiedenen Spielen zum zweiten Mal mit einer gelben Karte verwarnt so wird sie für das nächste Spiel gesperrt. Nach Ablauf dieser Sperre folgt nach zwei weiteren gelben Karten eine erneute Sperre. Vor der Endphase werden sämtliche gelben Karten gestrichen. Sollte eine Spielerin mit einer roten Karte vom Platz gestellt werden wird sie für mindestens ein Spiel gesperrt. Die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA kann die Sperre ggf. erhöhen.

Um für die Spiele im UEFA Women’s Cup spielberechtigt zu sein müssen die Spielerinnen mehrere Voraussetzungen erfüllen.

Die Berichterstattung der Medien findet in einem weitaus kleinerem Rahmen als bei der UEFA Champions League bzw. dem UEFA-Pokal statt. In der Regel wurden die Ergebnisse in den Gruppenphasen sowie im Viertel- und Halbfinale nur als Randnotiz in Zeitungen und im Videotext der deutschen Fernsehsender erwähnt.

Als sich im Jahre 2006 zwei deutsche Mannschaften im Finale gegenüberstanden wurden beide Spiele live im Fernsehen übertragen. Beim Hinspiel übertrugen der Rundfunk Berlin-Brandenburg sowie der Hessische Rundfunk die Begegnung, während das Rückspiel im ZDF gezeigt wurde. Ansonsten werden die Finalbegegnungen von Eurosport übertragen.

Im laufenden Wettbewerb - UEFA Women’s Cup 2008/09 - standen sich im Viertelfinale mit dem FCR 2001 Duisburg (zum ersten Mal überhaupt im UEFA Women’s Cup) und dem 1. FFC Frankfurt wieder zwei deutsche Mannschaften gegenüber. Hier wurde nur das Hinspiel im Hessischen Rundfunk gezeigt. Die Duisburgerinnen schlugen den Titelverteidiger in beiden Spielen; danach wuchs auch in Deutschland das Medieninteresse. Die beiden Halbfinalspiele des FCR 2001 Duisburg gegen die Frauen von Olympique Lyon werden von Eurosoport (Hinspiel in Lyon) bzw. der ARD (Rückspiel) live übertragen - ein Novum hierzulande.

Der erfolgreichste Verein ist der 1. FFC Frankfurt aus Deutschland mit drei Titeln vor Umeå IK aus Schweden mit zwei Erfolgen. Die Frankfurterinnen gingen im Jahre 2002 als erster Sieger in die Annalen ein. Umeå konnte dagegen als einzige Mannschaft den Titel erfolgreich verteidigen und ist mit fünf Endspielteilnahmen, davon dreimal in Folge, Rekordhalter. Außerdem ist Umeå der einzige Sieger, der im Wettbewerb alle Spiele gewinnen konnte. Bis 2007 gingen die Titel immer nach Deutschland bzw. Schweden, bevor der Arsenal LFC erstmals den Pokal nach England holte. Insgesamt konnten bisher vier Vereine den Pokal gewinnen.

Der Arsenal LFC und der 1. FFC Frankfurt konnten im gleichen Jahr den UEFA Women’s Cup und die nationale Meisterschaft gewinnen. Darüber hinaus konnten beide Vereine auch noch den nationalen Pokal und damit ein Triple gewinnen. Da Arsenal im Jahre 2007 auch noch den englischen Ligapokal gewinnen konnte, schaffte die Mannschaft sogar ein „Quadruple“.

Ein Double aus UEFA Women’s Cup und dem nationalen Pokal gewannen Umeå IK (2003) und der 1. FFC Turbine Potsdam (2005).

Erfolgreichste Nation im UEFA Women’s Cup ist Deutschland mit vier Siegen und sechs Finalteilnahmen. Deutschland ist auch der einzige Verband, der zwei Sieger stellte. Im Jahre 2006 standen sich sogar zwei deutsche Mannschaften im Finale gegenüber. Zweiterfolgreichste Nation ist Schweden mit zwei Siegen und drei Finalteilnahmen. Durch diese Erfolge wird deutlich, dass die deutsche Bundesliga und die schwedische Damallsvenskan die stärksten europäischen Ligen sind. Neben Deutschland und Schweden konnten nur Dänemark und England jeweils einen Endspielteilnehmer stellen.

Den höchsten Sieg im Viertelfinale gelang dem 1. FFC Turbine Potsdam, die Valur Reykjavik mit 11:1 besiegten. Den höchsten Sieg im Halbfinale gelang Umeå IK, die Kolbotn IL mit 6:0 besiegten. Den höchsten Sieg im Finale gelang ebenfalls Umeå IK, die den 1. FFC Frankfurt mit 5:0 besiegten.

Das beste Torverhältnis bei einem Miniturnier erzielte der Verein Ryazan TNK aus Russland mit 28:0 Toren. Das schlechteste Torverhältnis wies der College Sport Club aus Armenien vor. Nach drei Begegnungen betrug das Torverhältnis 0:44.

Der einzige Verein, der an allen bisherigen Turnieren teilnahm (inkl. 2007/08) ist KÍ Klaksvík von den Färöer-Inseln. Auf der anderen Seiten haben die UEFA-Verbände Albanien, Andorra, San Marino und die Türkei bisher noch nie einen Teilnehmer entsandt.

Im Finale um den Uefa-Pokal der Frauen am 17. Mai 2008 erzielte die Brasilianerin Marta von Umeå IK beim 1:1 Hinspiel elf Sekunden nach Anpfiff das schnellste Tor der Europacup-Geschichte.

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DFB-Pokal 2001/02 (Frauen)

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Der DFB-Pokal der Frauen 2002 wurde wieder vom 1. FFC Frankfurt gewonnen. Zum vierten Mal hintereinander waren die Hessinnen erfolgreich. Im Finale gab es einen deutlichen 5:0-Sieg gegen den Hamburger SV. Birgit Prinz erzielte dabei drei Tore. In der ersten Runde verbesserte der 1. FFC Frankfurt den Rekord für den höchsten Sieg im DFB-Pokal der Frauen. Der Karlsruher SC wurde mit 20:0 geschlagen. Die Auslosung hielt ein weiteres Kuriosum parat: Gleich zweimal kam es zum vereinsinternen Duellen. Sowohl beim 1. FFC Turbine Potsdam als auch beim SC 07 Bad Neuenahr setzte sich die erste Mannschaft durch.

Die jeweils oben genannte Mannschaft hatte Heimrecht. Fett geschriebene Mannschaften zogen in die nächste Runde ein. Zahlen in Klammern nennen die Tore im Elfmeterschießen. Die Qualifikationsspiele sind nicht berücksichtigt.

Zwei Mannschaften mussten ein Qualifikationsspiel bestreiten, um das Teilnehmerfeld auf 32 zu verkleinern. Der Termin ist nicht bekannt.

Gespielt wurde am 23. September 2001.

Gespielt wurde am 21. Oktober 2001.

Gespielt wurde am 11. November 2001.

Gespielt wurde am 24. März 2002.

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Fußball-Bundesliga 2000/01 (Frauen)

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Die Fußball-Bundesliga 2000/2001 war die elfte Spielzeit der Fußball-Bundesliga der Frauen. Der 1. FFC Frankfurt holte zum zweiten Mal den Meistertitel. Erstmals Vizemeister wurde der 1. FFC Turbine Potsdam. Beide Clubs sollten in den kommenden Jahren den deutschen Frauenfußball dominieren.

Glück im Unglück hatten der FFC Heike Rheine und der 1. FC Saarbrücken. Als Vorletzter bzw. Letzter hätten die Clubs eigentlich absteigen müssen. Da die Sportfreunde Siegen keine Lizenz für die kommende Saison erhielten und der FFC Flaesheim-Hillen seine Mannschaft zurückzog, durfte man in der Bundesliga verbleiben. Die Hoffnungen der Flaesheimerinnen, durch einen Beitritt zum FC Schalke 04 die Bundesliga zu halten, zerschlugen sich. Mit dem SC Freiburg und dem Hamburger SV kehrten zwei ehemalige Bundesligisten in das Oberhaus zurück.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Torschützenkönigin wurde Birgit Prinz mit 24 Treffern. Insgesamt fielen 486 Tore, genau ein Tor weniger als in der Vorsaison. Der Schnitt sank von 3,69 auf 3,68. Am letzten Spieltag erzielte Inka Grings (FCR Duisburg) beim 7:1-Sieg über den 1. FC Saarbrücken alleine fünf Tore. 36.040 Zuschauer sahen die Partien, was einen Rückgang von ca. 900 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Schnitt sank auf 273.

Die grün markierten Mannschaften schafften den Aufstieg.

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Fußball-Bundesliga 2001/02 (Frauen)

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Die Fußball-Bundesliga 2001/2002 war die zwölfte Spielzeit der Fußball-Bundesliga der Frauen. Der 1. FFC Frankfurt wurde zum dritten Mal Deutscher Meister.

Ernsthaftester Verfolger des 1. FFC Frankfurt war der 1. FFC Turbine Potsdam, der die ersten sechs Spiele gewinnen konnte, während Frankfurt durch ein 0:0 beim FFC Brauweiler Pulheim dahinter lag. Zum Ende der Hinrunde verlor Potsdam unerwartet zwei Heimspiele in Folge gegen den SC 07 Bad Neuenahr und den SC Freiburg. Als die Potsdamerinnen Anfang Dezember vor 800 Zuschauern in Frankfurt klar mit 1:4 verloren, war die Meisterschaft praktisch entschieden. Bis zum Ende der Saison verlor der 1. FFC Frankfurt kein weiteres Spiel und wurde mit 14 Punkten Vorsprung vor dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem FCR 2001 Duisburg Deutscher Meister. Der FC Bayern München erreichte einen guten vierten Platz. Der FSV Frankfurt verbesserte sich auf Platz fünf. Bemerkenswert auch der sechste Platz des Aufsteigers SC Freiburg. Die Teams auf den weiteren Plätzen konnten sich frühzeitig von der Abstiegszone entfernen. Aufsteiger Hamburger SV und der 1. FC Saarbrücken, der schon in der vorangegangenen Saison auf Platz 12 landete, mussten absteigen. Die Hamburgerinnen verlor die ersten 14 Spiele und holten dann in den letzten acht Spielen acht Punkte, und gab damit zumindest die Rote Laterne ab.

Der 1. FFC Frankfurt qualifizierte sich damit für den UEFA Women’s Cup. Der Hamburger SV stieg in die Regionalliga Nord, der 1. FC Saarbrücken in die Regionalliga Südwest ab. Die beiden Plätze nahmen in der Saison 2002/03 Tennis Borussia Berlin und der TuS Niederkirchen ein, die sich in der Aufstiegsrunde durchsetzten.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Beste Torschützin der Saison wurde Conny Pohlers vom 1. FFC Turbine Potsdam mit 27 Toren vor Melanie Hoffmann vom FCR 2001 Duisburg. Beim 8:2 über den 1. FC Saarbrücken schoss Pohlers allein sechs Tore. Im Vergleich zur Vorsaison (3,7 Tore pro Spiel) war die Torausbeute mit 3,6 Toren pro Spiel nur wenig niedriger.

Die Zuschauerzahlen erreichten einen neuen Rekord seit Einführung der eingleisigen Frauen-Bundesliga, obwohl es nur eine geringe Steigerung gab. 294 Zuschauer besuchten im Schnitt die Spiele (2000/01: 273). Insgesamt sahen 38.996 die 132 Partien. Die meisten Zuschauer waren es beim Frankfurter Derby zwischen dem 1. FFC und dem FSV (1.400). Das Spiel 1. FC Saarbrücken gegen FFC Heike Rheine sahen nur 70 Zuschauer.

Die grün markierten Vereine schafften den Aufstieg.

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Fußball-Bundesliga 1998/99 (Frauen)

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Die Fußball-Bundesliga 1998/1999 war die neunte Spielzeit der Fußball-Bundesliga der Frauen. Zum ersten Mal wurde der 1. FFC Frankfurt, der in der Saison aus der SG Praunheim hervorging, deutscher Meister. Vor dem Beginn der Saison konnte man den spektakulären Wechsel von Birgit Prinz vom Lokalrivalen FSV Frankfurt realisieren. Zusammen mit dem FC Rumeln-Kaldenhausen dominierte der 1. FFC die Bundesliga. Der entthronte Titelverteidiger erreichte nur den fünften Platz. Insgesamt war die Saison recht ausgeglichen. Mit dem FFC Heike Rheine musste ein Gründungsmitglied der Bundesliga die höchste Spielklasse verlassen. Begleitet wurde Rheine vom Aufsteiger SC Freiburg.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Torschützenkönigin wurde Inka Grings vom FCR Duisburg mit 25 Toren. Insgesamt fielen 452 Tore, was einem Schnitt von 3,42 entspricht. Marleen Wissink, Torhüterin vom 1. FFC Frankfurt, verwandelte in der Saison zwei Elfmeter. Insgesamt sahen 33.723 Zuschauer die Partien, was einem Schnitt von 255 entspricht. Es kamen damit ca. 3.300 Zuschauer weniger als im Vorjahr.

33.525 Zuschauer sahen die 132 Bundesligapartien der Saison. Dies entspricht einem Schnitt von 253. Das bestbesuchte Spiel war die Partie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FCR Duisburg. 1.500 Zuschauer sahen das 2:2 am letzten Spieltag. Der 1:0-Sieg der Sportfreunde Siegen gegen den SC Freiburg sahen nur 30 Zuschauer.

Die grün markierten Mannschaften schafften den Aufstieg in die Bundesliga.

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DFB-Pokal 1999/2000 (Frauen)

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Der DFB-Pokal der Frauen 2000 wurde vom 1. FFC Frankfurt gewonnen. Im Finale setzte man sich mit 2:1 gegen die Sportfreunde Siegen durch. Kurioserweise kam es in der ersten Runde zum vereinsinternen Duelle zwischen der ersten und zweiten Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam. Die erste Mannschaft gewann deutlich mit 15:0.

Die jeweils oben genannte Mannschaft hatte Heimrecht. Fett geschriebene Mannschaften zogen in die nächste Runde ein. Zahlen in Klammern nennen die Tore im Elfmeterschießen. Die Qualifikationsspiele sind nicht berücksichtigt.

Gespielt wurde am 22. August 1999.

Gespielt wurde am 26. September 1999.

Gespielt wurde am 28. November 1999.

Gespielt wurde am 12. März 2000.

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Source : Wikipedia